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*?t fr «Hil-tHwei antnanm werden, bah and» der flttoldtefl* 2U>Dofcit trtefe Tatsache ntd)t Detlrugneit tatm. TBeim bl« beutld)# TDlrtfdjah unter Anspann»ng aller organssatorilchen THittel btt Produktion teilweise ausrechtzuerhalten lucht, so sollte auch bet Gegner Deutschlands, sofern er Reparationen toifi. über diele 'BemÜbungen Ge­nugtuung empfinden, da He die Voraussetzungen Au Reparationszahlungen sind Tßenn PoincarÖ eine klare Feststellung der deutschen Reparation« Verpflichtungen, die nach dem Urteil der internationalen Sachverstänkigen die Voraussetzung für einen Kredit und damit für d>e glstederberstellung der 3ablungflläblgfelt Deutschlands 10. eine Unklugbeti nennt, so ent bull» r bcm'.t noch elr,;ü<u vcuiii« seine Wad re n Absichten Vicht um Aufbau und Vepa- ratlonen, fondern darum ist es ihm zu tun, z u zerstören und dauernd die Hand an der Gurgel des deutschen Volkes zu haben Das Angebot der deutschen Vegterung vom 7 3unt. das fast In der ganzen Hielt al« ein ernster Beweis der guten Absichten Deutschland« gewürdigt worden Ist, zeigt dl« einige önt- schlossenheit der deutschen Regierung und aller Viirtlchaftskreile, in der Veparation bi« zur äußersten Grenze zu gehen Die ungeheuren Lei­stungen. zu denen sich die deutlche Regierung verpflichtet hat. werden dem deutschen Volke v-el- leicht gerade noch die Leben«mögiichkeit belassen Unter solchen Umständen von dem Gespenst einer deutschen Wirtlchastshegemonle In Europa zu spreche n, ist slnnlo« All diele advokatischen ff n i 11 e PoinearÖ« können nicht darüber hinweg- täulchen, bah seine Politik die wirtschaftliche und militärische Beherrschung Europa« ist

Di- Gewalttätigkeiten im Westen.

Paris, 21 Juli lWTB > Vach einer Ha- dasmesdung au« Düsseldorf ist der Direktor der 7Tlanne«mann-13erfe in TBittcn verhaftet worden Es handesi sich um eine Repressalie für die Festnahme von französi'chen Stgaisangehörigen u .1 des Kaufmann« Schul­des in Viannheim. durch die baulichen Behörden

2 Her. 21 JuN (WTB ) 3n Srler haben wieder Vlassenausweisungen von Eisenbahnern stattzefunden Hieeu ttxjrbcn hauptsächlich Spahis txrtpanbl 3« wiederholten sich bte gewohnten rohen Austritte

Trier, 22. Juli (WTB) Aus dem Lifen- bahndirektionsbezirk sind erneut 130 Eisen­bahner ausgewiesen worden

Ludwigshasen. 21 fnilt lWTB) 3m EisenbahndirekNons bezirk Ludwigs Halen sind wiederum 10 Eisenbahner mit Familie auSgewiesen worden

Vlainz. 21 Juli |WTB» Das Werben um die deutschen Eisenbahner hat aufs neue begonnen Eine noch Eltville einberufene Dersammlirng hatte für die Veranstalter einen Vkihers olg. 3n Alain, suchte der berüch­tigte ehemalige Eisenbahnsekretär Kirch zusam­men mit dem Sonderbündler Müller, dem so­genannten .ffkroiemrüIkV, mehrere Eisenbahner auf. vrm denen ihnen bekannt war, dass sie für unsere Sache führend tätig sind, um sie zur Ein- beitrfung einer Versammlung und zu Verhand­lungen mit den Fianzolen .zu bewegen Sie er­klärten habet, die Franzosen seien bereit, bei Ar­beitsaufnahme die Inhaftierten in Freiheit zu sehen und bte Rückkehr der Ausgewiesenen zu g»Halten Kirch und Müller wurden mit ihrem Aniinnen selbstverständlich abgewiesen

Die in Mainz als geräumt gcmcINeten Ge- fängnistc sind säst restlos mit verhafteten französi­schen Soldaten und deutschen Eisenbahnern beleg' Don den für bte Unterbringung von Gefangenen in Befd^ag genommenen Schulen haben die Fran- zvsen noch keinen Gebrauch gemacht

Ermordung eines taubstummen Kindes.

