lir. 187
t 1 > . i" g I id), oufitt । "N. unb Stiertag«, t" crSometoqebeilag«: elrtirtSamiliefiblütter ■ onotlldje Betogsprellt.
bleibend 80000 VI h t,l. 2 rägerl, b b Voft । >O'niarh,ou<t)b Ihdjt- i c.nen einzelner Num-
। infolge höherer . malt. - ,1 ernlpiech- "I Mülle: fi;rbieS<brifi» nng ) 12. fi'.r 'Verlag
iRe:<bäfi-flel'e 51. ■Inh :nr Dmlitnad)- im NnteinerJitbe*
Voliidjedlonto
• arfurt e lli. 11G86.
Samstag,». August 1923
Erstes Blatt
123. Jahrgang
GietzenerAnzeiger
Drutf und Verlag: vrüdl'lchc UnlotrfitätS'Bud?- und 5leindruckeret R. Lanze In «Rieften. $d)ri|tleitnng und -eschäftrvelle- Lchnlftrafte 7-
General-Anzeiger für Oberhessen
ttBMliet oon dnjeigtr für die Iage«nummet du zum Nachmittag oorhei ohne |tbt "Serbin bild) keil Dreh für 1 mm ftShe füt Anzeigen o 27 mm Breite öetl 12000 Ul , auimdrt« 15000 Dl.; LUekl ame. Anzeigen oon 70 mm -Brent 5OOUO2JI .be.vlai,. oorldjnf120', Ausschlag, ^anptldjrinleiitr Aug, ri-oetz. 'Verantwortlich füt Politik Aug. iöoeg. für den übriqen Teil: $m|t‘Blum|d)ein;iürben Anzeigenteil c>ani Be.it, fämtlid) in Gegen.
Wochenrückblick.
'Icbcr hem R c 1 d) ö t a q ftanD hicöinal. ld)lcd)te(tcr, trübkliqftcr Heil, ein guter cm Er bat der Welt gezeigt, Dafi es ; fern hcutlchcn T'Olf nicht zu Ende geht, 'n Täbrunq«neTfa!l und jtemhberrfdiaft.
• > hauen wir denn von utiserem Parlament i. artet. nachdem bittre Entl-iufchttnqeii und ' clttrchlungen das innere Gefüge des Reiches ernste Gefahr gebracht batten ? Manche >en unzufrieden Damit fein, haft nicht breite
' lange Reden über die Milch- und fielt- < ic babinqefloffen sind, ober über bi» fon» . < MiHi0»eneinmaieins beS täglichen 2\’- ttss. 71 bet es wird doch wohl auch T'ielc ■en. b:e. wie die TRebriTcü des Reichstags iclbft, p o I i l 11 di au benfen gelernt haben, unb .•rum forbem bah in der nnfitit*--n "Th^rf. •tt Aielfunblg und ztvcdmäfiig gesprochen unb inbelt werde. Derart, dass Da« Deutsche DoH ien praktischen Tluyen Davon hat. DaS geht •iiitt nicht ganz so. Dafi vergessen ober verdeckt erden fön -, wie es uns allen ob Der uncr» i'rten Drangsal zu Mute ist. Der ungeheure ■ ult der Lage prägte sich mit voller Ducht ch Dem "Reichstag aus Doch hie ifim Auge-
■ •endeten Augen und Ohren beS A u s I a n - es sahen unb vernahmen erfreulicherweise
' ^intoürbiqee, keine Zänkerei, kein Ver» u. Der Schwerpunkt lag in der Tat auf auswärtigen Politik Gin Glück, Dafi n sich über DaS innerpoln sche Programm nell au einigen wufite und eine nutzlose ijenmadje nicht zur Geltung kam. Die nseinanderseyungen über Die inneren An» eqenhei len. die Tetfäumnific Der fiinanA- i> Dirtschaftsministerien. baue man zuvor niet verschlossenen Türen sich abspielen las- ien; mit gröfiter Gile wurde in den Steuer» .iwschüssen gleich die praktische Arbeit be- nnen. und über DaS Plenum des Reichstags den aus den Wolken des Mifimules nur ereinzelte schwere Tropfen, genug, um die . aft zu klären und alle Drüdcbergerftimmung i verjagen.
