Der Wochen-Bezugsprei»
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tcttbeltxM des Wvchenbetrage« gebeten, Jxtlgäzg; scrsdsSec Serben. Ber- 3abl engen »erben tltoa eingetre« kmi Stibextwertxxfl entsprechend erd-dt.
Btrlag des Siebener Anzeigers.
,,3ett9em&fce Vetrachtnngen."
Doot Borftanb des Ort«fartell« ® t e • ft t n de* Deutsche« Beamte n dundes wird en» gttodeben
Unter obengenannter Ueberfchrift bringt In "t 237 deck _®kt)cner Qfaytgcrr- et ne .Person-
+ feit be* BMrt1<baft«leNn«-‘ Au*füheungen, Ne - gen Ihrer Bngriffe auf Ne Beamtenschaft Im 11 gemeinen. trr*bcftmbcre aber auf den Beamten- I urb tn Dieben nicht imtoiberfpnxben bleiben i rfen. Spricht doch au* bem ganzen Brtilel ju 'ehr Ne Absicht, ob gewollt ober ungewollt, an« y.sicht* bet Inaner grnffer sich automenben siaat- iichen und wirst chaftlichen Beilage Ne angebliche Minderleistung, aber hohe ’Be^abtung der De- omtenschast ntUDeranttDOrtl 10 für den 'Bertall zu exiixn Der .befrexnbete Dann»" be» ötnfenNr« sagt dazu
.Der Deamte sollte der Arbeiterschaft mit gntam Beisvtal vorangehen. feine Forderungen nicht zu hoch fcbrauben viel mehr mit feinen Ansprüche» jurüif ballen und sparsam w 1 r tsch« sie» und vorbilNich tn seiner beruflichen Tätigkeit sein, bannt da* Leich sloU würde und nicht, zugrunde gehe, damit auch nicht dauernd einer Preistreiberei Vorschub geleistet würde14
Die .PeriönlichLeU de* Wirtschaftsleben«" fügt hinzu, bah au* dieser Aeuherung ein Darc« Lr kennen bet allgemeinen Hot läge und ihrer Steuerung spreche, und fährt bann weiter, bah eigenartig und merftoütNg Ne kürzlich abgehal- tene Beriannnlung de* Beamtcnbunbe* berührt babe. bah tn den Äreifen be* Gewerbes unb be* ftanbel* gefragt werbe, welcher 'Beamte Son- be r ft e u e r zcchle unb wie die Grwerb* kreise. die treten 'Berufe vor Untergang geschäht werden sollte» usw., warnt davor Bcnif*nb6e zukonstruie- reu, namentlich seitens der 'Beamten, die sich doch heute am besten, jedenfalls am sichersten stünden und zu itfagen am ttx-mqften Ursache hätten, unb schliesn . 3d) leone deshalb nur eine Bot. die deutsche Bvtl Diese deutsche 7(di und Armut zu beheben muh sich jeder einzelne innigft angelegen sein lassen unb alle Sonbcmöte beiseite stellend
stürz die TBeimmg de* Stnfenber* zusammen, gesaht .Gemesien an bem Glend der ©efamtlagc. gehe e* dem Beamten glänzerrdi 'Derrn e* nicht so bitter ernst wäre, bann könnte man lachen! Aber man braucht einen Sünden bork für Ne jetzige Lage, und darum da* Kesseltreiben gegen die Beamtenschaft. Wir glauben, gerade Ne Kreise, die verstand« Haden, bk Substanz auch gegenüber den Erfordernissen be* Staate* unb feiner Verpflichtungen zu sichern, hätten am wenigsten Ursache, sich, befoaber* noch im gegen- märtigen Augenbläk, an den Laden zu legen. Wenn man Abhilfe schaffen will, bann wende man sich nicht in erster Linie an die in der Arbeit Stehenden, an Lohn- und ®^a(t*empfänger. alb an die, die fern der Substanz, als etnalgc* Tau schund GriftenzmMel Ne Mark bekommen, sondern sehe sich einmal Ne Positik der in etwa 7000 Kartellen, Syndikat en usw zufarnmengeschlosfe- nen Wirtschaftsmächte an Dre .Persönlichkeit des Wirtschaftslebens" wird freundltchsl etngelaben, an diese, Staat und Bvlk an der Leine führenden, international verankerten Kraftzentren mit seinem eindringlichen Aus .Deutschland ist tn Hot I" hevanzutreten, um auch dort das nationale Gewissen zu toeden 3ft ihr etwa« von den Son der- Verhandlungen dieser Kreise im besetzten Gebiet mit den Franzosen bekannt, flennt sie den ÄuS- spruch eines ihrer ersten Bertreter im Aeichstag, der antünbigte, c* bestände Gefahr, bah bei vollen Scheuern bas Bolt verhungere 7
