LrKtt Statt
rrr. jewme
Sottiag. 15. Dtjmhet (928
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhesfen
„tz i»ü Stttiöndfrd B. fange In «letzen. S^rfftklting aiö KeschlstrUele: rchnlKrotz, L
Injtigenled. )an* ti<X |4eui * i« « j< t
|ch'-tzUch Trägerlos», b«i Uid)trtki etnn
«iwjtlMi $H*w«m r» *lf« höherer Bemelt - p.r.lpr.^.e.Kttn«; ffir bl« 54)rtftxtl «*g 112; fit Irr lag nb e<f*4ttsn«i« bi.
S"Krf1i fi.r Drabtne*. <4tn:Inttonlltta.
Xszi^et ws 1s)t ui ftooh lagewtemetrbie |em stachmittng oorb« Bb«r|«tH Ü«rNeMi*b«b
PrtU liU 1 m« St lnj<lwioe»27 mm rdit Jt li<^Ä,eu«»drU lO^otopftnaig, f*r Xt- blamc-dnjugTM v TOmrn Bttiti 35 ®olöp|eiurt< Pia loori j)njt 2J . Xuf- ttlag. - Ürraeteortü^ fitr jjlliiba. J^vlOeto«' Dr Jritbr.1Bill).llaage l*r bin uurigtn X*dt
llr. 295
frW«Ni '«,Itch. e**n
Boww. nt 3dm eg«, e h berSemsteeeBdlagt. «^«■rrJawuUrb lütter
Rheinisches Schicksal.
Rachd»m dir ®oilament»lrlife durch dir In- mbmt dr« GrmächtigungSgeietze» wieder blnau*- gehoben Ist und bet Reichstag sich aus undr- stlmmk» 3rlt oertagt bat, wurde da« Kabinett IBan ftir wichtig« bmerpolltilche Matznahmen trrt. Dir bebeutfamflei »ntschlülse sind AtoeVeUo« tu drr H u b r- und X(tlnf ragt gelabt t»or- ben. Lach rdchllch langem, rmdurchsichtlgem Schtoanren ist nun endlich einr Narr Linie zu cremten. 3n brn Berhandlungen dr« ReichSkabi- nrtt« mit den berufenen Vertretern der beknien Äebkfe ist die Entscheidung dahin gefallen, bah twm Leich alle« getan »erben soll, um den Xbetnlänbcm da« Durchhalten zu crlcidbtem Die tn den Verhandlungen mit drr IHkum und Oer •XeOte erzielten wirtschaftlichen Erfolge. so Nein sie auch Immer sein mögen, geben doch wenn auch noch fv gelinge Hoffnung auf ein endliche« 3n- gangkommen Ser rheinilch^vestfälischen Wirtschafl unb damit auf ein allmähliche« "Xbebben der In« Katastrophale gewachsenen ArbeitSlo'enzifler Auch der durch den AuSgang bei engltschrn Wrh- fen und dir Teil nahmebereiksch ist Amerika« an der Prüfung der Reparation «last en sich etwa« heiterer anlaffenb« auhenpolllilche Horizont Hal qeloist die Entschlüsse der ReichSregierung in brr oben gekennzeichneten Lichtung beeinflusst
Da« wichtigste Problem, da« innerhalb de« Äomplen« der Rheinischen Frage einer dringenden Lösung harrte, war da« der Währung Die neue Kententnarf glaubte man wohl mit Recht dem befehlen ®ebiet vorenthalten zu müssen da man Beschlagnahmungen von leiten der Fran- zoien fürchtete, womit die lUntertmar* uns.hlbtr aus den Weg der Papiermark geflohen wäre. HL» Ersah für dir Hentcnnurf soll nun gemeinsame« wertbeständige« Geld aller Gemeinden de« befehlen Gebiete« geschallen werden, m+t dessen Ausgabe da« vielscheckrge städtische Lotgeld vetfchannden soll. Man wird sich fragen müssen, ob für dies« Mahnahmen eine tatsächlich. Notwendigkeit