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Derinisrhres.

Eine Hochburg der Spieler.

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Kirchliche Nachrichten.

2fr. Religtonsgesevschosl. Gabbatfeier 21. April. Freitag abend 7.05, Samstag vorm. 8, nachm. 4. Sabdatausgang 8.20, Wochengottesdienst morg. 6.30, abds. 6.30.

Antnk-Brüllel

Holland

London

Barts

Schwei». ...

Svanien....

Italien.....

ViijabomDpotto Dänemark... Norwenen . .. Schiveden ... HeisinakorS... dieuvork......

Deutsch'Oelterr; Budapest. ... Prag Agram

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

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473,80

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Geld

1226,90

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Märkte.

Berliner Produktenmartt.

Berlin, 18. April. Infolge der

auf offener Straße aufgestellt waren, von der KriminalpoK-ei entfernt waren, zogen sich die gewerbsmäßigen Spieler in Lokale zu­rück. Zn einer Wirtschaft in der Alendorfer Straße überrumpelten Kriminalbeamte 50 Spieler, darunter auch Falschspieler. Die Ueber» raschten versuchten mit Gewalt zu entkommen. Hie bei wurden Fenster zertrümmert, Tische und Stühle zerschlagen. Eine große Anzahl Spieler konnte festgenommen werden.

Vulkan-AuSbruch in Ecuador.

London, 17. April. (WTB.) Reuter meldet aus Aeuyork: Ein Telegramm aus Guayaquil berichtet über einen heftigen Ausbruch des Vulkans Tanga­ra g u a. Große Flammenmassen schlagen aus dem Krater hervor; weihglühende Steine fal­len in die Stadt Riobamba und Umgebung. Die Stadt ist von einer Schicht Asche und Sand bedeckt.

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Turnen, Sport und Spiel.

VomTurngau Hessen. Amr* mtrg fand in Gieße i die Frühjahrs-Gauvor- turn erstunde statt; sie war von etwa 100 Turnwarten und Vorturnern besucht. Der Besuch muß in Anbetracht der erschwerten Derkehrsmög- lichleiten als gut bezeichnet werden. Anerkannt wurde besonders das Erscheinen einiger der ent­legensten Gauvereinr, während andererseits das Fernbleiben einiger vor den T"»ren Gießens lie­gender Vereine, für die die Beschickung der Vor­turnerstunde nicht mit den geringsten Opfern osr- Kunden gewesen wäre, getadelt wurde. Durch» geturnt und besprochen wurde der Aebungsstift für die Veranstaltungen dieses Wahres. Als Neu­einrichtung wird das Gausportfest vielfach begrüßt werden. Es soll im August stattfinden, jedenfalls in Dad-Rauheim, und in der Aus- tragung der Gaumeisterschaften in den volkstüm­lichen Hebungen gipfeln. Das Gaufrauen­wetturnen fmdet am 27. Mai in Gießen statt. Die Gießener Turmrrschaft trifft die Vorbereitun­gen dazu 3m Anschluß an die Gcruvorturnerstande versammelte sich eine ^bizahl der

Turner, d e an den Wettkämpfen auf dem Deut­schen Turnfest m München teUnehmen wollen. Der für München vorgefchriebene Aeimngsstoff wurde besprochen und durchzet arnl. Leider war diese Zusammenkunft vorher zu wenig bekanntgeworden, sonst hätten sich aus dem Gau­gebiet noch mehr Turner eingefunden Erfreulich war es, unter den Erschienenen auch eine Reihe Altersturner aus Gießen und Umgebung za sehen, die gewillt sind, in München die Farben des Hessengaues würdig zu vertreten.

