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ttrfdftini i«glich, obfc« Sonn, und 3,lrr,09e. mitberSametagebeitogr ®ttb<nrr5ainilicnbläitfT vocht» v»i»o»pr«I, 37iniaiarb u. 3Tli0tarb. Ulorb Irdgedotjn, auch v. 3lt$t«r1a.«intn tinjtln. 'flemeient tnfolgtböt tret ®tn>al1.-atrn prech- rinfchlüss« fii bitSdjnft« Itilunn 112, fit T erlog und <L«IchLsl,st»lI, 61. ynldjitfl für Drohlnach.

i idjitn. lejtlgtt

PelfOtdUilo:

i ranftirl <u M. 116«.

NS. Zahrgang

voimrrda-, 8. ttoemba 1921

GietzemrAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

vnickd Vers«,: vrLhffch« UUfversitäl, Sich, inö Sleie6rid(-ti H. £aegt in «letzen. Schrlftleitvn, neö «eschSflrffele: Zchultzr^e 7.

Iiu(at nn liitiiti ftrbh Iag*«nnee«T bie fxm Rod, «mag vorher ohne jede Oe»tnbll*httt. Sttllfil 1 mm (It

njflqtn 0.27 mm rett» teil (Bninbjabt 68 DUl. <i»»».70JJL, t. Rdilime Snj«lg«n o.70m n drttie 228 x 130 MM. Schlitz«! Vlatzvorfchnsl iOi, Me|. schlag - b«ro>U »örtlich jur PolIHM u. ^«ulltton: vr $ri*br 1BiU).Enng«; für den ubaatn I«iL Emst Bluml<>«tn; für den Injiigfnltd yan, Sack, lämili ch in ®iegte

Die Einlösung der Papiermark.

rteue Notmahnahmen: Nochmalige Erhebung der Devisenabgabe. guckerausfuhr zur Devisen­beschaffung. Ausgabe der Rentenmark. - Einlösungskurs der Papiermark noch nicht bestimmt.

Berlin. Z Rvv (WTB ) Um die zur Be­hebung der äubcrften Bot de« Boltes nötigen Den,km für die Einfuhr de« unentbehrlichsten Gebern«bedarf«, insbesondere für die Detreide- unb Fettzusuhr zur Verfügung zu halten, bot lich die Reichs regierung trotz der schwersten Be­den len enifchlossen, bi« Bernsenadgode auf ber ®naabiege brr Drotversorgu-gsabgabe |»fort «och ebnnal zu erhebe«.

Bl« Degenleistung trurb die neue Gold- Anleihe gewährt werden Weitere Devien tollen durch die Ausfuhr einer beschränkten Menge an Zucker beschafft werden Bie Bot de« Bolles zwingt zu diesem Schritt. um durch bie Ausfuhr Devisen zur Beschaffung von De - treibe und Fetten zu erlange» Die für den Berbrauch an Mundzucker unerlühltche Menge bleibt im Inland Beide Mahnahmen werden eine wefentliche Entlastung des Devisenmarkt e« herbei führen Zur vorläufigen Festigung des Kurses d--r Papiermark und zur dernnächsligen Herstellung eines festen Verhältnisse« der ^j)api. r- niart zu einem wertbeständigen Werte hat die Reich«regicrung ,n Ergänzung ihrer bisherigen Entschlieyungen folgendes befchlv'len

Alle Vorbereitungen sind getreffm worden, damit die Beuten bank mit der Ausgabe der Beuteumark am 15. Ao Vern ber beginnen kann. Bon dielen, Zeitpunkt ab wird der Bedarf des Reiche« nicht mehr durch die neue Herstellung von Papiermark gedeckt werben Die Papier- marfmllalion wird damit ihr Ende erreichen Die dann festslehende Menge an Papiermark fall gegen Moldau leihe des Reiche« ein« getauscht werden können Zu dielen, Zweck wirb einer besonderen Stelle eine mit Sicherheiten iiusgestattete lIoldanleihe des Reiche« zur Der- 'ügung gestellt werden

Der Äeifl, zu dem die Papiermark zunächst e«gelöst werben soll, wirb festgestellt werden unm Ittelbar nachdem die Aeutendauk in ^rast getreten ist.

