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Samstag,«. August 1923

Hr. 18Z Swetter Blatt Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Die Wiedergeburt Moskau»

IFk-bCTflcburl

3 m ®egen leil tra

3.i meiner ®emclnbe trat

Höri halt«

2anbe«eintoobner nie

Die deutscheSchande" wird in Stein verewigt.

Selb- unb $triegela»arctt. das fif> in einem ed>{ol|e befand De beuMdjen Colta en wurden borl selbst sehr gut Dcipilegt. weShalb fte ben Einwohnern f re u n b t t<f> entge-

ei was g c r das Ter

Ein Charakterbild des neuen amerikanischen Präsidenten.

Der unerwartete Tod des Präsidenten Am- binq bebt eme neue Persönlichkeit m3 hell.' Licht der Geschichte empor, indem dadurch der I ^bertge Vizepresident Calvin Eoolidgca« die Spin.' des Staates tritt, der wohl heute al* Per reichste unb mächtigste der Sr^e g 1 en mrg

arclibg.- Hal als Verwaltung*^'.mf- unb al» äi'enlllch.r Redner sich vorzüglich bewahri

Die .Heue Zürichs

u. e be Vei'ta.'.li .. gsidee )' - »e P «. toten s "7h! sinter'

-cljmer mir IVrjarbeiter stehe i unter einem zu (loifc.i Piud der u'ientlicheu Meinung al« bah ,te le ich seriig eine neue Kraftprobe vom Zaune bicdx-:i könnten

erftebenbe» Sornmerlcben vurher-gCagt hätte Auch in Moskau werden, seit die Veulc nicht länger ohne Miete wohnen, weder AiisbellerungSarbei- ten vorgenommen, u tb w.-m e» iich auch nur um einen neuen Anstrich be« Dach « handelt, lo IN es doch em Zeichen der TDicbcrgeburl Die Be- völkerung ist viel >ah(reid/T geworden, als sie vor dem Kriege war. und Mohnuegen tnertwn eiltig gesucht Wie in d.-n Vorstädten erobert man 'ich eine Wohnung, indem man ein ver-

deS Meisters an seine Kunst

ber bedrulendste Bertreter de« modernen, hock-romantischen Lisztstils

VIV VIV l Viv 11 -------- - ? I

waren ohne ihr- Be timmung errelfr zu ha " i Viele lind ausgeraubt andere dich mit Dra» übctnxrd>lcn .Die DranSport.caa .ititierl nut

^Kibrc der posttifchen Laufbxthn Er gelangt.- der rcpubiitanildxn Partei bau> zu Ans* he» ITu. - renb de» Kriege« war er Bizegeuv-em irr von Messachul. ti« unb wurde bann zwei > Gouverneur gewählt bekleidete allo eine 'ehr wichtige !Xegürung«flellc Er hatte nexh b n Gou- nemeuipoltcn inne, al» er bei der Wahl von ic.20 von der republ kanilchen Partei zum Trlin- mann 1ür Hatding in der Prä'i> ntlchil' auf- Swählt wurde So erlangte er mit dem ~iene irbing» zugleich die ölel.e des Vrzepi.r identen

- Lehrgänge für den hygieni­schen Un. erlich' Die Volk aufllirung 'n allen Fragen 6er Htzltene ist heute wichtigor denn je unb wird bdonbert? vo.r 6cm Preufst- fVcn .Lande.'ruSschuf, für hygienische Bolks- belehrung" lalkrüflie gefördert. W.c Dr Karl Bornstem in der .Deutschen Meo>-,ntscheu ^ock*enschrist" mltteill. wird demnächst ein Deik .GesundheitSlehrc in der Schule" vor- hssentlicht werden, da« den Lehrern den Stoff fLr Gesundhei^unrcrrlchk In geeigneter

Wie ein Engländer mit der j Regie fuhr.

