'Rrtxfbaui In Qel»xlg erldhlcntnen Buch .Rah* land und bc r Jrieöt" auch den jinan^cn ein Inhaltrelches Rabitel Zunächst suchte man in RuQlanb da» Cinfcn de« öeltxrxre« du och Rerotbnungen aulAj(xrtten Da« Äommlffnrlat für die Finanzen haue im September 1921 fest- g^eei bah der Goldruhel nicht mehr al« 30 000 eotofetrubel a>en fein falle, aber schon im Dezember gab bte Staatsbank dafür offiziell 58 030, im Mörz 1922 260 003 im April 503 003 "Rubel Da allo Rerocbnung.-n nicht« nutzten ocrhinbcrte man tpen gften« b:e muh.-volle Rechnung mit den .astronomischen .Zahlen dibuich bah man bestimmte bte 1922 au«g g bcncn Rubel rieten lolltcn den Wert non 10 003 Rubeln au« dem Zabre 1921 und die 1923 au «gegebenen den TBeri von einer Million solcher Rubel haben A^er be Tat fache, bah ba« ^jpiergelb bei Cojij.tr .gicru g nicht mehr brc 75ebcutunj nvr na! n Delbe« Hai unb fein.- Drunblaqe |ui die D ederausnch eng der russischen Wn'-chal! bilden t.inn ztoana doch noch zu ganz anderen Mahnahm.n 3m Cftob.-r 1912. bei Beginn bei Revolution der Bastch-wili. waren 18 9 Milliarden Pa vier rubel im Umlauf deren TD er: au> ein Sattel vermindern mir Sie Roienmenge stieg rasch 3in Januar 1919 mären eg schon 60 8 Milliard n An'ana 192? 223 M l- liarben und Anfang 1921 1168 r Rk 1 iarb.-n S.c ötnfubrung der .Reuen ökonomischen Pol-tlk' . die Ablehr von der kommunistischen Winichilt erforderte von neuem Deld unb Io stieg die Roten- au «gäbe tm Januar 1922 auf tue Ro enmenge- von 1? 539 Milliarden Ab r g'cchzeii, mit diesem Antvachlen fank der Dvldweit be« Sotojct rubel« mit noch groherc D3chwinbi jke t BK-nn man in jedem Monat mehr al3 die Halste b-r bisher im Umkuil beftnbltchen Roten neu ausgab. Io verminderte der Fall de« Rubel« ent- fprechend den TDert der gclamten 21ct.mm.-ng.* unb oerringerte Io auch die Schuld de« Staaies
Die Sntrnidlung des Handels die lich tm ßaufc de« Sommer« 1922 au* Stund der neuen, durch die ®mt<- gebricht, n R3erte vollzog brachte aber eine veibaitniemahig? Stabilisierung des Rubels Do« eempo Oer Roter,au sqabe net- lang,amte lich und der So'.bipcri brr gesamt.n Roten malle, der im M >> 1922 nur noeh auf 57 Millionen Fe>eb-n«rub.-l berechnet n ur'c ’n g gegen Ende August auf 137 und <$nb. Cf ober auf 185 Millionen Friebensrubel Sic Sowjet rcgierung hat iron der ungeheuerlichen Rot n- mallen sich doch roirflid) bemüht, ihren rcri-.nlni«- mähigm Ums inz ,u nermmb.-rn. unb e3 Vt für die Sntmi.flunq Ruhlanbi ermntigenb die .Üblen der monatliche,, Rotrnau«g ibn 1922 i.i F. eb.-ns- rubel umt.ncd)acn und I e mit de Summ der norm.il.n öinnabmrqucllei des Ct inte« in (Mult von Marrn Unternehmungen. Steuern u1tr zu vergleichen Siele normalen Ein lahmen Iteig.n beständig Währ nb sie im Janua 1922 nur , ter RiücnauÄgabe betrugen m ichten sie rn A. r l schon mehr als 1 , au«, im August mehr a!S die Hülste, im Oktober mtl) als ' unb in den letzter drei Monaten de« Zähre« 1922 erreichter die gesamten Steuern und Einnahmen säst den 2D rt der RotenluSgabc, die 1143 Millionen Rubeln von 1923 entsprach 3m Juni 1922 gab die iuslische Regierung eine Äomanleih# au«, deren Rei.nnx-rt durch die Raturalsteuer, aus die man Borschuh erhob, garantiert wurde Obwohl die Bevölkerung diese Anleihe zunächst mit Misstrauen ausnahm