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grxtfenbcn Tuberkulvse. ist dieser neue Beweis der edlen Fürsorge des Heiligen Balers auf das wärmste zu begrüben. Die neue Spende ist für be­dürftige Studierende oder Bekenntnisse bestimmt.

Schwere Schneestürme in England.

London. 19. Febr. (Wolff.) Infolge allster- ordentlichschwererSchneestürme wäh­rend der letzten zwei Tage wurden zahlreich^ Dörfer in den nördlichen und mittleren Graf­schaften Englands und Schottlands vom Verkehr abgeschnitten. 3n Derbyshire wurden 60 Dörfer abgeschnitten. Mehrere Eisenbahnlinien wurden durch Schneewehen von 10 Fuh Höhe gesperrt. Seuchen an Bord eines FlüchtlinasdampferS.

London, 19. Febr «Wolfs.) Reuter meldet aus Konstantinopel: An Bord des Trans­portschiffesThemis" sind von 4500 Flüchtlingen auS Rnoworossisk 800 an Pocken, Typhus undDholeragestorben. Die meisten Opfer waren Griechen.

Brand in einer amerikanischen Irrenanstalt. 25 Tote.

Deuhork. 19. Febr. (Wolff.) Bei einem Brande in der staatlichen Irrenanstalt von Manhhattan sind gestern morgen um 5 Llhr 22 Patienten und drei Krankenschwestern verbrannt. Es herrschte grobe Kälte. Biele von den Patienten haben in ihren Isolierzellen den Tod gefunden. Andere entkamen in das schnee­bedeckte Lmid, wurden aber schliehltch wieder er­griffen,

170 000 AN., Schafe 150 000 bi« 240 000 MI.. Schweine unter 80 Kilo 230 030 bis 250 000 ML, von 80 bis 100 Kilo 250 000 bis 280 000 Mk.. über 100 Kilo 280 000 biS 300 030 Mk. Der Geschäfts- gang war sehr flau, bis Marktschlust war erst we­nig verkauft. Die Metzger hielten mit dem Ein­kauf aubervrdentlich zurück. Auch heute mußte di« Wucherpolizei wiederholt ein greifen.

Anftl. Notierg. Bries

Schluß. Schtutz. Schluh. Schlub- Aura Aura

Märtte.

Berliner Produkkenmorkt.

Berlin, 19. Febr. Am Prvduktenmartt war das Dng^vt deS Inlandes nach wie vor zurück­haltend und die Preise waren überwiegend fester. »bleibt von den Mühlen gefragt, die wieder eres Wehlgeschöft haben. Auch für Roggen kennte infolge vermehrter Aachfrage erhöhte For­derungen durchgeseht werden. Für Hafer bestand ebettfalls bessere Kaufneigung. Im RUttelpunkt des Interesses stand heute RüriS. Hier beslattd für nahe Ware Aachfrage, doch steht diese in den Preisen fortdauernd und wesentlich hinter der März- unb Aprillteferung zurück. In Hülfen- fruchten war das Angebot gering. Weizen, mär­kischen 51 000 bis 52 000 ML (fest), Roggen, mär­kischen 43 000 bis 44 500 ML, pommerschen 43 000 bis 44 000 Mk. (fest), Sommergerste 41000 bis 43 000 Mk. (fest), Hafer, märkischen 37 000 bis 34 000 Mk. (fest), Mais, La Plata, loco Berlin 48000 bis 49 000 Mk. (fest), Weizenmehl (100 Kilo) 135 000 bis 150 000 Mk. (stetig), Roggen­mehl (100 Kilo) 125 000 bis 135 000 Mk. (stetig), Weizenkleie 23 030 bis 29 000 Mk. (fester), Roggen- kleie 30 000 Mk. (fester), Raps 95 000 biS 100 000 Mark (fester), Diktoriaerbsen 70 000 bis 82 000 Mark, kleine Erbsen 60 000 bis 65 000 Mk., Pe­luschken 90 000 bis 110 000 WL, Ackerbohnen 50 000 bis'60 000 Mk., Wicken 90 000 bis 110000 ML, Lupinen, blau 70 000 biS 80 000 ML, gelb 100 000 bis 110 000 ML, Seradella, alt 120 000 bis 150 000 Mark, Rapskuchen 37 000 bis 38 000 Mk. Rauh- futter: Weizen- und Roggenstroh, draht geb. 17 500 bis 20 500 Mk., Haserstroh, drahtgeprestt 17 500 bis 20 500 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 17 500 bis 18 500 ML, Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Dormahd 22 000 bis 23 000 ML, Aach- mahd 21 000 bis 22 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

Frankfurter GetreidebSrfe.

