Etwas von Riesenzahlen.
8hi traurige« Geschick zwingt alle Ä reife un- fere« DoUc« beute mit zehn-, zwölf- unb mebr- ftdltgen .iahlra zu .jonglieren denn mir find ja nun leider auch frei jenen fonft dem gewöhnlichen Gterbil5-*n unkfmeten .aftronomif J>en Zahlen" angelang i. ocn bene:: Tschitscherin s.-inerziit bei einer Darlegung de« euffifchen Budget« sprach Wird doch Tn-jar berichtet bah schon einigt ältere Stauen dem .Za b1e n w a h n s i n n verfallen find und in« Irren hau« gebracht werden muhten, weil ihnen diele Aielenztffern .zu Kopf gestiegen waren 8# gibt nur ein Bvlf der TDelt- gefchichte, das augenscheinlich ein Vergnügen an otogen .labten geh>ibt ftat Da« sind die Inder, deren Zahlenbegabun 3 sich auch darin, ä;: horte, bah sie die heutige Ziffeinschrift erfunden Haden In Indien gab e« bereif« zu BuddliaS Zeiten .3ablttö' ter Tür alle Zahlen bl« zu (runbe-ltau- send Millionen, und Buddha soll Me Zahlwvrl- bildung bi« zur Acmillton fortgefefit haben Der nächste ödiritt wäre bann die Eentelillion gemefen, die durch eine ©int» mit sechshundert Q’ulfen dargeftellt wird Die Zahlenliebe der 3n- her offenbart fich in ihrer Dichtung, wenn von einem König erzählt wird, der 1000 Billion«, Diamanten besah, von einer Schlacht die Bede ist. in der 10 000 weitillionen Assen kämpften und von Buddha berichtet wirb, er habe 603 000 Millionen Söhne gehabt
Bon dieser Ausnahme abgesehen, kann man eine allmähliche Entwicklung de« Zahle n f l n n e in der Kultur feststellen, die langsam bl« zur Million anfieigt und sich evft in der Ausbildung der eraffen Wiilenschalten zu Zahlenungeheuern, wie der Lentesillion. ausbildet In» tereHante Ginzel he tten über diese Sntfaltung der 3a bien begriffe teilt ® Bergmann in einem Auf» fan der Leipziger 'tduftnerten .Leitung mit 8« gibt primitive Böller, die tatsächlich nicht .bl« drei zählen können , Io i J die Botnluden die i'chon für zwei und drei ein und dasselbe Wort haben und nur zwischen ein« und viel unter»
*• ***** ta e«f*
btr deutschen
l'ch mit der verhängnisvollen Brt»f(flung in der wissenschaftlichen Buch. ° ° " b^chdftiät. 3n kxr Erkenntnis,
2'edergang der wissenschaftlichen Lll^ralur eine unheilbare K r l s i « der bÄnenw! ^t^ ^°rderien die Vertreter der wlf enschaftl.chen Berlage und de« Parla- el."5r1 ®nt1d)Uc6ung die wirtschaft- (U$en Berufsstände de« Bolle« und die Be- gierunq auf, eine Rettungsaktion etn- gulejten, die versucht, die katastrophale Ent- Wicklung de« Dirtfchafisverfall« insoweit auf. dab ein Mindeftmah deutscher WiN^fchafttkultur gewährleistet wird, die für ba« Dasein de« Desamtvolke« unerläßlich «st.
'»-Mwq^schaftllche »oegteb tret, schoben
Der erste Musikw«NenschaI,liche Kongreh der ?sChUf7n,^ILU'1 der vom
15 bt« 20 Oft Ober ,n Leipzig flattfinben fofite mfvltf wirtschaftlicher Schwierigkeiten abgesagt ^al ,ld> u a Nicht ermöglichen lassen die Mittel aufziibringen um den Del ehrten tXe Vorträge halten wollten die erforderliche Ausent- haltSentschädiaung zu gewähren Do» Deutsche Mu- sikgesellschaft hat aber tret» aller trüben Aussichten ben Plan de« Kongreßes, für den sich allenthal- den schon ein rege« Interesse tu abgegeben halte Jato laffcr. Die Dcsellfchasi beabsichtigt/ b«, Kongreß Psingsten 1 924 stattsrnden zu unfen
Landwirtschaft.
