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er rech« und di» Ä»fl[änt>rT unrecht hätten, mach» fxloeber« tn einem Solk mit diesem keinen »n- boul Vot«nr* hätte « In seiner Wucht gehabt, M« Wirigfrlt der XCUertcn ousrechtzuerfüllen, t*r er auch jetzt wieder Lipvendienst» leiNe ®r txvbe fit «der » < r ft ö r L Poincar^ werde sie nicht wiederderfteüen, indem er den Ödländern zeig», was fte tun mflfiten «der Indem er von Ihnen erwart«, doh Re Immer 'einem Diktat folgen würden. 0» würde besser fein. Derrn Poincarö ein- ^d». daß ein Zasammenwirken auch Zuge- fl d n d«i s se bedeut« und daß Zugeständnist« nicht nur «inseitig sein Wanten
**• *rtüHfct X«Hm werd« rt müde, bk Nechte •”»>** »d die Inwresse» ®aglaeH «ef da« “** »es sraazSsische, Premier.
■*■*«< di de, Ki,tergr»d g, stell«.
Di« .Da Ilh Aews" schreibt, in der X«be kxs fran-dsischen Premtermlnlsters sei nicht« entölten gewesen. Da« auf die Wahrscheinlichkeit deutet«, diß Poincar« In den AmiplpunBen. in denen er mit Großbritannien nicht übereinstimm», irgendwelche Zugeständnisse machen werde Poinrarö hab« gezeigt. w»e er di» Versicherung au« Onefamb begrüße, daß er besser al« Baldwin versteh«. welch« Politik im wahrsten Tlnter- «tf« Großbritannien« lieg« Die« lei ein» Art verbrecherischer Torheit, die Sham- berlain (In seiner von un« schon gebrachten Hebe in Birmingham) durch setne Angriff» ermutigt hab« Wenn Pof noar, s Bede in Tharle- vill« «tu Hinweis auf seine bevvrsledende Boi» an Großbritannien sei. so sei wenig von dieser zu er hassen. Poincar« betracht» sich al« den Schiedsrichter Europa«. del'e>. Dekret« antusechten töricht und kindisch sei Ss sei zu hosten, daß Baldwin keine weitere Zeit verlieren n>«rbe mit dem Versuch, einen Unbelehrbaren 6 u belehren, sondern mit jener Sonde ra k t i »n Vorgehen werde, die er al« unvermeidliche Folg» fori gesellter französischer Unnachgiebigkeit angekündigt hab« Di« Sprache ist deutlich! TDarten wir ab. in welchem Blaße Pcincarb« Antwortnote ihr Bechnung trägt
Die serbische« Kommunafwahlen.
Belgrad. 20 TLig (Havas > 3n Serbien • nd in dem früheren montenegrinischen Bebtet toben die Wahlen zu den städtischen Körper- tchaften stattgefunden 3n Belgrad hatten die Radikalen 6460 Otimmen gegen 4980 di» auf den Block der übrigen Parteien entfielen, erhalten Die kommunistische ßtfte Hai 1400 Stimmen auf sich vereinigt Die radikale Linke hat aach noch tn verschiedenen anderen Städten, darunter Mo - nastir, Bisch und Prilep. gesiegt. 3n Mitrvwitza kam e« beim Wahlakt zu blutigen Zusammenstößen zwischen Tkativ- noltften und Wusel man en Auf Seiten der Tlatro- naliften wurden sieben Mann getötet und 25 schwer verletzt, auf Seiten der Muselmanen fünf getötet.
Kleine politische Nachrichten.
3n der Tschechvf Ivwa ket ist «in all- gevmiuu Berga rbe i terstreik au«gebrochen — 3n Athen ist durch einen Solidarität« - ® e • neralstrelk der Berkehr«arbeiter zu Wasser und zu Lande der gesamt« Verkehr unterbunden — Der italienische Gesandte ist nach langer Abwesenheii nach Athen zurückgekehri und hat dem griechischen Außenministerium in einer Bote mltg«teilt, daß er die Leitung der Geschäft« wieder übernommen habe Die "Blätter betrachten diese Notifikation al« eine Wiederaufnahme der feit etwa zehn Monaten unterbrochenen diplomatischen Fühlung zwischen ®ric- cheniand und 3talien
Staatsbürgerliche Schulung.
