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Ur. 218

CrM«inl i6gll*, ee^er 5ewn. unb Vertag», mMberSrnnitaei beflog» ÄiefcrnerJomillenblAltri

eetn*t Btjiisprtlft 3rnbl»U><nb6700000n e<"M)L Irögerl, b dPost 6700000 Mb., auch bn 91ld)t trf<bf<nfn etnjelner 5htw im tnfolg«l)6lxrt* ®«»alL- 3«rn |prt$* latolfln« filrbirSdjnfU

leitxwg 112; ftr Ttilog ewb «eschäft» stell, 51. nl^rtft für vrahtnoch-

tneffwrl «_ 118W.

115. Zahtgcmg

Montag, 17. Sqrtmba 1923

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberhessen

ww*l>rTlc|: Brf^W Uitoerlitlts.Be*- «ö Stetnörederel R. Cangt In Gießen. Zchrtftiettn- wnö GeschSfl^ele: SdfilWret« 7.

Inifit Nn)«iar» für St« lageinumm« b.s gern SlaAmtttag oortjtt ot)n« 11 b« vrrbinbhdjlirtl frei* für 1 mm HSb« für ft|tig«n o.27 mm »reite örti (Bninbjal)! 55 Ulk autm 70IR . f. 'Reklame- Anzeigen o 70m n Breit» 225 DIk > Sd)luneljüt)l Dlatzvorschnft 20 . Hup schlag verantwortlich fürPolitik u. Feuilleton Dr Friedt Wilh Lange. für ben übrigen Teil LrnstDl udjein; fürbeu 1n«»tg#rtal: hant 'Beh.

Die Devisenabqabe.

3m 'TDtrtfctxittübtati OliebeTlatfefen Unb bea4>UI4>e QUiOfübrunflen bc« ®trurrft)rröiku< Stamm» Hannover »ur Denlfcrxibgabe enthalten txmcn B*r foigmört entnehmen D Beb

QLif ®rurtb t>erHotDerorbnung über bie 2fi>- liefe l ang au«l4nb<ffr-r 'Bermbgen« gegen 11 ä n be ntmt 25 SLjguft 1923 lRDBl. I. S 833) Ist eine TePtfcnafyibt an da» Reich zu leisten Die Ber- oröraing geht Don der Brvtverforgungs- abgabe vorn 23 3uiri b. 3. au» Rach 6 1 der Devisen verordn ung haben Grwerb«gese 1 l- schäften ben Degenwert txm 2 ®oOmKirt alle übrigen mLürilchen unb fliriftischen Personen Person envere in igungen tetb Vermögensmaflen ben ®egentoert von 1 Dvlbnearl für fe 10 000 Ms Beofabgabe bU zum 30 September d 3 in auMdnbtföen 3abtung»mvtte£n. anderen au»län- rwpen rornni uu«-l brrnu wirnvyru.il;... Ukr- ten, ahenltefem. soweit ihnen bi der 3«1 vorn 10. bt» 20 Auwtft b. 3 ausländische 'Bermögen«- genenftüebe geb#>rt haben Bei verspäteter Ab­lieferung erhöbt sich die Ablieferungspflicht um 5 txxn Hundert de« rückständigen 'Betrage« für jeden angefangmen Monat de« Rückstandes