8» bevorstehend«! Kartoffelernte.
»a« Landwirtfchas tsamt Lich tritt un« mit
Ihr trüben AoSsich»«, aus die die« jäh. riae Kartoffelernte, veronlaht durch bte höchst ungünstige Witterung in den Monaten Mai und 3uni. sind erfreulicherweise verschwunden Infolge de« hn Juli endlich ctngctreicnen warmen Wetter«, verbunden mit den nötigen Hiebet- Wagen. Haden fich die Kartoffeln recht gut he rau« gern acht, so bah der Winter- beixarf der Bevölkerung resiiv« gedeckt werben wnn, wenn auch bk Rekordernte vom vorigen Aibre nicht erreicht werden wird ®4 kommt tebt nur darauf an, bah d,e Kartoffeln nicht unreif nu»gemacht werden, da erfahr ung«gemäh der Zuwich« tni leijten Wach«,um«stadium (Of- toberf axn gröhten ist Aonnalerweise dürfen Kar- löffeln erst dann geerntet werden, wenn das Kraul vollständig abgestorben ist Bei vorzeitig im grünen Zu stand geernteten Kartoffeln kann der hierdurch bedingte SrnteauSsall bl« zu 20 Zentner und mehr pro Morgen betragen Sv wurden z B auf unserrn BersuchSseide im Zahne 1920 von der Frühkartoffel Bohm« Hei- wat 156 Zentner pro Morgen geerntet, ein ®r- toaa der für eine Srübtartoffel au herordentlich hoch ist. und der zum groben Teil daraus zurück- zufühoen ist, bah Böhm« Heimat, obgleich Ende August schon reif, erst am 14 Oktober mit den Spälkartoffeln de« Anbau Versuchs zusammen ge- erntet wurde. Die Frühsarwffel brachte, well vollkommen au «gereift, einen höheren Ertrag als Mejenigen Spälkariosfefn. bk. dem Triebe der Boi gehorchend, noch grün geerntet werden muhten
3n diesem Jahre ist dk Gefahr, bah Äartoffeln vorzeitig geerntet werden, besonder« grob au« folgenden Gründen 1 Infolge her nah Iahen Witterung hn Bvrsvmmer sind die Kartoffeln fo gut wie nicht aewachsen. so dab fich da« Ausreisen in diesem Jahve um gut drei Wochen verzögen <vgl die verspätete Fruhfanvf feie rate) 2 Bach vollendeter Obsternte geht d r Landwirt gewöhn- heilsgcmäh an die Kartoffelernte heran, leider ohne den Aeifezuftand zu berücksichtigen und nur um möglichst gerade bestehende« «Ule« Wetter auSzunüyen «Da« denkbar ungünstigste Wetter bei der vorjährigen Äa -roffeierntc Deibunben mit chronischem Arbeitermang. l (st allen Landwirten noch in höchst unangenehmer Erinnerung ) Infolge de« geringen Ausfalls der Obsternte mit Ausnahme der Zwelfchen (ft bkfe bald geborgen und der Landwirt, welcher nie mübtg fein kann schrei lei zur Kartoffelernte 3 Al« dritter und wichtigster Grund kommt in diesem Jahre dazu bah die Stadtbewohner, au« Angst, ben erforderlichen Winierbedarf nicht zu bekommen, bk Landwirte bestürmen, die Kar-
llnter Zusammenfassung obiger Darlegungen ergebt daher an alle Berbraucher die brh* genbe Mahnung, nicht durch eigene« Der- schulden zur vorzeitigen Kartoffelernte und dem ba£uich bedingten geringeren ttrtrag bet- zutragen sondern dem Landwirt, wenn irgend möglich durch Zulage und lufWimg tätiger Mi thilfe bei der Kartoffelernte über die ai- britSorichste Zeit henwegzu Hellen in beiderlei tigern -rntevesse
Drärfesus, und Melde
