Aus Dem Amtsverkündigurrgsblatt.
in
12. Mär»
Datum
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schuld eingetreten ist.
Nach weiteren Bemerkungen des Abg. K o e - nen (Komm.), der das Verhalten der Sozialdemokraten scharf kritisiert, wird nach 8 älhr die '2Bci'.cr= beratung auf morgen 2 Uhr vertagt; außerdem 3. Lesung des Gesetzes über die Wohnungsbauabgabe.
14 000 OKI., Kartoffeln,' weihe unb rote 2300 bis 2500 Mk., gelbe fleischige 2700 Mk. (Erzeugerpreise). Rauhsutter: Weizen- und Roggenstroh, dcahtaeb. 13030 bi8 15 030 Mk-, Haierstroh, draht- gepreßt 10 000 bis 12 000 Mk., Stroh, strohseilgebündelt 13 500 bis 14 500 Mk., Wiesenheu, gut, gesund und trocken, Vorinahd 16 000 bis 18 000 Mark, Nachmahd 13 500 bis 15 500 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die
gestürzt. Güterwagen wurden vom Winde umgeworfen. 3n Portsmouth (Ohio) wurde ein Schulhaus abgedeckt, wobei mehrere Kinder getötet oder verwundet wurden. Nach einem späteren Bericht sind etwa 40 Personen getötet und Hunderte verwundet worden. Der Schaden beläuft sich auf Millio-
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• Einsatz der Technischen Nothilfe im Hochofenwerk Herrenwieck. Am 16. Februar 1923 traten die Arbeiter des Hoch- ofenwerkes Herrenwieck-Lübeck wegen Lohndiffe- renzen in den Streik, ohne sich zur Ausführung von Notstandsarbeiten zu verpflichten. 3m Hinblick auf die durch die Arbeitsniederlegung und Hinterlassung der Notstandsarbeiten p^hassene
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Tschechoslowakisch!: Noten .. ■ Norwegische Noten Rumänische Noten Spanische Noten
Strauyenzucht hauptsächlich in SüdauslraNen, auch in Dcktoria, Neusüdwales und Queensland sind versuchsweise Strauhensarrnen angelegt worden. ES ist interessant, dass die australische Strautzen- zucht letzten Endes — Deutschland zu danken ist. Wie Dr. P. Koenig in der Zeitschrift „Naturschutz' erzählt, hatten die Aust aller die grchtcn iDj/toierigteiten, d.e nötigen Zuchttiere zu erhalten. Obwohl in Südafrika eine äleuerprodukiion an St rauhen vorhanden war, wollte man doch aus Konkurrenzneid den Australiern die Anlage von Strauhenfarrnen unmöglich machen. Es war daher die Ausfuhr von Strauben und sogar von Straußeneiern streng verboten Dies B.r.ahrm erregte natürlich in Australien starke Entrüstung, um so mehr, als die Südafrikaner sich die beiten Merinoschafe aus Australien zur Hebung ihre. Schafzucht holten und dadurch zu scharsen Wettbewerbern auf diesem Gebiet wurden. Da auch die Negierungen von Aegypten und dem Sudan Strauben-ausfuhroerbote erlassen hatten, so war es den Australiern unmöglich, aus den Heimatländern dieses Vogels Zuchttiere zu bekommen. Da wandten sich die künftigen australischen Strauben- züchter in ihrer Not an Hagen deck in Hamburg und erhielten von diesem wirklich eine Anzahl Stcauhe. Sie brachten 20 Strauhe lebend nach Australien. Die Kosten beliefen sich für
Märkte.
Berliner Produktenmorkt.
