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V. 276

arfchemi oyli*, eife* Sonn» cnb ?ricr»ogo, m il b«rSawretog»bt(loge

500 unb 50 Milliarden Ulark Träg er lohn, auch d. chichterfc. einen einzeln. -Jlumeern mfolgel)6l,ertr @f®alL a «rn pr cd)» lLrbi<Sd)rt|l» niung 112, |6r l>erlog mb Sefchöfl.steSe 51. «Inschrift für vrohtnoch» d,Un lejtl|tr*l«|)te.

< roiflirt e. T 11686.

115. Jahrgang

Donnerstag, 22. November 1925

GktzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

t>nd vwb Dtrlef: vrdhl'sche UnlüerRtflu-BHd)- anb Stelnöradtrti H. tauge In Gießen. Sdfriftltlfung und OeschZstrfteve- SchulUeaß« 7.

leimt oei leieiM« ftröie lagitnummctbi» |em Nachmittag vorher obn«|«b« Oerbinbl^beit» PrtUliri mm q»h ,ar an|clgen o.27 mm öttüe ont ®runbjabl 55 1RL, duee.70 JL,1 X eklem* Znjeiqtn o 70 n u Mill» 225,1400M.0. Schluss«! Ola ,osr,chri|t 2J . ti-M- schlag. - 0crant»aril>ch tur pohitbu. JeaiBetoe: Dr Sritbt.lDilb.ßange für Ocn uorigtn XciL Ernst dlumi*ein, ikibei 21nj«tgmleil >Zan» ttek |ämili ch in i0>« je«

Frankreichs deutsche Minderheit.

3i 22. Hebern b«r, btto 5. Iahrrslag M hi 5*8» der französisch«, Tr»pp«, hl Sttaßb«-.

Don Dr *ta tl *BrtH.

Frankreich n>UI es nicht wahr haben, da st tt r'4) durch bte 2nn.fi vn Elkah-Lot bringens an 'einer Oftgrcn)« ein <Mxct angea ieder. hat da« ür bat französische Dolf und Sem traniöl schen Ztrrat ein Problem zu lös.-n gibt, ba« ft? bieher nicht kannten bic Aufgabe, «in» vv k»sc m-c Mnberheit sich arviupallcn unb rinzugliedern' von französischer Seite ist man bisher be > int.r- nationalen Orortcrungm über Minderheitcnrevl te Ä mit bem Gefühl gegenübergetreten als handle es sich bi um Ding» bei denen Frankreich selbst n fei*, g! sei, und bellen c» dao» cor» i.leiUfrei sein 3ntcresfe widmen könn Und von llässischer Seite selber ist in den vergangen n s Jahren soweit mir b-fannt, nur zwei» obe bieimal üb rhaupt -ugestanben wvr en bist man dem französischen Staate mit der öi ift.llu g mb mit den Craxirtungm gegenüberstelx die man als Minorität empfinde!

DaS ,llnbet>ag ri".le mahise, von dem die ranzösischen unb cllab»lotbringi|<6-n Dl tt-r fist gelmäbig Tag für Lag spreche > m ssen wird nie l>®inben wenn nicht klar und d u lich eitaint mb au»g sprachen wir), bnst bie Lös rn , der el an» lothringischen Frage wenn ma 1 sich d >raus Ixschrünken will. *i? al» eine inneriranzösi'ch? An­gelegenheit zu betrachten! - erst bann richtig angefaht werbet kann wenn man fic als das Problem der deutschen Minderheit m französischen Staat bhanb.lt