* V. f. B. Gießen. Man berichtet uns: Am Sonntag hatte die Ligaelf des D. f. D. die gleiche Mannschaft des D. f. R. Limburg zu Cast. Beide Mannschaften lieferten ein schönes snires Spiel. Dem Sturm des D. s. D. mangelte es wieder einmal an gutem Zusammenspiel und sicherem Torschuß, und er mußte Io manche Chance auslassen. Die Hintermannschaft war im allge­meinen gut Das Spiel endete mit einem 2:1-Sieg für V. f. D. Vorher spielte die A. H.-Mannschaft des V. f. D Gießen gegen die 1. Mannschaft des Turnvereins Heuchelheim und gewann 3:2. ihn 1.30 Uhr trat die 4. Mannschaft des D. f D. gegen Öre 2. des T.-D. Heuchelheim an. 'Das Spiel endete mit 8:0 für V. f. B. Die 2 Mannschaft des V. f. D. spielte in Lau bach gegen F.-V.Teutonia" Laubach 1 mit nur neun Mann und holte sich eine Packung von 0:8. Am nässten Sonntag, 22. April, nachmittags, treffen jlch die SÜga des D. f. D. Gießen unb die gleich-r des D. f. B. Marburg. Diese Mann­schaft ist in Gießen zur Genüge bekannt, und dürfte ein spannendes Spiel zu erwarten sein. Vorher spielt V. f. D. Gießen II. gegen die gleiche des V. f. D. Marburg. Vormittags die ersten Hugendmannschaften der gleichen Vereine.

* Allerlei von der Zweramaus. Der kleinste und niedlichste Vertreter der zahl­reichen Familie der Rager in Deutschland, die Zwergmaus, ist ein Tierchen, das wegen seiner Wirtz:gkeit und Scheu nur selten beobachtet wird. Allerlei Interessantes von dem Tierchen erzählt eine Zuschrift desSt. Hubertus". Die Meine fuchsrote Maus baut sich ihr 50 Zentimeter hohes kugelförmiges Rest an Feldrainen, Hecken und mit besonderer Vorliebe an mit Schilf brirachsenen Orten; als Baustoff ve:.nrndrt sie ausschließlich breite lange Grashalnre, die mit den nächi!stehen­den Halmen und S'engein kunstvoll verflochten werden. Sa entsteht schließlich ein faustgroßes Kugel rest mit seitlichem Einschluß, dessen Irmeres mit fein verbissenen Hälmchen weich ausgepolstert wird. Durch diese Auspolsterung, die zerbissen ist, unterscheidet sich das Rest der Zwergmaus von den ähnlichen Spielnestern der Zaunkönig- männcheii, und auch mit dem Kugelnest der Hasel-

Berlin, 18 April. Seit Entfernung Schutzpolizei aus Essen wurde die Stadt Dorado der Spieler. Nachdem die Spieltische, die

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DieFrankfurterFrühjahrsmesse

fpd. Frankfurt a. M, 18. April. Die Frankfurter Frühjahrsmesse hat mehr gehal­ten, als man sich von ihr versprach. Das dar man heute, nachdem die Hochllut vorüber it und die Messewoche sich langsam ihrem Ende zuneigt, unumwunden sagen. Die Messe war eine Durch- schnittsmesse, unterschied sich von ihren Vor­gängerinnen auch darin, besonders aber auch von der letzten Leip stgerin scharf dadurch, daß das Geschäft nicht mit einer Springflut einsetzte, um dann schon am zweiten Tage in tiefer Kurve nach unten sich zu senken, sondern sich in gleichmäßigem Tempo bewegte. Wenn in Schuh- undLede r- waren an den beiden ersten Tagen das Geschäft flott war, so ebbte es in der Folge ab, wobei die Preise unter dem/ Druck der Unterbietungen litten. Das gleiche Urteil hat für die Textil- brauche Geltung. Der dringende Konsumbedarf wurde in den ersten Tagen in groben Auskäufen getätigt Dagegen litt das Geschäft in Luxus- k lei der waren. In den ersten Tagen klagten die Verkäufer im Hause Werkbund über recht flauen Absa!), letzthin fanden sich aber doch zahl­reiche Interessenten, die an den netten bunten Geweben und neckischen Keramiken aller Art und den Erzeugnissen des Wiener Kunstgewerbes Ge­fallen fanden. Flott wurden Uhren als Massen­artikel verkauft, allerdings vorwiegend w dem Ausland, das übrigens auch erhebliche Auftrage in Parfümerien gab, daneben auch für Gummiwaren, Fa hr r a d bed ars s a r- l ikel und Küchengera te Hrer tonnte man . :c Beobachtung machen, daß die deutsche Quali­tätsware nach wie vor begehrt und ohne Kon-

Banknote».

Frankfurt a.M- 18. Aprtt.