vor lag. ob nicht auch hiergegen die Bedenken erhoben werden müssen, die man tn diesem Stadium der Währungskrise gegen jede Schaffung zusätzlicher Kaufkraft gellend mache i wird. Die Schaffung eine« neuen Geldes ist nur dann berechtigt, wenn die vorhandenen Zahlung»- nrtttri den Anforderungen de« Verkehr» nicht entsprechen Lachdem durch da« Lbstvppen der Roienp resse ein« zumindest zeüweiiige Stabilisierung der Papiermark erreicht ist. ist e« nicht einzusehen, warum nicht die LeichSbanl- " o te. die auch nach Einführung der für da« befehle Gebiet au« den bekannten Gründen nicht in Frage kommenden Rentenmark gesetzliche« Zahlungsmittel ist. die Lücke de« mit Recht au« dem Verkehr *u ziehenden ftäht|f<fy»p *17?• gelbe« i- vvllem Umfang auSfüllen soll, zumal da die ReichSbankanstalten der besehten Gebiete nach rheinischen Dlättermeldungen versichern, über ein« ausreichende Menge Roten zu verfügen Die kommunale Finanzpolilrk der InsiationSperiodr suchte mit der mehr ober minder g rohzügigen Schaffung von Rolgcld dem durch da« Fehlen ergiebiger Steuerquellen stark notleidenden Stadtsäckel auf die Teint zu Helsen Ihr ist im uw befehlen Gebiet durch die Erlasse der R ich«- eegierung ein Ende gesetzt Da« neue rheinische Rotgeld sieht aber wieder dieser Methode einer ZwcmgBanleihe grössten AuSmahe« verzweifelt ähnlich Daß die Kommunen in einer schwierigen Lage sind und nicht wissen, wie sie denen teirj Renten bankst, edit zur Verfügung steht wie dem Reich, sich finanziell über Wasser hallen sollen, muh zugegeben werden ES wäre aber doch die Frage auszuwerien. ob nicht der Weg einer regulären Anleihe bester gewesen wäre. Zumindest wäre damit btt Ge'ahr einer neuen Verwi r » r u n g auf dem G-ldmarkt rermiedeii. bi' bann akut wird, wenn die Papiermark bei der von der Reichsbank verfolgten Kon ingentierung und bei einem seh» wahrscheinlichen Anhalten der steigenden Tendenz in der Au« landSbe Wertung mit einem Agio gehandelt wird Außerdem droht die Schaffung zusäi licher Kauskrast da« Rheinland leidet eben nicht an Zahlung«mittelmangel. sondern an Kapitalknappheil - auf der Warenteile neue Preissteigerungen au«zulosen. die unbebrngt vermieden werden müssen.
Wenn fo cie Hille. die man den besetzten Gechieten auf dem Felde bcc Währung ang d.idcn [affen will, sich al« ein zweischneid gri Schw-rt herauSftellt. wird man den weiter n Des blüh der Reichsreg erung unb.'bmg: begrüben müssen, die Erwerbsiosensürsorge den bet'teil G-'blcten in gleichem AuZrnah zuteil we-de i za lassen, wie ben anderen Teilen t>:& Richej Da i i i_- M<ik. ahme naiürltch eine di? äuherstz:
Die deutsche Demarche in Paris und Brüssel.
Frankreichs Verhandlungsbereitschaft. — Keine (Erörterung der Ruhr» und -iheinfrage. Da» Arbeilszeilübereinkommen in der Schwerindustrie.
