Einzelbild herunterladen

m. 26?

tfridjfint tüglich. oufiet Sonn- unö ^eitTtoge, m il ö«rSofn«tog*bdlage <?ieb«nerIamist«nblüNer Woche» «e,»a,pr«l, 135 »nb 15 DliOtarbtn Dlark Irägrrlohn, auch h Jlid)t»r|a,rin»n <mj«ln >,umm«m infolgtl)öl)er« (Pf»all. - 3 trn pr td).

2Jn|djlüne fürbi«Sd)nfl- tUung 112. für Tcrlag »nb <Be|d)äfls[ttOt 51. 2In|d)rtf1 für Drahlnach.

d)t»n. Bnjrigrr

Petf*e<Te»te:

irawflirt «. «. 11688.

175. Jahrgang

Dienstag, 13. November 1925

GietzeimAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Vrv«5 Verla,: vrLhfsch« UntoerRt«s-Bad). unö Stetnönidtrei R. lange in Sietzen. Zchriflleitnng unö Seschästrftellei Zchufffrotze 7.

lUa«»mt oo» U»,e.ge» für bi« lagtinnMiet* bi» gern Jiaümittag oorbtt o!)n«|eb< ßerbinö Urteil» Stell für 1 mm tflb« |iU njtlgen o 27 mm viril» örit (Brunbjal)! 55 DIL, am».701)1.. 1Reklame* Anzeigen o 70 n n deute 225 . 250 MiL Schlllslel VlazoorichNst 20 , Lui» schlag. - üerantwortlich tut Politik u. Feuilleton; Dr 3nebt. TB dl). Gange; für den uurigen led: Griff 8Iumld)tin, jilt benl Injeigented. nani Seck,' lämih ch in Siejea

Das Ende der Mark.

3ur Zeil baden wir in Deutschland nicht tot- nger aU fünf verschiedene Dahtungsformcn

noch rmmrr gcknlid)« 3ab!ung«mittel ber ßaplermatf, tnc trotz all.r Verbote immer nelr m Hebung kommende Zahlung in Devl- 'en, dte Golbanleihe. die Dollarlchatz- an Weisungen urfb lchliefjlich noch tic dem- näd>^L?ur ^^abe gelangend« Jcnltnmorl Sh« Methode der Geldbelchafsung ift and bl.ibl «milch einfach Denn die umlaufende Zahlung«, mittel für den TSebarf nicht mehr genügen, b uch man emc neue ©orte wenn möglich tocrtbtftan- big unter Srlinbung eine« schonen Jlamcne 2n diese Methode hat man sich allmählich ge- Döhtrt 3bre Sortierung gerade in der lebten Zeit bat aber bk Monbcr« schlimme Tatsache hervor- gerufen, bah es durch sie unmöglich gemacht wuide. die verschiedenen Arten der Dährung in ein c ft < « M« r t v e r 11 n i « »uetnan^er gu hrmgen. Der Ansatz »u einem kltr.-n Vers ich nurbe -war trotz aller Darn ir.g-.-n van Lachxi - ständigen in Desball einer dritten Markslühuna«. aktion unternommen 6r muht, ab« trotz de« Tterbote« de« Sreincrfrbr« m Devisen unt Dallar- tck-atzanweisungen mif-I ng n. ttxil w ge.i ker b - rühmten .led, nschen Schwicrigk >tcn hituet d.r sich die llnfäbtgfeil d.r Vu eauk.ati. verfchanzt, nicht schnell genug x3abl ingemiliel ,z V Dolban- 'ibe) in den Verkehr gebricht wuid.m obwohl ie Heue In Führung wied^rbdl mit aller Telhmmt- xil angcfünbigi war Di' aus ti'fc D.nfe nal- oendig geworden« Firtfuhrung der Madinfla- tivn muhte den Marckltuy ung-plan -:rbre he»