erWrMfldenWnftee

fm Ohme der Bervrdnana sind RkbengeseiSchäf­ten, Ätnranaabttflefellirbaften a X. ® m b H OffeneHandelsgefellfchaften unb Kommanditgesell­schaften. d b- die Inhaber derselben gehören zu ben übrigen Xbgabepf 11 chti gen. Die ßrtocrb»- 'XMIMeftrn unterliegen mit ihrem ganzen Ver- nögen der Abgabe psi ich! ®hx A -® also, die 1 Million Mark Brotabgabe zu zahlen hatte, bat nunmehr 200 ®vldtnark abzugeben Person en - Vereinigungen, bet denen (nne bei ben offenen Handel «geseL schäften unb einfachen Kvmmandit- gefellschäften) da» Bertnügen den ®efellschaftem »ur gesamten Hand zusteht. sind nicht selbst zur ,3toang*inleibe und damit zur Brotobgabe bemn- gtyogcn warben, vielmehr haben die Gesellfchaf- ter Dir Zwangsanteihe unb die Bvviabgabe qn- «llig ga trugen gehabt, indem her auf sie ent­fallende Teil de« Gesellschaft« vermögen« al« ihr Betriebsvermögen veranlagt wurde. Betrug z B. bie Brotabgabe de« Mitinhaber» einer offenen HandetSgeseUfchaft 1 Million Mark, so hat nun- «he der Abgabepflichtig« 100 Goldenark abzu-

Da die grret grenze bei 10 Doldnurrk gezogen tft, sind Grwerbsgefellfchcrfken. b«e bi« zu 50 000 ML 'Brotabgabe g^ahlt hoben, und andere Steuerpflichtige, die bi« zu 100000 Mk Brvt- abgabe zahlten, von der AblieferungSps I t cht

Wer weniger al« 2 ober 1 ®vlbmark für je 10000 Mk. Brotabgabe abliefert, ohne von der Ablieferungspflicht befrei' zu fein, hat eine eides­stattliche Versicherung übt", die ausländischen Ver- ntögen«gegenstände abzugeben, ixe sich in der Zeit vom 10. bl« 20 August in seinem Vermögen befunden haben und über solche, die er nach dem 31. 3ttlt verändert hat

Steht der al« 1 Teilbetrag auf die Drot- abgabc zu zahlende Betrag noch nicht endgültig fest, so ist von dem bisher gezahlten 1 Teilbetrag auf die Brotabgabe au«zugehen. wobei verschie­dene Dermdgen «gegenstände nach besonderer Be­stimmung be# Brvtverforgungsgefetze« vom 23. 3mrt 1923 au »geschieden werden dürfen

Mir die Feststellung Oer

Höhe bH für bie Ablieferungspflicht maß­gebenden anslanbischen Vermögen«

Ist der höchste Betrag entscheidend, den der Ab­gabepflichtige mit Abschluß eine« Tage« inner­halb der Zeit vom 10 bi» 20. August in feinem Vermögen hatte Dieser Zeitraum kann also gc- nxfiermafien al« Süchlermm für txc Abgabepflicht gellen

94 ist zu unterscheiden zwilchen den T n < mögen «gegenständen, bie die AblieferungspsltaX begründen, und solchen, die abzuliescrn sind Zu ersteren gehören

a) Forderungen In au«ländischer Währung, bei denen der ©laubiger einen Anspruch auf Zahlung in effektiver Valuta hat Die Dollar- schachanweifungen gelten rächt al« Forderungen in ausländischer Währung

b) Anteile an ausländischen Grwerbsgelell- schaften und ®efchäftsdetetIigungen im weitesten Umfange.

c) an inländischen oder ausländischen Börsen gehandelteWertpaplere sofern sie auf ausländische Währung lauten und Anspruch auf Zahlung in vnemizd -uuiuiu yei*cii,

d) Anspruch AbiteserungspIIichttger auf liebertrnguna der unter a bis c bezeichneten Ver- mögensgegcnitände

AbNefer»»G«pflichtig,

d h Zahlungsmittel Im Sinne der Devifenver- orbramg sind Geldsorten. Papiergeld. Banknoten und dgl. Auszahlungen. Anw>nfungen. Scheck« und A^chlel Scheel« und Wechsel die abgeliefert werden sollen, müssen ein zur Slnziehung geeig­nete« ®frt> trag eit Wechlel müssen innerhalb von 3 Monaten fällig tn.-rfwm Der Abi ieserungsps licht tarnt durch Hingabe von ®old und Silber genügt werden Die Lieferung von Wertpapieren ist nur zulässig, soweit ausländische Zahlungsmittel oder 'iblieferungspsllchttge« ®vld oder Silber nicht zur Verfügung steht.