Berlin, 13. März. Der Produkten» markt lieb keine besondere Anregung erkennen. Die Preise für Weizen und Roggen behaupteten sich; angeblich besteht nicht weiterer Bedarf der Reichsgctreidestelle für beide Artikel. Auch Gerste wurde wenig umgeseht, obwohl sich Nachfrage dafür zeigte. Für Hafer waren die Verkäufer bei genügendem Vorrat eher nachgiebiger. Auch die Preise für Mais konnten sich nicht vollständig behaupten, da bahnstehende Ware drückte und auch die Einfuhr für rentabel gehalten wurde. Mehl besserte sich etwas bei ruhigem Geschäft. Für Futtermittel fanden sich In naher Ware leichter Abnehmer. Weizen, märkischen 41 000 bis 42 000 Mk. (ruhig), Roggen, märkischen 38 500 bis 39 500 Mk. (i-uhig), Sommergerste, märkische 32 000 bis 33 000 Mk. (ruhig), Hafer, märkischen 30 000 bis 31 000 Mk. (ruhig), Mais. La Plata, waggon- frei Hamburg 38000 biS 39 OOO Mk. (abgeschwächt). Weizenmehl (100 Kilo) 120 000 bis 130 000 Mk. (stetig), Roggenmehl (100 Kilo) 110 000 bis 120 000 Mark (ruhig), Weizenkleie 20 000 Mk. (ruhig), Roggenkleie 21 000 bis 22 000 Mk. (ruhig), Raps 85 000 Mk. (ruhig), Leinsaat 85 000 Mk. (ruhig), Viktoriaerbsen 65 000 bis 72 000 Mk., kleine Erbsen 50 000 bis 55 000 Mk., Peluschken 65 000 bis 80 000 Mk., Ackerbohnen 35 000 bis 42 000 Mk., Wicken 55 000 bis 75 000 Mk., Lupinen, blau 50 000 bis 60 000 Mk., gelb 70 000 bis 90 000 Mk.. Seradella, alt 75 000 bis 100 000 Mk.. Rapskuchen 29 000 bis 30 000 Mk., Trockenschnitzel 13 000 bis
Aussprache.
Die ersten Paragravhen werden bewilligt. Zu belsturm § 5, der die Sähe der Abgabe enthält, begründet Abg. Obermeyer (S.) einen Antrag, die Regierungsvorlage insofern wiederherzustellen, als die Regierung ermächtigt wird, mit Zustimmung des Reichsrats die Sätze weiter zu ändern.
Ministerialdirektor 3 m h o f erklärt namens der bayerischen Regierung, diese könne einer Erhöhung des Satzes auf 3000 Prozent nicht zustimmen wegen der grossen Erregung, die eine so drückende Belastung im Volke auslösen mutzte. Die bayerische Regierung könne nur mit dem ursprünglichen Sah der Regierungsvorlage von 1500 Prozent einverstanden sein.
Abg. Eichhorn (K.) polemisiert wiederum gegen die Haltung der Sozialdemokratie, die entgegen aller sozialistischen Tradition die wirtschaftlich schwachen Mieter mit einer brutalen indirekten Sondersteuer belasten wolle.
Abg. Tremmel (Z.) stimmt dem sozialdemokratischen Antrag mit der Abänderung zu, datz die Regierung bei einer Erhöhung der Sähe nicht an die Zustimmung des Reichsrats, sondern des Wohnungsausschusses des Reichstages gc*
greifen.
Wechsel im französischen Oberkommando?
Brüssel, 13. März. (WTB.) Der Berichterstatter des „Eclair" verbreitet das Gerücht, es sei gestern im Laufe der Konferenz entschieden worden, diemililärischeLei- t u n g in der besetzten Zone General W e h - gant) zu übertragen.
Abberufung des Ingenieur« Softe?
Paris, 13. März. (WTB.) Aus einem De> richt des „Echo de Paris" aus Brüssel über die gestrigen Beratungen könne geschlossen werden, Latz der vielgenannte C o st e seinen Posten verlassen wird. Er ist angeblich kränklich und soll erseht werden durch den Bergwerkshauptmann Franhen, der der französischen Regierung von der Saarregierung für das Ruhrgebiet geliehen wurde. Franhen ist deshalb auf der gestrigr« Konferenz in Brüssel als grober Sachverständigrr aufgetreten.
Kunden fein solle.
Abg. Andre (Z.) bekämpft den Antrag. Schon bei Annahme der 3030 Prozent tixrrbe ein Sturm der Entrüstung durch das Volk gehen. Mel richtiger wäre es, die wirtschaftlich Starken . zu Len Lasten heranzuziehen.