Alle Kennzeichen einer staa lichea Mino itit linden sich bei den .besre ten Provinzen (Lllast unb Lo'.hrrng n' in überwieg en bem Mast? ist die elsässisch? unb lothringische B.volk run^ nab Ab» stamnnrng. Sprach? und Sitten streng geid) c'en 'vn den .3nncrfranzoscn" auf kirchliche n ®e- blde unterscheidet sich Tlsast-Lothr nje.i v n Frankreich nicht allein durch die festere geltn- angsmäf)ige Grundlage sondern auch durch die NechtSverchLltnisie iin .Frankreich Trennung von 'i.rche unb Staat, bie in Tlsast-Lothrinaen nicht licht). auf bem iweb «ie deS Acchts unb der Verfassung hebt sich auch heute noch Sslah-Lotb- ,ingen scharf ab vvn den altfranzölischen ®e» b.cten, wenngleich freilich mit aller Mach' daran qearbe.let w rb. durch die Einführung französi cher Gesetze dl« AechtSuntcrschicdc zu beseitigen

Die .kollektive Heuchelei", durch die heute die Elsass-Lothringer gezwungen werden, nach aubc 11 hin sich dauernd unter krampfhaft n Terbcugungen vor Paris alS die besten und be­währtesten Fran osen auSzug.ten wie sie der Sttastdurgci Politiker Camille Tablet vor weni­gen Tagen selbst in seiner Zeitung .La Ai'publi» que" gebtanbmarft hat ist eine unvermeidliche yolac der salfchrn Auslassung, bie Pari» von ben clsay-lothringischcn Ting.n immer nach hegt P^>» nS ficht sein.' Aufgabe getreu dem van ihm 'Übst in fünföigjäb iger Pi pagandaai brit gc- lu aifenrn Märchen vvm rcfiLe sianzösischc.i Dl- sah-Lcthringen darin, alles Dcutsch: in seinen neucrob;rtcn östlichen Provinzen ausza> allen. Nur die Anerkennung der Tatsache . ne Pliaber- beit völkilcher Art einverleibi zu haben, ruiib ver­bintern, das) die Cntsremdung zwilchen Inner- stankreich und Tlsast-Lolh ingcn Form 1 an» r immt. die auch k ie g schicftelte f ra rzöli che Ke­gle nicht mehr läng.r vor dem harmlosen Aus­land wird verbergen können

Das sechste ^ahr der zweiten Franzosen- Herrschaft soll nach dem Kegieiamgsentwurf ten restlosen Abbau ter noch vorhandenen

Selbständigkeit SNah-Lothri ngen» aus politisch­rechtlichem Gebiet bringen bie Aushebung deS ötraflburger Generalkommifla- r 1 a t 6 Das ©trauten gegen diese neuere ®nt- 1 edi'ung des Landwird nach allen bisherigen Erlah.iingen zu keinerlei Ericlg führen, wenn nicht bie Einstellung t.r .Befreiten" geg.-nut ?r der .Mutter Frankreich von mehr Wuhrhaltig- feit unb Mut getragen wird Solange sich bi Tlsast-Lothringe-. au» Ma-gel an innerer Ge­schlossenheit und aus Opportjn'tät Dorttühre- q fallen lassen, die alles vurch die blauweihrote Brille ansehen, solange gibt es kein Halten aus dem TDeg? zur Perwelschang des Landes Ber- ivelschung ater kann nur b.deuten, bah die gei­stige und seelische Perkruppeluna des El- sussertums zu vollen, Ende geführt wird

Dor fünf Jahren wa, die Möglichkeit ge- 'chaffen, die SIsäffer und Lothringer bar iber zu v.fragen, ob sie weiterhin bei Deutschland ver- ! leiben wellten, nb sie zur .Mutter Frankreich' zuruchkehren wollten ober aber in Seldständig- f<it als neutrale Republik ihren Zukunftsweg ahn wollten Die iKclegenheit ist ungenützt gc- b 1 .ben ohne Abstimmung, ohne Polks- befragung ift LI sah-Lol bringen FranKcich -agsprocden worden. Der lärl.d? dec urelt. <riö txNen T tr'b'.inq dir .-nn l * " ''

lothringische Frage von 1870 bis 1918 auSgegeben ooruen ist ist d^. roh! g.b.i b. i. ..uj u> 11 e Tl'ah-ßctbringen t" ber aktuellere" Fragen an Vedeutung und Interesse verloren zu haben 'chemt Ohne eine gerechte Lösung seiner Pro­bleme wird Lllah-Loitringen immer und ewig em Tesä.wür am gcl rechlichen europäisch n Kör­per bleiben Die ehrliche Anerkennung als Min- ter heit.iiprvblem wurde brr erste Sch' itt sein, die fd#toärcntK- Äunde einer Heilung nah? ,u bringen Siankreichs Litclk it und Sieg ,dunkel wird dies« »sti liche Cst ohzug-gke»! kaum zulass«L

Der Entscheid der VotschafterKonserenz.

