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Bt$l.iMt|| 70 »elbfftnnig «in- schlichlich Iragirlo^fc »uch bH 7)l<hl«r|d fin#n cnq«l*«T Thuaaifrn te» felg« t*l)«rer ®-e>ett- 3«r« Ipr <d)*Sn|d upr. fir bi« Sd)rtfl.«tieng 112; fir 1 erlag unb e«f*4ft»fleOe 61.

Jnfdjtift für D rot),noch, mtheleifteer

rHI*««l.wie: frerttwrt *. O. H6M.

Die ernste Lage der Reichsfinanzen.

Nach dem Adsloppen der Notenpresse. «bi? spärlichen Einnahmen. Notwendigkeit einer Auslandshilfe. Appe.1 an den 23ölttcrbunt>.

für Snjclgtn oor27 mm Srtit« jr lid>8,aui®tot» lO®o(bpf«nnlg. für Äe- hlamt-21njetgt<tD.70.i*i Breilr 35 ®olbpf«nuig, P(aioond)n|t ZJ-, Xu|- schlag. - UcrantTorlUd) rur polltiku. 5<uiQ«ton: Dr.Jriebr IDilt). Lang«; für ö«n ilDnqen X«il: (trift Blumfdftin; ulr b«r änjtigtnxtü; >>an» tkJi, Idmih ch in "B. « jt t

jrftiD ,u erreichenden wirtschaiilichen Vorteile, nämlich bessere BobenauSnutzuna gesteigerte und verbilligte Kohlenförderung, (dtnlchränkung der WobnungSnot, Tki bd'crung und Verbilligung ber Kranken, und sonstigen Fürivrie Verminde- rung der Arbeitslosigkeit und lchltchltch em B a r- aelbrcinertiag für die TLitsfaHr von schätzungSlrx-ife einer M ' lardc Goldrnark scheinen mir nicht minder wichtig au sein

Run au den Sinwänden Der Verfasser de« erwähnten Betitel« hebt mit Recht hervor, bah ein groher Teil der für die 2Icbeil«bi;:if!- Pflicht in Betracht kommenden Personen t nämlich die 18* bi« 20|äbiigcnl bereit« irgendwo produk­tiv tätig sei. Irgendwo, da liegt der Bng?l- punkt der Frage Jetzt können die jungen Männer Zigaretten Zigarren. Bier. Schnaps oder LuruS- ar^tfel Herstellen oder Dcriaul.-n. und die iunq?n Mädchen PralinöS. Kunstblumen und anderen übetslülligen Tand verfertigen da« alle« hebt sich im Lichte bei Reichest atiliik al« .produktive' Arbeit an BI« 2lrbeit«pslichtiger aber dar! er in keinem LuruSbeliiebe. sondern muh in einem lebenswichtigen arbeiten Da« ift der grobe Unterschied Man wird einen jungen Mann oder ein junge« Mädchen, die tchon in cirt.-m der lebenswichtigen Berussitreig. e ne Voi- bildung gor.offen haben und geiflite und körper« litte Eignung dafür beftien al« Aiveitspflichtig; au« diesem berauSreihen und in einen anderen flecken wollen, lot,dein diele werden innerhalb der oben angeführten 2tbei.«gebiete an eine Stelle gestell' werden, dir ihnen Gelegen- heil gibt. schon erworbene Kenntnisse zu verwerten und zu erweitern Di; VolkS- fle mein scheit soll künftighin von tei vielen Zehren rrodul i > t A-britSl.iltung de« einzelnen den geringen Bruchteil von >,x-:i:n au ihrem Aiitz.n r.-rirenben dürfen r4# D g; ileistung für

Verordnung über die Goldgebälter der Bei mtcn. Ven der AeichSieg erung wurde darauf hi<,gewle- sen, bah c« sich nicht vermeiden lasse, die Beam­tenschaft an dem sch,reren finanziellen und mirt- fchasilichen Druck «u beteilig-,n der in Deutschland auf der 2llg<meinlril laste 2« sei jedoch zu Hof- (en. bah

bi« jetzt normierten Goldgehälter nur eme Uebergangtm ahn ahme

bedeuten Sobald die Deihältnisse e« iigendwie gestatteten, werde der iXrlSzuschlag der Neuregelung bei M i e I S z i n s e n e n t - sprechend angepaht treiben Der Fünf- zehnerauSschuh nahm nach eingehender Deixilte einen Bntr ig an. der die R<ich^iegieriing ei lucht, die Druibgehältei bei Be-amten und die Sonni-' Aulagcii

