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llr. 268

Idflfl*. otM Sonn* enb ßeieriag«, mit btrSametooibnloyf (Biefjener$emiltenblflutr

135 unb 15 TliHiarben Mark Irägtrlo^n, auch b 51 llfrlerfa einen nnjtln. Nummern tnf olgebbt, trer ©enialL - 3 «r n pt td). entolÄfi«- stirbieSchrift» kiinng 112, für Verlag enb Q)e|4)Aftsfte0e 61. Sn|d)rif1 für Drohtnoch. ndjitn. le)tlg<r »letze«.

Pof1*trffento:

reiftirt e. 8L 116«.

1Z5. Zahrgmg

Mittwoch, H. November 1923

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

tfna nb Verlag: vrLHI'sch« U«lversl1Li,.vuch. nnö Stetnoredertl H. tauge in Sietzen. Schriflleitnng und SeschSfttftele: rchusUratze 7.

Imin hi ftrOi« lagtenumma bis gern Jladjrntttag ood)«r ohnejeb« üerbindlrchkeii Peels l*r 1 mm H4I« 10i Lnzeigsno 27 mm Brette 6nL Grundzahl 66 DUl, aus® 70 JL, I. Rstrlam» Anzeigen v 70 n n dtiils 225 . 250Mrü.Schisst«l Dtatzoorfchrrst , Aus­schlag. - Verantwortlich für Politik u. ^raiUtlon Dr Sritbr ötU).Gangs; für den übrigen Isd: Len» dlamM)<tn; für den MnjtiatnUd. >)ans 8*A, |A*tli ch in ®iegen

Das Karlellgesetz.

2hrf ®runb des inzwischen baufällig getoar- bennt Ermachligungsgrietze«. also ohne TNilwir- fung des Reichstag« Hal das Kabinett Ct.e'emann am 2 Hobembet ein Äartcll- oder Svuftgcfefr ettanen, das am 20 TloiKmber in Äralt irrten <rtrt> 8« tft tm Deullchen Reiche das erste seiner 2ü1 Au her einer ÄartrHenquete hn 3abte 1905 ist bisher In dieser Richtung nichts geschehen Andere Länder. Io Rordarnertta und Oesterreich ,ird> mit gesetzlichen De. uchen trjtanqegange.i di. allerdings zu glatten Mif^rsvlgen süh.len Damo ifl aber nicht getagt, dast das ixuIsche Ge'eh uderslässig und aussichtslos sei Deutlchland de- alle« versucht axtrben mut». um die künstliche findet sich In einer so furchtbar ernsten Vage bah alle» versucht werden must, um die künstliche Teuerung zu bekämplen und die Ma rkl - frei freit wied.'rhcrzultellen So w e bisher unter dem Gauck llpicl der Inslation dars nid?! Weiler gewirtschaftet werten Tic schon las neu Arbeitozerige en uns bi? Au fr bing der Demo i. machungsverordnungen auf srilon der 3rbcr. fo will jetzt das Äailcllg.lc.) aut seilen des Äipi j!3 gewisse ungesund« H.uriuaugeu de» j.eion Dell- beweids beseitigen

Die Erzeugung«. und Preispolitik der Kar­telle war feil Monaten Grgomtaad heiligster Angriffe fotM)frl von feiten der Derbrau her als auch eine« Teiles bei Erzeuger selbst Unt-i dem Fluche der Geldentwertung enlwistellen sich b i den Organisationen bei Produ eiten sch u eMi stände Der Preis vieler b.-ulHer Erzeugnisse truibe über den TeUmaiflflanb t i .aae geschoben Die @ii-ugang wurde abücht'lch und systematisch eing.schrankt um den Pr ii hmaui- zutleiben Daz, kam n überma ij. Rüst -u>st u.,.- nnb Prcisstellungen. bic durch bi? la!>ächl.ch i Trzeugungskosten nie und nimmer qe.estl.e. i,t waren Das Deran.woilungsb wu' t ei i geg , e. dem Semiinwohl ging re.loren Di. einst b in Kampfe um da« Tlauc Band bc« Ozcan« dach, tu einzelne Induftrielapiläne nur an jh c Prämien, nicht mehr an das Wohl des Schilfe«