* Frankfurt a. M., 19. Febr. Amtliche Dotierungen. Weizen 95 000100 030 ML, Roggen 92 00097 000 ML, Sommergerste für Brau­zwecke 80 00090 000 Mk., Hafer, inländischer 62 00078 000 ML, Weizenmehl, südd Spezial 0 138 000175 000 ML, bei Waggvnbezug ab Mühlenstativn, Roggenmehl 120000130 000 ML, Erbsen je irach Qualität 120 000180 000 Mk. Tendenz schwach.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fpd, Frankfurt a. M, 19. Febr. Unter dem Druck der öffentlichen Meinung gaben auf dem heutigen Diehmarkt die Preise um etwa 500 bis 600 Mk. das Pfund nach Aufgetrieben waren: 227 Ochsen, 78 Dullen. 1276 Färsen und Kühe, 181 Kälber, 105 Schafe und 979 Schweine. ES mürben bezahlt für einen Zentner Lebendgewlcht: Ochsen 130 000 bis 220 000 ML, Dullen 160 000 bis 230 000 ML, Färsen und Kühe (vollfleischige) 200 000 bis 230 000 ML, mittlere Ware 180 000 bis 200 000 ML, geringere Tiere 95 000 bis 170 000 ML: Kälber feinster Qualität 200 000 bis 240 000 WL, mittlerer Qualität 180 000 bis 200 000 ML,

Stunde von :©a Lanen W des für die

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Vermischtes-

Segelflüge im Erzgebirge.

B e rlin, 19. Febr. Wie der ^Vorwärts" berichtet, hat der Flugtech nischeDerelnzu Dresden, dem Borbilde der Rhönflüge folgend, bei Geising im Erzgebirge Hebungen mit Se­gelflugzeugen veranstaltet. Die Versuche tollen im Frühjahr fortgesetzt werden.

Eine Spende deS Papstes

für lungenkranke deutsche Studenten.

Leipzig, 19. Febr. (Wolff.) Der Papst ReHte auf Ansuchen des Deutschen Fürsorge- burrmis in Leipzig (Prof. Wvltereck) durch Der- miltfung des Kardinal-Erzbischofs von München, Faulhaber, in hochherzigster Weise wiederum !0 000 Lire (zurzeit gleich 3040 Millionen Mark) zur Verfügung, um bedürftigenlun- icntranfen Studierenden der bcut- ' ch cn Hochschulen einen Kuraufenthalt .!, crmoglicben Gesuche sind durch Vermittlung der örtlichen Fürsvrgestellen der einzelnen Hoch- chulen umgehend an das genannte Fürsorgebu­reau Leipzig, Rotzsttatze 14, einzur-erchen. Ange­sichts der steigenden Rot und der im Besonderen immer mehr auch unter den Studenten um sich

frt 90 Aestmeter Holz extra schla­gen zu lassen. Das Holz kommt unter den hie- ligen Einwohnern zum eigenen Verbrauch zur Versteigerung.

Heffcn-Naffarr.

ftL. Frankfurt a. M., 19. Febr. Die wäh­rend der Rächt au her Betrieb gesetzte Volks­küche in der Predigergasse wurde dafür von einer Sptelevgesellschaft ausgiebig als Spiel­hölle benutzt, in der um sehr ^he Einsätze ge­pokert wurde. In der vergangenen Rächt wurde das Rest auSgShvben. Ramhafte Gelder wurden beschlagnahmt.

fpd. Bad Soden, 19. Febr. Rachdem die Derhandbrngen zur Umbildung des hiesigen Ba­des in eine Aktiengesellschaft gescheitert sind, will man jetzt einen neuen Weg beschreiten und das Bad in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umwände!n Der Abschluh des letzten Jahres war ein solcher, datz die Gemeinde die La st en des DadebetriebeS nicht mcfyr tragen kann, zumal auch noch gröstere kosten für dringende Inftandfetzuugsarbeiten er­wachsen werden.

