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sitzver. Der Dorttag des 7tbexxbe lonttte: »Plaudere! über die deutsche Sprache-. Dah unserer Brüder im Ruhrgebiet gedacht wurde, ist selbslperständlich.

S. Großen-Duseck, 12. Febr. 21m Sonn­tag nachmittag feierte der Zweigverein deS D. H. C. fein erstes Winter vergnügen. Obwohl erst vor 8 Tagen eine namhafte Summe für die A u h r h i l f e gespendet worden war, wurde aufS neue der Reinertrag einer Verlosung für unsere bedrängten Landsleute im Westen Deutschlands gestiftet.

r Klein-Linden. 13. Febr. Pfarrer Lickermonn sammelte in unserer Gemeinde 152 685 Mark für das Deutsche DolkS- D p f e r.

* Grvßen-Llnden, 13. Febr. Die hier für das Deutsche DolkSopfer für Ruhr und Rhein veranstaltete Sammlung ergab die Summe von 240 000 Mk.

Cid), 12. Febr. Die Gesellschaft Gemütlichkeit veranstaltete dieser Tage einen Theaterabend, dessen Darbietun­gen reichen Beifall fanden. Die GesangSab- teilung der Gesellschaft unter der Leitung ihres Dirigenten Hermann äl h r h a n verschönte die Veranstaltung durch einige ausgezeichnete Liedervorträae.

* Climbach, 13. Febr. Zu Gunsten des Deutschen DolkSopferS wurden in un­serer kleinen Gemeinde 39 200 Mk. und rund 4 Ztr. Korn aufgebracht.

h. Lollar, 12. Febr. Dah auch in dem von Frankreich annektierten Elsaß noch gute deutsche Herzen schlagen, be­weist wieder einmal eine Elsässerin, die eine größere Summe für in Rot be­findliche Deutsche gesandt hat. Davon find heute 5000 Mk. dem Deutschen DolkS- wpfer für Ruhr und Rhein zugute gekommen. Der Betrag wurde in die Sammlung des Gießener Anzeigers- eingezahlt. Der Rame der edlen Spenderin kann natürlich aus nahe­liegenden Gründen nicht öffentlich genannt werden.

tt. Treis a. b. Lda., 10. Febr. Gestern abend sprach hier im Auftrag der Liga für deutsche Kultur Dr. Schiffmacher aus Mainz überDie Rächt am Rhein". Red­ner gab eine tieferoreifende Schilderung der Leidenszeit, welche die Rheinländer jetzt unter der französischen Besetzung durchzumachen haben und forderte zur kräftigen Unterstüt­zung derRuhrhilfe" auf. Eine sofort ein- geleitete Sammlung unter den etwa 50 An­wesenden ergab den Bettag von 9100 Mk.

* TreiSa. d. Lda., 13. Febr. Unsere Ge­meinde hat für die bedrängten Volksgenossen an der Ruhr und am Rhein 105 540 Mart gespendet.

Kreis Alsfeld.

* Flensungen, 14. Febr. Landwirt G. Bott I. feiert morgen in körperlicher Rüstig­keit seinen 8 0. Geburtstag.

Kreis Büdingen.

nb. Rlbda, 12. Febr. In der Rächt auf Montag wurde hier in der Villa der Frau Oberst Weimer ein schwerer Einbruch verübt. Der Dieb drang durch ein eingedrüdteS Fenster in das Haus und durchwühlte alle Be­hälter. Gestohlen sind Gold- und Silbersachen, Anzüge, Weißzeug u. a. Da sämtliche Bewoh­ner der Villa verreist waren, konnte der Ein­brecher in dem etwas abgelegenen Hause un­gestörtarbeiten" und sich zum Schlüsse noch an einer Flasche Wein stärken.

nd. Bad Salzhausen, 11. Febr. Der Staat erwarb von dem hiesigen Kurhaus­pächter Günther das in der Kastanienallee gelegene PensionshausStillfried" für 10 Millionen Mark. In dem Hause sollen die Geschäftsräume und Wohnungen für die Beamten des Landessied>.lungsamtes einge­richtet werden. Bisher war dieies Amt in den Seitenflügeln des Kurhauses untergebracht.