3m einzelnen sei hier folgende* fcstgestellt
1 Die von bem Sinsen bet genannt? Versammlung de* Beamtenbunde* galt in erster Linie der Abwehr gegen Ne gehässigen Angriffe auf die Beamtenschaft während der letzten 3eit Der veugeäante be* dort gehaltenen Bckiuic* toar Der Beamte stellt sich mit allem, wa« er bat, zur Verfügung be* Staate* Sr ist bereit, mit seinem Teil Gelb und Bot tragen zu helfen Aber er muh auch verlangen, bah ba« alle tun Der 1. Xeil der bort angenommenen Sntschliehung beginnt mit dem Saft .'Dir Beamte willen uns mit allen wahrhaft vaterländisch-n Kreisen einig In dem Willen, für Ne Freiheit be* Vaterlandes und Ne Wieder Herstellung geordneter und stabiler Verhältnisse im 3nnem und nach auhzn Opfer zu bringen" 3m Autzrkampf stand die Beamtenschaft in vorderster Linie
2. Wie es mit der verkürzten Arbeitszeit bestellt ist. darüber mag sich der Einsender an 5>anb der neu hinzugelvmmencn Ausgaben bet staatlichen unb städtischen Behörden unserer Stabt informieren Dah es auch träge und bequem# Beamte gibt, da« leugnen wir nicht. Faulenzer frei,in aber auch andere Berufe auf. doch macht man dafür nicht alle verantwortlich Degen Er- spatnllle im Beamtenhaushalt ist ferne Beamten- c> oanisation. Darüber wurde wörtlich in bem B< fammlungSbericht mltgeteiü .Kein Beamter st t sich dagegen, bah Kräfte ba, wo sie über- siüllig find, erspart weroen"
3. C a'. ter Beamte nicht genugöteuern b.Zahle, ba« festzustellen blieb dem Ginfmder Lt i lallen 3a, tragen denn die genannten Sr- nxrb«trei|c Ne So über st euer fc.bft oder wird sic nicht in Nele Preise einlalfuliert. die nachher
auch wteder bet Konsument (aüo nach bet Beamte) zohlt 7 W« trägt bk Umsatzsteuer, und wer trägt N« ungeheure Sonbersteuer der 3n f lat I o ■?
4 Wir konstruieren feint Bot Dazu einige« zur Aufklärung Am 1 Oktober wurden Gehallt gezahlt bet einem Dollarstand von 200 Millionen Marl, acht Tage später, al« ber Sinsen der im .Di eben er Anzeiger^ schrieb, stand der Dollar auf 15 'Milliarden, also auf bem P OjrUf« JrJMem hrnmhl
(^ebdlirr? Stt ihrrr gefticfcurtQ Dar ber Soflar* stand 110 Millionen bei der Auszahlung 200 Millionen, und wie bet Dollarstand aus l' i Tldllarben angelangt war. tarn Ne Erhöhung für ba« 2. Ottobfrrlertd mit einem Bier lei be« au «gezahlten Blonatsge hallt Die Auszahlung erfolgte am 11 d BU« bei <2 Milliarden Dollar- stand Dazu einige Beispiele Sin städtischer Beamter ber Gruppe 3 erhielt 1,5 Milliarden Bach- »ahlung. davon gingen ab für eine Kartoffelrate 1,3 Milliarden verblieben 200 Millionen 3tn Postbeamter wollte mit ber Aachzahlu.ig 1 Liter Aüdöl kaufen S« reichte nicht, er muhte noch 5 Bl.Klonen borgen S»n Beamter der Gruppe 9 bekam etwa« über 2 Milliarden, sein 7jährige* Kind soll bie Stieleichen gesohlt und gefleckt bekommen mit - l>/3 Milliarden Da« Blonat*- gchalt eines mittleren Beamten brr Gruppe 7 mit 2 Krnbern, war am 1 Oktober wert etwa 40 Dollar, am 9 Oktober 51 , Dollar, am 11 Oktober ctwa« über 1 Dollar, bic an Neicm Tage ausgezahlte Srhöhunq ' , Dollar — 1 ®olbmarfl