Berlin, 21 Juli Vach einer Meldung her .Völkischen Zeitung" wurde in Trier ein taubstummes Kind, das nach dem Ber- lasten der Kirche in eine Abteilung farbiger fran­zösischer Soldaten binetngeriet, wen es die heran- marschierende Truppe nicht gehört hatte, von einem Späht durch einen Kolbenschlag aus den Kops getötet Sin Passant, der den die Abteilung führenden Offizier auf den Vorfall aufmerksam machte, wurde sofort verhaftet.

Die Metallwerke der Dortmunder Union" besetzt.

Paris. 23 Juli. ,WB > Havas meldet au« Dortmund, da st die Melallwerke der .Union gestern l hne Zwischenfall besetzt wurden

Vberhesstscher Kunstverein.

Siesten. 20 Juli Die bcnrttigc Ausstel­lung reizt im allgemeinen nicht. sich über ftc weiter iu verbreiten Die Stimmung ist in der Hauplfackv. wenigsten» was die Malle de« Ge­botenen angeht, allzu wenig angeregt und an­regend Dazu kommt, dast bte meisten ffunüler in Sieben bekannt sind Dast he auch diese« Mal wilde»' erscheinen, mag ja zum Teil darin be­gründet fein dast ursprünglich eine Lsttsstellung hessischer Kunst geplant war Diele Adllchi die aber in/wischm fallen muhte, erklärt wohl auch die Anwe enh.it einiger dilettamisä^allzu- diletiantilch'l Malereien, bte aber selbst nicht um der Vollständigkeit des Au»stellung«bilde« willen da zu kein brauchten ....

Was zum Beispiel G Klingelhöfer- Grosten-Linden zeigt, gebört bei alten an­erkennenswerten Einzelheiten hierher, ebenlo die Deiluche von 9) Hanbrick-S testen, dellen , Feldblumenstraust" aber doch wünschen lästt, ihm einmal reifer wieder zu begegnen W Vieh- mann-Grosten-Linden dagegen fefklt bet allen Härten eine» tastenden Anfanges durch die h-frac'ung von Raum- und Bewegungspro­blemen in hohem Grade Besonders sein Vläd- drnHlbni» l.Meine Schwester > ist daraufhin z*i brachen und macht auf weiteres von ihm ge- spa:mt Gut gemalt sind Me Bildnisse von H W , 11 - T r e t s a d Lda R P f a f f - ® i e- hcn> igt eine Anzahl CanMduftvn die in «<t»ner Technik reizvolle heimatliche Motive Meten Be­sonders gelungen Ist .Kloster Arnsburg'. m feiner cinfcdxn farbig besonders wirkungsvollen Ge­stattung und .Bei der Badenburg' Haupt- lach'ich Landschaftliches bietet auch D Barnas- La ubach In Gemälden (.^wnür*, .Weiden )

Lptetzrukettiatise.i unter franitzsifipeu Hieben.

Die Bergleute Fritz R.. August D. Johanne« van D undHermannTau« Scholven, sowie der Bergmann Bernhard M au« Westerholt. haben vor den deuts che n Behörden folgende« zu Protokoll ge­geben

.Am Freitag dem 22 Juni d I« , standen wir kurz vor 8 Uhr vor unseren Wohnungen Hi ber Mette rfampltrahe in Zweckel, als eine bel­gische Vatmiitnc von 8 M ,nn auf uns zu. rm »ab unter Detvehoanlagen .Hände hoch!" rief Der Pa Itouillcnfübter fing mit der 'Pahrc"i>>on er.

