Einzelbild herunterladen

bii

w treffe

>Qlt bat u

>< j"» k

^'«ÄL oltjol>fet.

* °°d ä»^

S I L

durch U, L. 4 Iterir -nY^i" ^: 1Xiss

Qnflenommen.

M'itk » ^Mtebtn1^ SWSfc l9 ihre Qlufmerllam.

'S der Schorn, i Heb« bk Frage, ideteien 8U reinig n des Innern eine vom Kreisaint Im Watt zur öffent. oirb. Es heißt da: üblichen Bäckereien ' die §§ 26 und 27 rg vorn 4. Mrz nicht um größere, n handelt, und wer. i viermal Im Jahre besonderen Art Les »andten, stark ruß. cials wird jedoch zu- inen eine öftere Rei- Eine bestimmteKe- )eint nicht angängig, Reinigung von der ds und von der Der- weniger ruhbilden- tbhängt. Bei normal t wird eine monat- t fein. nzuchkverein für (t unter dem Dorfl- in Sich leine tzauvt vetCT der Landtmvt. ifldtettt OrlvnvMe. Handlungen teil. 5>cn tiorbnung bildete die ; der deutschen Ziegen- z 25. Juni in Gießen Ziegenausstellung und verbunden. Jungvieh- tat für M für das

i in Rheinhessen i 4. d. K, siel der W Oppenheim, Beta Hard, einem Raub- ir am Rachmittag m ,d wollte gegen Wend , auf dem Landweg nm Passanten sanden srxZ S,45.1 , den Kleidern tajÄ llorgen, ohne noch ew ^erlangt zu haben. ZM ML vKs rÄSjS "»r? ^urallatE

Scimburfl ' Igrtz- Äungen E Kam- ötiv, m1 g K-a ^L s-utsch- ic sagunfl stellen °n *

Wrt nnnerfttag- A SierkE. » und ^^Sin u und »*

L lDinve.

££»*

Eanbfrtl« «letzen.

* Grvtzen-Duseck, 16. Mai. ®tne lt>- ^«nSwerte Tätigkeit haben bte hiesigen Schulkinder entfallet Sie haben bei ihren CItern unb bei den Rachbarsleuten für das Deutsche Dvlksopfer gefarnmett und da» durch 162 OOO Mk. zusammengebracht. Daß Geld Dvurde an die Sammel stelle des ,Gieh. Anz." ab- aeführt 3n welcher Gemeirrde werden die Kinder diesen auSgezeichnelen vaterländischen ®fer nach» aimxen?

Gr. »Linden, 16. Mai. Unser Turn­verein (D. T.) bat daS Deutsche Volks» vPfer mit 50 000 Mk. unterstützt Die Dechilie wurde demGieß. Anz " zur Weiterbeförderung übergeben.

Grünberg, 16. Mai. Hier ist jetzt auch ein Stenvgraphenverein Babels­berger in- Leben gerufen worden. Zum Vor­sitzenden wurde Amt-gericht-rat Glenz ge­wählt. Der junge Verein hat seine Arbeit mit einem 2lnfängerfurfu6 etngdeiiet.

KreiS Friedberg.

* Bad-Rauhe im, 16. Mai. DieZu- schlage zur Grundmiete sind hier mit Wirkung vom 1. Juni ab auf 9 200 v. H. fest­gesetzt worden. Davon entfallen 3000 v. H. auf die Betriebskosten, 3700 v. H. auf die lau­fenden Instandsetzungskosten und 2500 v. H. auf das große Inftandfetzungskonw.

Kreis Wetzlar.

Wetzlar, 15. Mai. Die hiesige Polizei verhaftete am Samstagabend z wei Per­sonen, die bei der Firma Hehligen staedt tn Dieben zwei Treibriemen im Wert von über einer Million Mark gestohlen hatten. DaS Diebesgut wurde beschlagnahmt. 3n letz­ter Rächt ist Hierselbst in einem Hause in der Helgebachstrahe ein Einbruchsdiebstahl verübt worden, wobei den Dieben zwei Fah r» räber, etwa 200 Eier, ein Quantum eingepökel- teS Fleisch, verschiedene Würste und etwa sechs Flaschen Schnaps in die Hände gefallen sind. Die Täler sind durch ein Kellerfenster eingestiegen unb haben die Keller räume und die Waschküche einer gründlichen Revision unterzogen. Man ist den Spitzbuben auf der Spur.