Tas muh ander« werden, und dazu bient da« Kartellgesetz Ts zerliümmert bi- Kartelle nicht, wie von soziald-mr-kratischer Sri g-sorsten wur.' sondern cs sch lieht sich den Bed-vkn an, die b r Reichsverband der Deutschen Industrie noch im Oftober vor dem Zustandekommen des Geletzei­geltend gemacht Halle, nämlich bah daS Deibol aber die Unterbindung ber 5iarlelllreiheil zum Ruin be« industriellen Mittelstandes führen mühte, bah allzu buieaukralifch? Eingriffe das wirtschastliche Derliagsleben ?cnü:ten und bah eine engherzige Ueberw-achung ciicn T amtet- apparat erforderlich mache, der im Z.ichen des staatlichen Abbaus doch auf jeden Fall vermieden werden sollte Das Kar.cllieley gibt dem Reichswirltchastsministei unb einem neu zu schaffenden Kartcllgerichl bestimmte Vollmachten TP.nn ein Ka l.st. rl ag die Ge- famtwirttchaft ober da« Dcm.rna b. g:i ibrDel. |o kann der Minister beim Kai le Ire, ich'. die Rich- tigkeilSciklärung des -betrag*« beanha^en oder den Dciciligten das R.'chl der sri ilo'e.i Kündi­gung gen-ähren Das Gele-, bas sich leibst al« .gegen Mi b-auch wi.t'ch.ietliche Macht .estun <" gelichtet b.zeichnet. erlaub: seine, bem Milgl eb eine« Kaitclls. feinen D.rlla; aus irichtigern Drunde fristlos au kündigen al« ei i sol­cher Grund gilt jede unbillige Einschränkung der wilischaslllchen Dea .zung«s<eib.it Um cli? w rk- lame Kontiolle zu ermögliche i. mirb kür st, für jeben Kartcllreiliag schriiilich.- S">tm oe.langt Unb sticht nur den K.rrtellmitgli?. e i auch oen Abnehmern, bk zu unbilligen G . l^ äitsbedingun- gen Ablchlüfle getio'len haben kann das Kortell- grricht ein Rücktritts.ewt von ihren Der- trägen gewähr en Tiefe« Rest gilt auch (Sin'.cl- Unternehmungen gegenüber, .renn ein De jäh r- bung der Gelamtwi.il.t, rfi unter Au-nutz ung ei ct wirtschaftlichen Machtstellung rrorliezi. Das Kar- leUgciütt wird beim RerchSu i.t'chano; - . ch ge­bildet Die zur Zeil bestehen!e.i fr.in 2e- gerichtc In Kartellangelegenheiten blnbci lei en und werden in geeigneten Fällen vom l£irt- fchastsministei an.-u rufen - Das Lesest ist klar unb vernünftig 01! ;r wie übeixlf. fo hmgi n-i* hier ber Sistolg von einer möglichst g.ohjugiacn, verständnisvollen und unbuieaul atifchcn An - Wendung ab

Neue Verbrauchssteuern.

/Berlin, 12. Rov HBolff Sine v,n der Acichsrogrerung bereite am 27 Otio! n auf Grund be« Srmöchl gung-gesetzes erlösten? D rordnung über 'Derbrauchsllenci n tr ingt cm. Ei Höhung der Steuern sürZucherSalzund Zündwaren lowre die Festfeyung der Spielkarten st euer in Gold Die Dei orbnimg <?ll om 16 Ro.crnber m Kraft treten Den vielem Tage wird b.l "tät­lich di« Renlenb.nnl i i« Lebe-i treten; die Rolen- Vresse wird dann itillgelegi

Die Finanzierung des Reichshaurhaltes er« folgt auf der Grundlage eine« für 4 Monate veranschlagten UedergangFrtals.