Der Reichskanzler Dr Guns, ein fufil- r unb besonnener Mann, sprach, trotz kom- •unislischer Sd)imPfkanonaden. würdig unb irffam, indem er für di- Gesamtlage Die richtige dunkle Farbe anseyte, das deutsche [( aus sich selbst verwies und sich < aus»' >rudlid) für eine aktivere Politik ein» icqic. Das vorgelegte Steuerprogramm schuf । -ien rnnrten Glauben und Tkrtrauen, unb uh der sozialdenrokratische Sprecher. Der ?il-1 Hermann Müller, bewies cm Gnt- cqenfommcn, als er sagte, bafi seine firaLion , xr Regierung vertrauen wolle, die mit der
Aialbemolratic in den Sie,.'erfragen «usam- •’ciiAuarbeiten sich bereit finden wolle. DaS iclchieht ja nun auch durch das Kabinett Guno. ■ • liegen die Bekenntnisse der Parteiführer or, zur Abwendung des finanziellen xQu» l minenbruchs den Bes.y und die Sachwerte jcbhaltig zu zeitgemäfien Abgaben heran- < len au wollen. Der Reichstag übernimmt •u endlich Die Mitverantwortung für die Jung dieser grofien Frage Zur Kritik der cuen Sleuerentwurse kann der 2Iufi?nstehenbe •orläufig wenig lagen Der Bedarf ift wahr- ■>a't riefenhaft, und eS mufi in der Tat, wie er Reichskanzler tagte, jedes Opfer Dar*
'.recht werden, um Dav Reich aufrecht au ibaitcn. 2Iudi Die Wirtfdiafis. und Grnah- ingi-organifation Darf Die Reichsregierung in icici aus Den Fugen gefchlag-.nen Zeit nicht '> völlig felbft überläilcn. Sie muh führen mu richten, klare Gruni-äge fchaffen. um nut u-: ile. j'enber Gereditiafeti Die Borbedingun»
it fut eine Bolkseinigung zu schaffen. GS !. nicht nur Auswüchse und Anqerechtig» ton au beseitigen, sondern auch das Rechts- mpfinben Des? Bolle« zu stärken und wieder it beruhigen.
Der "Verlauf Der Auseinandersetzungen rö für Frankreich em: Gnttäukhung n Gewifi. es lebt weder :m Deutfhtn Bolk. od> in (einer Reg.erung oder in seinem Par- iment eine cicgeeftimvung. im Gegenteil. ,r ‘eben alle in grimmigem Grnft wie in em ■d ingniS. Der Reichskanzler besprach Die
liehe Politik mit kalter Skepsis und warnte •r, ..Sympathien zu suchen, wo keine s'nd". er dennoch darf Der passive Widerstand
• Westen nicht oufqeqcben werden. Loost urDe Der Advokatenwiy Des . H.'rricherS und rderberS GuropaS" Den £d)anD',>ertrag Don enaiHeS noch Durch weitere Kapitel aud» •■ich. lieber Die "Notwendigkeit d.-r Fort» u'ung des passiven WiderltandeS waren sich \- Redner einig. Auch Der Ab i H ' rman n luller bekannte. „Di" rheinische Bevol» nng läfit sich nicht enideutschen " Bon Der i frembüchen Ankündigung des ReichStagS- rjfiDcnten L ö b e. es müfiten mit Frankreich er' andlungen gefudit werden, bbeb ^tischei» enb nidu viel übrig. Rur nebenbei empfay. er sozialdemokratische Abg. Müller „ein zcch» nmäfiige« ReparationSprvgramm und
Deutschland« Zulassung zum Völker- bund. Der weitere Verlauf der Reichs» tagsverhandlungen bot gerade Im Hin- blid auf die französische Gefahr viel neue Momente, viel Gründlichkeit und Deutlichkeit auf. Der volkspanelliche Führer Strefemann sprach sehr wirksam von Der Ursache des wachfcnDen Hasse« gegen firanl» reich, von Den .Imponderabilien der Deundwn Volksseele. die auch ein Rapoleon zu seinem Verderben nicht rechtzeitig beachtet hatte. UnD .Herr Hergt forderte für die Deutschnatio- nalcn Die Wiedoreinf ührung Der gemeinen Wehrpflicht. nachdem Frankreich und Belgien selbst den Versailler Vertrag zerrissen hatten!