Genug ber Feststellungen! Die Lage ist derart gespannt, bah man mit Artikeln wie bem der .Persönlichkeit be* Wirtschaftsleben«" nur unberechtigterweise noch Oel in« Feuer gieht S* ist überaus schwer für Ne Organisationen und ihre Führer, zur Besonnenheit und Buhe zu mahnen Vorn sicheren Porr atlerbing* lätl sich « gemächllch raten, und wenn der Stnfender da« .klare 8r- flennen“ ferne« .befreundeten Beamten“, ber sicher nicht nur Blarfempfängcr ist, nutzbringend verwenden will, bann mag bieser weifte Babe klarer Erkenntnis Nele Meinung in seiner Fachorganl- talion vertreten, aber nicht anonym unb au« Nm Bulch Uns unbert Nele Art ber Bekämpfung feiner eigenen Kollegen und be* lih Liedkinb- mmchens bei anderen Berufen an Wer den Beamten alS Beamter etwa« zu sagen hat, bei muh es nicht durch Nn Blunb .einer Perkö.rllchkc-it be* Wirtschaftslebens tun Ss wäre nach unserer Meinung Heute fx (ter aetin bic tSn.-rgie bi noch vvrhanNn ist, zur Hilfe aus der surchtd.rren Bot zu verwenden, al« bar) man sie gebraucht um einem anderen Bollstell ein* auszuwtschen unb ihn zu schädigen
Aus Stadt und Land.
Dieken, den 13. Oktober 1923.
Die Sn zeigen-Schlüsse!zahl
für bie 'Woche vorn 13. bis 19. Oktober ist vorn Berein Deutscher Zeitungsverleger aus 600 000 festgesetzt
•
Wioternotsiilfe Gießen 1923.
BMe im Vorjahre, fo soll auch diesmal wieder an alle Mitbürger, die noch über ein einiger- mähen ausreichendes ©infammen verfügen, der Bus irgehrn, sür unsere notleidende., Einwohner zu opfern Die 3aN der Hilfsbedürftigen ist jetzt natürlich stärker denn je, dir Bot ist auf« äufterftv gestiegen Zur (Sinlritu.tg eine* gemeinsamen Hils « wei ke«. da« allein eine gerechte Verteilung ber Spenden auf alle Bo Heiden den ermöglich: tat das städtische Wohlfahrt samt zahlreiche Mitbürger zu einer Beratung cingelaben, bie an einem Nr nächsten Tage statt linden wird.
Giestener Wochenmarktpreise
am 13. Oktober 1923 (hänblervreise)
(Es frosteten auf bem heutigen Wvchenmarkt Eier 30 Mill bas Stüdi, Wirsing 20 - 30 Mill, Weih, braut 20 - 30 Mill, Botkraut 25 35 Mill, (Selbe Büben 20 Mill. Bote Buben 10 Mill, Spinat 30 Mill, Bärnischkohl 5-10 Mill, Dohnen 30 Mill, Blumen- froh! 40 Mill bas 'Pfunb, Salatgurken 30 Mill. Endivien 20-30 Mill, Ober.Kohlrabi 10- 15 Mill., Unter-Kohlrabi IbMill bas Pfb , Grünkohl 10 Mill., Bo|enkohl 25 Mill, Felbsalat 30 Mill, Tomaten 40 Mill., Zwiebeln 20 - 25 Mill , Meerrettich 20 bis 25 Mill, Rhabarber 35 - '.0 Mill , Birnen 30 Mill, Zwetjchen 2 MrL. bas Pfunb
“Der deutsche Vuchdrucherverein teilt mit Die XariffommifTion der Brichdcefer einigte stch für die laufende Woche auf die Zahlung einer Ausgleich^hllfe von zwei Milliarden in der Spitzengruppe, zahlbar bi« Dienstag den 16 Oktober Aus den Lohn ab 13 Oktober Ist am Freitag, den 19 Oktober, ein Vorschrift von sechs Milliarden zu zahlen. Die endgültige Zestfetzung N* Lohne« für die Woche ab 13. Oktober erfolgt am Donnerstag, den 18. Ott.