blei; zu Ende zu führen wurden wir mit noch zwei anderen Leuten durch die Kolonie mit nach der Kokerei und von bof gegen 9>z Uhr n 'w dem Wachtlolal in der Sa) ! ml g nr:nn»c:i D v t muhten wir zunächst im Hot nu n itrinmi ficlx.i, tmubrn elngelend wieder unter,u^t und bann Im Keller eingelpcirt Aus dem Wege zum Steller wurden wir mit Kvlb-nstösttn und Fu' tntle i int1".- handelt. Dort erfolgte nochmals Un c luchung U cl-ei T wiederum mehre e Kolbenschlag. und austerdem Hiebe mit der Fault gegen bi» ff um bekam Wir wurden bi- 5 Uh teftge hat ri So­dann erfolgte nochmals P-ih. ris.on un e fort­währendem Darwischenb tuen mr .1 r e> 1 ' nal..n und Kolben Vach dem Herauel.rl'en ans dem Keller muh en wir durch tu in >, tx»i Tteib n aut- gestellten Vlannschaf e-i to.tmab en bi - u id I e - laufen, wobei wir nochmals mi' ° - n.*n,♦mul'en und anderen ©eqcnit n?en>wer w sthm, el w r den Beim HerauSlasscn aul de i Ho 'onn ci r i' die Tür nicht schnell genug cufbc'o-n nrn wobei wir wiederum in der eiben lL.it, m.sttiindrl'wur­den Degen 7 Uhr morgens lamen wir rieh Hause.

Der ungebrochene passive toiberftanb in bcr Pfalz.

Kaiserslautern, 19 Juli Die pvlili- schen und die wirtschal'lichen Organisationen der Pialz erlassen einen Ausruf, in dem e» u a hecht t

Was wir in dieser Stunde vor allem sagen wollen, ist dies Was auch noch tomin?n möge, bleibt fest in eurer Treue zu eurem Vaterland, zu Land und Reich, zu euren Führern, die zum grosten Teil au« ihrer Heimat vertri 1 :;i lind Bleibt fest in eurer Treue zu euch selbTrott allem haben wir die Dewtsthei:. da', unsere Pfälzer nie zu Verrätern an unseren eigenen Volksgenossen werden können Wir willen, dast die Bevölkerung der Psalz ebenso dcu-sh fühlt und denkt wie die an der Ruhr, wo der aus dem Volke herausgebvrene passive W. der st mb gepen brutale Gewalt heute noch so ungebrochen ist wie zu Beginn de« Einbruchs Wir vertrauen nach wie vor auf unsere Pfälzer, dast sie ebenso wie die übrige Bevölkerung d-r Rheinlande jeden Versuch einer Lockerung der Zugehörigkeit zu Land und Reich einen nie zu brechenden Wider­stand entgegensetzen werden Das ganze deutsche Volk steht hinter euch

Türkisch-polnisch« Berhanblnnqen.

Parts. 22. Juli. (WTB.) Vach einer HavaS-Meldung aus Angora sind die t ür» kisch-polnischen Verhandln nqen über einen FreundschaflSverirag in Lausanne erfolgreich abgeschlossen worden.

Aus dem Reiche.

Veichsratsbeschlüsse

Berlin,21. Juli t WTB. »Der Reich s- rat hat eine Vorlage über die Ausprägung von 240 Milliarden Mark in Tausend- Markstücken au« Aluminium angenommen. Der Vetchsrai erklärte sich einverstanden mit der Verfünffachung der Sätze des Bier- steuergeleyeS vom 1. August ab. Der Steuersatz für e.ngelührte« B>er soll von 17 500 auf 25000 Mk. erhöht werden. Entsprechend diesen Beschlüssen wurden auch die Anteile der Freistaaten Württemberg, Bayern und Ba­den an die Biersteuereinnahme erhöht. Schliehlich erklärte sich der Veichsrat cinver- standen mit der neuen Verordnung des Finanzministers, wonach vom August ab die Abzüge von de rLvhn stell eck ünb für Werbungskosten verdreifacht ©er­ben.

3er Fl-chl Ehrhardt«

Berlin, 21. Juli. lWTB.) Amtlich wirb mitgeteilt: Die heutigen Tageszeitung.n ver­öffentlichen eine Erklärung bcr lächfi -

