-e
195 000, Gmelka 18 500.
bis
98897.- 4E2»0 43107-öü
,435*5,- 455135,- 499747,50 502252Ä)
ent
miiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiii
Zu verkaufen
Altertum Mel
landbundes.
4065 D
yt
ninnnmimHiffliiiiiiiiniiii
sangverein. uiSflug. (Siehe
ein Sieben. , nach Wiin*
1 1
Weib 542S90
9<rtef 5451,10
Amw.-Brüssel.
Holland .....
Vonbon
VartS.......
Schweiz .
Svanten .. . .
Italien VifldUon-Cporto Dänemark .. . Normeneu . . . . Schweden HelnnaforS. .. . Nenvork Deiusch-Oeiterr.. Budapest Vraa Aaram
Kristallschale mit Eilberfuh,
Tintenfaß (Zinn),
Buch in SchweinSleverband vom
Jahre 1697, 1452 Seiten: betitelt: DaS herannahende Ende der Welt.
Datum 13. Juni Amtl. Norierg.
6417,— 19147,75 1614025
4982.45
19147,75 17518,70
28070—
2897,25
äiersMge.
. sch über Süd« tunterschiede ha- ilgcmeinen ist die
Frankfurter Devisenmarkt. fLelegraphische Auszahluag.)
endigte zugunsten des Berliners. Trvtzbach gab geschlagen auf, wahrend P. stürzte. Der Vierte tm kennen, (Köpcke (Berlin), hatte schon vom vierten Hindernis an nichts mehr zu bestellen und blieb schnell zurück. Zeit des Siegers: 15,6 Sek. P. ist
stertumS Ruhe herrsche. Einige Minister des alten Kabinetts unter der Leitung des Ministers des Innern führen die StaatSgxschäfte weiter.
Sommerfproilen!
Ein rlnfach. wunderbar.'M titel teile oern
durch Sen Sturz vorläufig gezwungen, dem Start fernzubleiben und wird frühestens wieder am 24. Juni bei den Internationalen Wettkämpfen der Sportvereinigung Siemens in Berlin untreren.
,-W°d ® "
6289.25 17456-25 14'23.60
4498,70
1695LV> 16159.50 25835.25
26:13.25
97506 60
137.54
12.22
2882.75
109725
6:320.75
17543.75
14606,40
452;,30
6783.- 19052.25 16059,75
495745
19052,25 1743150 279'.»,-
2882.75
lr Freitag: siideiicus Du. vom 2&cüT uni
Zerstreuung, Erholung, Gesundung
bringen Kuraufenthalt oder Ausflug tm einzigen unbesetzten Taunusbade bei Sport und Spiel, Kunst und Tanz, Theater und Konzert, Ruhe und schöner Natur, im weltberühmten Heilort (Nervöse, Magen-, Darm-. Herz-, Stoffwech- •elk ranke) u.Oesellscnaftsplatze, Oewin- nungsort d.echten Bad Homburger Salze
Bäd Homburg vor der Höhe
17042,50
16240,50
25964,75
2706.75
QknAnotes.
VranNurt n. M. 14. Juni.
Schweixer Noten s>rnniwfische Noten. .....
Dänische Noten Schwedische Noten .holländische Roten
Deutsch'Oesterreich \ 100 Kronen Slnierikontsche Violen Englische 9ioten...........
Italienische Noten Belgische Noten llnanrische Roten Tichechosloiuakische Noten . , . . Rorweaische Noten Ritwanische 9ioleu
Spanische Noten
Am Mittwoch,-den 11. Juli, vormittags vüO Uhr, findet im Istnsterloh bei Wetzlar (Straße Rechtenbach - Wetzlar) ein
Fohlenmarkt
statt. Austrieb für jedermann offen.
Meldungen mit Geburtstag, Angabe ter Eltern und des Geschlechts der Tiere bis spätestens 3. Juli an unterzeichnete Eeschäftsstelle unter gleichzeitiger Einsendung ies Auftriebgeldes
3000 Mk. für Mitglieder des Reichsland- bundes
EOOO Mk. für Nichtmitglieder des Reichs-
Außerdem 2 handgeschmiedete Palmen- ständer, ca. 110 cm hoch und etwa 32 cm im Durchmesser. 1 Damen-GesellfchaftS- kleid (Seide mit Perlstickerei), Gr. 50—52, sowie 1 Morgenrock und verschiedene Blusen, alles neu.
