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Metzen, den 5. Februar 1923.
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Der beeid. Bücherrevisor: gez. Th Vanbel, Gienen. [21S4D
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Schristl. Angebote nrtier 02006 an den Gieg. Anz. erbeten.
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Die Wunder
B des Schneeschuhs
bjV II. Teil
N Eine Fuchsjagd im Engadin
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M Er beim Maharadscha
Ferner
M Der Rhönsegelflug
IAb Montag dazu
Unsere Brüder an der Ruhr
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aus Frankfurt a. M zu auyergewdhnllch niedrigen Preisen abgesetzt. Der eine der beiden Diebe hatte vorher noch einen Auslegekasten am Modehaus Salomon zu erbrechen versucht, war dabei aber gestört worden. Er erhielt eine Gesamt- gefängnisstrase von 1 Jahr 9 Mona- ten, wahrend der andere Dieb mit 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis bestraft wurde. Don den Hehlern, die noch nicht bestraft waren, erhielten drei an Stelle der an sich verwirkten Gefängnisstrafe von je 15 Tagen Geldstrafen von je 30000 Mark, während der Geschäftsführer zu einer solchen von 60 0 0 0 Mark verurteilt wurde. D.e Schwiegermutter des letzteren wurde von der Anklage der Hehlerei und ein Arbeiter von der Anklage der Begünstigung mangel- ausreichenden Beweises freigesprochen.
Die Privatklage eines Wirtes von Leihgestern gegen einen dortigen Zimmermeister wurde nach erfolgter Beweisaufnahme wegen Aussichtslosigkeit zurückgenommen.
Die Privatklage eines hiesigen Wirtes gegen einen hiesigen Geschäftsmann und dessen Gesellen wegen Mißhandlung wurde dahin verglichen, dah die Angeklagten 2 0 0 0 0 M k. für die Ruhr- Hilfe zahlten und sämtliche Kosten übernehmen.
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Anläßlich Palm-SonntüR geschlossen. 220, C
► Heute letzter Tag de* großen F.rfolge* mit Eddie Polo im Zirkus Gray
II. Episode:
£ Gefangen rin Meerestiefe
Ferner:
rDas Ende des ► Abenteurers
Gerichtssaal.
Beleidigung des "Reichspräsidenten.
Leipzig, 23. März. (Wolff.) Dor dem Staatsgerichtshof hatten sich Major a. D. Zöller und der ehemalige Schriftleiter Schulz, beide aus Stralsund, wegen schwerer Beleidigung des "Reichspräsidenten und von "Regierungsmitgliedern durch die Presse zu verantworten. Zöller wurde wegen öffentlicher Beleidigung zu sechs Monaten Gefängnis und Schulz wegen Vergehens gegen das Pressegesetz zu 40 000 Mark Geldstrafe verurteilt.
und der kleine Pickel
Schulden .......
Brärfhine.......
81 n eile tStamineinlagens
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s. Dm- Ausgleich. . . .6728.63
306.—
Aewinnvortrag s. 1923 .
Georg Karl Reit DkMeugmlislWeN' faünr, (Bienen.
<Lvbu achtbarer El- tern.rnitgnierSchul' ken tlniS, als kMIIM
Ein gutes Kochrezept:
Wohlschmeckendes Weißkohl-Eintopf-Gericht
Zutateni 1 Pfd. Weißkohl, gewaschen und fein geschnitten, 1 Pfd. Kartoffeln, geschält, gewaschen und In dünne Scheiben geschnitten, 1 Würfel Maggi’s Reis-, Reis-Julienne-, Gersten- oder Grieß-Suppe, etwas Salz. Zubereitungi Den Weißkohl in 2 Ltr. Wasser aufs Feuer bringen, 1 Std. kochen lassen, dann die Kartoffeln hinzufügen, den zerdrückten Würfel Maggi’s Suppe hineinstreuen, umrühren, nach Salz
Abrechnung stehen. Der Betriebsrat beantragte die wöchentliche Abrechnung und Auszahlung der Gesamtverdienste. Die Betriebsleitung erklärte dagegen, sie sei mit allen statistischen Arbeiten auf
Vchttchtrrngsausschutz der Provinz Oberhcffen.