unb beachtenswerten Radierungen Von K L ösf- ler-ßif ben ist .Unter Bäumen am Bach" zu nennen, von A Olt-Diesten der sichernde .Hirsch" - H Rahn» Frankfurt a M führt ferne formalen und farbigen Erpen mente I.Jungfrauen" .Kinberfops" i naix an dir Lötung Mit einer gröberen Kollektion, die manches Un- qlcidynäfHge enthält. Ist schliestlich noch K Wc i n- bold-München vertreten Sehr geschmackvoll ist feine .Schlafende", neben der noch zu nennen wären .Meine Frau. .Selbst" .Orientalin", .Blumen" und .Indische Landschatt" Von be­kannteren Künstlern erfreut uns S Eimer- Darmstadt mit feiner gewohnten Qualität l.Bcwemküche >. E Fries-Ortenberg schickt feine feingefühlten Landschitten ' Durchblick" .Vvrfrüöf ing" >, R Bännings-Siesten und W Willgerodt-Dillenburg sind mit «chrraktenstIschen Arbeiten vertreten. Martha Belte - Friedberg mit flotten Oelstudlen und einem Bildnis. W Barthel-Diesten mit seinen bekannten Motiven (.Obcrbel'Hd>?3 Dor!" i Unter den graphischen Arber len ragen die .stüch- ramgen von L Martln-Alsl. Id hervor Füt sich allein steht I Manskops-Dach- haus» n. den wir wieder mit Freuden begrüben. Seine tief verinnerlichten Weste.waldlandsch'iten halten den eind-.ingenden Befchi ier immer wieder fest Freilich verlangen sie da« ist eine ihrer Stärken tätige Hingabe

Kunstgewerbe ist auf Dich en er Ausstellungen selten Um Io erfreulicher, wenn einmal Gutes baiin geboten wird H ffüchrl-Glesten bringt geschmackvolle Emalllearbeiten von seiner Tech­nik. Feliclta« Weidenbach-Dresten g-oteske Gruppen reizt oller Wirkung .Tröstung. .Liebe«katastrophr" Auch ihre Scherenschnitte Der- bienen Beachtung.

IchenAachrichtcnstelle über Vorgänge, die zur Flucht Ehrhardts geführt haben. Der V e t ch s i it >t i , m i n i st e r nahm Veranlai- sung, oev Präs cent-?r. bcc Etaa.s.erichtShosS um Mit,etlunq uxt bi« tat,äd)iid)cn Vorgang« zu ersuchen. Da« Ergebnis wirb ber Oeffent- lld)fei. dekanntgegeben. E>ege.tüber ber von ber sachsiscchen Vact-richtenste.le ge ebenen Dar­stellung ,st schon fetzt so, :nbeS hervorzuhebeni Tie Enticheidangen. bi.- her Ptilident des Ltant^.icrtchiastvfr.' :in Rahmen ter ihm zu- fteberben e:>! d en B. lugntsie (§ 116 bcr ;i r ?.fvrr ><f-uiununfl i itocr be t tlmfang der dem Unter ttchuugSgef-'nge e t c b r i) -i r b t In der S) f- iufzitert, e.. e.i '' 'chränkungeu ge- trolfcti hat, kannicn d e lac,fischen (i-ifjrq- n.,s? un? die Kel ingnicbe:. r. e > nicht der Verpflichtung tchcrhebea, ten ihrem G wahr- s tm rnkerrratiie.t Gesäuge.>e t den t.c'i ? ."nten Vortchr f e" gern ah s.che. zu vcrw-'d.en. Wäre 6 cl gcichehen unb iiiüd cem Ges-.n e.ien vor e. ci F.uch verbot r.-widrig Be. e ,ungS» Irc.lKit im Gesatt-'niS ohne 2l u f I i ch t ,c- laiscn worden, so wäre e.ne Fluch' nicht mög­lich gewesen.

Die Unruh:n In BreNau.

BreSlau, 20. Juli iDTB.l Den ,.2cucfcn Olochr chtcn zusol. e sind bis heute motgen 1200 Verhaftun en vorge tont- men mordet: Ein qroster Beamtenstab ist da­mit beschäftigt, die Verhafteten zu verhören, um die eigentlichen Füt)rer der Bewegung zu ermitteln. Unter den Verhafteten befinden s d-, zahlreick-e Frauen und Jugend liche. H u e früh sind auf Dem .Heaprbahnhof Ver- st irkun -en etnaetroffen. In Den Morgenstun­den i;no T'crtietcc t«r stadtitchen, staatlichen und Po'.zcibienststellen zusämmen-e .eien, um weitere M -i st n n b rn c n gegenüber ctmai- gen neuen Tttmultcn zu beraten. ES herrschte Ctuflhn.niafcit baniber. dast der ungeheuren Vor. unter der D e Bcvö.lerung leidet, mit al'cn M ttein eesle ten wer en müsse, dast cccr dem selbsth<nltchen Voro,e''-'n von unverant- wortltcheii. lediglich poli.n'che Ziele verfol­genden l :cmcnt6n mit alle . Machtmitteln 5c- gegne. werden m.i fc D >. H titung der Schutz- Polizei hat allgcin-,t:.c Jlnerfennu :g gefunden.