De in der Renlenbank-Bervrdnung vorgesehene Möglichkeit ter Einlölunq non Reich«tchitza,a>et« lungvn mit R en « >m.>ik bleibt daneben belieb'., Dvnnil bleibt zugl ih die Möglich'eit oilen. Pa­l' e mark i, R m en mark einzuiauichen sobald die i ür «^forderliche Me >g an Ren: banlfiri er Itz7g: stellt ist. Zu d:.'-er halbamtliche > Mit' ilunq ec -tzren d e Blät'rr .veiler nach, dah di Bkeh- n »rnen >gr t.en werden lind um bi? vitalsten Lebens nie essen des d- uifche i Rolfe« zu M ihren D:e w i'e e Besch > tu,g an Deoilen lst u ,be­dingt nölig um di - zur Ernährung brr Be.mlke- iimfl noiv.v.i'.fl n Lebe 's ni'.tel ei, ulubren Wei­le-h.n muh d r letzte Rest von We.1, den die Reich«ma f noch bat ges hützl werden

Besonders schwerwiegend fiel dabei die tröst» lose ffa:e tir Buhrgediet ins Gewicht, wo werten des Scheck?rn« de« Abkomm.ns mit den Franzosen üb-« dir Wiederaufnahme d^r Ar» beit die Zahl de« Ard» ilslosen auf zw-?i Mil­lionen angr v'chsen ist, die l>om Re.ch er­halten weiden müssen.

Die Reichs egie-ung ' >-b! - tz^^ha'b nicht s o - , ort de-i ckinlo iingal.i is für die <£y,tiennjrf 'ellselten >u können i - h n'.k- r- vnn.ähed

überf.'f«« lös.- w.e qrr : a-i d"n 5 - ;e. ar. dem mit de Ru-.v-b- e R. ".emrarf b. aeni-i a r- den form di Pa eri.in.fumknu' l.. > irb. Die neue Doldanlei he. bi zu. Ein'.e'ang er P'-hietmark '"i re ; toll 0. 11 In S^nl/t n? 302 T.Lliio.-en Gold-.i. ( a ilg.legk wer:..-!,. 21 .6 der m-:n Iv ;< !,? ü man. wie b in- e>sien-

in! c!.r-, >2' Pi "..ion ^e'dmnrk zu befennnen Wieviel De i e: -:<' -n ickc > . > po, > ein f-mmei w... en. Iaht >ich iwt ich' überki, m Man denkt bi-.cn. etwa-« M lii.mcn Depoel- ,entn;-r Zucker zu ervorlieeen -D ai- - - von eiwi 80 Millionen Geldmark einbringen würde

Dir Avt wichh bie her politischen Er­legung P i;! Plünderungen und Progrvme in den le-f.-f i b-nllcn Stabil ierwln Bei lins wech- kln mit- inandei ab lufmbe von ban-iemben Menschen lauten re, >w llelt durch die S: -,k<'i .stommuiiltlilch' .mb an.i'emitllche tzehagenirn tch'üren das F. u r 3n den Familien bernä), lähmende« ön:' neu über die wnbnwltzi^ a^lle- Urnen Pieise Was ru:i die 'Behörden? Wo ist die Regleiung" RXinim wird dem Grunde ber Neuerung, dem Wäl-rungselend nicht endlich ent» tchloflen zu Leib' gegangen? Wozu bie*«« Zö­gern Tag für Tag? Wie kommt e«. dah die Parie,mark trotz der Ausgabe wertbeständigen Leide» immer noch nicht stabilisiert ist und was »iib nlit der Rent.nmarf gelchehen? Diele Fragen bewegen jeden Deuilchen der noch wach und aufrecht genug ifi. um über feine traftlok Lage rachzudenkm, Man muh ihm anlworien