Cckweizer Noten

In an röst scke 9toten Dünticke Noten Schwedische Noten Holländische Noten Dentfcb-Oesterreich »100 Krone« ?lmerikcinische Noten CnnUsche Noten Iialiei'ische Noren Belgische "Noten .....

unnnrifebe Noten Tschechoslowakische Noten ... Norwegische Noten .......

gjuiminlsche 9Zoten ..

Spanische Noten .

mauS darf man es nicht verwechseln, berat diese verwendet mm Dau Moos, Laub und Farne. Die Rester der Zwergmöuse sind meist so versteckt, daß man sie nur schwer findet. Am leichtesten rann man sie im Herbst entdecken, wenn Gras und Schilf lichter geworden find. Roch viel sel­tener aber bekommt man die Waus selbst zu Gesicht, die das Rest nur während der Fort­pflanzung im Frühling und Sommer bewohnt und als flinke Turnerin blitzschnell zu entfliehen weih. 3m Herbst lebt die Zwergmaus in Gesellschaft ihrer Art genossen in Strohschobern, Scheunen und in allerlei Gebäuden, die ihr als Wirtterzuflucht dienen. Der ebenso niedliche wie kleine Rager fehlt an vielen Orten Deutschlands gänzlich, tritt aber an anderen Stellen in häufigen Kolonien auf und ist wahrscheinlich sehr diel verbreiteter, als man annimmt. Durch seine versteckte Lebens­weise entzieht er sich der Beobachtung, ebenso wie dies bei den Schlafmäusen, Haselmaus, Sieben- chläfer, Gartenschläfer der Fall ist.

* Der verlorene Progeß. Der Abbö Freguiar verlor einen Prozeß. Den er 20 Jahre lang mit Eifer geführt hatte. Als er darauf ganz gebrochen war, suchte man ihn zu trösten, indem man ihm sagte, er müsse sich doch die ganze Zeit die größten Sorgen gemacht haben: ,ÄL>en Abend müssen Sie sich doch beunruhigt haben, daß Sie den Prozeß verlieren könnten I" »Gerade das Gegenteil," sagte der Abbe seufzend,ich habe ihn jeden Abend g« Wonnen." Der geistreiche Chamfort erzählte diese Anekdote gern, weil er in ihr den tiefsten Sinn des Le^ns erblickte. So ist es mit allen Dingen." pflegte er zu sagen. Auch mit der Ehe. Man ist darin nur solange glücklich, als man sich einbildet, den Prozeß zu gewinnen, und im selben Augenblick, wo man erkennt, daß man ihn verloren hat, ist das An­glück da."

* H. R. R. Eine Geschichte aus den Fran- zoserttagrn vor 100 Jahren wird in der Hamburger ZeitschriftQuickborn" in unverfälschtem Platt erzählt. Es war in der Zeit, da der König Getönte, der den BeinamenMorgen wieder luftit1' nach seinem Liebltngswori erhalten hat, das von seinem Bruder begründete Königreich Westfalen beherrschte. Sein ^Hieronymus Rapo- levn Rex", das er als Titel führte, kürzte er im Wappen alsH. R. R." ab, und diese Buchstaben teuren daher überall angebracht. Als er nun im Oktober 1813 bri dem Zusammenbruch der napo­leonischen Herrlichkeit in Deutschland ganz plötzlich aus seinem Königreich verduften maßte, oa kamen zwei Dauern nach der Stadt, wo die Zeichen noch immer zu sehen waren.H. RR.? wat heet tat woll?" fragte der eine den andern.O, wat soll bat heeten, erwiderte der,ick denk mi, bat heet; He nümmt Rietut!"

Hcrnvel.