cntbedle ste doch bald ihre Dorteile die Kom inleihe-Lbligativn stellte einen wertbeständigen Rubel bar Bon diesen Obligationen waren am 1 September, der Sch'uhtermin der 2lu«g.ib.’, 8 Millionen verfault die übr-g- kleiden den L OTi.lionc'i faulte die St :at ba ik und verfaulte Ii: rn September unb Oktober wieder m.t grehem D-wir.n Ser günstige Au8>ill b e er ersten Äoinanlc.l;: erleich'.eri. bea W., f i r-i tere inländische Anleiytn und bedeutete einen wichtigen Schritt von der Ratur.il (euer zur (Mb- fl euer Roch wichtige, ov-r waren bi. ün inyclLn Mistnahmen die mi: Hilfe der Stiatibunl ein- gdc.tct wurden Rian schul neben berr Papiergeld c.n n ues wertbestandlqeo Deld, indem im Ro- rembci 1922 die erste Serie von 203003 Dich r- wonyen in Banknoten in U »lauf gesey' wurde 1 Tsttzerwoney ist gle ch 10 Dolbrube! an) g e ch 21.53 ©olbmarf. Diese Banknoten, die zu 103 Pro, durch Dvlb ober wertbeständige ausländisch' R~t m toll gedeckt waren wurden anfangs nur al* Dor fd/uh auf Darenlr dll oder al e Wechlelkredil ausgegeben, später uoc. wurden fi- auf der Mos- faui r Börle r -rtiufi and ei gtlanr durch bie Btisich bei Ausgide, bi. Banknoten im groben unb ganzen auf ihren Goldwert zu erhalten So q.rmg auch bie im Umlauf b sindlichr Meige der Cfd.xtaxnr.cn mit 20 Millionen ©flbrubc! in Berholtnis zum Bedarf des Landes üt. bedeutet fic dich ben Anfang -in.-, ge'u.ibei Finanzorqani- f.Ttion, so bah Ruhland wenn er. auf b-m einae idlagcncn Dege for'.l<treit?f den ,;ud) des schlechten Papiergelde« üb.rtD nben wird
Buch und Volk.
3u tiefem Kapitel mach! Han« Schoenfeld in ier ,Zeit' Inter- cf,-ante unb t.h rzigenSwerte Ausführungen. bencn wir folgendes entnehmen
Bon Tuch.in als erwünschten Kaufobjcf'cn bftrt man im Rolfe fast gar nicht« mehr Aber las B.dauern, ja di. E.h st icht nach dem au' .i Tuch: ist in weit.» XreiLn lelefreun.licher Rolf»- gcnclfcn loch viel ftörkr als cs nach auhen h».i den Anschein hat Ri. war das Berlangen nach i em Sr.uiil still.r Stunden, nach dem kxwährten Tröster ufrev bi. Zeit inniger al« eben jetzt ba auch las Rotwendigste das R.inmatcriell.-, immer härteren Berzich: erferteil, wahrend das Reingeistige sich um Io dringlicher meldet Ls ent- spricht nur einem 3».bet o.-r Stunde, wenn die Frage der g.iftigen RvlkSwohlf.b t endlich stärker von volksfreundlichen und volkSver rntvorl- lick-en Männern und Frauen in Erwogang gezvgen wird- Do der einmal ne sich die unerlählichc geistige Äcft. die feine ganze Reranlagung und Bvrd ldung hetscht. nicht mehr zu beschaffen Der- mag da hat lie Allgemeinheit elnzukreten Staat, Demcind. unb das Häuslein der Bannerträger cin.-s ct>l(»batten 3dlalismu«. die.Laien", Ltc stffl-n un? 'ritten Führer ahne anocren Auftrag als die Stimme ihr.« Herzens und D wissens
Die Frage der Bolfsbücherei wirb brennend Ucb.r den Fvrderungen des nackten Lebensunterhalt« für den Staat wie für bie Einzelperson hot man von Amt« wegen den geistigen Hunger der wertvollsten Teile des Danzcn über- leben Soll man btc Berantwoetlichen baxum
schelten? Ober hätten b*e ilnbcamteten die >lch kraft ihres Allgemelnheitsempflndens höchstver- antwvrtlich suhlen, sich eher teg<n sollen? Der Staat von heute ist ja fo ungemein auf Mithilfe und Anregung au« privaten Ärelfcn angewiesen.