Der Inhalt der Noten: Wiederaufnahme der MtlttärKontrolle verlangt. - Die Verantwortung für die Rückkehr des Kronprinzen.

Pari«. 21 Aov iDosss, Die Dotschaster- konferenz hat m ihre, heutigen Pachmittags- fitzung den TSoNlaut der an die deutleo JL-gle- ,ung zu richtenden Polen über die Miedeiaul- nahme der Militä,kont,vlle in DeustL'.and und die PücNchr be« ehemaligen Äianprinjen fesl- gcflelll Tie Dolen find dem beutlet m Deschä,ts- tiager PvtscI afHrat v H 0 elch . heute ube.ib 9 Ubr übei reicht a>jr>:n

Tie Pcte über di. Psiedeiausnahme der Mllitärkontiolle hat folgenden Wortloui

Die alliierten P«g,eiungen nehmen Äenntni« von der CrUaiung der deutschen Pegierung. bah sie leineetreg« die Absicht habe d 0 P-rp'lich» tungüi zu verleugnen, bic sich für lic aus dem 5iicbcn«pe,liag von Umfaille« ergeben.

ft« stellen jedoch fest, dass di: denlschs Aegir» runq nichtsdestoweniger darauf beharrt, tat­sächlich« Gründ« anzuführen, um sich in der Prasi« der Ausübung der Militärkontrolle zu entziehen.

Tie deutsche Aegierung stützt sich diesmal nicht mehr auf bie Mitwirkung belgischer unb Iran- «öfilcher Offiziere an ben 5t>ntioHop.iatiDnm, im diele uninöglich 41 machen, aber fie erklärt, bat" bie TSiebe rauf nähme bei Operationen ge­eignet fei. bie inneren Schwierigkeiten, 1 a bergröhei n, und bah sie unoermeib- l i ch Zwilche 11 fälle Hervorruf.'n.ten

Die Do sch.'fterkoefcrenz muh zimäch 1 bemer­ken. bah bie Apnlipllopciatloncn feil vielen Mo­ralen unteibrrchen wir r, unb bah fie njchl not­wendig habe, auf ben Li nst einet feilen Luge hin» juweifu' jS>ie Peilängerung eines folchen ^uilan- beS könnte fie um so wenige, zuloffen. ul« fie Gründe habe, sich zu fragen

ob die Hindernist« gegen die Erfüllung b:r Aufgabe der Militärkontrollkonrmlsfion nicht (trabe bie Sntwickelung dieser beunruhigen, den Elemente begünstigen und rufolgedesten zur Erhöhung der Schwierigkeiten beigetcigen hätten,

iukl die t,ch bee deutsche Aegierung beschwert Die alliierten Regierungen können übrigen« nicht zulasten, bah bie TDieb-craufnatme der Äontroll- rpt latlcncn an sich eine neue Quelle für Schwie- ligeiten oder eine Urfad,? für Zwifchenfällc bar- stellt. Picht nur würbe ein git Teil der Opera­tionen durch ihre Art unter Bedingungen auifc- führt, die leinen P 0 rwand für Zwischenfälle Ikfcrn, sonhetn 7ie Apn'rolllcmmu ion Ixibe immer. d.'s Wiste die t-.uisch Aegie ung selb«, im In­teresse bet Erfüllung jhiei Aufg ibe sich l'e.nüht. bie Aufg,ben der de.1 schen P.chördcn zu er leichtern unb man lünne sich auch in Zukunsl auf ihren Takt vetlgsl.n Unici bie en Umfün- den sehen sich die alliiet:cn Ttcgici.ingcn 1.1 die Potwendigleit veisetzt da« Aech' af echlzuerhal- ten, das ter Militärkontrollkommistion sowie dem Aeronautischen Garanlie-AuSlchuh zusteht

Die Kontrollkommistion und der Garantieaa«. schuh haben übrigens jede Möglichkeit, um festzustellen, welches die Operation ,n sind, deren Ausführung ihnen augenblicklich durch­führbar und notwendig erscheint.