auf eine Höhe, bl« den Lebensnotwendigkeiten mehr cerecht wirb, -n bringen,

sobald der ReiLSing die dazu erfviderlichen Rkit- tel beschafft hat 3it einet Dinzeibe^atung über die Beamte,labbauverc rdnung ward; ein 2Linag angcncrffmcn, wonach die in d.r Verordnung vor- gesehene Abänderung des Reich«beam engesetze«, d^h jede- Reichsbeamte sich eine Verletzung in ein «inbeic« Ami de,selben Laufbahn, auch in ein fol- äx-« von geringet em Range und planmatzigem Diensteinkommen gefallen lasten muh, bi« 31. März 1«2Z befristet wird

Lohnermähiquny im Ruhrkohienoergvau.

Essen, 12. Dez. iWTB) Wie in anberrn Indus!riezw.-igen z B in der ®i|e dnbuftrlc und der chemischen Industrie, tritt auch nn Ruhrkohlen­berg lxm für die laulende Wocke eine geWille Lohnermähigung ein. indem der zu einem Gold- morflobn von 4,2 gern l ene Teuerungszu­schlag von 23 auf 10 Prozent abgebaut wird TS wird darauf hingeiviefen. dab die Voraus­setzungen für be i Teuening«।ulchfag nach Boi<i i- aung der Kur«dl>feren.z und den nicht unerheb­lich gesunkenen LebenSmiNelpvrisen fortgefallc.i find Auch Ift beispielsweise der LebrnSmittel- rnultiplik-ator der Stadt Ellen von einem Stand von 2 Billionen auf 1 Bill »n gefallen Rach einer Mitteilung der Tbviieii A G wurde au» tvr Sitte Hossnui'gShütte in Sterfmbc

laut Brschluß bei Betriebsräte« bi« Zehn, stunden.Schicht eineesührt.

Aus der Gute Hoffnungvhüile i i Oberhausen ar- b.iten am Hoch? ei 1702 Arb iier i i zweilachen Schichten In Bruckh -ulen auf ter Atoll Thtzllen- Tiuüe lind über 3000 Arbeiter täglich 10 Stun- ben beschäftigt

Die V rwaltung tti BochumerVerein« teilte in einer Bespr-chu ig mit den Vertretern ihrer Arb iterfch st mit bah de Inbe«ri bletzung der Werke so ungebeu.r teuer fei. bah fie nur bei verla n gerier Arbeitszeit durch. führb.'.r erlch int Die V.iwaltung hat einem Teil der Be'egsch'isl angebat -n unter den oe- g.-b.rcn B k i igungen di? Aich it weder aufzu- ncbm.n um ikvin inögltchlt fchiwll da« ganze Werk irirder in Gang zu bringen.

und Rörg lluckt Portri'a e . Bele wiss-rei und Piin--ii ienr'i r> ei die (Sin üh, ung ti sei Einrich­tung überlange hiiiauSschie'e I lind die Arbeit dc iir allen Beteiligten über Gebühr erschwer -n, erscheint mir n felugenb'r

Rrb itSdie ist, fl ch' ist g«vif! fein billige« Allh:ilmt:trl gegen r|!< Röle unserer Zeit, denn ctn solck--« gib: c' nicht Aber sie erscheint ole! Inkan'tSaasgabe i uchtend und groh genug um Ne bef:en Krähe de,- Volk.« in ihrer. Dienst zu stellen und wardlg. die tDertoollftri ?,vi*»itimvm ton u'etzen tie Preußen unb Deutschland ein ft au« Rot und Zerrissenheit zur Freiheit führten

Amerikas Teilnahme.