Abg. Leopold (ntl.) und Abg. Wiens- feld (D. Vpt.) lehnen den sozialdemokratischen Antrag ab. Der Antrag Leopold (Dntl.), welcher die Abgabe auf 1503 Prozent ermäßigen will, wird gegen die Antragsteller, die Kommunisten und einige Abgeordnete der Mitte abgelehnt. ebenso der Antrag, welcher den erhöhten Sah bis Ende 1924 befristen will. Für den Aus
gen.
Abg. H a r t l e i b (Soz.) begründet feinen Antrag, der die Bestimmungen verschärft und mit den Zuschlägen die Geldentwertung vollständig aus- gleichen will; welche seit dem Eintritt der Steuer-
ernste Lage forderten WerKürektion uno Senat die Technische N o t h i l f e an, deren Einsatz von der Regierung in Lübeck angeordnet wurde und am Sonntag, dem 18. Februar, mit ungefähr 103 Mann vonstatten ging. Den in drei Schichten arbeitenden Rrthelsern obliegt die Notvecsorgung Lübecks mit Gas, sowie die Sicherung der Werksanlagen.
* Deutsche Strauße als australische Zuchttiere. Die austra ische Stra >hrn ucht hat in letzter Zeit einen bedeuten)en Aufschwung genommen, wenn sie auch freilich weit hinter der südafrikanischen zurücksteht. Man findet die
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J??: dergangeM hier ein unbekannter gnak im Werte von • halte die Bestellung > die Ware nach einer J: ^lenoegs fing er A ab, dem er unter ülaschen abnahm und \ Em wegen bcheck. ieT. geflüchteter junger nburg derhastet
allan.
. M., 13. My. Qlth ist augenblicklich die 26jährige Eisendrchu dem Vorort Hausen irz, mit einm freunde tr von einem Ausflug 'aunusstrahe von einem »ährend beobachtet. Ob» eundcn gewarnt wurde, u gehen, trat er doch ift bet junge Mann mit Wahrscheinlichkeit n Opfer des Fremden
lerfan^^^ten.
tob*
Deutscher Reichstag.
318. Sitzung, 2 Uhr nachmittags.
Berlin, 13. März 1923.
Der Gesetzentwurf zur Abänderung des Reichsversorgungsgesetzes, Altersrente r-, Kriegspersonenschäden- und Offizierpensionsgesetzes wird in erster Lesung nach kurzer Debatte an den Ausschutz verwiesen 3n der Vorlage werden die Renten der Geldentwertung entsprechend erhöht und aufjer- bem eine Zusahrenle entspiechend den Teuerungszulagen gewährt, die mit den Teuerungszuschlägen der Beamten steigen soll. Sie beträgt zur Zeit 395 Prozent. Für die unter 25 Prozent in der Eiwerbsläligkeit geminderten Beschädigten soll die laufende Rente fortsallen und an ihre Stelle eine einmalige Abfindung treten.
Ein Gesetzentwurf zur weiteren Entlastung de r G e i i ch t e, der die Zuständigkeitsgrenze fu. Gemeindegerichte auf 30 000 Mk. und für Amtsgerichte auf 300 000 Mk. erhöht, im übrigen aber Sie Regierung ermächtigt, im Falle einer wesentlichen Aenderung der wirtschaftlichen Verhältnisse, die Wertgrenze mit Zustimmung des Reichsrates anderweit festzusetzen, geht debattelos an den Rechtsausschuh.
