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Rin vermarkt in Stehen.
• Sieben, 26. Juni. Zu dem Rindviehmarkt waren 724 Stück
kN.
OimL Für daS ben hirr ge'am- 1410 M. beim -dem ftiftden die mlliche Spenden zur »'
cte-.t, etoa3 wär» rri>.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Ein Bombenanschlag im Wiesbadener Hauptbahnhof.
Wiesbaden, 26. Juni. (WTD.) Heute morgen 5 Ahr explodierte im Schülterraum des hiesige r Hauptbahnhofs eine Bombe, durch die fast sämtliche Scheiben und ein grober Teil der Einrichtung zorflort wurde. Verwundet wurden dabei zwei Deutsche, ein Mann und eine Frau.
Ein belgisches EchreckensreZimLnt in Buer.
Berlin, 23. Juni. (WTV.) Wie aaä Lern Ruhrgeb et berichtet wird, haben die Belgier in B u er. dar schon unter der französischen Herrschaft unsog.ich hat dulden müssen, ein 6(6 reffend regiment cingesüyrt. Die für dir Cr- fchiehnng der beiden belgischen Soldat.n verhängten Sanktionen werden aufs rücksichtsloseste dn'.ch- gcführt. Roch vor dem auf 8 -V.br abevds festgesetzten Beginn der Verkrhrssperre rasen Panzerautos durch dieStadt und streifen Patrouillen durch die Straßen Die von diesen verhafteten Passanten muffen auf der Wache die ganze Rächt stehend mit dem GVicht zur Wand gekehrt “ubrirtflen. Sinan der Fe'tgenommenen wurde von belgischen Soldaten ein Auge aus- geschlagen. Bisher wurden von den belgischen Soldaten erschossen: der 19 O^bre alte Elektromonteur Wese meyer und der 23 Jahre alte Sombri n f. Beide waren in der städtischen Gasanstalt beschälfigi. Sie wurden erschossen, als sie bei der Rülkehr von einem Spaziergang sich noch vor 8 Ahr der elterlichen Behausung näherten. Ein weiterer junger Mann wurde kurz nach 8 Ahr abends durch einen Schutz in den linken Obers chenkel verletzt, der von belgischen Soldaten durch ein Schaufenster in eine Wohnung h i neln- gefeuert wurde. Schwere Verletzungen erlitten noch ein Bergmann Schubert in der Mühlenstrahe, dem eine belgische Kugel durch beide Deine ging, und ein Bewohner der Ackerstrahe. Die Derkehrssperce ist nur insofern gemildert toorben, als Aerzte, Geistliche und Hebammen nach 8 Ahr abenbd die ©trabe betreten dürfen.
und Kälber aufgetrieben. Da der Vorhandel schon recht rege uxir/ ging am eigentlichen Markttag der Handel flott von statten Bezahlt wurden der Handel flott vonstatten. Bezahlt wurden Kühe, je nach Qualität, 81/2 bis 12 Millionen. Rinder 2 bis 4 Millionen, 'Kälber 800 000 bis 900 000 Mark das Stück.
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Holland
Vonbon Paris Schweiz ©iianten .. . .
Italien Vifinbon-Ovorto. Dnncinart . . . , Norivene!» . . . . Swwedeii Hclüunfors. . . . Nciinork Demsch-Oeiterr.. Budapest Prag Ao »am.......
Wehrmacht durch DeskHung Material zu « halten. Dre Oeffentlichkeit bleibt wegen Gefühl inmg der Staatssicherheit ausgeschlossen.
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— P ierre Mac Orkan: »Die Reiterin E l s a", Verlag O. C. Recht, München. — Das Werk Orkans ist das Produkt einer ungesunden Zeit, die auch in der modernsten Literatur einen starken Riederschlag — leider — gefunden hat. Die Lektüre des Buches bietet wÄrer in dem Verlauf der Handlung, noch in der Eharakterzeich» nung etwas Erfreuliches: einzig erhebend ist nur die Erkenntnis, dab ein schöpferisches Talent sich betätigte, dem man andere Ziele wünschSn möchte.
wickelte sich eine ziemlich lebhafte Rachfrage nach Benz, 240 000. Gröbere Amsähe erfolgten in Konlibank, 16 000 Geld. Es wurden noch folgende Kurse genannt: Api 190 000 bis 200 000, Emelfa 440 000. Hansa Lloyd 50 000 bis 52 000 Krügers» hall 230 000. Don Rentenwerten nannte man Türfenwerte höher. Schutzgebietsanleihe anziehend, 130 000 bis 132 000.