Aus Stabt und Land.

Diesten, den 23. Juli 1923.

Empfang der «tiestener 3irq«r vom ?Jiniid)cncr Tnrnsest.

Einen sehr schönen Verlauf nahm der Empfang, ben die ® i c h e n e r Turnerlchaft ihren vvm Deutschen Turnfest in München ficqgefront h imkehrcnden Vkitglicbcrn bereitete. Jn groher .zahl hatten sich die Angehörigen der beiden Turnvereine, fewie die .freunde der deutschen Turnlache am bidigen Bahnhof eingefuntvn und b grühten in herzlichster Weife die ankommerrden Sieger. Ein stattlicher 3ug bewegte sich unter Vvv- antntt eines Trommler- und Pfeiserkirp« durch bte Strafen der Stadt nach der Turnhalle am Oswald ^garten, wo cir. kleine B-gntstungsfeier stattfand Hier wies bcr Vorsitzende der (Siestener Turnerschnft. D g ff 11 -t g. in seiner Ansprache darauf h-.n, dast die dcitfchen Turner nut berech­tigtem Stelze auf den berrltchen Verlauf des deut­schen Turnfest.s zuruckblinen biiiilcn. Er erinnerte b.-.ran. ta( die Turner in München zusammen- gdommen wären, nicht nur, um bart im friedlichen Wett kämpfe ihre Kräfte zu messen, sondern auch um ihre Treue zum gemein­samen deutschen Vaterlande zu be- künden Ein guter turnerischer Geist herrsche auch in der Giestener Turnerlchasl. die es sich nicht habe nehmen lassen, in gröberer Zahl das Deut- Iche Turnfest zu betuchen und mehrere ihrer Mit­glieder zu den Einzelwettkämpfen zu entsenden. Der Redner sprach den Siegern Paula Hoff­mann (THto.). Karl Reuter (So.). Georg Daum tTv.) und Karl Müller lMtv.) die herzlichsten und wärmsten Glückwünsche zu den errungenen Erfolgen aus und schlvst mit einem freudig aufgenommenen .Gut Heil auf die Sieger Vamens der Münchenfahrer dankte W Erle für die freundliche Begrüstung und gab in grosten Zügen ein Bild von dem überau« schönen Verlauf der gröhten turnerischen Ver­anstaltung, die bi« jetzt die Deutsche Turnerschaft aufzuweilen hatte Er ermahnte zu treuem Zn- lammenstehen aller; denn nur dadurch könne da« deutsche Vaterland gedeihen Sein auf dieses ausgebrachte .Gut Heil" fand lebhafte Zustim­mung. Begeistert sargen die Anwesenden das

Tie Plastiken von I Ködding-Gtesten waren vor einiger Zeit l<chon einmal ausgestellt. Sie bewahren von neuem ihren eigenartig» Reiz. W.

Das Ende ber Duelle in Eng­land. Jetzt sind 80 Jahro verfloslen, feitbem in England das letzte auflcbcTetrrcgcnbc Duell stattsand Am 1 Juli 1843 hatte her Leutnant Mcnro Ir.'-n Schwerer, beit Oberft Faweett. im Trnell getötet. Er uxtr in heftiger Weife zum Zweikampf herausgefordert worden und Halle ihn nur deshalb angenommen weil er nach den da­mals herrftchrnden Begriffen feine Ehrv verloren hätte Dirfc Fall erregte so sehr die öffentliche Aufmerksamkeit, ixtst nunmehr ein vöst ger Um­schwung in den Antchauungen über das Dtest ein- trat. Auf Veranlatfung des Prinzen Alben, de« G<mahls der Königin von England, wurde im April 1844 ein Zusatz zu den Kriegsartikeln er­lassen. in be-n cs bei*",'. /Zs entspricht dem Sha- raher von Ehrenmännern, für verübtes Unrecht odet für Beleidtmtngen sich zu entschuldigen mb >ich bcreit>ueif!ären. bas he;ang-nv- Unrecht wie­der gutzumachen, und ebenlo für den gekränkten Teil, für das ihm n iderfahiene Unrecht offen und herzlich eine Erklärung und Entschuldig ing an- zunrhmen Seitdem verschwanden die Durfle aus bcr englischen Armee und ebenso aus der bürger­lichen Grfelifchafl.