Däns«4uh und Melde untere häutigsten Hack- fiuchtunkräutei nehmen mrlcrort« ftarf überbanb Sie werden nicht nur dadurch schädlich, bah sie ben Kulturpslanzen Jlabning und Plan lortneb* men. sondern sie begünstigen al« W t r t t p f I a n - zen w > chtigei Aübcn>chabl,ng, ;r> c de« Sch'Ibläfei« und der Aunkclflirge deren Auftreten und bilden fomtt eine besondere Befahr für den A üben bau lieber die Brrbreitung dieser Unkräuter in Deutschland, bi. wegen ihre 2lehn- lichkelt oft miteinander verwechselt werden, ist im einzelnen noch wenig bekannt Der Bio- logilchrn Aeichsanstalt tu. Land- und Forli- wiitlchaft in Berlin-Dahlem wären daher Einsendungen von Oänfefuh- und Meldepflanzen au3 allen Degen den Deutschland« zur näheren Befhm- mung der ®athmg und An unter kurzer Ang ade. in welchen Mengen, in ivelcher Frucht und unter 'Botxm- und DüngungSve,hältnisten bleie Unk,guter Vorkommen lehr erwünscht
Wurzel älcheo an Tomate,Pflanze»
Um Jahresbericht der höheren ®ärtncrfcbr- anftalt bi Berlin^>ahlem teilt Dr Hästernmnn Beobachtungen mit. die er hinfichUi h de Wirkung be« Wurzriälchen« an Tomate«! im GewächSbau« bat sammeln können Die Blatter e n,einer Torna tenpsfanzen wurden gelb welkten bild die j^nze Pflanze erschlafft.- allmrhUch u >d ging ein «i der Unterluchung zeigte fich da« munrf!t)''ein Mefer Pflanzen vollkommen mlhgeft iltct Me Sinzriwurzel höchsten« 15 cm lang dafür ab#' ftarf vermehn CämthA- Wurz-l । wiesen auf Ihrer ganzen Läng.- rolenhxin \ar1lge unterbro bene knöllchenariige Berdickungen auf die gegen da« Wurzelende zu am dick» en waren 3 bi» 4 mm birf) Die Aufschwellungen und die Wurzeln bitten ftatt der reinweihen eine gelbliche Färbung angenommen Die mikroskopische Untersuchung lieh zahlreiche reise Weibchen in mehr oder wenig.-r groben Hvhlräumen innerhalb de» durch Zellwucherung entftarbmen (?ai engen cb -* erkennen 2uch noch äuherllch geiunb-n Pslun-en waren bereit» befallen Da, befall-ne B.-.-t ward, bann ummauert mit dem Sefolg, dah die daneben befinMlchen Beete die noch nicht infiziert waren auch umnfizieri blieben Die Bekämpfung geschah durch eine -eihwasfer- und UfpuIum- lös u n g - Behandlung der verseuchten Erde Aach Abtrocknen de« Boden« konnte dann e nc Äeu- bepflanzung mit jungen Tomaten flaufinden
Sandel.
Be r l i n. 20 Sept Heute vvrmstfag Herrschte im DevifenfreiverkeHr bei anhaltender Aach frage eine feste Stimmung Der Dollar stellte fich unge'ähr auf 210 Mill onen Mfi, V D.-gen ■jnitlog gab die Haltung etwa« nach Um 12 Uhr tourbt etn Kur« für Aeuyork von 200 Millionen genannt Bei der amtlichen .Feststellung der Kurse erfolgte zur allgemeinen U.-berraschunq für die wichtigsten Dev'^n volle Zuteilung Aui -p.,,i« wurde mit 50 Prozent repartiert DieAotierungoi felbst blieben gegen gestern meist unp-ranber ober wichen nut unbebeutenb davon ab Man glaubt, das die Folge der vollen Zute.lung f,ch in einer gtofkn Selbkn.rpph.it auSwirken wird
* Der amtliche Mittclkur« be« Dollar« Mitteilung der Aeich-bank Der für die Durchführung der Det ifenrerorbnung mat>- gebenbe amtliche Mittelkui be« Dollar« ist für den 20 Sept.-mber 182 Millionen Mark
'Die erste Aotierung ber Sold- on leihe in Berlin. Die erste amtliche 71 o- tiz der Sol dank mhe wurde in 73erlln auf 170 Mill Mark festgestyt. nachdem man anfangs mit 175 Mill. Mk gerechnet hat,- 2luch zu d .-s-m Kurfe wurde von eriter Sette beträchtliche« Material aufgenommen
* "Bor ber freien Z u ckc kW i r t sch i f t Die dtk .Sfvreh-K rr. ben" erfährt hat h.z AelchSfabinclt eine n Sefehc itwuri b # A. ich«- ernährung«minitter-« jugeftimmi. der für b «W ,t-