Dazu kam noch tic gerat. ou ungianbiiche S?» 'ummung der Acich.'bank. nach ter die Gildan- leibe nicht bei ©rtctlung der Äaulbettrage» qe- wbtt zu werden brauck-te. sondern erst am Tag d r Lieferung -um Tagc«kur« de« «aas. vertrage«. Die .Spekulation", zi ter in die­sem Kalle auch di« führenden Drohbanlen gehör­ten. er)teile au« tiefer Beftimmu ag riesige Gc- tnmne. da sie den jtur« der Dvldanleihe trxit über den der Devisen trieb, um die Differenz -w>sch.tt kam Stur« am Tag? de« Stauf« und dem am Tage der Zahlung möglichst groh »u gestalten und <) den von ihr -u zahlmden Stauf preis auf ein Min- beftmah hrvab.-.ul rücf.n Auch daran verbicni« die Spekulation nxh, dah sie mit dem Gelbe. da« vvn Privatleuten bei den Banken -um Staus« von Geldanleihe «ingezahlt war. SpelulatianSgcschäfte in Mfeklen u a machte und dadurch direkt und indirekt tie Devisenkurse auf eine Höh« trieb die bald ein Mehrfache- der amtliche,: Deviscnkuisc überschritt Gering g.rechnet Hal die .Spekula­tion" an diesem .G.fck.äft" einen B.ckrag vm min­desten« 3- 400 Millionen Daldmark glatt ver­dient. Leider Hal man nicht« davon g.hört. dah die Regierung ernstlich Anstalten macht, liefe Be­träge zu erfassen

Auf l-iese D:ise kam e«. dah der innere Wert der Pc-viermark inii.rhalb weniger Ta.fe auf einen geringfügigen Bruch! ü gsun'e, ist unö dah auch die sogenannten wertbestäntig a Zahlungsmittel schon vor ihrer eigentlichen xSinf hrung in den Verkehr her Gefahr einer Untcrbtocitung zu erliegen drohen, ein Umftanb. der alle Plä.te auf taue mb? Vährungsg.santung von vornher­ein undurchführbar mach n roürt. Die näch te Zvlge biefer Mährungsfabatazc ift nunmehr der völlige Zusammenbruch d.s künstlich stabilisieren Preis - und Lvhngebäud. e Dir werden schon in dielen Tagen ein Heraullchaellen aller Pieile In einem bisher ungetan.item Ausmaße erleben Dann wird tic Stauffufi der groh n lllassen ein- völlige Lähmung erfahr m da die LohvabschlüNi auch bei to ithrrig'icm D 'l'>- fern ei dlcP l! dir ng in i.' Iht mi m che tonnen Daraus erg bt sich D imehrung le. A i - bellslvfigkcil und eine weitere 31 n schränkung in der Lebenshaltung, die unbebinat zu den schärfsten politischen und sozia­len Drschütlcrungen führen muh und d.c fich na­türlich in erster Linie gegen die Aegierung rich­ten wird, die bi.les Dährung-chaoS rerfchulde'e Die deutsch: Dinschafl droht in dielen T ig n un­ter dem TBährungrelenb zulammenzubtechen

Die Folgen des Druckerstreiks.

Berlin, 12 Aov <Dvllf ) Die dl» Acch«. druckerei mitteil'., find von bei etwa 10 000 Mann starken Belegschaft heule morgen ungdah 2000 >um Dienst erschienen. doch hat die Hali'.: dauan den Dienst bald baiauf wieder verlassen. Don den veibleibenden 1000 Mann arbeitswilli­gem Perfvna!, daS etwa zur Halit« auS T- amten lzw Angestellten und Aibeitern besteht, soll der Tioicnbrud soweit wie möglich f o r t g e * ü b : t ixtben Ss ist zu hoffen. Sah auf diele Delle Oie nächsten Lohnzahlungen sicheige- llellt werden können

Dl« Kersteilmig ttxrttefldabiger Zahlungsmil* >«l erfährt dagegen ein: nicht unerheblich«

Beeinträchtigung.