Näheres zu erfragen in der Geschäfts» stelle des Gießener Anzeigers. 04130
(Mitgliedskarte als Ausweis mit einsenden).
MeMüB.UeisesMMe.2.
Körnmarkt 2
HopscheLk.: Frankfurt31250, Fernspr.Rr.7S.
' Bei den leichtathletischen Göteborg-Ausscheidungen in Hannover am letzten Sonntag war P a u l u s v o m S. C. v. 1900 am Start. Paulus lief in der 1 lO-Meter-Hürdcn- i! Entscheidung den zweiten Platz trotz eines schweren Sturzes an der 9. Hürde heraus, nachdem der lflanr-e Verlauf des Rennens ein durchaus ungewöhnlicher war. P. kam am Start am besten weg und führte über die beiden ersten Hürden, die beiden aufkommcnden Troßba (Frankfurt) und idor allem Kasten (Berlin) überholten ihn dann, und P. hing sich an. Der Kampf Kasten gegen Troßbach über das zweite Drittel der Strecke
Wlk
Gießen Branöplatj LMte» Schloff)
19000.—
6665.-
18700.— 27670-
41300.—
150 75 107000.- 4S5OOO,- 4875 — 5720— 10.63.- 3100— 1700a—
547-
14. Juni Amtl. Noiierg. Gell Rrie» 5935,10 5364,90
nTln
^or. t fennt, LkK W
yWS gesperrt, ,$^"9 ton ^blkmeler sch, ;• Dontag • otaucn der 2beclande.;-
A.Wfijcw ■nt®Wte [ur.
1 dann ne. ^r'chzsi^.
1 «Mnen An.
^rvhgrundbM .^c Währung jne tornünftige
Klrinbetrich W hato. 3n ^üer den an- '.in wie inniger ÄauSwichlh^fi '«it bec Hebang 1 2luäland un« anschliehendöi auptsächlich mit webens und der fien sei Zum M schwer dul- im Niein- und lnahrnr und des Lev Schlackers, den Heldentod
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Isolierung des ganzen besetzten Gebiet».
Koblenz, 13. Juni. (WTB.) Dach einer Mitteilung des Dezirksdelegierten wurde für einen Monat die Einreise vom unbesetzten in das besetzte Gebiet gesperrt; nur in dringenden Ausnahmefätten. z. B. bei einem Todesfall, soll die Einreiseerlaubnis erteilt werden. 3m allgemeinen macht sich eine zunehmende Verschärfung in der Handhabung der von den Besatzungsorganen erlassenen Verordnungen bemerkbar.
Au» der Hast entlassen.
Köln, 14. Juni. (WTB.) Wie die .Köln. Ztg." aus Gelsenkirchen meldet, ist der von den Franzosen verhaftete Dergwerksdirektor Wimmel m a n n von der Zeche Consolidation in der vergangenen Nacht aus der Haft entlassen wor- den, da die Franzosen sich davon überzeugt haben, daß er tatsächlich seit dem 1. Januar 1923 aus der Firma ausgeschiedrn ist. Beu wurden gestern die Kaufleute Heinrich Röhm und Witkop, Vater u;'ib Sohn, aus ihren Wohnungen heraus ohne Angabe von Gründen verhaftet.
Gin Staatsstreich in China.
London, 14. Juni. (WTB.) Reuter meldet aus Peking: Der Präsident Li-Iuang- Hung ist nach Tientsin abgereist, da ihm gedroht wurde, daß, wenn er sein Amt nicht niederlege, Militär Peking besetzen werde. Sin politischer Staatsstreich scheint bevorzustehen, der den Zweck hat, Tioa-Kun, der der China- Partei angehört, zum Präsidenten zu machen.
Paris, 14. Juni. (WTB.) Havas berichtet aus Peking, man berichte aus Tient
sin, daß, als der Zug des Präsidenten Li- Iuang-Hung in den Bahnhof einlief, der Zi- vilgouverneur der Stadt, Wang-Chen-Ping, durch seine Truppen den Zug umzingeln lieh und den Präsidenten ersuchte, das Reichssiegel herauszugeben. Wie man meldet, habe der Präsid geantwortet, er wisse nicht, wo es sich befinde. Da Wang-Chen-Ping von dieser Antwort nicht befriedigt war, machte er den Präsidenten in seinem Salonwagen zum Gefangenen. Ferner wird gemeldet, daß in Peking trotz der Abwesenheit des Präsidenten und des Mini-
Ten Höchstpreis für
Frauenhaare
ÄS ® m „ r«0.»4,Schltei;f.l06 I Stirn WM, Stifter, NnWt 33
ll
' Sr^ErLS
ini
aahrr '*<. E
n.tzsr;> iifl
BLchertisch.