Heberfteigt der Wert des zur Ablieferung gestellten ausländischen VermögenSgegenstandes den Betrag der Pflichtablieferung, so lieht dem Abgabepflichtigen ebn Anspruch auf Hevauszah» lung des Mehrbetrages in ausländischer Wäh­rung nicht zu. Der Mehrbetrag wird rote der 'Betrag einer Pflichtablieferung behandelt Dis Ktrt) in Deden Säßen dazu führen, gröbere 23er»

Die 'Derftänbigunqsfrage auf toi

Paris. 16 Sept .Wolfs ) Bei der ®nt- huslung des K. legerdenkmal« in Dun-sur-Mense bt<Il heule vormittag Pöincar,- die erste der lür heute angefunthgten beiden politischen Reden Toincnre erinnerte die IBemjbncr von Dun-tur- ulZeufe an ® oct he« .Hermann und Dorothea", m dem die Schrecken der Auswanderung ge­schildert seien 6r sprach alSdann von dem deuI » fäien Adler, btt rm Frieden noch nicht völlig bie Dewvhnhciien abgelat habe, die er bn Kriege gezeigt ©* sei nur zu 6>ffen. das) er rmt feinen grostfpoechrdch,n Manieren nur seine ®nttäu- fchung verhüllen wolle Ich begreife |o fuhr ^ofnatrs fort das) es den Völkern, die den fällt, sich die Leiden vorzuftellen. die Frankreich und Belgien erdulden muhten Keiner der ror- aufge^Mnaerwn Kriege hat auch nur annähernd cme Vorstellung von dem geben können was etne feindliche CBefeftung bedeutet Bei der Un­terzeichnung tx« Friedens haben sich alle Alli­ierten gegenfeitig da« Versprechen gegeben und da« besiegte Deutschland hat es beschworen bah bie begangenen Verbrechen nicht ungeftcafi Meibcn würden, und das) alle Schaden, die an 'Per- fetten und an Sachen durch den ®nfall ver­ursacht wurden, repariert würden Man hat diese Schäden sorgfältig ausgezählt, und in der Vifte stehen nicht nur die Vernichtung von 3m- mobilien und Mobilien, sondern auch die Pen­sionen für die Kämpfer und deren F tmilien und bi, ungenügenden Lohne, die man uns auf- gezwungen hat Für manchen jedoch sind alle Diele Vorschriften heute wie Buchstaben

Beil die Deutschen ihre Verpflichtung der- leugnet haben, und wir es nun für gut (falten, sie daran zu erinnern, kritisieren

und der da »men nn« gewisse Leute.

Warum, so fragen sie, geben wir unsere unzeil- genähtm Reklamationen nicht auf, warum halten ttnr uns so genau an die Verträge? Warum toofien wir unsere Forderungen nicht von den Rationen revid eren laufen, die nicht am Kriege teilgenvonnen Haden?

Menn wir keine ÄrmrnnfTumen annehmen, bie Deutschland von der Zahlung feiner Schulden befreit, bann bezeichnet man unS als herrsch­süchtig in anbetracht unserer Forberungen nnb macht uns Zudringlichkeit zum Vottours Alle«, was Deutschland unternahm, und wn« dazu biente, Frankreich zu ruinieren, gehör! der Vergangenheit an. und im Fluh der Ereignisse zähl! die Ver­gangenheit nicht mehr Alle«, was Deutschland unternahm, um sich seinen Verpflichtungen zu ent­stehen. wurde ebenfalls Derjeb.n und auch da« roll der Vergangenheit an gehören, und die Ver­gangenheit von gestern liegt manchem schon zu fern Man will von unteren Forderungen nicht mehr sprechen, bie doch noch bie Gegenwart sind Man hält es für über!neben und ermüdend, wenn wir als die am stärksten Betroffenen die Rotwendigkeit verspüren r a f ch en11 chädigt zu werden Diese Heine Ungerechtigkeit müf en wir dH ne ilntmtlen hinnehmen Da« verletzt die F,an- zvfen. bie fich eingebildet haben, fie würden u m ihrer selbst willen geliebt, unb sie sich nun enttäuscht fühlen.