3m März d 3 konnte die Beich «z» n - t r a le föi Heimatdienst auf eine fünfjährige Tätigkeit al« amtliche Xiff!ärung«|tel!c STÜaMUfen Fünf Jahre außerordentlich Politiken Geschehen« hat fit mit erlebt Fast
ohne Pause folgte eint politische Hoch
spannung der andern Hierbei zeigte sich besonder« deutlich, wie notwendig für un« Deutsche eine rein sachliche, den Verstand schärfende und den Willen festigend» staatsbürgerliche Schulung ist. Dies» xu leisten ist die Beichszentrale für Heimatdienst mit allem Nachdruck bemüht 3m ganzen Deich entstand ein Dey von Tkrtraum«- leuten, die sich bewußt in den Dienst einer fachlichen, überparteilichen, stzialsbüraerllchen Bolksausklärung stellten Hm die Schulungsarbeit in Zukunft noch planmäßiger und tiefgrünbiget al« bi«hcr zu gestalten, hält die Beichsxentrale für Heimatdienst zur Zeil drei Schulungswochen ab. die eine Art Seminar für ehrenamtlich» Lehrkräfte der Aeichs- z^ntrale für Heimatdienst darstellen sollen 3hre Teilnehmer, insgesamt etwa 90 au« ganz Deutschland. gehören den verschiedensten politischen Dichtungen und Berufsständen an.
Die erste Schalungswoche fand In Witzen» Haufen vom 29 Juli bi« 4 August in der dortigen Kolonialschul» statt
Behandelt wurden in zwei Vorlegungen da« Wesen und die Aufgabe der Politik und der politischen Bildung von Dr Friedrich D a a b, Privatdvzent der Universität Gießen. Vorstand der ArbeitsstäUe für sachlich« Politik und De- 'erent des Deich«sparkommifsar« t* drei Bor- lefungen die au«wärtige Politik, Dr Brinkmann. Ordentlicher Professor der Swatswlstcn- schäft an der HmDeridät Heidelderg in drei weiteren Vorlesungen die innere deutsche Politik von Dr. Theodor Heuß. Studienleiter der deutschen Hochschule für Politik in Berlin, und schließlich in drei Vorlesungen die Wirtschaftspolitik von Dr Frdr Saab. 3n Wipenhausen. wy In denkbar ernstester Weis» staats politisch« Problem« mannigfaltigster Art behandelt wurden, zeigt« stch mit aller Deutlichkeit, daß wir im allgemeinen gar nicht so weit auseimindergeHen, wt« es scheint und viel fach behauptet wird, sondern daß es in der TUgei. etotii» ort g«eigneten .Zusam -
mecbrtagtH« an ebafi Tisch' bedarf, um etatn fnutAirm Boden für gtmebtfem« Datei-
eus siabi unb Lano.
Dießen, den 21 August 1923. ffine (Srmabannfl aus Bankbeamten- freifee.
.Einer von den vtelgrplagten Bankangestellten bittet uns, de> nachstehenden Ermahnung an dasPubltkum Baum zu geben
Destatten 61« einmal einem vielgeplagten Bankbeamten «tnfr » le « Wort In dieser ernsten 3eit- Daß wir Banfbeamien eben zu den am metften Velchäsliglen gehören, erkennt jeber. wenn rr abends durch dir Straßen geht und noch in allen Bankgedäuden bi« tief in die Bucht hinein dt» Lichter brennen siehi. Wir find nicht etwa faul und arbeiten Io lanat. weil wir am Tage bummeln, nein, wir müssen Io lange arbeite n. Dcil wir die Arbeitslast nicht mehr in der normalen Zeit trotz aller Qlnfpannung bewältigen können, die un« der Staat durch die Geldinflation und seine Steuergesetzgebung. Handel und 3n- bustrr« durch die gftoalttgtn. von Tag zu Tag steigenden Areditanfprüchr und auch der einzeln« Privatlund« zumulet