P<»ri« 12 Dez lWTB.j Roch einer offt- 'i^f«n V rl'mtbaru.ng erklärt der amerifant- (d-c Beobachter in einem Schr ibrn an den Vorsitzenden ter RcparationSkvmmillisn. Bar - h o u dc/f- er die gestern abend verbreiteten R.^chna..n übir die Zustimmung der amerika­nisch .n Regierung zur Teilnahme eine« amert- konischm Vertreter« an der Sachoersiändigen- enquetc beftätige, dah die Regierung ti gern seh?, trenn

bon den amerikanischen Sachverständigen, Me von der Reparatton«k»Annisflo» zu«» gangeae Einladung angatoewe

werde in die Komitee« einzutreten. Me von der ReparationSlommission eingelegt werden fallen Xxt Meldungen au« Ren York begrübt Me dortig r Presse die Beteiligung Amcrcka« an der von der RcparationSkrmmll i->n b schlo''ere7iUnier1uchu.ng .Reuyvrk Herold^ erklärt, zi sei bcdauerslch. bah bie Reü^wert« der Unters'ichung Im Gegensatz ju der in dem Schriltwechtel zwilchen Augde« und Suvao«! DergeKUogcnen Formel b t - lchrä n kl sei. Die Hauptsache fei jedoch, bec I Sronfrrt<fe «mdkich öem Vorschläge zugeftimmi habt.

®t> «n, 13. De». lPrid.-rel). Sie Blät- ter beschäftigen sich heute mit der fataftropha- len 3inan»lage de« Resche«, da« tatsächlich mit feinen finanziellen Mitteln am Ende seiner Kraft fei. In einer Rotderord- nung sei deshalb bereit« die erst für Januar Tauige Rhein- undRuhradgabe neben ben Vorauszahlungen auf die U rn s a tz - und Einkommensteuer verfügt worden, da- mit dem Reich über die nächsten Schwierig­keiten hinweggeholfen werde. An eine wirk- liifee Ordnung der Retch«stnan»en sei jedoch °t> We Hilfe de« Au«lan de « nicht »u denken. E« sei ein Schritt der deutschen Re- glening in der Frage einer ausländischen A n leihe geplant, und »war soll, wie die Blatter betonen, mit einem Appell an die am Versailler Vertrag beteiligten und an die neutralen Mächte berangetreten werden, in hem die katastrophale Finanzlage de« Reiche« bargelegt wird. Enbgültige Beschlüsse ber ReichSreglerung über den geplanten Schritt liegen jedoch noch nicht vor TBa« bk Kredit- Verhandlungen mit einzelnen ausländischen Machten betrifft, fo ist bekannt, bah eine Stockung In den schwebenden Verhand­lungen eingetreten ist. Die Regierung macht jedoch alle Anstrengungen, um diese Der- Handlungen »u einem günstigen Ergebnis zu führen. Sie ist auf alle Fälle bestrebt, mit ber Entente zu Verhandlungen zu kommen, an denen Deuttchland al« gleichberech. 11 g t c Macht teilnehmen kann.

Der Preiledienst der Zentrum«. Partei, der bekanntlich der Reich«kanzler angebbrt, schreibt in einem Artikel über den Drnst der deutschen Finanzlage, durch da« 21 b- stovpen derAotenpreste seien dieReichSstnan^n in eine geradezu furchtbare Lage gekommen. Da« Reich versuche, seine Dedürfnifle dadurch in etwa« zu befriedigen, dnst e«golbaufge- wertete Stevern noch im Dezember er­bringen will^ wodurch jedoch da« Reich au« dem gegenwärttgen Finanzelend nicht herau«- gebracht werden könne. ®4 bleibe daher nicht« andere« übrig, al« stch um Kilfe von außen ,u bemühen. Die ReichSregierung werde stch darüber klar werden wüsten, in welcher Form stMvfstziell die »llfe de« Au«, luubee anruft. Aach oen «Nahrungen, die bl«, ber mit solchen Anträgen bei der Reparation«, kommlsston oder der Botschafterkonferen» ge» macht wurden, bestehe nicht viel Aeigung. diesen Weg erneut »u beschre'ien. So sei e« erklärlich, haft eine neue Strömung für einen Appell an den Völkerbund stch geltend ma>.e, bie also für Deuttchland den gleichen Weg empfehle, den Österreich gegangen frt eine solche äuhere ftUfe würde allerdings ohne eine sehr erhebliche Einschränkung un- sererSouveränltät gerade auf f i na n . »iellem Gebiet nicht zu erhalten sein.

Die Beamtengehälter im Fünfzehnerausschuh.

Berlin. 12 Dez. lW^lss) Dei-ifzehner- GiSschuh tKA Reich« ag» brschaf igle sich mit ber |

Jur Frage ber Arbettsblenftpfllchf.

