Das Moselhaus.
Roman von Luise Schulze-Brück. 92. Fortsetzung. lAachdruI Derbe lex.)
Doch er tröstete sich damit, bah Frau Eva auch da km DÜrbc. ör schrik» ff Oct aal 3e3t würden ihm bk 6tunb?.i bd ihr tooblurt 3r batle e.rwn 'Brief Eli^obeihs la bn Tasche her am Morgen angetommr.i trat, ®.üfte foill: rt befi ikn an bk E^chwist.r. Fwilch-7n den 3rilen tat er mehr U^trab? u.ib S?hnsucht. anb vt Bitte Jjar.4 7i.tri4) gü.sttg zu H.i! Arme» L'.ngl Cie war t un bt<b sehe einsam mit ihren <Btbanfcii und $>o inunoen. 3r hart: f d> qe lern abend trel mit Hans rrch UiV.-rrballra Und wenn auch immer noch dn fetter Za,2nz zwischrn Ihnen befianb, ein »CTiig freut battm sie sich Voh be de groben (ItUabetb iDÜrX* sich freuen, etwas >u er a!>ren. Darum ging er an den Schalter einer Pc-stamte«. das aerobe vor ihm auf» tauchte, unt> schrieb dn paar Morte auf ei-e ftarte.
Frau 6ba senizte, als sie von der Berate rebung m:t TBdk»hdm6 hörte. 2ll« b<r.m dn Rohrpost br e: von Frau Dell sh im gebracht tnutLt. bet in säst zollgrotz^t Buchtrabrn auch für sie die OiMabuna entbreit, un> zugleich bk Mitteilung, tob Akllshiims ' bnebi t schon an dem Abend cm paar Döste erwarteten, da war sie go.T?, mißmutig. Das würde wkder dn wahres B6Oedeft teerten.
V- ■ ige Döste bd>euleien bri Dellsheims stets mindester - /.wanzia Die klein: Fran fühlt: sich nicht wohl, trenn ,1: nich einen ffj.ivc.1 Schvarm von Me fchen um such hatte. .Ich glaub: kaum jexavt 3b.ien b de Art Do.i D
shmpalhTfch fein wird. Ader man tarn doch nicht ab lehnen "
.Man sollte eigentlich können." meinte Arnolds
.0a, man sollte fo viele» B.inen," seufzte 6>a. .und nun ist doch zu fest gebunbnt durch 'Xülf chtea aller Art. AbCT das ist richt aerobe « ne b^c ’bvte Berliner Lig.ntumlichkdk. Ich habe sogar S e an ber THokf manchmal frühen hören üler solche urumgörgl chm Bert fi Wehingen. ®Iüd» Ikberaxik kann man sich gerade hur so mancher Verrichtung entwichen."
Irr^.bJ lestellte Elisabeths Erühe. öin leichtes Aot überida Frau Eoas 'Dange r. S.e dachte wohl auch inepr in indem Äug:, .blick, als sie sagen toollte.
Bür geernteter Arnolds hatte ’d« Brhagen w ederg^ und^t. In ter Ruhr bL1:J 31 mm er* trätei alle unang^i.bmen S ndrück: zurück, er enu anb rur b.e Frrude, ml' Frau Eva -ukimmen
hu.fam vermied sk alle Klivrer. a: d:n:n der 3t c e ti.ter ötunte hätte fd> llcrt Bannt
Als Han» T etrich zu Tisch tarn, sand er Arnolds kbr he.t:r Es wurde ei i: ga tj gemütlich: Mall dl Später entschlössei sk sich für da» Ceff.ngtbeater. tt« Tier) aus lern Settel stand Der At-tmo war sehr schön, klar u.ib nicht kalt. So fuhren s.e Im off: :.t Ta tarne CT qu:r durch Teilen. Ha.s Ticr.ich hatte noch za arb:lten. Cr sollte erst später nachkomm:i Sie kamen noch gerade vrcht zum Beginn ter Borst dlung.
®J wurde gut gefpk.t und mit Brilall nicht K kargt Als der 'Borhang fiel gab e3 miauten» nge» 3Natsche' Am c.friafte.1 klatsch en bi: Frauen. Gii.e sehr elegante Blondin: nJbn Ar
nolds ftxrnje sich gar nicht genug tun. ins der Herr an ihrer Sdte. augenscheinnch ihr Mann, fchltetzl^chu -geduldig wurde.