Hcssert-Naffau.

][ Marburg, 14. Mai. Das im Weich - bilde unserer Stadt im Lahntal seitens 1er Universität und der Stadt auf dem 32000 Quadratmeter großen Gelände der sog. Hir­senwiese errichtete Stadion wurde gestern seiner Bestimmung übergeben. Trotz des stür­mischen Wetters hatten sich Tausende einge- sunden. Als Vertreter des Ministers für Kunst und Wissenschaft war Ministerialdirektor Dr. Krüß aus Berlin und für die Kasseler Re­gierung Oberregierungsrat Stabiler aus Kassel erschienen. Ansprachen hielten älniversi- tätSdirektor Geh. Ober-Reg.-Rat Dr. von Hülsen, IlniversitätSdirekwr Prof. Dr. Schwenkenbecher, Geh. Iustizrat Pros. Dr. Andrö, Ministerialdirektor Dr. Krüß und cand. jur. Schulz. Freiübungen der Marburger Schüler gaben den Auftakt und Darbietungen der Marburger Turn- und Sportvereine bildeten den Schluß. Das Sta­dion ist eines der schönsten in Deutschland.

fpd. Frankfurt a. M., 15. Mai. Unter Aufwendung sehr erheblicher Mittel plant man hier die Errichtung einer größeren Schiffs° werft. Entsprechende Verhandlungen mit der Stadt wegen ileberlaffung von Baugelände sind bereits eingeleitet. Die Straßenbahn hatte bekanntlich für die Ausländer besondere Tarife eingeführt, die sich aber derart schlecht bewährt haben und der Verwaltung mir Rach­teile brachten, daß man jetzt zur Aufhebung dieser Sondertarise schreiten will. Mil Rück­sicht auf den Ernst der Lage fällt auch in diesem Jahre die Feier des W ä l dche s t ages, des bekannten Frankfurter Lokalfeiertages am dritten Pfingstfeiertage, aus.

fpd. Frankfurt a. M., 16. Mai. Der Ma­gistrat bereitet eine Vorlage an die Stadtverord­netenversammlung vor, die eine namhafte Erhö­hung der Straßenbahnsahrpreise verlangt. Die Forderung wird mit den wachsen­den Ausgaben für Löhne and Gehälter begründet. Während der Fahrt von Frankfurt nach Gie­ßen machte eine junge Dame aas Berlin die Be­kanntschaft eines jungen Herrn, der sie glänzend unterhielt and sich ihr gegenüber als Kavalier erwies Der junge Mann war 1er Dame in Gie­ßen beim Verbringen des Reisegepäcks tn den Wartesaal behilflich, nahm aber dabei aus der Handtasche die wo hlgef üll te Geld­mappe und verschwand, bevor die Dame den Verlust ihrer Tasche gewahrte. Die Dame mußte für ihre Weiterreise fremde Hilfe In Anspruch nehmen. 3n der Landwirtschaftlichen Halle fand

«ine mit Hunden aller Rassen, aller Aller. Größen und Eigenschaften reich beschickte r Je statt. Richt minder stark aber war auch der Zu­strom von Kauflustigen. Für einzelne Tiere wur­den außerordentlich hohe Preise angelegt, vor allem für Jagdhunde, die von Zwischenagcnten für französische Offiziere erstanden wurden. Ver­schiedentlich spielte eine Million Mark für irgend­eine» Köter gar keine Rolle.

Die Vorgänge an der Giehener Oberrealschule vor Gericht.