— Geschichte und Kritik des Sozialismus. Don Professor R. Liefmann. Zweite verbesserte Auflage. (Verlag von Quelle & Meyer hi Leipzig.) — In drei groben Abschnitten untersucht der Verfasser das Wesen des Sozialismus, seine geschichtliche Entwicklung um auf den so gewennenen Ergebnissen in eine Kritik einzutreten. Dabei setzt der Verfasser sich besonders mit den Theorien des .Kapitals", der Wert- und Mehrwertlehre sowie dem kapitalistischen Produttionspro^h nach der Marxistischen Theorie auseinander. Dor Schlußabschnitt behandelt die VerwirklichLingsmöglichkeiien des Sozialismus und die Frage der Sozialisierung.
— Rovellenbücherei fürs deutsche Ha u s. Der Landvvgt von Greifensee. Don Gottfried Keller. — Mozart auf der Reise nach Prag. Von Cd. Mörike. — Der Schimmelreiter. Von Th. Storm. (Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig.) — Die „Rovellenbücherei fürs brutsche Haus", die bereits eine erlesen: Auswahl moderner Erzähler enthält, geht nunmehr dazu über, auch Perlen der älteren Erzählungskunst darzubie'.en Dir literarhistorischen. von Dr. Steinert verfaßten Schluh- bemerkungen sind für den Leser von Wert.
Kirche und Schule.
Aus dem Dekanat Grünberg.
Dem Jahresbericht des Delanatsausschusscs Grünberg über das Jahr 192 1 entnehmen wir folgende Zahlen: Die Seelenzahl der Evange- lischen des Dekanats ist mit 27 683 ziemlich die gleichir geblieben. Ihr steht die Zahl der von der Landeskirche getrennten Evangelischen mit 144 gegenüber: sie nahm um 4 zu: ebenso hoch war die Zahl der Ausgetretenen.
Der Kirchenbesuch zeigte bei einer Durchschnittszahl der erwachsenen Kirchenbefucher von 5743 einen Prozentsatz von 31,1 und weist fcanüt im Vergleich zum Vorjahr ein Mehr von 2,2 Proz. auf. Da in dem Dekanat überall allsonntäglich gezählt und das Ergebnis gesammelt wird, kann auch dieses festgestellt werden. Es ist ein weniger günstiges, denn der vorjährige Prozentsatz von 23,4 stieg nur tun 0,9. Die Teilnahme ist sehr verschieden; während sie bis auf 62,2 bzw. 57,3 steigt, fällt sie in den Städtchen und gröberen Gemeinden bis auf 19,1 bzw 11,5.
Aehnlich verhält es sich mit dem Abendmahl s b e su ch: ec weist für das ganze Dekanat die Zahl von 27937 Gästen auf. Dies macht 151,5 Prozent des Erwachsenen aus und zeigt ein Mehr von 4,3 gegen das Vorjahr. Auch hier fällt der grohe Unterschied auf. Don 66,5 ffreigt die Zahl bis 219,3 Proz. Dass 3 Pfarreien über das eigent-- lichr Maximum von 200 Proz. hinausgeben, erklärt sich daraus, dast die auswärts dienende Hugend gern in der Heimat mit den Altersgenossen kommunizieren. 459 Kranke nahmen daS Abendmahl im Hause.
2ln freiwilligen Liebesgaben gingen 194 566 Mark ein, nicht ganz doppelt soviel wre im Jahre vorher. Davon entfiel die Hälfte auf kirchliche Zwecke. 3m Durchschnitt opferte der Erwachsene 10,54 Mk. Das höchste waren 39 Mt • es ging herab bis auf 2l/2 Mk.
Sanvel.