Die alliierten Aegierungen erinnern bie deutsche Aegierung daran, hah jedesmal, wenn bie Äon- Irrst- unb tteberwachungzorgane ihr nach ben bestitze.ikrn A ege In notisizi.rten. bof; fie zu einem

Peluche schreiten wollten, bie deutsche Aeaierung die absolute Pflicht habe gernäv Ar­tikel 206 be« Fiieden«r>ertr ge« d r interallllerlen Äo<itiell(^n.milliDh und ihien Milgiierern olle .10t men big en Erleichterungen für bie ßilüllu g ihre. 2fulgabe zu verschaffen, ."infolge- r elf.., h be > b.e astii.rten Qi, gierunf.cn be'chlofsen. t<i+ b.e Piilitärkontrolle unb bie äronautische Uib£ia'.itung unverzüglich w.rier den Pe- bingungta wIebe 1 aufgenommen werden, bie bei bcuifch.n Regierung brch du: Porfiyend'n die der deutschen Rcg.ciung durch die Pvisitzenden Gaiantic-Ausschuste« mitgeteilt mürben 3m v OlMuiiviiurii uui ul< Obnrwfti'r. ^cr beutfch.m Vehörben ober beilldM Staatsbürger flehe bch lten sich die alliierten Aegierungen das AcchE oor. bie Mab nahmen z u er­greifen bie ihnen geergn-ü crlchernen. bie Ausführung de« Perfailler Pertra­ge S fichcrzu sl elfen.

Die zweite Note

über die <kkebr beS ehemaligen Ärvnprinzen fl.llt s.st. bat) bie beulsch: Ac- g.ciung ber T:tt4 ilt.rlonfcimj auf bic am *4 Pvveml er g.stellte Frage geantwortet hat. bah bei Ikrtretc, DeutschlanbZ in Hol Ian b beauftragt w.r <-i sei. t.m ehemaligen Är nprinzen einen Pah zur RudK'br nach D.utfchland auszust.-sten Die teil1 unb,ten A.gi:rungen hätten Äenntni« ton teil ErNarungen g.nommen hinsichtlich ber Derzichtleistung des ehemaligen Ärin- piin>e.i auf t.n Thron von Pr uhen unb auf die t u tsche Äais.i kröne sowie von der formellen Tcipllid/tung, bie bi; deutsche Aegierung über­nommen hib.. Li; Aüchkehr be« ehemali­gen Kaisers nach T c u 11 d> I a n b nicht zu erlauben Sie stellen fest, bah durch die Mitteilung des Thrcnv.rzichts vom 1 Dezember 1918 bi; bxut1d>. Aegirrung brkanntgegeben habe, bah fie sie für gültig ansehe und ihr; Annul­lierung nicht bullen werde Die Pole fährt dann fert:

Die alliierten Aegierungen stellen fest, dah die deutsch« Aegieruug, di«, nm sich den Derpstich» hm'cn d«r ÄontreH«, die sich aw dem Der. sailler Dertrag ergeben, zu entziehen, die Schwieri'keilen der inneren Lage und den be­unruhigenden Zustand, der sich daraus ergibt, anfuhrle, l r 0 h d e m die Aüchkehr des ehe­

maligen Kronprinzen gestattet hat.