• * Die Schlüsselzahl für bas Buchbruch, gern erbe beträgt 35 Millionen ab 13 Oktober
“ Der Steuerabzug vom Arbeitslohn. Born 14 Oktober ab Ist Die BerhältniSzahl für die Erniahigungen beim Steuerabzug vom Arbeitslohn auf zweiunddreihig festgesetzt worden Mit Wirkung vorn 16 OftoNr ab Nträgt ber 'Wert ber Sach- Nzüge daS fünffache der ab 1 Oktober gültigen Wertsätze
• * Der Preis für elektrischen Strom ist für die erste Oki ober bä Ute auf 500 Millionen für Licht und 400 Millionen für Kraft je Kilowattstunde festgesetzt worden BähereS im heutigen Anzeigenteil
" Die Straf$enbahnfahrprei|e. Don Mon. tag ab kostet bie billigste SNahenbahnfahrt 12 Millionen. Die übrigen Sätze |inb irn gleichen Ausmah erhöht worben.
” Der Zuckerprel« Ist von der Lande«- verforgungSstelle bi« auf weiteres auf 110 Millionen Mark für ba« Pfunb festgesetzt worben.
• • Der Milchpreis Mit Wirk na von heute ab ist ber fUeinoerkaufepreii für bas Liter Milch auf 62 Millionen Mark festgesetzt w-rben.
" Sperr,elr i u t X a ■ 6 e e 'Dährend der Saatzeit vom 15. OftcUr bU 15. Bvvember müssen btt tauben In den Schlagen gehalten werden (Slehe heutige Bekanntmachung^
• * Vorsicht vor Frachtbriefen a ■ • Schlichtern! Bet ber ®üt«rabf«rtigun, Schlüchtern ünb KbnahmesttMpel, Wieeeftempel unb Stern- oelklssen titeenbet »orben. Da ett rintr mih- bränchltchen Benutzung bee Stempele Ni ber Frocht- briesannahme zu rechnen Ist. erscheint besonbere vorstcht, snrbessnb-r» h-4™ ■hl*iue oon Maufver» trägen auf örunb von DupliNNsrachtbriefen über SeÜbungen aue Schlüchtern geboten
UB Bon dem medlzlnklch-natur- wlssen scha ftlichen Lesezirkel der B-xfc- feUer-Sktstung sind neue Mappen esngekrvfsen unb liegen ün Zeitfchrtftenzlmmer ber Uni- verlltäts-Blbllothek bi« »um 29 Bov zur Einsichtnahme auf Dt« BZappcn der DorN’r- grNnNn Sendung können noch bi« ^um 27. Ott cInguschen werden
’* Ernennungen Otnannl wurden am 5. Osicber Nr DiplomNrnNlslchrer Dr Zrredr Feld zu Offenbaä) mit Wirkung vom I OftoNr 1923 ab zum Lehrer Nr kaufmännischen Bblcilung Nr Fcilbildungsfchule Glehen, Nr Bermei- sungsgehisie Ef^nirch Schomber zu Giehen mit Wirkung vorn 1 September 1923 an -um Bermel- sungSoNralllstenten in etnem HeldNrklnlgungs- amt
BDB D i e G'.nreise ins besetzte Gebiet 'Wählend Ne Glnreile In daS englisch N» setzte Gebiet (Brüder.fcpf Kölns lediglich von einem gebührenfreien Deleltschein abhängig gemacht wird lBerkebrSamt Köln. Domhof 28) beträgt die Gebühr für die Ausfertigung der Einreisegenehmigung In das sranzöslfch Nlcfttc Gebiet seit Nm 1 OftoNr 5 Oolbmarf.