Die Banlleitungen haben schon seit «iniger 3«it versucht, durch einschränkend« Maßnahmen aller Art, durch Schluß der Burcaus an den Bachmittagen und dergl mehr, Erleichterungen zu fchassen. aber kein Mittel Hilst um une zu entlasten So fluchten wir einmal in die Oeffeni- lichkeil und bitten das Publikum, initzu- helfen. uns die Arbeit zu ei leichtem, denn Cm« Publikum Hal die Mittel dazu in der Hand Einige Wünsch« möchte ich namens meiner Xol- legen der Oefsenllichteii unterbreiten in der bestimmten Hoffnung daß wir Verständnis und ein will!«« Ohr finden
Bewahrt doch die Banken vor unnötigen Zahlungen a n Dritte, die sich billiger und einfacher unmittelbar erledigen lallen, ohne daß ihr einen Stad von Beamten für Zahlung, Buchung. Kontrolle, Brieffchrciben und Briesbefördern in Anspruch nehmen muht1 3d) denke jum Beispiel an Zahlungen für Miete, Steuern Mülladfuhi, Zanalgebuhren, Wal er. Tleltrizital u.id ®o«, Vereine. Lebenöverlichciungen u dgl
Schre bt keine teuren Schecks über Beträge unter 1 Million Mark mehr au«' Zahlt keine Summen mehr unter diesem Betrag an! Wenn ihr aber rinzahlt. dann ordnet vorher die Scheine, damit das Bachrählen nicht soviel Zeit in Anspruch nimmt1
Fragt nicht s o ost nach, ob ein Scheck in Ordnung gebt, ob eine Zahlung für Geb all oder Pension cirtgegangen ist fragt nichtalIe halbe Stunde nach dem Dollarkurs!
Lest selbst die vielen Verordnungei über Steuern und dergl nach und verlaßt eich nicht immer auf uns arme geplagte Mensche.i!
Zieht eure kleinen Butbaben und Depots restlos zurück. solche r nl.pr.n sich nicht mehr Die Unkosten 'm Papier. Schreibarbeit. Verwaltung zehren nicht nue die Zinsen auf, sondern allmählich auch daS Kapital
Verzichtet aus manche Veguemlich- kei t, die euch die Banken lnSher geboten haben! Anormale Zeiten erfordern anormale Maßnahmen!
Wenn es unserem deutschen Vaterland finan- ziell wieder besser geht, dann wollen wir auch wieder die Alten sein wie früher, auch die Zeiten nn Bankgeschäft haben sich gewaltig geändert
3ch döve manchen Nörgler lagen .Veranlaßt doch, daN mehr Leute eingestellt werden, Derrn ihr es nicht schaffen könnt Lieber Freund, da« «hl nicht mehr Wir sitzen jetzt schon wie die Heringe aufeinander und die Bankbeamten, das heißt die. die von unterem Geschäft etwa« verstehen und euren Ansprüchen genügen. lind nicht lo zahlreich Seht doch in die Tageszeitungen!
Wir haben das Publikum früher etwas verwöhnt, freute müslen wir alle auf manche Beguem- lichkeit verzichten Wir versprechen euch, spater wieder alles nachzuholen, was wir jetzt nicht mehr bieten können, jetzt aber müssen wir um Nachsicht und Schonung bitten
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©iefoencr Wochen Marktpreise
am 21 August 1923.
Käte 10 Stück — 1 Pfd 400 000 bi« 500 000 -Bart. Wirsing 103 000 bi« 120 000 Mk. Weißkraut 80000 bl« 100 000 Mk da« Pfund. Ober- kvhlvabi 30 000 bi« 80 000 Mk da« Stück. Spinnt 100 000 Mk.. Dörnllchkohl 15 000 bi« 25 000 Mk.. ®clberuhen 80 000 bis 120 000 M' Boterübrn 70 000 Mk bat Pfund, Salat IC 000 bl« 15 000 Mark da« Stück. Salaigurken 80 003 bi« 120 000 Mark, Sinmachgurken 25 000 bi« 40 000 Mk da« Stück, Zwiebel 20 000 b,S 30 000 Mk der Pack Bohnen 210000 bi« 220 000 Mk Birnen 70 000 bt« 180 000 Mk, Zwetlchen 90 000 bi« 150 000 Mark Betncdauben 100 000 Mk Aepfel 80 000 Mark Galläpfel 40 000 bi« 60 000 Mk da« Pfund, Dettig 15000 bi« 40 000 Mk da« Stück, Tomaten 250 000 Mk Pflaumen 90 030 Mk da« Pfund.