Berlin, 14. Juni. Börsen st im-- mungSbild. Bis zur Festsetzung der amtlichen Votierungen setzte sich die sprunghafte Steigerung der Devisenpreise fort, so daß schließlich für London bzw. Veuyork der Höchststand mit 517 000 und 111000 erreicht wurde. Bei der amtlichen Kursfestsetzung kam etwas Material heraus, so daß die Kurse bereits etwas niedriger mit 505 000 bzw. 108 000 festgesetzt wurden. Trotzdem konnte der Nachfrage nach Auszahlung London nur zu zwei Drittel und der für Holland nur zur Hälfte entsprochen werden. Die Umsätze waren bei dem außerordentlich hohen Stande nicht allzu bedeutend. Später senkten sich die Kurse weiter, so daß Notierungen von 492 000 bzw. 105 000 au hören waren. 3m freien Effektenverkehr war die Stimmung gänzlich von der Bewegung der Devisenpreise abhängig. Anfangs bestand bei erheblich über den gestrigen hohen Schluß- Preisen liegenden Notierungen stürmische Nachfrage für Effekten aller Art vor, die dann beim Nachlassen der Devisenpreise seitens der Händler abflaute, so daß auch die hohen vorher genannten Kurse nicht mehr behauptet werden konnten. Bei den Danken sollen bis jetzt vom Publikum Kaufaufträge in sehr großem Umfange vvrliegen, denen gegenüber hoch limitierte Verkaufsaufträge kaum ins Gewicht fallen.
Frankfurt a. M., 14. Huni. Börsen- stimmungsbild. Auch am heutigen Börsenruhetag lagen die Devisen in den ersten Morgenstunden fest. Dollarnoten erreich'.rn einen Stand von 102 000 bis 105 000 und wurden später mit 110 000 gehandelt, um sich weiterhin unter Schwankungen zwischen 113000 bis 110 000 zu bewegen. 3m Sf selten verkehr von Bureau zu Bureau entwickelte sich wieder eine ziemlich rege Nachfrage nach Dalutapapieren. Anatolier begehrt. Zvlltürlen mit 200 000 bis 210000, Bag- dad II mit 2-50 000 genannt. Budapester Leerer 80 000 bis 85 000. Gs herrschte auch auf den übrigen Gebieten starke Kauflust nach fast allen Zndustriepapieren. Als besonders beachtet sind hervvrzu heben Daimler. Heddernh-eimer Kupfer, Westerregelm Gelsenkirchen. Peiers Union. Unter den Bankaktien blieben Diskonto-Deseilschaft im Vordergrund. Ein wesentlich höherer Kurs wurde für Deutsche Dereinsbnnk angebo'rn. Oesterrerchi- sche Kreditanstalt 17 000 Geld. Chemische Rhe- nania hörte man mit 140 000. Sonst waren Anilinwerte zu ihrem gestrigen hohen Stand weiter gesucht und vielfach im Kurs fester. Angesichts der fortdauernden Devisenhausse und der großen Menge an der gestrigen Börse unerledigt gebliebener Orders werden die Aussichten des morgigen Efseitenveriehrs als günstig bezeichnet. Von den amtlich nicht notierten Werten hört» man folgende Kurse: Krügershall 185 000, Kabelwerk Rhcydt 190 000. Tiag 16 000, Benz 140 000, Ufa 57 000, Api 205 000, Drown Doveri 40 000, Hansa Lloyd 46 000, Decker Stahl 195 000, Decker Kohle 190 000
^Lffen-Naffau.
fpd Frankfurt a. M., 14. Huni. Sn der heutigen Stadtverordnetenversammlung legte Oberbürgermeister Voigt den Haushalts- jplan für das Rechnungsjahr 192 3 vor ßrnd bemerkte dazu, dab tragen der ungeklärten I pßage man nicht sagen könne, inwieweit oer AIn= «erschied zwischen Einnahmen und Ausgaben sich Ibedten, oder ob sich ein tatsächlicher Fehlbetrag letgebe. Eine vorläufige Zusammenstellung der Soiideretats der einzelnen Derwaltungszweige ergibt bei einer Ausgabe von 89376 Mil' (tonen M k. eine Einnahme von 82 7 1 3 Millionen M k. Cs erfordern Zuschüsse fol- . ' sende Verwaltungszweige: Schulen 6830 Millionen Mk., Gesundheitswesen 5913 Millionen Mk., Wohlfahrts» und Zugendamt 5710 Millionen Mk., Wissenschaft, Kunst und Volksbildung 1389 Mil- , linnen Mk., das Hochbauamt 1286 Millionen Mk.. das Tiefbauamt 1134 Millionen Mk. Diesem Zu- schustbedarf von rund 27,7 Milliarden Mk. stehen voranschlagsmästig an Einnahmen aus Steuern und Abgaben 18,8 Milliarden Mk. und ein Netto- überschust der städtischen Betriebe von 2,2 Milliarden Mk. gegenüber. Die städtischen Bühnen heischen einen Zuschust von 800 Millionen, die älniversität einen solchen von 220 Millionen Mk. Die Erwerbslosenfürsorge beansprucht einen Zu- schiast von 350 Millionen Mk.