Es kann ihr nicht unbc'a.mt sein, bah dessen An- W serh.it in Deutschland g. iqnet ist. für Deutsch- I.-.pL ernfte Äcmplifationen hervorzu- lufcp, nicht nur inn.ipotitisch.. sondern auch in auhcnpvlitischcr Hinsicht Unter diesen Umständen scd.n sich t ie alliierten Aegierungen ß. .aungen, b.r d. utsch.n A.gierung zu crflärcn, iah sie lic in voll.m Mähe verantwortlich machen für lic Folgen, die sich aus der Tatsache er- g l ;n könn.n, bah sie b.m .h malige i Äronprin-

n gestaltet Hit, Aufenthalt in Deatfchlanö zu 1 ct.nen. Di. alliierten Argicrunge.i glauben bic gar». Aufmcrstamkcit der deuifchen Regierung auf Lic iLcsahr.n lenken zu mäsfen, die sich aus Lider Lage ergeben können, und die möglicher­weise bic alliierten Aegierungen zwingen konn­ten, sich über bic Mak) nahmen zu nerftänbi- gen. bic geeignet sind, ihnen entgegenzu­treten

Neuer oeutscher Protest.

Pcrlin, 21 Aov 1 Wolfs ) Der deutsche ®e|<t ihetiäg.r inParU von Haelch übergab biefet Tage bei fra.i.ösilchcn Aegierung ein? axitae Pro.estnotc g g?n dir Unttrslützung ber Oepa.atifien in der P'alz durch bie ZraNjOlen, in der .*« he < 1

Am 5 Povemdri unb n deri folqe.iben Togen wurden in b.r k>aherrschen Aheinpfalz in c.r i Aeihr von Stäben öffentliche ® e - bäube duich vvn auswärts zug' > ,e >r bewast- netc Sc a atifienbanben beicht Auä b.-i diesem neuen . ul ührci.schon Porgehen fanben bk Sepa- r. tistcn bei ben fianjöii <t n Pesayu gsbehörd 1 oltioe Unterstützung 3n Sicvt duich- fuch en -n d n A chl vom 3 zum 4 Rorember I anz-fische Deich irm n r as Postamt und verhaf­tet. ;. b. roach.h.v. d n Postbcamt'm 3m Regie- u g gebäadc dal;lbli t-crlangtcn b.e sranzest! hen Pchöid.'n b.e Pesci'igung Cer borl g:tt offenen Schul mahrcgctn 3n ter Pacht vom I zum 2 Porembei bo^en fr. nzöf 11che Organe den drustchen Scldstfchutz im P«>iik«-. nt 'chrbwig-. Hafen auf unb oerhaiteten ihn

3n Jt a i f e 1 « I a u t e r n utrbot ter Dele­gierte Celur ausdrücklich da« Ei-'-reiten der deustch'n Polczei gegen die S:M atiften die Po- Ir«i roube dem franzöistch-n Kommando unter­stellt Sie räumte tu« Rathaus. nachdem ihr der D.legierte bie Sni-roffnung der Separatisten irncipalb zwei Stunden ausdrücklich zugesagt hotte Diese Zulage wurde trotz wiederholter Porstei langen nicht gehalten.

Auf den öffentlichen Debäuden i, Kaiserslau­tern weht neben der Fahne bet Separatisten bie französtfch« Trikolore.

Peicst« am 31. Oktober umstellten französische Truppen ba« Dcbäud: der HrndwerkSkammcr tn Äoilc «lautern in tem Frei pillig? zur Abwehr in Pecritschcif, tagen. Asten Freias IN gen wurden bi« 3bc.Ttität«fixien abgenoauaen. fie muhten

stch -nn 3 Povemd'r beim Delegier,en melden, aurfen dort verhaftet unb mit Lastkraftwagen obbefbrbert

3-, stiichhcimbolanben wurden die deutsch n ®enbo.mer ?b.amten zum französischen PczirkSdclegicricn befohlen und von diesem in scnm Amts imwe dem dort anwefenden 6 c p n , a 1 1 |t ? n f ü b r e r übergeben, der lic entwaffnen und verhaften liest Dem i rutschen Postoorsteher in »irchhelmbolcrnden gegenübe. erllärte b;r sianzösisch: Delegierte »Dir Franzosen erkennen die neue Aegierung ber Pfalz an. Sie haben deshalb die Anord­nungen der neuen Aegierung ebenso zu be- folgen wie di« anfrlgen.