fchakis»ahr 103-24 M« «nfLhrang bet rrew Zuckrewirtschalt voriieht In der Begrüebung BMct> au «geführt, bah der Zucker i Oben bau gegenüber dem Vorjahre mir um etn geringe« zurück» g*gangcn fei und Ikih mit einer Lrzeugung von l2VlilIivnen Doppelzentiicr Berbrnuch^-ucker gerechnet werde» konnte, einer Menge. Me hin, eichen Würbe, um den Bedarf der Bevölkerung zu decken Bon einer treiteren Fortführung der Zwang«- wirtlchaft befürchtet d'. Regierung einen erbeb- Üch»'' Aückgang im Aübrnbau Um Me unbeMngtc ®cnx)br ,u ^iben. buh ber Zucker in erster Linie bei BevMke,ung zugute kommt fleht her Entwurf vor, bah Me Zuckerfabriken verpflichtet werden loden, .-men bestimmten Teil ihrer *inj- ming bi« aj einem bestimmten Termin al« Bucklige zurückzubehalten Di? Aücklage bart nur mit Ckmhinigung de« Ernährungsminister» in de» Berkehi gebracht werden Ferner fol'cii die groben zuckerverarbetlenden Industrien fon;eflion<cri und kontingent irrt werden Im allgemeinen follcn nur bereit« bestehende Betriebe Me Genehmigung zur Ikraibeltung erhallen
• Maschinen- und Armaturen- fabni norm H Breuer & T o, Höchst a M, Die a o S-B, in der 4,49 Millionen Blarf Li.imm- und 0.5 Millionen Marl Vorzugsaktien L,t B m" 50.1 bito 10 000 Stimme» ver- treten waren, genehmigte auf Srund de.« Ver- trage« mit den BuderuSfchen Elfen- werken in Wehfar die Aushebung der Un- verauherllchkil! der Vorzugsaktien. Mr Beschränkung de« 20!achen Stimm,echt« ber,ei Iren aus Mr gesrilichcn Falle und wählte neu in ben A-A bie Herren Bergbau rat Dr Gröbler-Diehen Hütlen- Mreftoi HumperMnk. Direktor Köhler und Direktor Zran Leih, sämtlich in Wehlur
Berliner Devife»markl.
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Bersin, 20 Sepi Der heutig» Prodekton- maiTt war schwach betucht imb das Srichäft bewogt« sich Mfvlgedessen in «noi Grenzen Der gestrige Prer«1tanb halle nach ber Feststellung ber amtlichen Tlmterunatn noch eine weitere 3t- höhvng erfahren, und hie Besserung toa-tte sich heute irngriähr behaeipiMi. obwohl bte Selbknapv- heit und hV schweren ZahllrngsbeMngrrngen Me DeschäftS^bfchlüsle erichrrerien Weizen war wenig am Markt Aoggen war mehr angeboten unh wurde zum Teil für bie Aerchsge,reideste11« ziemlich v-.el yfaufl Braugerste war zu hohen Preisforderungen an geboten Hafer wurde für West deutlchland au verhält ntsmähig hohen Preller ziemlich viel gehandelt Mehl war begehrt Futterfi oste hatten ein ruMgerc« Sefchäu TDr> een. märf 290 bi« 300. Koggen, märt 240 tstetig Sommergerste märf 270 bl« 300. Wmieeger'» 260 bi« 270 (fktig), Haie, mark 240 bis 250 Weizenmehl 1100 Kilo> 850 bi« 950 (ftejlg). Aog- pcnmcbl HOC Kilo' 700 bi« 850 «stetig, Dei.*.-n Heif 160 bi« 170 Ttoggcnfkic 165 bi« 170 (stetig Aal s 320 bis 330 i ftctigt. Viktoriaerblen 500 bio 600. fieme ®rb|fn 450 bi« 500 Aapskuchrn 200 bi« 210. Trvckenschn hrl 120 bi« 140 Hkiyn- uni Koggenftrvb thabtgrb 13 bi# 15 Hrlerstrvd brahig.-pt 12 bl« 13 Streb firoMctlgeb 9 bi« 11 Langst roh geb 14 bi« 18 Wirfenh.-u gut. gefunb und trocken Doimahb 13 bi» 14 i Die Preist entlprechen ber Zahl In Mill onen und gelten wo fehl anbere« Sewicht genannt ist für 50 ÄUj
Kirchliche Nachrichten.