fpd. F r a n k f u r t a. M., 14. Juni. 3m Palmengarten wurde einem Herrn, während er l an der Garderobe seinen Mantel in Empfang t nahm, die Brieftasche aus der hinteren Hosen- 11 rasche mit etwa fünf Millionen Mark •i gestohlen. Auch im Zirkus Straßburger stahl man einem Gast die Brieftasche mit zwei Millionen Mk. aus dem Mantel. — Innerhalb der letzten vier Tage verhaftete die Schutzpolizei nicht weniger als 1 2 M e- t a l 1 d i e b e, die an ihren Arbeitsstätten größere Metallvorräte entwendet hatten. — Einem Kriminalbeamten wurde von Dieben die Wohnung ausgeräumt; sie raubten Wäsche und Kleider von erheblichem Wert. — Aus einem Zigarrengeschäft in der Bergerstraße stahl der Schuhmacher Philipp K a u f m a n n für eine Million Mark Zigarren. Der Dieb hatte aber Pech, denn als er den Laden verlieh, erwartete ihn bereits die Polizei.
fpd. Königstein, 14. Juni. Aus der ■' hiesigen Synagoge stahlen Einbrecher | alle erreichbaren Silbergegenstände.
Zürnen, Sport und Spiel.
■ * SlegreicheGießener Turner. Bei
dem In Aßlar stattgehabten Dezirkstumfest er» 3!c‘te der Män n e r - T u r n de re i n Gießen einen vollen Erfolg. Die Iugendober stufe- Staffel (Garleiischläger, Krelliag, Panneck, Seipp), und die S ch ü l e r st a f f e l (Decker, Kling, Hölscher, Kohlhafe) wurden 1. Sieger. Die S rüder kämpfe in SchleuLerball und Speerwurf brachten Turner W. Wenzel den 3. und 4. Sieg; 2ud. Malkomesius halte sich im Hxhsprung den | 3. Sieg. Die EinzelkSmpfe sahen folgende Turner siegreich: Aktive Turner: 6. Hans Stecker, 11. Lud. Malkomesius, 15. Willi Wenzel, 19. Hans Preis. Zöglings» Ober stufe: 4. Ar- thur Äreillna, 7. Fritz Stein, 10. Fritz Pannecke, 11. Willi Gerstenschlager. Zöglings-Anter st ufe: 4. Hans Felsing, 5. Hans Peters, 18. 4 Meyer, und H. Haberkorn, 22. Walter Mooh, 28. Willi Müller. Schüler: 6. Emst Kvhlhase, 11. Curt Hötcher, 19. Reinh. Dickelhaapt, 20. Karl Kling, 23. Emst (Saemmerer, 24. H. Muth und Rich. Schäfer, 26. Karl Schäfer, 26. Karl , Geller, 27. Reinh. Decker und Adolf Treser, 36. Stiebr. Honig und Willi Karl, 38. Fritz Weber, 39. Karl Schich, 41. Albrrt Donau. Die Leistungen des Turners Gerstenschläger verdienen rückhaltlose Anerkennung. Er erreichte tm Stagel- |k flößen 27 Punkte, im Hochsprang als Sinziger I 25 Punkte, im Laasen 20 Punkte, nur beim Weit- I fprung brachte ihn ein zweimaliger Fehlsprang um den ihm sicheren 1. Sieg.
* Die leichtathletischen Dezirks° I Meisterschaften des Dez i r ks Gießen- । Wetzlar des Westdeutschen Spielverbandes am 1 vergangenen Sonntag auf dem Platz des S. C. v. 1900 brachten von außerhalb nur eine schwäche Beteiligung, wahrend von Gießen außer der Spielvg. 04 nur der S. C. v. 1900 vertreten war, {der auch mit insgesamt 34 ersten, zweiten und dritten Siegern weitaus am besten abschnitt. Don den auswärtigen Teilnehmern fiel die Tg. Leun durch ihr gutes Staffelmateriäl auf. Die Wettkämpfe wurden am Vormittag glatt abgewickelt, um den Nachmittag für das Nationale <5d>toimn> fest zu reservieren, das dann auch einen großen Erfolg hatte.