Das tackte Durchhalt.n all der Lesehallen. Roll*- ober Staatsbuchrreien unb Demeinde- biblwthrken In den regsamen Städten und Städtchen des Reiche« ist ein Kapitel stillen Helden- tum« da« unbeachtet bleibt wie so viele« in dieser herrisch gestimmten Leben«spanne de« beut- Iden 3bcali«mu«
Die Rolkcbuchrtei spielt Im heutigen deuilchen Eerneindeleben eine kaum bcmeih,\ al c tehr aelentliche Rolle Ton findet sich an 21 e> unb jungen zusammen, was im Buch nicht nur eine fluchtige Zerstreuung lud)' londcn Devi.ni unb nach haltige D'.rkung Sei' wärmt lich dort lei>t micbci ein wenig auf was ba heim H. i.zu.i,. Licht unb Behaglichkeit kaum noch fenni Dort tauscht Dedanken au« was sich sonst in bei vei benci Oeklligfeit au'suchf unb sich nun au« dem einfachen unb doch Io lateqoiild)c । iTru.ibc bei Aimut schamhaft meid«' Längt' übersteigt die "”.r.d*.a)f daü Tücheiaitgebot t' Bäche, i >ieüt >h e Subftani unwte'erb inglich dai)i i>ch.i oben lui einen :tchuigen Ribtiet'cl.ii unb Buchers eu d ein ga> tiagilch-:« 6i Icbni* Reue Tücher f .innen n u lehr spärlich hinzu Stiitangen? ^>a. n-er sch.nkt heule gern leine letzten Safi- u-eite fort? 2« käme doch in her Hiuvtstiche wieder irncr RI i 11 c l ft a n b be’lcn beste. . i. d-is Ovlcm bleibt, in F age Lben diese. M> e!- stand lift aber trauend und hoffe.id nun selber in der Büch uet 3mmerhi.> D« Itehe-i noch genug Buche, unb-nutzt unb u .rerfjuibdi in d ut- ,^<n Stuben h.rum Sie lern guten Derk l.eusti.ri «j machen, be ux-rfi die Jbeal.gen in'Jii.i ou Fcch'rute.i > nb Amtsp.-ilone >. Ribii.'rbi . u.ib Dehitätern bie jetzt ii-ohl in jeder bej II; -n Stadt besteht und ub-r die beste Ai' loigfatn briat, wie da« deutsche Buch bas ut b.i»
deutsche H. rder deutsch.- 3bcalü nut mobil gemacht .reiben könne
Ihn Rofksbuchereitag in Olden- buiq. bei halten Rachhall in allen bu i< ch n i'.tcilcn des Lande« sand, stellt nl« Li .ebni« kinri B ratung bie 5 nb-runq auf. Sian und Gemeinde sollten zwa. beiten aber ni i jid- Ickliehlich Di. in Milbarb. n au s.jcbriiJi. i .sulch tsie ii ui den eben s-.inreichen. be i Bestand b r T-.liebliche,et iRoumlichkeii. Licht He, am. 7.- f alt des Oitsbibli tl e.'ar«, .ine« ¥a.v?e<*>ib!ia- tl ctdie. Regihratui unb E.haltung de. ”i\ - i- Subst.in.zt zu fichein Die Srg.tn nq u i> T •• uidx. ui.g b ä hat ( ange.oib.ite i Bach.n tt . tal» müsse ab.i auäichliel lich i n privaten .9 i- len qrtiagen atcib n 2D i c, las bleibt be. Xü.>- ligkeit und bei g.-i,tige>z Einstellung b-. R->lra- buche>ciov>stände unb be. Linaohue.fchi t überlassen
Der Oldenburgtsche ßantcj-ßehrcr.-.rein hat fcki?j auf der lehlen Tagung seine« Hauptaus- schusfe« für Brltswohlsahrl b.achtltch - i rakttsche Borschläge gemochl. der einer bebingl.n Riobil- machung de« guten deutschen Buche« gle chlommt, in tet Proris srellich viel treue. utig.Iohn-e Arbeit b.i Mil Helfer oorauSseyl u.ib eilte 2llitte( zur Schaffung jener Organ-salion. bie gewisler- maf.en die Keimzelle einet Rolksbucherei bilden soll.
