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-Wtim ia, ich. «6« Som«. (ydtrtog», m<lb<rSoiMtaq»bfUogr. CirbtBerStiinilttnbiattet «»»«tllche BeiapiprtUet MOOOmarlitfntolleMt* 3r6qtrlob",bunf)biel)olt 20000yiQtk,oud)b.3lid)t. trtodnm «mitlntr Rum- >tra htlolg« höherer «well - Ferafprech. Sntotefi« strdleSchrtft. Itdaag 112, für $ erlag «b (tzefchöstestele 61. lafchrch fit Drohtnach.

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Sreinirt a. » 116*.

Dienstag, 10. Juli 1923

jsis. japrgaru

Amiatzme oon Iwjtiaen ftr bl« lagtinummtr Dis gum 3lad)miitag ootl)«« ohn«|«öt Dtrbinb!td)htH Stell Ittt l mm höbe ju> nitigenu 27mmB;dt: brtl 600 TRh , auimOri» 650Uli«.;für Reklame angtiq*'i oon 70 mm Breit* 2200 TL'HnVlQh- eodd)nfV2i>' 9lvfid)laq £auptfdiriftbik- Äug. Woeh "tiei antwertliv für 'Politik -luq. ©oet-, für den übrigen Ici. (trnfl'Blum d ein;ürbe'i Anzeigenteil haus'Bei«, in 111 d> . 'i Gegen

GietzeimAMger

General-Anzeiger für Oberhessen

Vrack vad Verla,. SrühNsche UntoerfHäts-Bid)- enb Stehibniiferet R. kan-e in Sieben. Schrlftleltan- nab Seschäftzstelle: SfluUtraM Z-

Die wahren Saboteure.

Don A Kempke«. M-dA

Die Einbruchsmächie erbeben RnRagen gegen das überfallene deullche Volk Sie befdhdlbigcn deutsche S.aatsbüirgcr des q c w a 11 f a m c nD l derstandes 5hc Anklage wüide ohne Wei­teres ttrftaurwn in der ganzen gesitteten Welt beroorrufen. toerm es 114) um "Vorgänge babbelte, die sich im Privatleben ablbidten. S'ab bei UebertaOerw und Bestohlene schuldig sei. nicht aber der Einbrecher und $*ieb. ist ein ®runb'an. der bi» setzt noch nirgends Umgang In dem Mo ml- und RechtSkodek der bürgerli4>en ®efcll- schoft gefunden bat Gewiß kann der Heber- »allene die Grenzen der notwendigen Abwehr überschreiten, dos Urteil darüber würde ober niemals den Einbrechern ,usteben

Worum bandelt es sich in vorliegendem Salle?

Deutsche sollen verantwortlich fein für eine «rplolion in e.nem belgischen Militärzug. Sin Bewri« dafür ist bis letzt weder erbracht, noch ernstlich verlach» treibe." im (Gegenteil bs.tfen heb die Verdachtsmomente nach der entqcy.'ng- letzten ©rite. Zeugenaussagen liegen vor. daß belgische und französische Spitzel mit Spille gekaufter deutscher Sud teste inb lanbe»vertätetlieber deutscher Kommunisten im b?- fehlen Ckbicte Attentate votbereiten um das «7b.ros zu vergröbern und den Einb.uchsmächten gelegen beit zu geben, mit einem Schein des Rechts neue Zwangsmaßnahmen anzuordnen, die nicht bet Abtrebr oon Sabotagealten dienen, lin­dern den passiven Widerstand der Bcvöllciuni du'ch Gewalt und Blut brech'n lallen Dann wäre Poincars am Ziel feiner Wünsche 6r hätte <i .ch England gegenüber eine völlig trete Sage elchafsen Schon daraus ergibt sich botz D.utsch- tand fern Interesse an wilden Gewalt.ili^n bat, |-xeit sie. sinnlos und zweeklis unternommen, ibm nichts nützen und die Kraft drs Spindes nicht brechen DaS zur Klärung des Tatbestandes

