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Der bcetl
Ao(^ab(:abe zunächst nur au'
Die Haltung Amerikas.
R « uhork, 12. Jan. (Wolff. — Durch
Turnen, hrtt 5 5 l •ctaMlptd JJ Cai’er bi De-' rtf4»sg ui’ ta ixt fitn §«or » Sri«
L-erlegvi- In tot aber a
Otebrn. 12 Ian. 1923. Abend braute oor gjt bden t
Vordringen der Truppen über die gestern meldete Vrrnzltni« fand nicht statt.
Ein Aufruf der vier
Bergarbeiterverbände.
rung des fld] leben Antrags angenommen.
Der Rcicherat stimmte weiter hm dem Oe- feMnnrurf über die Eintragung von Schiffs- Pfandrechten in auSlänvttcher 'TBlhrunq zu. Die Entschädigung der Schöpfen, Geschworenen und Benrauensper|onen wurde den Zeitver-
Eine Kundgebung des österreichischen Präsidenten
Heutiger Stand des Dollars
10 Uhr vormittags BerlU, 10 400. StanfTuei a. UL 10400,
Mol
Giestener Stadttheater.
Scampolo.
Komödie In 3 Akten Don Dario Htccobftel
Der halbmonatrbezug des Siebener Anzeigers für die Zeit vom 15. Januar bis 31. Januar kostet 400 Marl.
Bestellungen nehmen entgegen In ©leben die Trägerinnen sowie die DeschäfiSstelle und auswärts die Zweig sie llen-InHaber
Funkspruch.) Gn Washingtoner Telegramm deS „©lobe" bringt Auszug« aus dem Leit- f h i n g t o n Post", die all-
brvimehl 170 All. für daS Pfand. b)Aoggenmehl 160 All für daS Pfund, 2 f ü r Brot: a) für den 4-Dsund-Laib Brot 520 All. b) für den, 2-Pfund-Laib Brot 260 All
hältniffen entsprechend zum drittenmal erhöht und u. a. wurde die EinMtgrenn des ent- I 9^n,'<’r'fn Arbeitsverbien es von 130 auf 425 ba, »au# fot- 1 5narf bU Otimb« »tnuifgtfeSL
Eine militärische (ttrftc Italiens.
2t o m, 13. Jan. (WTB) Wie Gtep(ant meldet, bat der Kri«g«minister die Aekru - len deS zweiten Semesters der IahreSklaste 1902 unter die Fahnen gerufen.
Rarsten 0k 6tL* eifrig K 2«»ö^er «fl IL irMtlX. Nr®a r>3 cU 2d)t ।
«ataatyt M h-kh t 1103 ßl|«rtl >«t| Wtn 0t: ■i 12 ibalö-ui
Aus dem Reiche.
BefckMI« M Refehsrafes.
'Berlin, 12. Jan. (Wolff.) In der heutigen Sitzung erklärte sich fr?r Reichsrat mit der Errichtung einer Ilbrechnunzssielle für den Scheckverkehr bei der ReichSbankstclle München-Gladbach e nuerftanben und ebenso mJ der Satzungsänderung der Rh.tnlsch- Westfälischen Bodenkredichank in Köln, nach der her b Shertge gemischt Bett.cb in dcn Betrieb einer reinen chypothe'eubank umg•:iahe rt wird. Angenommen u>urb? sodann die Verordnung. nach der die Zuschläge zu den Eichgebühren auf bis Sech-hundertfache des Friedensvenrages feft-tk'frt werden. D.e Re- gierunasvorlage zur Abänderung des Sesey-eS über die Erhebung der Adgabe zur Förderung des Wohnungsbaues, d e die bisherige Wohnungsbau'bqabe verfünfzehnfacht. wurde nach den Ausschuhbesch.'üs en angenommen- die erbebte 2Ibgabe soll ab 1. Januar 1923 be- zahlt werden.
nnft .Er als "Xabrndfef". — Pala st» Llchtkpfem: .Wenn die MaSkr fallt" und .Dir Männerfall«“.
— Tageskalender für Sonntag. Subttbealer. 7 Uhr .WUdelm Teil" — Pdtz ü>- Ir^.fcheS Institut. 5 Ubr: Oeffentlicher Voaoag über Phyfrologi« mit Berluhen.