Isr. Aellgionsgemetnbe. DvtteSb I. b Synag iCubanl i Samstag 22 Septbr Vorabd 6 00, morg 830, abbe 630u 7 10 Ifr.AeligionSgeseklschaft eabbatfeicr 22 Scptbr Freitag abb 5 55, Vamstau Dorrn k, nadim 4 00, ®abbatau«gang 7 10, Wochen- gottesb Morg, 6.30, abbs. 5.30.
Eingesandt.
<^ür Form unb Inhalt aller unter blefer "Xubrlt flcbcnbcn Artikel übernimmt bie Aebaklion bem Pi bist 'lüher f-inerle- 'n-rnnfmortung )
Gin Beispiel für vieleI Meine Frau fragt in einem hiesigen Selchäst nach d-m Preise von emailliertem Kochgeschirr Al« sie Ihre Wahl getroffen, beginnt da« Arche ne, empel Die Laben- in ha bei in rechnet, rechnet, rechnet Endlich nennt fic fui einen Deinen Kochtopf ben Prei« von 160 Millionen (Der Srnauigkct halber korrigiert Der 160-71lil!ionen-I‘obf war nicht mehr er- . cdt n e t, Ion dem nur g c 1 d)d n t worden >
lein Borkriegzprel« war etwa 1,50 ®olM nwrf — Auf die entfeyte Frage. a>tc Mefer Preis denn zustande gekommen, erklärte Me Biedere .Das ist noch zu billig und nicht dem heutigen Dollarftandr entsprehend fvn>rn nach dem Dllfarsiand vom LamStag (15 Septder war gegen 200 M Ilion en heule vormitlag brachte meine /ochtei die Aachncht der Dollar stände auf 503 Millionen ' Da» Ist der Segen ber heutigen wertbeständigen Umrechnung Mirch manche Kaufleute der VorkriegspreiS wird willkürlich erhöh!, der Dollaikur« desgleichen unb auf bietet .Grund- läge geht Me .3rredynuna " de« neuen Prelle« vor fich .Ist e« schon Tollheit hat e« doch Me- Ibcbe" Und manche Mefer Geschäftsleute neiden dem 'Bwm’e, die 10 bi« 15 Dollar Me er durchschnittlich jetit nach der allerletzten Dehalls- e> Höhung monatlich verMenl TDa« Jagt Me Wucherpollzel zu solchem Treiben, ihre Aufsicht Ist nicht zu merken A. H
(3n einem Teil der Auslage wiedetholl.j
Das neue Aegtme hi Spanien.
Paris. 20. Sept. (WTB > Bach einer DavaSmeldung au« Madrid werden durch Befehl de« Direktorium« lämtlickre Kriegsspiele unbcblngt verboten Der König unter« zcicktnelc ferner eine Verordnung, die starke 'Bürqcrgarhcn m sämtlichen Provinzen und in den afrikanischen Besitzungen Spaniens dorsieht. Der Präsident de« obersten Z>« ZivilgerichlS ist zurückgetreten.
Sine japanische TDieberaufbaeaBlet^e.