?in gleibmähige« Vorgehen ter privaten und ''entiich-iechllichen Aibeitgebei bei der 31 ifÜb­ung dieser ZahtungsmtNel in den Lohn-ahlnngen infolgedessen in F.ag« gestellt Bei der Lvhn- ahlung des Deiche« mit tue. ibeftänblgen Zah- ing«milteln u iit> t i.liach nicht inder vor- lefehenen Höhe gezahlt werten fönre Auch 'hpn te!ge"b?n Zahlungen do« Botchoch,"*

'ander und Gemeinden an Beamte Anq«'1«l.'o mb Arbeiter werden wohl noch Un regel' Zähigkeiten in der Zahfungsmittelverforgung n Staus genommen werden müssen Auch die 3r- erbslosenunlerstühungen und S o

alrcntcn müllen infolge de« durch den Streik »erbeig.führten Mangel« an den «rforbeilichm ^leinflüdelungcn voilausig noch In Papier- nart bezahli werde»

Die Prüfung der Neparationsfrage.

Frankreich für eine Sachverständigenkommission. Anhörung deutscher Sachverständiger. Nur beschränkter Zahlungsaufschub.

Port«, 12. 2ov. (TBTB.) Minister­präsident Poincaev hat sich entschlossen, den Plan der Einsetzung ein.-« Sachverslan. hiö"<ultschusse« auf sein Konto zn übernah­men. Cr hat bifolgebeffen den französischen Delegierten in her Aeparationskonrmifsion, Louis Barthon, beauftragt, Dienstag bet Aeparationskomwissiou votzuschfa en. e.n Sachderstänbigenkomitee zu em tn- neu Dieses Sachverpänbi-enkomit.e soll sich aus Dertreteru her Länder zusammonsetzen, die im Aeparationsausschuh vertreten sind.

Zu diesem Vorschla; crf.äci der b p<omatncb: Aedak.-ur der HavaSagentur folgende« Um -t m neuen B.-wei« feine- D l enj za geben ke n Oliiael unverluch za lassen um zu einer L'fang za ac Cangcn ha: d.r französ.fche Mini»erpras.d it f.;v sich Öen V rlch'aa -tut 3nn5-r.il in) cri - - 3ach- rcr .äi bgn u shast.-S in Ansprut)geivmmea 3r nx gen m kineom.-ge, m.t D ullch. .n i Df baallungcn einzulr.trn uachden ber pas' ive Dibe > stanb beendet ist und die Dorfeh- lungcn aus den Cad>liefcr ingen bin' d-r Ab.ommen, die mit 2en d-utsche i Jntu ir et geirrt en »urbar behoben f.nb Poincaf hat t .»halb ben fianzösifchen D« «gierten i t der A - pamt.cnSk rnrn stion d austragt, von ihr za v r- langcn, dah sie einen Lachverständigenauslä ut) enbrrufe. .Tn bzi Dienstagrsihung der Aepara- i.onöLmmif ton wird nun Dailhou ia Doli.m Einverständnis mit Poin.atlö die Initiative er­greifen.

Die Ae pa rat io nskom Mission wird zu gleicher Zeil auch die deutsche Hole vom 24. Oktober, in der bie Kriegslasten komm.sswn die Au- höruog deutscher Sachverstäubiger übet die Zinauziage des Deutschen Aeiches verlangte, wiederum prüfen.

Man erinnere sich, dah in 3nbetäub' der Ver­handlungen, die mit b.rt 'Bereinigten Staaten ge­fühlt wucdtn. Sir Zohn Brad b u ry b antragt hatte, bah die Anhörung drutfchor Sachver tän» tiger hinausgefchobm wird Heute steh.- de V r- n.hmung der Vertreter des Deutfchm A ib«L nicht« mchr im D.ge wenn tri.- es wahrsche nllh ist, die Aeparatioaekarnrnis i >n ;ub gleich «it g t.sch ieht. einen Lachr .-rllä.id g.m u.stchu > , i er­nennen. um die Zahlangsfäh gle t D.-utlch an « tu prüfen, fa Eän.itc diese- Komitee tu b tie Voischläg. prüfen, d c die d.-ulfchea Deleg.erten im Laufe ihrer AaSfuhrangen Vorbringen n erb n. Bach d.r französisch:n An ich' w rte 'ich der Sachverktänd.g nausschuh nicht mit diele.n Stu- d um begnüg.n