3n Lesezirkeln will dieser gute Plan biejenigen Buchltebhober unb Lei freunde zusam- menfallen. d.e durch einfache Ued^reink-unst sich zum Austausch von Büchern gleicher Dattuna beteitfinden So würden etwa die au*gclbrcT . en Roman- und Defch ck> e 'leier zu c.n.r (?rut fe zusammeng I>: 2Livet V ezirlel ti-üibe.i sich norzugSw.i'c jj-3 fol l e i ?’it ntt . -rn (••ikmmc.’f-tcn. die 3agd- R ik-. .> '.fc-r-, Abcrtcue. -. Ttcrbüch e, ober solch . bi L.b i 6- eunn runge-, Biogr.-, hie -, e.ib'i : «etH.e. ki P>- link. Aulturgeichich!.-, Leve-Sa heil. (Srnfujbc und eile.Li So.-.dergebie.e i-or.i l.en ll.nlch t ht solch rin durch Ortsiiahe bebing:.. Le e irlel nur zwan-ig Teiln hrnet so fallen jedem L er statt tei Circa eigene i ' lötzlich n u ■ ei; i eiade - Büwer ■ ur kostenlol n Lektüre zu Dif tr so .ehtel da« schlaue Planchen kann b e 2tbnut)uni b-i etwa c.n 3?.hr umLaufcnben Eigenbuchej doch g r unb gern in Raus genommen werden Ao.-r Oer unscheinbar gewo d n- Heimkehrer » r) nicht mehr weil genug erachte werden unter b.-n g ite-;(;al- lenen 'Senol,en bc leinen PrivatbibN 'tl ek weite-- y.:b.?tchm Der TeLncr ftiftet i m I u>-c td -war als echte- Tut li> bhaber, abe dm ko i 'ich füg.nd im Hinb ick aut ba« zwanzigfach 'V not - c So wäre mit einem Sch ag in d; i - r 1, <-> n Ctrffg.-b :tcn ein Aneahl oon Büchern .z - . te Ter 3 v u n b ,1 o d einer Roll üi- ei b, sich au« dem Richt« herausbild - Do eine RrKöbü-xrri sch-n vorhanden ist, w > der Zuwachs zur w.l temmen-n Tcrctter: >g ! eitrn
Sowe.t mag dw Berechnung ftim ren D nn man freilit) hofft, bah e n unb der an?.- B b io- vhile den R. r uft gerade dieses Buch nl ch- verschmerze t wirb, sondern lich ein neu 'ch n « «Xfcmplar anlehasst. somit dem Deut ch.-n B. ch- handel und Rcrfaflct aut etwas zuwe be' io wird vor.rst die har e MirNichkeit dies D.-ö elm Ss gehl ja um Ril'.ioncnb träge bei einem ein.inen Buck-e Drnnoch; hier i'i ein Weg gezeigt Es femni: alle« auf den rechten Deist den c-.nften treuen Willen an. miliutun DaS Ople ist so «chwer nicht. Man gibt um vielfältig jur it dauerhaften and trägt als schöneren Lohn das frohe BewuhNein davon Du halt an te.ncm Teile doch en wenig beige ragen, bah Srcube unb Entspannung ia dimpfe Herzen einzichen
Es Ware ein Sieg des beut'chem 3xe li«mu«. ein erster schöner Ansang zum neuen g ehe i(3?- rneinschastsgefühl. das a lein un« Deuf lche Im Deistr ber Brüberlichko' und Lieb: zur sittlichen Wiedergeburt führt
Der Mordprozeh Worowski.