— Sioen Lichtbildervvrtrag .Unter indischer Sonne" veranstaltet am Sonntag. 14 Ianuar. abends 8 Ubr. in her Stadt» kirche die Männer» und Fraurnvereini- fl a n fl der MatlhäuSgemeinde. Der Dor» t.agende. Miss ton«pr.-fr ger Spa ich. wir lange in Indten tätig und ttt alS guter Aedner von seinem vorjährigen Bvttrog bekannt. (Läheres l. Anzeige.»
^'rttervoraussage
Meist heiter, trogen. Würde nach Süden bre» derrd. leichter Aach frost
Ueber ISlarch liegt eine gewaltige Devre<- sivn. die jedoch wabr<d>.*tn:i4) morgen noch leine Derschlechterung deS Wetter« herdelführen wirb.
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Elfen 12 Ian. iWTB.) DevierBerg» arbeiterverbäobe wenden >ich mit folg-n» te.-n Aufruf an die Bergarbeiter deS Ruhr- revierS.
Kameraden! Wir schrieben uns dem ein» mutign Wide. stand de« deutschen Volke» gegen dir T-ekhuna bei Aabrgrbi-e) ax Die Be'ehung leL 2Ubtgcbick« und wr 6Ül:rt unsrer frle> Uchrn Arbeit ist ein schorrec Aehtibruch S.r ist auch i ich' geeignet bet Internationalet Wirtschaft und internationalen Veckiänbiaung zu bienen Wic lönnen an dem bcficbe.iben Zustand mit Gewalt nichts ändern. Die Aegierun en 3 anktxichS und Belgien-, die mit m.litärischer ©ttpali die Besetzung durchführen, veckdrachen, bah keine Störung und keine Beränderung im normalen Leben der BevSlkerunz erfolgen solle. Die Leitung der Besamung kündigte auch an. bah die deutschen, insbesondere die lova'cn Gesetze, in WiikiamkeU bleiben sollen und bah der Achtstundentag grundsätzlich bestehen bleiben soll. Trotzdem ist eS mögstch, und sogar wahrfcheinlich. bah die Eingriffe der la ab- und betriebsfremden Auren im Leden des AuhrgebietS Schwierig» ketten bertrorrufen, von deren Umfang- und Folgen wic uns noch heute feine Vorstellung machen können Auch ist vorauSzusehen, hab durch den Oiiuug der BefatzungStruppen bie Teuerung und damit bie Hol der Bevölkerung gewaltig iu nehm en wirb In bkfei 3*i en schwerer Aot ist Auhe und Be- fonncnbelt od.rsle Ptticht Dir alten Äcm- ttübten der Organisationen dad.-n bie Wichtige Aufgabr. fn diesem Si mt stet» und überall tätig »u Mn. Iebe Unbesonnrnheü gegen die Ange- bb igen der fremden Besatzung ist streng zu verhüten. weil sie daS Elend nm vergröbern kann. Die 2ib.itsbedinguig:n im Auhrbergbiu tre den. wie bisher, auch w-iter nach Vereinbarungen dw 2Ii bcitncbmerorganilatlonm mit den Un'erneh- ewroiganifailonen geregelt. Diese Vercinbarun- oen müssen in dieser 3eU der Aot medr beim Je Gesetz für Jeden organisierten Arbeiter sein Für deren Durchführung mub er die gan.ie Kraft ■M M
Aameiaben! Schwere Tage und Wochen können für unser Eebiet und für daS gan*e deutsche Voll lommen. Ihr habt feine treueren Sachwalter für Sure Interessen alS die Organt ationen, die Jabciebntelang im Dienste der Arbeitnehmer- schalt gcaibeitet haben Sie werden Euch auch in her kommenden Zeit der grftbten Aot nicht verla sen Te hindert Unb fon"enbeiten Jeder Art. ob sie auS unbeberrschtem nationalem Etzra-fühl ober auS sich international gebärdender Phun- iastik errboren ist. mehr wie je Labt unS In tidei Tagen zusammensteben ulS ein einig Boll von schaffenden Brüdern.