94 wäre ein ebenso großer Jrrtuwi, wenn wir nn« einbilden wollten, datz unsere Freunde und nicht wir selbst die Verteidigung unserer Interessen durchzuführen haben, tote es unrecht wäre, zu befürchten bah wir indem wir unser Recht wahren, irgend jemanb schä­digen können

Un,eie Rechte sind in den Verträgen nieber- gelegi, die unsere Alliierten unter^lchnet hoben @6 würde k.tne Sicherheit in den Beziehungen der Völker geben trenn bie abgeschlossenen Verträge verleugnet würden Weder die neutralen Kom-

mögen«ftüde rechtzeitig in kleinere einzutauschen um einer Heber-Pslichtablieserung vvrzubeugen

Die Umrechnung In Doldmark nat bie Ab- lieserung-stefl« vorzunehmen 3m übrigen tnerb-n noch besondere Kurse vervifentlicht werden Für b-.e Umrechnung von Auszahlungen.Anweisungen, _>nh '*.*! MF. Ma Umr«4\n ,n ,

der ausländischen Währung in (Soldmark zum Kurte de« Tage« erfolgt, an dem die Gutschrift im Auslände erfolgt ist

Der AolieferungSpflichttge erhält für die von ihm abgeltefcrien Werte Stücke der wertbestän­digen Anleihe des Deutschen Reichs Kolb- anleihe) zu einem Kurse der 5 Prozent unter dem ZeichnungSkurfe am Ablielerungstage liegt E« ist ihm aber auch irrigesteflt ob er d Deviler an da« Reich gegen Mark zum Dvllarkurs ver­kaufen. ober sie lchiehlich aus emem toertbeftän- bigen Gold- ober Steuerkonto gutlchreiben lassen will 3n letzterem Falle farm da» Steuerksnto zur 5"31 ( ng von ReichSsteuern verwand! werden

Die weitbeständigen etenerfrmten werden bei den Oberfinanz fallen geführt Sic werden nur angelegt, wenn bi" Gesamtlieferung de« Antrag- Heller« auf S'euerkvnto mindesten« 50 Goldmark beträgt De Gutschrift des Gegenwertes In Gold­mark auf ein wertoeständlgeS Konto erfolgt bei der Meich«kreditgesellfchafi. Berlin Vd 9. G»ch. bornftrabe 9 Die erste Einzahlung muh minde­stens 10 000 Doldmark betragen 3m übrigen sind die mit der Reichskreditgelellschaft zu vereinbare»- ben Geschäftsbedcsgungon «atzgederch.

incare weicht a kN (Bleis : Frankreichs gefährdete Missionen noch die internationalen Sachverstän­digen. noch die intcmolionale Frdeflommilll >n. auch nichieinmaldcrVölfeibund. M'en Aulgabcii groksind, bai dem Vcrt.aa von Ver­sailles die Ausgabe zuerteilt, bie Höhe ber beut- f^n Schuld sestzuletzen. oder dlc Bitdingungen zu bestimmen, unter denen sie bezahlt werben soll. Icnbcm einer besanbeicn Kommillian. bte Re - parationSfommission beth. und deren Befugnisse Deutschland ausdrücklich anerkannte Tvnn man daran denkt, sie beiseite zu Icheeben so (Kläiteht die«, wefl man glaubt, bah sie neuen Konzessionen wenig geneigt ist Aber diese neuen Kvnzv llivnen würden den ubcmommc-ien Ver-