Aus 2a i sänne erhalten wir le'^cnben Bericht eines Schweizer Mitarbeiter« 5er Mord- prc;eh McrewSki hat begonnen Der Andrang des Publikums und der RkltpreUe ist angeheue. Politische Fiebrrlust liegt über ter.i Danzen Die Sck-weiz ist kas gewöhnt Der eidgenössische Rebe.-., von jeher Treffpunkt der Diplomaii: unb A'tzl prlitischer Rerbrecher. ist häufig der Tummelplatz siemenationaler Leidenschaften unb vo.i Zeit zu Zeit auch der Schaatplas eines tragischen ANen- tat« Man erinnert sich bet Ermordung der öfter- reut/'dxm Ä a i < e r i n Elisabeth knurch den
italienischen Arbeiter Luigi Luccheni In Dens m Jahre 1898 Man erinnert I,ch des Thuner Prozesses gegen die russische Dencr Ustvchter la Ilana Levn11ew 1907. di. den Minister D u r n o w o ermorden wellte und einen harmlosen Panier Rentier ersche-h
Heute ft-.b.-n zwei russische TBeihrabf- fair vor den Beschworenen des Lausanner Bo- -trksgncht- angeklagt d« Mvrdaitentnt« gegen biei JUitglicb r bet toten Moskauer Rollty- u'iflen-Rerir<tung von b nen einer, her Delegiert« orow « k' int Sp Idaal ies Hotels 67-rll -- Lausanne tödlich n>urd> Es war so-
• iilagen der Sck.-luhesleft l v Orient- Zttedenskvn- >> renz. bi: P:i einem .stzht am 20 Rovern der 1922 tm laben Äufino aui -rollo.t wurde in dem ■.....j i q <tg - • bl« ÜMtne bte Rer-
h-indlung g:qen lf o n r ■: b i den "Rnrber, unb P o I u n > n. ten Rnltii-cr. staltiinkvt Mari« Rkiunler Evn-.idi. 27 .zad« alt axu rusl-lchei Olli te. und >st schw a riteber Abkiinlt. ein nairv- naliltitj.ei Phantast ei dl« ihn der Staate- antrxiii tragt. .Hoden St lenn BZorowski über- Ixtupt gekannt 7 . mi1 znr.ilc!-nn Lach In erwidert .. <b kannte ,hn genug um ihn zu inten!“ unb . inn in i .i« f.inatifc K Ln.itni# ausbt icht .3ch Hilt- fd.cn in Zurich metr. <tug\-|n ang.-fcift traf ick l£-cr.'tn#h in ^e-t Banch '? muht auch eine Operation tödlich verlaut-n 0 >i., adi wollte 13 rn m Berlin f.ibrenbe Bollchewtsten er* Idjchca Ab. r was er r -rt in t\-r riillilchen Bvt-
all ontr.il, erlebten ihm zu lui all.m Rach der l:rmori ur.q Morows'i gab er a|« Drund per- I n n l i d) c Rache an Heule vor t'en Berich»- cill.iitern und Z. tchn rn tk-r Pr.-sle spielt er den R 1« - r Rudlands Aber der T >11 Hingt nicht w-itu echt.
5 e w. jik Ang klogfe Arcudius P o I » n i n. <4 - Hix. |.br ironilch I. hr ub.-rl-g n. ehern tilget
RZioeg i-Ollt.zier. bann Sekret-n i er allen russischen Rrtkreu',-OrganiIMon in D,ns. l>it dem t i i.ie beträchtlich.- Summ- Deld geschickt Ter Bii.'l wurde im Vatitnnncr H'tel.ilmmer Eon« ic. > gesunden So h'tt man b.-n Rnflih'r Po- lui..n a I i mit dem !v. t> k m Loch.In. dl- lich l . ii 2l-.g ll-.tgie als d.I . k-re Taktil ge-z.-n die .Tolld .u-iltcnpart-.i' c T- richlssa-tle« zu i echt - g l.u1 i-al-.n ei-.o.i " lind md) Schweizer •;-r: ls 3iDilp.ni i t-ie Ditive und Toch
ter Boiewäki« lowie i >e l»-ib.n mbcrxm Ziele be* T' viodischeti Rroolivi« d.i« Milgüeb ber Bet> hnci i iilbld.cn Beschatt .Von AKrens unb i er jitgenihd) Sekretär DiwilIowski srei
mt'' g :u. . ist er de.i Enniadi in leinem Bor- ' .n führ. nb. Äcmmuni(k :i zur Sti.d in brln- g ii. mit R n und ''.it hvi.-rftühl habe Mui di« ° r | r i t i q n g t. r 3 u h r c r. i<ix- ' I eben lui- ' *■.'[,! ( sonn. >..i'!l.tnd von den Drxiusam- fciK =i t .< i olsch:wt>nl<deii Siiltcm« retten
Ti. lemmuniltisch n Anwul'e der Zivilpartei !«s Ermcrd.t.-n lassen eine Reihe von zum Teil rech! intcretLinten 3-uqen austieien die den weih- lod.kulen Terrvi TP r a n g ' s und anderer Dell i-revrlulionäre in d n glühendsten finrben schildern Dadurch wird die Derichtsszene vollends zum Pt titi1d.cn Tribunal Der Schw.izcr Anllagebe- bör^; ist das durchaus nicht angenehm .schr liegt nur . aran. nadpumerfe" dah dos Attentat ein Turll wischen ruslisdxn (Xrtrcmiften war unb dost das Rerbrechen Lvnradis in keiner Rrrblnbung zu ter nationalistischen Agitation fteht die gewisse Lausanner Kalzistcn seinerzeit gegen den weiteren Aufenthalt der russischen Rertretung aus Sdiwcizer Boden betrieben Es handelt sich hl« um heikle Dinge des Schweizer Staat-Interesses Tie woadtländischen D schworenen werden Ber- stänbnis talür haben und da« Attentat, unb.-cln- lluht von cer Prlittk als das betrachten was c* i>t. o|« einen unt r <i!lcn llmftänben DeraUdwu- ui g/tt-ürbigen Tl o r b
Der EleKtrizitäts- und Gaspreis.