Dermisch-es.
Sme seltene Münzensammlung gestohlen.
Derlin, 14. Juni. (WTD.) Aas dem Hei- mat-Museam in Merseburg stahlen Einbrecher Sammlungen alter römischerMün» Sen, die einen in die Hunderte von Millionen gehenden Wert darstellen.
Vier Arbeiter beim Kaaalbau getötet.
Dottrop, 14. 3unL (Wolfs.) 3.1 einem Kanalbau in der Dogenstraße gaben plötzlich die Erdwände nach. Fünf Arbeiter wurden von den Erbmassen verschüttet,' vier davon konnten nur noch als Leichen geborgen werden.
Schweres Drandnnglück.
Glogau, 14. 3unL (Wolff.- Heute nacht entstand in der hiesigen Rats- und Stadtapotheke infolge Selbstentzündung von Phosphor eia D r a n d. Bei den Löfchardttten, an denen sich au$ der Besitzer Klaproth beteiligte, entstand plötzlich eine Explosion, durch die Klaproth und zwei Feuerwehrleute schwere Brandwunden erlitten. Klaproth wurde durch den Luftdruck in einen Stttenleller geschleudert, wo er an giftigen Gasen erstickte, da keine Hilfe gebracht werden konnte.
Hinrichtung eine- NanbMvrderS.
Saarbrücken, 15. Zuni. (WTD.) Der vierfache Raubmörder Weigel, der den Händler Neumann, dessen Frau und zwei Kinder ermordete, wurde heute morgen im H>fe des hiesigen Gefängnisses hingerichtet.
*
* Der Bürger als Polizist. Dio englische Regierung beabsichtigt nicht mehr u:rd nicht weniger, als sich aus seinen Bürgern ein Reserve- korps für den Polizeidi-enst zu schaffen. Es sollen Bürger im Polizeidienst ausgebildet werden, damit in Fällen des Bedarfs eine Schar geschulter Männer da ist, die der ständigen Polizeimacht jlnterflühur.g gewährt. Ein kriminalistischer Fachmann äußert sich zu diesem Plan und wirft die Frage auf, inwieweit sich der gewöhnliche Bürger zum Schutzmann eignet. Mögen sich auch viele, d:e einige Bände Delektivgeschichten mit Aufmerksamkeit durchgelesen haben, für geborene Sherlock Holmes halten, so ist doch die Erlernung des Polizeidienstes sehr viel schwieriger, als man gemeinhin glaubt. Wie jeder Beruf erfordert auch der des Schutzmannes den ganzen Menschen, und wer, sozusagen als Reservist, nur in seltenen Fällen den Kamps mit den Verbrechen aufnimmt, toirö, trenn er nicht ein Genie ist, keine gro6cn Erfolge einheimsen. Es ist daher zu empfehlen, daß diese »Spezial-Schutzleute", wenn sie ein- gezogen weroen, md>t etwa bei schwierigen Aufgaben Verwendung finden, sondern den regelmäßigen Tagesdienst oer Schutzleute versehen, also den Revierdienst in den einzelnen Polizeibezirken übernehmen. Diese Polizeilräste müssen dann unter den Befehl von Derufspvlizeiofsizieren gestellt werden, derm nur d.ese werden die nötige Sicherheit und den Takt haben, der gerade in schwierigen Situationen für die Leitung der Polizei unerläßlich ist. ---
Kirchliche Nachrichten.
Gaspreis
vom 15. Juni 1923 ab
1050 MK. je cbm.
Gießen, den 14. Juni 1923. [4G60B
Städtisches Gas- und Wasserwerk Giehen.
Ärbeitsvergebung.
Die Weihbinderarbeiten zur äußeren Instandsetzung des Schulhauses, sowie des Back- und Spritzenhauses in der Gemeinde Röthges sollen sofort vergeben werden. Angebote sind verschlossen und mit der Aufschrift „Schulhausreparatur" bis zum 20. d. Mts., 10 Ahr vormittags, auf der Bürgermeisterei abzugeben, wo- selbst auch die Bedingungen offen liegen. Zuschlagsfrist 8 Tage. 4067V
Röthges, den 14. Juni 1923.