Berlin, 18. April. Börseusttmmungs- bild. Die bereits in den gestrigen Rachmittags­stunden infolge verstärkter Rachfrage zum Durch­bruch gekommen« plötzliche Befestigung am De­visenmarkt hielt auch heute infolge entsprechend niedriger Reuhorker Markkurfe an. Für London und Reu York wurden dabei Kurse bis zu 108 000 refb. 28 000 erreicht. Vorübergehend erfolgte dann ein leichter Rückschlag, doch machte sich vor und bei Festsetzung der amtlichen Kurse ein derart star­ker und z. T. spekulativer Bedarf geltend, daß, da die Reichs bank die verlangten großen Summen nicht hergeben wollte, scharfe Repartierungen vor- Genommen wurden. Sv wurden für Reuhork nur 5 Prozent, für London 25 Prozent und fär die übrigen Plätze zumeist nur 10 Prozent zugeteilt. Die amtlichen ^Surfe lauteten für Reuyork 25 000 und London 115 000. 3istolge der geringen Zu­teilung versuchten die Händler den nrcht gerin­gen Bedarf im freien Verkehr zu decken. 3nfvlge- dessen zogen die Kurse weiter erheblich an und Reuhork wurde bis zu 31000 und London bis 135 000 bezahlt. 3n Rückwirkung von den Vor­gängen am Devisenmurkt bestand im freien Es­se ktenver kehr starke Rachfraae nach Effekten aller Art und es wurden hierfür durchweg höhere Kurse genannt.

Frankfurt a. W, 18. April. Dörsen- stimmungsbild. Am Devisen» und Roten­mai kt war der Verkehr belebter als in der letzten Zeit. Es trat ftirte Rachfrage seitens der 3ir- dustrie hervor. Sehr fest lagen im Frühverkehr Auszahlungen London Devisen Reuyork 23 200. Dollarnoten, gestern abend mit 22 800 bis 23 000 gehandelt, stellten sich in den ersten Vormitt rgs- stunde i auf 23 500 und 22 750 bis 24 000 und wurden bei Beginn der Börse 24 250 genannt. Anschließend an diese Bewegung machte sich auch tri freien Effekten verkehr eine festere Stimmung geltend. Größere Kauflust besteht für alle Valuta- papiere 3m Verkehr von Bureau zu Durea i teuren folgende Kurse zu hören: Zolltürken 42 500 bis 44 000, Oesterrcichische Kredit-Aktien 18 000. Wiener Darttverein und Bagdad waren gesucht. Sehr begehrt sind 3ndustriewerie, von denen Zell­stoff Waldhos, Waggon Fuchs, Dingwerke, Auto- atc.e i bei ar^zirhenden Ku fen gesucht waren. Mon­tan vapiere fanden wieder Deachtung. Caro, Ober­bedarf fester. Norddeutscher Lloyd etwa 30 000, Hapag 50 000, Olavi blieben ebenfalls weiter he­ge-.t, 275 000 bis 280 000. Elektriziläts- und chemische Allien erfuhren gleichfalls Kursbefesti- gungen. Auch für unnotierte Werte liegen Kauf» aufträge vor Ufa bei großen Umsätzen auf das Gerücht eines neuen Filmverkaufs nach England sehr fest, 18 250 bis 19 250. Es waren noch fol­gende Kurse zu hören: Denz 22 750 bis 23 000, Dre sguuer 3800, Metz Söhne 18 500, Drown Boweri 11 750, Emellu 7800, Hansa Lloyd 10 750, (Siottxig 1750 bis 1775.

kurrenz ist. 3m Hause der Techni k kam das Geschäft erst heute etwas in Gang, durfte aber kaum erheblich werden, da das Inland wenig aufnahmefähig ist und ^>ie Preise vielfach dir Weltmarktpreise überschreiten. Das Ausland kauft hier nur Spezialmaschinen. Erfreulich ist der gute Absatz in landwirtschaftlichen Ma - schinen. Der Papiermarkt lug sehr still. Schuld durun tragen die unerhört hohen Preise, die das Kartell diktiert. Praktisch erprobte Neu­heiten aller Art sanden 3nteresse und guten Absatz.

Der Besuch der Messe war heute noch recht gut, namentlich war die Provinz stark vertreten.