Beim Omtauf der Verbraucher und Händler auf dem Lande können die auf dem Wochen- maikl gezahlten Prelle nicht zur XiDeiivung kommen, da tn diesen Prellen die Unfällen für den Transport der Waren zum Markt enthalten fmb.
DaS Deutsche VolkSopfer.
3r der Geschättsstell» de« .@ i e 6 e ner Anzeigers" wurden für untere bedrängten Volksgenollen im Ruhrgebiet und am Rhein weiter abgehefert
W V 100 000, Frau Minna Schwarz 10 000. Verein ehern Hell Leib-Dragoner des Kretles Dießen. VeNvaltungsau-kchiß laichen 300 000. Doppellvppllub Wieleck 15 000 Mk.
D-- Gebern herzlichsten Dank! Weiter» Spenden werden In b«r Selchäft« stell» des lettener Anzeigers" angenommen
L U. Bon der Landes-Universi- t ä t. Professor Dr. 21. Jesivneck. Dircktot der Hatttllinik und der Lupushe . läNe, hat einen Ruf all ordentlicher Professor der Der- mawlogie an die Universität Münster er. halten.
*• Die nächsten Schvurgerichts- verHandlungen in Helten werden am Montag, 2 4. September. Ihren Anfao« nehmen Die Verhandlungen In Dießen werden von Landgerichtsrat Strack geführt werden
"Zur Zahlung ber neuen Steuern auf Drund der DefAe vom 15 August fordern di» Ftnartzämter un 2ut>eiaenieil unfee< heurigen Biartes auf. Wne besonder« Aufforderung an bte SteverplllchUgen ergeb» tllch» mehr. (Steh« Be»
a<ue 22(xnoeitt>crruure*»retfe für Bier gibt der Dastwirtevx-rein in unserem brütigen Anzeigenteil betannt Demnach koltei ein 2 »»Zehntel.Tla« Lagerbier minbc'ten« 100 000 Mark
•* Di e Ve itkarienpreife für bi» Deichsbahn- und Milteleurova- Schlafwagen betragen vom 1 September 1923 an 1 fflalle 2 400 000 Mk. 2 «la'le 1 200 000 Mark. 3 «lalle 480 000 Mk 2U« Vormerkgebuh- ten werden 10 Prozent der vorstehenden Beträge erhoben
Tic 211 (g cm Ortskrankenkasse Dießen vetöllenN ch; i i un'e em heutigen Anzeigenteil eine E.gäiiiung zu den u.iterrn lo Aug veröslenilich'eii Drundlöhncn und Beiträgen Man beachte dir Bckannimachung
lloritoti.icn.
Tageskalendci für Dienstag Lichtlpielf>ius. Bahnhofstiafe Morituru«.
Aus dein Siadttheaterbureau wiid uns gc14rieben T's Daslspie! des groß- rullilchen Balalaika-Orchesters, bao -»in neues icid)ballige« Ptoq.amni mit Tanz-lfinlagen öcr He ren Orlvli TmiincwSki und der Olga V'lina biirgt, fintet beteil« am kommenden Freitag, dem 24 August, abends 7 Xlbr. statt, ii-orauf trnr qan.z besonders Hinwegen wallen. Das O.chestcr. das 'ich hier bereits einen guten Namen gemacht bat. dürfte von leinen zahlreichen freunden wieder freudig begrußt werden Dir empfehlen allen 3ntciclfcnlcn, zeitig den am Mittwoch beginn?" den .9arlcn-Bori'f: lauf zu beach'cn
Kirchenlonzertc Bkan fchveibt uns Mit belonbetci Empfehlung weifen wir au: die angefünbigten CrgcMcicrltunbcn des Hallilchcn Konzertorganist en Adolf Wieder hin. der hier al# vorzüglicher Orgel meister bestens betannt ist 3m ersten Ronz.rt fomaien nur Werke cm 3 ö Bach 'darunter seltener gehörte! zum Vortrag 3m zweiten solche von Bbeinberger. Biahms Neger und Wieder Um jedermann den Zutritt zu ermöglichen wird kein fester Betrag erhoder.. sa..d»^>> i»d.. geraten. i>rt den nonen Unkosten nach eigenem Lrmessen und Vermögen nach dem Konzert freiwillig zu geben.