Sitzung vom 19. März.
Das Butzbacher Werk der Meguin A. G. hat monatliche Lohnabrechnung mit runden wöchentlichen Abschlagszahlungen auf die Tariflöhne. Teile des Lohnes, im besonderen dieAlkord- verdienste, bleiben wöchentlich bis zur Monats-
machen den Damen trtet Soeqe, oder fte lSnnen schnell und gründlich beseitig« werden durch Waicbunaen ml« <?lok.Seesand.Mc>ndeUleie. Diumenjarle, lugendfrische Gesichlshaut, rosigen, klaren Tein« durch die gesundbeit. dienliche Aok-see>and-Mandelkleie. Ueberau erhällltch
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Vermischtes.
Giu Doppelmord.
Leipzig, 23. März. (WTB) 3n Leipzig- Stötteritz wurde eine 53jährige Frau und ihr
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e n, 25. Mrz. Zu dtt für die Auhrhilfe inde ist noch nachzutta- beilern des Saujit* sondern 43 M Ml. ge. daß die VescunisumM
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Spielplan der Frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 25. März, nachm. 3 il^r: Zar und Zimmermann; abends 7 Ahr: Der Troubadour. Montag, 26.: Siegfried. Dienstag, 27.: Der Freischütz. Mittwoch, 28.: Madame Butterfly. Donnerstag, 29.: Alessandro Stridella. Freitag, 30.: Parsifal. Samstag, 31.: Die toten Augen: im Schumanntheater Gastspiel des Opernhauses: Der Barber von Sevilla. Sonntag, 1. Apr l: Pars fal Monla^. 2 : Lo eng in. Dienstag, 3.: La Traviara. Mittwoch, 4.: Parsifal. Donnerstag, 5.: Cavalleria rusticana; hierauf: Der Bajazzo. Freitag, b: Don Zuan. Samstag, 7.: Tiefland. Son Nag, 8.: Der Rosrnkavalier.
Schauspielhaus. Sonntag, 25. März, nachm. 3 U&r: Rathan der Weise: abends 7V3 übt: Der ewige Traum. Montag. 26.: Götz von Derlichingeu. Dienstag, 27.: Götz von Berlichin- gen. Mittwoch, 28 : Hedda Gabler. Donnerstag, 29.: Götz von Berlichingeu. Samstag, 31. König Richard HL Sonntag, 1. April, nachm. 3 ühr: Mohrenwäsche; abends 6V2 äihr: Götz ^on Der- lichingen. Montag, 2., nachm. 3>/g üor: Alt- Heidelberg; abends 7>/, ühr: Helden. Dienstag, 3.: GiD bon Derllch.ngen. Mittwoch, 4.: Der ewige Traum. Donnerstag. 5.: König Richard 1U. Freitag, 6.: Götz von Derlichmgen. Samstag, 7.: Iphigenie auf Tauris. Sonntag, 8 , nachm. 3Vi ühr: Tanzgastspiel von Valeska Gerl; abends 71/2 Ähr: Der ewige Traum.
Schöffenqcrtchr.
G ietzen, 23. März 1923.
Zwei Arbeiter von hier besuch en Anfangs (Januar zahlreiche Bierlokale und sprachen dem Alkohol in reichem Matze zu. 3n der letzten Wirtschaft zog der eine von ihnen ein langes feilst eben des Messer, stach damit mehrmals in den Tisch und rief: „Wer will hier Krach?" Gleich darauf versetzte er einem in seiner Rahe befindlichen Bauzeichner einen Schlag und stürzte mit gezücktem Dolch auf ihn los. Gin Bureaudiener sprang dazwischen und hielt ihn am Arm fest, beide kamen zu Fall, und letzterer erhielt dabei mehrere tiefgehende Stichwunden, darunter auch einen Stich in die Lunge, so dah er in die Chirurgische Klinik gebracht und dort mehrere Wochen behandelt werden muhte. Der andere Arbeiter schlug auf den Bureaudiener mit einem Gummiknüppel ein. Später schlug der Messerheld noch die Scheiben der Tür ein. Gr erhielt eine Ge - samtgefängnisstrafe von sechs M 0 - nateundeinerWoche. während der andere Arbeiter zu sechs Wochen Gefängnis verurteilt wurde.
