Einzelbild herunterladen

lcKen.

*^s2w* y->i»

-rs, d«k »,"bür-

Ä S »iM« Ä* TL.4? V-Ä?Lr

e eiljM Vvr volles unö loetl der L

K das

SyföFSS ^^dven der» ^^lufHöer

S bebAl toürben iu> Da bic De. bracht, Reuigen ^bonbhmgei getojlsx -i.nnützige Dau. JP cm dieser Stelle Tibrung ihrer bwon-

Stmft31öc Schluß bte Imrg- ;ßeiten neu «uisschre,. cpslichm, die Häuser baben. - Ser letzte 3 betraf den neu» > H'eyu vurdc be» ^nigst m die Dege als Sportplatz be» ch ihrer eigentllchen -erben kann.

PrÜ. In Qegennxirt M Dietzen und der ilrncher Angehöngen bschluhprüfung r|di statt. Dank der arsus durch fröuletn slehrerin in Mieten, m d« Theorie Ivie in Sine bei dieser De- mnkung zum Desien ji Detvrg t>on 16255 chvier 2mylfler ab»

10. April. Don der Aouernb indes ;c 20 Zentner Korn aufgebracht. - 3m lüdte gestern der ab;ter, indem er beim s StÄnbruchs stehen­den mehrere Mer zte. Mcklichermeis- tchungen jnb Löchern davon. Sr dürste in jeflellt sein.

otten.

i Za einer eindrucks­tete sich die grstri-e r aus dem Hobe« che D.ch^.Demeinde isern versammelt, m »den Kanzler mche n. Anstelle des durch . Lrachhauser-lilrich' kovitfch'H^E k Srn e Dedichre.

w* frier lange fejj» er Aride das mächtige i verglühte- ingen.

Avril. Zvlschc" wC« Lss-N

»berg.

Wffl

nicht ÄirgE aal vecke^ > Dnl- hielt IditLL dies-

133601 SLSZ .,"LS K. Die llfli a"ch"Uvo< ^ins^^sür ABÜtffl1. «eu«r Sein^amm'

-rein^stnd »°L iglird-r^s----' rS*

«

.4

Baumfrevel.

Land»

1. Fortsetzung.

(Rachdruck verboten.)

naten Gefängnis und 114 Millionen Mark Gcldstrafe verurteilt. Ein Restau- vateur erhielt wegen Anstiftung die gleiche Geld­strafe aufgebürdet. Ts handelt sich um die (Sin« schmuggelung einer Sendung Sekt von 4040 Stafc^m.

(BerichtsfaaL

Ein drakonisches Arteil.

Aus dem Amtsverkündigungsblatl.

* Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 28 vom 10. April enthält: Preise für Zucker. Bekanntmachung über die Zulassung des Ein- lragungsverfahrens für ein Volksbegehren.

von Duplikatarbeitsbüchern. Verteilung des Unterrichts an der Fortbildungsschule. Jahr­buch des Vereins für das Deutschtum im Aus­land. EinkommenstQreranleile der Gemeinden für das Rj. 1922. Inlandslegitimieru»^ aus­ländischer Arbeiter. Ausführung der Polizei­verordnung über das Vertilgen der Blutlaus. Das Faselwesen. Dienstnachrichten. Bekannt­machung des Pvlizeiamts Giehen.

Fleischbeschau. Ausstellung

Das Moselhaus.

Roman von Luis« Schulze-Brück.

Turnen, Sport und Spiel.

c Jutngau Hessen (D.T). Aäch- ften Scnntag findet in Giehen zur Vvrberei- tung für die Wettkämpse dieses Sommers eine Gauvorturnerstunde statt, an der auher denr Durnausschuh auch alle Turnwarte aus dem 2.-5. Bezirk teilnechmen werden. Aachmittags schließt sich eine Zusammenkunft aller Wett­kämpfer des Gaues für das Deutsche Turnfest in München an.