3n erster Linie müsse her Ausschutz die Bilan­der H'.issguellen Deutschland« f.stst.-llen, unö -war seine Hilfsquellen in Deutschland als auch die Hilfsquellen hn Ausland«

Zu diesem Zweck it er namentlich überall da. wo teutldic Stapilalien ung,r.d)J. rtig er D-il au« l<m Lanl e g schafft wurden, Lrhet un.e.i an . uftvllcn i-nd l ic Maftnahmen festzulegen haben, die erforki-erlich feien, um sie wieder nach Deutschland »uruckzuführen. T«> Au.- fd-uh müflc uch llchi h.n in w lch«m Urn'ang- i.c Hilfsquell..- tee J.uJdc.t A-iche« ro.i jetzt ot für die Finanrt.rung le Aeparaiianen ver- wenket BxrLen könnt.n Endlich nuif'e er lagen <n Welcher Delle D.utfchland für die Sanieiung ' ncr finanziellen Lag. ! rg-.n muffe Die Arbeit «ad D.rflänbig.a müsse emen wefen fich prak- tifchen Qhnraftcr tragen und

sich auf Die unmittelbare Zukunft blei eher be- i-eheu, als daß sie sich m hypothes.sche Erwä- Zungen über die Prosperität ober über die zu- künftig« Armut Deutschlands erginge

Dn tem aug nklicklichen finanziellen und wirl- sck..silichen Lhacs. la« in Deutschland herrsch' le.n t ra rüg 3twägungen ab'; lut zweck- l v s Aach- Anlicht der französischen Regierung dür « tic L . gali > äl der Auhrbes.hung nid t tn Zrag. g.-ft III werden Auch dürften d:e wiilschaftlichcn Ürg.bnifs., die eine Folge be. selben Lien, nicht erörtert werden Der Ässchuh könne sich zusammen'.ben aas zwei Del.gierten der in der Mpaialionsk. mmissian txtiirctenen Mächte, die bereu« ten ldarant cau^lchuh bilde­ten und die beispielsweise einen Finaiiziechntkei für jede« Land zuziehen könnten Der Aaslchah könnte auch deutsche oder neutrale Zeugen- Vernehmungen vornehmen, sich auch nach T«rlin b g ben

Aach der franz-kischen Anlüchl würbe diese Mistivn wahrscheinlich mindestens zwei Monate b.'u^rn Au' alle Fälle werde die Aeparation«- kvmmission Dcullchdanb keine Beträge er­lassen können da der Anikel 234 de« Ver­sailler Vertrags di.-se« Aecht nurden Aegie- r u n g e n zu^rk.nn«, uiiv tne französisich: ategie- r ang selbst von diesem Aecht nur nach einem 'Beo be« Aecht« Gebrauch machen könne. Dagegen würde die Reparalionskammillion Deutschland leben Ausschub gewtheen tonnen. Immerhin werde fk nicht imstande sein, fällig gewordene Zad-sungen bi« über da« Hahr 1930 hmaa« auf- -uschieben Der franzöllfche Defegierle würde ja hier u nicht ermächtigt fein, da tn der Aepara- i ton« ko mm ist Ion für jeden Austchud über bk len

Zeitpunkt h nau« ein« einmütige Zustlmmang erforderlich fei.

Belgiens Ansicht.