Rein, über den allgemeinen deutschen VolkSwillen können Herr Poincar. und Der „2ä uipv" sich keinen idijaien Vorftell.ingen mehr hingeben I Auch die deutsche Demokratie wird sich wohl hüten, französischen .^nt -guen durch irgendein Hintertürchen Ginlafi zu verschaffen. Frankreich vor der Welt zu entlarven, dem Recht, unserer einzigen Waffe, immer mehr Geltung zu verschaffen, das mufi unser tägliches vemuhen sein Die "Regierung hat oft geschwiegen, und Der Reichsminister v v Rolon berg hat in seiner Rede am Donnerstag dieses Schweigen aus diplomatischen Rudfid)ten erklärlich zu machen gesucht Wir lassen eS gelten, wenn Schweigen nicht Untätigfeit bedeutet Die Rede des Aufien- ministerS hatte, Da er zu Der »geradezu Dra» matildicn Bewegung' Der Dinge als Deutscher Staatsmann heute öffentlich nicht viel zu sagen vermag, nur piopaganbiftildicn Gha» ratter Hier führte er aber feine fein gefchlif» (ene Waffe mit bestem Geschick. Wie er Den vom „bersten Rat“ zurüdOgewiesenen tu» mänischen Gingrifs in ungarisches Gebiet in Tkrgleid) stellte mit Der ungestraften Besetzung und Verletzung De« Ruhrgebiete«, beleuchtete er vortresflich Die Hinwegsetzung der Franzosen über den Versailler Vertrag. Eine feine Jronie traf Die plumg>en Vorwände PoincaröSi _3<h fürchte. Die Welt wirD noch lange zurudzudenten haben an Die 21000 Kubikmeter Schnittholz, ar Die T Millionen Tonnen Kohlen unD an Die historischen 131 000 Tclegraphenstangen, deretwegen D.e französische Regierung, wenn man sie schon beim Worte nehmen will, ins Ruhrgebiet einmat- schiert ift." Zweifellos hatte es auch eine nachhaltigere Wirkung Dafi der -üli uftcr Die bc- Deutsamen Fes.'t .hingen deS volkswirtschaftlichen .Instituts ,n Wahiingto.n zugues.-n Der deutschen Bered'nung unsere. b.-.< erigen Gesamtleiftu igen bei Dieser Gelegeny.it per- lonlid) in Die internationale Diskussion ein- führte, als wenn er sic blofi Durch den amtlich, n P.essedienst wciierverbreitet bitte. So bestätigt Diese:- Gutachten wissenschaftlich ar» beitender Sachkenner weithin, dafi Deutschland „(eil dem Waffenftill'.l.inD bi« zum 30 Sept 1Q22 wenig st ens 25 bis 26 7RilIiarDen Goldmark an greifbaren Werten für die Wie berficrftellungen gelüftet bat“, und dafi „Die deutsche Methode mit den allgemein geltenden Grundsätzen Der Finanzwi tschaft, Der Volkswirtsdiast u iD des Rechts unft.ei.ig mehr ubcrcinfiimnit als Die Rechnung der Repara- tionSkommifsion. Da« Zeugnis Diele» 3nftinit6 gegen Die Ausbeutunqsmetbode.t Der Guten.e mufi in unserm Kamps für Die Ausdedung Der historischen Wabryen voll auSgenuyt wc.Den. Die GyarakterisiCTung DeS VötkerbundcS. Die Zurückweisung des ungerechten mv.alische.i SchuldspruchS von Teriaille« durch Den RcichSminister v Rofenberq ivi:en gleichfalls Höhepunkte in Der Aussprache Des Reid)StagS