»•rii, 15. »e«. rtBTB.l Aach ehur Hada«Meldung «ul Brüssel wird btt denifche Geschäfi«trSger Dr. Rüdiger hente vormll- tag ll Uhe doe de« belgisch«, Teteemhtl. Per Zafpat empfangen, nnd der dentfche GeschLftströr.rr von Hoefch werde em 9.30 lH>r bei Poincat^ vvrsprechen. Die beiden Diplomaten werden die Demarche, anssLH. ren, bit bereit« in Frankreich nb Telflen be« Gegenstand lebhafter Grörlenragc, bilden.
Pari«. 14. Dez. (Wolfs i Der diplomatische Mitarbeiter der Haoa«agenlur glaubt anaesichi« der bevorstehenden D-mach^ de; bcutf-f^.r Ge- schäst«träger« die allgemeinen Dv-ind ätze, von denen sich die foonzdiiiche Rezieruag lei.en lasten werde, wie folgt erläutern zu förn i
Die von der frcm öslsche.i Regierung gesor» denen Ve dingungen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit Deutsch- land sei m jetzt, nach der vollkvmmeien Einstellung de« passiven Wi'erftandez erzielt Man weide also in Pari« in feiner Wei e dagegen lein, aus« neue bi i eil: Verhandlung-m zwischen den bei'm Ländern einzulet.-en Aller. dl.- deustch.- Regierung üb r da« Re arationrp-.ob em o>rb Ingen a>.'rl>.'. ü-er.e mit 3nt r f*e aut genommen we den, icdoch kö n • Me fron öli'che Re^i rung n ch gegen ri<- Prärog-anaen Han ein di? du ch de-, Fiü-len«. vertrag von V-rsall.ez der Reparastonskimmis. sion zugefprochn w,r^«t, seien.
Wa« da« Ruhrgebiet «betreffe, werde dir franzöfifche Regierung nicht zulasfen, baß man die Frage der Besetzung wieber «fchneibet. Die Minister en von Pari« und Vrüstel würden dc», Pland. besten Ve'ltz ste sich infoicr? der trul- kben Verfehlungen hätte» |ld>Tn müssen, nur nach Mahgabe der Zahlungen aufgeben. tote die« schon offiziell angekündigt worden fei Zedvch sei man In Par s geneigt, sich mit den offiziellen deutschen Vertretern über dir Art bet Besetzung ju verltändi^ei Aus^r- dem werde man sich einer Difkust on mit der Relch-'r'q erung üv-r bit Verpachtung de« westsälischen Industriegebiete« nicht wi'>.-rsetze:i. r.i«b?sonder<! Bnmvi i b »wisch-n ten deutschen Industriellen und der _M l < u m ‘ ab- gischLüsfi-i.e» Veruäaniäf, ich ihrer Wieder» er-eurr.tng, di- im Monat Av-ll e folgen werde, zum G g-nstand offizieller Derfandlrv'gen zwilchen Pari« und Berlin ge nach! werden Was endlich
bie rheinifchr Frage
anbeirrffc, deren Behandlung anlählich der Demarche de« be-jifd* . Geschä t^tr g-rr ange'ünd gt worden fei, handele es sich un eine reh: tuqe Avrmel Wenn e« sich um b.< militärische Besetzung handele so seien d >rch den F i - den«ver1rag die D.-dingungen hierür ro cflre- ben, namen lüb wa < bie R umung -friste > anbelange. d e au«b;ü-r.lb von der 2 u s ü h r n n g der Verpflichtungen adhängi i gemacht worden sei n Hier hrndele e8 fl b u i f d v m c 11 e unb unantaftbar« Ctpul'r nj«n .-ür den Fall, da') D-ust :*mb ro n ih misch i 5e ara- ti«mu« spreh-n rool'e fei e> zweiselha - t. turf) man frrn^ösischerfclts hi rüber eine Di«- fuffion amtcbmen werde da es sich um eine innerbeulsche Angelegenhert dandc e Fr» ik- reich bec-.'--rl>-c ftu. c .Teiitralität in bei besetzten ©.-beten, habe also in diese« Preb.-m nicht einzugr is.-n
Die Havasnvt- g'aubt »um Sch'uh p-r'iche n zu können bat) die belgische Reoierun, die gl-ich.- Haltung wie Frankreich ei mehmen wird ilcbngen« hab- über diesen Gegen land zwi chen den be den Ministerien ein Meinung tau :taa sch ftatlgcfunb.-n.