Pai i«, 12 Aov iDollf ) Der Brüsseler Slorrcspondent des .T-errtps b.-rich ei, in gcmlllen autoiificrt.n belgischen Areifen s i man der M.-i- nung, (<', die Aeparationskoiiunistio.i uinerzüg- Itch in die Bei Handlung« i über die deeatlch Aot: vom 21 Oktober eintreten und bei diet-.-r (S*.-- legen teil felbft eine Gnqu.te über die g. - n- wäil.ge deutsche DirtfchastSlag« vor.i.h.neii solle Mau steh« bi Brüssel auf dem Staub- Punkt, bah, selbst wenn Deutschland gewisse cdöfn(>< grui?

deu, bas Aeich nichisdestoweuiger Sachli.s. runceu <Koh.e, Farbstoffe, Holz» leisten müsse, die sich ohne Schwierl^keilru vrrstärken lietzeu. Fein.r müs'e e« bei den im Auhrgebiet gclck lolsere i Abkommcii blc.bcn Di.fe» Softem r.'fe i.i< llgemc-n.-ri werden derart, bah cs al« D antic der Sachliefeiung wirke. 21uherbem muf :cn di - S C.e c. ung.-n au6 dein Bernel» munnsck.cn Jlbtomm n fern Di Ilct-Aup- pclsch.ii Abkommen u|tr> w eder cralgcunnm-n r. e.d:n Aber auch das würde noch n b genügen 2s wären Deutschland - Io erklärte man in Biüssel auch Mafarahm n zur allmählichen bet rasck n Sanierung seiner Dietschait und le ner Dährung ouhu Unnge t In Brussel ver­lange man der Berliner Aegierunq nich' die aan*c Initiative -u übeilaffen tie Aei'arations- koinm.ssi nn tie die augenbll klickte Dirtlchaftslastc Deutschland« prüfen wert« könnte v «11- ichi Maf>- nahmen anempehlen di« sie für zweckmäßig Halle, und auch bie notwendir,« i Druckmittel auf­bringen bk übrigens biS zur Ao.itralfe der Zoll­ern nahmen im Ha>«n von Hamburg gehen könnten, b.e man wach Behauptung gewisser Leute in verscht«denen englischen Ar.ifen tn« Auq« faßte

England entschuldigt seine Schwäche.

London, 12. Aov sDolfs, ®e'lem abend wurden über ben Verlaus eines offiziellen 3inv- fangeS ber Abvi dnung ber Völkrbunds Ver­einigung durch Piemierminiitcr Baldwin und Lord Eu rzon 2Ni t.ilungen gemacht Pro- scssor Mui rat, erklärt«- Ds gäbe nicht einen einzigen unter den Anweienben, brr nicht die Be­deutung d.r Aufreck er.'altung eines engen Ein­vernehmens mit Frankl eich berrorge oben hab« Trotzdem seien sie alle der An'ich, dah die Kompromisse zur Herbeiführung eme«

Uebereinkommeus eine Grenz« hätten

unb dah von einer Hatton mcht erwartet werden könne, dah ll« klar gegen ibreelgenen 3 n t c r e f (c n handle, und gegen das. was sie für das gemeinsame 3n e «!'« bei Menschheit anlie&t, Last tie nicht etwa« tun könne, was das Gewisser ihres eigenen Vrl.'es für rerkehrt halte. Di« Mah­natmen g qm die Baldwin so g« ech eiweisc pro­testiert«. licfje.i fast vermuten, dah nach Ansicht einig, i Lea!e bei Zweck d.r Entwaffnung D.utlch- landz lei. möglich zu much.-n, dah enter entwaff­neten Aativn. die von bewaffneten Feinden um- ringt fei,

Berletzun- eo unb Demütigung.n zugrfügt werben, die in keinem Fri.denttertrag bar- s«sehen oder in Aussicht gcaonnn .m wurden Mit sind d?> Ansit z t ih die briti'ch. 7t -g erang emen riesigen Die.-st in jlelc. bei« F^> - st «ich '«st. st leisten truiie, wenn sie allen ih.en Eins!uh a. wen­det, um i.r d.-m von tri alliierten k. i', allierten Gebiet die 2 f iechferlaltu g ber Her ich ist b-s Gesetze« zu fecf.em - Lo d P s- i l, m v . enlurc, tr-a« no w.mdig sei sei iigentvme ®e t.r po > i - t i p e r Shmpathie hli Dcutlch'^anb in feiner aug -nblicklich.m g.f jh.üdyn und tranricer Lage D.'lku in mülle mit g-.öh e; Straft bl illq.nncinc TR i h b i l: igung der s n>ösi'ch«n Matz latunrn im Auh.gcdie^ fcard da« englische Doll ausd.ücken

3n ic:n<i Etzwide ung tagte Lord Eurzon, e« fei unbedingt wahr, bah

er» deutlicher Zusammenhang zwischen ben Gr- rigvilfen auf betn Kont.nent und der Wirt»

schcfts.q'r England« vorhanden fei.