Der bekannt« Vertreter de« ..Daily Chronicle", Georg« Renwick. war letzte Loch« im Ruhrgebiet, unb er erzählt« den Lesern seines BlailcS. was er bei dieser Ge­legenheit auf einer F >t hr t m i t c i n c m Re- g ! c j u q von Düsseldorf nach Olfen erlebte und lab. in der richligcu älederzeugung. dah eine

Ichc schi.chie Orzähiung belfer zeigt, wte eS ;lii demvollständigen Erfolg" der Ruhrpoli- . t auSsiehr, alt lange kritische Auseinander- letzungen.

Di« Regie war immer schlecht aber heute ist hC einfach e n 11 e h l i d) 3d) habe soeben zwei ., krnblc. peinliche Tage in ihren Zügen ver- ht 3ch will übet nicht tritiHeren. sondern sgch Ne ^atlach-m melden 3d> luhr von Dustrl- ,>,r1 nach Essen und konnte aui dem Vahnhol in ?usleldvrf keinen Fahrplan kiusen, em ne les Nichletn. von dem die franzvflfche Presse bei 'ennem erstem Eische n.-1 sehr viel ®ute« zu sagen oulttc. 3st es ocrgiifsen? Riemand konnte mir >iruber etwa» läge > weder da« sranzöli'eche Fräulein im Z.'itu.igSstand noch der gnmmigc j^err tm 2u«kunlisbureau der den schönsten Da- left von Ville sprach D. r grobe Zuganzeiger lvar offenbar schon k-u Monaten nicht mehr gebruudX worden Ör sagte nur. ein Zug nach Ellen fahre 1096 Uhr nachm ab. was offenbar j.ihnn war E>n Fiaulem am &4>iliei dritter quik, da« nicht» zu tun hatte, sagte mir. Ile llaube. ein Zug nach Esten werde .ungefähr um VI, Uhr" fabven 3ch stellte mich daher um » Uhr am Schalter erft-r Klaste aus Heun Leute 'landen vor mir. und ich brauchte gerade 27 Mi- uuren, um meinen Fuüiicheii. zu e.hulieu Kx.n Wunder, bah am Schalter angeschlagen stand

Dieser Schalter ist eine Stunde vor Zugabgang geöffnet-" Vor der Regie hieh e» eine halbe Stunde, unb da« genügte völlig Die Fahr- scheine muhten von tema-nb ge ' cht icben wer­den. der offenbar ebn erst anfin, Deutsch .in drei Monaten ohne Lehrer" zu lernen Dann kam eine lange Berechnung Die viel? V7ark 'inb gleich Io viele Franken unb Centimen' 3d) eNvllchte meinen Zug gerade noch

3d) bm völlig sicher, dah der Zug mit in- gezogenen bremlen abfubr Er mach für i bis l«hs Minuten lang einen angsterregenbeu Qrrm und erlaubte sich bann plötzlich einen 1 yrung vorwäns, der d e Re lenden entweder m >re Sitze oder au» ihnen herauSwarf Die Linie Düsteldvrs Duieb.rg Esten ist enc der Aou >t- nniten be» europäische i Verkehr? Ver der Ruh - befehung befuhren he täglich zwanzig bi» di i ig -ru «gezeichnete Züge für den Personenverkehr bi« vor wenigen Tagen waren es noch lech», im selben Augenblick aber, wo Herr Le Trocquer in Pan« stolz erklärte .Die Perfonmzüge. die heute tm Ruhrgebiet fahren, fangen an. für den Verkehr nicht mehr zu genügen", verringerte he die Regie auf vier Unb da« mitten In der F-rtmznt unb während die Tram« unb Kleinbahnen ge­zwungen werden, ihren Dienst zu beschränken ober etnguftellenl

Und der Zug! 3ch bin auf einigen der schlimm­sten Bahnen Europas gefahren, m abgelegenen Sebietai Spanien» und in der Ukraine tm Kriege - aber nie in irgendeinem Zug« ganz so un­bequem Da» Abteil. In dem Ich mich befand, war schrecklich schmutzig und das Klolett unglaublich mit Kot beschmiert Der Zug bewegte sich langsam mit Rütteln unb Schütteln vorwärts wte al« ob es kein Schmieröl gebe Die ©dienen neben bem Geleile worauf wir fuhren, mären rot vor Rost Auf bicfer grohen europäischen Berkehrsstrahe ist nur ein Geleite im Gebrauch'