Um ihn durchfuhren zu könne.' ol> :e die Kredite der Rentenbaus zu stark in A 'i.'i. : *u nehmen, müffen felbsire.standlich all« SteuerI'r.t so au«- geschöpft trxi.'en. wie <-4 unter d.n g?,-.ivärtigen Umständen nu: möglich ist. Tie Verordnung Hellt nur einen Auslchiin nu« br1 steuerlichen Mafncrhmeu bat die in«bclortberc auch auf dem Gebiete bei Desiysteu.m erforderlich we. den um den fiiebien fmaiijkllcn Sriola zu erreichen und die 6tcuf .n den neuen wlrlsch'ltlichen Der- fräitwHcn an.zrrpals«n.

Die Zuckersteuer

wird 35 v.H bce Aeilrcllerpieile« lüt Terbrawt*-

Die Neichsregierung gegen den Separatismus.

Niemals Ermächtigung zur Ausrufung einer Rheinische- Republik. Wirtschaftslage und Rheinlandkommission. Das Arbeitslosenheer. Die separatistische Notenpresse.

Berlin, 13. Rov. (WTB.j Gegenüber den vielfach, namentlich im Ausland verbrei­teten Gerüchten, wonach mit Zustimmung ber Reichste, ierung die Errichtung einet autono­men rheinischen Republik bDorflwird von zoständis er Stelle erklärt, batz die Reichst gl .'« rang nach tm? vor auf dem Elandpuukt steht, datz für fi? jode Diskussion über di: T:rän« ternn. de« staatsrechtlichen T3.rl,äilni)f « vom Rheinland und Ruh::ebiel zum Reich aus« cefrfr (offen ist Dir Reich«:agi:rung wird nirmalt einen tat n eh-:nd.n Schritt hm und niemals di? Grmächli uiig zur Ausrufung der Rhe.nifchen Republik erteilen. Zur bii Terfrältr.iS b:r Rhrin'ande zu t:n Län­dern toi* für jede Antd.rung dirfrs Derhält« nist?s kann nur die deutfche Reichsverfastung maßgebend fein.

Dienstag »crmiltag haben in der Reichs­kanzlei die Besprechungen mit Bertie- lern bei beichten Gebiete !>. zo.i en Di- kefpieckungen woieo n >li.n?l] .,i ; - de > da ch die Fin.in lage d s Reich s u.to durch o>. T£<igc- ;u;;g dei sranzöfifche.i uno belgische i D. atzauis- lchördcn, daS Dir fchaslslcren im te e l ii Gebi:I aivbei in Eanz zu bringen Man glaubt, i i le- Ictiüffc L'i. von wntfchaNlich als auch von politisch größter Debeutung e ah: icürö.n Di? Inteta.liierte Rh irlandkommisfion hat eine Abotdnun; bet Rhein sch:n Provinzial­

landtages empfangen,

die aus folgenden Herren bestand: Landeshaupt­mann Dr Horion-Düifell'o '..ge.m.i te, HaaS - Köln Piarrer tin Etter- K.efeld, Cuftizrat Kaller und Rechtsanwalt Loenartz- K.b enz. Di: Abordnung hat iv.ge id Punkt vir Sprache gebracht Di? leparatistifch le« tregung, die Au^wrilung und Ami eile der Gefangenen, bic F age ber polrtiI chc n Freiheit unb be« Dc fammlungsrechte«. ber Dclahungslastcn. die uirtfchast ichen u.ib sozialen Schwierigkeiten, die Arbeitslosig­keit und die Scha-ierigkejlen der Lebens­mittelversorgung D.e KommrN o i edläit? zu den elften Punkten bah diele all-;.meinen politischen Fragen bu ch fi n i ch I mit de r Ber- tretern be« Landtages erörtert lie ben könnten Zu dem f-c.iun und dritten Punkt erklärt: bi: Kommillion, daf, lic lieb vorbelalte, bi- au,- gca.ors.nen F agern mit Wohla ollen zu piürcn in dem Mak.?, al« die sortfchrciteude Der- föfrnung der Geister es zulaft Zu der F ag< der E idbefchlagnahm nu be erllä I. dast diele jetzt gereg.lt fei, nachdem die Reich« e - mögenSver Wal lang die Geldzablungen an die Aimeen wie fiüfrct wieder aufge lornmcn hab-, unb nachdem die Arm en in,olg:dell:n darauf per,',schier hätten Sei) u brlchlagnahme,, Zum lernen Punkt crllär.c die Kommiffion. bah die alliierten Behörden all?S tun wüt du. um bu bargclcgte Lage zu beffern St. rechneten ba nai, bah die brüllet'n Dchörden dabei in jeher Weile mitwirken würden