3n unserer Rümmer 106 vom 7. Mai haben wir einen Bericht über die Verhandlung des De- leidigungSprozesses des Pros Michel» Gießen gegen den Schriftleiter Büchner von derHess. Landeszeitung" in Darmstadt vor der Darm­städter Strafkammer veröffentlicht Dieser Bericht kann, wie wir nachträglich zu unserem Bedauern fest st eklen muhten, nicht als vollkom­men angesehen werden, denn aus mancher Ze igen» aussage läßt er 'bemerkenswerte Punkte fort und übet andere für die Beleuchtung der damaligen Vorgänge an der Gießener Oberrealschule sehr bedeutsame 3cugenetflärungen geht er nur ganz kurz hinweg. Hierdurch wird dem Leser eine mangelhafte Orientierung geboten. Dir hatten unseren ständigen Darmstädter M i t- arbeitet mit der Berichterstattung über diese Gerichtsverhandlung betraut, dieser Herr hat aber ohne unser Wissen den Auftrag einem anderen Berichterstatter weilergegeben, von dem wir dann jenen Bericht erhielten. Da sich dieser Herr ausdrücklich auf unseren ständigen Mit­arbeiter berief, glaubten wir, dieser habe sich vor der Weitergabe unseres Auftrages darüber Sicher Heil verschafft, daß uns ein absolut ein­wandfreier Bericht geliefert werde Daß daS nicht geschehen, konnten wir, wie schon oben gesagt, erst später feststellen, ihn unseren Lesern nun ein vollständigeres Bild über jene für Gießen und ilmgegenb bedeutsame Verhandlung xu geben, tragen wir Heute dabei gleichzeitig ein Ersuchen verschiedener Prvzeßbeteiligler er­füllend nach einem auf ft en o g r a p hi scheu Auf zeichn ungen beruhenden Pro^eßbericht derHess Landeszeitung" das folgende über die wichtigsten Zeugenvernehmungen nach

D. Schriftltg.

<r

An knüpf end an den hauptsächlich vom Lehrer­kollegium der Oberrealschule beanstandeten Aus­spruch Michels:Ich werde jeden anzeigen, der mit gegenüber etwas gegen die Republik sagt", fragt der Vorsitzende bei der Verneh­mung des Ministerialdirektors 11 r ft a b t den Zeugen: Hat Michel Ihnen irgend etwas an­gedeutet, daß er Material gesammelt hat? Zeuge (nach einigem Besinnen): Die Unter­suchung hatte ja bereits ftattgefunben. Von Mate­rial und Aufzeichnungen hat mir Michel nichts gesagt. Zeuge hat von Michel nicht den Eindruck einer besonderen persönlichen Gehässigkeit gegen den Direktor gehabt, gibt aber zu, daß in Kol­legenkreisen in diesem Sinne gesprochen wurde. Aus eine Zwischen frage des R.-A. Weisel (Verteidiger des Angeklagten Büchner. D. Sehr, desG A "), ob Zeuge niemals bet Wichel Material gesehen oder bekommen habe, erwidert der Zeuge, eS fei ihm nichts davon bekannt. Bors thender: Halten Sie es nicht für mög­lich, daß sich Michel bei seinem Charakter tn irgendeine Sache verrannt und halten Sie es für zulässig, daß ein Beamter gegen einen Kollegen ober Vorgesetzten gedächtndsmäßig ober durch Ro- tizen Material sammelt? Zeuge: Das ist wohl Ansichtssache. (Bewegung im Saale.) Vorsitzender: Wie meinen Sie das, Herr Ministerialdirektor? Zeuge: Ja. es kommt doch wohl auf bk Motive an. Vors.: 3a, glauben Sie denn, daß es an­ständig ist. wenn einer von langer Hand eine evtl. Anschuldigung vorbereitet, sozusagen Steinchen auf Steinchen seht, ohne sofort bei dem ersten Fall offen hervorzutreten? Zeuge: Rein, ich habe selbstverständlich ganz Ihre Auffassung. R.-A. Meisel: Haben Sie, als die Eingabe des Republikanischen Lehrerbundes einlief, nicht gewußt, daß sie allein von dem Vorstand ent­gegen dem ausdrücklichen Beschluß der Mitglie­derversammlung ausging? Zeuge: Rein. R -A. Meisel: Wie kommt es, daß. nachdem der erste Bericht des Reg.-Rats Henrich zu ganz negativem Ergebnis kam und feststellte. baß keine ausreichenden Gründe für ein Einschreiten gegen den Geist der Schule gegeben schien, noch einmal eine zweite Untersuchung angeordnet wurde, ohne daß Konkretes aus den Akten hervorging? Zeuge: Ja, schließlich war dieses negative Ergebnis eine ganz subjektive Ansicht des R.-R. Henrich Der Aufklärung bedürftig schien noch vor allem die Tatsache, daß Direktor Schnell an­gegeben hatte, nichts von dem Verbot der Deut­schen Iugendgemeinschaft zu wissen.