Der neue Präsident ist In der au«wärtlgen Politik bi«her wenig heivvrgetreteu und daher in Europa kaum bekannt 3n seiner Heimat aber geniehi er grobe« Anlehe i unb hat eine erfolgreich. Lauf­bahn zurückgelegt Ein öhatakteibild d e'e? Man- nes. bet setzt eine enilcheibend« Summe in der Leitung der Weltgeschichte erhält b'l der Be- lichieistatter der .Rew Bork Tribun 3l|bur £. 3} na per entworsea .Mr Lo:ltd,f-." lo schre.bt er. .ist ein R e u - E n g l S N d e r. bx. u Plymouth In Vermont 182 geboren rourbe Rach dem er auf dem Amherst-Col! ge sein Jramen gemacht hatte, begann er 1897 seine Tätigkeit al» Rechtsanwalt und w-dmete sich im folgend n

länger* sagte der optimistische Le Iro*qu«r' über die Ruhr, was er bamtt lagen wollte war di« Regle blühe and tut ihre Arbeit vortrefflich Wa« er hätte wirklich lagen sollen, ist, bah Reisen Im Ruhrgebiet eine groletle Ertahruug ist. bah man nur mit Gepäck, da« man selbst tragen kann, teilen kann unb bah der Güter­verkehr faktisch aufgehört hat Da« Iran- »ölifch: Personal ist ohne Manieren und grob, cs tehandeli Cki« Publikum wie Dreck Alle Bahnhöfe find äusserst schmutzig, beivnder« der Hauptbahnhof in Gsten

Ob bte.er Berickil eine« englischen Augen­zeugen wohl von der franzdfischen Preise ver- (iffentlitfit wird?

Bolke zurtt'e >l Le7)t h e - ein Geschacht, da« in zwei Lager geiet.i auf einem "berge wohnt« und, wenn Gefahr drohte, vereint die IVüde uoer den trennenbeit >Graben iafjenb, -rroy dort

E t n Quickborn in Schlesien. ____»l..... - K«. h«n Ti tot Wir 9I(1I|4 4/(1 nvuiuvvi * , V» !

Grolh« berühmte Gedichtsammlung gegeben hak, ist zum Sinnbild aller plattdeutschen Poesie geworden. Aber nicht nur in Bieder- deuischland ift er heimisch, sondern auch an- derSwo. wie Karl Schubert in der Zeitschrift bei Hamburger Bereinigung Quickborn, die auch .Quickborn" heihk. auSsührt. cher Stadt Bunzlau in Schlesien liegt nämlich der sogenannte O u e d b r u nn e n, ein kleiner vier­eckiger Teich mit dem klarsten Wasser Der .Oueckbrunnen" bezeichne! wie der .Quick­born" einen Quell erquickenden Wassers und ist von Dichtern in deutschen, lateinischen, ja selbst griechischen Bersen besungen worden. So hat kein ge- ngerer al« der berühmte Martin Qpiy von Doberseld ein Loblied auf den Queckbtunnen versaht, in dem er ihnun- erschöpfte Lust. Wohnhaus aller Freuden. Bad der Bafaden und köstliche Fontaine" nennt. Um 1545 wollte ein ßötoenbercer Arzt. Sebastian Kerntschner. sogar Quecksilber aus dem Brunnen gewinnen, weil er glaubte, dah er danach genannt fei, hatte aber natürlich kein Glück Wie sehr die Bunzlauer an ihrem .Quickborn" hängen, zeigte sich 1837. als beim Grundgraben für das Waisenhaus der Bran- nen plötzlich versiegte Damals entstand ein« kleine Revolution 'n BunUau, die sich erst be­ruhigte. als nach Fertigstellung der G'uad- mauern da« Wasser In alter durchsichtiger