Landwirtschaft.

Die Maul- und Klauenseuche.

In A l t e n - D u s e ck ist die Seuche erloschen. Die Gemarkung Alten-Duseck ist aus dem Sperr­gebiet ausgeschlieden und zum Deobachtungsgebiet erklärt worden. Die Gemarkungen Wieseck, Trohe, Rödgen, Grosten-Dufeck wurden aus dem Deob- «lchtungsgebict ausgeschieden.

In den Gemarkungen Rieder-Wöll- stadL Ober-Erlenbach, Petterweil und Melbach (Kreis Friedberg) ist die Seuche gleich­falls erloschen. Beienheim, Dorheim, Södel, Weckes^im und Wisselsheim scheiden aus dem Beobachttmgsgebiet aus.

Die Maul- und Klauenseuche ist ferner in Ehriaxweimar, Holzhausen, Rolls- Hausen und Bortshausen (KreisMarburg) erloschen. Die angeordneten Schuhmastnahmen sind eusgehvben.

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Schöffengericht.

Gieden, 14. Febr.

Zwei Tage vor Weihnachten fuhren drei (Bit- 'chen, die sich in Köln getroffen hatten, ein Melker tu3 Halle, ein Konditor aus Pommern und ein Bergmann aus dem Baar gebiet, von Köln über Siesteu nach Reiskirchen, und brachen in eine in der Rähe des Hofguts Winnerod gelegene, unbewohnte Villa ein. Die Anregung zu diesem Raubzug ging von dem Melker aus, der früher einige Zeit auf dem Hofgut beschäftigt gewesen var. Das Geld zu der Fahrt gab der Konditor. 3n der Villa erbrachen sie eine Reihe von Türen, Möbelstücken und Kisten uitd stahlen, was ihnen gerade des Mitnehmen- wert erschien. Sogar den Blitzableiter versuchten sie mittels eines Draht­seiles herunterzureiben, was ihnen jedoch nur un- vrlllonnnen gelang. Am Tage nach der Tat vollten sie ihre Deute bei einem Althänk^er in Giesten absetzen. Dieser schöpfte jedoch Verdacht unb benachrichtigte die Polizei, welche die Diebe -alsbald hinter Schlvh unb Riegel brachte und dem Eigentümer des Hvfguts, der von dem Ein­bruch noch gar nichts wuhie, in Kenntnis setzte. Wegen Diebstahls wurden der Meller und der "Bergmann, die wegen Diebstahls bereits vvrbe- slraft sind, zu 3 Jahren, der noch unbestrafte Konditor dagegen zu 2 Jahren Gefängnis 'verurteill.

Ein Schneider aus Rorddeutschland, der kurze Zeit bei einem hiesigen Bierverleger als Knecht Lefchäftigi war, hat einem Angestellten des hie­sigen Gewerkschaftshauses einen Hut unterschlagen unb erhält deshalb mit Rücksicht auf seine 30 Vvr- ftrafen wegen Diebstahls, Betrugs, Unterschlagung, .Urkundenfälschung usw. 4 Monate Gef 2 ng » n i s. Don der Anklage des Diebstahls, des Be- trugSversuchs und zweier weiteren Llnterschlagun- jjen nrustte er mangels ausreichenden Beweises frei gesprochen werden.

Wegen Diebstahls eines Sackes Briketts zum Rachteil eines hiesigen Kohlenhändlers und wegen Hausfriedensbruchs wurde ein vielfach Dorbefiraf- 1er Gelegenheitsarbeiter von hier zu einer Z u- saygefäilgnisstrafevon 3 Monaten zu einer Gefängnisstrafe von 2 Jahren, die er vor 14 Tagen wegen dreier schweren Diebstähle er­halten hatte, verurteilt.

Von der Anllage de« Kameradendiebstahls wurde ein Schütze des hiesigen Regiments mangels ausreichenden Beweises fteigesprochen. Dageaen wurde er des Diebstahls zweier Kerzen übersüyrL Das Verfahren muffte jedoch eingestellt werden, da tor erforderliche Strafantrag nicht gestellt war.