D e ung heueten Sck rioiiqf iten, bi? bos Wirttch flSleben her befetz e r ® biet? und damit beS gefomie r Rc ch s b.droh n. erteilen am teilen c<us be* Tallache, bah

die Arbeit«.ofigkeit in Deutschland infolge ber Absperrung der rh:mischen und Ruhr«

gebiete durch die Franzose« einen nie gekann­ten Grad erreicht

Hal Allein in den befehle-r rheinllch.-n Gebieten find zwei Millionen Arbeitstoie Rech man die Kurzarb iler und bi. Famili ongcbo.ig.n ter Erwe bslo en und Ku> zarbc.ter frtn-u. so ifl hier mlnb.flen« bic Hälfte bei Bevölkerung von ber Arb.rtslolrgt it betrv.len Auch im unlekfitcn (Scbid machen sich die Rückwi.rungen ter Befeyung mehr und mehr geltrnb De Zahl bei unterstützten $r- wcrbslolrn b.tiägt hier bereit- über 700 000. i e bei unterstütz < . Kurzarderte . m h. a!S 1^ . Millirnen Hi rzu kommen noch zahlreiche E wcibs!.': unb Kurz.,rie ter bie nuck ben n i- Icnbcn Bcllrmmungen eine Untiftühung nid;l cif) Iten kör.ner D.efc Zahlen w r'en ergänzt tu ch c ne Statistik tc A.beit.rfach.erbäni" B:- tc t« >äade September waren 10 vorn Hundert ihrer Mitglieder arbeitslos unb 4) vom Hundert Äui - rbc.t r 3n eiu-clner Tkibä,-.b n crlah'e die Arb.itsioligleu bis zu 30 oe.n Hundert, in anderen b.c der Kuiza»beiter <5 vom Hundert tci M.tgli ter. Die Ao! ist um |o giöf:?r. ule t c sin. n-i lle Lage D utlchlands den Unter- stützungsmöglichkeiten engste Drcn- »en zieh:

Die Finanzierung der Separatistenaklion.

Berlin, 14 Roo. iWä^B) Di' Separa­tisten b s.hien in bei letzten Woch- bi? Städte Ander nach und Matzen und le nächtigte» I ch dort ber städtilch n Druckpre||e. auf brr fic eigenes Aoig.-ld Hersttlllrn. Si: i>*rl -ngten von ten Bo st.fern ber b treff.nber Re chsb.ank» «iftaltcn bi: Gmlöfu.ig die es Aotgeldes unb tiorten, im W.rgcrung«|.,lle di. Beamt n zu reib -iKn. Obwohl fich ter Krcisauslchrrh in M.-tzen gegen die I3ültigt.4t bcs feparaiistifch'» Aotgcldeis auSge|pr'0ch.'a hatte, ist

von dem französische« Del«;ierl:n der Rhein« landkommistion die ®üliijl?it dies?« Rolgel« de« für den gesamten Regr.rungsbrzirk Ko­blenz ausdrücklich anerkannt