I Lauterkeit hervorsvradelte.

grefh" lchwelzeiilche ti bciiifdx'i gelchr.c- bene Blatt, veröstenihcht in Rr Oliii: ig^- blatt vorn 9 Zuli b 3» i einen Aiiikel unicr iKin Titel .Das neue Belgien Darin wild von den Mastenfriedhöfen unb Ge>enkiafel > zur 3t- Innerung an die «rlchoNene Zistibevölieru ig ge- fprod>en unb gesagt, bah Tafeln au» Marmor unb iLez für alle Zetten künden, wie an tna.rdxm Orten deutsche Truppenteile lid) unenl- schulbbare 2u«schreiiu.>gen hätten z u schulden kommen kaffen Die Listen verzelchneien Mänt.er. Frauen Kinder und Dreife 3>t dem ritincn Döischv.t 2 : de z B Icic.t 252 Bewrhner fühhert tnrrXn unb unif: den G lchol- lenen sei ba« jüngste einen Tag der äl­teste 82 3a b re alt gen cf« n.

Gerade da» Beispiel cti Dtzifchcns ck he tx weist, wie gewtssenlo« immer wicdei afc Lügen UU'Ö neue iwuvi -- - ' - w "

al» Tatsachen feslgestcllt bah nah den Xu i- g der sraazöhschen Truppen ftch fr inzolifd)e Lol- baten in ®tfk versteckt und tciltr.ifc unter Miß­brauch der Genfer Bindc tn ten Häu­sern und auf dem Veib indsplatz sich dutgzbj- en haben, ferner, dah viele Häuser und EinMvhner bcstimmungswidriq die Rote Kreiiz- f tagge und Genfer Binde trugen E.' vi der Betz eis baiür erbricht b.ih ron verlt.-ckien f i an ölischm Soldaten, v^n Vtrtr n\ C' u.ib ca- ; itaiebcrfonal ebenso wie von Er.iwoichiem. die die Tenfer Binde trugen, auf deuifche Truppen au» bem Hinterhalt gefchvsfcn murb.- D.e 'JintrcVner bitten auch ba 1 i t amtlich feilgeflcill, ihr völkerrech »widrige» Verbal c > noch d iduich verlchä.it, bah sic bewu htdie d« tt'chcr. Trippen i r i ef ü br l e .i, indem he auefag c.i. dah hin- hansöhfv -n Cc(baten me1-- im Or c feien hc -

-keine Duffen hatten und f icdlich feien Der Bur- germeif.c. to i ffi.be, Ehii Ivph Baulard bat protolo llahld) eiklari, bah 50 Peil rncn teil» In den Kellern der in Brand gcld,oflenen Häuser nei brannl, teils bei den Kämpten leib t gelötet trurben Es besteht allo lediglich di« Möglichkeit, hast unter diesen .Frauen und Kinder gew-rs.n Itib, trtfür leben,all« die deutschen Truppei n.cht her- antwvriltch gemacht werden fönne.t Terldix- Bür- geimcif.ct lagt in dcmlelben Prvtololl. bah eine gröhrte Anzahl von Frauen und Kiabern beten männlid)? Angel 6 ig« ge alle i wa.en von deut- fchen Soldaten auf benachbarte Felder ge­führt und dort verpflegt wurden 3 r ge n b- welcheDrausamkeitenseiennichtvor» gekommen.

«benfo hat der Bürgermeister Hyazinth Herbin der ffithe benacchvanen Denieinde B l e i d In einer r>rotokollarllchcn Ausfagc- am 18 Ja­nuar 1915 wörtlich folgen bei niefK-rgcegt

.3d) habe von Grausamkeiten seit'en« deuischer Truppen gegen

Form dielet. Auherdem finden auch Lehr- gänqc zur Einführung in den Unterricht Oer GefundheitSlehre statt, die diSher von 120 Leh­rern unb Lehrerinnen aus allen Provinzen BreuhcnS besucht wurden. Man will |eyt diese Lehrgänge nichi nur in Berlin gdhatten son­dern in allen Provinzen im Anschiuh an die hygienischen Institute der Universiiäten und teck mschen tzichschulen. 2Utf diese W-ise hofft man zu erreichen, dah bald alle Lehrer unb Lehrerinnen, die der Jugend Hh-ziene beizu« bringen und vorzulcben sich für verpflichtet halten, durch Wort und Schrift für diesen hohen Zweck vorgebtldet sind.