D H V Morgen abend 8’ . Uhr Beisammensein mit Damen
Wcktcrvortiussaqc
für M i I t woch
Meist bedeckt, Degen, frische westliche Winde
Slreio ediottcn.
□ Laubach 19 Aug Zu dem blutigen Zusammen st oß des Zörstcr « Melchior rom Forst Haus Butl-aros Hausen mit Dil- herein, über den wir ausführlich berichteten, sei nv>ch nachgetragen, daß die Kameraden des erschossenen Wildfchützen diesen in harmloser Stellung nieder^elegt hatten, um den Dlaubcn zu e'irecken, r- fei vom Förster unversehens er- schellen u oi den Die Spießgcfcllen hatten ihm rin Stück Brot in die Hari) gedrückt Der Täu- fchungsversuch war jedoch le plump auogrführt worden, daß der Schwindel sosoN sestgesfellt wurde Dielet Tage ist auch der Karabiner de« erschollenen Wildschützen IdeS Maurers Faht« von Schottens am sog WenzelSkops aulgefundea worden
D Herchcnhain, 18 Aug Der Vogelsberger Höhenklub hat zu Ehren seiner im Weltkrieg gefallenen Wanderbrüder auf der Oft» seit« der _A)erchenhainer Höhe" (Im Volks- munb .Höbbergk" benannt) ein Ehrendcnk- m a l errichtet, gemeinsam mit einem solchen für die (Befallenen unserer Demeinde Es besteht aus einem Altar, der au« gewaltigen Findlingssteinen errichte! ist Aus her Vorderseite wird eine citernc Dußtasel mit dem eisernen Kreuz angebracht werden auf beiden Seiten die Wid- mungSiaseln des Wanderbunde« und der Gemeinde DaS Denkmal wird noch im Lause des Herbstes durch eine größere Feier geweiht werden,
Starkenburg und Rhctnheflen.
Mainz, 20. Aug. (WTD.s Auf der Straße wurde nachts ein j u n g e r M a n n in schwerverletziem Zustande aufgefun. den. 3m Krankenhausc. wohin er verbracht wurde, starb er, ohne das Dewuhtsem wieder erlangt zu haben. Heber seine Person sowie über diesenigcn der Tater herrscht voll» ständiges Dunkel. Der Tote wies nicht weniger als zehn Messerstiche in Nucken, Kopf und Deinen auf.
Hcs^cn-Nastau.
Kassel, 20. Aug. (WTD.) Die vor kurzem vom „Hannoverschen Kurier" gebrachte Meldung, dah der bei dem Kreienser Unglück getötete und auf dem dortigen Friedhof bei. gesetzte Kesselschmied Wilhelm Hube iauS Polen gebürtig > sich als W e r be r für die französische Fremdenlegion betätigt hab-, ist unzutreffend Die eingehenden Ermittlungen der NeichSeisenbahnverwal. tung haben nicht den geringsten Archalt für eme derartige Annahme ergeben.
strebe und Schule.
Di» Amtseinfühnoig be« Oberhrrt« der Hesfifchen Evangelischen Landeskirche.
rm Darmstadt, 19. Aug 1923.