(Schluß folgt.)

Das Moselhaus.

(Roman von Luise Schulze-Brück.

80. Fortsetzung. (Rachbruck verboten.)

Frau Uschi trocknete ihre Tränen.Ach, Eberhard, es könnte doch wirklich etwas Ernst­liches sein. Und wenn auch nicht du weißt doch, wie Mama sich aufregt, sich fetbft krank macht! Ich habe ja freilich Mariann' «sagt, haft sie mir sofort telegraphiert, wenn Warna wirklich etwaS fehlt."

Unb Mariann' kennt ja den Zustand nun nachgerade genau genug. Er wandte sich zu l?va:Sie müssen wissen, gnädige Frau, meine verehrte Frau Tante ist ein wenig herz leidend. Außerdem aber hat Illchi sie derartig verwöhnt, daß sie gar nicht ohne die Tochter leben kann. Hab so ruft sie sie von überall her nach kurzer Abwesenheit beim. Ist'« kein Telegramm, bann ist's ein Eilbrief, der dann meist mitten in der Rächt ankommt, und das Haus alarmiert.

Eine angenehme Mutter, dachte Frau Eva.

Uschi Thvuvenin war aufgesprungen und lief unruhig auf der Terrasse hin und her.Aber es könnte doch wirklich . .

Arnolds stand auf unb drückte sie scherzend in einen Sessel.Ruhe, Uschi, Ruhe! Wie. ost bist du nun schon so heimgerusen worden. Zähle mal nach.

»Ach Gott, Eberhard, du weißt doch .

^Mindestens zwei Dutzendmal. von überall 6er * Erinnere dich nur an voriges Mal hier. Lind an den Winter in Trier. Beinahe hätten sie

dir damals das Telegramm in den Dalisaal nach- geschickt, wenn ich nicht vorgesorgt hätte, ilnb wie lange durstest du vor zwei Jahren in Paris bleiben? Sag, Uschi, du hast doch nicht etwa deiner Mama eine Andeutung gemacht über . . . na, du weißt schon."

Tante Röschen nickte harmlos.Sicherlich. Kischi, hast du was über Kastenholz geschrieben. Da fürchtet sie, endlich erhörst du ihn doch mal

Frau Uschi zog ein Mäulchen.Ach, der!

Amtsrichter Kastenholz, der auS dem nächsten Städtchen fast tagtäglich herüberkam, feit die junge Witwe im Moselhaus wohnte, wäre kaum sehr erbaut gewesen, hätte er seine Llmschwärmte sehen unb hören könnenDer! Er ist ja im Frühjahr zweimal in Diekirch gewesen l Mama weiß gut genug, daß . . . Sie brach ab unb fing wieder an, unruhig auf ber Terrasse hin unb her za laufen.

Arnvlbs sah ihr kopfschüttelnd nach Dann ftanb er auf.Ich will mal telephonieren."

Frau Thvuvenin hielt ihn zurück.Bleib. Eberhard, ich muß doch fort. Unb wenn Mama auch gar nichts fehlt . . gewiß, ich weiß, es fehlt ihr nichts, aber sie regt sich auf. unb dann bekommt sie ihre Anfälle. Am besten ist es schon, ich fahre gleich

Gleich würde nun doch nicht gehen Um sieben fährt der Zug von Trarbach, bann bist du gegen zwölf diese Rächt in Diekirch.

Aber bann muh ich packen. Eie war schon verschwunden, eilig, mit Tränen in den Augen. Elisabeth mit sich ziehend

Bürgermeister Arnold sagte nichts. Aber Tante Röschen machte dafür desto ausgiebiger

Handel.