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Visen markt zum Durchbruch gekommenen starken P e sftetgerung teerte lamProduktenmarkt für Gecreide die gestrigen Offerten teils zurück­gezogen, teils stark erhöht. Verkäufer hielten mit Abgaben stark zurück und wollten erst die amtliche Kursfeststellung abwurten. Das Geschäft hielt sich daher in sehr engen Grenzen. Für Mais, Hüllenfrüchte und Futterstoffe sind die Forderungen gleichfalls wesentlich in die Höhe gegangen. Wei­zen, märkischen, 56 000 bis 58 000 Mk. (erregt), Roggen, märkischen 48 000 Mk, schlesischen 46 500 bis 47 500 Mk. (erregt), Sommergerste, märkische 39 000 bis 41 000 Mk. (erregt), Hafer, märkischen 41000 bis 43 000 Mk., schlesischen 40 000 bis 42 000 Mk. (erregt), Mais, Lu Plata, loco Berlin 53 000 bis 54 000 Mk. toaggemfret Hamburg 51 000 bis 52 000 Mk. (erregt), 'Weizenmehl (100 Kilo) 150 000 bis 170 000 Mk. (erregt), Roggenmehl (100 Kilo) 135 000 bis 145 000 Mk. (erregt), Weizen- kleie 24 500 bis 25 000 Mk. (fest), Roggenkleie 25 000 bis 26 000 Mk. (fest), Raps 105 000 bis 110 000 Mk. (fest). Leinsaat 105 000 bis 110 000 Mark (fest), CBiftoriaerbfen 75 000 bis 80 000 Mk.. Leine Erbsen 55 000 bis 60 000 Mk., Futtererbfen 45 000 bis 50 000 Mk.. Peluschken 60 000 bis 68 000 Mk., Ackerbohnen 45 000 bis 50 000 Mk.. Wicken 65 000 bis 70000 Mk., Lupinen, blau 60 000 bis 70 000 Mk., gelb 85 000 bti 95 000 ML, Serudellu. alt 110000 bis 125 000 ML, Raps­kuchen 39 000 bis 40 000 ML, Leinkuchen 55 000 bis 58 000 ML, Trockenschnitzel 16 500 bis 17 500 Mark Rauhfutter: Weizen- und Roggenstrvh. drahtgeb. 14 500 bis 16 500 ML, Haferstroh, draht- gepreßt 11000 bis 13 000 ML, Stroh, strvhseil- gebündelt 15 000 bis 16 000 Mk., Wiesenheu, gut gesund und trocken, Vormahd 15 000 bis 17 000 Mark, Nuchmuhd 13 000 bis 15 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)

Franksurter Getreidemarkt

* Frankfurt a. M., 18. April. Weizen 105 000 bis 110 000 ML, Roggen 95 000 bis 98 000 Mk., Sommergerste für Bruuzwecke 90 000 bis 95 000 Mk., Hafer, inländischer 55 000 bis 85 000 ML, Mais, La Plata. 115 000 bis 120 000 Mark, Mais, Mixed 110 000 bis 112 000 ML, Weizenmehl, südd. Spezial 0, bei Waggonbezug ab Mühlenslation 175 000 bis 185 000 Mk., Rog­genmehl 135 000 bis 155 000 Mk., Weizen- uab Roggenkleie 51 000 bis 55 000 ML Tendenz: fest.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt)

Die Einschränkung deutscher Patentrechte.

Paris, 18. April. (WTD.) Auf Grund des § 306 des Vertrages von Versail­les betreffend deutsche Patente hat gestern eine von der französischen Regierung eingesetzte Kom­mission mit neun Stimmen bei einer Stimm­enthaltung die Entscheidung getrosten, dieser Para­graph solle baldigst in Anwendung gebracht und die in Frage kommenden Konzessionen zwischen gewissen deutschen Patentinhabern und franzö­sischen Konzessionären sollten für null und nichtig erklärt werden. Wie derMatin" dazu meldet, hat die Kommission vorerst das Patent Meißner festgehalten, das für die radioelektrische Technik von Bedeutung sein soll.

Die Beschädigung einer Estenbahnftrecke bei Rvnheide.

Paris, 18. April. (WTB.) Havas mel­det aus K o b l e n z, daß wegen derBeschä - digung der Eisenbahnlinie bet Ronheide von der Rheinlandkommission gestern auf Vorschlag des belgischen Ober­kommissars folgende Maßnahmen getroffen wurden: 1. Sofortige Ausweisung des Personals, das auf dem Bahnhof Ronheide wohnt. 2. Der belgische Delegierte in Aachen wird ersucht, jeden Verkehr nach 8 Ahr abends in dem Gebiet zwischen Aachen und der Grenze zu verbieten. 3. Eine neue Ordonnanz zwecks Verstärkung der Kontrolle des Verkehrs aus dem besetzten deutschen Gebiet mit dem nicht­besetzten Deutschland sei in Vorbereitung.