Verbot brr Trnnrrfnnbflrbutigru im brfmtrn Wfbirtrl
spk» Wain^ 12- I»n- Dir BesatzungSbe- hörte hat die Abhaltung der für Samttaa ange- oibnclen Trauellandiebunz in den Schulen d<S besetzten DebieteS untersagt. Wenn nicht auch hinsichtlich deS geplanten Aationaltrauer- tagS am Sonntag ebt? äkm iche Anordnung ergeht, fo müll.-n die Veranstalter mwi Lustbarkeiten <un Oametan damit rechnen, bah ihnm durch Ne deut'che Po'i^i die Aeierabrndstunde auf 12 Uhr festgesetzt wird
Das -lrchiv bcS KohlsnsyndikatS.
Berlin. 13. Jan. In der gestrigen Sitzung ter franxöf schen Kammer stellte P o i n - c a r S Im Verlause seiner Acde bie Bcha-ap- tung auf. die deutsche Aegierung habe die Fortführung des Archivs des ^Hlenshndikatt aus Essen begünst'.gt, weil sie B c w e i s e d e r Verfehlungen des deutschen Aei- cheS enthalten hätten. Aack> einer Meldung des ^Berl.ner TaaeblottS- aus Jamburg dem ncuen Sih des Kohlenshndikats. sind aber gerade dieAkten der Abteilung für die Bearbeitung der Aeparationslieferun- gen in Essen zurückgeblieben.
v. I- hier über bie Bretter gegangenen recht fpmrxtt'-ttche^ BühnenwerkS DaS Stück selbst ist seinerzeit eingehend von ui» gewürdigt worden, so bah wir mnS heute lediglich mit einer BcwerumD her barlelrrif^m ßeituigm begnügen können.
Sir die e^ieflHtuig -«ichnrte aHeber Adolf Teleth Unter seiner stets bewähr:e, Füh u <
Landkreis Micf;rn.
rl Lich 12 Ian D.e hi.-f ge .Avthilfe^ hat bis jetzt schon ein grobe» HilfSwerk getan. Aachdem vor Weihnachten in e.ner für bei ganzen Aml-ge.ichtsbejir.' Lich t-esttmm ei artbeien Ber» famm u tg durch Tteglerungirat Hey___________
anv ®ienen bie Anregungen zur Organtfatton ber ^»vrhtkfe gegeben worden waren, ginj ber diesige Aufschub unter dem Vorsitz be» Aicgermcifter« Völker al Abalb an bie Arbeit Bet einer hauS- fammiu ig. zu der sich bidtge Samen zur Ser- fügu g gestellt bauen, und durch besondere ®aben tarnen Barmittel im Ee'amtbetrug von 125 318 Uiad zusammen Auherden touiben Kanofl ein, S.ubt, Ale hl. Obst. Gemüse unb andere LedenS»
aemein als Sprachrohr der Acgierung angesehen wird. In diesem Leitartllel legt die ..Wash.ngton Poft" tar, dah eine Revision des Versailler Vertrages notwo.roig sei. wenn in Europa Frieden werden solle. Der An kel charakcerisiert den sranzös.schen G.nmarsch in dar Ruhrgebiet als ein.-n grooen Fehler, dessen Folgen s.ch wahrscheinlich für Frankre.ch alS sa'iädlicher be.tn für D.st.tsch- land erweisen würden, und fordert die Einberufung einer zweiten Friedenskonferenz. die den Friedensrcnrag revtdicren solle und an der d e Vereinigten Staaten unter der Bedingung teilnehmen würden, tah eine klare Verständigung mit den Mäch.en über die Art und das Ziel der Revision ftatt- find«.
Reuhork, 13. 3-uu (DTB.) Durch Funkspruch. Die ..Associated Preh- meldet aus Wah ngwn: Im SiaatSdepa-tcment wurde erklärt. Die Regierung werde auf den deutschen Protest gegen den Einmarsch der Franzosen ins Ruhrgebiet keine Antwort erteilen. Fec..:r werde erklärt, die Regierung könne gegenwärtig keinen Weg geh.m. auf dem ihr Wunsch, in der Reparat.onSkrisiS helfend einzuqreisen. g-.-l- tend gemacht werden könnte. S e unt-ern-chme daher in dieser Angelegenheit keine Schritte.
SvPrvzentb« rheinisch-westfälischen Steinkohlevgruben in d<m von den Franzosen und Belgiern neu besetzten Gebiet.