Die Bekanntmachunx.e t tv« Da«- unb OLehrt- tätsweik « ubci die Rcugestoltung ber Da«- und Elektrizität-Preise hoben, n e zu evD irtei war. kritische Stimmen in bei Tü.gcrhfeolt ausg löst Zohlrc che inhaltlich gleichgestimmte B.i-te r--> uns, von denen wir am Tonneistag zwei abdrukten, träh-end wir au« Ruck'chl ou* unser.'» knappe i Raum Vern bet TMc‘ .gäbe ber anb.-r.n nbl.hrn müssen, lassen e Minen bäh die B.'IchM.wdvN weiter.' Rreile bei Bürgerlch.1 t bcbiaide.i. Man beanstandet bt* Hol" d-i Preise bie »och Dosdmnrk berechnet j b, rrxib-.cnb bi cmteiltcn Konsumenten bis jetzt noch f in C.n’r itm.-.i noch Doldmark besitzen, 'unb die Ait ber Ei > l'ung ber Delbei, hier namentlich ba« Rerl-ih de« Elelt- i,ii fswerses 3n den Klagen ber Re. D:aut<i st -ckt ein sehr tci.iitgicr Kern, .viferteil« st den ober auch bie M.wke i i efnei Zw.mgSlage, die in ben Bcr- d-< ucherlr.'tsea nicht verkannt werden sollte
: c Mu.zcl bc# *Prci«übele liegt h^upt- säckl ch in Cem lebcns.tvtwenbigc > Beiu-bsstoss beibc. M ilt in bet Ä c h ( e D e kost -t j - t lunb • a u h Ibnial me b t als Per fern Kriege, unb Ix ach D -ldma k [•:.ef i.. u>itb unb oben- b.c n . ud) noch s:i,r ttg.i- >lc Zahl.ingsbrding>,n- gca gelten, Lm» man sich leicht vorstoll.-1. ivelcche B.I ''ung di: Me.lc allem durch bi. Äo’ ; :t- iicj.n müll.n De grotesk die R.-rbältm 1 ■ auf ic;:i D'b C'e ber Kohle linb Inn man ba'-n er- kennen bah di.- westfälische Kohl, auch heule noch teurer i'i als die englitche lL:i >hl d e deutsche t Bc.qarb.'iter ti.-d'ig re Löl .- q.inellen .in dem ÄaiifiDcrt b v D'ld 's h.>..‘e- >-ls ihre Kamrrade.i in b~-. cnglifJ/n Diuben Aus Engl.-ib e, igefübri Kohl,- ist frn Hambuis Hafen imm.i »nch billige als die Kohle <>us de » roefllälifch.'- B. zirl 'der machen es bie träh ungstol.ttt'd A.ilgav Re.chr« unmöglich einen ..uSg-dc-h-V - ib-- zug e-us England zu organ-.licrm und bibu- dä der inländischen Ptobukiioii di- ousländild>c Konkurrenz an die Seite zu stellen Um i.i d-.r Ärblen- tcilorgung wieder zu erträglicheren Ber» hältmssen zu kommen muh von d«. Reichs- rcgierung gelordert werde-., dvst h • d-r Pieisxolitik ber Zcchen-Ben.-inigunll mit mehr Rachdiud al« bisher flrcHe Zügel nnleot ein: Tcrteieerung de« totchtigst^i deultch - Urprodukt« um 150 Prozent auf der Sofbmarflxifi* >st fo« der schwierigeren Produklionsoerhäl'mls« ailkliw nicht begiündet An der übei-mäf-iqen RetKuerung Oei Kohle leidet unsere qmi: Dirt- schalt für Diele Betriebe unb auch für hu adert- taufende von Dinzelpelsonen hat Me Kohkenprets-' polrttk geradezu ruinöse Folgen geheiligt st»
nr. 265
Swett« Blatt
Gewogen und zu leicht befunden.