Seil End« voriger Woche wird im Reichs« llnanzministerium fall unausgesetzt über bie Ein- lölung der Papieimark gegen die neuen wert- b-'ständigen Zahlungs nillel be aten Hi izugLzogen uxiten wieder die üblichen .Dachte.ständigen' die zum grössten Teil ber Finanz- und Bankwelt nngebbren und buechau« nicht da« Cfntei-cffe des Duichschniltsverbiaucher« ve-lrelen Ade. Mi­nister Dr Luther war fchtichlrch doch fo weil.

dem Äabiwii einen Umrochnungslatz oorzulchla- fl«n Die Gelegenheit war trotz aller Sorgen u.tb Aöte bie denkbar günstigste Ein Dollar gleich 420 Milliaiden. eine Goldmark gleich 100 Milli- atben Da« kommt nicht lo lchnell tauber Da« entsetzliche Rechen- unb Schreibwerk, unter dem feit Oahr unb Tag bie ganze Wirtlchast seulzk, toäte höchst aavhliuenb oereinsachl 2lder da stellen l>ch schon wieder Beb « nken ein y>aben wir bie nöligen Mittel, um den ausgerulenen Äur« bauernb <-,n»ud.il«en? Zum Umtausch gehört aus der einen Seite Papiergeld, aus der anderen Seile da« wertbeständige Zahlungsmittel Pa- pieigeld schwimmt in Trillionen-Masten hemm Ader wird es si ch wi.klich zum Um­tausch bei den Reich«kallen elnjinbrn? Wirb da« Publikum vielleicht bamu zuiückhalt.-n. weil e« aus einen besseien Äur« holst? Unb wenn nicht, wenn be. Ansturm u-achsi. wirb man nicht immer neues Papiergeld von der Reichs bank fordern, um das .gute Geschalt' zu mache.i? A.ues Par c.gelb dar, aber in dem Augenbl ck ba bei älmrechnungskurs als Zwaaqs« fui« erfläri wird, nicht mehr gedruckt werden Sonst steckt bie Znstuion auch die sogenannten wertbeständigen Zahtungsmiiirl an. u >d alles i floeiloren. Aus ter anderen Seite muh da«

werlbefländge Geld streng im Rahmen der Deckung bi'iltn Die Gol t. it.-ihe also in k r Höh? von 500 )HiHian.n Goldm.». k Umlau grld Wenn obei bie fommunalv i und inbuflri.lK-n

Qto:gclbau«fl.,b n üte d.e Deckung biaau$geb?:i? Ote- wenn w e es so.brn vorg kommen ist g.mze Pakete mit 1003 Stück 5-Dol!a. -Schatzanweifungen im Reubau der Reich«schulde.iüerwal!ung zwi - fchen den DauIchu11 lallen u.ib dort .gefunden", ober nicht abgclieferi w-rde.i? Dann gehl ho« werlbestänbige Geld sehr bald dm Weg te allen Asftgna'en Solcherlei D.-d^ ikea kamen olfo zwilchen btt Beratung des R?ichi,inanz- minifierium« mit den Sc>chcerllänbige, Man ball sich mil einer neuen Devifenorbnung. Der ReichspräsideM bestimmte rrn 5 Rovember al« Rolmahnabmen Die Papiermaik muh zum jeweiligen amtlichen Golbkurle ge­nommen werb n Also Zwangskui« bei weiterer Inflation unb nach Mast- <r>be brr recht anlechtbaren Bnlin r Rolicru:ig Mit fvlche, Milt.'ln will inn. zur Siun.: d-i bi ic xjc Ln gelchrieb-n iv.r> n imm?r noch ii .<t slivtck-- (utlsalu;:. Dazu kommen nach «i.'drre M.k . .lligki r, $> G ünk.-r ,:nd D,g . .Vto. ? i ter fcmm .'tcn Rc:i:;.'5 ,s haben cs t-m, Reichs« f.nnnzminit |,-ri übel flcnamine.i. b-iij es neue, tzvit X'lb'.ch yauweilu g ., die zu

c.i::m Bel, 'je : a.. 30? Milli. .> i Goicmark a.is- flibt Dos fei keine Siüra g b r 503 Tstillirn.-n ri.-szugeben'er Goldaak h.-. L'nbci ". Unter- Höhlung, neue 3n'lai:o.i unb ire.be auch di. Rcni.nmetl untergrübe,,. Sin ralch.-r. e'i r i5.i'- fchlust bei R.r eruii j über den Umi. u chlurs ®clbmo I Par.erg Id. u b die Lu»l U'äic von killen G. ächten gereinigt.