Von der Deutschen Volkspartei ist beantragt, in einem besonderen Gesetzentwurf die Zuckerungsfrist für die Weine des Jahrganges 4922 bis zum 30.6.23 zu erstrecken. Auf Antrag von Guerard (Z.) wird die Frist bis 30.7.23 ausgedehnt und der Gesetzentwurf
lchutzantrag (3000 Prozent) stimmen geschlossen nur die Sozialdemokraten. Er wird im Hammelsprung mit 157 gegen 130 Stimmen abgelehnt. Damit ist aus dem Gesetz jede Festsetzung der Abgabe überhaupt entfernt. Von 8 5 wird unter grotzer Heiterkeit nur der Sch'.uh- sah angenommen, wonach die gar nicht beschlossenen Sätze nur für die Jahre 1923 und 1924 gelten. Der Rest der Vorlage wird im wesentlichm in der Ausschuss fass a ng angenommen, ebenso d.e Entschliessungen betreffend Verbilligung der Baust rsfe, Errichtung von Pflichtsparkassen usw
Alm 317 Llhr wird dann der Gesetzentwurf über die Geldentwertung in den Steuer- gesehen weiterzuberaten begonnen. Die Beratung wird fortgesetzt bei Artikel 2, § 33a, welcher die Bewertung von Devisen und Wertpapieren regelt. 3n der Freitagsihung war die Abstimmung hierüber dadurch vereitelt worden, datz die Sozialdemolraten durch Verlassen des Saales das Haus beschlutzunfähig gemacht hatten. Diesmal blieben sie im Saal und § 33a wurde mit den Stimmen ter bürgerlichen Abgeordneten angenommen. Artikel 3 regelt die Berücksichtigung der Geldentwertung bei der Zahlung. Rach § 1 soll für jeden Monat des Rückstandes von Steuern ein Zuschlag von 15 Prozent, bei mehr als drei Monaten lldückstand ein Zuschlag von 30 Prozent des Rückstandes gezahlt werden. Mit der Abgabe der Steuererklärung zur Einkommensteier soll der Betrag nachgezahlt werden, um welchen die Einkommensteuer die auf die öteuecfdjulo gcleb steten Vorauszahlungen und die im Vorjahr durch Lohnabzug einbehaltenen Steuerbeträge überstei-
iht, sondern wo» er von 9lnlu'it. Tic beiten i sind lucrilo) für öeit > von dem neM'nchien -arbeitet iveideu lSnnen, totbmerim^nbrimiiel hon uovbcrfiiei ul und t mit) f.tiiiefl misaemitzt ich nun bei nun» dar iaökraficn nom uuev ; jit öieicnlic Vinbrnita, lieiilidicnlfriinDriiiifluo« iiiiöbieoticn ^rtiwadjcrt iuutnifllirt>|lcl11111 _ 'i in der Ml
e i I unsrhein- usleln her- leie befrei! len. macht weich. ™ :u haben.
in zweiter Lesung in dieser Fassung angenommen.
Nach Erledigung einer Reihe weiterer kleiner Vorlagen wird sodann die Weiterberatung der Wohnungsbauabgabe fortgesetzt.
Abg. Schirmer (Bayr. Vpt.) wendet sich ?egen die vom Ausschutz verlangte gewaltige Er- öhung der Abgabe. Der Reallohn der Arbeiter und Angestellten betrage kaum die Hälfte der Vorkriegszeit und durch die ständige Steiger mg der Lebensmittel werde das Einkommen wirtschaftlich schwacher Mieter verschlungen. Darum dürfe nicht die ganze Last der Aufbringung der Mittel für den Wohnungsbau auf diese schwachen Schultern gelegt werden, vielmehr mühten andere Mittel gefunden werden und vor allem die Länder durch eine Verbilligung des Holzes den An- I ♦* Amtsverkündigungsblatt fang in der Daustoffverbilligung machen. Trotz Q!r.21 üom iz. März entgalt: Laufende Seue- aller Bedenken aber wolle ein Teil seiner Freunde rungszuschüsse. — Gebühren der Bauschäher in der Vorlage zustimmen, während der andere Ter! Drandversicherungsangelegenheitrn. — Gebühren dagegen sei. w I ber Feue,.Visitatoren. — AuZsübrang der Lan'eZ-
Reichsarbeitsmtnisler Dr Brauns stimmt sEilöschordnung. — Rugrhilse. — Mirteini- den Forderungen auf Verbilligung der Bausloife aungsämter. — Heilstättenverein in Hessen. — zu, besonders der Holzverbilligung werbelem Mi- Feuerlöschwesen; hier: Abhaltung der Ueba ig-n nisterium die gröhle Aufmerksamkeit widmen. Es uni) Besichtigung durch den Kreisseuerwehrinftel- liege der Regierung fern, die Abgabe auf Kosten tcr Lehrgänge der Zentralstelle zur Fö derung des Reallohnes der Arbeitnehmer erheben zu wol- bev Volksbildung und Iuiendpflege in Hessen. - len. Selbstverständlich wurden die neuen Kosten Dereinsachung des Rechnungswesens; hier: die der Lebenshaltung bei der Entlohnung berucksich- Instruktion für die Iustifikatu: der Oberrech- tigt werden müssen und dabei werde man auch nungskammer. — Wär newirtschaftlichr Sch.ister. an die Wohnungsbauabgabe denken muffen. Aushä .digung der Reichsoer^aisu rg an d e zur
Preuhischer Wohlfahrtsminiiler Hirt- I Entlassung kommenden Schüler. — Deutsch-Pol- f lei er erklärt, die preussische Regierung halte nisches Wkvmmen für Ooerlchlesien. — Lanves- eine Erhöhuna der Wobnungsbauabgabe auf uOOO polizeiliche Abnahme des Kreuzungsgleises auf Prozent für das Mindestmaß. Sollte ein gerin- Kreuzungsstelle Psahlgvaben an der BahnliniL aeter Sah beschlossen werden, konnte die Regierung Giessen—Gelnhausen. — Mehl- und Drotpreise. — die Verantwortung für die Folgen nicht tragen. Bekämpfung übertriebenen Aufwands.
