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eefbltrorb am »k llnt«rfu*mflir aber ergaben, bah btt Stau, bte diw etwa« loderen Qtben*- trxmbei fubrte. oon bem 'Brüher einer Arao, beten 'Hort tu bas ®am der Taubauer gegangen war. cr1_cbo0*' warben Der Wann traf btt Avau abentX aal bet Strafe unb macht, Ihr Wegen Ihrer ßtebeteten mit Ghernünnern Vor- baramaen. 3m ^auiflur gab er bann auf fit eine» Mub ob Die h*0* Amu schleppte sich Noch to bte bn zweiten Stock bett gern Wvhnu*g ent> oerftarb trter «ach kurzer Zen. Der Täter würbe zunächst ta Haft genommen.

SermiMfte»« JlfjllBll» »ee* He BerNwer GaMverks. fettmifl.

Verli n. 10 Ott. (TBoffl ) 3m Hinblick auf die Verhältnisse bei ber Berechnung unbn» tafTterung be* Das Preises flnb laut ber ,B 3- bet Staatsanwaltschaft eine Reibe Anzeigen wegen Srpressung unb Wuchers gegen btt verantwortlichen Personen ber släbttschen Das werft etngetaufen Die Staats- antnaltfcbaft Hal bk Angelegen heil zur genauen Untersuchung ber Kriminalpolizei überwiesen

Landwirtschaft.

Der Cäaxb bet FelbfrLchte hi Hessen Aufang Oktober.

Aus bei Berichten ber Saalenstandsberichl- evftattrr geht hervor, hab bk Hackfrüchte durch bk grobe Trockenheit zum groben Teil zurückgebikvea sind, doch fann ausgiebiger Hegen unb barauf folgendes schöne- Wetter «roch vieles bessern. Wiesen stehen gut, bo gut nachge- wctchsen, Heben bn Duvchlchnitt schlecht. bet Stock ist gut, ber Behring aber klein. Orale gering. Allgemein gefiagt wirb über starke Mäuseplage.

He< kw er*t#toerfin»ieHnfl»bIatL

* Das Amt-verkündigungsblatt Ar 77 vom 9 Oktober enthält 'Berorbnung des Kommissars für Devisenetsassung. Sinsuhr von Werben Gebühren ber Lchornstemseyer ®r- höhung des UrtunbenftempelA. Gebühren ber Bauschätzer - Unterstützung von Arbeitslosen. Wtsenrundgänge Legitimierung au-ländi scher Arbeiter. Tagegelber unb Aeifekosten der Ort*» norstandsversonen, ber Kircheovorstandspersoneo unb ber Kirchen rechner Wehl- unb Brotpreise. Höchstsätze ber Grwerbslosenfürsoroe Aus­zahlung ber Vergütung für nebenamtlichen Hand­arbeitsunterricht Dierrstnachrichten.

Handel.

Araakfirter Börse.

Frankfurt a. 1. 10. Ott Bo r sen» stimmungsbilb Tendenz aügemeu* Hauste Der Devisenmarkt verfolgte weitet ftetgenbe Rich­tung Wan nannte einen Dvllarkurs ton 2250 bis 2500 Millionen, bei Beginn ber Börse 3 Mil­liarden. Hierdurch entstand lebhaftere Rachfrage nach Dvllarschatzanwetsungen. 3m Anlchiud an die Haltung des Devisenmarktes waren Valuta­werte stark gesteigert. Starke Rachfrage stellte sich für Türfentperte, Rumänen. Anatolier, Schon- twgb*» ear Vehr fest auch Sproz. preusttsche Krmfois Am Markt bet Industrk-vert« bewirkt bic Lage bes Devisenmarktes eine erneute Kauflust fettens ber Ddrsenfpekulallon Die Ten­denz wat daher ausgesprochen fest. Für den Ver­kehr bi Montanwerten waten die heute vorliegen­den Kaufaufträge für rheinische Rechnung aus­schlaggebend. durch die die Tendenz einen neuen starken Auftrieb erhielt An ber Spitze ber Be­legung standen Hrrpener. Riedeck. Baberus, Gelsenkirchener. Deut Ich-Luxemburger. oberschle- sticke Werte. Sehr beachtet tokirvn chemische Werte Scheideanstalt, Hotzverrohiung lugen sehr fest. Anilinwerte setzten durchweg höher ein. Licht unb Kraft wurden erheblich gesteigen A. G G. Lahmeyer, Bergmann, Schaden im Kurs stark erhöht Automobil- unb Fahrradindustrie war bei lebhaften Umsätzen anziehmrd Seht be» (Ft1 waren ferner Maschinenfabrik Badenia, Kraust Lvkomrtiven. Zemeni-Aktien fest DaS In­teresse für Zuckeraktien hielt an. Frankenthaler galten über das Doppelte Zellstoff Wallchof bei gröberem Geschäft höher Am Markt ber Ginheiiswerte nahm ber Geschäftsverkehr einen lebhaften Lharakici an. Bankaktien unb Schifi­fahrtswerte verfolgten steigende Richtung In amllich nicht notierten Weiten herrschte bei sehr lebhaftem Geschäftsverkehr üoerwegend feste Tendenz. Insbesondere bestand Rachiragc nach Becker Stahl 6500 bis 7000. Becker Kohle 6000,