Bernhard Rausch, der ehemalige Pressechef Rvskes. hat an den Rorltand der Bereinigten Sozialdemokratischen Partei folger.ben Brief gefanbt
Dee Entwicklung die bk Bereinigte Sozialdemokratische Pari, i genommen Hai zwmgi mich dazu, fetzt einen Schritt zu un. den ich bereits leit tangerer Zeil erwogen unb Freunden gegenüber begründet habe 3^ ttllärt meinen Au « Iriit aus der Partei Die alte Klastenlompipartei hat sich ber Auigobe. vor bie sic nach dem Zu- dimmenbruch im Rovember 1918 gestellt war n,ch, gewachsen gezeigt .tn einem Rolf das zum Ra- । ia der TTnrlt gemacht wurde, konnte bie Pa tei ber 2kbciterkbaft Führerin der Ration (cm Aber statt tm Ramcn ber Fvetheit das Recht bce un- -erdrückten deutschen Volkes mit stammendem Pa- -hvs einer fe,ndl«den Welt entgegenzulehen wurde bte Partei zur typischen R c p rote n t a n t I n larmoyanter Schwache unb nationaler Duckmäuserei Sie kam aus ber allen Besangen Heu. ber alles Rationale von vornherein verdächtig ist. nut halb Herms und trieb wert volle vollste,le die lich lonst Heer Führerschaft willig anveriraut hätten in« gegnerische Lager Die überkommene antimilitäri- 'che >>nstellung wurde der DaNe, zum Rerhanq- ms. als cs bi* selbstverständliche Pslichi galt, bie neugewonnenen demvkratilch- republikanilchen Staatsgrundsagen durch Dnisetzung der eigenen Rerfon zu verteidigen Als der fozialdemokrati- iche Reichspräsident unb der sozialdemokratische Reichswehrminister zur Bildung von Freikorps aufriesen, blieben bie Sozialdemokraten fern Start dann wenigsten« das Machtinstrument. des Staates behutsam zu sich bemb.-r- zuziehen. lieh es ixe Partei zu. bah die Militär- Politik des .Borwärt« zur Zen eine« sozialdcmo- kratilchen Rexhswc hrmimsters hemmungslos von einem Mann mit lächerlichem plnilormkoller getrieben wurde 3ndcm tue Partei den Kampl für die Republik statt als nationale Sammlung mit den RZcHk ben des Klaffen kampfes führte, hat sie selbst zur Schwächung der Republik entscheidend beigetragen.