" Radsport. Der Giehener Rad» faHrer-Der ein 188 5 E. V. beteiligte sich am vergangenen Sonntag mit seiner 6er-Kunst- reiaenmannschaft, Gaumeifter des Gaues 9 a Sieg- Lahn, an den süddeutschen Meisterschaftswett- bewerben in Stuttgart. Äur die besten süddeut­schen Rkannschaften waren zu diesem Wettbewerb

«offenen Hahve durch Tod abgegangen und im piefigen Ärematortum eingeäschert worden.

Friedberg, 10. April. Die gut be» sucht« Haupwersammlung der Wetterauer Museumsgesellschaft ergab. dem Oberhess. Anz." zufolge, ein über Erwarten erfreuliches Bild von dem stetigen Wachstum desWetterauer Museums" nebst Stadtarchiv und Stadtbibliothek. Die 167 Mitglieder brach­ten im Geschäftsjahr 1920/21 über 195 000 Mark auf. Ein Rundgang durch die prächti­gen Sammlungen zeigte, welche Werte durch umsichtigen Ankauf oder hochherzige Schen­kungen der Heimat erhalten blieben. Der An­trag. den Jahresbeitrag entsprechend der Geldentwertung auf 1000 Mark, die einmali­gen Beiträge auf 10 000 Mark zu erhöhen, fand einstimmigen Beifall.

* Dad-Rauheim, 9. April. Die am LamStag abend Im .Sprudel-Hotel" veranstaltete Bismarcks ei er nahm einen würdigen Verlauf. Die Festrede hielt Prof. Dr. Werner. Rach einer eindrucksvollen Würdigung der überragen­den Persönlichkeit und Staatskunst des Altreichs­kanzlers besprach der Redner auch die politischen Vorgänge der Aeuzeit und den furchtbaren Kampf, der am Rhein und an der Ruhr gekämpft wird. Der Redner ermahnte hierbei zum f e st e n Zusammenschluh aller Deutschen. Leb­hafter Beifall zeichnete die vortreffliche Ansprache aus. Musikalische Vorträge verschiedener Art ver­schönten die Feier. Hundert vom Feinde vertriebene Familien sollen vorüber­gehend tn unserer Stadt untergebracht werden. Zur Aufnahme der Flüchtlinge will man möblierte Zimmer bereitstellen.

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M, 10. April. Aas einer Textilwarenhandlung stahlen in der vergangenen Rächt Einbrecher Waren im Wert von mehr als 10 Millionen Mark. Rach langen Bemühungen gelang es der Kri­minalpolizei, den gefährlichen V i l l e n e i n - brecher Emil Decker mit seiner Assistentin und Geliebten Martha Kern in einer Alt- sladtwirtschaft f e st z une h men. Schon'amersten Ostertag wurde Decker einmal festgenommen, doch gelang es ihm auf dem Transport, zu entfliehen. Bei seiner ersten Festnahme führte er 200 000 Mt. bei sich, bei feiner gestrigen Verhaftung über 100 000 Mk. Außerdem hatte sich Decker seit Ostern, zweifellos auch bei einem neuen Embrach. neu eingefleibet.

Danzig, 10. April. Vom hiesigen gericht wurde wegen Hinterziehung von Zöllen ein Zollhilssbeamter zu drei M v -

Der Alle schob die Pfeife in den anderen Mundwinkel. .Meister Hausmann," sagte er ge­lassen.ilnb das mit den Römern, das hat mir der Herr Professor gesagt, der alle Sommer beim Herrn Bürgermeister zu Desuch ist."

Beim Herrn Bürgermeister?" Die Dame wurde lebhaft. Der rote <3t>nnenfd>irm warf ein rosiges Licht auf ihr Gesicht, das sonst bläh war und Dltl zu mager wie Hannes Hausmann dachte mit so groben schwarzbraunen Augen, und die ein weihes Kleid anhatte, wie es sonst nur die Mädchen tragen, während sie doch eine nicht mehr ganz junge Frau war.