Ministerialdirektor Deherletn vom Reichs-
Wirtschaftsministerium erklärt die Dereitwilligkell I der Reichsregierung, die Möglichkeit einer reichs- tBßriltttdftCS»
gesetzlicheri Holzverbilligung zu prüfen. Ä
Abg. Heidemann (Komm.) bezeichnet die Dampferbraod nn Hamb«rger Hafen.
Dauabgabe als eine unerhörte rigorose Kopf- Hamburg, 13. März. (MTB.) Der
steuer für die wirtschaftlich Schwachen und pole- „ g N s ch e D a m p f e r „P e n B e n u t e" ist Ä im Würg« W» öermutlid) durch Selbst,
ihr noch nicht einmal bindende Zusicherungen ge- entzundung feiner Kopraladung m ^^0110 geben seien, dass gegen den Holzwucher energisch geraten. Die Flammen durchscylugen das Deck
eingeschritten werLxh solle. Er verlangt Heran- und ergriffen die Kommandobrücke. Bisher
ziehung des Sachwertbesitzes zu den Lasten für die konnte der Brand noch nicht gelöscht werden. Wohnungsbeschaffung^ Schwerer Wirbelsturm in Amerika.
Nachdem Abg. Wörmann (Unabh.) eben- 7 ’ \ n>ontor
falls gegen die Vorlage protestiert hat, schliesst die Lon d on, 13. Marz. (Wolfs.) meuter - - - ' meldet aus Neuhvrk: Em grosser Wir-
I . s. [ aus südwestlicher Richtung suchte grosse Teile des Landes heim und verursachte in einer Anzahl von Städten Todesfälle und Verwundungen. Rach einer Meldung sind in Pinson (Tenessee) 20 Personen getötet und 86 verwundet worden. 50 Häuser sind ein«
Get» 1077,30 82-28 90 97804,85
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den Vogel auf 70 £, und der Seetransport kam pro Vogel auf 16 £, da sich die Engländer für die Uefcerfafjrt der Tiere einen vollen Fahrschein für einen Passagier dritter Klasse zahlen liehen. Die Strauhe gedeihen in Australien sehr gut, obgleich man ja gewöhnlich annimmt, dass sie nur in der Sandwüste leben können. Dies ist nicht der Fall, aber einige Sandstellen müssen in den Strauhenfarmen vorhanden sein, da die Strausse auch in der Gefangenschaft sich nicht als Wüstenvögel verleugnen, mit «Vorliebe im Sand scharren, ihre Fedecn damit reinigen und gelegentlich auch einen Schnabel voll Sand zur Verdauung zu sich nehmen. Ernährt werden die Tiere in Australien hauptsächlich mit Luzerne. . -- e -
Manche grossen Schafzüchter sind in Australien Presse pro 50 Kllo.) zur Straussenzucht übergegangen, weil diese für ----------
sie vorteilhafter ist. Ein Strauss braucht etwa cö••*»**:?*
ebensoviel Nahrung wie ein Schaf. Aber der
jährliche Ertrag an Straussenfedern ist mehr wert — Die Mvnschäuer. Roman tron Ladw. als der Ertrag der Schur eines guten Merino- ORatbar. (Verlag Josef Kösel und Friedr.