)( Effolderbach 13 Febr. In den letzten Tagen wurden hier die beiden Hofreiten, einer kinderlos verstorbenen Witwe nebst den dazu gehörigen Hausgeräten und Arckern usw., etwa 5 Morgen, versteigert. Es wurden ins­gesamt 36 bis 37 Millionen Mark gelöst. (Ent­ferntere Verwandte sind die glücklichen Erben. Dem Staate dürfte eine recht ansehnliche Steuer­einnahme sicher sein.

)( Ortenberg, 13. Febr. Bei der Ver­steigerung der hiesigen Jagd wur­den 673 100 Mk. jährliche Pacht gelöst. Der Kist ein Auheimer Fabrikant, der auch retnbejagd in Selters gepachtet hat. Da gegenüber der vor acht Tagen stattgehabten Versteigerung 173 000 Mk. mehr gelöst wur­den, wurde die Versteigerung genehmigt.

)( Hirzenhain, 13. Febr. Im hiesigen Eisenwerk ist man umfangreichen Dieb- S ä h l e n von Alteisen, Werkz uzen usw. auf te Spur gekommen. In mehreren Orten fanden Haussuchungen statt, die auch ein belastendes Ergebnis hatten. Mehrere Entlassungen fanden statt.

Kreis Friedberg.

S f. Friedberg, 9. Febr. In der gestrigen Stcrdtverordnetensitzung wurde zurE.» bauung einer 4. Deamtcnwohnungein städ-

ttscyer Zutc^y geneymtgt Der Frouenichule wird vorlagSweife ein Kredit von 350 COO Mark bewilligt und zwar für das 1. B.e.telsahr zinslos, vom 2. Vierteljahre an muh er verzinst werden. Mxh einem Plane des Prvvin>ialtt'xll.orS Mat­thias wird beschlossen, der Gemeinwirt- sch aft Ober Hessen beizutreten. Zur Rotstandsmahn.'.hne für Kleinrentner wird E 6. u. 7. Rate bewilligt. Sämtliche Erwerbs- l v s e sollen in die Krankenversicherung ausgenommen tocr . cn. Der Wasser preis, ter sich seither mit 8Mk. pro Kbm. bedeutend unter £>cm Selbsttostenpreis bewegte, soll für den Za- nuar auf 25 Mk.. vom Feb.uar an auf 45 Mk. er­höht werden. Von den städttlchen Arbeitern liegt ein Gesuch vor, daß die S.adt aus dem Hessen- nass. Wirtschaftsverband au.'t e en und £>em Main'er Verband Eeituctcn solle; das Gesuch toirb toegen schlechter Besetzung tes Hauses auf die nächste S.hung veischoten Der Dürgerm-ister teilt vvch mit, daß ine Stadt demnächst gezwungen wäre, sich mit englischer Kohle cinzutecken. wo­durch eine beteutende Erhöhung des DaspreiseS unausbleiblich wäre. Die Sammlung für die R u h r h i l f e übertroffen auch hier alle Erwar­tungen und jjcigen, daß alle S.änte sich mit Hin­gabe daran beteiligen. Eine ungenannte hiesige

Der halbmonatzbezug des Gießener Anzeigers für die Zeit vom 15. Februar bis 28. Februar kostet ZOO Mark.

Bestellungen nehmen entgegen in Gießen die Trägerinnen und Abholestellen sowie die Geschäftsstelle und auswärts die Zweigstellen-Inhaber.

Firma hat allein den Betrag von einet Million gezeichnet. Ein von fern Friedberger Döp­pe l q u a r te 11 l Leitung Hermann Haust ein) unter Mitwirkung von Frau P >fcfsor Schaum veranstaltetes Konzert erga^ e'.ne Einnahme von 100 ODO Mark, die bank des G tg gentammens te8 Daalinh-abers und sonstiger Freunde ungekürzt dem guten Zweck zuslleten konnte. In einer der letzten Rächte wurde in der 0 t. Georgska- Pelle, die in früheren Fahren ter hiesigen ka­tholischen Gemeinde als Gotteshaus diente, ein Einbruchsdiebstahl verübt, Bei tem den Tätern eine Anzahl zu kirchlichen Zwecken ver- toenbete Gegenständ? von bedeutenden Werte in die Hänte fielen. Dor Vorsuch, die Dronzeglocke in dorn kleinen Türmchen edons.>lls zu entwenden, mißlang. Einer ter Diebe tourte in der Person eines goto "f; en Linster aus Metz fe ft genom­men, den andern ist man auf der Spur.