®in Bismarckdenkmal der Ha lut. Aus Göttingen wird uns ge­schrieben 3n den Waldbergen unweit der alten Musenstrdt erhebt sich steil und säh die stolze Ruine Hardenberg, eine Burg voller Re zr und Schonl-eil. SineDoprelburg ist s. em Vcrbered und einhinteres .Haus", in dem zwei Lu ien der gräflich Hardenbergschen Familie nebeneinander wohnten. CS ist Die Stammburg beS Staatsmannes, der Preuhen-Deutschland n ach dem UnglückSf ahr 1806 über 1813 wieder emporführke Hardenberg! Am hohen Turm, dessen Zinnen weit ins Göttinger Land blicken, ist ein MauerauSwuchS. und bei Wanderer, ter über die Aörtener Berge zur Burg wan­dert. erblickt in der Luhrren Form dieser Trümmerbtldung unschwer einen Kopf, und zwar den de« allergrößten Staatsmannes QitoS von Bismarck! Her ist unzweifelhaft durch «in Spiel der Aatur das wuchtigste deutsche Denkmal des eisernen Kanzlrrc ent- standen. 3ff« n-cht. al« wollte dieser Bismarck auf derSntne Hrrdenberg dem deutschen

aus bem irarlultraci n

sich dieser fr.sch: G.-i't - u -

Morkai.S offci'but. !->!;: ein Ausfatz Rrihur Ran- lomes n .Mancheste. Guarbia erkennen De. T.-iid/rrfiattcr. bei in be i reJd) ben ten ©ta- tun dei cotniciregierunq ba* Vrib bclud>t bat. meint, tgf, ma i bie Forild, Ute im heutigen Moskau nur richtig bmricile.i förnu. ax-itn man es mit dem Lt.ibtbilb vor zwei ober bryi ober fünf , abirn »eigkid e .Man mun ^uniabliacn. i<t\ib: ci. . uti jen.-j hitdjtbarc. huagcrndc. ver- A.vcifdtc Mosiau tez Buigcrkrieqe« mit htt"" üciclcnbctcn ffi ina-ebnem, mii feinen ewigen Kämpfen, mit feiner Unmftglidjfett eine« mens-ven- atznlich-n TafeinS für bie meisten um

zu bcgicifcn. rotcD.d weniger unerträglich beute ba« Geben in Moskau geworben ist unb wievt« b.ffer jeher ffiinzelne sich fühlt al« vor einem ober zwei Zähren Liner der stärksten Eden ich von Per Erneuerung hatte, war der Besuch einer jener Gartenvorstädte, in benen twr bgr Revolution bie meisten Mo«dauer renb be» Sommer« zu wohnen pNeg«n.

freunbliche unb ibyllifd>e Leben In der Matur ist m grohcm Umfang wieder aufgenommen worben Viele der .Datsd)en^. der Sommerhauses find zerstört ober verfallen Ader eine grohe Anzahl oon ihnen ist in diesem Sommer notdürftig au«- qebessert unb wieder in Gebrauch genommen axn- tx-n 3d» sah unter Familien, die sich irn C-arter gemütlich um den Samowar vereinigen Die brei- trn gtüren Aileen waren erfüllt von ben K'än- gen der Dalalokcn und luftiger L eder 3d> qlnfl mit einigen Kindern in einem nahen See httpen. Heiterkeit und Behagen h.-rrschte an diesen Orten, bie 1920 noch vollkommen verödet waren unb denen damals nur em Optimist ein lo bald w^dea