Derselbe Messerheld mihhandelle in der Reujahrsnacht zusammen mit einem Arbeiter gelegentlich einer Schlägerei einen Schuhpolizeibeamten aus Friedberg mittelst Stockschlägen asw. Wegen Körperverletzung wurden die beiden mit Geldstrafen von 15 0 0 0 und 10 0 0 0 M k. bestraft.
Ein Musiker und ein Volontär von hier waren an geklagt, nachts in betrunkenem Zustand die Scheiben zweier auf der Straße liegenden Photv- graphenkasten zertrümmert zu haben. Wer die beiden Kästen abgehängt und auf die Straße gelegt hat, war nicht fest zu stellen, ebenso nicht, ob die beiden Angeklagten die Scheiben absichtlich zertrümmert haben. Es ist nickt ausgeschlossen, datz fie unabsichtlich in die Scheiben hi.reingetreten sind, weshalb sie mangels ausreichenden Beweises freigesprochen wurden.
Zwei junge Burschen von hier chatten sich Rachts durch die offenstehende Tür in das frühere Hotel Etnhvrn einge!chlichea, verschiedene Kellerräume erbrochen und 48 Flaschen Weinbrand, sowie sonstige Kleinigkeiten gestohlen. Den Weinbrand hatten sie an einen Dureaugehilfen und an mehrere Wirte, sowie einen Geschäftsführer
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moiuitliche Llbrechnung eingerichtet, im besonderen überlaste die beantragte Aenderung die Lohnbuchhaltung; sie sei aber bereit zu einer Verständigung über die Beträge, die wöchentlich stehen bleiben sollen, und zur Abstellung von Mitzständen und Berichtigung von Versehen aus Beschwerden im einzelnen Fall. Der Schlichtungsausschutz ent-
lprach dem grundsätzlichen Antrag des Detriebs- ata nicht, gab aber der Betriebsleitung auf, qemäb ihrer Zusage die wöchentlichen Abschlags- ahlungen möglichst so entsprechend dem Arbeits» ,erdienst zu bemessen, datz nur geringe Beträge vis zur Monatsabrechnung stehen bleiben. Die Streit teile erhielten Erklärungssrist.
Am 22. Januar 1923 war in Butzbach Gene- rnlversammlung der Ortsgmlppe des Deutschen Metallarbeiterverbandes. Morgens beantragte ber 'Betriebsrat der Meguin A. G.. den Betrieb i>eshalb eine Stunde srüher zu schlietzen. Die Betriebsleitung lehnte dies ab. Die ünruhe der Belegschaft hierüber veranlatzte nun den De- iiiebsratsvorsihenden, aus die 2. Hälfte der halbstündigen Mittagspause eine DÄriebsversamm» lung anzuberaumen. Kurz vor Beginn der Versammlung erfuhr die Betriebsleitung davon und Keilte den Detriebsratsvorsitzenden zur Rede, denn sie war der Ansicht, nur mit ihrer Zustimmung dürfe eine Betriebsversammlung in der Mittags- txiuse abgehalten werden. Dadurch verzögerte sich die Betriebsversammlung, und die .Belegschaft kam erst 20 Minuten nach der Pause wieder an die Arbeit. Die Betriebsleitung zog deshalb allen Arbeitern eine halbe Stunde Lohn ab. Der Betriebsrat beantragte nun beim Schlichtungsausschutz als vorläufigem Dezirkswirtschastsrat die Entscheidungen, datz der Detriebsvatsvvrsihende IQr die Abhaltung einer Betriebsversammlung in ber Mittagspause keine Genehmigung der ^Betriebsleitung brauche und ^itz die Det,-iebslei- tung ben Lv nabz >g vom 22. Zamiar rückgä ngig srachen müsse. Dem ersteren Antrag gab der schlichtungsausschutz statt, denn nach § 46 des Betriebsrätege etzes ist nur für Betriebsversamm- lungen in der Arbeitszeit die Zustimmung der Betriebsvertretung nötig. Für die Versäumnis ein 22. Januar erklärte er nach den besonderen Umständen des Falles die zweite Viertelstunde Lohnabzug für nicht berechtigt und gab der Be- j. t'iebsleitung auf, der Belegschaft Gelegenheit zu geben, die erste Viertelstunde nach;uarbei.en. Die Ättscheidungen sind endgültig nach § 93 des Betriebs rätegesetzes.