Die vorstehenden Ausführungen waren geschrieben, als beute Die Beuchte über den Verlauf de- Dritten 2aqee Des Reichs, ags- Verhandlungen einliefen. Sie schienen Die Beseitigung aller Rrifenftimmung be'Jtiqen zu wollen. Denn Der Reichstag hat Die Steuer- vorlagen Der Regierung mit D n erforderlichen Grgänzuiigen einstimmig, mit einiger Ausnahme Der Kommunisten, angenommen. Aber Die Kommunisten brachten einen Mifiirauens- antrag gegen das Kabinett Cuno ein. über Den am Montag abgeftimmt werden soll. Rad) Der "Franks. Ztg “, der wir für ihre Berichte die Verantwortung überlassen müf n sollen Die Sdzialdemokraten zum Teil f ü r Dielen MifitrauenSanttag stimmen wollen. Daher sei unter Den Parteien wieder Cie Frage Der grofien Koalition ins Roleln gebracht worden. Besonders der Abg. Dr. Hilferding arbeite für das Zustandekommen einer solchen Koalition unter StresemannS Führung, Der aber Dafür noch gewonnen werden müsse. Was man von diesen Gerüchten auch halten möge: soviel steht ejdensallS fest, bafi Dem Reichstag Der Grnft der Lage, das Erfordernis einer starken Regierung im Jntereffe des nationalen Durchhaltens vor Augen steht. Der demokratische Führer Dr. Petersen hat in Der Debatte erklärt, wir hätten ,e l n e n F ü h»
V
Die Aussprache
Berlin 10 2Lig_ 380 Slhung. 12 Ubr mittag«
Vor ilinlvitt in Die -Tagcjorbnung beantragt 2Ibg Äocncn iRomm ) Die Aufhebung der qJtrigcn B.rlugung wonach di. Zulalfung von r.tcgaiipnen dclchrnnti triib
Präsident Coebe citläri txuu. er habe rcr- fügt, bah non j.-bem Abgeordneten drei Gäbe eingclübrt weiden burfen Diele Beschränkung fei nötig geworben weit gestern bic Rtalfe^ der Besucher sich u:iAuläl1igetlveife in sremb.n Fraktion«. Aimniem au>gcb.ilien unb wiederboii Abgenrbneie txbinberl balle )L'd> ber Seschä»t»orbnung ube ter 'Pralibeni di» HaiiSnechl unb die Polizei- geu-ati im Hau>e au# S« bleibt bei meiner Versagung I Beifall bei der Mehrheit.)
"2!bg * d c r. < t. p< vtr'ik-ii uu4>iiiuie gegen bic 'Beifügung bei Präsidenten Der Acich?tag feilte s>ch freuen, wenn Die Arbeiter sich noch an ibn wenden nnb nicht andere AnSwege suchen
Abg TH ü 11 e r ■ ,5 i a n f c n (So« i billigt die Rlaljnabme de» Präsidenten L« komme |ent vor allem D»nauf an, die Stcuervorlagen ohne Gtonin.i schnell zu verabschieden
Aach einer Erwiderung de» Abg 5 b o m d « (Komm.) wird in die Dagesordnung eingetreten
Übne D.batt- w.-rden mehrere A l> k v m - in e n unb Verträge mit Polen, ber Dfche- choIlvwakei unb Holl .1 n b und (leinei e wirtschaftliche und Rechtsfragen in allen drei Lesungen angenommen
Die Gc'enenitrüife auf Erhöhung brr Befuge au» Alte n teil« Verträgen unb ter Red t»ann alt«gcbübrcn gehen an ben RcchlSauSschuf) ein zweiter Rachtrag gehl an ben S)au8balt»au»id)ub ein (Lntwurf über die steuerliche Behandlung der Golbanleibe an den Eieueiauefchiifi. ebenso ber Gntuniri übet die Cr I obung der 2) c r b r a u d) « ft e u e r n.