" Die staatliche Anerkennung von 'Dohlsahrtspfleqerinncn Tom Presseamt des hessischen i3taat*prähNnt *n wird un« gefchricden BadfNm nunmehr ein? Vereinbarung der gegenseitigen siaatlichi.-n Anerkennung der Länder, inSbefonder.- der UeNrgangSbcsftmmungen für WohlsahrlS- pslegerinncn auch für Hessen erfolgt ist, kann allen denjenigen WohlsahrkSpft .'gerinnen, die bi« zum 31. Oktober lausenden Wahres eine fünfjährige Tätigkeit in der WohlsahrlSpfleg. und ausreichende fachliche Torbilbung »ach- weifen, die staatliche Anerkennung erteilt werden. Der Antrag aus Anerkennung ist bi« zum 18. Oktober unter Vorlage von Lebenslaus und Zeugnissen bei dem Hessischeii Ministerium des Jnnetn m Darmstadt cinzu- reichen.
• • Postpakete nach 3 I a 11 c .i und C3n- dem üN. 3iasien müssen. * die Post- vcrnxiltung mittcilt, Nfondrr« bauerbafl oerradi fein Gs empfiehlt sich die Verwendung von festen tzclzkiste.i, Blechkasten. von Sytnfftoff, Pari- nNr Wachsleinwand, doch ist b.i 'Dateien nach 3trlien fdbli auch sehr starke Kurtonverpariung zugel.iifen, tiK.:n sie nach Nr Art N* Inhalt« Nr Sendung genügend tr-'derstandSfähig erscheint Die 'Datei.- müssen fxillbar umschnürt und durch Siegel cNr Plombn mit bcfonNrem Geprnge oNr Kennzeichen be« Absenders gehörig verschlossen sein Ce'.bapier ist al« äuhcre llmbiilljng nicht zng.'laffen, auch dars Metallverbandverich»>irung nicht angewendet worNn
"DieEinlösungberkleinenBanf- nolcn Der Wi.rzburg r OlbgrorNiete Gerston- Nrger hat Nn Bciä, Wirtschaftsminister um eine Erklärung ersucht, ta die r^rschieNueir Stellen Nr Bvidi b-int sich N»iiglid> itr Einlösung der kleinen Tanfncten r.iichieNnartig verhielten Dar- aushiii ist vom 'BeichobankNreklorium ein Bunb- ctfah solgcnten Wortlauts an Ne Beleb«- banfftellen <rgang<n Wir sehen uns wer- ar.lah! daraus hinzuwrit.'n, bah die Banlan'tallen rxip'licfitct sind. Ne flcriun Scheine zu 1. 2, 5, 10. 20. 50, 100. 500 und 1000 Mark ^«derzeit in Zahlung zu r< fernen oNr um itauf chen Sollten sich inselgc ter UeNrlaltung einer Banfanftalt Schw.rrigfeilen Ni Nr ZählarNit ergeben, so woll.n wir nichts dagegen einw.nNn, wenn Nr- artig. Schein , vorauegesei'i, bah ihre banfmähige Be,Packung ein ul.rschlegige Zählung ermöglich! auck- ungrzäfeli angenommen und. soweit sie birt enllehrlich sind, .in un« abgeführt werden " Die in dem Erlast gebrauchte Bezeichnung .Banfan- ftalicn' bezieht sich natürlich nur auf die Beichsbankan st alten.
Bornotizen.
TageSkalenber für 6 a m « i a g Efenv- aravhenaefellfchasi oinNl«F><>rnor-- Bertlr'.iaber.? im Rau|m. BerelnShau« - Lichtspielhaus, Bahn- hosstrahe- .Wilhelm Dell' Palast-Lichtspiele .Paganini'. — Astoria-Lrchtspiele .Die Schlucht be« Tobe«'
- Togeskalenber für Sonntag: Stobt- theater 7 Uhr .Pension Schöller" - Bienenzüchter- verein: 3 Uhr nochm Derfammlnng bei Kraft - Lichtspielhäuser dasselbe Programm wie Samstag.