Zur Schlichtungsverhandlung am 22. Februar 1923 gemäß § 29, Absatz 3 des Betriebsrätegesetzes über die gesamte umfangreiche Tagesorch» nung einer Detriebsratssitzung ent andte der Betriebsrat ber Meguin A. G. 9 Mitglieder. Für alle verlangte er von der Arbeitgeberin den - Drsay ihres Verdienstausfalles, des Fahrgeldes und des Zehrgeldes. Der Schlichtungsausschuh als Bezirkswirtschafts rat erkannte wegen der Wichtigkeit des Der Handlungsgegenstandes vom 22. 2. die Arbeitszeitversäumnis und die Kosten des Betriebsra'.svoriihenden. seines Stellvertreters und eines toe teren Mitg iedeZ a(3 nötig Im Si me dec §§ 35 und 36 des Betrtebsrätegesetze-, an. Die
22jähriger Sohn von dem Schwiegersohn bet Frau durch mehrere Revolverschülse getötet Der Täter lebte m Scheidung mit seiner Frau. Polizeibeamte fanden In der Wohnung ber Ermordeten alle Möbel kurz und klein geschlagen und am Boden liegend Die Leichen der Frau und ihre- Sohnes. Der Täter wurde fest- genommen.
Schweizer Rothilfe für deutsch« Grenzorle.
Freiburg, 23.März. (WTB.) Berschte- bene an ber beutsch-schweizerischen Grenze gelegene s chweizer is che 6täbtc unb Gernem- ben haben zur ßinberung ber Rotlage in ben deutschen Grenzorten in ber letzten Zeit Sammlungen in die Wege geleitet. Das Erträgnis derselben ist für Speisungen und Lieferung von Schweizer Milch an Kinder, Kranke usw. bestimmt. Bisher haben diese Sammlungen allein für die Orte Konstanz und Lörrach einen Betrag von annähernd 150 Millionen Mark ergeben
Eine Diebesbande verhaftet.
Berlin. 23. März. 1WTB ) Den Schrecken des Berliner Westens bildete eine dreiköpfige Bande von Fassadenkletterern, bereu Verhaftung der Kriminalpolizei gelungen ist. Den Verbrechern, die sämtlich aut ausgestattete Wohnungen besahen und ben Anschein zu erwecken wussten, als ob sie reichlichen Lebensunterhalt aus redlicher Arbeit bestritten, war im Lause der Zeit eine auherordentlich grobe Deute In die Hände gesallen, von der die Polizei bisher nur einen verhältnisrnähig geringen Teil ausfinden konnte. Die Einbrecher weigerten sich, die Romen ihrer Hehler zu nennen.
Ein fetter Konkurs.
Hamburg, 23. März. (WTB.) Der Kaufmann Philipp Weitzenthal aus Hamburg ist wegen Konkursvergehens flüchtig Er betrieb hier ein Exportgeschäft, hauptsächlich in Chemikalien. Den buchmätzigen Aktiven von 2 5 Millionen stehen Passiven von 9 4 Millionen gegenüber. Das Konkursverfahren ist eröffnet worden.
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