3r nei n b geschickt den Vorwurl. b.i'i ei nur ei' .Gelchovl der Molchme' fei. d b em Ttjnn. Per sich colllommen bet Parteiorgan l.'tion un'er- trirh 2t zeigte nie! ©.lbltdnbtql.lt , in leinen Tzintlungen unb grobe ffibatal dtdr. - bei ber Auslech.'ung verschied ner ernster sozialerl'ro- t,Unie Seme Persönlichkeit tritt am amd>aiuid>- (ten au« einem Buch heroor. in bem fein Reden tpahrcnb der letzten 10 3abre gefammcU hnb $Vk Red i »eigen Ihn al» einen R dner von volkatümllch:i Frisch:, der

finden v ritcnt unO en. grö le .'irengc mit t *ri- reif n kann Seine Frau, bie er in .1 ihre l<5 beaatete. h.tt sich in der Wafhtngtt'n r Ge : - fd itt grobe B. liebt bett erworben Di: Famtli: tritt lehr e nsach auf und hat bei ben ©c'ell- schäften, die f,e gibt, jeden Prunk jede* unnötige 3m.mrn.el! oetmicb-n Di: Tätigtet von Son- I bg weht n> feincrV zepr islXittlrhaft b>'chr imt: nd> b iir. tlüd)Ldi auf d.-n Von, . i n 3e.mt. den er se.t M'ii z 1921 inne halte ffir könnt, tu die er Tätigkeit i>ichi orlki-tumlich nx-rbrn. aber er t»u f,ch dibei in alle .Fragen der internittonalcn Politik eingearbeitet unb kein ameiit nnld>n C:aat«mam ist erfahrener und inlercflierter an t-ick > groben Problemen, zu denen tatkräftige Stellung zu nehmen er nunmehr berufen ist

^oblenforqen in Amerika.

ffih r ch b.b nfii bei Sore« l n") bei am« ti- nlltben W rtichasi ist d.r Ko)le ibc-abau und hier nam-ll.ch wieber be in Penn'nlram-n l'ebd- mattte Anlärazttbergbau Rächten, erst im ver­gangenen Zahre ein vom 1 Api.1 bi» Mute -xp- tember währender Riesenstreik die Kohlenversor- gunn be« Winter» 1922 23 äuherst schwierig ge­staltet hafte, erörtert man leit Wochen wieder auf« kbbaf.c te d e Möglichkeit ei ie» neuen St-Jf- tm Herbst Am 31 August läuft namhch ba« alte Lobnabkommen im Anthinztlberg>au ab. unb die neuen Forderungen der Bergleute lassen eine güt­lich: Einigung mit ben Zechenbesitzern schwierig erscheinen wenn auch bie Bunderreaterung bemüh' ist. einen Ausgleich zustande zu bringen Auf der Tagung d.r vereinigten Bergarbeitern e r- bände in Seronton m P.mn'tzloame vom 28 bl« 29 3uni haben nun die 40) Vertreler der 155 0)0 Bergleute de, Anthr izitb.rgbau« erneut für ba« Cohr.abLmmcn dl.selben 5orberong.n aufgeltenu mögen boten Richtd.w lligung im Fiubtahr 1922 her tm we'catllchen eigeb t.-loS rerlaufene Riesen- streik auSb-ach. Die wich tasten dieser Forbe- rungen lauten. I. Aivchluh be» Tarifi'cNrag« auf zwei Jahrei 2 Lohnerhöhung um 22 v H, für bi: im Tag.l'h: Drschästigten »m täglich-We^ Dollar. 3 Anerkennung der Dcwcrkschift durch die Unternehmer. 4 Belfer tellung der im Berg­bau tätigen Angestellten unb 5. Durchü tun > »es Achistund.mlag.» für alle Arbeiter unb Angestell- tc.n Demgegenüber verweilen die Zechen- befiyer auf bie flaue Lage de» Bergbau», hcrootgerufen vor allem durch Leberproduktion und unzureichenl>e Wagengestellung und bt.^Ver- viauchellre.ie sind weaen einer inogiich.n Preis­erhöhung beunruhigt unb haben bei der Regie­rung dringende Vorstellungen erhoben