Di» feierliche Sinfübrung deS neuen Prälaten der hcslilch«n evangeli- 'chen Landeskirche Prof D Dr Diehl in fein hohes Amt fand heute vormittag *',11 Uhr rn der h estgen Stadt kl rche unter ganz aufjer- ovbenuicher Beteiligung stall Die mächtigen Bäume deS altehrwürdigen DotteShaules konnten die zahlreichen Gläubigen, die der Weihe de« neuen ^kirchenfürftcn beiwohnen wollten, nicht ganz Lufnehmen Zu der Arier waren di» Vertreter der Degterung und Behörden, unter denen wan u. a. den Minister v Brentano bemerkte. der Oberbürgermeister, da« fkirchenregi- ment und zahlreiche Aeistsich« au« dem ganzen Lande erfchienen
Ein Pofaunenchor leitete dl» Feier ein, dem ein LH oral des evang Kirchengel an gveoetn« mit DroeLbegleitung folgte 3n einer bedeu tungsvvIlen Ansprache begrüßt» dann Seh Oberkvnllstvrialrat Euler, ihm zur Sette die beiden DEichen Bfarrer Waltz und Wagner, den vor ihm stehenden Prälaten vvm Altäre au«, berührt« die ernste Zeit. d»e uns hn Dlauben stärken mülle, und betont ■. daß dem zu hohem Amt berufenen xrrchenbruder schwer» Ausgaben warten und daß aaa nxln von ihm erholte- Or Mxeixtte ihn tam
.mit dem Zechen »er tiet'ten »mi«t>rigung, träebw höchsten ®ot’t>erttauen« und ®Lauben« ' Sem g3| Ccnen llieuz mH Rctlc da« ber -xue $rüün kniend cnlgcgcnnaLm w ihrend die drei Dez,,, licken mi, nufg.lcgicn H>i den den S-gen sprachen und länilliche tzirchengiocken im ganzen Qanbc ci (langen Bach eine.1, von der Scmcind« w hmgene;. Lied b.Uieg bei Sccirnte die Äanlci um in feiner klaren, wie crhebenden und mahnen t.n Festpredigt u a die Hoffnung au«zufvre^-n daß die jetzige lchwe,.- am. in der viele glauben ' ch von der llirche adwenden zu muffen. (Mlb überwunden fein werde, lo daß Dir wieder hoben Zielen cmvorgefuhrt werden Leider den noch viele ILdristeu von dem Gellte z-. Blammons bebcirlct/. Iwtnibiid) (ei das öins« Pon Moral und Sitte, es gcnc abe> eine beb.-u lenbe Bew.gung durch das ganze Helt, bi» al« f a’il)cn des Such !,» nach kli ch icher e r!>aiiung Hunger nach 2tch.uo i iu bc.eichaei' fei 6er qedünt auf die geiitlichcn Fahrer ho,,entllch ba wieder Segen und Hi,fe bringe Z„ aliedcm K- burfen wir aber vol en ökii;bcn an (Polles H-.,. und ernste Arbeit. Bur wenn wir arbeiten. wer2.-r wir Gottes Segen und Gnade e.l>all.n
Bach einem meücicn Gesan.ik'uch >er« der Gc meinde sprach der neue chenfu n vorn Al aus da« Schlußwort und den Segen worauf b erbebende Feier mit einen: r des llirch
gclangoercin« und einem Pofaunenchor zu Dnd ging.
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i ® 11 i n g « f) g u f en■ <Sa M e n r n b 20 Au 5>tc 'tollet Iran dem für die X u . , n o • ang. ordn ,en Bctfvnnt , g 'mirde ivesentlich - S-er,, erhoben Bi, den Geldgabz.. glng dur.b t ic e Jr I lXt cammlung cb: Gatreuwen or.r nahezu I» 211 i 11 : 3 n c n Mark ein Die fab be' i'c-lpnx.bcncn (S ei ->urde am S-nntaz ir. Vi en eingetragen, und um den Hühnern die notige 3cu für ihre Mitwirßing bei dieser Viebe«. : Hinten ju laffen. wurden die -Sicc am folgenden Bki: woch cingcfamniclt Fast au»nahm«lo» dui den auch die zugcfaglen liier n».
in der
verein
Die iradjmittag« im Festgo:,^'dienst und Bachverlammliing 3n letzterer wirkten di veik-m Mclaucr Gesangvereine und der Bkusik verein mit Amprachen wurden gehalten vor Lehrer Demmer- Merlau. Pfarrer Schmidt Grunbe-g und Pfarrer Siebeck. der letztere ate Schriftf. l-,ier und Oriepfnrrer. der Vorgenannt ate ' oratzende des fe.crnden VevetnS Da« Fest trug dazu bm. für die Alde« Gustav-Adolt Verei » reges Verständnis zu erwecken und ms- befondeie für die Bot der Diasporagemeinde Heusenstamm, di mit ihrem fafi vollendeten Xirdic 'hau durch h'c 3eit;'erf)ältnifte auf grohe Schwierigkeiten gc’io'.t" ist. teilnehmende Freund, zu gewinnen Di F e st k 0 l l e k I e ertrug etttx J*' .^'Hioiich Ma r k, den Wert vor 5 b Giern, die gefpenbet wurden, eingerechnet Dcvade die letztere Art der Gabenschenkung ist heute zeitgemäß und nachahmenswert, da lle ^lci>. die Gaben auf einer entsprechenden Höhe
alus dem Dekanat G unberg 20 August Un'e.- grvlzer 'Beteiligung feierte am Sonniag der ©lünberger Zwcigvereii h r r Vu stavAdoil-Stiftung fein Za h- rc«fcft in der schönge'chniücklen Dirch« zu «■ r I a u Pfarrer Weiß. Sieber b Lltenbach ipiad) sowohl am Vormittag im Zugendgotl» OlCTlft, (nie im ____ v: ».