'Friedberg, 10. Febr. Don den oder­bes st scheu Ortsgruppen ter hessischen Dauernbundes tourten für die Ruhr- hilfe weiter gespentet: Durg-Gräfen- r o d e: 140 Ztr. Kartoffeln, 23 Ztr. Frucht. Wa l- lernhausen: 46200 Mk., 48 Ztr. Atartoffcln, 40 Ztr. Frucht. H e l de n be r g e n: 360 Ztr. Kar­toffeln, 1,5 Ztr. Frucht, 3 3V. Zwiebeln. Mün­ze n be r g: 34 300 Mk., 26 25 Ztr. Kartoffeln, 23 4 Ztr. Frucht. Willofs: 52900 Mk., 20 5 Ztr. Frucht. Hemmen: 72 000 Alt., 29 Ztr. Kartof­feln. 14 Ztt Frucht. Romrod: 22 5 Ztt. Frucht. Don 80 Ortsgruppen in Oberhessen tourten bis jetzt inSgesa-nt gemeldet: 3 228 372 Mark, 54(9 5 Ztt. Ka tef feln, 1503,9 Ztt. Brot- gefreite, 27,7 Ztr. Mehl, 3 Ztt. Zwieteln, 1,5 Ztr. Erbten, 33 Pfd. But'er. 26 Pfd. Speck und Fett, 13 Pfd. Wurst, 1 Schinken.

Friedberg, 13. Febr. Von oberhes- si schen Ortsgruppen des Hessischen Bauernbundes wurden für da- Deutsche D o l k s o p s e r to t.er gesammelt: Holzheim: 50 020 Mk., 402 Ztr Kartoffeln, 72,5 Ztr. Frucht. Ulrichstein: 60776 Mk., 4 Ztr. Kartoffeln, 4 Ztr. Mehl, 11 Psd. S'oeck. 13 Pfd. Wurst, 3 Psd. Buter. Ünter-Öeibertenrob: 42 Zentner Kartoffeln, 11 - Ztr. Frucht. Münster (Kreis Friedberg): 4200 Mk., 26 Ztr. Kartoffeln, 4 75 Ztr. Frucht. Rixfeld: 37 503 Mk.. 10 Ztr. Fucht. Rei bertenrod: 64 030 Mk. Trais- Münzenberg: Samm'ung anläßlih ter Hoch­zeit des Hugo Tag 4124 Mk. Gettenau: 157 400 Ml., 100 Ztr. Kartoffeln, 6,5 Ztt. Frucht. Allen dors (Lumda): 51 Ztt Frucht (Büf­felte 6.15 Ztr. Frucht. K l e i n - Ka rb en: 90 020 Mk., 152 Ztr. Kartoffeln. Wahlen: 37 Zentner Kartoffeln, 34 Ztr. Frucht. Elbenrod: 5 Ztr. Frucht. Hungen: 18 Ztr. Frucht, 1 Ztr. Mehl, 1 Ztr Erbsen. Angenrod: 36 000 Mk., 13,85 Ztr. Frucht.

* Butzbach 10 Febr. Die Butzbach- Licher Eisenbahnverwaltung schreibt uns: w3n Ar 33 des®l 2fier.ee Anzeigers" wer­den unter Ettingsharsen die Zugeinschrän- f ungen besprochen, die die Butzbach-Licher Eisenbahn wegen Kohlenmangel treffen mußte. Zur Aufklärung möge Folgendes dienen: Ein großer Teil der irn Monat Ianuar vorn Reichskohlenkommis ar ter Dahn zugesagten und vom Ruhrrevier nach hier abzezangerer Loko- mo'llvkohlen ist nicht eingetroffen. Wohin die Koh­len gekommen sind, war bis jetzt nicht festzu- stellen. Di: amtlifen Kohlenstelle'n in Frankfccrt a. M und Mannh in erklärten sich außer Stande, ter Bahn Grfatzkohlen zu verschaffen, und ver­wiesen auf den Ankauf englischrr Kohlen Diese sind abrr nur zu Wuchwpreisen au haben. Der Wonatsb.darf ter Dahn tourte bri n D:zug eng-