Ter Aufmarsch d r Separatisten, die mit ®ummi- knüppeln, Acvolve n und teil« mit Gewehren be- w.^fsnet find, in militä ilch n Formationen wird ron den finnzösisch.n Pehörde.i cbcilom nig be- hindert, wie bie Dvrnahme van Sequi- (11 i 0 n e n.

D e kxuts-ke Aegierung legt gegen die fort- geleyf.' ttnterstützung der Separatist rn durch amtliche sranzöslsch?Organe unb genci be Pchinle ungder beutla". .i Pehörde 1 unb Pc- omte.i b:i fei Diederherfl klung ber öfsmtlich.-.r Ordnung und b«r P.-tämpsu ig der ausrüh erischcn Clcmer.c erneu! nachdrürk!ich Dcrwahrr...u rin. S e triedeiholt die Forderuag dcch ben sranzö- filchen Truppen («halb Befehl gegeben werde, be i völkerrechtlichen unb vertrag«- mastigen Perpflichiungen ber Be - sayungSmächle gemäh zu handeln

Genehm^en Sie. Herr Mdristerpräfidrnt. ben Ausdruck me.ner ausgezeichneten Hochachtung

Hoefch.

Bon ber sep>avattstischen 'Regierung ber Pfalz wurde dem Briatzi.rgjrat in Ludwigshafen angcfünblgi. bah in ben nächsten Tagen eine 'Be­legung bei Stadt durch die Sevarallften

erfolgen solle A)ie wir weiter hörc-n, sollet k tm« ter Serxaratistenregi.rung tn Speuer Heu- anweibungcn von Leuten statilinden, bk, w e Dciloutel. zu Polizei,ruppen au«gebllbet ©er­ben sollen 3n 71 e u ft a 0 t wurden sieben QMr- gei al« Geiseln verhaftet, bie mit bei vchlocht bei Hanhofen und Lambiecht wobei sechs De la rat ist en gelötet worben sein sollen, tn Zu­sammenhang gebrach, werden 3n Pirmafen« lind Spahiz cing offen wahrscheinlich als Ver­boten ber bemnächst ankommenden Separatisten B>« letzt ist die Lag« ruhig 3n Kaiser«- lautern wurde ber Landgerrch'«Präsident Muller von den Separatisten verhaftet, an­geblich weil er eine auf bem Aathausc gehihtt ©cpaiatiftatflagg« entfernt haben toll.

Der Sonberbünblerfhanba! in Mainz.

TH a i.»», 21. T»wv. (72T25 ) fcr. t*

in Aiainz zu SrwerdSlosenunruden. bis von f«n 8cpai atlflen für ihr« Zwenke au«- zunutzen vc,lucht wurden Ste luchten unter den 2 iverbSlof.n zu werben, intern sicDch 0 k 0 lade uab Zigaretten verteilten 2luf bem Sch lost platz kam c« gegen Mittag zu Ansamm­lungen, b.i tene.i die Separatisten den Srloerb«- losen einredeton. d<>st die Franzosen hinter ih 'en ständen 7vic um Mcfe 'Behauptung drastlsch ru illustrter.n, erschken in diesem TLigcnblld ein Zug Spahi« unb jagte alle« auseinander, ©epa- lOtiflcn und Erwerbslose Um vier Uhr kam es iiochm..!« zu Ansammlungen vor b.m Stabthau«, dir edoch von der städtischen Polizei zerstreut werden konnten Bon grobem 3ütcrcffc für bieScu Heilung der tatsächlichen Haltung der Franzosen b.-n Sonderbündlern gegenüber, Dürfte c n Dokument sein, ba« In deutschei Ueb»-rsetzung lautet:

Abeinlanbfchutzbienst Unterabteilung Aaffau-Tviesbaden 18. 11 23.