toir un« dazu nicht bergeben

ÜDit haben Pfänder In der Hand, die wir behalten werben, bis wir unsere

Befriedigung erzielt haben

3n einer zweiten Sonntag abend in Bri- eulles-sur-Meuse gehaltenen Rede sptach Poiti- <ar^ von der Reparalionspslicht Deutsch! mds. um m Verbmdung damit die Frage der sranzöIi - schen Sicherheit zu behandeln Wenn die Verwiistungen. sagte er. deren sich Deutlchland schuldig gemacht und k»e die Afliierten selbst ha­ben vornehmen müssen, um den Eindringling aus Frankreich zu vertreiben, diejenigen nich's oder säst nicht« kosten würden die die morafllche Verantwonung dafür tragen, fo würden früher ober fpäter tne jungen Deutschen bet alten Schule glauben, bah wir um diesen Preis den Versuch von neuem unternehmen könnten Denn an­dererseits da« Deutsche Reich leine Militarkvast reorganisieren und lich wieder bemaflnen könnte, würde es eine« Ta »es versuchen da« 3nftrumcnt. das es sich schmiedet wieder zu benutzen Wir müssen also ben Betrag unserer Reparationen lorbent unb auch über die Aufrechterhaltung un­serer Sicherheit wachen 3n beiden Fragen werden wir den Speiling in der Hand nicht um der Taube aus dem Dache willen aufgeben Deutschland bat tatsächlich seit mehreren Monaten tüe Tätigkeit her 3nteoalliierten Kontrollfommiflion lahm- gelegt. Deutschi.ind. da« heute in Malle Kano­nen. Flugzeuge und Munition, sei es bei sich ober in anderen Ländern Herstellen kann.

Deutschland, das in einigen Jahren be­waffnet und zur Revanche bereit wieder vor un« erscheinen kann,

Deutschland, das den Versuch macht, in bei Welt unsere tapferen unb treuen fchwar - »en Truppen zu dislreditieren, weil es nicht toill, bah wir eine Ration von 100 Millionen Menschen sinb und weil es sich schmeichelt, uns rasch duich seine He der za hl zu l-eherrlchen. Deuisch- lanb gibt uns heute Zullchrrungen mit Worten, bie c« für verlockend halt unb mit Verspre - <t'unflcn. von denen c» Wunder erwartet Ge­wisse Publizisten und Politiker haben einen Ge­danken ausgenommen in der Hoffnung, bah toir ibn annehmen Darum, fo sagen sie. könnten die Rheinischen User st aalen sich nicht ver­einigen. um sich für eine bestimmte Zeitperiode ben Statu« guo zu garantieren ' Würde dieses Abkommen nicht für eine gettxH# Zeit Ruhe «um 2limen geben ? Die Verfechter dieser geistreichen Kombinationen fügen auch bui)u, bah es bei un­seren Alliierten Leute gibt, die sie vortrefflich fin­den und bereit sind, sie zu empfehlen

Denken wir sofort im vorau«, aber [affen wir nicht zu. bnf) die .Freunde Frankreichs sich auf gefährliche Weg. verirren Mit de- Schaffung des Völkerbundes hat der FnedensveNrag von Versailles den Grundsatz ausgestellt, bah alle Rationen dcc daran testnehmen sich gegenseitig verpflichten, ihre Gebiete zu respektieren Rn dem Tage an dem Deutschland endlich die Verpflich­tungen. bie e« unverichr eben erfüllt hoben werde, fient ee ihm frei, seine Zulassung , u m Völkerbundzu verlangen unb wenn ti Mit­glied ist, werden Frankreich unb Deutschland sich gegenseitig durch ihre Zugehörigkeit gegen einen Anqrifl sichern Ein Svnderpaf! für bie Rheingrenze würde dem Ten des Vertrage« nichts hinzufügen er würde sogar eine grotje U n gelegen beit schaffen unb den allgemeinen Pakt schwächen denn wenn er Isch nld>t aie* tie Grenzen der Tschechoslowakei unb Polens bezieht, würde man Deutschland im Osten oder im Süden mehr Freiheit lallen als im Westen Ds versteht sich von leibst bah Deutlchland Inbalb c8 einen militärischen Heil)hunger bekommen wird leinen Angriff weit vom Rhein ab beginnen unb lich gegen un« wenden wird, wenn wir untere Alliieiten schützen trollen. Das habe ich im »ori­gen Zcadre Lloyd George erflärt. al« er uns von bem Garrantrepall Ipiach der nur für ben Rhein unb nur für einige Zahre Geltung haben sollte und un übrigen von keiner militärischen Sicher­hell begleitet trxx Um wieviel mehr müllen wir den Deutschen dieselbe Antwort geben, die un« heute dieses trügerische Spinngewebe ItoUe fo moufk) anbiaen