llfchrr Kohlen eme Ausgabe txm nmD 7V OKtt- Itonen Mark für diese Kohlen allein erfordert haben, während nur mit 25 Millionen Mark Einnahme gerechnet werden kann Wir ungllrnd die Derhältnifse find, geht daraus hervor, daß unter den 70 Millionen Mark etwa 28 Millionen für Kohlensteuer sind, mehr an öteier allein, als die gesamte Monats-Einnahme ter Dahn betragen würde. Für Gehälter und Löhne würde nicht ein Pfennig verbleiten, und In vier Wochen würde ein Verlust von mindestens 50 Millionen Marl eittstehen, gegen den der bisher erzielte äleterschuß völlig verschwindet. Drs Bestreben aller Kreise muh dahin gehen, daß die den Privat­bahnen aufgelegten Steuern und Lasten, unter denen sie zusammenbrechen müssen, beseitigt wer­ten."

Hessen-Nassau.

fpd. H 0 l z h a u s e n v. d. H^ 13. Febr. Die von einem hiesigen Gesangverein in lan­gen Jahren bei Wettstreiten errungenen und sorgfältig beschirmten Ehrenpreise wur­den in einer der letzten Rächte aus dem Schrank des Vereinszimmers gestohlen. Einer der Diebe wurde in Frankfurt aufge­griffen und fest genommen.

Aus dem Amtsvcrkündigungsblatt.

** Das AmtsverkündigungSblatt Dr. 13 vom 13. Äeoraar entyä't: Wahl zum Pro- vinzialauSschuß ter Provinz Oberhessen. Drä- mien a i dn: Zv.igm a t ter He f n-Ais auis'hm Taugewerks-DeruiLge.wssenschaft Kirche l- und S.iitungsvoranschlägc für 1923 und 192J/25. Rechnung ter KretZkasse für 1919. Daum- wärterkursus an der Landw. Schale in Lich Maul- und Klauens rache. Ausführung teS Art. 20 des Volksschulgrs.'heZ. Rothilfe Hessen. Feuerlöschwesen. Höchstdauer ter ErwerbS- losenunterstühung. Höchstpreise für Mehl und Brot. Erhöhung ter Kohlenpreise. Dienst­nachrichten. Feldbereinigung Klein-Linden.

Vermischtes.

Amerikaner in Deutschland. Die ungeheure Markentwertung in ten letzten Wochen hat eine für dir in Deutschland befindlichen Ame­rikaner unerwartete Foge gezeitigt. Ein Teil von ihnen dachte im Hinblick auf die Mengen österreichischen und deutschen Papiergeldes, die sie für einen Dollar kaufen konnten, nicht daran, daß tiie Preise dementsprechend steigen und daß M' Schiffs kor ten für dir Heimreise in Dollars zu bezahl n se n toür.cn Auch in E g an3, F a if- rc.v.; und Spanien erg h. es vielen ub.suche^a aus Amerika nicht besser. Mehr als 2000 amerikani­sche Bürger, die sich in Europa zu Besuch be­finden, sind außerstande, ihre Rückreise zu bezahlen. Die anu.ritanisch.n Behörden Leffen Do.bercitungen, zunächst 2000 Amerikanern freie Heimreise zu ermöglichen. Amerikanische Hilfs- gesellschaften toolk-n das notwendige Geld aus- bringen, um diese mittallosen Leute in Europa zu ernähren, bi- sie die Heimfahrt antreten können.