Die deutsch: "Regierung bat keine Sabotage­akte angeordnet und kann sie nicht verh.'deri. Ii' lind zu verstehen und zu begreifen als unw II- kürliche und darum natürliche Reaktion qeoen die uMl-ensch',ch n Zwan<r«matznahmen der Ei'bruchs- mächie. Gewisse befgildy und fronzöli'che Sol­daten haben ibr P.-bin lassen müllen; wer ober spricht von dem deutschen Blut da» in ßH?n. Bochum. Dortmund, Buer Duisbirg und an all den anderen Orten unschuldig gestossen ilt? Wer von den deutsche Grifte,' ei die v rnich et wur­den. von dem c störten Glück deutscher Familien, von dem unsagbaren Elend daS an jede Ais- treihmg geknüpft ift. von den Le de > b ustcher Kinder. F.auen. Greil: und K au'"? Red n wir von der Sabotage und dm Saboteuren her europäischen Kultur Di: wahren Sa­boteure find bi:;cn gen. die da» friedlose Europa schufen und auch vor nich's i imtf- Ich-eken, um die T'i'r r-r'r geordneter Zustande in MiNeleurvpa unmöglich zu machen

Geme'len an fern Schandoerlraa von Ber- sailles sind die Derträge der bl Mlianz von 1615 - Me ein (Vibrhunbcrt lang al« d e schlimm­sten raltakte des Ab'olutiSmus gegen die De­mokratie verschrien wu.de t Zcunnss? edelsten Merfch-ntam« und tr<"ircr S'aatSkanst Fron- cesco Aitti, der zu den Unterzeichnern de« , Friedens" vr i Vertaistes gebärt, lagt es und fügt hinzu, buf) dieser .Frieden" mehr R-ichtum vernichten und mehr Men'cheu töten werde alü der Weltkrieg. dem etwa 30 Millionen M n'Len >..im Orter gerallm sind Unb wie war 1871. n!« keiii'ch: S'lbtt'n im beliefen F-"Ni^"ch standen? Damals dankten fianzölische Behörden dem Süh-c her de iIschen Betina rgsarm e lur die mirftercültigc 5>al ung de- deutsch:,, $nip*>en und für die Schonung mit der Monteure! die Besatzung aussu! rtc 'Rein, das Urteil darüber, ob Deutsch: in der R.i^ubu.ig be-.eb'.igler Rot- n ebr 'n w il gegangen lind obe n cht. ft-'5t nicht L.ii'-ölj'che.i und belgifchen Mili'ärrich'.ern zu. fente n dem deutschen Gewissen

Ek,>e und unvergängliche: Aneilc' aber all den unid* ilbnen d u'.schOi-'e.n deS s-a.t.'.vlifch- I .lgi'ch.n Einbruchs. Sic ftarben für das dcutlche l lgifchen Einbruchs L . f'arben für das deutsch: Rolf, ftarben. baf) Deutschland leb?

Tätlicher Angriff auf den deutschrn Vertreter in Brüffel.

Paris, 10. Juli. <DTV.> DemEcho dc Paris" wird au» Brüssel von einem löblichen Angriff auf den deut­schen Geschäfts träger. Legationsrat Dr K o e b i g e r , berichtet. Bereits am Sonn- tag abend haben ehemalige Frontkämpfer ver­such!. vor bem GesanoischaftSgebäude eine Kundgebung zu i>eranftalten, die die Polizei, welche das Gebäude bewachte, habe verhin- be:n können. Gestern abend 7 Uhr seien zwei Personen in die P r i v a l w o h n u n g deS Geschäftsträgers in der Kul Toulouse ein- gedrungen. Sie haben den Geschäftsträ­ger v e r f o l g t und ihm einige Schläge ver- seht. Das herbeigerufene Dienswersonal habe das Einschreiten der Polizei oeranlaht, die Lte beiden Belgier in Begleitung deS Geschäfts­trägers zur nächsten Polizeiwache gebracht hätten. Der Polizeikommissar habe die Jben- läat der beiden eyemaligen Frontkämpfer fest- gestellt und sie dann entlassen. Der eine von ihnen sei Reserveoffizier. Zm Laufe ihrer Bernehmung sollen die beiden Atten­

täter erklärt haben, sie hätten so gehandelt, um dem Diplomaten eine Lektion zu erteilen, der da» Manifest gegen hie Duisburger Atten­tate verspottet habe.

Parlamentarische Fragen an Baldwin.