etn Garantiepakt, welche« auch seine Unter­zeichner fein mögen, kann für uns keinerlei praktischen Wert haben, wenn er Im Falle eine« Angriff« keine rasche und wirkungs­

volle militärische Sicherheit garantiert

Vor dem Kriege ha« uns Großbritannien famezta mühärtid* Mirarbev versprachen. 8«

Sicherheit der Rhetnlandpakt.

stand ihm frei, nicht zu Intervenieren, selbst wenn Sanfifid) der Gegenstand eitte« unbcgni ib-, - 'griff« gewesten wäre Trotzdem batten d >- militärischen und morltbncn Gen.->alstäbe Groll bi normen« mit unseren Generalstäbe-r ein A b kommen getrosten, die im Falle einer biitiläx Znieivention ein Zusommenn trke i gestatte 1 leb­ten An hem Tage an dem 3nglanb Partei u> Fiaitkreich unb Belgien ergriff, daben wii am Giund dieser Konventionen getpuhl. wo u1' I tvelchem Mähe Gngland sofort handeln werde Wir n-oten trotzdem gezwungen, lange Men.rle auf französischem Boden und mit franzolifch a Soldaten die schwerste Last de» Krieges zu tia.cn

R dk 0 mmen analog den früheren beiulxn n a den uns im Augenblicke der Gefahr allein i-X-t fast allein lasten

Diele Gaiantiepakte wurden, wenn Ile unter­zeichnet sind, überall als FriedenSfvmbvl bece ch- ncl werden und man würde sich beeilen, uns zu erklären, das) wir nicht« mehr zu befurchten b.i' cn bah toir un« beeilen mütlcn. a b z n r ü st e n. unb trir würden wenn die Stunde gekommen sei. von einem zahlenmahig überlegenen, bestei vorbei. 1 . ten und belfer nu«gciüfleten Feind iibcrfallcn u 1 - den 'Dfein. ich danke! Denn man un« als Ga, u ; lu. unsere Sicherl>eit nur Pakte twefer 21. t bie-. i *0 bedeutet un« dieser aulgeputzte Block (blr>< cn larin<i nicht«, was irgend i*on Wert wär 3m ubugen wrid uns dreies Angebot im allgcnua . rur mit dein fenheten Hinzulügen gern.ick t We r -3hr durch einen Haufen llnterfchrifte.i c.cU ;m leib. |d werdet 3hr wohl bereit fein, das 1 .nie Rheimrfer zu räumen, bev 0 rdie du ich lev 3 1 densvertrag lestgesetzlen Fristen abgcla.iLm 't iL> Lo gedenkt man un« mit dem Trugbild eine, ;!lu- svrischen ®arantie um die vo|itive ®aran- 1 i < < u bringen