DaS ist wohl der Besitzer des wundervollen Hauses da oben?" Sie zeigte moselaafwärts. Gerade im Bogen der Moselschlinge lag ein altes Durghaus, wie sie hier nicht selten sind. Die Sonne glitzerte auf dem hohen Schieferdach und brach sich an den grauen, zyklopischen Mauern, deren Fub die Mosel bespülte. Mächtige Ruh° bäume standen aut einem Wiesenplah davor, der nur mit einer niedrigen Mauer eingefaßt schien. Man sah Gartenmöbel in Gruppen and ein leuch­tendes Blumenbeet.

Hannes Hausmann nickte. Er hatte nun genug geredet

Ob man das wohl einmal innen sehe.r tonnte ? Das interessiert mich riesig. Du glaubst gar nich^, Hans Dietrich, wie wundervoll der alle Kasten erhalten und wie verständnisvoll er restau­riert ist."

Hannes Hausmann zuckte die Achseln.Das weih ich nicht, älnfen Bürgermeister is en sehr

zugelassen. Die Giehener 85er gingen aus diesem Wettbewerb als zweiter Süddeutscher Meister im 6er-Kun streigen hervor und erwarben sich damit das Anrecht, im August d. Hs. in Leipzig um die »Deutsche Meisterschaft" in Wettbewerb zu treten. Ergebnis: 1. Veloziped- Club Darmstadt 11,98 P., 2. Giehener Radfahrer- Verein 1883 11.33" P., 3. Falle, Zella-Mehlis, 4. Fröhlich, Rürnberg, 5. Radf.-Verein Schwen- ntngen. Der wertvolle Ehrenpreis ist im Schau­fenster des ZigarrengeschästS Koch, Selters weg, auch einer breiten Oeffentlichkeit zur Besichtigung zugänglich gemacht.

Vermischtes.

Öine Spende des Papstes für deutsche Kinder.

Berlin, 10. April. (Wolff.) Der P a p st hat, der persönlichen Bitte des Reichsarbeits­ministers Folge gebend, aus den chm zur Ver­fügung stehenden Mitteln 200000Lireftir die Fortführung des Hilfswerkes der Unter­bringung lungenkranker deutscher Kinder in Davos bestimmt.

Große Kohlenschiebungen.

Berlin, 10. April. Rach einer Meldung desD.T." wurden in dem Waldenbur­ger Gebiet in Schlesien grohe Kohlen- s ch i e b u n g e n, die bis in das Zahr 1921 zu- rückreichen und in die Milliarden gehen, aufgedeckt. Bis jetzt sind sieben Perso­nen verhaftet worden, darunter der Di­rektor der Kreiskohlen st eile.

Die Reichsbahn gegen die Alkvholrrklameu.

Berlin, 10. April. Einer Korrespon­denzmeldung zufolge hat die Reichsbahn zum 1. September alle Verträge über Alko­holreklamen gekündigt.

Bangel.

D e r I i n, 10. Aprll. Börsen st immung»- bild Infolge geringer Beteiligung des Privat­publikums bewegte sich das Geschäft am ®ffetten- markt in ruhigen Bahnen. Die Haltung war im allgemeinen fest, aber nur vereinzelte Werte konn­ten namhafte Besserungen erzielen. So gewannen Phönix 400 und Ilse Bergbau 5000 Prozent. Gelsenkirchener stellten sich zeitweise um 7000 Prozent höher, buhten aber später einen Teil davon ein. Rheinische Braunkohlen und Rhein­stahl wurden um etwa 4000 Prozent höher be­zahlt. Für Oberschlesische Eisenindustrie erhielt sich das Interesse, ohne daß davon der Kursstand profitierte. Sonst hielten Erhöhungen und Rück­gänge von 1000 bis 2000 Prozent sich etwa das Gleichgewicht. Bankak.ien zeigten eins gute Hal­tung und gewannen meist Heine Aufbesserungen. Auch Schiffahrtsaktien waren fest. Von auslän­dischen Anleihen erfuhren lürllsche eine mäßige Abschwächung. Deutsche Anleihen waren gut be­hauptet.