ßanbeL

Berlin, 19. Febr. Dürfen st immungS- bild Rach den heftigen Kursrückgängen der Vorwoche machte sich heule an der 'Börse eine wesentlich beruhigtere Auftassung über die durch den Devisenrückgaug geschaffene unsichere Lage geltend, zuma-l auch die Devisenpreise selbst keine weiteren Einbuhen erfuhren, sondern bei kleinen Schwankungen auf stark ermäßigtem Stande ver­harrten. Die Angstverkaufe des Publikunrs haben «ufgehört, so day für Rückkäufe und Deckungen, die seitens der Spekulation vvrgenommen wurden, zum Teil wesentlich höhere Preise angelegt wer­den mutzten. Aus diesem Grunds kam es für fast alle Industriepapiere. Schiffahrts- und Danlallien zu Kurserhöhungen von durchschnittlich 3000 bis 6000 Prozent und für eine grobe Anzrchl in der Vorwoche stark zurückgegangene Papiere zu Er­höhungen von 10 000 Prozent und darüber. Mit Kursechöhungen von 15 000 Prozent und darüber smd zu erwähnen Deutsche Kali, Rorüdeutsche Wolle, Stettiner Vulkan, Ilse Bergbau und Oia- vis. Ferner vermochten Anglo Guano, Hösch und Hammirg-Südamerikaner 25 000 bis 30 000 Proz. zurückzugewinnen. Rur Hcrrpener und Stollb-erger Zink zogen von dem Tendenzumschwung keinen Rutzen. Don Valutawerten wurden Auslands­renten, wie Türken unb Oesterreicher, sowie 6a» nadas und Petroleumwerte ganz erheblich hoher bezahlt. Auch Freiverkehrspapiere sowie der über­wiegende Teil der zu Einheitskursen gehandelten Industriewerte vermochten wesentliche Beträge von den Einbutzen zurückzuerlairgen. Rach Er­ledigung der Deckungsaufträge war das Geschäft allgemein ruhiger. Die Kurse konnten sich bei un» be^uteilten Schwankungen gut behaupten.

Frankfurt a. M., 19. Febr. Dörsen - stimmungsbild. Die Dörsenstimmung war heute wieder ziemlich freundlich, wenn sich auch im Verlaufe Kursabschwachungen ergaben. Im Ein­klang mit der Bewegung am Devisenmarkt machte sich in Auslandswerten eine Erholung geltend. Im Dormittagsverkehr stellte sich der Dollar auf 22 500 unb wurde später 20 250 gehandelt. 3m Freiverkehr schritt die Spekulation zu Rückkäufen, wobei sich anfänglich erhebliche Kursbefesttgungen einstellten. Am Montanattienmarkt fanden Aschersleben, Oberbedarf große Beachtung; be­festigt gehen Caro, Dubchnls hervor. Von chemi­schen Aktien begegneten Holzverkohlung lebhaftem Interesse, Scheideanstalt lagen fest. Don Elektrizi­tätsaktien fanden Lahmeher, Felten & Guilleaume bessere Aufnahme. Schiffahrtsattien hatten sich erholt. Don Danken sind Metallbank, Deutsche unb Dresdener Dank höher. Zuckeraktien zeigten ein festes Aussehen. Zellstoffaktien zogen an. Richt ganz einheitlich lagen Kassa-Industrieaktien. Der GeschäftsverkehMwar nur teilweise etwas leb­hafter. Um 1 Uhc stellte sich der Dollar auf 20000.

Frankfurter Devisenmarkt.

(TelegraphischeAuszahlung.)

(In einem Teil der Auflage wiederholL)

Der franzöfische Oberkvmmiflar über die

AuSfichten der Ruhr-Aktion.