Berlin, 26. Juni. Dörsenbericht. De» der sehr starken Nachfrage am Devisenmarkt bestand nur sehr geringe Steigung zur Hergabe von Ware, so datz der Reichsdank wieder fast aus- fchlieblrch die Defrievigung des Bedarfes zufiel. Die Kurse erhöhten sich wiederum ziemlich, und es konnten für die führenden Plätze nur 25 bis 50 Prozent der verlangten Mengen zugeteilt werden. In Rückwirkurg hiervon waren im freien Efsektenverlehr durchweg wesentlich höhere Kurs- fchätzungen, namentlich für die führenden schweren Montanwerte, für Kali- und Bankaktien, sowie auch für preutzische Konsols zu hören. Dollarschatz- antoeifungen wurden schlietzlich per Kassa mit 134 000 und per Juli mit 156 000 gehandelt.
Stand des Dollars:
(amtliche Dotierung vom 26. Juni) Sranksurt a. SB. 125 400 — 126 600.
Frankfurter Devisenmarkt.
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Gerichtssaal.
Lelpz ig, 26. Onni. Bor dem ersten Strafsenat des Reichsgerichts begann ein San« desverratsprozetz gegen sieben Personen, die beschuldigt sind, vom Rovember 1921 biS Februar 1923 in Münster, Paderborn und Hagen mit dem Feinde in Verbindung gestanden und sich bemüht zu haben, von Angehörigen der
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5530 —
6590 —
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Vermischtes.
Der AnSdrnch des Aetna beendet.
Berlin. 25. Juni. Stach einer Meldung des „Lokalcmz." aus Rom kann der Ausbruch des Aetna als beendet angesehen werden. Em Berliner Mörder im Ausland verhaftet.
Berlin, 26. Juni. 3m September 1920 wurde die Schauspielerin Erna K lern m in ihrer Berliner Wahrung erdrosselt aufaefunden. Der SZerdachl der Täterschaft fiel auf ihren Geliebten, den Kaufmann Pom ochy, einen raffi- fchen Staatsangehörigen, der feit der Morbnacht verschwunden war. Rachdem sich der Mörder in Paris und London aufgehalten hatte, konnte er jetzt in Antwerpen ermittelt und auf Grund des Auslieserungsersachens nach Berlin überge- führt werden.
Schweres Hochbahnungluck in Amerika.
London, 26. Juni. (Wolff.) Reuter meldet aus Reuhork: Gestern nachmittag stüi-zten im Brooklyner Geschäftsv'eriel zwei Wagen der Hochbahn vom Dahudamm auf die St ratze. Sechs Personen wurden getötet, vierzig verwundet.
Ein Dampfer auf Klippen aufzelaufen.
London. 26. Juni. (Wolff.) Reuter meldet aus Hamilton (Bermuda): Der Dampfer „® a- raquet" auS Halifax ist zwölf Meilen nördlich von Bermuda auf Klippen ausgelaufen. Man glaubt, daß jftas Schiff verloren ist. Hilfe ist unterwegs, um die Passagiere zu retten. ---
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IS Niliben 6 Aniend: a6 Ms, Rohnhvs. '-.DaSAchinett ‘ Diele: ,'S 'laue Äe^e“. uad, der mvr» 31 DereiuShuu- -lne Mitglieder, .«i Neborige iges Programm
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Berliner Produktenmarkt.