Turnen, Sport und Spiel
Di« SeqeMüq» in ber Vhän.
Frankfurt a M 20 Aug iTDolfl ) Au» oem Sltcgerlager Was ferku ppe wird un« berichtet Am Sonntag hatte die Wasterkapp» lehr starten Mlluch Bachmiitag« wurde ein Ztech klug nach der Eube oberhalb Der «selb mit em*r- Cfln&un<l auf dem Scheitel des Berge» tPiei« 200 tfchechi'che Ärrncni au «geflogen um ben sich zwei Maschinen bewarben Zuerst startete Kegel auf einer Tfpenfchiebinaschinc dem infolge de« starken Windes die Landung auf bei Sude mrbt gelang Er mußte dicht bei D»-r«feld nieder- geben Der »weite Wettbewerber. H 0 p p e iDarm- stadt«, umkreiste in weitem Bogen den Landungs- ort mehrere Mate, wöbe, er energisch gegen oen Wtnd antämpfic. doch gelang es ihm. schließ, l'ch an dem bestimmten Orte niederzugehen D»e fliegerische Leistung erntete starten Beifall
Vermischtes.
Sisenbahnunglöck m Westfalen.
Münster i W. 20 Aug IWTB.s Am Sonntag nachmittag 7tieß kurz vor dem Bahnhof Munster der von Ha m m mit großer Verspätung "mmendc O-Zug 281 Vasei Amsterdam auf einen im Einfahrtsgleis vorziehenden Güter- zug Von dem v-Zugc entgleisten die Lokomotive und cm Wagen, wobei ' icbcn Bei sende Haut- ab’djürfungen c !en Die Deisenhen stiegen an de- llnsallstellc in c .1 . »ckatzzug Der 'Betrieb wurde eingleisig aulrcchtcrb'.lten Die 3üge er- litten dadurch Bftlpätungen bt« zu drei Etunden. Da« gesperrte Dtei« wurde noch im Laute der Nacht wieder fahrbar gemacht
Ermordung eines Polizefbeamte».
Stuttgart. 20 Aug IWTV । AmSamLtag abend wurde in Feuerbach ein Polizei- oberwachtmeister, der drei Männer kontrol- Iieren wollte, von einem dieser Männer, berr Kirpferfchmied und Betriebsrat August Lein bad), durch einen Schuß i- dm Hals getötet Dte drei Manner wollten Pflaumen stehlen Sm französische« Flugzeug m Württemberg.
Stuttgart. 20 2lug IWTB Am Samstag abend mußte em F l u g zu g der Fran- » ö st s ch - r u m ä n i s chen V » r k e h r » g e ' e l l- lchast bei Dätzingen (Cbcramt BCblingen «ine Notlandung vornehmen Der Führer, der keinen Führersche-n belaß, wurde vorlüusig fe ft genommen und das Flugzeug b e l ch l a g- nahmt
®m Auto mit Psssg^teren ht etnrn Abgrsrik geftürzt-
'Parte. 20 Aug IWTB ) Wie die Morgen- blätter melden, «st ein Auto m i I Pa l lagt er en in der liäb» von Nizza in einen Abgrund gestürzt 6 Personen wurder getötet und 12 verletzt Es handelt sich ir. dc: Hauptfach» um Amerikaner
®ine neue, verbesserte Kabelverbmdnng.
Pari«. 20 Aug. tWTD.l Bach em er Meldung be« .Neuyvrk Herold ' aus B e u tz 0 r k wirb bte (Sommert 1a f - Änbel - Gompa r. ic am nächster Dienstag mit ber Legung einer unmittelbaren ÄabelDerbinbung von LcHavre nach Kar Bockeway über bic Azoren nach Beu- Scho 11 la n b beginnen, die eine ÄapOAÜät tun 800 Buchstaben la derMinute tn bdben