3u« unserem Leserfrei« anrb un« geschrieben Der In Rr. 285 dieser Zeitung vei-üffentltcht. Ar- nkek über ArbellSdienstpflicht. bei ein hvchettreu- liebe« Zeichen für ba« wachfenbe Interesse ist. da« DeuNchland dieser wichtigen Frage entgegen. gebracht wird, bietet 25etanlailung. zu einigen er­gänzenden und manche Zweifel vielleicht klarenden Bemerkungen.

locint mir fetn Zufall zu sein, bah sich sehi^ bald nach bem unglücklichen AuSgang de« groben Kriege« Stimmen erhoben. Me die Rot- koenMakeit erkannten, für Me un« auferzwungene Abschaffung ber allgemeinen Wehr - vslicht einen Ersah *u schassen War doch während de« Kriege« reichlich Gelegenheit ge­boten, sich davon zu überzeugen, welche hervor­ragenden Leistungen nicht nur auf mtlitä.ischem sondern auch aus w i r 11 ch a f t l i che m und technischem Gebiete. > B In ©traben- Bahn- und Brückenbau und in Land- und Fvtttwinlchaft m bei) besetzten Gebieten hinter der Ostfront mit aut organisierten und straff di'ziplinietten Mann- «chaften zu erreichen war. obwohl sie vielfach, wie der .Landsturm ohne Waffe", gar feine mili- tarische Auöbildung genossen hatten Die Dntwick- lung und der Aufstieg, bie in der zweiten Hälfte de« 19 Zahihunberl« so verschiedenartige Org inl- lattvnen. wie da« preubilch-deutiche Heer, die so- Aiakdemokratische Partei und Me groben Industrie- konzerne im RuhrgeMet geschaffen haben beweisen wohl zur Genüge, bah im Deutschen bie Fähig­keiten zum organisieren und sich organi­sieren lassen (bie etwa« andere« ist al« stumpfe Unterordnung) besonder« stark ausgeprägt sind E« beduttte aber noch ber seit bem Versailler Vertrage ständig gestiegenen Rotlage, für öic ein wnbe noch immer nicht adzufehen ist. um auch Gleichgültige zu ber Ueberzeugung zu bringen, bah nut eine au« ben besten VolkS- frästen geschaffene und auf sie auf bauende Hrlf«organisatton etae Rettung an bahnen fann

Wenn man. wie e« dringend erforderlich ist. Me Arbeit«Menftpstlcht auf beide Gefchlech- ter unh mindesten« zwei Dienstjahre auSdehnt. tarn man mit Leichtigkeit zwei Millionen Ar- beit«fräste und nicht nur, wie der t»rige Artikel «mgibt, die Hälfte, für Beschaffung der LebenS- no*Denbigfcriim de« Staate« und Volke« ge­winnen. Al« solche Arbeitsgebiete sind anzusehen Für männliche ReichSarbetterichaften Land- und Forstwirtschaft. Bergbau, Stet)lung«bau In Stadt tmb Land. 6traben- und Bahnbau Kultur, arbeiten (Kanäle. Talsperren. Oedlandkultlvie- rung usw.) und DehördenMenst iBeletzung der Unterpvsten mit unbezahlten Hilfskräften) Für Me weiblichen Arbeitettchasten ebenfalls Land- und Forstwirtschaft. Hauswirtschaft iKiichenwri.m usw. der ReichSorganllationen). Bekleidungswesen (der ReichSorganisationen). Kranfenpsl-g- und Sürforgebienft unb bieienigen Zweige de« Bc- hördendienste«. bie stch für weibliche Kräfte eignen (Bureauarbelten. Fernsprechwesen ukw )

"Bon hen Vorteilen, bie au« einer so ge­stalteten ArbeltSMenstpflicht erwachsen können, hob der eingang« erwähnte Artikel schon einige febr wesentliche hervor. Me sich aus die erziehe- rische Seite der AibeitSMenstpslicht beziehen Sie feien noch dahin ergänzt, bah auch eine körper­liche Ertüchtigung und Anlern ung der (fugend für wichtige Berus«,weige. in«be(onbcrc auch eine Vorbereitung ber Mädchen für den HauSsiauenberus erwartet werden darf Die cb-

ber© abt Frankfurt aM eh* eng arbtit/gemeü* («haft und ein gewirdame« Programm beschkofs«.