• • Au« bem Stabttheaterbureau wirb un« geschrieben Bochrnal« sei auf die morgige Ausführung de« Nliebten Schwanke« .Pension Schöller' htngewlefen, für Die sich levha'ieS 3n- terclfe zeigt. — Diese Vorstellung dürfte die letzte Nr Zwischenspielen sein, da für Freitag den 19 Oft ober die Eröffnung der ofstziellen Winterspielzeit 1923 24 mit der ersten AbonnernentS-Bor- stellung vorgesehen ist Diese Vorstellung soll Grillparzer« Lustspiel .Wehe bem. ber lügt*, bringen mit zwei neu verpflichteten Mitgliebern in Nn Hauptrollen be* Leon und der Tdrita. Die weiteren Verhandlungen über Ergänzung N« Personals befinden sich auf gutem Wege, wie sich überhaupt die Vorzeichen für Ne fo Heist um- ftrirtene, fetzt gesicherte Spielzeit wesenUich geNsiert haben, die BeichSzuschüsie für die Gagen sind bewilligt und angewiesen worden und für das Abonnement gibt sich erfreulich reges Interesse kund UeNr Spielplan und neue Mitglieder wird nächste Woche weiteres mttgdeiU werden. Für heute sei nur erwähnt. dah für die ersten Vorstellungen auster .Weh Nm Nr
lügt* tn tlnsstch« gtmnun sind .Wm 3taa tww bet man spricht' Cßntfptel oon Krantz). .®etoefkt* (von Ibsen», .Helden' (von Shaw» unb .Amrich* von Stritzdbevgt Varausstchtlich Dürfte and» bald mitbet Operette unb mustfallschet Schwank rn Nn Spielplan ausgenommen werden
- Schützen verein. Montag (Btneralwrfamm- lang. (Siehe Anzeige.)
{Brtter*»ra*»faet
Zeitweise an Märend, Wederschläge tn Schauern, fühlet.
•
Ärci« L««tcrb<»ch.
• Lauter dach, 12. Dkt Die startoffelver- forgung anfeter Stabt ist minmtbr gesichert Bie setzt sind bereits 3900 Zentner Är fftin au Pommern eingelaufen, währenb bis noch restlicher 600 Zentner in den ersten logen eintreffen, |oba| Innerhalb Oer nächsten lagt bie getarnte Bevölkerung mit Kartoffeln versorgt sein bürfte Der Zent- ner kostet durchweg Mk. 160 000 000 - In diesem Preis sind Mk 10000 000 - für Fracht nnb sonstige los lagen enthalten. - Für die Errichtung einer Ärlegergebenkftätte sinb von ber Bürgerschaft durch freiwillige Sammlungen 10 Milliarden Mark aufgebracht roorten. Die katastrophale Geldentwertung nimmt aber auch diesem Sammelecgebnls die Bedeutung einer hinreichenden Hilfe, bie man erwartet hatte Deshalb hat der Denkmalsaosschust beschlosien, von d»r Errichtung des Denkmals einstweilen abauleben
Cf-'rftBbnro und
• Darmstadt, 11 Ott D!« StaNvirpcN netcn-Berfammlung beschäftigte sich heute sehr »i»- gvhend mit Nr Be-iorbnung Nr Berechnung Sv« ® a «- unb Wassergelde«. Bach Nm Vorschlag Nr StaNoerwaftung soll etn wrunN pivi« seflgeftesit werden, Nr sich ergibt au« dem Fr^d.-nSgrundprei« N* Gase« bzw. Wasser«, bet im glichen Verhältnis erhöht wird, wie sich Ne .strdien in Oolbmarf frei Werf heute geoenttber Nm 5ricNn#prei« verteuern Da auch Nr Kvhben- pivi* zur Zeit noch in Goüamari fbarfen Schwa«- (ur.gtn untcrtDorlen ist, Nr Grundpreis aber durch ein.