Krügers hall «XX?. Drowag 18V vts 1UC. Xar- stadt MO. Metzer Tetttt 160. Hansa Slotzd 500, Metall ©treten bura 75. Aoanksurter Handelsbank 35. Gsdemv 105. Wald unb Holz 275, Ufa 1600 bis 1800 Millionen. Kmsv*rdvppelungei vor­herrschend. vkssach darüber.

BerU»er Börse.

Berlin, 10 Oh Da bet Entwertung der Mark tägstch weiter rapide Fortschritte mach« und in Rückwirkung hiervon die Devisenpreis-- m ra­schen Sprüngen neue Hochstänbe erreichten hat auch die Anpastung ber Gsseki en kurte an die ®etb- enttDertungneue austerordentlich grobe Fortschritte gemacht Während ins her die Steigerungen ber Msektenkurse weit hinter denen der Devisen gurüd- blieben, war dies heute nicht ber Fall GS er­folgten für die Mehrzahl ber Dividenden- unb festverzinslichen Papiere Verdoppelungen des Kursstandes, und für führende Werte am Mon­tan- und Industriemarkl In der Regel Verveei- fachunoen und vereinzelt auch Vervier- unb Ver­fünffachungen Letzteres trifft auch auf einige Schiffahrtswerte zu Das Geschäft nahm wegen der Höhe de« nunmehr erreichten Kursstandes vor allem bet dem von Tag zu Tag schärfer hervor- tretenden Materialmangel einen besonders groben Umfang nicht an Da« Publikum unb die berufs­mäßige Spekulation halten bei dem andauernden Währungsverfall ihren Gffekterrbesih fest Für Da- lutapapiere vollzog sich bk Anpassung des Kurs­standes in ähnlichem Ausmahe. ebenso wie dies im Freiverkehr bei Kolonial- und Äaltoerten der Fall war. Am Markt der uimotkrten Werte tarn es gleichfalls zu Kurs Verdoppelungen, doch waren hier die Kursfprünge nicht so allgemein wie ander­wärts Heimische Anleihen behaupteten Ihren Kursstand. 3prozcntige Reichsanlelhe verdoppelte ihn. Weiierhi.- traten wesentliche Veränderungen in ber Kursbewegung nicht ein Die Devisenpreise wurden amtlich nu- wenig unter bem im Frei ver­kehr erreichten hohen Kursstand bei ungefähr glei­chen Autellungen wie bisher festgesetzt Die Um­sätze find sehr Nein, und die Kurssprünge sind mehr eine Folge einseitiger Rachfrage für geringe Beträge. Verkäufe werden nur In ganz geringem Umfange Dorgenommen

Deutsche Wirtschaftszahlen.

Der Dollar in Frankfurt über 3,7 Milliarden!