Paris, 19. Febr. (WTD.) Der rheinische Oberkommissar T i r a r b hatte mit Philipp« Millet in Koblenz eine Unterredung unb ihm gesagt, man möge sich vergegenwärtigen, datz, um die ersten wirtschaftlichen Sanktionen im Jahre 1921 burchhuführen, vier bis fünf Monate nötig gewesen seien. Bevor der neue Zolllordvn, den man geschaffen habe, angemessen fünft ton ieren werde, damit die neuen Matznahmen durchgeführt werden fönnten, sei Zeit nötig. Er könne be­stätigen, datz man mit der Aktion des Generals Degoutte eine Verbindung her gestellt habe mit bei: hauptsächlichsten Absicht, die Zollgrenze her- zustellen, ein Lizenzenregime zu errichten und die Drminialwälder auszuforsten. Dieses System solle durch die Reorganisation der Eisenbahn vervoll- ftänbigt werden. Tira cd rühmte die Haltung des englischen Oberkommissars Lord Kilmarnock, der gezwungen fei, sich zu enthalten, aber immer das Erforderlichste getan habe, um die französische Aktion nicht zu stören. Alle englischen Organe, namentlich General Godley, hätten die gleiche Haltung angenommen unb seien für die Fran­zosen kostbare Freunde. Das gesamte deut­sche Iollpersonal sei entlaffen und werde am 20. Februar, an welchem Tage die Absperrungs- mahnahmen nach dem unbesetzten Gebiet voll­endet seien, durch ftanzösisches Personal er­setz. t sein. Seit dem 12. Februar können keine Waren mehr nach dem unbesetzten Dmtsch- kand geführt werden, ohne datz eine Erlaubnis hierfür erteilt unb eine Steuer von lOPrvz. bezahlt werde. Die Dominialforsten würden unter der Leitung des Beamten Risacker, dem ein bel­gischer Delegierter beistehe, verwaltet. Die ersten Verkäufe aus den Wäldern des belgischen Sektors fänden am 24. Februar statt. Bei den Eisenbahnen stehe man erst zu Beginn der Organisation und man Müsse aufbauen. Auf die Frage, ob der deutsche Widerstand noch lange dauern werde, erNSrte Tlrard, man dürfe sich keinen Illusionen bingeben; der Widerstand könne lange dauern. Er komme nicht von der Bevölke­rung des Rheinlandes, sondern von der Regie­rung unb den Beamten. Don diesen habe man bereits über 400 ausgewiesen. Angesichts der französischen Matznah men feien die Bewohner des RheinlandeS zurückhaltend geblieben. Sie ver­langten weder Lizenzen noch AuSfuhrerlaubnifle und bei den Eisenbahnen streiken fast allgemein die Arbeiter. Seit einigen Tagen erhalle man jedoch zahlreiche Auskunftsverlangen über die Lizei^en und Ausfuhrerlaubnisse Gr, Tivard, glaube nicht, datz die Industriellen und Kauf­leute im Rheinland länger als einige Monate beiseite stehen könnten und datz sie einen nicht wieder gutzumachenden Schaben erlitten. Tirarb schloh, indem er äußerte, wenn man entschlossen unb geduldig sei, könne man zum Ziele gelangen aber in jedem Falle sei hierzu Zeit nötig.

Englisches Entgegenkommen gegenüber den französischen Wünschen?

L 0 n d v n, 19. Febr. (WTD.)Daily Estpreh- melbet aus Düflelborf: Die britischen Trup­pen werben heute aus einem kleinen Ab­schnitt bes westlichen Teiles deS Köl­ner Bezirks zurückgezogen.

Paris, 19. Febr. (WTD.) Rach der Mel­dung einer Rachrichtenagentur räumen die brl- tischen Truppen schon heute die Reben st recke ReuhGrevenbroichDüren von Mer­ken bis südlich von Elsdorf, wodurch die Strecke DürenReuh völlig frei werde.

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Banknoten.

Iranksurt a.M., 19. Februar. Schweizer Noten französische Noten Dänische Noten schwedische 'Noten Holländische dioten Deutsch-Oesterreich ä 100 Kronen Slmerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten .... Norwegische Noten Rumänische Noten Svanische Noten

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Die praktische Hausfrau

kennt die Vorzüge deS Sühstosfs. Sie ersetzt ober streckt bannt ben teuren Zucker. Aus eigener Erfahrung weih sie auch, bah Süßstoff bekömmlich ist. Sie verwendet ihn aber sparsam unb nur nach Geschmack.

Erhältlich in Kolonialwaren-, Drvgenhandlungen unb Apotheken.

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