»ebtegenfter BvlkSbiwungSarbeit Nächsten Srmn- iag wird doS Konzert inLuubach wiederholt

Lrch, 18. April. Heute fand hier der Ab­schluß deS vierwöchigen Obsthaukursus statt. Der Besuch aus allen Teilen des Kreises war s«Hr rege, so daß ungefähr 40 Teilnehmer in allen Zweigen des Obstbaus unterrichtet werden 'konnten. D<m Herren scheu Teil hatten die Herren Iber Landwirtschaftlichen Schule übernommen, wäh- Irenb der praftische Teil in den Händen eines 'bewährten Fachmannes, des Kreis-Obsthaumspek- tvrs Heberer, lag. Dvraussichttich wird auch in den kommenden Jahren der Kursus wiederholt werden. Er kann allen Interessenten des Obstbaus nur bestens empfohlen werden.

* TreiS a. d. Lda., 18. April. Die Land- wirtschaftSkammer veranstaltet am nächsten Sonntag nachmittag hier einen Vortrag über Fütterung und Iungviehauf-- zucht. Vortragender ist Landwirtschaftsrat Trautmann von der Landwirtschaftlichen Schule Grünberg.

Grünberg, 18. April. Die am 1. März 1910 gegründete Gemeinnützige Baugen osfenschaft Grünberg hat | ihre Auflösung beschlossen. Die Genossen­schaft hat mit allen Kräften versucht ihr Schifflein über die schwere Zeit, hinüber zu retten. Eine Fortsetzung dieser Bemühungen ist jetzt aber nicht mehr möglich, da allmäh­lich die Derwaltungskosten das bestehende Vermögen überschritten und die Aussichten auf die Wiederaufnahme der Bautätigkeit infolge Der Anmöglichkeit der Kapitalbeschaffung sich immer mehr verschlechtert haben. Don den her­gestellten acht Einfamilienhäusern sind sieben von Genossen eigentümlich erworben worden, das achte Haus soll demnächst verkauft werden.

Kreis Friedberg.

* Butzbach, 18. April. Die Kosten für den Neubau unserer Volksschule und den Ausbau Der erweiterten Korngasse sol­len sich nach Dem neuesten Kostenanschlag auf etwa 200 Millionen Belaufen. Die ver­längerte Korugasse hat nach einem Vor­schlag von Dr. Werner in Der gestrigen Ge­rne inDeratSsitzung Den Namen Schul st raße erhalten.

Hesseir-Naffan.

fpD. Frankfurt a. M.. 17. April. Ge- raDezu ungeheuren Umfang haben die D leb­st ä h l e auf Der Messe angenommen. Allein in der Nacht zum Sonntag sind der Polizei 22 Diebstähle gemeldet worden, bei Denen Waren im Werte von mehr als 8 Mil­lionen Mark gestohlen toorDen sind. Die Wa­ren es handelt sich um Textil- und Kleider­stoffe wurden nachts trotz stärksterDe- wachung aus Den einzelnen ständen der Festhalle gestohlen. Am diesen Diebstählen vvrzubeugen, soll künftig nach Schluß der Ver­kaufszeit und wenn die Verkäufer die Hallen verlassen haben, eine gründliche Durchsuchung der Hallen nach etwaig dortversehentlich ver­bliebenen" Personen erfolgen. Dann soll jede Halle verschlossen und von außen durch Poli­zei bewacht werden. Die Kriminalpolizei verhaftete den Maler Anton Wür­mer aus Halle, der gemeinsam mit der gleich­falls festgenommenen Kriegerwitwe Ella Engel aus Rahna auf Grund erschwindelter Papiere vorwiegend von Angehörigen Der kommunistischen und sozialdemocra i chen Par­tei namhafteAnterstützungsgeider" er­schwindelte und damit in Deutschland ein recht üppiges Leben führte. Fast jedes größere Wohlfahrtsamt Deutschlands wurde zu­dem von Dem Paar gebrandschatzt. Das Paar hat sogar dem Kongreß der Dritten Inter­nationale in Moskau Drei Monate hindurch beigewohnt und hier auf Kosten Der Inter­nationale herrlich unD in Freuden gelebt.