Dollar am 10. Oktober amtlich? Berlin Geld 2 967 562 500

Vries 2 982 437 500

SrmrfTnTt a. M. Geld 3 690 750 000

, Bries 3 709 250 000

Mittelkurs des Reichsbankdollar« am 10. Oktober 2 975 000000

Reichsdankdiskont 90 Profit

Silderankaussprei« der Reichsbank

vorn 8. Oktober ab 55 0000.» fach

Goldzollanfgeld

vom 10. bi« 12. Ott.: . . 13 699 999 900 Drvtz leine Gvldzollmark = 137 000 000 Papierörark)

Ledenshaltungsinde, am 8. Oktbr.: 109100 000 Drobhandelsinder am 2. Oktbr. ... 84000000 Umrechn»ng«satz für die Sandabgabe

vom 10. bis 12. Oktbr. einschl.: 137 000 000 (d. h für eine Doldmark sind. . 137 000 000 Papiermark zu zahlen.)

Reichsbahn-Schlüsselzahl ab 10 Oktbr.:

für Personenverkehr 60 000 000

für Güterverkehr 72 000 000

Reichsbank. 3n ber ai'tzerordentllchen Generalversammlung der Reichsbank vom 9 Ok­tober legte der Vorsitzende. Präsident des Reichs­bankdirektoriums. Dr Haven stein, einen im Reichsbankdirekwrium auf gestellten Dntwurf zur Abänderung des VankgesetzeS vor Die Abänderung. k:c im Zusammenhang mit ber Gründung der Vs äbru nn*F>.inf nrUtnenbio wird, fand die ehrmüttge Zustimmung ber ®enc- ralDerftrnunlung Zugleich wurde das Reichs- bankdirekwrium ermächtigt. Aenderungen des Ge- fedentwurfes. die sich bei der weiteren Behand­lung durch tte gesetzgebenden Faktoren ergeben sollten, ohne nxcmaltge Einberufung der Denc- ralversanmllung lediglich im Benehmen mit bem Zellralausschutz zu regeln. Die Ginzel Hellen wer­den der Oeffentlichkeit zugänglich gemacht werden, sobald der Dntwurs aus dem Stadium der Vor­bereitung herau-gekonrmen ist und dem Reichs­tag vorgelegt totrb

Srmästigung ber Kalipreise. Die Kommission des Reichslallrates beschisst eine ör- mäbigung der Kalipreise sür Ne laufende Woche um 23.72 Droz, in Gold mit Wirkung ab 9 b Mts Die Oanäötgung ergab sich nach fhndtsatsofliztöser

TUtteUung daraus, Hatz m ort Dmgangtntn Woche Ne Steigerung des Dvllarkursas oer» hältnismähig höher war als Ne Steigerung der Löhne u*t Gehalter

Scheibhauer & Giebing Drr Sitz der Gefeit schalt ist von Bonn nach Mainzlar verlegt worden.

CMrlatacfe.

(Ohne Gewähr >

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Berliner ProduktenbSrse.

Berlin, 10 Oft. Aehnlich wie die an­haltende sprunghafte Steigerung der Devisenpreis« war auch die Preisgestaltung am Produktenmarkt Die Verwirrung, bte durch die täglich fortschrei­tende Markentwertung angerichtet worden ist, führt mehr unb mehr dazu, da st Getreide nur gegen Gvldanleihe gehandelt wird und bei Or- funMgunaen nach den Markt,reifen erhäll man ebenso oft die Auskunft in Dollar- wie in Mark­währung Das Inkandangebvt hält sich nach wie vor tn engen ®rennen Roggen wirb weiter für die Reich^eireidestÄe getauft In Wetzen war das Angebot fehr knapp, für Mehl und die an­deren arttM zeigte sich eine gräfkre Rachfrage Die Preissteigerungen find auf allen Gebieten austerordentlich grob Roggen märt 3600 bis 3800. Sommergerste 3800 bis 4000. Hafer, märt 3200 b>« 3300. Weizenmehl (100 Kilo, 12 000 bis 13000 ,steigend,. RoMenmehl (100 Kilo, 11000 b'fl 12 000 (ftngenb). Weizen- und Roggenfteie 1200 bi« 1300 (steigend). Weizen- und Roggen- strvh, draht geb 96 bis 100, Hatzrrstroh, drahlgepr 70 bi« 80. Stroh, strohseilaL 42 bis 48, Lang­st roh. geb 90 bi« 100, Wiesen Heu. gut, gesund und trocken, Vc.ro»ahd 70 bis 80 (®te Preise verstehen sich in TI UI Ionen und gelten, wo kein anderes Gewicht genannt ist, für 50 Kilo >

Frankfurter Getreldetztrse.