Ter BahnverkrKr in brr britischen Zone.
Pari«, 15. Dez. (WTB.) Hava« br» richtet au« Koblenz: Gellem Ift em Heber- e I n ’ o m m e r. zL.'chen ten fräNäLslfchiü, belgischen und britischen Delegierten über den Eisenbahnverkehr in der britischen Zone getroffen worden. Da« Abkommen ist unter dem
Vorbehalt abgeschlossen worden, daß es die Zustimmung der R h e i n l a n b k o m m i s fivn und der deutschen Behörden findet
Die Krtfis der rheinischen Industrie.
Pari«. 15 Dez ,WTB > Der -Berliner Berichterstatter de« .Scho de Pari« - Hute e ne Unterredung mit einem Srollindusti el -n d « Ruhrgebiet», den er die bedeutendPiersonlich- kell D ulschand» n-nnt Dies« hrb ihn qel igt kb.'< Ab.' 'M neu im Rub^tebiit wer>e in fir ge ' m-r'-n wen ' it srani lisch-belgisch-
-Seglc fort fahre, nicht die erforderliche An ahl n ,u it i n Wie b.c Dinge jetzt lagen, würve die Industrie erst in etwa vier Monaten b fried gi werden können und dann fei e« natürlich zu spät. Außerdem könnte bie Industrie im Ruhig biet
nm während einet beschränkte» Zeit die finanziellen Opfer tranm,
bie sie durch die Verträge übernommen babe Dß« man die D.-rtrig unterzeichnet tabe sei man do nber AuSstcht geführt ©jr>en, bah ein Wirts cha stliches Abkommen i er Anlauf ber Veririg zwis hen ber sruniösifche» Regie ung im > der deutf chen Regieruna getroffen weide Die Verhrn luigen n.n Paris und Berlin mühten fo g f ch t d rben bah ci Fr.in- reich unb Deuifchland mvg ich u er e eine internationale Anleihe aufzunchrn.en
Mrbeitsjeitüerlängerung.
Berlin. 14 Dez ,WTB ) Durch da« Sin- greisen be« Reichten beit«Minister« ist es gelungen, wie im Bergbau Id auch ,n ber Ulfen- und Stahlindustrie des Ruhrgebiet« eine Verständigung über bie Arbeitszeit berbeUufübren. die vor. größter wirtschastlicher Bedeutung ist. Mit Rücksicht auf die TLotlage der ganzen beul- Ken DiiilchafI und die Belastung ber Rudr- Inbuflrlc durch da« Mlcumubkommen ist rorübergebenb bi« zum 1 Juli 1924 eine Verlängerung der Arbeitszeit vereinbart worden, gleichzeitig tvnrde aber «ine Reihe
I tx.. nn ...... -__
In 'brtri-ben, in denen d reit« vor und während be« Kriege« weniger al« 10 Stunden geaiM t tr-urbc. soll diele Ai beitszeit weiter gclt-n Tie 24flünbige Wech'e.fchich! an Sonntagen wird abgelchasst Tie den Schweiarbeitern Mgejct-n.-n Resert eleiite fallen so «ingelcht werden, hast die Schwera,beiter effektiv nicht mehr al« 54 Stunden in der Woche arbeiten. Für alle übrigen Arbeiter ist
bie Wochenarbeikszeit auf 59 Stunden, für di« Arbeiter tn der weilerderarbeitenden Industrie
auf 57' : Stunden festgesetzt, unb zwar so, dah den Arbeitern ein freier halber SamStaq gesichert bleibt. Auch über eine Reii-e anderer tariflicher Slieilpunki- ist eine Einigung erzielt worden. Rachdem duich diele Vervinbaiungen die Möglichleil zur >e>- mehrlen und verbilligten Eizeugung von Kohle und Eilen geschaffen wurde, ist zu hoffen, dah davon bald eine belebende Wirkung auf alle übrigen Industlien auSgehen wird
Um der Ro l-gc der deutschen Wirllchost unb ber 2,b:if«losig'ei! durch ei.ic Steigerung und Verbillig ing ter Produkfion zu steuern, haben die Arbeitnehmer» unb Arbei!g:b^rverbände ht dem oberfchfef fch-v, n!ep rschfrs sch.-n, fach, s fchea und Ibbenbürener Steinko^l nb r-bin auf Grund von Terf.antnen en im Reich«. arbeit«ministerinm ebenfall« ein Ueberarbeit«.