Frankfurt a. M., 10. April. Bör­se n st i m m u n g s b i l d. Der Gffektenver- kehr trug auch heute einen freundlichen Grund- tvn. 3m Freiverkehr zeigte sich, da sich die Spekulation wieder etwas mehr hervorwagte, die Stimmung und Amsätze allgemein fester. Sehr gesucht waren Wiener Bankverein, 11 500 bis 11800. Man nannte Benz mit 16 775, Ufa 11 775, Gnat 17 000, Elberfelder Kupfer 15 000, Metz Söhne 11500. Der Dollar be­wegte sich auf dem Stand von 21150. Am Mvntanmarkt waren anfangs wieder die ober- schlesischen Werte lebhaft gefragt; bevorzugt waren Caro, auch Oberbedarf. Man bringt diese Nachfrage mit angeblichen Transaktio­nen in Zusammenhang.

Frankfurter Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

2atnm

9. Avril

10. Avril

Amtl. 'Jiotiera.

Amtl. No iera.

Geld

Sirier

ftielk»

Brie?

?1n tw. »Br listet .

120U95

1213,05

1229.40

1935 HO

Holland......

8261.3)

830570

825135

829W

Vonbon .....

981ft4.lt)

98595,(10

98094.15

98585,85

Varis......

1408.95

1416.03

1427.40

14-14,60

Schwei,.....

3855,35

3874.65

3«1.W

3870,65

Spanien....

320695

B223.D5

321 (

3223,05

Iialien......

1040,40

105160

104735

1055.65

ViHabon=Dvort®

. M

.

-.

Dänemark. . .

4009,95

4030.05

40.^45

4022,55

Norweaen . . .

3778.05

3796,95

3770,55

3789.45

Schweden . .

5576.

0604,-

5625.90

50-54,10

4?chiiiivorl . .

588.10

570,90

599.05

571.1k5

Nennork......

21047,85

21152,15

21097,10

21203,90

Deutsch-Oesters

2UG3

2ft83

29,60

2>k75

Kubnvei». . ..

468,80

471,20

47:3.80

47020

Vraa......

629.40

632.(0

628.90

632.10

Agram ...

15260

153 40

gemeinen und niederträchtigen Häär, aber ob er grab gern 'm Fremden sein Haus weist . .

Die Frau lachte lustig.

Gut, daß unser Wirt uns schon erklärt hat. was ein gemeiner und niederträchtiger Häär ist. Du muht wissen, Hans Dietrich, der Mann meint leutselig und herablassend "

Der junge Herr beim jung war er noch trenn er auch ziemlich elend aussahmafig dachte Hannes HauSmann lachte kurz auf and sagte mit seiner etwas näselnden Stimme:Guter Witz! Aber, Eva. zuviel zu sehen wird da nicht sein. Wie sollte der Dvrfgewaltige wohl zum Verständnis für Derartiges kommen?"

Hannes Hausmann sah die beiden mißtrauisch an. Darum ärgerten ihn die Fremden, weil sie fortwährend über Dinge lachten, über die es nichts S lachen gab, und immer etwas ^lederhebendes ihren Reden hatten, das er fühlte, ohne es zu begreifen. ITnb er brummte, im Bewusstsein, damit baS Höchste gesagt zu haben, was zu sagen war: Ansen Bürgermeister hat die best Lagen in der Gemark "

Der junge Herr sah verständnislos drein. Frau Eva Ohler verstand Hannes Hausmann. Sie war schon vierzehn Tage hier, uich es war ihr ganz gut gelungen, sich mit Land und Leuten angttfreunben.

Er hat die besten Weinberge hier," erklärte sie.übrigens ist er Reserveoffizier bei den Deutzm- Kürassieren ein recht vornehmes, rheinisches Regiment, und Suherlich ein famoser Mensch, der tn sein Haus großartig hineinpaht."