Frankfurt a M.. 10 Oft G« kosteten heute je 100 Kilo Wetterauer Weizen 10 bl« 12, Roggen 8 bis 9. Sommergerste 7 bl« 8.5. Hafer, inlänb 5,5 bis 7, Weizenmehl, füdd Spezial 0 18 bis 22 bei Waggondezug ab Mühtenstalion Rvggenmehl 15 bis 18. Wetzen- und Roggen- ficie 3 bis 4 Ialles in Milliarden, Tendenz stark steigend bei unregelmäßigem Geschäft.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Britische Reichskmrferenz tab Rehar«ckt»»s-

Problem.

London, 10 Oft. (WTB) Der diplmna« flfche Berichterstatter des .Daily Telegraph' schreibt, mehrere Premierminister ber Dominions hätten konkrete Vorschläge über Ne eine oder andere Seite des Reparallonsprobsems aus- g#arbettet and von einer Seite sei ber Konserenz ein umfassender Plan voroeiegt aroröen, der geybcTKrtfan« als Grundlage der Grörterun- gen bienen könne Dieser Plan werde fetzt von der britischen Regierung und ihren Sachverständlg« eingehend geprüft

Keine amerikaeifche Term Hfl wag.

Pari«. 10 Ott. (WTV > Rach einem PS- Datlelegrumm des .Tew Bork Herold'' au« Tew Bork hat Präsident Loolidge es abgelehnt, den Vermittler für die Reparation «Verhandlungen »ii fnklen Die Tnreaunq datz der Vorschlag be« Senators HugheS Deutschland und Frankreich aufgenötigt werden solle, weil die« der einzig« Weg sei. beiden Landern zu erlauben, einen ehrenvollen Rückzug von dem Ruhraben- t e u e r au bewerkstelligen, sei von einem Vertreter des Weihen Hauses a vg e l e h n t worden Präsi­dent Loolldge sei der Ansicht, da st bei der gegen­wärtig in Guropa herrschenden Geistesverfassung wenia oder nichts durch die Ginberufung e ncr WcliwirtschaftSkvnferenz geturnt- nen würde Die amerikanische Regierung habe den europäischen Rationen den Vorschlag unterbreitet dast eine internationale Kommission gebildet werden soll, um Deutschlands Fähigkeit zur Reparollrmszahliing festzusteilen ölnen wei­teren Schritt In dieser Angelegenheit zu unter» nehmen, beabsichtige sie nicht

Im Scgelftutter Aber den Atlantischen Ocean.

8üte Tat, die m der Geschichte der vchifsahri kaum ihresgleichen findet, ist von dem bekannten fvamdfifchen Tennisfpieler Alain Derbauli vollbracht worden Gr ist nämlich in seinem 33 Fast langen Kutter girecreff In 102 Tagen von Gibraltar b l 6 nach Teuyvrk gesegelt unb hat damit eine Strecke von 3209 ©eemeilen zu- rüdgrlegt Heber seine Pläne bewahrte er da« grdstte Stiillchweigen und als er im Avril von Tannes ablegelte, um die Fahrt über den Ozean anzutreten, da wustten nur ganz wenige Freunde, welchen Gefahren et sich aussehte Da et häufig monatelang allein auf dem Wallet herumkreuzte, fo fiel fein Verschwinden zunächst nicht seht auf Am 6 Quni trat er die eigentliche Meerfahti von Gibraltar aus an Tun hörte man lange nicht meLr das geringste von ihm. und die Freunde fürchteten beveits da« Schlimmste, bi« am 5 Sep­tember ber griechische Dampfet .Byron" meldete, Geibault habe mit ihm 190 Mellen von dem 2ian:ucket»LeuchtseiZer. etwa 200 Mellen von Teu- hort entfernt, gesprochen Gr lehnt« jede Hilft ab unb bat nur um frische« Waller und einige Rah» rnng«mittel Der Kutter ist vor 31 Hahnen erbaut worden und ist eine lO-Tonnen-Hachü Derbauli 'am iy sehr crfchöpftem Zustand Im Hafen von