Berlin, 16. Mai. Dörsenstimmungs- bilb. Die von ber 3cgterung geplanten Erschwe­rungen, bie aas eine Verhinderung des Diwisen- freiverkehrs hinauSzu lausen scheinen, bewirkten heute r-ormittag am Devisenmärkte erhebliche Schwankungen, so für Auszahlung London von 211000 bis 199 000, bann infolge wieder ein- tretender Befestigung amtlich bis 210 000. 3n Rückwirkung hiervon sowie wegen der bestehenden Zurückhaltung ber großen Geldgeber gegen Kre­ditgewährung auf Iudustriepapiere war auch die Stimmung im Effektenverkehr anfangs bei unregel­mäßiger KurSbildung unsicher.

Eine ganze Anzahl von Papieren erfuhr Einbußen von einigen 1000 Proz., verschiedene Montanwerke bis 10000. Anglo-Guano sogar 30 000. Demgegenüber war bei der an sich wider­standsfähigen Grundstimmung freilich Kurserhö­hungen in der Mehrzahl. Sie erreichten anfangs ihr größtes Ausmaß mit 22 000 bis 25 000 für Lcthrmger Hütte und Bochumer Gußstahl, sowie für einige Mr ntanpopiere bis 10000.

Als später die Käufe besonders in den be­kannten rheinisch-westiälischrn Kon-ernpapieren er­neut entsetzten, wurde dir Tendenz zusehends fester, sc daß die anfänglichen Einbußen, namentlich am Montonmarkt, teilweise wieder hercingebracht wurden. Laurahütte unb Hugo Schneider über­schritten bei großen Umsätzen erstmalig den Kurs von 100 000. Bon Dalutapapieren setzten Aus­landsreisen mit sehr erheblichen Kursbesserungen ihre Steigerung fort; nur Olavis waren etwas niedriger. Bei den zu Einheitskursen gehandelten Industrie werten verteilte sich die an sich wiederum rege Beteiligung des Publikums ziemlich gleich­mäßig auf die Kauf- und Derkaufsseite. HeraaS» kommende Ware wurde fast überall glatt ausge­nommen. Heimische Renten überwiegend fest.

Frankfurt a.W, 16. Mai Dörsen- stimmungsbilb Die Börse zeigte fein ein­heitliches Aussehen. Eine gewisse Verstimmung riefen die politische Loge und die Geldmarkt Ver­hältnisse hervor. Am Devisenmarkt stellten sich die Preise fester. So wurde heute vormittag ber Dollar mit 46 100 bis 46 500 gehandelt, bei Be­ginn ber Börse 45 000 biS 44 500. Dvllarschahan- toeifungen 44 500. 3m Einklang mit ber Bewegung ber Devisen Zolltürken fester, Bagdad!I steigend, 94 000 erster Kurs. Von amtlich nicht notierten Werten gingen zunächst Benz mit 42 000 bis 45000 hervor. Man nannte ferner Elberfelder Kttpfer 25 500, MeV Söhne 22 000, Inag 16 000, Ufa 32 500 bis 30 500, Decker Stahl 33 000, Brown Boveri 16 500. Montcrnpaviere lagen teilweise schwächer, wobei Luxemburger, Earo, Lau­rahütte, Rheinstahl nach gaben. Maschinen­fabrik Karlsruhe minus 6000 Prozent. Hirsch Kupfer stellten sich etwas niedriger. Reckarsulmer gaben 3000 Proz nach. Anilinwerte lagen eher im Angebot. Badische Anilin, Griesheim, Höch­ster schwach, Holzverkohlung matt. Unter Schwan­kungen waren Elektrizitätsaktien zu bemerken. A E. G., Schuckert mäßig schwächer Hammersen stellten sich um 4000 Prvz. niebeiger. Zellstoff Waldhof fester, Aschaffenburger plus 6000 Proz. Bankaktien bei ziemlich lebhaftem Geschäft an­fänglich fester. Darmstädter Dank steigend. An­gebote Metallbau!, Norddeutscher Lloyd gefragt. Devorzugt waren Anatolier unb Bagdad I.