Annahmeverpflichtung für Papiermark.

Berlin. 7 Arv <Welts « Der Rci^spräli- terl bat schient. Ikrcrbnun^ ül er die B.slich- tuiig zur Annahme in Reichsmark b.i v3nlun?»g - ,d;3fkn erlisten

6 I ^'cr Al lchluh und die Eificklung von T,. r- liagrn ü! ei ti. Lieferung vcn IPaicn vt Tea?ir ung v i Li ung rbr nicht v « ivei » gert toerL.n. w?>! i Zuhiung in Reite

mark ersclgl

§2 Bei Prcisstrllung in auSländifchrr Wälstung ist Reichsmark zum letz' n ani'lid) in r.'din nclitrk:i Durle einer auslänt if.h.m Wat.ung -ter dem letzten nach 52 der Be.rrv- nuiig über den Hank I mit <iu«|änbi1t n Zutz- lunasmiileln und Dol!.,i-fHatzanweisuiige:i znm Dir.h itskurle ermittel, , re er errechneten X..J- einer a.i«le"difch-.'n Währung in v3ab|jn; zu neh­men. unb zwar zum Geld- ob.r Biiefk-irs oder dem da-wi'chen li.gcnben STurlc Bl Preisnellung in Golt murk gilt Al fitz 1 enilpreck n) m.i ke. Makg ibe. du st eine Grldmark nicht b h:r ale . ke» iiortamerikanifchrn Dollars bewertet werden darf

§ 3. 3m Kleinchavb«l«verkehr ist Piels» stkllunz bi OLsiänbischer Währung verdotrn. Bei Prelsstellonz in Dolbmark im KUi-chaii» bei barf bei Berechnu»z des Riichsmarkd Ira» gtt kein höherer Dollarkurs zugrunde gelegt werden, als ber auf Grund des l >tzk»n amt» liche« Berlbier Kurses für Au.zahlung Reu» York errechnete Mtttelkurs

§ 5. Gekchifie die gegen die §§ 1 bi« 3 ver- stohen. sind nichtig Die Richtigkeit tarm nicht zum Aach'eil von Personen geltend gemacht wer­den. bie bie Rich'lg^eit de« beg,au,beten Sachver­halts beim Abichtuh deS Gefchüst« nicht kannten. S§ 6 Wer den Borfchrif'en dcr §§ 1 bU 3 widerhanbell, wird mit Gefängnis und eldstraf » bestraft 3n t«1cnter« schweren Fällen ist al« Strafe Zuchthau« unb G-ldstrase vvigefehen Zur Sicherung der Geldstrafe kann da« Bermögen der Angelchuldig en ganz oder teilweise beschtagnahmt werden Reben der Strafe kann ungeordnet werden, bah die Berurteilung auf Kosten ber Schuldigen öffentlich '-ekcnntgemachk

wiid Die Bekanntmachung kann auch durch öffent­lichen Anschlag erfolgen

§ 7 Die Bestimm ing-n finden keine Anwen­dung auf Gelchitle. tncb.i nach ber Dalulalpcku- lativi^-Berordming Zihlung in au«länblfcher Währung fl forberi werden bnf

§ 9 Die Verordnung tritt mit ber Veröffent­lichung in der Proste in Kraft.

Der Reichspräsident, gez Obert.

Der Reichskanzler gez Dr Slresemann Der Relchswii sch s «mi ifler gez Koeth DerReichs- minister für Finanzen, gez Luther Der Reichs­minister für Ernährung und Landwirtschaft, gez Graf KanItz.