Bei Der
Fortsetzung der Aussprache über die Regierungserklärung
schlicht sich Abg P e t e r I e n (Dem ) den Ausführungen des Abg öticlemann an. Deutschland könne in feinem Verstau- bigungswillen nicht weiter geben als in per teuren Aoie Cer Regierung Von der trän- Acldt.cn Regierung s.hte noch immer eine positive (Srläuterung ihrer Pläne im Ruhrgebiet ©clbit England als Bundesgenosse firankreich» bemühe (it. vergebens. Darüber Klarh.-ii von firankreich au erhallen Ameiika sei moralisch vervflichtet, über bic Gintolumg des fiiie ensverlrage« »,u N achen. den DiHon in erster Via e miigefchaiicn habe Unter lebbaiter didtunmung rühmt der Rcb.-cr den tabfciea TDi'crftan • d r Bevölkerung an Ruhr unb Rhein Die neuen fiinanz - unb cicuerporlagcn mufiren schnell und energisch duichgciübi t werden. Zctzt in d c endlich bic vcitängniei'rlfc fiilrion a.ifqc c'.ei ireiben. ba>l RTart gleich Marl l-i xV'ht mülle überall die feile Rlaiired nung bu. J<q len: w r e > W» brauchen "IT-al-,<heil und Kl nheil (B ifall bei den Demo- lullen)
2Ibg Böhm (Bahr Bpt ) Die Kanzlcr- rcte hat nicht alle b.friedigt Vom Ausland baten wir kein.- Hilfe zu erwarten. Die Delbst- t ilfc n i. b uns dadurch eifchweN. dafi unser. W ihiung vollkommen /usammengebrochm ist Die neuen 5t.u iVorlagen werden auch nur eine vor» üf. igeh. nb. I?।; ichtciung füt das Reich bringen Sie teb.-utrn eine ungeh.ure Belastung für den Besitz Ater die not.r.abijcn Opfer müssen gebucht werden Der Landwirtschaft stehen hei» Üj- feine groben Rlurl zur Bersügung Die I atze.ilcheii Landwirt, führen ein fdüi'.e« unb l.'t u>cr..d Leben Der Xcbner schliestt mit bei Bcifit ecung die R ich."neue Bayern- sei über jeten l erhaben
20 g fiiöhlich (Stamm i Die Regierung Cuno i'i'.i auf bei Ai llagebank. Sic hat buch ihre Unfäfii<V.i: und ihre c.ibiecherische Politik Dciillä ’.n. ins B lo.rb.n geführt Der Ruhr» lampf u . o Ijcutc nur noch r an der Arbciter- C.nffc geführt, ober bi.L- Kämpfer find vom Verrat bei U.>t.-rnebm. - unb De. Rcgr-.ung umgeben. Hachangefetene deutsche filmten tm Ruhrgebiet laben lifi fchon mii den Fmn»ofen vereinigt. Die gc’o .'- .ic Verte iung le. vorhandenen Koh- (cnoc: rä.. <u b liitzrn Preisen wurde vo.t der Regie u.tq abgci.r. .. ’n bah diese Kohle jetzt von L.a fiianzo e.i ^bita '.svomert wurde Privat» n ittscha'tl chc 3n'ci 'i n tzoden u ttrr dem Regime tVuno»Be..er ub. r ve'isirirtschaftstchr und nationale .Interessen gdiegt Die fiirma Rheinmetall bat gegen den Widcritcmd ihrer Arbeite.- heimlich ihm Lokomotiven tc.i firanzosen au«ge(izfert unb barmt glatten Hochverrat verübt Auf der Knrppfchen vied).- Hannover ist de Arbeiterschaft gc.:tpvnqen woiden, unter sran,ösischen Bajonetten a. bette.i So <dj. es auch aus der Thyssenhütte unb in vielen anderen Wecken, wo die Direktio»
rcr nölig. Der energisch ist bis zur Unpopularität' Der Deutfchvölkifche Abgeordnete v Gräfe war Der Meinung, aus oem jetzigen Glend könne uns nur Die Diktatur herauSlühren. Der 2lbg. Ledebour für feine „unabhängige“ Gruppe war natürlich für die Annahme Des Mifi» tr auensvvtums. Wir hegen Die Besorgnis, bafi eine in G 11 c zufammengest'.-llte neue Regierung möglicherweefe noch größere Mängel haben würde als das Kabinett 6uno. Hoffentlich verliert der Reichstag bi fehler Mehrheit nicht Die kalte unb ruhige Besonnenheit I
im Reichstag.