* Geschichten vom schlechten Ge­dächtnis. Der zerstreu'e Pr-rch.-ssor ist ztoc-r lange eine ständige Figur unterer Witzblätter gewesen. Es gibt aber auch noch ante re ß/.-uta mit sch'ech- tam Gedächtnis, die komische Sachen erleben. Einen Dlubensttcmß von Anekdoten solcher »He­roen ter Zerstreutheit" bindet Dougla) Amalie in feinem Buch ^Gesellschaftliche und literarische Abenteuer". Besonders groß im Vergessen von 'Hamen und Gasichterm war t«r englische Staats­mann Lord Salisbury. So fragt er einmal, toer ternette junge Mann" sei, ter ihm zwei­mal Depeschen nach Hause g"bracht habe, und er­fuhr, daß es sein Sekretär war, der seit zwei Jah­ren mit ihm zusammen arbeitete. Gin andermal war ein tenadtfxirtcr ®uteB--fiter au Tisch geladen, und LaH) Salisbury war ängstlich, ob ihr Mann, ten sie vorcher nicht unterrichten konnte, ten Herrn auch toictererLnnen würde. Sttisburh war aber sehr freundlich gegen den Gast und unter­hielt sich angelegentlich mit ihm. Richher sagte er zu seiner Frau:Ich freute mich, daß Lord Roberts heute zum Lunch kam aber ich muß sagen, er hat geistig sehr nachgl lassen. ®- wusste auch nicht da? Geringste von unfern militärischen Kräf­ten in Aegypten, uns seine Ansicht n über In­dien waren ganz nebelhaft. Er wirb eben 'immer älter und tapriger." Sin ebenso schlechtes Ge­dächtnis hatte ter langjährige englische Gesandte in Athen Sir Edwin Ggeilon. Eru-es TageL er­zählte er seiner grau, er hätte unterwegs einen jungen Mann getroffen, ter ihm bekannt vorkam und ten er zum Essen eingeladen habe. Dieser tote gefragt, ob er auch seine Frau mitbringen dürfe, und er habe es ihm g -stattet, ihm aber aus­drücklich erklärst, er möge nicht im Frack kommen und pünktlich um Vt9 Alte da sein, da er sonst nicht länger mit dem Essen warten würde. Am andern Tage erschien ter also Eingeladene und stellte sich alS ter Kronprinz von Griechenland mit seiner Frau heraus. Der Mavquis von Etan- rtcarte hatte eine außerordentliche Aehnlichkeit mit dem ziemlich übel tekumunteten Geldverleiher Sanguinetti. Er bf chwerte sich darüber bei einem Freund: »Ich werde immer als ter G.'ldverleiher Sanguinetti angeretet und habe mich auch schon bamtt af-g'fun'ei, aber was mich är-ert, ist, daß Sanguinetti beständig erklärt, er sei nicht ter Marquis von dlanricarte.

Handel.

Berlin. 13 Febr. Börseabericht. D.r Hantel in Devisen begann heute vormittag sehr schleppend, da allgemeine Zurück'altung herrschte Die Kursbewegung lleh die älnsicherhelt der be»

teCtgtcn Kreist erkennen.' Anfangs tnutDcn bK gestrigen leicht befestigten Abendkurse genannt, später zeigte sich eine Heine Abschwächung, da, wie in ten letzten Tagen, von ter gleichen Stelle mie­tet Abgaben gemacht wurden. Der Dollar, ter am vormittag mit etwa 29 000 eingesetzt hatte, wurde amtlich später mit 27 700 notiert. Späteren zogen die Kurse mietet etwas an. Auch für Effekten herrschte keine Rate Tendenz.

Frankfurt a. QU.. 13. Febr. Börsen- ft i Ht m u n g i b i I b. Am Devisenmarkt machte Me rückläufige Bewegung keine weiteren Fortschritte. Der Dollar, eröffnete vormittags mit 29 250 und tourte später md 29 000 gehantelt. Zu großem Geschäft kam es weder in Devisen noch in Oloten. Eine leichte Befestigung m Auslandstenten stellte sich vorübergehend ein, die ater wieder vertaten ging. 3m Efsektenverkcht von Bureau zu Bureau blieben die Llmsätze auf wenige Papict« beschtäirkt. Die meisten Kurse lagen unter dem gestrigen Echlußniveau. Selbst die Kassa-Industrieaktten lassen vielfach schwächere Quotierungen erkennen. Unter ten Freirerkehrswerten herrschte große G.schäftsstille. Der Dollar wurde an ter Börse mit 28 000 genannt.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Dalum

. 130>7L->0 131:120. X) 131420,10 132070,40

1730,1« 173'LTi

173065 1730A5

5200.20 5325.80 51130.00 5:«140

4438.85 4401.15

44'fx85 4401.15

1370 55 1383,45 1300,55 1373,45

5380 50 541X50

131

128

Geld 5300.- 1710,

Antw-'Drüfsel

Oollnnb

London . . ..

Pari»

Schwel,.....

Cvnnien . ..

Iialien .. ...