<"5 Kür» nod> dem Verlassen von Gibraltar," erzählt er selbst, .geriet Ich» in einen lurchtbaren Sturm, verlor einen Teil meiner Segel und fürchtete schon das Schlimmste Dann aber ging die Fahrt die nächsten 1000 Meilen vor­trefflich tenftatten Diele ruhige Zeit wurde ab- Slldft von furchtbaren Orkanen bk von schweren 3Ugeu begleitet waren Ich hatte da« Wasser einen Aust hoch In der Kabine, und die Pampe »erbrach Meine Ättbung war vollkommen durch- «ätzt, fo bah ich sie ablÄjen muhte und 10 Tage «'S im Adamskostüm blieb Das Waller flieg ^Dk chdhet und höher Durch die Kälte «mo

Tässr 50g üh nnr eine ftarte Grkältung zu, hatte einen geschwollenen Hal« fo dah Ich nicht fchlucken tonnte, und war Im Fieber Diese Krankheit führte fchlietzlich dazu, bah ich über zwei Tage lang bettniEtlo« lag. Unterdessen führte im wahr­sten Sinne bk Vorsehung mein Schiff und leitete mich durch alle Gefahren Aber bk schlimmste Zeit der ganten Reife brach erst dann an 26 Tage hindurch stürmte es so gewaltig, dast jeden Tag. ja fast jede Stunde etwas oon meiner Takelage DetIrren ging oder etwas zerbrach Ich war gezwungen manchmal drei bis vier Tage hinter­einander ohne Schlaf zu bleiben, um stets gerüstet gegen die schlimmsten Gefahren zu fein Sines Tages wacht« Ich fo an Bord und beobachtete eine iragebnire Woge, bk sich über da- Boot stürzt« Al- fre sich mit einer unglaublichen De­Walt brach, wurde da- ganze Schiss von rhr verschlungen, grobe Waslermenoen prallten über mir zusammen, und al« die Woge vorbei war. erschien es mir als ein unbegreisuche« Wunder, dah ich nicht mit dem Schiss unter gegangen war Ich verlor auch etwa V, von meinem Trrnkdvroa! und muhte mir den Rest lebt eint eilen, so dah ich zeitweise den ganzen Tag über nur einen Becher mit Wasser tränt Bei k-.er Ankunft war sein erste« Vergangen nach einem Bade und nach dem Wechsel der Kleider. Gr ha', während der Relle 80 Pfund Büchfenfleisch verzehrt, 36 BGchlen mit kondensierter Milch zu sich genommen, öO yiunb (^ckrr. 10 Pstrod Tro und 25 Pfund Schlff«zwieback Man erinnert fich in Fachkreisen nur an eine einzige ähnliche Tal, nämlich an die des Kapitäns Thoma« Drake, der vor einigen Jahren in einer Jacht von 32 Auh 25 000 eng- lisch« Meilen zurückkgie, er besah aber eine Hilfs maschine, während Derbaul t keine hatte Der kühn« S^ler der 28 Bahre alt ist, Hai seine Sacht nach Abenteuern Damit noch nicht geftUTL sondern will demnächst nrii seinem kleinen Schlfs nach den Südseeinsein fahren tn der Absicht, in Ihm die Welt zu umsegeln.