nen am Schwarten Brett ankündigten wer wegen der Iranzöfifchen Besetzung die jtrb. it ei tstclle. gelte al« entlasten. Slinnes ift schon an der fianfösischen Ruftungefirma Scbne'bci-tSreulot beteiligt Die Unternehmer de5 Rubr.te'oietes haben den Dolchstofi geluhrl. an dem der Ruhr- kamps Aulammmbiid)’ Dacu kommt die unglaubliche Korruption mit den Prvl^igand.ifonds der Rudi Hilfe Aukerdem wird d.-r icä -bvlfche. toiftiidx Bürgerkrieg vvrbeici e. Der '.ichfi'he Rlmifier Zeigner hat vergeblich dagegen veo» lestieri. dafi von der Leitung der Rcd^iv.-hi in engster Verbindung mit Rofibacb eine IdjnxirA« heimliche Armee aufgeftcllt und betvoflnct wird. Dec von der Cunoregi^-rung vorbeveilete Bürgerkrieg ist jetzt unvermeidlich gewvv- dev Diese korrupte Rcg.eruiiH kun» iiJ> durch 3ufleftänbnif(c nicht mehr retten (Vetzt ist es zu spät Da» mit der elenden iSunomavf abgespeiste Volk läfit sich nicht mehr durch verspätete Kon- tclfionen beruhigen Wir fordern, dafi
Die Regierung ®uno vor einen 6taat«- gerichtshos
gestellt wird, um sich wegen ihrer Verbrechen zu verantworten Der Bankrott der Gun -regiemng ist der Bankrott der kapitalistischen 5>-rrIchasl. D>e Revolution ist da Die Arb itersch-is! hat sich unbcliimmcrt um die Parteinchtting v'fainmcn- gefunden zum Kampf gegen herrschende korrupte Stiftern Ds wird niemandem geling n. uns Rcmnniniften in einen vorseitigen Kampf hinein- zutreibev TBi- werden sorgsam umgehen mit jebem Dropsen Ribeitcrblut; aber wir w-rden .auf dem Platze sein, wenn es gilt, den drohender, Kampf abzuwehren Der Hammer de» Proletariat» wird die kapitalistische Klaffe zertchlagen. (Beifall bei den Kommunisten i
Drzcpräsident Dr Bell teilt mit, dafi von den Kommunisten folgender mtfitraucn«- an trag eingegangen sei Die Aussührungen des Reichskanzler» entsprechen nicht den Anschauungen de» Reichstag». Der Regierung wirb da« TW trau en entzogen
Abg v D ra c s e ideulfchvckkisch. weist ^i of hin. bafi vor den fierien die dringenden fiorbe- rungen Ieiner Gruppe nach einer pvliti chen "Aussprache abgelehnt worden fei Durch Die HinauS- Ichicbuns dieser notwenbtgen Au.-Ievache bi» jetzt fei die politisch.- Situation unendlich verlchlechiert worden Die Illusion ausländische- Snmrathie ist jetzt verflogen Der Reichsk-inzler bat da» tief traurige Wort von verbrecherisch-n An'chlä- gen ausgesprochen, obwohl bic begreifliche i >De- waltakte gegen firanzolen von einem tri flamen passiven W d.rsta ,d gar ni fit z utrern.n Und Der Re.chskanzler bcfuibci sch in einer tiaziich-n Unfreiheit dafür, dafi cr versäumt hat, Uch gleich die Vollmacht zu einer evcniu llei, Reichstageauflösung geben zu lallen W > i legen Verwahrung dagegen ein, mit den Bolschewisten in einem Atem genannt zu werden Mir protestieren gegen bic Ver- icumb'jng de: »Deutsch.n 2Q'gcineiiicii Zr iung", tafi in den nationalen Verbünden sranzoli!