worden. Dre Reich sb.onkncbenftell' Mayen wurde doraufh n geschloffen Eb:nfo tour­ten r-.n 8 Aov.mver die Reichsbuntn.h rftelle.-. in K reuznach und Kirn g.'|chtoife>, weil t e dortigen Separatisten sie zur Annahme ihr.s Ao'gelt. S, b.i in Te trägen von über hun - betlioufenb Billionen gedruckt worden war. zwingen wollt n 3n ter gleichen Weile to rb in Koblenz v.rl hicn fall« bi. Separa­tisten von bei dortigen Reich«ba rkstrlle bi? 5in- löfu. g oder Ann.hm.- ihres Aotgeldes forb-trr sollten Dre fronzöfifch: Befatzungsd hSrbe p *>m in ter Dwucktvei von W. Girar bet i - 2 11en 5000 B Ilioncn fort und om 8 Aivetirder auf tc Reich.ibn'kstette Düsseldorf I8Q0? Bil- Ti"-rei Die b fackch? Te'afungLb b rte lieh NM gle ch n Dvie aus ter Reichsbankilellc Aachen 1000 Billionen soiln'hmen.

9?riie Ucbrrqriffe brr Zonbrrbänblrr.

München. 13 Aov IWTB) Amtlich Aachdem sich die Separatisten mit Hilfe ber Siandcn in b:n Befi» ber RcgierungSgebä id: in Spctzer gefetzt biben, werden bi: R"gir- rungsgefchäflc der Pfalz von einem anderen Orte au« versehen.

3n der Aachl zum Dienstag ist eine gröber» feparalistllche Bande in Limburg elngebcun- gen. ber e« gelungen ist. da« nur von f<ävachen Äiäftcn der Schutzpolizei besetzte Rathaus ein- Aum bmen Hebet ba« Schicksal des Bürgermeisters und der Beamten ist noch nichts bekannt Auch ba« Postamt ifl von ben Icparutiflischen Banden umstellt doch ifl es Ihnen bis letzt noch nicht ge­lungen, in dasselbe cinzudringen Die Franzosen leben bem Treiben ber Separatisten mit Wohl­wollen zu

Ludwigshafen touebe durch foart» zösischc Kriminalbeamte der Oberbürger­meister D' Weih verhaftet und mi® Vanbau gebiachl Zrgenbwelche Gründe ber Ber- baltung sind bisher noch nicht bekannt geworden

Die Besprechungen mitber Regie.

Re > l i tr. 13 Aov IWTB > Die Meldung des .Zournal über bie Bcrhanblungen zwilchen der sranzdfifch-d.Igilcken Eilcnbahnregie und den Berlrelem be« Reichsverkchrsministeriums ist -c ts ungenau, teil« lallch Die Frage ber deut- fchi E.f.nbahnen In bvi englischen Zone luuib? bei bei Berhandlungen mit keinem Worte erwähnt Die angebliche Unterstellung der Rcichsbahnbireklion Köln unter die Eisenbahnregie ifl c r 1 u n b e n 3n Düsseldorf handrltc es sich darum, im Hinblick auf die auher- oi bentlichc Wichtigkeit ber Wicberaufnahme be« irtlchallsleben« in ben besetzten Gebieten einen inoilus vivendi zwilchen ben Estenbahnen be« urb<setzten unb be« besetzten Deutschland an­zubahnen Zu diesem Zwecke wurde ein Rahmen­abkommen zwischen den zuständigen deutschen und sianzösischcn Stellen getroffen, ba» durch weiter» Berhandlungon in Mainz ausgebildet wurde. Uclxr dese Mainzer Der Handlungen zwischen Geheimrat WvlI vom Reichsveokehrsministerram unb bem Direktor der franzSfisch-brlgilch-n Sl'ea- bafrnregte. Brea u d. bemchtet Haoos S« fei da« Programm einer Reihe kleinerer Befprechutr- gen feftgelegt worden, die am 16 Ho Dem ber be­ginnen und zwei Tage dauern sollen, und denen bic Regelung ber Einzelheiten Vorbehalten bleibt. C« sei auSgemacht worben, bah ab 14 d M. bie deutsche Sisenbahnverwaltung täglich der 2Ugu 200 offene Güterwagen und andererseits die Regie der deutschen Eilenbahnverwoltung 400 gebcatc Güterwagen au« bem reichhal­tigen Material liefert, bas auf ben Strecken ber besetzten Gebiete feftllegt

(?in Abkommen brr Prarbffoffinbnftrir.