Wie der .Vorwärts- aus Bochum meldet, haben die Arbeimehmerverbände die ihnen von einer französischen MUttärko«Mission angebotene 5)ilfe abgelehnt. da sie Jedes Wohlwollenge^ali am« g erun gener fremder Truppen unangenehm empfänden. Man habe die Beauftragten Potncar^s auf die wirtschaftlichen Folgen des EewaltakteS hingewiesen und ihnen erklärt, dah mit den ungeheuren Gummen, bie der französische Militarismus in den deutschen besetzten Vebieren verschwendet. Rordfrankreich längst wieder hätte aufgebaut sein können, ferner, daß sie ke i n e Ve r m i 11- lung der Franzosen bei Lohn st re i» tigkeiten brauchten. Die srao-ösisch« Agitation könnte der deutschen Arb^tierfchafl nie und nimmermehr wetsmachem dah finjiiAielle Rotwendigkeiten diesen Gewaltakt rechtfertigen könnten.
Der ^okalanzeiger- meldet aus Essen, bah die Stadwerordnetenversammlung in Duisburg einstimmig den Wortlaut eines meister an das französische Oberkommando Briefes genehmigt hat, fren der Obrrbürger- gerichtet hat Es wird darin ausgeführt, datz Duisburg nicht mehr imstande sei. die schweren Besatzungslasten au tragen. RamenS der Frauen deS Stadtvervrd- nctenkollegtumS ist ein Appell an alle grauen und Mütter der Kulturwelt gerichtet worden, in dem insbesondere die Freigabe deS Säuglingsheims gefordert viro.
Essen. 12. ßan. (WTB.) Im Lause des heutigen Tags sind im neubesehten Gebiet weiter« Trupp«» e i n g« t r o f f e n. Gin
Dien. 12. Ian. (DTB.I Zu Beginn ter heutigen Sitzung d«S RattonalratS richtete der Präsident Weihkirchner an das Haus foU
Itrlik, tttN te 3Si'U I r t -b: ® n *1 Utr.lol des W tixyhmbftL ter D>d itlotofokin tti- tb Dort
Sol'-. 12 tfcii.uK1” 80 h rd) eine | Wtt bewarb, fiw Inbir!
Der Retchsrat beschäftigte sich hirrauf mit der Abänderung des Deseyes üd:r Maftnah- me.i gegen dir wirtschaftliche Rotlage ber Press«. Di« Vorlage will di« sogenannt« Holzabgabe der Daldbefiyer von 1 ? Prv^nt auf 1' . Prozent erhöhen. RamenS der sächsischen Regierung beantragte Mini- sterialbirektor Eraf v. Holtzendorff. dir Aolzabgab« zunächst nur auf 1 Prozent zu erhöhen D.e Vorlage wurde mit der Abände-
Alrdjli tban< ewrkirche-^7 fittlkfiTLNrtffi
Aus Stadt und Land.
® teben. den 13. Oanuar 1923
Ter nationale Trauer,ouatag
toirb morgen auch In unserer Stadt bie Bevölkerung in QHnigfett und ndtwaaler Feittgtett »a einer geschloßenen Prvteftgeste gegen den franzöfifchen AechtSbruch Der- einigen.
3um Zeichen ber nationalen Trauer wirb mittag« um 12 Uhr in den beiden eoangel.lchen Kirchen dne Vi-rttlstunde lang gdä-Uct UKtten. Sämtliche Belustiaungei sind entsprech«ld der Anrrdnuna M Ministerium» verboten. Die fbielläufet werden geschlossen fein. Vereins,-ü- lichkeiren Bälle ulw. nicht statt finden. Ebenso wirb der bettete Barttag. ben bie V-rtragS-Ver- etnigunfl auf morgen a.ioefetzt hatte. auSfallerr. Diefe Veranstaltung feil später ftattfinben und kann bie benttS gelö ten Marlen ^Jtung hoben. DaS Stadttheater Hot feinen Cpidplon geändert: am Aochmtttag findet leine Vonieüang statt, am Abend will eS als Pratestlandg-bung Schillers .Wilhelm I«l P yit OLiffubrung bringen. In ber Mitteilung der Theaterleitang toirb betont, die Auftübrung fei nur durch bie Ovferwllliflkeit be# Personals in dieser kurzen Frist »u ermögltchen Di« Vorstellung, za ber man In Anbetracht ihres E ho taktet S als vaterländische Äunbgeiung ein volles HauS erwartet, soll durch einen dem Ernst deS Tages entsprechen- den Vorspruch von Direktor Steinaoetter eingeleitet werden. Die Tbraterleitang glaubt an- nehmen zu dürfen, bah bicseS Schaufoiel Schillers nie einen stärkeren Widei hall im Dlehenec Publikum finden bürste, alS bei der morgigen Vorstellung.