Die Reichswehr in Thüringen.

Weimar 7 Ro' |W B > Br« Thuri gische Piesseaml teil, mir D>e Ibütntgllcbe Regier mg ist bei den zuständigen Reg e, ungsstellen in Ber­lin persönlich gegen öic A i I des Ein­märsche« ber Reichswehr truppen in Thüringen vorstellig geworden, da hierzu leine Reian- lassung vviliege Daraufhin hat der Reichswehr- mlnliiei te. Thüringer Regierung gean wartet, der Aus.rag de« Generals Reinhardt laute batzin, Itürlnoen auch gegen ieben Einfall von Ton» den von auowart« zu fchuhtn

Er sei der Lleberzei'gung, t-ah Ne Sch tzvclizei unb 'ic Reichswehr zu die e> Rifgabe völlig ge lug.n, tat> daneben aber bewaffnete Orguntia- licnen unmöglich |inb, weil |ie eine Gefahr für bie Bevölkerung unb bie Truppen biUen.

Dieselbe Begrünbung kommt auch in folgender Bekanntmachung ber Militärbehörde an die thü­ringische Bevölkerung zum Ausdruck Zahlreiche Aillcrufc der thüringischen Bevölkerung aller Schichten zeng.m von Ge wa lttätlgkeiten ynt> ungesetzlichen Eingriffen in bat Wirtschaftsleben durch di. kommunistischen Hunderischasten Trotz des ausdrücklichen Verbot« ber Reichsiegieriing und de« beaufiraglenRliUlar- bisehlshabers bestehen diese Derbände weiter unb betätigen sich in einer Weise, bie

für bie Autorität be« Reiche« und ber voll« ziehenden Gewalt unerträglich

ist Der Mili b.'j. hlShater bes ^vehrkreiSkom- m.ir.t.3 X i >! :ni-, b.gnflrngt, im Fieistaai Ttzü- i. gen m:. Len >ni zur Veiiügnng striendeuTrup- Pen .'Ile 'T.: .ijn ihnen zu helfen, die zu. Aus« ud.'.c I uhiiig itz.tste und Ciinung iin Lande r.ö:ig sind und di e'.i,.d>,ül'.unfl der Besegle de» 3rh2b . bei i rilx,ernten Gewalt g wastrleisten Hi> i '. U'ir. te tz> - itzü. i giict/e Landespr lizei mil den staatlich n und !r.:t;nunalcn Polizeiaig i- ren nn Fici'laat Tl.üiing.i, mir unterstellt un*) c.l ält ccm mir den eiirrderlichen Befehl

Sie zu treffenben Mustnahin?» r cht n sich nicht cegen bie o-bnungSIiebend - 08"bnlf >rung, ich vertrau.' vir'mehr auf deren Mitwirkung

A:ii der J i .ic:: dcue iriru i.icklichislo« iegi'd)er Efitci'in. b, bvi li I, meiner Tiaipp- und ber yjn* te».. il' ,-i c g.g.nilelli. mil allen zur Tkriugung flel,cj:b.n Bst.ch muteln geh. och.n ux-iben 3 - (2r- fenHin:» tc.d.nxvcn dteilage, in ter 'ich der ri au ieqe. ' Tal h-r Bo'i ilriung leiindei, wird tic T uppe t?n; \.'.,iibc nid ! zur Last fallen Sie l-if'.i ihre Bcrvflegu.'.i mi' lid Die mil ber mili- -üiiftrn Lcitung Ort und Stolle be-iufiragten B lcs.lsh.idrr handeln in meinem Ramcn.

gez. Hasse, Gc. eiolloutnan:, Äomm mbeur ber 3. szarallei ie-Divi>ion

Die Rüstungen der Kommunisten.