3<nn 50. Geburtstag Swdwig Bo «Hardt«

Pros. Dr. h c Ludwlg Borchardt, der Direk- wr des Deutschen Instltuks für äaypt'fche Alter­tum-künde, vollendete am *> Oktober fein 60 Le­be n-iahr Der Gelehrte ist unter den Lebenden der deutsche Meister proftischer Aegyptensorfchung. den von ihm geleiteten Grabungen verdanken unsere Sammlungen da« kostbarste unter Ihrem neuen Besitz und darüber hinau- bat Ludwig Dorckardt Dl« Wissenschaft deS alten Tillande« auf« wertvollste bereichert Die Verbindung des Arckilekturkenners und des Aegypwlogen hat ihn befähigt, 1895 an der bedeutungsvollen Grabung auf der Tllinfe! von PH ilae entfcheideiiden Ankil zu nehmen, der die berühmten Tempel in ihrer jetzigen Gestalt zu verdanken find Ds war ber Auftakt feiner Drobung-arbeit, die al« Danze« zu den Drohiaten unserer Orientfortouna zählt Borchardt war, als 1906 ein Kaiserlich Deullches Instittil für ägyptische Altertumskunde in Kairo gegründet wurde, dessen erster Direktor Seine Arbeit über den Toten-Tempel, über da« ägyptische Wohnhaus, über bte Pflan- zensäulen, feine Geschichte be« Luror-TempelS, die Gefchlchte des Ammon-TenrpelS in Karnak ver­dienen (n erster Reihe genannt zu werden Das mehrbändig« Werk über das Dem ihm ergrabene Grabdenkmal des Königs Dahuro, seine Ber- öffenllichang des Re-Heiligtums des Känlas Te- wolcr-re gehören zum eisernen Bestand der vT»-. -nt,.-xj -.i-K n* «*-- in aflernäiiftet $it auf seinen Posten In Kairo «u rückbegeben Brnwn, von dem er bei Kriegsan-- bruch vor neun Jahren welchen muhte Gs Hot sich di« Mdgllchkri: ergeben, bk 1906 begründete Forfchungsstätt« auf ägyptischem Boden wieder « eröffnen unb neu aufzubauen. Sett 1914 bat stch Darf dem energischen Zu greif «n ber Veiehrien anderer Rationen erinnert sei nur an dasWett- Esrurca der ®nglänber und Amerikaner hn .Tal bet X&Blge" bk Oege für bte Archäologie rocht verändert, Ws wirb bet »i n-M Mmsatzes der

frischen Tatkraft und dcs dlplomattfchen G» schickes Borchardts bedürfen, um da auch bet deutschen Forschung und der durch unsere TMrt- «chall-loge ji so schwer gehemmten eigenen Spa. tcrarbelt etn Plätzchen an Der Sonne Aegyptens wieder zu erobern.

Historische« an« Küstrin.

Die Festung und txe Kaserne von Äüftrrn cntz die in diesen Tagen der mihglückte Putschversuch gerichtet war. hat im letzten Jahre ein harmlvieres Interesse auf gelehrter Seite errerf Die Provinz Brandenburg hat dc^» amlliche Kunftdenkmäler- Werk ber Provinz wenergeführi und mit der Be­ar btttung Der bisher ganz fehlenden Teumark ist der Berliner Kunsthistoriker Prof Dr Georg Bost betraut worden Deine Arbeiten haben gerade für t-e Hauvttaserne von Äüftrin Interessantes er­geben Die Äaferne ist das jedem Besucher der sonst so stillen Stadt Wohlde kann re alk Schloh an der Oder, die Tefiberu deS Markgrafen 3 0 b a ti 1 von Küst rin Dieser Bruder de« Kurfürsten 3oachim von Brandenburg hatte 1535/71 etwas Glanz und Kunst tn die alte Oderstadt zu bringen versucht, die schon seil 1260 AU Brandenburg gehörte rrrt ihm aber erlosch diese Rebenllnie der Hohenzollern und das vchloh verwaiste wieder. Spöser wurde es das hohe Haus der neumärkischen Vögte, derGroheKursürst erhielt da seinen Schalu.ll erricht und, wie die Inschrift über dem Renalstancepvrtal meßet

* r 1: b r i * ber Grob« macht: hier bte roffc Schule bei» Lebens durch, 1730/32 Aus bei hohen Fersten, diese« Schlosse« muftte er Statte« Wn- ridjttrng mit an leben. Die Aorschangen von Botz habe» die Unhaltbarkell ber bisherigen Annahme ergeben, wonach das Küstttner Schloh von dem itrfierffchen Architekten »tromeOa erbeut erf> sein Terrakotta schmeck von Meister Statius von Düron, bem Schöpf« des berühmten »rftetb*« la Wismar ausgeführt UL Bietmehe ist r^senbar Staspar Theyh Wt Urtzeber btefe Bank«, mit denen bk ArLheemrtstance ihm» OtaMg hirfl.