Hessische DürgermeistereiRöthgeS. Metzger.
«etef 19200,- 6725.-
18900.— 27910 - 41700—
16125 lOSO'O— 490000—
■
10.87— 3220— 1720)—
553.-
- Märkte.
Berliner Produktenmarkt.
Derliir, 14. Juni. Bei den sprunghaft weiter steigenden Devisenpreisen wurden die spärlich vorhandenen Inlandsofserten größ'.enteils zurückgezogen, und die vorhand-ene Nachfrage konnte nur zum kleinen Teil befriedigt werden. Die Preise stiegen erneut in beträchtlichem Ausmaße, waren jedoch unregelmäßig. Für Weizei bestand etwa» Begehr seitens der Mühlen und für Roggen Kauflust für WagAonware und Cif-Roggen per Juli. Die anderen Artikel einschließlich der Hülsenfrüchte und Futterstoffe haben bei überwiegend stark erhöhten Preisen recht rmhigeS Geschäft. Weizen, märktschen 174 000 bis 179 000 Ml. (steigend). Roggen, märkischen 143 000 bis 145 000 Mk., pom- merschen 143 000 bis 144 000 Mk. (sehr fest), Som- meigerfte, märkische 120 000 bis 130 000 Mk. (fest). Hafer, märkischen 117 000 bis 119 000 Mk. (fest), prmmerschen 116 000 bis 118 000 Mk. (fest), schlesischen 112000 bis 115 000 Mk. (fest), Mais, La Plata, nxiggenfrei Hamburg 135 000 bis 137 000 Mark (fest). Weizenmehl (100 Kilo) 460 000 bis 500 000 Mk. (steigend), Roggenmehl (100 Kil>) 350000 bi« 400 000 Mk. (steigend), Weizenlleie 74 000 bis 76 000 Mk. (steigend), . Roggenkleie 74 030 bis 76 000 Mk. (steigend), Raps 290 000 bis 320 000 Mk. (steigend), Leinsaat 290 000 bi» 300 000 Mk. (steigend), Vittoriaerbsen 190 000 bis 200 000 Mk., kleine Erbsen 150 000 bis 160 000 Mark, Peluschken 130 0'00 bis 135 000 Mk., Ackerbohnen 110 00-0 biS 120 000 Mk., Wicken 135 000 bis 145 000 Mk., Lupinen, blau 145 000 bis 155 000 Mark, gelb 175 000 bis 200 000 Mk., Seradella, alt 255 000 bis 265 000 Mk., Rapskuchen 120 000 bis 125 000 Mk., Leinkuchen 180 000 bis 190 000 Mark, Trvckenschnihel 37 000 bi« 39 000 Mk.. Raubfutter: Weizen- und Roggenftrzh, drahtgeb. 27 000 biS 29 000 Mk., Haferstroh, drahtgepreßt 24 000 bis 26 000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 25 000 bis 27 000 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Bvrmahd 25 000 bis 27 000 Mk. Nachmahd 22 000 bis 24 000 Mk. (Soweit kein andere« Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)
M
3 3unr Sm* icht in der Fvrsi- [lattoteten meh« ch ab, vrbei sie tors Schuch eine mit sich gehe»
lunt Untere be> : seit einiger 3eü steigenden Löhne ür rentabel. Don ttn und weiteren •bauert, denn der ein bewrjugter t hätte gern: den -eiier in betrieb ■ein Intee ener Fun^tsel weit -uruäliegen' e Zundstiiäe, dar- [e von PalmM. in die geologischen idte, ___
s Dollars
a. HL 1030M.
97994,40 1066S6C0 107217.40
138.14 151.62 1524s
12,28 12 966 13.u:12 2R97,25 3216 95 32:33,05 110L75 1:34660 135340
-ich ■
65« 1
-den ins V ' nns ^M'-s^
Ssr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier 16. Juni. Freitag abend 7.50, Samstag vorm. 8, nachm. 4 30, Sabbatausgang 9.40, Wochengottesd.: morg. 6.30, abds. 7.30. — 3fr. Religionsgemeinde. Gottesd. i. b. Synag. (Sudan!.) Samstag, 16. Juni. Vorabd.
| 7.45, morg. 8.30Predigt, abds. 9.00 u 940