Ausweis

Wir Haden rin« Truppenabteilung ,bestehend au« Mann, vvn W.esbast-n nach ®rof> ®erou für ben Aheinlanbfchutzdienst beordert TDlr bitten bie Leitung bei L F T. O. fie frei ver­kehr cn lassen zu wollen unb rhr entstehenben- loll« allen Schutz annetz»tk»»

2>er Obrrtekb(«bab.r "be« Ah inlandschutze«. Stempel Aheinlandschutzhfenst, Oberklluiig 6üb.

Die Unterdrückung der beutschen Schule in Mainz.

Mainz, 21. Aot>. tPrivatteleqr.f Die wir zuverläsfig erfahren, ist durch die Br- sZflagnahmc weiterer Schulge­bäude der höhere Schulunterricht In Mainz säst völlig l a h m g e l e g t und muh unter den dürftigsten Aaumverhältnisfen weiter zu füh­ren versucht werden Die franzöfifche Desat- zungSbehörde hat tn den letzten Tagen das grof>e Gebäude der Oberrcalschule, eines der gröhten Schulgebäude Helfens, befchlagnahmt zum Zwecke derEinrichtungeincS fran- zöfifchen^nabeninternats mit allem erdenklichen Komfort Ebenso haben die Fran­zosen die einzige noch freie Turnhalle des Mainzer Turnvereins beschlagnahmt. Aun- mehr ist keine einzige höhere Schule mehr In deutschem Besitz Begründet wird diese Be­schlagnahme mit Aegie- und Schulzwecken.

Die Inbustriellenverhanblungen

Pa 11«. 21 Aov iWTB j Die deutsch« Ärieg6laflenfommHlion hat heute ber Aeparatlonskom Mission eine Pot? über­reicht, in bet fie Äenntni« gibt von dem Ab- lommen ba« am 10 Aci>ember zwischen der 3ntcral(ilertcn Aheinlandkommifsion und ben 3nbustricllcn bei Farbstoffinbu- fl r 1 c. bei chemischen unb bet phaimazeatlschen Produkte abgeschlossen wurde Di? deutsche Re­gierung wird der AeparatronSkommitlion die in dem Dernage erwähnten Gctflunge t jeweils nach ihrer F.-ststellung alsbald mitteilen und Deutsch­land a u I Acparationokvnlo gutschrei- b e n. Die Äri.gslastenkvmmiflion i>at der A.pa- ialronSkvmmission lemci Ärrmini« gegeben vor den Berhandlungen, bic ber Bergbaulich« Tiere tn (Stirn, c« unb Äonlorten) mit bei belgrsch-sranzölifchen 3ngciti.-uimi,f.oii in Düsscl- boil leit bem 3 Oktober geführt trat unb die am 14 Aovember gescheitelt sind Ti? ÄriegS- lastenkommislion teilte ferner mit, bah bi? bei- gifch-franzölischc 3ngcnicuim(Hton sich gemcl- gert hat, bic Beträge für bic Äohlenlicfe- lungrn Deutschland auf AeparationS- lento gu1»u| d; reiben Tie deutsche Hegk- rung stellt test, bah ber Abschluh b.s für die Duvchsührung bei AcparationSlicsr-ungen und für bic Lage be« besetzten ®ebi?t« gleit erwünschter Abkommen« fd eiterte gnd bah ein Einigung über bie Gutschrift bei Leistungen bet Kohlen­zechen nicht zu cr»ielen war

Die Ä«svehn»ng der Stegie.

Berlin, 22 Aov sPriv -T'l 1 Rah einer Meldung ber .Boss Ztg au» Estm Haren die Franzosen die getarnten Eiscnbahn- ft reden be» 4isenbahnblrcltion«- bezirk« Elfen in eigene Regie genom­men Es handel sich um bie Strcfet Cb r- baulen- P)e ei. (Aclsrnkirchen Bi - urd Dorsten unb Mesterhclt Lünen Dadurch f.na de ein­zigen Perbindungswea« in deutscher ^an'> zwi­schen bem b setzten und unbesetzten Gebiet In b,e 'Bcrtoaitang b?r svanzös sch?» 71 gi üb rgeringer T c Fi izos.n tobe, deka ntg nad oa>. nun» mehr sämtliche Sisenba bner die an bee