Berlin, 26. Juni. 2km Produkte n- marft war die Stimmung wiederum sehr fest. Das Inland hält mit Angeb)ten dauernd zurück, so Latz die Kauflust besonders für schnell verladbare Ware nur zu entsprechend höheren Kursen befriedigt werden kann. Die Kauflust hängt zum wesentlichen Teile mit der zum ersten Zuli bevorstehenden starken Erhöhung der Gütertarife und dann auch mit der erneuten Steigerung der Devisenkurse zusammen. Bei sehr knappem Angebot Hetzen sich die hohen Forderungen für Weizen nur schwer durchführen. Roggen war nach Westdeutschland gefragt. S arte Kauflust bestand für Gerste und Hafer. Die übrigen Rotizen patzten sich der steigenden Bewegung an. Weizen, märkischen 262 000 bis 265 000 Mk. (sehr fest), Roggen, märtische.i 176 000 Mk., pommerschrn 180 000 Mk.. schlesischen 176 000 bis 180 000 Mk.. mecklenburgischen 172 000 bis 176 000 Mk. (sehr fest), Sommer- gei-fie, märkisch: 195 000 bis 200 000 Mk. (sehr fest). Haser. märkischen 177 000 bis 180 000 Mk. (sehr fest), Weizenmehl (103 Kilo) 700 000 bis
Banknoten.
Frankfurt a. Tb 2L Juni.
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Turnen. Sport und Spiet.
Dom Radsport.
Der @ au 9a Sieg »Lahn des Bundes deutsche r Radfahrer hielt am Sonntag feinen dritten Lauf zur Feststellung des Gaumeisters 1923 über 150 Km. (Rund im Gau) ab. Dem Starter, Gaufahrwart Marx- Gietzen, stellten sich von 52 Gemeldeten 38 Fahrer zum Start. Trotz der noch sehr aus geweicht en Etratzen wurde gleich vom Start ab ein scharfes Tempo gefahren. Der Sieger 21. Deibel beherrschte das ganze Rennen, ging mit 25 Minuten Borsprung als Grster durchs Ziel und gewann hierdurch zum dritten Male die G au me i ste r f chaf t. Die Ergebnisse sind:
Junioren: 1. A. Del bel-1885 Gietzen 5 Std. 3.50 Silin.. 2. Fr. Irle-Wehlar 5 Std. 28.50 Silin., 3. W. Dornmann-Kirchhain 5 Std. 29 Silin., 4. K. Möller-Wehlar 5 Std. 29.50 SHin., 5. W. Riicker-Wehlar 5 Std. 41.50 SHin., 6. H Pausch-Kiochhain 5 Std. 43 SHin., 7. E. Wagner- 1885 Gietzen 5 Std. 44 SHin., 8. K. Losefamm-Kirchhain 5 Std. 44.1 SHin., 9. W. Zintzer- 1885 Gietzen 5 Std. 47.30 SHin., 10 Gg. Zintzer- 1885 Gietzen 5 Std. 47.31 SKünitcn, 11. H Mai-Kirchhain 5 Std. 56 SHin., 12. W. Hahn-Kirchhain 5 Std. 56.1 SHin., 13. L. Deubel-Kirchhain 6 Std. 1 SHin., 14. W. Don - . Giss- 1885 Gietzen 6 Std. 2 SHin., 15. F. (Serblg-SHarburg 6 Std 2.1 SHin., 16. 21. Gorge- Kirchhain 6 Std. 5 SHin., 17. H. Ruhl- Germania Gietzen 6 Std. 16 SHin., 18. K. Schott- . Marburg 6 Std. 37 SHin., 19 Fr. Dom- Wan- - -vr Sieben 6 Std. 37.1 SHin., 20. K. Rödi- • ? - Germania Gietzen 6 Std. 40 SHin., 21. E.
Sfetz- 1685 Gietzen 6 Std. 47 SHin., 22. K Pfund- Germania Gietzen 661b. 54 SHin.
Senioren I. 1. 21. Wittig- Fortuna Gietzen 5 Sfd. 39.20 Min., 2. H. Dech- Wieseck । 6 Std. 15.50 Min.
Senioren H. 1. H. Heines - Germania 'Gietzen 6 Std. 6.30 Min., 2. Gg. Sauer- For- ’luna Gietzen 6 Std. 6.35 SHin., 3. 21. Adolph- Weilburg 6 Std. 54 Min.