schuf es. I Pustet in Kempten.) — Der Roman schildert eine
----------- | Kll instadt an der West grenze des Reiches, erfreut durch st ine kernhaften, lebensbejahenden Gestalten ' unb aibt d«m Seimatfim erttif^nix 2Intriebe.
k'LZL ab-'" UhrPa,si°n^g°tt-sdl-nst i ° drich^v o ° , ch w > n
der Stadttwche. _ ©ebne Gustav von Bodelschwingh. Furche-
Verlag, Berlin. — 3n 2. Auflage erscheint nun- CSöttbßT. mehr die Lebensgeschichte des Mannes, dessen
r~l„ - m , Name als eines der Grössten auf sozialem Ge-
Berlrn, 13. Marz. Der Verkehr am 5>e- biete unvergesslich bleiben wird. Ausgehend von v i s e n m a r 11 war vormittags ganz stUt. ^ie einer xurzen Genealogie der Bodelschwinghs schil- Kurfe blieben unverändert. 3mmerl>in lien ^vt Buch Friedrich von Bodelschwinghs aber eher eine feste Stimmung erlennen uno fugend, seine Lehr- und Studienjahre und feine während der Feststellung der amtlichen Karie brst«,Amtstätigkeit als Seelsorger. Dann entrollt erfolgten unbedeuteiide Besserungen aaf geringe HM überwältigende Bild von dem unüber- Nachfrage seitens der Industrie. Das ®Heften” troffenen Liebeswerk, das der selbstlose Mann geschäft ruhte; es zei-gte sich ab-er andauemd jn» r€)l(c§ und unermüdlich in den verschiedenen teresse für Schsssahrtsaktien und oberschlLsrsche Anstalten Bethels bei Bielefeld erschuf. Es ist zu Hüttenwerke. wünschen, dass dieses Dokument uneigennütziger
Frankfurt a. M., 13. März. Börsen- Nächstenliebe weiteste Verbreitung findet.
ft i m m u n g s b i l d. Am Devisenmarkt herrich.e
S Ä-TXÄ' M 13" °m°m $=« der Qluftagc w.ederhold) schwankte zwischen 20 8)0—20 7^ Im Essek en- Ergebnis der Brüsseler Äonfeten^.
rerkehr von Bureau zu Bureau schren dre BeiesU- I 'TRar* <WTB ) lieber das E r»
ift, dass bte Aufnaymefahlgleck der großen ope ,irnnf«. qum itneiten Male haben die fron- fulation stärker hervortrat wahrend ^psische unb die belgische Regierung bekannt, unter
fCltßF^Gmn2SnrttfTbS^ welchen Bedingungen sie das Ruhrgebiet räumen
meckoar machten, so datz das jjriixitpuDLiium ^iei Die Belaier seien es gewesen, wie der
gung zeigte, sich aus l'JVjSc Berichterstatter glaubt, die besonders darauf be-
tem KurZmveau em udecken. Dadurch war^ die f. <2 hätten dass der gesamten Welt schon Nachfrage in ^uch etzt^die Versichrung gegeben werde, dass Frank-
Jndusttueaktren wurden starker gefragt. Auch unb Belgien niemals und in keiner chemssche Werte wurden hoher genannt Für ^eise daran gedacht hätten, das Ruhr- Elektrowerte bestand regeres Intereise^ Ebenso 1>om dU trennen, noch
unm>tierten QBe 1 1 &a weniger es zu annektieren. Die gestrige Er- haftere Geschäftstatigkett. | Klärung nähme heute den Charakter einer Ver
pflichtung an. Die Bedeutung dieser Verpflichtung sei um so grösser, als schon jüngst deutsche Stimmen sich hätten vernehmen lassen, um Deutschland vvrzuschlagen, es könne die progressive Räumung des Ruhrgebietes annehmen. Jedoch, so fügt der Berichterstatter hinzu, hänge es von der deutschen Regierung und den Industriellen ab, die Stunde zu beschleunigen oder hinauszuzögern, in der die Räumung des Ruhrgebietes beginnen werde. Der Berichterstatter schliesst, datz die Entscheidung von Brüssel den Weg für die ersten Verhandlungen offnen werde, ohne den Bedingungen für die endgültige Regelung vorzu-
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