Die Bcrgarbeitertagung in 6. ianton ist aber auch noch durch einen anb:m Umstand bemerken«- mer. insofern man nämlich recht deutlich von den Radikalen abrückte. Der bdannic »oft kurz

Don Zeit zu Zeit lehnte sich ein Mann aus einer Signalvud: l> rau» unb stritt sich heft in mit unferni Lokviiiot.rführcr herum Da» Signal- fystem scheint bolh.mmcn .pbut benn immer wieder sieht man zertrümmerte und aus­einander aufgetürmte Tagen unb faputc Lokomotiven. Palfieifein Unfall so läht man die Trümmer einlach liegen unb nimmt ein andre» G.I-ise in Gebrauch Ue^rall sah man, dah Lok Motiven unb Wagen burt> falsiche» Bestanboln ruiniert wurden, soweit man fte Überhaupt ooni'v Die groi.e Daii: h:qt auf den groben Tar.ahöien in hoffnungsloser Ver- Wirrung 3d> fa:> Hunderte von Wagg.m» die drei bi« i-i.r Monate , unter axge

knapper .91' z: und

ke.ne .^.-d.tt'k.n und Tm: ftnbungcn tacken

«- wiberfprechrnd auch noch d'-' Vnchrichten k.iiig .i, uc wi. au, Ru"i"bcih.Ulen lo (i.mmcn doch auch d.r unbolang.-n-i Y> nHeiler barm über­ein. baf> bie zuiomme.igebrnch.ne rvirtfchatt Itd) lang,am wiede erhr1:. Mh ein .neue» Xuhlaib

- ........ entsteht wie

splL-er ür.p */.»<(«.neu

VCN Hagen hnb öic Crtnnetun g e n flt» widmet, die CüV:,:? Led«rcr°2lea In -W.ster- mann« ORonc d eben" vervsfc :.lich^Staven- Hagen. der frü': ein grvheS mustla Talent zeigte, wurde "er letzte und d-c -'^"tliche Liebling«,ck-uler F: '.nz LisztS Als er zu dem Weister nach Weimar kam. sanier nur W selbst bestätigt. ..Ich kannte alle, schreibt er nach Hause, .und dech war alle: jMharun^ Liszt fano in ihm eine seinen innistsk v. rnnöt war. ^ liebte diclen Schüler, wie man eine eigen- Duzend liebt Durch das Studium in Weimar wurde der luncc Künstler -ur Vollendung emporgehobcn. .Liszt last, den Zünaling ni*; mehr DDl** erzählt bie Verfasserin, .auf "^n Rolse muh er ihn bcqlcilcn. 3m Umgang m grössten aller selavierspieler, zu CI " vertraallichsten ^-erhälmiö steh. <

Züngling ubetall lebenSsrllch- Ouellen au, Briese von gr-sttei Lebenesulle, von stark-r Plastik der An'-stnuungS- und AuSbruckSweise berichten nach H-use. W.c hellrotes Herzblut ichäuml seine L-benSsrcude. so wenn er in Chietnsee, wo er nut dem Meister auf der reizenden Fraueninsel wellt. & Freude an kom l:ben Berk.eidungSlze^n Daueni unb F Icker findet, ober in der 3talienii !-.-n Qper, trotz sthr MMcher Einstelluni rnitichreit. .oft mir M halber", aus Freude art Be.sallSlärm t Zückend, wie er tn einem kleinen On. wo' « spielen soll, das c.nztge zur ->erwg q stehend« Kluviet auSeinandernlmmt, «S