abkommen getroffen
In diesen Bezirlen ireiben die Bergirbeller unter Tage vom 27 brtr 29 Dezember ab im A schluh an die regelmäßige Schicht eine 61 un b c Mehrarbeit leisten. Auch die Arbeii»-- über T -ge. die unmittelbar mit bei Förderung ber Kohlen »u tun haben, werden, soweit e forderlich eine entlp-ech.nde Meh arbeit leisten Die A-beitSzell der übrigen lieber '^gearbeitet foll im Zu lammen
bang mit der Regelung dieser Frage tn ben wesentlichsten Zweigen der ®rt>hliibiflrie der Stein- kohlenbezlrke durch weitere Verhandlungen zwilchen ben Parteien geregelt werden Die Vertreter der Ardel geber und Arbeitnehmer waren darüber einig, bah zur
möglichst baldigen Grreichrrng bet Friebe««.
Icifhrng Im Steinkohlenbergba» alle nur möglichen Verbesserungen unver» züglich durchgeführt werden sollen Im Februar 1924 werben bie Vertreter ber Verbände unter Mitniilu, g de« Relchöarbeil«- und Reichawirt- IdX-f «Ministerium« e neut zu a nmentre t i,um s st- »^stellen, ob diese« Ziel erreicht ist. ober welche weiteren Mittel etwa zu (einer Erreichung not- wenbig sind.
Die Arbeitszeit der Beamten.
Berkin. 14. Ge». sWTB.f Gs«Reich«, kabtneii Hai in feiner chrntigen Sitzung die Ar» beitszeit der Beamten axf mindest tu« 54 6txx- ben wöchentlich festgesetzt.
Der .Lokalanzeiger ' teilt mit Zu ber Fra« be« Beamtenabb au« sind unzutreffende Rachiichten in die Seffenllichkeil gelangt Wenn davon gell'.ochen wird, dah 25 P,v^nl ber Beamten entlaßen werden sollten, so ist diese Ziffer, wie wir erfahren, zu hoch gegriffen 3« wurde sich nur um 15 Prozent handeln, die In drei Staffeln »u je fünl Prozent entlaßen werden sollen.