Harrs Dietrich Ohler sah feine alleie Schwester bewundernd an: ..Du bist doch eine Frau, Eva! Wie du da» nun schon alles weiht!"

Sie lachteAber im Ernst, Bürgermeister Arnolds . . .

Sie hielt inne. Harmes Hausmann spitzte doch

Davdwte».

Frankfurt a.M« Ist April.

Schweizer Noten

Irmnöstsche Noten

Dänische Noten

Schwedisch, Noten

-'öolländitche Noten

Deutsch-Oesterreich a 100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noren Italienische Noten

Belgische Noten

Ungarische Noten

Tschechoslowakisch« Noten ..

Norwegische Noien Nu manische Noten Spanische Noten

Aries Geld

8892.-

3822.-

1433-

1431.-

«080.-

3960-

5650-

5550.

8340-

823Ü-

29 70

29-00

«850-

21100-

98950.

97950

1048,

10«.-

1231.

1219.-

446-

42ft-

637.

617

3766.-

8890

100,-

97,-

Börsenkurse.

Ironkfurt a. M- Berlin Sdilug. Schluß Schluß S»1uf$.

Äur» Äur» Äur» Äurs

Datum: ft 4. 10.4. 9.4. Ist 4.

v°/.Dtsch. NeichSanleihe 8SL15 89 75 89,50 89.50 4°/0 Dergleichen 1160 1160. 1172 1175. -

3V/o Dergleichen 67?k 0b">. 667, 670. 3% Dergleichen 4350,-4350,-4895.-4390-

Dlsch.Svar. Pra.n..Slnl. 338.- 320,- 300 - 275.- 4'7, Preuirifche »ousol» 208 190,- 190. 12&- 4% Hessen 14&- 133,- 150.- 140,- 3V/o Hessen 115.---- -.- -

3°/., Hetzen........ 110 - 132,- 120- -

4'/. Zolliürken.....3875a-38250,-38750,-3850&-

tz'/. Goldinerikaner -300JOG.-295000-293000.- Berliner HandelSges . 82500- 81000.- 80000 - 80000- Commer»' u. Privat bk 92>0 lOßuo- 10500 10750.- Darm". u.Nationaldank 13250- 13,00- 13250- 140Ox- Demsche Dank......26'-()0 - 2S)1 »0-27000- 2bü00.-

Deiitiche BereinSbank- 4200-43«. DiSromo (Sommaubh 14000,- 15200.-14&J0-13350- lUci all baut........44<»1-

Mineldeut. drcbilbaut 7500 - 7800,- 7600. 7850 Ceiterv. Eredstanstall ISuOll- 15300- 13«X)- 15 KA- Bochnmer Guh....,7000073700731'00-

BvderuS 32100,-3 775,34300,-:352fNl- (Saro...........4,» 00- 49000^4^)0050000,

Deuisch-Vuremburq. . 60600,-751)0X72 MA7">soo, Gelsenkirchener tterzw90)0-'7'.i)OX7-)000Toinxx Harvener Bergbau. 14 i00U,-154000.-15O00O 146000- 5raiiiverk2licher»ieben4130<X-4 o0,-40XM), 402'L Kaliwerk Westeregeln 450004850047sOÜ4>000, X'Qurabutte...... 4:l0«n.4480->.-40250-44 M,-

tberbcbfixi 4800),50)0047500,4700<>, Pbönir 'Bergbau. . .. 66005,-70 Oo-tqooo.-ttS-'y 0 riiheinstahl........57*10 )-61500,56603 - 615fHk

Niedeck Montan . . 174 >'^- -,-1700)3.-178.00,- relluo Bergbau . . . 14200,-17000,- -,- vnniburft hinter. Pake 475011-47l0lX4510st- 4640L- Norddeutscher Vloüb. 2890d-30 Oft 290004- 29.00,- Zeii-entiverkHeidelber» 18000,- 10500,-