Handel.
Frankfurt a. M., 26. Hunl. Dö rsen- stimmungsbild. Das Geschäft in Dollar- fchayanweisungen war heute wieder ziemlich lebhaft. Die Preisbewegung zeigte nach oben. Es wurden genannt: bei erster Rotiz 120000 bis 124 000, spater 126 000. 3m Efsektenverkehr von Dureau zu Dureau zeigte sich für gewisse Spezialpapiere gröbere Anteonehmungslust. Die Amsähe waren in chemischen Werten lrchhaft. Auch sonst gestaltete sich dir Tendenz fest, um so mehr da der Geldmarkt für die Effektenbörse günstig ist. Es stehen zum Quartalswechsel gröbere Zinsbeträge aus dem Anleihemarkt in Aussicht. Sehr gesucht waren Philipp Holz,mann; man nannte einen Kurs von 135 000. Gebrüder Hunghans sind auf andauernde Kämpfe für Schweizer Rechnung stärker gesucht, 230 000. A. E. G. sanden zu 275 000 bis 280 000 Kälter. Unter den Montan- aftien sind Mannesmann, Mansfelöer gefragter. Spinnerei Hammerson 180 000 bis 200 000. Ruhiger lagen Danken. Für Hinblicks Auf ferm ann horte man einen Kurs zwischen 125 000 bis 135 000. Sehr gesucht sind L. 2L Evstein-Aftien, welche gestern mit 125 000 erstmals notiert wurden. Maschinenfabrik Grühner und Deuher Gas, auch Diirkopp wurden erheblich hoher genannt Am Markt der amtlich nicht notierten Werte ent-
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3unl Ae De« Di-vhung, om larlt s->la"g« die wrMlet«n früh wahr ge« Gemüse war dem inige Cöauemcu» sJ Publikum die L L Um'M OffeiibaH Morgen an stacke ir Landstwd? " ? die ihre W« rollten. »;tUbe, "frs Stfs
grn ^ÄLömd- erl^’nn^fe dem «Aub. ndel.«^ । ««14,‘iii i <*» - Die s > .faßt ein Ä . i es auch JJ anfeftitUa 601 ini ab „3 Prozcnlr g von 60 * 1000
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SchlichtungSnusschns; der Provinz Oberhesfen.
Sitzung vorn 26. 3uni 1923.
3n der Lohnstreiligkeit im Dletzener Deihbln dergewe r be erging folgender Schiedsspruch: Dom 23. Juni an beträgt der Stundenlohn der selbständigen Gehilfen über 20 Jahre 7000 Mk. bis zum 29. Juni elnfchlieÄich. Die übrigen Lohne sind 'm demselben Verhältnis * zu erhöhen. Der Skrbanb der Maler erkannte den । Schiedsspkuch an. Die Skremigung der Meister ; erhielt Erklärungssrist.
3n der Tarifvertragsstreitigkeit der Sin gelt eilten des Dad-Ra uheimer Einzelhandels sah der Schlichtungsausschatz mit Rücksicht auf die nunmehr eingeleiteten Verhandlungen bei- Parteien zunächst davon ab, einen Schiedsspruch zu fällen, gab aber folgende Verhandlungsrichtlinien: 1. Das Abkommen zwischen der Friedberger EinzelhandelsVereinigung unb dem E«Werkschaftsbund der Angestellten wirb von den Parteien für Bad-Rau heim übernommen. 2. Als Grundlage der Gehciltsregelung dient künftig der Frankfurter Taris. Monatlich ist über die Festsetzung des Verhältnisses zum Frankfurter Tarif für jeden Monat zu verhandeln. 3. Für die Zeit bis zum Ablauf des bisherigen Abkommens, das bet Gewerkschaflsbund der Angestellten auf Enbe Juli kündigt, verhandeln die Parteien über eine Zwischrnregelung der Gehälter als Heber- gang von dem bisherigen Abkommen zu der künftigen Regelung, unb zwar noch für den Juni 1923.
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