Frankfurter Devisemnartt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Datum 15. Mai 16. Mat

SlmtL Notterg.

Antti. Geld

Noitera

Brief

ffielb

Nriek

f(nhtL»5rfl1Tet

2498,95

2421.05

2593,50

2606.50

.Holland.....

1W18.35

16691,65

17705.60

17794.40

i'ondon. .

195011,25 195988,75 208851.55 209898.45

Pari».....

2793.

2807,-

2992,50

3007.50

Cckweih. . .

7630,85

7669,15

8129.60

8I70.40

Spanien . .

6384,

6116,

6857,80

6892,20

Italien......

2044#»

2055,15

2194,50

2205.50

Vififlbon«Oöorto

7880'25

7919,75

8508,70

Dänemark. .

8466,30

Norweaen. .

6932160

6987,40

7356.55

7393,45

Schweden . . Helsinnior-. .

11172.-

11228,-

12269.25

12330,75

1157,10

1162,90

1256.85

1283 15

Nennork.....

42094,50

42305,50

45685 50

45911,50

Denisch-Oesterr.

59.85

6015

64.71

65.04

Bndapejt . .

788.-

792-

898,

902,-

Prag.....

1264,35

1270,65

13(54,(10

1371,40

Agram . .

Banknoten.

Frankfurt a.M» 16. Mai.

Schweizer Roten . . .

französische Noten. . Dänische Roten Schwedische Roten Holländische Noten Deutsch-Oesterreich 4106 Kronen Amerikanische Noten Englische Noten Italienische Noten Belgische Noten Ungarische Noten Tschechoslowakische Noten . Norwegische Noten .... Rumänische Noten.......

Spanische Noten

«rief

Gell»

8290,-

8210.-

3005.

2975

8465-

8385-

12060 -

11940-

17830

17670,

64 50

64

46200-

45800

211000.-

209000

2200-

2180

2562-

2538

685-

665,

1365

1345.

7335-

7265

217,-

213,-

Börsenkurse.

Aurs

Datum: 14.5. 1&5. 14.5.

Brentzifche Äonfoll 19(1- ItiS.-

110.

119.

Demsch.Vnrembnra. . 2!0300,-_yi 00(l-23".000 -24200<v vtelsenkirchenerBerglv29s00 i-310001-M<)0ll-320(00,-

na-

105.-

110.-

110.- 11L- 125-

4e/0 Helfen. 3*77. Hessen 3*/o Hessen.

OSO 00,94000.

10WMl-l')000a-9900a 100000,- 9100a -93'00.-98000. - 91500. - 180000,- 18000a-lK3000.-lSU'X)0.- 21500v222Ui>Ü-2200<Xl-230000,- 397,000,-397)000. -390000.-375000, - 32700 -32500.-

Aut» Amts

Harocner Bcraban 30,ni0 i,-32000tl-33«)000,325000,- flolimerf XHfrijcrdlebenS^Xl-tßOOO./<000,

51 aliwerk Westeregeln Vaurnbiitte Oderbcdari Bbönir Bergbau.. ..

Vi'bctnnahl öiicberf Montau . . .

TelluS Bergbau .. .

Hranksurt a. M. Berlin Sitzlud. Schtub- Schtuz. Schluh. - ftur»

87. Dtfch. «eicheauleih» ^75 M.75 00,-

4*/e Dergleichen 122 -1225 1215. ----- ~ ' u2u, 4810.- 310- 170 107,-

16. 5.

90,- 1215,- 51U,

300.- 155,- 120

3'/,'/. Dergleichen 510,- 610. 3o/e Dergleichen 4750,-487.0, Dtsch Svar-Präm -rlnl 32L 329.