Phtltvv Hol»mann . 10''uO, - 10300,-1150». 10009.- «nglo-Cont -Muano. . MOOO,95000,luk)Oa 10000(1- Babische ')Inilin .... 3300a:i500Q,317do, *4b <\- 61 löfchinidt.......3195<',3 l'.'ua ilOOTi,81 TA

®rie. beiu.er Electron 2 .m278<A260 0,-267A Höchster »varbiveife . 2520^26 Oa25003,-200-.'Oh Holzuerkobli'ng..... -.22 0 >,,,~

iltüigerenierle 36300,-3:000»3840»,38250. 2cbclbenuitalt......SW- 34!i0«\ -,

Llllg. EiettrizikStS-Ge! 225DO^-V,7;A214fO,2480a

Bergmann.......42 W,4 ir>oa420na-4:WKl

Schlickert......... ;3f,00,IviQ 4 iOOV-

Siemens & Halske. . 6500 < -5800«* 1 * * * * &,610-A Malnkrastwerke. . . GOA 6600.

?ldlerwerke zileyer. . 11000nooo, 1150a1170a- Datmler Motoren. . . 1125an?.a 1150a1200a- Oeyligenstaedt.....3I06X32)»A

2)?eaum........ 2»HX1 -üGOQa 2800a-29750,-

Metallges. ftranffurt. . 5 0Oft-

Sd)<iblabrif Herz. . . 8500. - 9000 Sichel............14500.-15500.-

Zellstoff Waldbos .... -37600.-37300,-38000,-

Znckersaür.bra>ikenibat 1600a-lfi70ft

ÜuckertadrckWaooäusel 16 -17000,,

.«

Märkte.

Rutzdiehmarkt in Gießen.

Gießen. 10. April.

Der heutige Rutzdiehmarkt war mit 124 Stück Grotzvieh. darunter 1 Ochse, und fünf Kälbern beschickt. Der Auftrieb begann um 71,3 ilbr. Bis gegen 1.9 Uhr war der Handel in der Hauptsache schon erledigt, und alsbald war der Abtransport des Viehes flott im Gange. Die Rachsrage der Käufer vom Lande erstreckte sich besonders auf gutes Ratzvieh, sie konnte j^>vch nur teilweise befriedigt werden. Der übrige Han­del wickelte sich unter den Händlern selbst ab. Zum Kauf erschienene Metzger sahen vom Ge­schäft ab, da die Preise für die Schlachtzwecke der Metzger zu hoch lagen. Die Preise schwankten, je nach der Qualität, zwischen 1> 3 bis 3Vs Millionen Mark für ein Stück Großvieh.

Derl'mer Produkienmartl.

Berlin, 10. April. Am Produkten- markt erfuhren die Preise, trotzdem sich mehr inländisches Angebot zeigte, kaum eine Verände­rung, da die Forderungen au frech) erhalten war»

das Ohr, trotz seiner anscheinenden Gleichgültig­keit. Es war nicht nötig, datz Bürgermeistsr Ar­nold- erfuhr, die Fremden redeten über ihn. interessierten sich für ihn Es war ja vorläufig auch nur sein Haus, das ihr interessant axir; der grobe starke Mann mit dem braunblvndon, kurz» gehaltenen Spitzbart und den ruhigen blauen Augen gefiel ihr nur als der Besitzer dieses Hauses, Tn das feine ganze Persönlichkeit so treff» llch hineinpastte.

Hannes HauSmann fand übrigen» auch, dah die alnterbaltung lange genug gedauert hatte. WaS ging der Bürgermeister dieHergelvffenen" an? Die nicht einmal wufUen, was für ein grober Herr ihr Bürgermeister war, mit dem groben Weingut, das alle Jahr wohl sechzig Fuder brachte. Wenn er Weinversteiaerung hatte, dann tarnen die Käufer von weit und breit. Das beste Fuder war im vorigen Jahre nach Berlin in des Kaisers Keller gekommen, darauf war daS ganze Dvrf stolz, als auf eine besondere Ehre. Unb Iras für vornehme Leute tarnen zu Besuch zum Bürgermeister! Hannes Hausmann hatte sich eigentlich schon oft darüber gewundert, bah der Bürgermeister nicht schon längst daS alte Haus, den grauen Steinklumpen, hatte abreih«) und ein schmuckes Schlötzchm blnfteHen lassen, weiß und luftig mit blitzenden Fenstern und blumen­bestellten Dalkonen, wie es die .Häären" an der ganzen Mosel sich bauten, feit der Reichtum wie ein goldener Strom das Moselland überflutete, als Gegengabe für jenen anderen goldenen Strom, der in den Fässern mit Rebensaft in die Welt da drautzen hinau-ging.