Der Fünszehnerausschuh be« Reich«tag« brt lein« Beratungen über bie Beamtenabbau Verordnung beendet Der Au«schuh beschloh u a.. der R.-gierung nadezulegen. dah der Ablatz gestrichen werden möge, ber vorliehi. bah die ber numat- lieben Äünbtgung entgegenftebenben gesetzlich m tber vereinbarten Anstellung« bedingui«n mit der Mahgabe au her Äraft treten sollen, dah kürzere Kündigung«fristen rotrflam bleiben De, Ausschuh hat ferner befehl offen dah ein au« sieben Mitgliedern bestehender Reichs- tag«aii«schi'h mit bei Ueberwachung bet Durchführung bei P. r onalabbaumahnadmen be- traul w-rden möge Mit^ Rücklicht auf bu - — -■c deS Rc.chö ul« eine starke Ein
schränkung der Bautätigkeit erfordert, sieht sich die Reichspostveilvaltung genötigt, die Zahl ber Tclegraphenar beiter allgemein zunächst um 25 v H zu verringern AuS »wingenben wiii'chaltlichen Giünden muh die Mahnabme schon in allernächster Zeit durchgesührt werden
Angesicht« der Rotlage de« Reih« haben bw ReichSmintster einstimmig b^-schlosien für 7ic Wint.-rm^n e übwdaupt auf jc>_- Dienst- aulwandSentlchädigung zu ver-ichten
Die Tarifpolitih der Reichsbahn-
Berlin. 14 Dcz (WTB) Der Reitz»«- v e r kc h r S m i n i st e i berichtele im ständigen AuSlchuh be« Reich«ei'enha!,nratS über bie Önt- tui-flun^ der Lage der Reichsbahn seit Einführung der Sold lechen tari fe am 1 Rov
etngebenber Aussprache wurde die gesamte T-i.lfolitil drr ReichLbahn auch Im Zulamrnen- bavg mit der Finanzlage und der FinanzpvlttU de, XeichSb.rhn - >.inbelt, in-belv-idere mit den «yolgcn, die sich daraus ergeben, bah
bie Reichsbahn feit dem 15. Rr dem der von der Fmanzwirtschaft be« Reiche« lo«zeföft trab auf sich selbst gestellt
wurde Der AuSlchuh war mit der Verwaltung ber Auffassung, dah gleichzeitig mit dem Preisabbau der für die Giieitbahn nötigen Stosse, namentlich Kohle und Ulfen, eine Erwähl- pung der Gütertarife anzusireden feL E, empfiehlt der Verwaltung d,e Einführung von AuSnahmetansen für die Ausfuhr auch übet die trockene Grenze Die beftebenben AuS ahm- tanfe toller, auf !->rr Aüg<u>tesieni>li nachher-ruft weiden Eine (Srmähigung be« zehnprr -ntig.-r Zuschläge« für die -öeförberung von Gü ern In bedeckten Wagen konn'e bei ber finanziellen Lag« ber Reichsbahn nicht befürtoorict werden
Grenze beS Tragbaren bedeu enbi Belastun i d-r durch den Rrnt mbankfredil g?nau amgrenzten Reichsfinanzen darttelll, follen bie Lände und Lic.nn.ur .-n bier.u in Ho e Ihre« g-l-tzl.ch.w A -t.US b ilteue-rn. Durch crr Zufch'c»z«r.-cht auf ?i? Um' n'1 uer und U vrla fn»g ar>- r Sleuern sollen ihnen neue Sinnahneaaellen für dxch- Zwecke erfchlofs.-n werb.n Irir at ich er! beint. dah der Prvgvammvunkt Dr Stresemanna in einer seiner crft.m Kanzlerreden nun in bi’ Tat Umgeseht weichen soll wer varch in bene Arbe t ablechnt. erhält auch feine SrwerbSlolenunter- ftüraing. Die üb.ngcn Mahnahmen >u ein:r ert äg- liehen Geltnltun, ber Wirtschaftslage ber besetzten Gebiete bewegen sich im Rihnen ber K-r.ltS In Xr> t ge r..cn n Olot ;cfe6qcbu-ig Vor allem die scharfe Durchführung de« log Kar- letlgefcbee wird no:wen ig f-m. um eine Senkung ber Pre se luf da« Riveau ber stark verminderten Kaufkraft ber Bevölkerung zu er- retch.nr