.Auch eine van denen, die ari! Bcgdftrrung die Balle der Bora In bk Tat umte-en mürben.’3 sagte Amalds. als l:e ins Freie rra.i.x um nach tem Au enthalt in dem beifjea ThsatCTfaak nach em bißchen »u Fatz zu geben. Frau Eva hatte dasklde gedacht, aber ft* sagte nichts
.Ich las neulich." fuhr Amalds fort, .eine garu hüb'-che De'ch chte über Primaaerausfätze. Ich glaube, f* betrat die Betnhdluugen der Hahmzollem. Denn das sa we.ter geht, wäre es ja c.n emprcbterj«rette* Thema für unsere Töchterschulen .Hat Aara recht, wenn fie ihrem Maw e i avonläuft. ober n.cht^ Heber dkks 2 bona cxrtvn ja auch wohl Hunderte ber 3u- fktauecar'c t d s bcu ke.i Ad mos mit mehr ober teurer L i : fcha,t.ich!dt di»puti:r:n. Ich habe eil genug te.i Kamps der Meinungen darüber geschichtet."
.C-'chlchtct?" fragte 3oa neugierig und etwas spotte.rd.
-Ja. geschltchiet. Danz einfach mit dem Hin» weis auf tie Kinder Das wird aus bri Äl.tbem. len armen Mü MCTN. wrnn ihre Mutter sk t>rr- läht. um s ch kl bst zu lebst? Da in wurden die c..rag ertes . i Jiota-Sntbufiai.Innen stille. 5rd» Ich ic3 t denkt nun schon anders ÜbCT biete Frage, als selbst zu her Zeit, ba Boca zum ersten Male über b.e Bretter gi ig. Es laiereflkrte mich leb» halt, neulich zu Iden, bad bi: Frau «unächst P.lich.en urb Rechte gegen sich klbCT hab«, datz t elleicht bi späterer Zeit der Staat sich irgendwie der Ämber annehmcn müfie. Das hat eine Frau gefchr eden. die als d.t? der Borkämpsertiinen
gilt. Ellen Kech So weit komuiett wir mit btefer Moral ober Unmoral des FrufTefk» Egoismus, aus dem sich das ganze Gebäude biekr neuen Theorien au seichter Das Tlück des Auslebens für mich bk Srnatsfärtorge für meine Kinderk"
.Aber es kann doch Fälle geben, rn denen die Frau chre Freiheit ertämp'en muh." sagte Eva ernst
Er machte eine zornige Bewegung .Dewitz^ es kann solche geben Ich bade selbst c nm solchen erlebt Ich kannte dne Frau, bk benhig Ckbve lang bei ihrem Manne aushidt Sie lebte ein tägliches, stündliches Martyrium Aber erst als kas legte ihrer Kinder selbständig geworben war ba trennte f-e sich von ihm. Aber biete unverstandenen Ao ras btt jetzt alltäglich dem Bla«» entlaufen, beren es auch am liebstrn wäre, wenn der Staat b.e Fürsorge für Ihre Aitibet übernähme. <r tlaukn fx nicht meistens um eines Dritten willen? Bun. eS gibt Immer noch et ne auSg'.e che rotz all.
den. und bie mriflen bider Frauen müssen nachher hart Hüften. "Man rrv st 3bkn so himmelhoch, aber auch an ihm haftet der Fluch, dah feine Aachberer aus fernen _<
Ihnen gerade In den Äratn pasu frx hat Md baxu de tragen, das Evangelium bei Egoismus zu verbre ten. bas jetzt die Seit buoch» rächt, und ein gut Tdl schuld an all dem Traurigen hat. was wir teben Tai vor uns geschahen kben. Es Ist ihm gegangen wie allen Propheten^ Jeder hat sich Idne Proph«eiung ausgelegt, wte es ihm am besten gdkL
(Fortsetzung folgt)
78. Lebensjahre.
Heute nachmittag entschlief nach langem, schwerem Leiden meine liebe, gute Mutter
Anna Wiedefeld.
Oießen, den 25. Juni 1923. <333D
Die Beerdigung findet in aller Stille statt.
vrolliiarlenausgabe für die Bezug »berechtigten mit den Anfangsbuchstaben 4340
A K findet Donnerstag. 28. Juni und für L-Z Freitag. 29. Juni 1923 von vormittags 8—12 Ubr und noch- mittags von 2—6 älhr in den bekannten Bezirken statt.
Aus die Bekanntmachung In den Aushänge käfien wird hingevlesen.
Dietzen, den 25. Juni 1923.
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Der Oberbürgermeister iLcbensmlttelamt).
Bullenverkauf.
Die Gemeinde Lützellinden hat einen älteren Doodsbcrqer Bullen aum Schlachten |u Derhaufen. Schriftliche Ana,dote, aus pro Zentner Lebendgewicht, »Annen bis gum Freitag, den 29. Juni, mittags 1 Uhr. beim Vorsteher eingereicht werden, woselbst auch die Tkrhaufsbcbingungen ein. zusehen sind ErSstnung der schristtichen Angebote Freitag, den 29. Juni, mittag» 1 Uhr, aus dem Balhau»
Lützellinden, den 23. Juni 1923. 43080 Der Gemeinde « Vorsteher.
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