Eine gemeinsame Trauerkundgebung der Schuljugend unb ihrer Lehret ist vom LandcSaml für baS VildungSwesen auf Mon » tag vormittag anberaumt worden. Sie ist in die vierte Stunde au legen, dann ist der Unterricht au fdbtlehen. Wenn irgend möglich, ist die ganze OJ^ile zu einet F.leritanbe z-i t>?reinigen.
Vom 15 Infanterie-Regiment wird unS ferner noch milgeteilt: Eine äuhere mlll- tärifch.- Frier des 18 Iaruar» alS be» ®tün- burgjtagc» t«3 Deutschen A.ihe» wirb in biefem Iahce im Starbort Ei:hrn mit Rück icht auf ben Einst ber politischen Lage nicht flattiinben.
Die Brot- und Mchlpreise
für Stabt unb LanbkrctS lttiestcn sind wiederum bet räch'lich erhöht worden.
Für die Stadt (Sieben fe iet mit Wirkung vom 15. Ianuar ab ein I9X--<Dramm-Brot 510, ein Brötchen 23, ein Pfund Dei^nbrotmehl HO und ein Pfund Roagenmehl 160 Mk. Räheres enthält der heutige Anzeigenteil.
Im Landkreise Diehen g?Ifen ab 16. 3a- nuar folgende Preise: 1. fürMehl: a) Weizen»
mittet ferner Wäsche tücke. Wolle. S.-ife und Bre.mmaterial gespendet. Durch die eDaben konnte einer grob.m Aizahl von bebürftigen jamille* utb notleibcnben »intelperfonen. bit unter sorgfältiger u io geiDiffenca ier Prüfung bet Verhältnisse au.gewählt toarvn, eine W«,dnacht»,reud« gemacht werben. Auster biesern HilfStverk bat ter Bau.rnbunb 4? Jentner Äartoffeln verteilt. Dir jetzt noch vorhanbenen Mttlel sollen demnächst verteilt werden: ein Teil bzrleTn lü für Zweck der S ugHngifürforge bestimm worden Durch ‘Bcrmüt.u ig deS «r ei Samt» ist ber Aothilfe ei* Waggon Siebkohlen von der Dewer.fchaft .Friedrich in Au.ficht gestellt.
Starkenburg und Rheinhessen.
* Mainz, 12 3an. Auf der heutigen Börse notierten per 103 Mio loco Mainz: Wetien 40 000, Roggen 36 000 bi» 38 003, B äußerste 31 030 bis 34 003, Wetze mehl Spezial 0 65 000 bt« 74 000, Re^genrnchl 54 000 bi« 57 000, Wei enlleie 19 000 bl« 20 030, Roggenkleie 19 250 bi« 20 030. W i «n- futlermcbl 24 033. weist? Bohne.i 63 003. Viktoria- «ct-fcn 76 003, Linsen 75 030 ti» 8^ 0.0, Hafer sacken 79 000 bi« 80 000, Graupen 66 000.
Die Zulassung von Nichthandwerkern zum Lokomotlvführerdienft.