Bezeichnend dafür ist bte Haltung gegenüber der Frage dci Drehen Koalition, die man jetzt gern toicKr leben möchte nachdem ste nicht mehr zu haben ist Als ich nach den prcuhilch.'n Land- iogsWahlen 1920 balür eintrat, dem Zwange zur Koalitionspolitik aus republitanillxm Tarant- wortungsgeluhl zu folgen, wurde mir von Berliner Parteiftiategen in m.incnt damaligen Wii- fungskreis, den ich zu meinem St indp mkt herüber gezoge i> hatte, entgegen gearbeitet, und auch m der Folge ist die Partei au« ihrer Zwie- Ipä11igkri' in der Frag: bet Koalilionspoli- nk nicht herausgekommen Die kapitalste Dummheit, die fk auf dickem Dediet gemacht hat, war der Sturz Wirth« in dem Augenblick, als er die Droste Koalition auch im Reich für notwendig hielt Der fchwcrwiegendste und das Schickial der -Partei besiegelnde Fehler war die Einigung mit d^n Unabhängigen Di einen Iahen entzückt auf den parlamentarischen .Machtzuwachs" oon 62 Mandaten, die anderen kannten fern höheres Ziel. alS die .Internationale" zu leimen 3n Wahrh.it hat die Einigung der Partei weder Mitglieder noch Abonnenten gebracht, ste aber innerlich vollkommen gelähmt Die erste Worgengabe. bte den Lewy, Rosenfeld und Mathilde Wurm dargebracht werden mihi:, war der Skalp 3okf Wnlh« T. n endgültig: i Rachweis völliger Alttonsunfah gl.it erbracht - C Partei in bei D>o! :n Koalition Stieleman .s. bie m einer Zeit härtester, auhenpeliiisck<r Bebräng- nis a u « e i n » r Regierung«! rifi« in c , c andere taumelte Dewih ist der Partei zule.it übel milgespielt worden, aber hc braucht lich nicht zu truntern. dah sie von t-en anderen Parteien schliestlich Io eingelchätzt öur?c. wie lie cs reibtcnt Wenn ieqt bi. Par ei am Enbe ihre« 2a t c i n « ist, so deshalb tD.il ' a« Parteilührer- tum nicht begriffen hat. bah die beste Partei- Politik eine positive nationale Staatspolitik gcw-s.n Ware TLr eege Parteis.kreiär- getff hat die wenigen posililch.» 5?i-pse. über d : Cic Partei verfügte, ou-gckchal: I So wurde die Eefchichte der Partei zum P a r , 1 g e i i h t Wie will die Partei in der Opp.iti onsstellutiq. m die sie sich t, tl manövrieren lasten, bei ist. er zwiespältig i' T'.rqi iq.nb.it tl- 9 ikuirenz kommunistischen T>'» qi. auöh'lten? 3d) w ist, bah ein greher e i’ ■; Sozi.tlb moktatie nur restlos zustimnil Veit . läht er in m ü t c r R : (Ignation die Dinge immer torit.-rlriib.-T 'W e sdxvach ist z T : ie Aull.b äig in ter Partei gegenüber ben laeailkusen A-i?' k I if)anträgcn gegen Sbcrt'l Solid irten verbitten mühte ich c« mir. mich im .ParMinlcressc" nach bekannten Mustern al# Ren.gaten zu bezeichnen 3d) habe stets eine flarc. tonlcqumtc Linie -ingehalten und bleibt ber. ber ich w-r. »en t ich ter Partei aus ber krummen Bahn it. ins Oppestiionshetto zu- rückkühn. meine D efolgschalt Verlage Denn m dieser Entwicklung Mr Partei erblicke ich ein Rerhängni« süi mein Rolf
Die Partei wirb mich wieder in ihren Reihen sehen, wenn sie bock »ich die Krall haben lollts. sich innerlich zu rcinio n und sich auf ihre bisto- n’dx» Aufgaben ;u i.ftnncn Tat sie tas nicht so ist ihr Schicksal (e'i.g lt Unb wenn Mnn einst die erblüh nde deutsch Rolksfrast mit (brrenb m Massenlckritt turch bie Delchichtc 'chr iten wirb werden Über dem fl.glichen Trümmeihau'eii der alten deutschen Sojialt mofratic die WoNe stel.cn .Gewogen und zu leicht befunden.
Rutzlands Kampf gegen das schlechte Geld.
The Rusten haben d.e Wäbrungskatastrophe. die >etzt unsere Wirischas! und unser Leben bis tn die Grundfesten erschüttert, schon vor uns burd>- qcmacht ja die Sowjetregierunq bat das Sinken des Rubels absichtlich berbeigelührt. um dadurch .das Deld au»zusck>ilten". wie cs ba« kommu- ntstifchc System verlangte Aber auch lie haben allmählich etngeschen, dah man ohne ein möglichst wertbeständiges Selb nicht aurkommt unb allerlei Machnaymen gegen das lchlechte Selb ergnsten, bie uns gerade beute, da wir in demselben Kampf stehen belonder« inlereflicren Fr.thjof Ran f en der grohe Polirsorlcher der sich m den letzten fahren ganz der Hilfe für Ruhüanb gewidmet und dlelcS Reich daher gründlich kennen- e^ernt hat widmet in seinem lochen bei 5 A
Siehener Ameiaer «Senetal 'Anzeiger für ©berbeflen)
Samstag, 10. November 1923