C o n b > n, 8 Zull i W5D > 3m Unter­baue fragte beute nachmittag Kenwortbn den Premierminister, ob die 2l n t w > r t der sranzösllchcn Regierung aus die britische Rote übci b>e Beletzung des Ruhrgebiet« eingegangen sei Wenn >a. weiches ibr 3nbalt le. Baldwtn tagte, dem Kau« iverde so bald wie möglich Mitteilung gemacht werden

Der Arbeiterführer Mac Donald fragte, ob der Premierminister in Auslichi stellen könne, duk im Laufe dieser Woche e;nc Erklärung ab­gegeben würbe Baldwin ertriberte, er hasse, es werde am Donnerstag möglich sein, eine Er­klärung abzugeben

Kenwortbtz fragte. >b der Premiermini- fier irgenb:rnc Antwort von der franzoli- fchen Regierung erhalten habe Bald » w l n antwortete, er habe schon neulich erklärt, dah mündliche Besprechungen über die Frage ftanfinben

0be:slleutnant choward-Burtz fragte den P>em>ermin ster. ob tk Repa a i n un prüche Englands an Deutlchland und feine Forde ungea an die Alli erten di: gleich: Summe ausmachten. nie di: br.tische Schuldsummr an die Bercinigten Staaten, und ob der Premiermrn sie. di: Zu­sicherung geb.*n würbe, dafl G.o'id.i ann en über bic'c äuk>:rs.e Gie r,ze hinaus l< n: wer eren Opfer b i.rgen würbe Baldwin erwdccte. uri: er schzn am vorigen Mittwoch erklärt habe, sei das Anerbieten Englands vom Januar nicht angenommen worden. England habe alfo volle Handlungsfreiheit in der Frage bei alliierten Schulden Er könne nicht einen Zustand in Srwäzu tg ziehen, wobei die Opfer bei etner Regelung auf Kosten der britischen Steuerzahler gebracht würden.

Fünf Fragen Curzons.

London. 9 Juli (WTD > Der diplo­matische Berichterstatter des .Daily Tele­graph" schreibt. Lord E u r z v n werd: anfangs dieser Woche dem Kabinett über leine Unter­redungen mit den französischen, belgischen und italienischen Botschaftern b richten und daS Kabi­nett werde über die künftige Richtung der briti­schen Politik B:fchluf) sa"e, WS Lord Eurzon am Freitag dem französischen Boilchas- ter seine Ucbcrrafi.ang üb:r das Ausbleiben c.ncr schriftlichen Antwort gezeigt habe, habe der Boischaitcr den Wortlaut seiner 3 n stru11ioii vrrgelegt und bemerkt, er habe aus Pari» nichts weiter erhalten Der Berichterstatter sagt, bah die bisherigen technischen Methoden des Gelanker.MistauscheS zwischen den R.-gieiungen nicht ausreichien Deshalb sei man der Auffassung, tih andere direktere und offenere Rie­th o b e n versucht werden sollten Die belgischen Minister seien durch den Erfolg der briti'chon Initiative in Dens in der Saarsrage stark becinfluht worden Die Herstellung deS Friedens in Mitteleuropa sei zwelsellos eine der internationalen Streitfragen, die mora­lischen Ebarakter besähen und die durch geheime Brrband'ungen kaum gelöst werden können Unter den britischen Staatsmännern wachse die Ucber- A.cugung, dah die Ruhrfrage und bas Repara- lionspioblem der Lösung schon näher sein würben, wenn sie von Anfang an im Völkerbunds» rat in derselben bestimmten Art wie das Saar- prns'ein behandelt worden wären Gegen eine G >i iciung über die Bedrobung des Friedens Würbe k ine einzelne Macht ein Vetorecht q:l :nt> machen können Wenn inlolg? der 6 a b r t a g c a f t v und den darauffolgenden Repressalien der Abbruch bei diplomatischen B e - ziebungen zwischen Berlin. PaiiS und Bi-ullel 'c Ruhrgeiahi jetzt akut mache, werde sich die

* 'de Regierung vielleicht auf Artikel 11 der :rbunt:ahe berukn Der Berichterstatter mb t weiter aus. dem Kabinett würden unl*r dielen Umstanden folgend: Fragen zur Prüfung Dotgekgi werden

1 Wann und in welcher Form das deutsche Memorandum über die Repr- rationSfrage beantwortet werden falle

2 DaS Verfahren, durch welche« Deutschlands Zal lungS'äbitleit i e mittel» einer internatio­nalen Sachverständigenkommission wissenschaftlich festgestellt werden soll