*lde« enthält unter anderem bat 3Uf ber Be­

kir ritte.i 4>cr..ilc. dir Oitnrinfif it -Je >Vürg:-lick n ci echt.

ben meisten ja mir lehr u laollkomme i abg.' gölten wird für den einlid' igen u id gut- ertogcrcn Teil brr arb it«rllid/;gc.i 3uc'ib hin- reichender Anlpoin lein .jum mindest.n wird bie Aussick > sich M? oben < iqetühricn Re f>t? b i Widerfatzlichl it o'er Rachläll gf.it zu oerich - fcr. b i bei meist n genüget, um rinea wirklich.-a Ico.'.ng nicht nötig ,u machen. VolkSIitte. 2i- zlchung. B Uriel ter Führn und ält ren Kame­raden haben da sich«, gröberen Sintluh. ale Zlrang unb ©traten Man gebe sich doch nicht der Täuschung hin. i.-.F. bi Ai deli qvje.i Dntg.-lt. Immer und üb .ttl eine fr.riw.llig: Tätigkeit mit innerlich r An riln.-hme sei. Di: Peitsch: der Rc! ist Lin knlfcrer Zwang al« M: Furcht v,r Uilrub*:nt i-bu-g, 2:ra|arbcüen ober ai immer mnn fit die ZwangSmak nahmen der Dienst, pflicht denkt.

Aun um letzten sch re af gendst .-n Sinirnnd. der D rfc Ouieaufratificrung W-r b-i« brüllt: V !l feint niud Augrii.-n h.ih Ii: nahe hfl: Der Vorarhlel i.ichnet sch . nut einem .unnch ueren" B am . a parat u n damit mit der Möglichst!, ba*" b c er jeben R l iflewm.i i/tvr m^hr da« oc-lfiig.-n werde Mutz man denn ob.-r bi: Führerpofien brr Reich:ardei' r- Id-Mt k-urck mit Beamten be'.chen? Man st-ll: ki: Fu! r r gegen Dien st vertrag auf b::i H« lüni I. h ? -'n. berahld ft? gu' unb fl:f>? ihnen D a inrch.teihgung. bchalt: fi- aber nur b.-i Be- a-äbrung langer unb wer le alle u iprichuktlv ar- b ilenbei so b'ld al« möglich h rau« Man kann bi Air i Mill o e i Arb i «i ssich igen mit ettpo« über IOC 000 Führern auSkornmen unb ttirb für Ihre G.hältei unb Dewii-tbr! iligung ettpe. 40b Millionen Mark in A-r^nung bringe t rnüsten. während b.-ru e'wortenbe R inlewiin mit Ab­zug oller Betrieb tu nkosten 'nicht ber Anlagekosten) mit rtwa ein« Milliarde Goldmirk gritr't! e-r- ben fer. ui Die Tal fache bah Fehler na Hel legen, macht eS noch nicht erforderlich fle zu begehen.

Wenn am Schlutte fei Vorartikel« bansr gewarnt wirb mit üb.'tarot*n Ortrartunien unb mit tl bneilung an die Aa« uhruna bei Z-beit«- l>(inc« heran-ugehen fo glaubt- ich Im Hinblick out den deut'chei VofkS-charaster bah die Gefahr nicht all.>u grof, ist Da« Degenaeil. bah Krittelet

Die gukunst der Universität Giehen.

Von Prof, l) M. Schia«. M b 0

Sril längerer Zelt gehen Gerüchte über bie Gefährdung unserer LandeSuniveifitül um, Me ihre Freunde erregen 2I?ufjerungen von 7?<glerung«t>ertrctem werden kolportiert, nach denen alle Besorgnisse begründet scheinen E« trird richtig sein, dazu ossentlich aus Grund genauer Ken nm iS da« zu sagen, was beim ge­genwärtigen Stand der Dinge gesagt werden farm.

Da« erste ift die klare Feststellung, bah keinerlei Beschluh, ja auch keiner­lei je st er Plan, sogar keinerlei be- fttmmte Absicht ber maßgebenden Instanzen deo hessischen Lande« vorlieat, die sich aus eine Aufhe­bung oder audi nut auf einen Inble 2 ubstanz ber Universität Dietzen etngreifenben Abbau bezögen Älle«, was barüber erzählt wirb, Ift unrichtig.