4/» BoHtürfen 71500,82u00,6750(183000, De/e®olbmcrttaner610000..630000.66000) Berliner HandelSges 124000-110000-106000.-11<>JOO- Commerz- u. Prtvalbk. 19000.-20000,-19000.-22000 - Darinst.u.Nationalbank 2<KMN1- 34ÖOQ,-29000, - SßOcO.- Dcuische Bank 39.500.- 39000.-38000.- 3900L- Dclitsche BcreinSbank. 6409 6100, DiSconto Commandit . 27200 - 27500.-26500 -2850«) - Ifictnllbnnt 690(0 - 6:>XM),- Mitteident. Ereditbank 12400- 132M - 11750-130-«),- Cc"t-rr. Freditanstalt. 3650Ü- 39000.- 35000, 38090,- Bochumer Guh.... -,-29200Q,-287000,-30')003,-

Bnderu» 87000,-84750,-8700a-805-0.- (<nro . . 13«<)na-12$100,-138000,-105OT0,-

vambiirfl Hmcr. Paket V400Ü 91000,- 82090,-92600.- Norddemscher Llovd. 44000.-43000t- 44400.-41000, ZementiverkHeidelberL 3090Ü-31500,-,

Philipp Holzmann . . 149-10,-14100,- 166u0,- 16000,- ?lnalo-Tont.»Guano. . 18500Q,-> 170 -00,-150000, -

Padisrlie Änilln .... 57AXV4900Qrj/u0ü^4910(V ßh'lbfrl'iulbt 7250'*,7">250,7C00-L ttzriecheiuier Electron 46000,11000.1/aGO,43500, Höchster ftnrbroerfe . 4400fV395004500IXII100, Holzverkohlung.....35000,-35009.,

tiutgerstverke......78200,74ä(XX 7iKNX),-

^chcideanstalt.....610iXk60000,,,

Ällg. ElektriritätS.Ges 44-00480, 0,-44000-4.8000,- Berginann 8100O8 00»'^JOC^^ßOO', Schuckert....... . 15200a-l58f0a- -,-I6't00ß

Siemen-) & Halske. . . -,-1930iX,,-19000u-r.)200«X

Mainkraslwerke . . . .14900.-1400 , Adler werke Klever. . 18jOO,-190(A-;950(i.-i9r>OG.- Daimler Motoren. . . . 18".f)0,-17270,-1S200,-1600 i. i'enltgensiaedt 54000,63000,. Meauin 52.h)0,-r>^000,-56000 -53000 Metallgei. Nranksurt. .71000.-70100- -,-

Schitbiabrik Herz.... 14500 130 >0 -,

Sichel 52000.-380:)),

Bettitoff Waldhos ... 44400 -44<m- 44700,-4G3O&- Bu(fcrfabT.(VTaiifentbQl2ä00a-241Cj0,., yueferfabrir tottßtäufel 26500. 24000, -,- -,-

Frankfurter Getreidebörse.

* Frankfurt a. W, 16. Mai. Es notierten je 100 Kilo: Weizen, Wetterauer, 160 000 Mk., Rcggen 145000 bis 148 000 Mk., Sommergerste für Drauzwecke 125 000 bis 132 000 Mk., Hafer, mlänbischer, 100 000 bis 130 000 Mk., Mais, La Plata, 160 000 bü8 170 000 Mk.. Wired 155 000 vis 160 000 Mk., Weijenmehl, südd. Spezial 0, 275 00G-300 000 Mk. bei Waggonbezug ab Müh- lenstativn, Roggenmehl 175 000 bis 195 000 Mk., Weizen- unb Roggenkleie 68 000 bis 73 000 Mk. Tendenz, ruhig

Landwirtschaft.

D i e Maul- unb Klauenseuche lst in Ranstadt (Kreis Büdingen) erloschen.

(In einem Teil ber Auslage wiederholt.) 100 Familien in Ludwigshafen aus ihren Wohnungen vertrieben.

Ludwigshafen, 16. Mai. (WTD.) Den Bewohnern eines Einwohner­blocks im nördlichen Stadtteil ist gestern nachmittag von den Franzosen die Weisung zugegangen, ihre Wohnungen bis heute nachmittag 4 Uhr zu räumen. Ueber 100 Familien werden von der grausamen Maßnahme betrof­fen. Der Stadtverwaltung ist es gelungen, die Leute notdürftig anderweitig unterzubringen.