Koblenz 13. Rov (Huvas.) Die Dertreler der rheinischen Farbstofsindustri« haben mit den Delegierten ber zuständigen Ab­teilung ber 3ngrnieurfommlf|ion ein Abkommen getroffen, über das unter Mitwirkung I .r französisch:« belgischen unb italienlltcn Sach» Ccr'.änb.g:>i in Anwesenheit der englische i Del»- gierten verhandelt wo.den ist 3n diei.-m Ab­kommen verpsllchtelen sich die Industriellen, die ug Imähigen Leistungen aul Reparations­konto g mäh dem von ber Rheinlandkommif Ion eila||enen Verordnungen wieder a u s z u n e fr- rn e n Die Indust i (len sollen sich bamlr ein ver­stand.« erklärt haben bah die Waren beim Ver­laden von ben Fadi ker aus von den alliierten Zol b.amlen tontrollic würden

zucker |M.hli«i ab Migd.burg betragen und vom RcichSminifter ber Fiuauzen In Goldmaik feft» zuletzen le.n Bei b:m geg.nwä.lig n Proile von 42 Gvldmark für ben Dopprlzenlnei wäre fic allo auf 14,70 Goidmark fcflzule! en 3m Frieden betrug die Zuckeisteuer bei einem Preiie von 24,73 lltart 14 Mark vom Dopp.l,.n'aer. allo DCibältniemähig noch erheblich r. c I) r Bc- rückliLiigi man abei bi: verminderte Kaufkraft ber Bevölkerung und ihre lonstig: Belastung. Io wird man jetzt nicht mehr d v Vor­wurf eibtLeit können, bah Deutschland in rifrtet der hohen Belastung im Auvlande. name. Ilich in ,'ialien unb England, den Zack., nicht zur Deckung seine« Fmanzbebarf« soweit h.rang:- zogen habe, wie die Verhältnille c« gestatten In einer eigenen Beiordnung über die Zucker­st euer wird diele Abguö: non 16 Aorcmber an für Stärkezuckei aal 6 Golbmaok. für anbcrcii Zucker auf 15 Goidmark von 103 Kilogramm Reingewicht festgesetzt

Die Salzstraer

wird 45 v H be« Grohhand.lSi rciei sür gewöhn­liche« Spellcfalz In Io«e. Schüttung ab Brrun» 'ch i e.g b.lugen und eben a l« in Go d zahVa fein Die ti ub bei einem Golbprei« von 1 64 JRt 'ür ben Dvpp. '.niner auf 0 74 Gvivmark fektzufeyen Irin gegenüber einer Siener von 12 Mk im Frie­den. Aach t:m neuen Salzstc e gefetz ist aber nicht nur ba« Speilesalz. Icnbern alle« in den Ver­brauch kommende Salz der Steuer unterworfen, weshalb auch ein Vergleich mit te: Belastung des Salzes Im Ausland kaum möglich Ist

Die Zündwarensteuer

wird künftig 60 v H de« Sin-erwertes (Hersteller- veokauszprei«) betrag:n Bei bem gegrnwärtigen Pirile von 165 Doltmurk für eine Aormalllste (1003 Pakete zu 100 Schach!elli) ergibt sich danach

eine Sie e von runb 1 Golbplennig für die Schach­tel g.gc. ub:i eine. Sie er von 15 Pieunlarn vor dem Krieg Der Hrriieller, erka.fspr.iu i l aber ren 90 Mk für eine Aorrnalliste im Frie cn auf 165 Gi Itrnark gestiegen, b.-t P ei^ eiasch ä hlia, Lei- Slcuer stellt fick mitbii höher al« im Frieden. Dies m ch ange ich s bet lehr hohen Belastung ber Zündktolzc im Auslaub qe raven werden Die BfrieUar len fl euer l'ltn der 71 c taung auf 30 Golbpfennig für das Spiel f.stg letz! worden, und entfprlchl somit bem 73or- kriegssteuersah."