<ch.S Gelb siede Herrn Rabek-Sobelfvhn von ttn Kommunisten wirb es nicht gelingen, die wirklich völkischen Kreise burd> orientalisches Raffinement auf bic bvllch wistifdic Seite zu >iehcn Die Regiernng Guno verfolgt Rofibach unb anbctc nationale Bk inner in geradezu an- glaubliche, Weife Die Regierung mufi endlich gegen bic elende Wucherwirtschaft ber Dank- unb Börfenkrcife .inlchrertcn i?anz im Sinne ber kommunistisch-n Rcbncr muffen wir Klarheit barüber verlangen.
ob takfächlich Deutsche Industrielle jetzt mit Den Franzosen verhandeln
AuS dem jetzigen $lenb kann unS nur bic Diktatur hetauSfühicn Rat» dem Verlagen bei bürget- lich.n -Parteien gibt eS nur zwei Lölnngen cn.» wedei ben DvlschtwiSmu« ober ba« rvlkifche ID;.- bereiwachen
Abg Lcbcbour (USP, Herr (Suno ift cm reifchlechtcrtcr Herr von Grade, cm offener Rationalift Cuno ben Uch mit feinen Ci lallen und feiner Politik al« bester Helfer Poinear^S cr» wiesen Die Ruhrarbcitedchaft will von sinn» Icfcn Sabotageakten nichts wissen
Staat«,efretät fireiterr von Ma11zahn äufiert Uch in Beantwortung einer Anfrage des Abg Dr Strefemann über bic Ausw.ifung beu' scher RcrchSangchöriger aus Polen Die Repressalien der polnischen Regierung könnten nicht al« völkerrechtlich zulässig anerkannt werben Die polnische Regierung habe wenig Reiguna gezeigt, dem deutschen Berftändigungswd'en m gleicher Weise entgegenaufommen Die deutsche Regi rung werbe aus bi eiet Haltung bic notigen Folgerungen ziehen
Reichsernährungsminister Dr. Luther:
Die notwendigen Lebensrnittel Und vorhanden. D.e Schwierigkeiten bei ber Lebcnsmittel- cerforgung liegen nur aui bem Debic ber Zah» lungSmtttel unb deS Ärebitnx-fene Uns fehlen die Devisen, die wir in kritischen Zeiten b.-auche«. Di« Rot an Zahlungsmitteln ist insofern bc hoben, als seit heute nachmittag die ReichS- b ru de re l wieberarbeite I Die Kartoffek- zusuhr wird in nächster Zeit wesentlich bdfer fein. Auch die Devisen für die fiettperforgung sind jetzt her au «gekommen 3n der Ärebilftuge scheuen leidet einzelne Kreise das Risiko da« heute mit jedem Geschäft verbunden ist. 3n der jewigen Röt» zeit bart keiner auS solchen @rünben Ware jh- rüdbalten. Heute mufi sich jeder ein reiben fa in» •tnbetKfnxit zur Retämpfunfl Der Rot