vor der Tagung von einer Reife nat6,*ir0* zu vckg kehlte Bergorbeit rf b er L e w i « bran®* markte die verbreche।ilche Wutzlarbelt der .Ron!- muniften-, bie es 'ich «ur Ausgabe gemacht hätten, Unruhe in bie TVrq.irbdtcrfrctlc ju bringern namentlich bie'e mit Mihtrauen gegen Ihre Führer tu erfüllen Diese Steck ingnubmc mürbe nicht nur von N-r Rotwrodig'eil der ffirbahung ber Ge- wertfcha t cinge.-« e 'ondem auch ne entttchdurch btc stuck.lch- uif bl. gerabou mVno'e «hatte CmP- finMidfvti tkr amer.kmisch.ii osten.lichen JU«t- r.uitg g-qenüber allem, w is auch nur entfern' nad Xa^lalrömu* u.<b' Ange'lcht.« der schwic i.un Lohnvxrhanbst.il ,en bvauch- bie Arbeiter- sct.is, bn.ig.nb eine g.tte P cle unb eine günstige n. *x) . m ... -3»<. xp«, >c- fetz eSfe"

iu"nid)t geringem 5e I qet.ibe babunt) verloren worden bah die Ä bciterfchast die 0esfcntlichkeit ueae lid) hatte Heute ist aber nach den im Vottahre g-mad>tc:i unangenehmen Crtahrungen t-ie Vage noch me tu« schwieriger 3n den suh- .enden TagcezeikuNis. n n-.-rXii «I alb iuch beide rvi(c Unter ic'im.T unb Arbeiter 'ehr nach t, ücklich geiparn: ben V^gen nicht zu uberfvan >.e benn man hab" von ben thiu.ruben Xl irubci

Ärsienbergtxiu gcang Kenn« ichnend 'ur Ne vvr'ich-ige Haltung ber Bergarbeiterfuhrer »er.««, b.e T.iltach b.-.l man e« au* ber genannte jjgunq vermied em ic.tererf st > atze» . hem, zu crpi'c- n bie V c r ft a a t I i d) u n g (-lall'«- na'Jierongi b * Ko lenbcrgta. s T c'e rorbeiunp b.lbvt b.n Hauptpunkt be« labifalet« Progranuno unb bat sdwn zu ffitnqaben an ben Kongreh ge fühlt, b i ab,-; ei.v deut'tch- ?1 '*ige ganz im ioiine ber überti'icgenben Vietze.i it bx» amerlta n.ldY-n Volke» folge.i liest, indem na-nlichPrä'lben 5)01 c inq am Tage i'o1 der ," b » ii i-i i <.eianton- t.i.,ung in einer r>||?ntliJxn Hebe erflärtc ei fei

I glühenden Wan,en verbessert zusammenl tzt.

Liszls ^'»dlmgs.cyuier. um fl|üdlid) n.ld) Hiusc schreiben zu können Dem zu früh verstorbenen Klavier»Thvprn und Lisz- haben einaeschlaaen! Zn

- - ' - * oc-»)-nj jj- -- mif hf« Meister« b>-Dnr-Kla-

v:er»Konzerl Stürme von Zubel entf*.»tel:. dar» er mit diesem Hrnd in Hand vor die erschüt­terte Menge tre.cn. 3.1 Golpack. dem fürstlich n Schioh de« Malers Muncacsy, spricht Liszt das ergriffene Wort .Er ist mein Erde!" Als solcher darf Stavenhagen aus der letzten gemein,rm,n Reise in Bayreuth de« Meister.' Totenwache hallen. Bon nun an c rb er des anqebeleten Meisters Bannerkrä-.er, To in England, so in Berlin, wo er eine Tvlenscler durch Ausführung der Werke L.'stS ver- anstaltet. Die Kritik rühmt sein geistvolles Spier, die Süßigkeit 'eines Tons, die Maniiig- faltigkeit feiner Klan,sch e i.erungen im Piano, seine verblüffende Technik, die all? Probleme des modernen Klaviersptels müi.eloS löst, ohne doch |emil6 Selbstzweck zu werden. Qsto Leh- mann nennt ihn .das ley.e cro^e I'ermnchiniS - ($,r gilt bald als