Pari«. 20. Sept ^DTB.j Aach einer 5xwaemeldunq au« Tokio soll die japanische 'Xcqlerunq de ib'tchttqen. für den Wiederauf- bau des durch da« Erdbeben zerstörten S«. biet« eine Anleihe von einer Milliarde Dollar ottfzunehmen.
schriden Dir TSaaaid. Me am Itn ■ j. e«n--m Tlcbmfluh 7-e« Amazonenst'-ome«, w hien tön- neu nur bl« lech« zahlen unö faffen 1i , -jx-un fie gröbere Zahlen n ran'm wollen, in bie ?'--nn "■ um 7amit etwa« Unzäl,ll-a.<» riuSzudruckrn In allen indv.'einnan,schon Sprachen zeigen b'-- Zahl tnörtcr für 1 —100 große Verwandtlckmlt. nio.^renb bei ben Zihlwöriora für 1000 lierriia starke Vor- fchiederHollen au 1troten T.fan ha' öarau« nit Aecht geschlossen, dah erst in riner Aultvipcriohe in bei die indogermanischen Völker 'ist bei? v getrennt hatten da« Bedürf nie entstand, eine so grobe Aihi wie 1000 sprachlich aue uöiürfcn Adam 7t i e f e. der berühmte deutsch. Aecheo- melster. kennt um die Mitte be« 1b Iahrhunbe t« ba« -Dort .Million" noch nicht fonhem um. Ichretvt e« burch 1000 1030 Erst im 18 Hast hundert trat bie Menlchheit eigentlich in b-ie .Zeitalter ber Million ein. und biTBör er .Ortilliarbe" und .Billion" l;nb noch viel fpai. entftemben Di« in unsere Tag- hatte man im praktischen Leben selten mit mehr al« Sltefligen Zahlen zu tun Srlt Me Wissenlchasten namint- lich bie Astronomie, erweiterten unser.- .sah l™begriffe bi« in« Ungeheure, und fo entstanden die Worlbtlbungao .Trillion" für eine 1 mit 18 angehängten Aullen. .Quabrtl! für eine 1 mit 24 Bullen, .Quhtguillion". .SeNtllion" bl« .Tentesillioei . wobei bie letztere ma!hen»itl'ch Khen, bie 600 Potenz von 10 oder die 100
von einer Million darstellt, da eine Mit- e 6 Potenz von 10 ist
Bei wissenschaftlichen Berechnungen finden Meie Aiesenzahlen ihre Anwendung So beträg- » B ba« Gewicht der 3rbe 5 Quadrillionen 980 000 Trillionen Ktlogi amm oder 5900 Trillionen Tonnen 3in anschaulicherer Begnfs für diese geheimnisvollen Worte bie ungeheure Mengen von Gfnzelwerlen darstellen, läbi sich au« einigen Beispielen gewinnen So durchläuft der Sekunden- zeiger der Uhr in einer Stunde 3600 tu einem Tage 36 400 und tn einem Iahre, zu 365 Tage.i geregnet. 31536 000 Sekunde». 1 Million Se» tunben ergebet umgrfonnt demnach nur 11 Sage.
I 13 Stunden 16 Mtnul.-n und 40 Sekunden, wäh- renb für b:e Zurücklegung von 1 Milliarde Sc- fünfter bereit« 31 Jahre. 159 Tage 1 Ctunbc 4« M.nuten und 43 SekimMm ertvid-ilich sind Sine Zeit von 1 Billion ©.•rp'iftc'.: ?:t.- ,.
ichet.qelchlecht in historischen > uü.-, l-.iupl noch nicht erlebt. denn die Zahl emlpiicht cin-m . ettra-im r.n H 7C9 V.him. 284 Tig. n I Stunde 4" Minuten unb IC Sekunden Dah die Astronomie mit stichln Zahlen nhen.-t'. ist ja b lein»! au ähnlichen Al.-srt-zisiern fährt alm auch di. Morn- l> in a 1 tone l e l> r c Dn-« Lkallviel. bei dem dekanmi ch 32 Karten unter br.'i Personen Io vcr- '-il, werfte,i. Nah jcM-r 10 erhält unb 2 Karten ale Sfat gelegt w-rften. fuhrt zu der .Frage auf w7e:-.e!'achr Weife ftch t»ie Ratien verteilen laden uuft bi- Kombinatiriielebre gibt die Anzahl mit 2.5 t Billionen 264 438 Millionen 534 dl? an Um eine Vorstellung .>r> i ft er Sröhe ftielei Zahl au gcb.'n wirft angeführt Spielte die garvc lebende 7Ne,ifchheit von rund 1.5 Milliarden Seelen ohne rintft;.,.-d)ung Tag und Vach« Skat, und Air» bnrchschnittlich ein Spiel in fur.f Minuten dan - mutzten zunächst einmal alle Menschen 52 Jahre 1 >9 iqe. 21 Stunden und 20 TRintttcrfcfc r! n unft in den letzten 5 Minuten tonnten 247 486 CG. Tllenf'fjen al« .Kiebitze zuschauen bi« sämtliche Kombinationen gespielt wären
Frankfurter Uraufführung.