Rom 21 Ju'i (Wolff ) Vack Miiteilu.igcn medisinischer Zachblättcr fott cj dem Direktor der Kinderklinik in Palermo, bi Eristint. zusammen mit dem der Kinderllinik in Rom Garonia. gelun­gen fein. Den Scharlach-Bazillus zu ent­decken.

Deutschlandlied -'m Verlaut de« Abend» sprach noch Karl Müller tm äiamen der Sieger den Dank für den herzliche i Empfang aus und for­derte zu treuem Festlalten an der Deutschen Turnerschaft aus

Der Ankauf von Gold f ü r bas R c i d duich die Reich < rat und Post erfolgt vom 23 d 3111« ab bis aut .eitere« zum Preise von 9?.' 000 Mk tür ci , rfr n g .tai kst ick 450 00? Ml für ein Zehnmarkstück '. .u-'länbivb- G. Ibmiin- -en Uv ien ciU'Pte*en?< Pfm-c > ez >' lt D r An­kau' i V if <" t-irt - V7-.-d.dank und Post eit. Uv iu ti eitere» j-Jin 20 OOOsacheii Set tage des j(c.ti;.-.c:..-«

" * (Sihöhnng bcr 3 u derbreife Mit 'Xr.'l'j : >! di a 10 Iu .' .1» seilens bcr Zucke.vi -. -r Zu ler o ten erhöhten

.i . auf 42-'J nt - Xi? Pfund

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T i. T c (> l . n der S ch o n st e i n - f c .t c i u>u " n 1 ia ili j en Preis» fe g rung : ?:n H" Z'tiri 'crutr. de - Jnncin v 1 , l I ' >

i?ii"e . inf 'l c' l ch c c. g zu'chi i j unm r ixi 1527::t d. t KehZ-azi.U' 1 des Lande-, du» 4401'aax ber E^bul.r.nütze

' D i e Diieklion ber Kleinbahn E i e st c n Bieber kündigt im bou'iqen ?tn- neigent.il bic E . Höhung der F I h r p r c I t e unb Z > achtfätze im Guter- uns Tiefrvrk.-.n a i Zn-eck« n lxner Ruskuaft. wird an bic Dienst­stellen Miu-irfcn

" D e t He l s cn - -2k a '' a u i' ch - Stäbe lag trflt am 7. und ? S.ptcmO- zu feiner bic« jährigen Tagung in Fulda zu- fammr.i, Ter StäMciag friert zu gleich fein 30 Bestellen

** D i c Aus stell ii na de« Obcrtzef- fischen Kunstverein-- ft. wie un« r-i geteilt n .10. nur noch morcen. Di- n«:ag u: > Mittwoch, von I I l is 1 UHi. unb Vi :l.i>ochiiach.,iitta,, von 3 bis 5 UH. geöffnet.

' Gegen bie V n i 11 e n beim Wan­dern. Der Ar! eitsaurfchufi zur Bekämp­fung der Wander u - t l en richtet an hi? Jugend folgenden *'c5cr<igcn«tocrtcn Au'u-' Deutsche Jugend^ Kleidet euch auf euren Wan - derungen einfach und anständig! --rt mit Den Zipfelmüncn. bunten Vari en- und Maskenkostü­men. nnunem Zierat! Betragt euch ansländin und unauffällig! Singt und spielt aber (er nicht ohne Unt.-rlab, vor allem nicht in Ort schäften, auf Bah ihrfen un"' in den : gen! Schicht untere Wälder und Felder' B.-fch.idig' nicht Bäume, Sträucher. 7'liiten und Fni.i'e. Scho­nungen, Anlagen, Bauwcr'e. Zaune, bestellte Aecker! Befudelt nicht den Wald durch Papier, Abfälle unb Unrat! Verunreinigt nicht die Ge wäfser durch Scherben, Büchfen und ähnliche Dinge! Zündet kein Feuer im Walde an! Der deut-he Wald fei euer Hcilix am!