Bvn der R e t ch« b a h n d l r e 111 o n Frankfurt a M wird un« al« Antwort auf ben i* unterer Ar 305 vom 30 Dahmker 1922 auSzugS- wTife wieder e ^ebenen Artllel ber Dewerk- schalt Deutscher Lokomotivführer ge- sch. leben:
Die vvn der Reich »bahn beabfkbMgte Der» toenbung. von Rich fnnbtDetlem tm ßöfemortt* führrrbfenst hat v<n«n e t In ber Iefientlichkeit au ber Auffassung geführt, bfefe« Te febrrn sch/vöch? btt Sich^h-?it ke» Ttcüblbabn bet riebe* Diese Sorgt ist nach keiner Richtung hm begrün bet
Der Enlschlitfung ber Re>h«babn, Richt- tanbn> rfer — i'orerft t>edud)5Tpetle zum Lvfe- mol f-hrer dienst zuzula srn. ging eine eingeben bt Plüfuna ber Frage ber Si.ch?.<e t be« Btrfebes vom techli'chen ur^ bet e 'llchm Stanbpunfte voraus. E« entspricht beiCulb brni örgebrri« beer Pntfung baf nur solch Rich t-andwerfer in be» Lokomottvsü'^rerdienst übernommen te ben Sn» nen bi; ihre Be ähig i rz hitrza barch lana- jäh.igen Heizerdfelft. le. fte mit allen Tfen-i* tung^n aus der Lofeinoti^e auf ba« g«naue'te vertraut mach', sowie burch eine von AünbtDcrfene unb Rich chanbwerkem aemeinfam unb |n glt-chcr W ise abAuI*v,eilt Prüsuna nach^eün.-sen haben. Tine Ttsäch.-dung fr* Eifenbahn t rfebeS ist um s, weniger zu btsürchfen. aiS Au« t Irrungen an ber ßofemott?*, die ctre txanb^rrf4m3Mge Vorbildung erfordern, während der Fahrt nich- au«- Slührt werden, so bah e« sich nur um bie richtig« rfennunq unb Abstellung von Keinen Mängel» Vanbcln kann, ipdw die zum FührerbitTlst heran» zu'.i tenben Co!om)th>^e>«. auch al« Richthanfr tt*:rfer khrt Befähigung nach e v.efen fxxbcs müssen Auch in anberm Ländern, so in Belgien, Holland, In den Vereinten ©tau en wirb vorn Lokomotivführer eine handwerk-mästige Dorbil- bung nich' gcfo.deN. c<ne bah sich freixxu« ir^lfr» wrlch? Rach teile e geben hatten.
Für ben Lofemotrvsüchrerbienst fommen Richt» frmblp.'tfer vor allem bann In Frage, trenn fte fdtcc lange Iah re hindurch len t<t>axrTTr Heizer» bienst verrichtet hatten: auf be'r Afeife soll K* kh tm böhrrrn Alter b'.t MöglichTrit de« Auf- rücken« tn eine bef'e^ Bnam'.enstellunfl mit geringeren Ansorberungen an be körperlich?» 5kräft» fltbc'tn werden. B.i dieser au« loyalen Dründe» burchnu« geroch'fertigien Ma^nachre solle» vo» tDT&Tttn chtrten für bie Hanbüe ftr nah Möglich'/it v-errnfesten ae'btn. t« wird kchnen vor «ntsprechrntec Vorsprung von 4 bi« 6 Iah «n allem dn IS).er hanfroerkSmäfti, et Ausbildung bei bet Btnefung le) Dirn stak ttr« gca>lbct Eb.ntfo ist Vorsorge g-trvfen, bah eine Unter» trtdbung h ber bere'tt« ketonnenen 2u«dlldung ber Hand werter zum Lokvmottvsührer nicht tm- tritt
Der Einbruch ins MemeNand.
Äotono, 12. Jan. (WTB.) LUauisch« Telearaphen-Agentur. Drr französische und Der englische Vertreter legten bei bet ber lita uischen Regierung Protest ein gegen das angebliche Etnrücken litauischer Parteigänger in das Memelgebiet und ersuchten die ltkauische Regierung, ihren Einslust geltend za machen, um Ausschreitungen gegen Personen und Eigentum zu vrr- btnbcnu — Die litauische Regierung erklärte in ihrer Antwort, dast sie die Bestrebungen der litauischen Patttown versteh«, da die anormale Lage deS MemelgebtetS unenräglich würd«. T^ssenungeach.el kön.'.e s e In das Ihrer Souveränität nicht unterstehend« Cfr.’biet nicht dngretfen. Lbwohl bie Regi«rung keinen ®runb zur Aenderuna der Stellungnahme sähe, werde sie gegen das illegale Vorgehen Im Memelgebiet einschrelten.