Die Lage in der Anilinfabrik ist un­verändert. Die Lohnzahlung an die Arbeiter und Beamten soll heute erfolgen. Bei ber gestrigen Absperrung der Fabrik durch die SpahiS sind mehrere Personen leicht verletzt worden, da die Epahis rücksichtslos in die Menge hinein ritten.

ihrem Herzen Luft:Isi s nicht eine Sünde und Schande? Aber so war Tante Perret ihr Leben lang. Als junge Frau tyrannisierte sie ihren Wann unb ihre game Familie. Die ließen sich das auch gefallen unb taten noch, als ob sie eine Prinzessin wäre. Sie legten ihr bie Hände unter die Füße, als ob's so fein mühte, und hätten sie sich auch noch abgehackt, wenn sie's verlangt hätte. So was von Vergötterung habe ich nie gesehen. Da hat sie sich bas so angewohnt unb gemeint, das müßte so sein. Run muh die Lischt das büßen. Mit der gebt's jetzt In zweiter Auflage weiter. Die macht sich ja ganz zu ihrer Sklavin. Sonst ist sie so unabhängig unb eigensinnig wie irgenb- eine, aber wenn ihre Mama sich ein bildet, Herz- krämpfe zu kriegen, bann zittert sie unb kommt sofort von Paris zurück. Hab wenn sie am Ende der Welt wäre, und die Alte riefe, dann folgte sie. 'S ist wahrhaftig zu arg.

Aergere dich nicht, Röschen, begütigte Ar­nolds behaglich.

Ach was, man muß sich ärgern. Die. Uschi hat ja ihre Rücken und ihre verrückten Ideen, aber herzensgut ist sie im Grund. Lind das miß­braucht die Mama gründlich. Sie ist eine echte Egoistin, eine ganz rücksichtslose. Der letzte Grund von allem ist immer bie Furcht, baß die Lischt wieder heiratet. Dann hätte sie niemand mehr, der sie verhätschelt und verzieht und auf all ihre Launen eingeht."

Frau Eva hatte erstaunt zugehört. Dan warf sie ein:Unb das alles läßt sich Frau Thvuvenin ruhig gefallen?

Bürgermeister Arnolds zuckte bie Achseln. RöSchen hat eins vergessen. Daß tm Grunde

Kischi und ihre Mama sich sehr gut verstehen, sich sehr zärtlich lieb haben. Die alte Dame ist ein bißchen kränklich, herzkrank, nervös, ängstlich. Sie ist so gewöhnt, jede Stunde mit der Tochter zu­sammen zu sein, alles mit ihr zu besprechen Run sehnt sie sich nach ihr. Wird ungeduldig, bekommt Herzklopfen! And dann telegraphiert sie eben.

Tante Röschen hatte ungeduldig zugehört. Aun sagte sie hastig, überstürzt:Es liegt in der Art, dieser maßlose Egoismus! In ber Familie! Don ber anderen Seite her!"

Dann biß sie sich auf die Lippen. Aber Eoa hatte begriffen. Frau Perret war von beiden Setten mit den Arnolds verwandt, eine Schwester ber Mutter ber verstorbenen Frau Arnolds, ein« entfernt angeheiratete Verwandte von Arnolds selber. An der Mosel war ja überhaupt alle- verwandt. Das hatte Eva nun schon gelernt in dieser Zeit und oft belustigt zugehört, we-m die entferntesten Verwandtschaften von den älteren Damen mit viel Umständlichkeit auseinandergesetzt wurden.

Arnold- Gesicht verfinsterte sich ausfallend. Aber er sagte nichts.

Frau Eva erhob sich zum Gehen. Sie wollte den Abschied nicht stören. Hans Dietrich saß auch ziemlich unglücklich da, seit Elisabeth weg­gegangen war. Aber man lieh sie nicht fort Run sollte die Gelegenheit benutzt werden: mit dem großen Break wollte man nach Trarbach fahren unb dort in der Drückenschenke noch ein wenig bleiben, um zur Heimfahrt Mondschein zu haben. Um Tante Perret brauchte sich ja nie­mand Sorge zu machst.

(Fortsetzung folgt)