Aber gibt es irgenb.in? Mach!, bie Wah end ber letten lieben Monat: bcftänbigcr uiö ollentzerzi- gei - ich sag. iiichi crfaigreich 2n-

regurfltn und Vorschläge machte? 7Dt lind das einzige Ve k abgesehen von F aikr ick, cah f: e Meinung ube Haupt ollen ausdi ück.e 3 c. li» e ble Hoffnung nicht, weil bet Druck de. Ecnq lillc auf alle tn llöetiach! Stomraenben feine Mtrkanq au«übe Staffle Teil« be« franzöfis ch« n Volke« fühlen ble« anschen-end meh . a l e bi « het D>« belgisch« Ansicht betoc :c fich wie er glaub«, in brr Alchruni auf e.ne haltige 2ear ung unb ba« italienische Volk siche in« arnfxm unb j< J j

wi.ifchafUiche älrholung Europas Dane niemals eirvicht werben ohne Hllfe unb Mitwirkung der Vereinigten Staaten

Die gegenwärtige, A,strcg»,ge, der Ae- cimmfl seien von lag z. Tag, von 6trabe zu Stund« ans bie Herbeiführung einer amerika­nische» Mitwirkung gerichtet.

Da« bie separatlst Ische Bewegung in Deutschland betreffe, so sei bi« Haltung ber

biitllchen Regierung in immlfe-erstchndllcher Weife kla> gemacht worden Sic '«h« ble Auflösung 5cutfchtand« al« einen tödlichen Schlag für bie Siholuna Guropas an Dir fevaratlstifche Ve- nvgung sei durch und durch ein« schlechte Bo- u cgunfl. nicht nur, weil Ile in ihrem Ursprung unb in ihren angeblich.n Äanbgebungen künst - I i ch unb in hohem IHahc für anderweitige und eigennützige Zwecke a n g e fl l f t e t sei sondern weil die Aussichten auf Aepa.ationcn, wenn ber F iebenSr-eitiag lemichtet würbe, zerstört würben Tic Aeglciung habe daher die Verbündeten er» sucht die sevaratlstllche Lewegana in keiner Meise zu ermutigen Tvenn alle Mächte be­tt xjen w.rdcn könnten eine ebenso energisch« Haltung einzunehmen ipte ®rohbrtlaimten, fe u üibc die feparatiili che B-wcgung zusammen- b rechen Die britische Ansicht sei, bah di« Der- Ichicdencn Teile des D.-utschen Aeiche« Teile ein«« einzigen Saturn bUtbcn sollten, mit dem man sich a'S Sinheit vefafsen könne Aach Turzvn ergriff

Premierminister Baldwin

das Ufert unb sagte Die Aufgabe, bte wir vvt un« haben, ist falt unmöglich Man bad nicht vtigdfen, bah bie Schallung einer neuen nationalen Felnbfchaft die- Sache be« 5 ietcii« in Europa toeber förbem noch beschleu- rngen wirb Aichts ist leichter, al« eine riesige nirialifche Cmi-öiung hervorzurufen, nichts ist sch i i.-iiger, al« II zu unterdrücken 9« g*bt nicht«, was giöf.ertn Schaden anickchlen kann Die« zeiat, ka^ in einer 3:1t wie ber augenblicklichen unend- itck.ei Takt und mühselig« Geduld ru>ta>enblg find Unter Ziel ist während der garaen Zelt ge­wesen, ejne Regelung zu erreichen Ich stimm« mU allem, wa« Lurzon über die awertdanische Hist« sagte.überein, denn ich glaube, bah mit ameri­kanischer Hilfe etwa« getan werben kann

Britische Reichskonferenz und und Reparationsproblem.