- BrrbraucbäNrioN durchgehalten werNn soll, m .ftte Ni« Mcnatsmittel ,ugrunN gelegt werden (Äe wird ein T.igesmulripsikator sestgesteiu, ber ftch >n runNn Zrhlrn au« Nm Dosiarsiand Nr 5rxmN fui c. Börse am Tage vorher, geieüt durch 4^0 Blatf, ngHxt Mit diesem Multiplikator wäre bann Lei Grundpreis ir. Jüaplcrmarf umzuwar.Nir:. Ban Nr Direktion ber städtischen 'Betriebe sollen Gut- sch>c ic für 1 10 Kubikmeter Gas ober Wasser auJgcgcbri werden Einem übermässigen Ankauf dieser wcrlNftänbigen Papiere soll durch ent- fplechende Mastnahmen oorgebeugt Verben Dw Bizahlung verbrauchter Das» unb TDdfkrmengei (anit srwohl in Gutscheinen wie auch in Papiergeld Aum jeweiligen Tageskurs erfolgen Bach den Ausführungen de* Belg Bitsert vürN sich der Pr> ,s für bas Kubikmeter Gas auf 27 Pf unb für W.tssei auf 25 Pf im Oktober stellen. Dieser von ten meisten Bcdnern für Ne Beamten, AnaesteÜ- ten unb Bi beitex al« untragbar bezeichnete GrunN pici« rourN von dem Beferen len als zu Becht Nftehenb damit bearünbet. bah da* Gas- unb Wafferwerk Ne Kohlen »um Doldprats einfübew muh. Nr sich für niederschtesische JtoW«, Ne Nd weniger Gas ergibt als Saarkvhle. für Ne Tonne auf 38 Goldinark Nläuft Da* Gaswerk verbeennl täglich für 2000 DolNnark, was etwa 8 Billionen Papicrmarf entspricht Sr erflärte weiter, bah Ne Auszahlung Nr Löhne unb Gehälter bisher nur k uich staasiiche Zuschüsse ermöglicht worden sei. Wenn die SluNver ordnet en Versammlung den Vorschlag Nr Stadtverwaltung nicht annehme le werde ba« Das- und Tvasierwerk, dessen 'Bestände sehr acring seien. In wenigen Tagen gezwungen sein, den Betrieb völlig ebuufleilen Mit Nr Erhöhung Nr Ga«- und Wasierpreise fei vor allem Nabsichtigt, Ne aröheren Tverfle. Ne etwa 50 Prozent des Gesamtverbrauch« ausmachten, zu treffen Wie man ün übrigen den WenigbemiN^- icn helfen könne, darüber mühten besondere Bor- Ich' ungen getroffen werden Gr verwies In diesem Zusammenhänge, ebenso wie einige Bebner, auf das Fürsorgraml Die Versammlung formte sich Nute noch nicht enlschliehen und nahm einen Vorschlag de* ONrdücgermeisters an, der dahin ging einer aus den BlitgltcNrn Nr Betriebsdeputation unb des Finanzausschusses zusammengesetzten Kommission die Vollmacht zu erteilen, tn einer alsbald abzuhaUenden Sitzung sich noch einmal mit Nr Frage zu beschäftigen und für Ne nächst« vier Wochen Nn Preis seltzusetzen.
Hcffen-Raflau.
fpb Franfsurta M, 12. Oft Unter bet# Vorfiy oee xxmoeeoauptmanne* Juatll »ano in Frankfurt eine Zusammenkunft ber sozialpolitischen Bezlrkskommlsston des ÄommunaHanbtage*B3te«baben statt, in ber Ni LanNs Hauptmann u a mitt eilte, dah cme Anzahl sozialer F ü r so rgeansta l- ten an Bezirk demnächst ihren Betrieb einstellen bzw zusammeirlegen werden müsse, ba Ne erforderlichen Mittel zmn 'IBetierbetrteb der Bnftohcn nicht mehr zur Verfügung stehen. THan rnill alle Schritte tun. um das AeuHerste zu verhüten Der Das preis wirb vermutlich schon von Samstag ab von 26 auf ISO Mtllivnen Mark erhöht axrNn Begründet wird dies« ungeheuere Preissteigerung mit der Grhähung Nr Kohlenpreise, Ne allein 100 Prozent beansrrucht Beantragt war eine Gr hä Hang auf 200 Millionen Mark
Kirche und Schule.
hg Ulrichstein, 12 Oft Unterem Pfarrer Hellwig wurde durch Dekret txxn 9. d Mts nad) nabe 11' ,jähriger Wirstamkest tn unserem Bergstädtchen die eoangel Psarrftelle zu Bei*- kirchen. Dekanat Weben, übertragen.
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