3 Ob Sir Bradbury ermächtigt werden soll, von der RevaraitimSkommission eine a u - tori'kative Auslegung deS Para­graphen 18 de« separaten Anhanges 2 de« Deifailler Vertrage« über S o nderaktionen der Alliierten zu i>:rtangcn und ob im Falle einer Meinungsverschiedenheit in 'er Kom­mission diese Angelegenheit dem Welt- gerichtShof im Haag zur Gitschetdung unterbreitet werden soll

4 Ob der Weltgericht-Hos ausgefordert wer­den soll, den Artikel 2 4 8 de» Versals, [er Vertrage« ju«*ulegen. wonach die Aktiva deS Deutschen Reich« Den alliierten und assozi­ierten Regier,mgen verpfändet sind

5 Welch: Forderungen an die Alliierten England- unter gewissen Eventualitäten hin­sichtlich der Bezahlung und Fundierung ihrer Schulden an England gerichtet werden sollen

Au her der Entscheidung de« obersten Rate«, heiht es in bem Blatte weiter, Dom März 1919 anläßlich der rumänischen SonderakNon gegen

Ungarn und der wich igen Role Elemenceau« über dielen Punkt könne inlereslanteS Beu>ct«material für die Allichlen her Uiixb:r de« Paiagiapben 18 au« ameulanlfdk-n Kreisen kommen, die un feiner Enlstehiing mitgewirkt Mit en Abgesel>cn von dielen Eiwagunge.i könne Frankreich Eng­land nicht i-as Rech: a'espiech.n. f ine eignen 3 n I e r e I s e n gleichfalls dinch eine u n- abhängige Aktion zu vertreten An 218 des Ik-rlaillcr VertiageS werde vielleicht leine Te.viicng erhalten, f.ills br Versuch ®ng- lande, seinen Anteil an den Repara­tionen durch ein Abkommen in 11 Deu I i d>- I a ii b >u erlangen von Frankreich du ich M.i'tz- ncbmcii, die Deutschland jeher möglichen Gin- nahineg.icllcn beraube, vcrhinbcit weiden sollte, beim vor nicht langer Zeit hätten hie ameri­kanischen. telg'Ichcn und biitisä- n iuriiti' Irn Bc- rat-r bei Repaintionskommission da grteg'. bah Ariilel 243 eine g c » a I t ( a in c R c ' i n : i q i I u n g deutscher Privatbesihe nicht rechtfertige

Einberufung eines inter­nationalen Konyreffes durch

England?

Pari«, 10. Juli. (WGB.l D<r Londoner Eorrespondent der ..Ehicago Tribüne" de- hauptet, bestimmt erfiären zu können, dah in der gestrigen Sitzung deS englischen Ka­binetts die Entscheidung getroffen worden sei. eine internationale Kom­mission zurFestsetzung her beul- schen Zahlungsfähigkeit zu einen- nen. Großbritannien werde die Ini­tiative ergreifen und die alliierten Mächte aufforbern. Delegierte zu einem Kon- grehzu entsenden, der die Lage Deutschlands abwäqe und die Entschädtgr-ngSansprüche ge­gen Deutschland festseyen werde Frank- reich werde zur Teilnahme oufgefordert wer- den, und wenn eS a b l eh n e . werde der Kon­greß trotzdem st attfinden Man hoffe indessen, daß die Franzosen, bevor sie sich in vollständiger Isolation befinden, e« vorziehen würden, der Konferenz beizuwohnen. Aach dem derzeitigen Plan würden die Ve re i nfg- ten Staaten aufeeferbert werken, den Vorsitzenden zu ernennen, und wenn die Aegierung eS ablehne, würben die Mächl: vielleicht irgendeinen hervorragenden ameri­kanischen Juristen mit dem Vorsitz betrauen. Man erwarte, daß Italien und die kleine Entente sich sofort mit einem solchen Vor­gehen einverstanden erklären würden.

Ernste Stimmen der englischen Presse.

London. 9 Juli. IWDB » Die Morgen- blätter erklären, die Gage habe sich in b:n letzten Tagen nicht geändert. Tic halten es aber unter HinwciS auf die Aeuherungen Churchills und Amerns für wahrscheinlich, daß im Laufe dieser Woche die Entscheidung fallen wird Die Ansichten gehen darüber auseinander, ob noch mit dem Eintreffen einer schriftlichen Ant­wort Poinca 6 s zu rechnen ist DerTimeS" zufolge wirb heute ein Kabinettsrat abgehilten, in dem voraussichtlich auch die Reparationsfroge erörtert wird.