Die neuen Snt'ch.üste ber Reitweg«-run; Würben gdaDt in cnaTter Zusammenarvert mit dem |
log. Fünlzehn?rau«lhuh. drr in dic'en Tag n feine Umwandlung in einen LechzlgerauSlLuh beschloh In ihm fryen Bertie er a'ler Töcr^l- kerungOschichten unb aller LaadeLteile der be- letzt, n Drbi :e Unt- mebmer u ih Ad>ei e . Vertreter b*r Parte en. der Gern tnb-n b.-r Beru' #• organtfati-n-n. Der AuSlchuh foll em: Zusammen fatlung ber gesamten Bevölke un i der Rhemlande fein, baS einigend: Band aller Partei >’ un5 Sckü.ch e und die Brück- zwischc-n Regrerung unb Bw^skerung Ein geschäftSluhren- ber Au «schuh wird b i der Durchführung be- Re- gierungSbrlch'.üsie Mitwirken unb auch Ber^nb- lungen mit brn BesetzungSmächten zu führen haben, wirnn bem Reich auch weiterh n feine direkten Verhan'lungert mit Paris rnnog itzt c.xt- den Hier Qaf*t tu ben Anschauungen übe: bie .Kompetenzen" de« AuSfchusie« ein arger Rih. Der AuSlchuh lärm mit feinem rein wirtschaftlichen Mandat m bnt B rhandluegeu mit Frank-ich nich « au«richten, weil bvrs.-s lei ie Wertschaftltche, sondern etne politische Lösung
beS Rhein- und Ruhrproblems sucht ReichSregie- u.hj :tnb Oc i ; ju = i )u' al« b-.”U C'- Br - tretung der rheinischen BeoeHerana sind sich d-r- stber einig dah der staatsrechtliche Zusammenhang mit den befehlen ®eb e’en u oeränbrrt ausrechtiuerhalten ist und d h hierfür b’i Durchsuhrung der oben unlchne e en wirtschaftlichen Ma nahmen woh" bi: Mög.ich'.it besteh: Irgendwe'che stoatSrecht'.iche Beründe- rung.m be« b.-setzteu Gebiete« verweist bte Regie- tunj auf den |a f n.g«mä i • i W-ea unb spritzt <Hfo auch dem Sechiigerau«schuh irgendwe.che Boll mach: zur Durchfich-ung von Schritt.'N dieser Art van vornherern ab
In ri-tziigc— llrck nntnt« der wahren dar hau« p o > i t i l ch gelagert ni Zelle Fran frei ch» b-ab- sichtigt die RnchSregirrung aus den Wege direkter Berhandlungen mit ben Cilupa. 'um«mächeen eine enbgü.iigt Lösung de- Rhein- tmb Ruhrproblem« za erreichen 3m Za'ammen- bang mit dem neuerlichen Aufrollen der R e para t ivn «frage durch de» Sachverständigsr»
auSschuh. an dem beknrntlich auch Ameriki tlll- nehm.-n wird, wirb ei.r- ©rörterunq b?r 5r g- ob da« Reich für die Rchtration« eist mge i ü er bie HilfSqulllen be« ;<)t mten Reich rate« »irb ! vnen könn-n oder nicht, schwerlih za un- . g.-hen fc.n Die Ruh.-fnrasion mu) alb z D«. j batte bekomm-ii Da§ Ziel aller Berhind ung-n mit Irankrnch kann nur die volitilch: un> wirt- lchastliche Wied-rverfügung über Rhin und Ruhr fern. Frankreich muh Jag*n. wa» ti will. Reparationen ober 3na«jion«n.' Darü> r »irb bie deutsche Politik Klarheit *>i schassen datxn «her kann bie Reparationsfrage au4 durch noch so sorgsäit ge Peü'ungen b.-r deutschen Lechungsfäh'gleit durch nUmrtiana.e Sachoer- stärchige Kiner Lösung entgegeagehen
In diesem 3ulanunenoang noch ein kurze« □Bort über bie sog .Hessische Frage". Denn wir ihre Erörterung btSher vermiede, geschah bie« einmal, weil btt ®ngi6Uaen ,:i: d- »ai'öch/,ch» SrtNenz etser .Hcsiis^« s -nri noch völlig labil er schiene» Zum axfir-.j ezWr-t