London. 12 Hob (IBolff ) 3n einer amt­lichen U«bedicht über bte am Freitag beendete .Tagung ber britischen Aelchskemferenz hclfst e« über bi« örörkrung des Aeparativnsprablem«.

Die Sdonfencnz fei nach brafältlger Grwä» gung zu ker Ansicht gekommen, bah die europäisch. Lag« nur entwirrt werben könne, wenn die V t f einigten Staaten daran Mitarbeiten und tah k.,s Scheitern do« Plane« einer gemdnfamtn Uri.isuchung. auf die eine gemeinsame Aktion za tilgen hatte, sowohl dm dauernden Frieden tote t.r w.rtsck.-aftlichen Erholung her Tvclt abträglich fein würde

Di: stonfrreuz sei brr Austcht, datz tn «iso> solchen Falle bie britische Argfenma sehr sorg­fältig bie Alternative erwägtn mützfe, selbst eine Konferenz eiuzuberufeu unb bas tolrt» schqstlich« unb smauztette Problem in sedle*

weiteste» Auswirkunzru zu untersuch«».

Die Stonferrnz betrachte jede Politik. Ne zu einem Bruch ter Einheit lv« Deutschen A.ihes führen tvürt«. a[« unvereinbar mit ben Vertragsver- pllick tungen, tic fotoch; D.utschlank tote auch di« Machte ring,gangen (.i n. unb al« unVereinbai mit ber zukunst gen Erfüllung Inner Bestimmun­gen durch Deutschland Di« schirsften Vodtel- li ' gen tourten demqcrnäst den Alliierten gegen- ub.r erhaben.

Vor -ieiiwnlileu tn (England.

London 12 Aov lA) B ) Die Press«, bene S>aupttk>em>a die Au«sichten für dir Ae.iWahlen und tic Umbllbung be« Stabincit« ift mach« t lei Auth brn« Den dem Besuch bet b ei vormali­gen St ibnettÄmltfllieLc. Austen Chamber­lain. Str Aobrrt tzornc unb Lord Birken- teab beim Ministerprästden en Baldwin tu bei Downing Street Aach der _S etlng Aew«" beute bider Besuch auf die unmittelbar bevor- fkb?il>e AuflöfungbesParlamentS hlu Sowohl Horn« al« auch Birlenhead unb Cham- Lci Iain feien letzt bereit bte Aegirrung voll zu unterstützen Dies bebcatc die vollständige ölntg- feit in ber konfervatlven Partei

Die Lage in der Pfalz.

M ü n che n, 13. Aov l'SSolff.) Die Besatzung k«s Acq e ungsgebäube« In Speyer, 72 Gen- ka men un V.amt« tmirtxn von bei Franzofen c. tirofhiet und m che Staferne gebracht Die Ccixa.atiftcn hatten bei dem Angrifi zwei Zote, d.e Denborm« i emen Berwunch 'm Der B i - f ch o f von Spevcr fetzte fich Del den Franzofen t afür ein bah den C«Daranflen Li ihalt gebot-n werbe. Sr hat'« jedoch keinen Ldolg Die Hal­tung bet Bevölkerung gegenüber dw' Separa­tisten Ist unDeräntert AuS diesem Grund« wurde m her AachmlNagSstundkm »ui Berhinderl.rg von Ansammlungen m ben Aebenftiab-en ter ^feiupt» u Luhe, t*« ma* wi eoor VON iranzösllchen Possen besetz tst.

Me Meuge von bertttawH frauzSstsche» 9ev banne« ausei» an der getrieben

Di« Sonder bündlet haben pn bt« Bea mtea be Pfalz etn Ultimatum gerich «t. wonach jeder Boomte, be sich nich' schriftlich verpfllch- t e t, unter ihren weiterzlia^bettan, au «gewie­sen werken soll Otm toeftere ProklamaNav bet .pnwtserischen Aegterunq" teilt nrü bah «m