Der diplomatische Berichterftatter der W c ft m i n fr c r Gazette" bezeichnet diese Wvä-: als eine kritische Zeit für bic Entente Wenn ein letzter Versuch zu einer E nigung erfolglos bl-ibe, werb? B.ildwin ver­mutlich mit teilen, welch: Wege die britische Re­gierung einzuschfagcit gebenfe Zunächst Werbe bic britisch: Frageüstc verösfentlicht werben, dann werte die R gierung vorsch ag:n. an Deutschland ein: Antwort zu lenden, in der der Vorschlw; betreffend die Ernennung einer Internationalen Sachverslänk.igenkommilfion angenommen werb? Die Regierung sei bereit, sowohl für die (Ernen­nung einer Kommission als auch die Einberu­fung einer Konferenz einzutreten auf der die Frage b?r interalliierten Schulden und bco Wiederaufbau« Europa« er­örtert werden könnten An eine Entente m i l Deulfchland. von der in einigen Kreisen bic Reb' gcmecn fei, fei nicht zu denken ®beno- trxmig Wunsche die Regierung Frankreich zu ifo- liri ::i, denn sie hoffe, datz fic nach weiterer Er­wägung doch noch die Möglichkeit einer Zusam­menarbeit sehen werde

Antworten aus dem Pariser Blätterwald.

Pari«. 8. Juli. (WTB) Der .TempS" letzt im Hinblick auf bic bevorstehenden Erklä­rungen des englischen Premierministers fein: Po­lemik gegen dös. waS nach bet Stellungnahme be. englischen Presse voraussichtlich ben Inhalt biescr (Sitläiungvn bilden werde, in verschärf­ter Form fort Er streitet der ötfcntlichen Meinung in England gegenüber der Besetzung des Ruhrgebiete« jeden spontanen Eharakter ab und erklärt die der englilchen Wirtschalt au« dieser Besetzung erwachsenden Schäden s>'. niche

vorhanden Den Boilchiag einer Abfchätzun her deutschen! 3 a b l u n g «1 -i I) l g 11 ' durch em internationale» ö i : m I ? aut dem bic englisch: Prcs': b tobt v.rsnä! als flagrante Verletzung >e ? Z > le­bens Vertrages 'n b,»rn'::in.f-n .Eemps" ld)li<ft: lleb.r .ugt. Ni" >.i- V '' Intcrellc Englunds mit denjeuig-i ; ml . .1 übereinftimmt und bah c.nc h.iii' '«! -) n. <!>' Union das piaktilch: Mittel itz. u1:; i n b. > >. Zulammcirdruch Remedur zu fd 'n. i. e.u" t öle lranzölilche O e t f e n 111 dl c i t v - eng lif eben K »rbineIt owe I > b t ä t #e i llärung Diel: ihre ' ' *. >7

viellcicht enttäulcht. ab:> itz-e ')'i' i' > ' > damit nicht erlchütteit werden Ze »r'" 1 qitfic von allen Seiten heb Imu c i. iiuv » fl " r ba; Frantreich b.g ifi.u, baf< le n .'.m-o 3:t' - elfe aus bem Spiele liebe, »vi: ec -V in : vergangenen B>vch: n-ieber einmal I; n ,i>'-> gelpr >k>ca Ikib: Die Drohungen v 0 n I» 1- - I c i t ,t des Kanal« sind es ö.e .inj , n.t Qiadröcnfen geztrmngen balvn