Berlin, 7 Rcü. < DTB ) Auf ber Reichs­konferenz kommunistischer Partei­funktionäre voilangte nach einer Mitteilung von kommunistischer Seite ber Bezirk Berlin- Brandenburg

sofortige Aufnahme be« Kampfes gegen die Reichsrrzierung

wegen ihre« Vorgehens gegen Sachsen unb wegen der von Bayern her drohenden Gesghe Die Zen­trale nahm hiergegen eine abwarlendeHal- lung ein unb erklärte, bah aus dem Beispiel Hamburgs b e nolwenbigm Schlüsse zu ziehen feien. O e r 11 i d) c 2kl lonei« seien »um Schei­tern verurteilt Rach einer sehr leohaften AuS- spräche letzte sich bie Zentrale ber KPD mit ihre, Ansicht gegen bie Stimmen ber Berliner. Hamburger, sächsischen unb thüringischen Ver­treter burch

e

3n Rostock sind in ber Rächt zum Montag unb auch im Laufe bes DmnStog bi« jetzt 21 Kommunisten, darunter eine Frau, verhaftet worden Bei verschiedenen Kommunisten wurden Haussuchungen vorgenommen und weitere 23er- dachiige feftgenommen 11 a. wurde in Schukow bei Rostock

ei« Lager, sechzig Mauserpistolen «rit Muni- ttein enthalleud, aufgedeckt.

Die Unlerluchungen sind noch Im Dange Offen­bar beabsichtigten die Kommunisten, wie kürzlich in Schwerin und Reustrelih, auch in Ro­stock einen Putsch, bet in erster Linie gegen da« PalaiS und da« DerichtAgebäude gerichtet fein soüte.

Poincarö und die Pfalz.

Paris, 7 Roo IWDB> Der deu sche ®<- schäftslräger m Pari« hatte ber französischen R» gierung au« Anlah ber bekannten Vorgänge in ber Pfalz eine Rote übergeben in ber mimen« bei RrfchSreglkrung gegen da« recht«- und verkrag«- widrige Bei halten de« Denvmis de Metz Pro- t e st erhoben und der Srwanung Ausdruck ge­geben war, bah die französisch» Regierung de» Deneral be Metz sofort anweilen werde die durch den Vertrag von Rtdadle« sanktionierten deut­schen und daverifchm Hoheit«rechte in der Pfalz zu achten Hieraus Ist nunmehr- solgende Ant­wort von Poinrars eingegangen Durch Schreiben vom 26 10 23 haben Sie geglaubt, gegen die Haltung de« Deneral« dr Metz In Be­ziehung aus die politische Bewegung fn der Pfalz Beschwerde.-rhel^n zu müssen

Der Protest will di« Haltung ber französi­schen Behörden entstelle» unb fhn -» ent« Der» antwortltchkeit -»schiebe», die sie t» Wirk­lichkeit nicht trifft.

Die LchwiertgleNen denen die Psalz gegenwärtig uu«g.setzt Ist. sind kein.«weg- aus bas Vorgehen der französische Behörden zurückzuführen. fonbern einzig und allein auf bte schwere Beunruhigung, d.e in Deutschland die Folge de« passiven Wider st andeS ist 2s muh insbesondere be- achtet werden, dah die Inneren Sretanillc en Deutschland au» drr letzten Zeit die Psalz in eine unentwirrbare Lage bringen, wodurch die Be­il iuhigmtg bei psätzilch.n Bevölkerung völlig cifldii wird Sbenlo wie die sranzosifche Regie- iung sich den Vorbereitungen völlig fern« gehalten hat, bic zui Auslösung ber sepa» ia11stischen Aktion gesührt haben, unb ebenso wie sie ben Ereignissen in der Rhein- piovinz feingeOlicben ist und auch sernbleibt, ebcnscwm g Unn sie irgend ine Verantwortung Lbrinehmcn für die Entschliehungen, die in voller Freiheit von der pfälzischer Bevölkerung gcfahl wviben sind llrfirl- acnS haben beide Bewegungen keinen gemein­samen Eharaller