Auf der anderen Seite sind damit die Be­sorgnisse. die sich auf die Zukunft der Universi- lät beziehen, natürlich noch nicht erledigt. Wer gelesen hat. bah in de/t mahgebenben Kreisen Preustene erwogen wird, ob nicht die Hand des Staates von der Universität Frankfurt ab- zuziehen fei. der wird sich de« Ernst?« der Lage bemüh! sein. Die Finanzlage Helfen« Ist tn- iPlqe ber Besetzung eine« großen Teil« seine« Gebietes befondei« schwierig Wenn ekwa die schwebenden Fragen betreff« bo* befefttn®?. biet« so geregelt'werden sollten, bah Reffen öauernb aus Einnahmen von dorther verzich­ten mühte, so werden seine finanziellen Kräfte äufierft knapp sein E« wird sich dann wohl da­rum banbeln, inwieweit das Reich helfen kann Wie es um die Finanzlage de« Reiche« steh, das weih jeder Berständige. Jede staatliche Einrichtung in Deutschland ist in Gefahr. Unb bie Universität i st eine staatliche Einrichtung

Ferner bie Verordnung der Reichsregie, rung über den Beamtenabbau mutz auch aus die Länder erftretft werden Der Sonderau«- schuh de« Landtag« hat bereit« über diese Frage verhandelt Ich will hier nicht neben- hol ÜRer M«(a m.-lx. M. c iaL, -- ; ---wuujitu. tiurr

soviel ist deutlich in Irgendeiner Welse wird dieser Abbau wohl aste Gebiete in Mitleiden­schaft ziehen, also auch die Universität Hier ist er ganz besonder« schwer durchführbar Man kann nicht einzelne Professuren unbesetzt lassen, ohne das Danze lahm zu legen. G« Ift kaum abzusehen, wie ein Abbau ander« vorgehen könnte al« durch Amputation zusam­menhängender Komplexe. Gruppen oder gar Fakultäten Aber auch da« ist ein sehr schwie­rige« Unternehmen Einmal nämlich zöge auch ein Abbau dieser Art neben dem abzubauen, ben Komplex sofort bie Aachbarwissenschasten In Mitleibenschaft. Sodann wäre sehr zweisel- haft, ob ber finanzielle Gewinn Irgenbrole merklich sein würde Die regelrecht angestestten Beamten können ja doch nicht einfach auf die fetrahe gesetzt werden. Möglich wäre auch, datz ein auf ber Seite der Ausgaben zu verrechnen- der Dewin durch eine Mindereinnahme sofort illusorisch gemacht würde. Auf jeden Fall Ist eine Universita, ein so seine« und zarte« Ge- bilde, bah Sparmaßnahmen an ihr nur mit größter Vorsicht burchgesühn werben können Iebe schematische Anwendung müßte zu einer lebensgefährlichen Erkrankung führen.

Roch ist. wie gesagt, kein Schritt geschehen und ferner beschlossen, ber zum Abbau führte Auch dir» ich überzeugt, baß Regierung und Landtag ernstlich gewillt sind, die Universität in ihrem Stand zu erhalten, sofern da« irgend möglich ist. Gefahren drohen nicht au« Irgend- roelchem bbsen Willen, sondern lediglich au« ber furchtbaren Rot ber Zeit Ihnen zu de- gegnen, würde da« beste Mittel sein, wenn die Universität von allen Seiten, nicht etwa bloß durch Proteste, lonbem auch durch tatkräftige Hilfe Unterstützung fände.

Zu solcher Unterstützung gehört auch die Darbietung von Mitteln für die Studenten- Hilfe Unser Studentenheim muß burcbqcbil ten tDc.bxn; da« ist für ba« Leben ber Uni­versität einfach notwendig. An dics-.mi Stück können Hefe mit verhältnismäßig kleinen Ga­ben wirksam helfen.

Möge e« gelingen, bie Universität Dietzen. Buhm und Freude unserer Stadt, durch die schwere Krisi« dieser Jahre unversehrt hin- durchzurettenk

® eiter er A»san,«e«schkoft der Mwtt-rlMifdtfn V'7-bSnde. Unter ber Führung des TorflOenben ter Bef einigten vaterlänMfchen Bei ad« Deotichlano«. de« Abg. G e 1 S l e r. tourt* auf d ier Zusammen- ninf* von Vertretern der ianboeik Au'ammen-

K3. Zahrgaig 'boimerstag, (S. btyeb« Y2S

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Vberheffen

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