®« ist wohl bekannt bah fämstiche Reglernn- gen. bie in Frankreich seit 1919 aulrinanbei ge­folgt sind, erklärt hoben, bah die Bdafiunge- luften für ba« linde Rheinuser noch nicht z,, laufen begonnen hätten, da Deutlchland keine von ben Vertragsbestimmungen airsg-fützrt hat Man betrachtet nichtsdestoweniger da rach fie abzukürzen Wenn bas gelänge wären wir gezwungen, vor Ablauf der nertrag«muhigcii Fristen unsere Soldaten au« dem Glacis zunick- zuführen, wo sie Wache halten, um den Wel t trieben z u Dctleibigen, und der deuflchc Militansmu« wäre imstande in aller Ruhe neue Prestige- und Eroberungskriege vorzube'rit.i, Va« ist ein Ziel, zu dem mir uns nicht beigMKii treiben Poincarö versicherte, bah Frankreich : > durch den Frieden«vertrag ihm gewährten i2i<hc beiten seit halten werde Da sie nicht ewig feien und da diejenigen, die Frankreich 1919 verfpro- d)cn wurden, ihm aber nicht geliefert worden UHircn, so werde es zu gegebener Zeit gern nflt leinen Alliierten sich bemühen, für me Zukunft andere ausfindig zu machen Aber weder in bicfei .Trage noch m der Reparationsfrage werde es fich mit dem Schein begnügen

Vkarcel Fahofle erklärte bei einer Gedenkfeier auf der Lorettohöhe u a.. die Greigniffe bet vier letzten Zähre lieferten den Beweis, txih Deuflchland weder in seiner hoffärtigen Gefm nung noch in seinem Hast und Icmcm Betrug nachgelassen habe Da» habe e« gezeigt dadurch bah es sich mit allen Mitteln bemühte fich Jemen Verpflichtungen entziehen, und da- durch bah c» den ung. yeuerljchsten aller Bank­rotts organiherte und ferner brrdurch. bah es fid> betrügerisch von seinen sämtlichen Inneren Schulden freimachte unb eine künstliche A 1 - mut schuf in der Hoffnung der Strafe zu ent­gehen Frankreich werbe am Rheine und an der Auhr bleiben, solange, di« Deutschland ge<abh habe und der Friede gesichert fei

Sforften her Verhandlungen.

Pari«. 17 Sept 1 Wvlfl ) Da« .Petit Znur- na[ veröffentlicht <me offenbar beeinfluhtc ?( -.1- ncht. worin es heiht Die franzofi'ch Reg, - rung kenne bie 2kbllchten der beuttd)cn Regier a nur aus der letzten Reich«kanzlerreb< Die Un' ioltungen zwrfchen dem französischen Bot'ch.?'. unb dem deutschen Reichskanzler bedeuteien I ' , <roe örrtfpannurg. aber sie hätten

"och zu keinem posttiveu Ergebnis geführt. 5>o« Blatt glaubt fogar zu wissen, bah d-.-fe Unterhaltungen feit etniger Zeit u n t e r b r - - d)en feu-n oder sich auf bie Behandlung laufe 1 r Des^l^ beschränkten. Die Liwefenh. .1 des Te gierten t<r cparatwnskommistton Hagueni n

in Berlin hibe keinen anderen Zweck gehabt bfefe K-mimistton über bu allgem.-mc Deutschlands zu unterrichten Haguenm f mal« mit trgenbeiraer Sondermflston betraut -1 - toefen Für den Augenblick, so sähet dae rifjti fort, scheine es, al« ob die deutsche Regi rung ein enbgülltgen Verzicht auf den passiven Di' ftarrb nur unter der Bedingung rn« Aug > - , Tonne oder wolle, bah fie vorher die Berfi rung erhalte, dah ba« Ruhrgebiet mehr oixr toeniger rasch völlig geräumt werde chz versteht sich von selbst, bah eine derartige Aut» faflung in Paris für völlig unzuläng,i<n geeilten werbe. The fran^si«che Regierung glaube. °Qh t*** Ausfallung Werder der wirklichen Cage m Deutschfand noch bem Süradpuntt der fran- ^llschen 3UgKrunc entspreche der ja durch die wiederholten Irfläncngen her Befatzungsrnächc- hHnniit feL