In die Welt, von der Hannes Hausmann nur einem ganz unbestimmten Begrtfs hatte, die für ihn erfüllt war mit blassen Marschen, die viel za .wenig3Seltö am Leib" hatten, zu wenig Rot auf ihren Packen, und zu wenig Glanz in ihren

den. Don Weizen wurde au-ländische Ware eher billiger als einheimische angeboten Für Wehl herrschte aber eine gedrückte Stimmung. Roggen tonnte nicht durchweg glatt abgesetzt werden. Gerste hatte ruhiges Geschäft In Hafer zeigte sich namenttich aus Zweiter Hand Angebot. Da» Geschäft blieb beschrankt, da die Käufer die ge­forderten Preise nicht bewilligen wollten. Mai» stellte sich etwas höher infolge anziehender aus­ländischer Rotierungen.

Vüchertisch.

LevnhardRaga^, DerKampfu« da-ReichGottesinBlumhardtD iter und Sohn und weiter. Rotapfel-Verlag Grlenbach-Zürich, München und Leipzig. Da» Buch will, wie der Verfasser in der Einlettung sagt, revolutionär wirken. J3r stellt das Christen­tum, wie es jetzt erscheint, in einen Gegensatz zu dem, was es eigentlich sein soll: das Reich GotteS. Letzteres hat m den beiden Blumhardt eine Dar­stellung gesunden, die uns erst recht verständlich machen soll, was Jesus für die Menschheit bedeu­tet. Rachdrücklich betont Blumhardt (Sohn), datz man nicht blotz auf einen Sieg über den Feind im Jenseits hoffen und dahin arbeiten soll, sondern auch im Diesseits. Die Entwrcklung der christlichen Kirche, wie sie sich in den verschiedenen Formen des Christentums gestattet hat, ist nach Dlumharcht (Vater und Sohns leine gradlinige Fortsetzung des Werkes Christi, sondern eine rudläuftge, eine Entartung. Sie müsste nach Gottes Absicht und Willen schon längst ganz andere herrliche Ver­änderungen in der Menschenwrlt gezeitigt haben. Die Gedanken, die der Verfasser in eigenen Be­trachtungen und Auszügen sBlumhardt-Worte) aus Blumhardts Werken auSführt, find zwar oft originell und reizen zum Rachdenken, fordern aber auch vielfach zum Widerspruch heraus.

(In einem Teil der Auslage wiederholt.»

Di« amerik-mischen Forderungen an Deutsch­land.

Paris. 10. April. (WTD) Sine Rach» richtenagentur meldet aus Washington, in offiziellen Kreisen werde erklärt, d-ast dic amerika­nische Regierung von Deutschland ungefähr

1 1 87 736 000 Dollar als Kriegsent­schädigung und als Kompensation für die während der Feindseligkeiten verursachten Schäden verlangen werde. Die Entschädigung für die Versenkung deröufitania" sei dabei ein­begriffen. Dem deutschen Vertreter in Washington und der K.i^gzschuldmkommi^fion fei die'e Forde­rung notifiziert worden.

Englische Pläne.