Im Veuen Theater zeigte die rrich«- ra1 UrcuHührung von Han« Müller« .Vamp,," ften Autor der .Könige wieder al« einen glänzenden Tbratralifer. ber ber Sühne ftä fite 2ugenblick«ii iriung abzugewtnneti weih In bem Schauspiel Ist ber Ghrgeiz zwiefach gc- tnanbeit. spirihn reelor ber Vorgänge unb Kvn- fhlle Ehrgeiz treib! den miltelmähig begabten Bllbhanei Ho Hanne« dazu, dah er da« TDerf leine« Bi ux-ri» u1A eigenes auSgeden will, um de> t*xe Wettbewerb bei Poris zu erhallen «xb her wahre Schöpfer bMer Otetw Me «ach ft*
l'i'tgeO. reikörp.-il. ein Krüpp.-s Ist bereit frinem fiuihlei ildyn Au hm zu ntfagen wenn ihm nur „mal dar Gin f ,u- il wirb, da« all Irin gehri- 6 Denken unn F -dli-i, hcherri'M. ba« fchöpse- nl<t.- i’. ud der ßiräc Die dre ersten Akte de« -v utrna», delfen dreifach ver'chlungene Vlebe«- Intrigen Handlung cm d.t,nontfche« Wefen
11 ' t>tl Lampii . ansacht, scheinen gebieterisch > nen tragischen Au-klang zu erfordern Merk- n uibiger.-x-tlc erwachen aber im enkschridenden
Ca Ihnen schon Frächi, ,bre« ötubei..» winken, in den .Gezeich ict.m" d,e bessern -Gliebe unb ein freiwilliger Berzicht erfxm' "bei ihr.- Leibenfcha'len Dtrie Derlo(m(id>L vo,"inil macht allerding« Me Gestalt de» 73am- l> r»' ber b;c d-m Men'chen eingeborene -’feigung -um . -'. i l eZvnifiziert, ,m dramatischen AZ-'.ge nock, entbrhi sicher, al» sie es so schon Ist ,1 Sp-.ich und Stil fühlen von .Bampi deu- licht Saften Aum Srpieffionisma« in c a ich be- ber Krel« ber gewählten Figuren unb di. itarf unterllr t,-n< etftifch Sn utididee eine l*:tigc Befruchtung du och bi. n-uefte Dichtung c'Hnbaira Dei technische Ausbau an bereden« banft I.me Erplvlivkras, die tretlich in den Ai- ici-A,nb«zvvu«szenen nicht in voller Ötorfr entbrenm und später mit dem u.nmotfinerlrn har. T?niI4en AuSgang vollend« abb icht. bewährten Mustern der szenischen TUrTung bleibt rnimer-
21n tm »Ute« unft Ipann-nfte« Theareritück. und ba« ist heutzutage gar nich! so wralg'
Bei ber FrarMurter Umuffübnzng, die von Trtur Hellmer in jebei IBeif# buhnengerech» gestalt«, wurde war de- 2lukor al» Bildhauer . tobarme« lein eigener Darstelle- unö verstand e« ben Kmiflik, de« mitlelmahii Tfcqalncn eln- facb unb vackenb öandften«n. dem >>,ck1,gen ge- mal« Bruder lieft Au tob Felbhummer die dingenden Mittel spiachlichei Tönung. zwei Fraueni-vllen. ewig creeder-keheeod« Kontrast» bet Gwia-Weiblichen bnt ber Btann htnaaf- hinabzleft«. DertorperNn Gr«, Holtz a*b Mg •lei«. -a