Goldanleihe und Rentenmark.

Berlin, 13. Aov (TB 75) Am ltch Mit bem Erscheinen der Rentenrnark, da« für ten 15 Aoormber vorgesehen ist. wird die Geld­anleihe allmählich ihre Bekcuiung als Zah- (ung.-miitel vcilicren und ihren eigentlichen Zweck, eine Kaprlalsanlage zu b e en. w eder zu- g.sührl werden Die Golbrnkeihe war von Pom- l..cin nur als inierimiftild)c« Zahlung-mrltel c b.ä i unb dcmentsprech.nd B> irbe >ruch nur ein 5>g . zier 75ctrag kleiner und kleinster Stücke aus- aeg^boi 73cn diesen wird em Teil bub irch aus dem Bei kehr verlchwinbrn, bah ihre Besitzer von dem ifr.icn für 2anuai eirgeräumten Umtausch- recht inRenlenmark Gebra. ch machen So- axtl bic« nlch! gefchieht. werden bie (Innen Stücke al« hoch verzinsliche« Spatg ld tm Pub.rkum blei­ben Tleben den zum interimistischen Zahlungs­mittel gewordenen kleinen und kleinsten Stücken Dvidanleihe ist von ben verfchiedenen Stellen wertbeständiges TTotgelb ausgezeben worden dessen Unterlage Gvldanle bestücke Mben. Der Tieichssrnanzminllier beflimmte. bafr dreie« Rot gelb durch Goldanlelfre gedeckt fern muh. berm wur durch die Burduag enrsprechender

Beträge in Gvldanleihe wird eine Inflation In Doldanlciho verhindert und gleichzeitig die Papicrmark-Inflalion verringert.

Da bei vielen Empfängern vo« kleinen «nb kleinsten Stücken bet ®olbanhifre bie Acigung viftüilb, ®6iu<uiieifrt zu frumstetn, iltit «tn

Tstangel cn flehten Stücke« ein

Kein.-s'all« durfte zur Deh bung diese« MangeK let Betrag b.r Toldanleihe über bie gesetzlich Lorgckfr.iien 500 Millionen Mark hinaus ei- f>?bi werden auf der anderen Leite aber muhte etwa« gescheh.n. um di? Zeit bi« zum «ärscheinen Lxr RerUumark durch ein andere« weribeständige« Zahlui.gZmittel zu übcrbrüd.n. Au« diesem Grunde wurde in der vergingenen Woche be- fdilolfra, öprrxentig. Doldlchahanweisun- pen »zugeb.n, die ausschli.hlich bem Zwecke i enen, <me Unterlage für da S TT oi gelb u bil'en 2U8 Zahlungsmittel komm n diese Gold» Id r ntoeifungen nicht in Betracht, denn es Han­ke'1 sich um mit Zinslchrinrn versehene Glücke, ?ic nur in groben De trägen auigegeben werden Auch bie nvch Weiler auSzug benden Goldschaianw n. d-i zum älmiautch der Pa­l'.errnark unb zur Tlfgcltung der Devllenabgabe bestimmt sind, werd: i sc grast gestück lt fein, bah sie ihrem Tfrartkt«r. al« Kapi lalanlogc und nicht als .Zahlungsmittel zu bienen, voll ent- slrechen 7k>n einer Golkanleiheinflalion kann nach alledem keine Rede sein. Pielmefrr werden die längsrilligen Kredit« durch Goldanlelfre oder Reich-ichahanweifuvgm sinanzi.n Die'? Finan­zierung geschieh« zunächst durch Schatzanwelfun- gen. bie «ine Laufzeit von nur einigen 3afrct« haben Für die Fivanzrx rtnalUing wird es baraaf an kommen, di« vchatzaaweifungen später durch ein TLnarbol langfristiger Anleihen w losckokkdter-»