ßonbon, 10. April. (WTD.) Der politisch« Berichterstatter desGvening Standard" schreibt, die Ansicht verstärke sich, dah der Versuch unternommen werde, eine gemeinsame Front gegenüber Deutschland unter den vier Mächten herzustellen. Wie ver­laute, werde Donar Law, nachdem jetzt daS Par­lament wieder zusammengetreten ist, nicht mehr lange eine wichtige Erklärung über die Versuche zur Förderung einer gemeinsamen Politik be­züglich der deutschen Äeparatione-t verzögern. GS werde allgemein angenommen, dgh dieser Schritt erfolge, um unter den vier Alliierten eine end­gültige Reihe von Vorschlägen und Forderungen zu vereinbaren, die der deutschen Regierung vor» gelegt werden sollen, sobald der Augenblick dafür geeignet gehalten werde. Es sei jedoch nicht klar, ob eine sofortige Zusammenkunft Großbritannien-, Frankreichs, Belgiens und Italiens stattfindea könne, obwohl der Boden dafür allmählich vor» bereitet werde

Verhaftung von Nationalsozialisten in Bad«.

Freiburg (Breisgau), 10.April.(WTB.) Gine Ortsgruppe der in Baden verbote­nen Nationalsozialistischen Partei sollte in den Ostertagen in Freiburg gegrün­det werden. Der Polizeidirektivn ist eS jedoch gelungen, die Gründer und deren kleinen An­hang sestzustetten. bevor die Bewegung grö­ßere Ausdehnung gefunden hatte. Auf Grund sofort vorgenommener Haussuchungen, die belastendes Material ergaben, wurden die Hauptbeteil gten verhaftet und wegen Vergehens gegen daS Gesetz -um Schutze der Republik dem Richter vvrgeführt. Die Unter­suchung ist noch im Gange.

ist für Sie und Ihre Kinder

!^x, 0 \ bei Störung®« der Verdauung,

& bei Schwäche und Appetitloslgk*

die richtige Kost.

Verlangen Sie in der Apotheke oder

Drogene gratis das ..Kufeke"- Kochbudk

Augen: Menschen, wie die zwei da vor ihm, die in seiner Sprache rodeten und die er doch nicht verstand, die manchmal noch spät in der Rächt am Staad herumschweiften, trenn andere Christen- menfchen längst schliefen, ihn aus seinem Bett auf störten zum wiederholen, und des Morgen» schon tn aller HerrgottSfrüh von der anderen Seite kamen. Der junge Herr in dem roeihen Anzug Hannes Hausmann muhte sich heimlich wundem, wieviel weihe Anzüge der wohl hatte, alle Tage einen frischen war das wohl auch nicht gewohnt, er gähnte. And während er ein bißchen ängstlich in dem flachen schaukelnden Kahn sah Hannes Hausmann fließ die Stange mal fest in das Kraul hinein, datz er gehörig schwankte und der feine Herr sich besorgt festhielt, sagte er auch schon: .Eigentlich eine Kateridee von dir,Eva. mich so früh aufzustöbem! Ich hasse Frühparüsn."

Sie lackste hell auf. »Strenge Verordnung des Arztes, mein Junge! Früh aufstehen sollst du. um deine Rerven zu kräftigen. Und barm, ist's nicht wundervoll, so früh am Morgen? Wie der Rebel tn Schwaden über das Wasser zieht, fällt und steigt, wie er Vorhänge wirft über ble Ufer und wieder zurückzieht . . . sieh nur, gerad' jetzt kommt das Dorf und die weihe Kirche zum Vor­schein. älnb wie doch alles so gar nicht aufregend wirkt, nicht überwältigend wie das Hochgebirge, nur beruhigend und sänftigend . . . gerade wie die grüne Mosel so leise flieht und nur ganz sanft manchmal gluckt und feine geheimnisvollen Tiefer hegt, wie die Bergseen, das ist doch alles fc ruhevoll und. . .

Er brummte verdrießlich »Du bist eine Dich­terin, Eva. Aber das alles Bann mich nicht damit versöhnen, dast es ein weltverlovener Winkel ist, dast mein Bett hart ist und knarrt, und ich eine Viertelstunde nach dem Badehaus laufen nuft.

(Fortsetzung folgt)