sende Ansprache, dl« von den AdgevrvnLten stehend angehön wurde:
„Qind r chten, die unS aus dem Deutschen Reiche zugekommen sind, erfüllen jedes deutsche Herz nut aufrichtiger Trauer und tiefer brüderlicher Teilnahme. Die neue Demütigung, die dem deutschen Volke nach so vielen Iahren schwerster nationaler und virtschasllicher Bedrängnis widerfährt, er- gre.sl auch und mit wehmutsvoller Sorge. Möge d.ese Harts Prüfung an der Stärke und an der Selbstbeherrschung des deutsch-.n Volkes vorübergehen uni) bfe Erkenntnis sich cnt>- lüh Bahn brechen, cast nur gegenseinges Vrr- stchen und gegenseitiges Vertrauen imstande sind, die unter den R tchwirkungsn des Weltkrieges schwer leidenden Völler und Länder zur Gesundung zurückzuführen. Möge dem be- orlngten Europa endl.ch wirklicher Friede be- schieden fein.“ — Di« Ansprache wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen.
** Oberhefflscher Kunstveretn. Am nächsten Sonn ag. den 23. dS. MtS. b;gUmt ber Äunfli’ctcin feine tieSjäh igea 2Iu üflc'lun cn m.t le. ÄurJilecVireiat ntn । d.« Gä^^eatlchen Illu- stratorcn-Bunte« Münchener Künstler, bie 117 Äunfttoeife aufweist. Dies« Äünftfe.irxtiitgunq war b.xcitS Im Februar t>ergaxgei n Iahres mit ei er Ar-Ssiellunz vertrrten bi? allseitige» Intcr» <He fand. Rach dtefer AuSstella.ig folgt ein? mit neuen Werken zafamm.-ngestellt: Holzschnttt- AuSstellung beutlche: Äünftlec: ein Bortra; über diese Äunfl wirb ber Ausstellung vvralsaehen. Bon btec au« wirb diese Äunft in Äaflei unb Hannover flodgt werben Zerner folgen u. a. rDch So d.rau«stellungen be» Frank Utter Äünfl- le « Ernst Betzler. da Zn ein? ber Äüm'tler Cbttb? km« Anmeldungen zu ler'eBrn werben nur W8 zum 1 März entgegen genommen. Auster der Wanst«r-2u«stelluna von Werken he'silcher Künstler ge'a’gea demnächst Brrhanbiuncen mU bekannten Äünf.fem betreffend Befchickuxg der Au«stellu-g zum 2ll»'chlust b bah auch für 1923 bie Ausstellung mit 3—4 wöchentlichem Wech- fel der Kunstwerk« gesichert ILib
fpd- Jede Auskunft 30Mark. Dah die Femsprechzebühren und auch bie Rrben- gebühren erhö)t sind, weih Jedermann. Richt feder weid aber, bah er seit dem 1. Januar für Jede Auskunft, die er beim Fernsprechamt einholt. 30 Mark bezahlen muh. Auch nachträgliche Stteichungen angemclbertr Fern- gesprache werden mit dem gleichen Betrage berechnet.
- Das Lagern von Benzin anb Benzol Hübet wie da« EewerberaffichtSamt Diesten un« schreibt, trotz aller behördlichen Ber- trarnun c* un> Auls-reibet inner noch vielfach ine «amtliche Eenebmigung unb tum XeU in einer Weife statt, bah ber Au«bruch einet Brande» für bie Besitzer bie schlimmsten ■•jolgcn haben kann, fra sie für Jeden Schaben auf» frmmen muffen. SS liegt im eigensten Intcre'fe aller berirrtnm. bfe B.-n-jn ober Benzol lagern müssen, sich ba.u bi« krei«amtliche ®enebmtgang zu erwirken.
** D t e CB er et ieter vvn Wohnungen werden in e ner B kannnnabun; un’erer teu t *cn JuJaabe baran ermatri. bah bi» un 19. L Mt« bie Höhe brr 5 r i e b« n « m l e t« ‘brer Wohnungen ungegebm werden muh.
Vornotizem.
— Tage«kal«nber für Sam«taa. IS'odt h «'tt, 4 Ubr: .Wallenstein« Laaer" mtb .Die Pucolominni' - Höttaat 44 ber Uni- >«rfUAt 5 Ubr; Mitg'i?deTJe^ammlang ber SV;.
Be.einiaung für Voll«kunde. - Astoria» ßiäfll-itir .Da» •ebeinaU ber Enillot.ne'
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