Gustav Her r > bring', unier i*e: ieber'ch .Vordem vru ch!" lolgcnbe Brr'chl i k könn­ten nicht Frankreich und B:igie.i r 1'' lidi <? >> erklären, lei Qinftellunij des passive;' - ftünt eA loiort m ner an' 5\0n!i ptbr ifj i ihm.-n deich.änkten. unlichtbarcu Besetzung ni.ü'.l- :;e i : Könnten lie nicht Deutlchland ein l-nig.-ree M->vi- Irrtum 3,iigciteh:ti? Könnte nidit ?.11 b '.cgiening ihrerseits zu Duniten Deutschland.' auf denjenigen -Seil ihrer eige:'.;i Ford: u.iaen i. zichtcn. den sie aufqcben zu lönn: i qi u " ehr de.'b.'ll' von Belgien. Italien und ,v jnfr.'i h <n I, c'".t mit ihre Kräfte . d . rtc:gur- Opfer zu verlangen? Könnte -richt Enaland au1'. dem versprechen, bet Abiaus d:4 Riora'n.una* - und wenn Deutschland bic vorgesehenen Zahl» - t nichi ausgenommen hat. zusammen mit Fi.inlrei.b und ben anderen Alliierten die F.il'til'.t. B. werfe und öilcnlxihnen in den Rbeinlanhcn zu beschlagnahmen, um sie gemeinsam m betreiben "* Könnte die englische Regierung fchlieblich nicht frrntan den militärischen Garantievnkt unter­zeichnen. so datz der Revanchcdurft der deutsche Militariften lich beruhige und «le verhindere, die äutzerlte Dollbeit zu begehen? Wenn England ben Zianzvsen nicht einen ehrenvollen Vergleich bie­tet könnten dann nicht die Franzosen die Initia­tive ergreifen und ein Angebot machen?

Keine längere Absperrung des besetzten Gebietes.

Berlin, 10. Juli. Vach einer Meldung herVvfsifchen Zeitung" au« Köln teilte die Interalliierte Vh e i n l a n d k o rn mis- s i o n mit, daß die V e r ke h r « s p e r r e mit Ablauf von 14 Tagen Dan er iht Ende erreichen wird, so daß von diesem Zeit- punkte ab die Paßbestimmungen tote vor dem Eintritt der Sperre gelten.

Reichskanzler a. D. Wirth beim Papst?

Pari«. 10. Zull. (WTB.) H'vaS be­richtet aus Vom. man nehme an. daß der ehemalige VeichSkanzker Dr. Wirth vom Papst in Audienz empfangen werde

Die feindlichen Gewaltakte.

(9eifclunhme, Answrifnngcn. Verhaftungen.

Au« Gladbach irnb gemeldet Laut einet Verfügung der Ortete.nma. baatuv muffen vch 4 8 hiesige (Bürger al Geiseln stellen, bic auf ben Zügen von '5 ibba.t/ nach Ober- häufen ÄS Sich rung m:{gef:;f,rt

Der tiehcrig^et.Utcitivtev d s Regierung«- piäsidenten m Dusfeibors. Oben.c.i uig '. rt Dr Tei ivieb, bet am Samstag von d:n F-. r. ?.oten frftgenommen Wurde, ist a u « g c W i e I e i und ins untesetzte Dehi:' geb:at i '.^n D jetilgc ftcllixitrctenb? 'Regiera"2-. Cberforftmeiiicr Freihert von2In::l tagen.

Aus Anlatz des in Mainz i jigelomm Sabotageaktes .vurben ausgew > . I: n An mann Dr Falk, der tozlaldcmokt-nN! Pa , frfretär 5 t : i t a g der t3eftial iila.il Ginil Kup f e i h c i g und C'uftUiat Veloi)

3n der ^.'cht auf den 7. Iuli find Mannheim l.'i Gilcnbahning n :r R o l L Rottenführer Tiner. Rattenauilehcr ErlI u- Gehilfe Walter wegen CDctLiinge.i? von <? bälleni in das befehle Gebiet veiHasIet wo den. Gin gröberer Geldbetrag wurde hierbei ic fchlagiiatzmt

Neue Wrrkbrscvi.ng,

Dortmund 9 Zuli. iWTB > Di: T-

meni<»" melde; Das Eisen- und Stahl werk Hösch ift gcflcrn onrmittaj g g:.i Den ben Franzos-n mit grobem militari'1 Aufgebot txfetzt worben Einig? I ' B: find verhaftet, irnn abrr wieder '>.< art-1 ' worden Durch bic Bcscy'-ng in r.unm h. .*> id) di? Äof.l:a>ufuhr von der Zech? ,K:.s:rstuhl II" 'ertu.iden. 3nfofgebef!en lemmt La-, Eilen- und Stahlwerk Hösch in absehbarer Zeit zum S. I'-

Defiern Drrmittog tourbm. nach der ..Rh: n - Wests Ztg ", Teile berThylscnfchcnWk.ke besetzt SS Wurden Tanks und Pan^-rwagci ausgefahren Auch die Friedrich-Wil­helm s - H ü 11 e ist morgen« besetzt worben. Die seinerzeit ouffleriffenen Schienen auf der Hütte wurden wicberbergeftellt zum Absatzren von Kotz»