Bornoti^cn.

TageSkalcndcr für Montag Lichtspielhaus, Bahn hol st raffe. . Zwilchen Qlncbt und Sünde" unb .Der Schrecken des wmsten Hau­ses" Palast-Lichtspiele .Der König rfnet Rächt", nnl Beiprogramm Astoi-.a-Lichtfpiele. .Der Passagier von Rr, Z und .Kärtchens erster Brat, t besuch"

Au« dem Stabtlhcatcrbiireau wird un« geschrieben Wer einmal herzlich la i-cn will, dem fann der Besuch des neuen Schwante« von Schwartz und Mathern .Der Meister- b d i c r" nm fommenden Doiiner»tag aufs wärmste empfohlen werden. Sport ist ja modern und so wirst der Schwank birelt uftucll Goll, der Held des Abends, ist der geschwindeste .Meisterbvker". DieBad-Rauheimer Zeitung" schreibt von bcr jüngsten Erstaufführung im ffurthcalcr: .Am Schluß des zweiten Aktes erscheint Goll als Borer gekleidet, mit dicken Lederhandschuhen und einem Lorbeerkranz aus der Glatze Dieser An­blick geht noch über Ctricfe als Sabinerhäupt­ling Das war kein Lachen mehr, was Gott begrüßte, das war Jubel ohne Ende unb ber Riesenerfolg be« Schwante» war fertig."

jh'ct'f rpurrtitoidflc für Dienstag

Wolkig, troefem, etwa« kühle»

3m Lause de« gestrigen Tage« nahm bi« Bewölkung zu. Die Temverattir stieg an Die Raubwirbel de« Ttcf^iudS im Rvrben rufen bewölktes Detter berhor, ohne bah c« zu er­heblichen Aiedeischlagen kommen wird.

Landkreis Mirftcn.

X L1 ch 21 Juli Die am 16 Juli von dem Landwiitschaftskammer-2tn.'fchust- die Provinz Obrrhclfcn in Cid) Dctanlallctc Btiltenank tion brachte den Züchtern guter Tiere lehr holte Preise Der Durchschnittspreis der vcrfa-.i" n Bullen betrug 42 375 000 Mk. Bei der and' ' henden Sdjafbodauttion kamen 28 Jährlmg-e' r ' und zwei ältere Böcke aus der Stammherde Fürstlichen Gutsverwastung in Lich zum T-crfa- i Von den 30 Böcken, die in O.iia'.ität durchweg .! sehr gut bezeichne» tDerben konnten, sanden 2 Tiere zu sehr guten Preisen Abiiehmei Durchschnitlspteis betrug rund 10 Millio - Mark je Bock D'e nächste Schgsborfg ' tion findet nm 2 6 I >t l i. v n r m i 11 o i 11 Uhr. in Götzen statt ES kommen hier ; ältere Bocke und ca. 25 Lammböcke gus be- Stammhcrden Götzen und Tobe -b uif m >owi" eini­gen Gemeindeschäsereicn zur Vcriteigei ttog

z Lan - do » s 2? Juli Dg? DeIIkm für die im Welttriea g c 1 n I ( c r Helden unteres S' ries wird So-intg i 2" . - geweiht werden Es ist gut den Frfe lw'c n r.-^- stellt Gebildet aus zwei Gäulen, i-er nnden 2 it-d eine Kuppel mit 'ich aitfredcni'cn Löwen i't ' ein eindrucksvolles Werk zur Eh-c der tapferen Kämpfet Langsdorfs

' Lang-Gön-22 J-.t!i B Vr gc'!ri B ü r g e r m c i st c r w a h t lixa. h - , 5. in. i - baten ausgestellt Es ei hielten s:imm-n Hei- tz Schaub <Soz.) 290. Wilh Ri » 1 I c r V «Bhd 191 Karl Kern «B'>d > 17^. Äonr od>ium Vorsttzenbe. des Bau i-nbund<-s 97. Hh Hen i i d) II lBöd i i, Ke n. ID i I hc ( m iTiltte! hänblei) Koni Trudel iBbd i 5,1 ist somit Stichwahl zwilchen Sozialbcmokraten unb Baucrnbimbleru.