Indessen ist bet Wille bet Devölker»»g en» zweiselchafi Vorhand«» »nb hat sich wi«derh»lt m einer Weise geankert, daß es be» freu -ol scheu Behörde» u»möglich gewesen ist, ihre Ture ben Personen -u verschltesten, die gekom­men sind, nm sie darüber -u unterrichte»

Diele Tatsache beweist nur, bah bie sranzöNschen Tele,L<n in der Psalz, die fortwährend die Ruf- ud, Aibaltung des normalen Wirtschaftsleben« und der W hlfahrt der Bevölkerung gesichert und den ernst las len Wunsch bekundet haben, : h l « B völkcrung ihre,leit« da« normale 11 iilld.aiK'leben aulr chlerhilt ober wiederber- fkllt, Lurj: die Äoncflbeit ihrer Mahnahmen t ,# allgemeine Ikrtraua, ber Bevölkerung er- tr ibc.i haben 2s ist mir unmöglich, die Herslcl- lui g t>cn Beziehung^ zu bedauern die mächtige Fall: ren für t ie Rui, und für den Frieden ge- w.sen sind uni .« I leiben Ich bedauere die oiel- s. ck. bei, ter Rhanlaneckammission und von ber Lvtsckasterckanfer.nz gem.l «te Haltung, bie »an geLiticn beutldxn ?ehvrt'en eingimommen war» i en ift. und die den Zweck ballen, Reibungen

U i1d«n b-r Zlvill- völkerung unb unteren Tnip- i i zu schaffen eine gefahrlid)« Feindschaft brr- oe i zu rufen und fich einer Befriedung ber Sc i fte r cnlgegenzusetzen bitten, bie wir unterer» leck» im allgemeinen Interesse immerer streb, haben

Diese Antwort läfjt die Zweibeutlgkeit bei siarzöfilchei Haltung geginuber den Deparatlsten- l*uif- n b.scnb.rs . e ulich h rvartreten Die deut­sch' Beschwerde cntbult tie klare Formulieruna des Borwuris geo n t Beneral be Metz und g-egoi b.n Major Lau!« dah sie Dar den wider­strebenden Ärei«tag dec Psalz einen auto­nomen Pfalzstaat gtbilb.t unb vor bem zustänbi- g<n Dertrelee Widern« bic vollziehend« DeWalt der dayet.fchen Regierung as« in bei Pfalz n i a> t mehr bestehend erklär! hät- !en Die Rote geht hierauf mit keinemWarte e.n Dies beweist, dah die französische Regierung i-j» Verhalten be« General« be Metz und de« Major« ßaui» nicht dementieren kann unb Dill.

Die Dortenaktion in der Pfalz.

Pari« 7 Roo IWTB s Hava« gib! au# Mainz eine angeblich au8 guter Quelle stammend« Darstellung der Lage In dem Rheinland und in«, belonbeie In der Psalz. Hiernach Unb die lieber- fälle in Äailert.'auiem. Klichheinibolanben unb Ütterberfl. wie die Separatistenpuische In zahl­reichen ..n beten Orten von lanbfremben Slementen verübt worben, and zwar ist e« bfeimal Dr Dorten selbst, ber bie Separatisten banben nach ber Pfalz gezogen ha!

Man bars darauf Hinweisen, bah ber bei gische Oberftammlflar In ter Rheinland fommllfion in leinet Antwort auf ba« Prolesl- schtelben von Matthe«, in ber bet Oberfommiffa erklärt.

bie separatistisch« legierwig bis jetzt weste, rechtlich noch tatsächlich aetrfanxl

unb bah c« deshalb den Vertretern Belgien» nicht möglich sei. mit einem Bertreter btefer Regierung In Derhctnblangen eingutreten, um bk Lage zu prüfen unb einen Modus vivendi aus­findig zu machen, tote Matthes vvrschlägt, auster- dem die Tatfach- unterstreich!, bah die Sevaru, tlsten von auherhalb In Aachen et». gedrungen Barer und baff baß btn Be» orbnungen ber Rh TTrlanbfommtntrxi zuwid i rl eef«.

Durch Dir Duldung des gewaltsamen