Vifinbon-Dporto Täncimnt . ... dlotiveuen . .. Schlvedeit . . . 4'ctflnniot8. . .

Vieimork Teuisch'Oesterr. Budnpeit Prag Agram

5313,25

5288,20

7518.75

741,85

28320,03

40,47 1153,-

842

Brief 5409.- 1730.-

526315

7543*0

741.85

28571 25

4O,i.O

115 t- 851,-

13. nebrunt tlmiL Skotiera (Selb Bries

1400.25 1503,75

11221X5 11278.15

12. Februar 8lmtL No lern. (Aclb Bries 14'»0,25 1503.75 11271,75 1132325

5280 75 5201,80

748125

738,15

28170.35

40.27 1147,-

838,-

11450

30 50 28825- 133'100,- 14:10.- 1480-

985.--

848.-

Danknotea.

Irnnksntt Id. Februar. Schweizer Noien.........

französische Noien Dänische Noten Schwedische No'en Holländische Noten Denlsch-Oencrreich A 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noien ......

Iialieiiische No:en Belgische Noten Ungarische No en Tschechosloivakische Noten . . . . Norwegische Noien Niiniänische Noten Svanische Noien

5230.85

750 >20

738,15

28428.75

40.40

1147,-

847,-

11250,-

30.- 28825,

132400.-

1410.-

14 0,-

965.-

828,-

(In einem Teil der Auflage toiederholt.)

Dom französisch-belgischen Raubzug.

Essen, 13. Febr. (WTD.) Auf ter Zeche .Ptrsper l" erschien gestern eine belgische Kvn pagnie mit Maschinengewehren und ver­langte Kohlen. Die Tagesarbeitet. die sich weigerten, bei ter Verladung mitzuarbetten, tourten körperlich mißhandelt und mit Kosten. Datanett unS Dchv'dschüssen vertrieben. Die Soldaten luten dann selbst in mitgebvachten und vom Zechenplah genommenen Wagen die Kohlen auf. Die Betriebsräteprvtestier- t e n wegen des Iletersalls und der Mißhandlung beim Kommandanten. Unter den gleichen Um­ständen tourten auf ter Zeche .Prosper II in Bottrop 8 Fuhrwerke mit Kohlen fortaenommen. Unter ten entführten Fuhrwerken befinden sich 2 Zechenfuhtwerke mit Bespannung. Die Menge ter dort entwendeten Kohlen beträgt 12,3 Ton­nen. Auf ter ZecheProsper III erschien eben­falls eine starke telg sche Truppenabteilung. Das Zechentor wurde geschlossen. Innerhalb weniger Minuten sammelte sich jenseits desselben die ge­samte Tageeb.l g'ch ft ter Zeche, Me ten Betrieb sofort ftillgclcgt hatte. Die Del e g scha f t be­gann vaterländische Lieder zu fingen, worauf die Belgier unter de n Hurrarufen der versammelten Belegschaft ab­ziehen mußten, ohne ihren Zweck er­reicht zu haben.

Entwaffnung der Schutzpolizei in Recklinghausen.

Recklinghausen. 13. Februar (WTD.) Gestern nachmittag g?ge.i 5 Uhr fuhren vor dem Gebäude der Schutzpolizei 3 französische Automobile mit etwa 50 Soldaten vor und forderten die Herausgabe sämt­licher Waffen. Rach Verhandlungen mit dem Führer ter Schutzpolizei begnügten sich die Franzosm mit ter Herausgabe der Karabiner und ter Munition. Die Pistolen tourten ter Polizei belassen.

Besetzung von Wesel und Emmerich durch die Belgier.

Paris, 13. Febr. (WTD.) Heute vormittag werden die belgischen Truppen Wefel und Emmerich besetzen, um den Schiffsverkehr nach Holland zu überwachrn.

Besetzung von Darmstadt?

Paris, 12. Febr. (WTD.) Der Sonder­berichterstatter des .Echo de Paris" meldet, dah zur Durchführung der Maßnahmen, die vor­gesehen seien, es vielleicht notwendig fei, Darm­stadt au besehen. Das Dlatt gibt diese Otach- richt jedoch als einfache Hypothese.

Briefkasten der Redaktion.

Mitarbeiter in Nidda. Der fragliche OSertcht ist nicht in unsere Hände gelangt.

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