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Mit be* tetr feowrbie zusammen arbeiten müssen □hu bar wirb ba* Leich sich flächen tonnen aul M Äredt bet Stober (Beifall bet bet Mehr bett. 3*nrf bet den Äoecetuntflen; Berbe»gung vor te Wjiften H M gibt ja auch Sünder, In denen ote n den Ämnnwnften) mtl Ihrer Pa Net et* Wie sptoten In diesen ötobern haben Sie sich über Icht«ch»e Dechandtung Ihrer Partei rach eicht bekki^-> tonnen (Cärm 6 b ÄDntnnrmfttn)

3A bebaurx da- man den Äamyl gegen den Otoat fuhrt, weil man die Parteien nicht mag, die <N »n Zeil regterwn. Jede Parteireaierung und tebe Legierung ch fo her Deschicküe ijpUobe Ob aber ba» Deutsche Leich Metbt. daS wird »poche sein, lOebdasle stürwllcd« iufiimmung 1. TVnn verbrecherische Äaiurm glauben, durch Aufreizung

®eH»U gegen den Staat QInerfennung zu fin- ben, so lehne ich e# ab, in diesem Treiben eswa et*» .eatwnaten' (beharrten zu leben Dir ha­ben genug gelitten Dom Feind, trxr wollen nicht Wbfl da« ®rab noch Weiler schaufln Bon bleiern Gesuhispunkt muh man auch

bit Sre,Misse i» «stri» betrachten und die da« öinkhretten der Leich», »ehr erforderlich machten Ich habe feine Teran- lafTvM. bet L e i ch« w« h r besonderen Danf zu Jagen, sie Hai einfach ihre Pflicht getan SeflfWßen will ich aber, bah fte toi ihrer Haltung bU »um Schweigen gebracht hat. bte da« Vertrauen ftu Leich«»ehr erschüllem wollten Ich möchte wünschen, bah uxr alle Me Leichswehr, die ein ChrflrunMiii bet Staate« ist hevauslassen au« dem XatHpl, wie wir auch erwarten, bah die Leichswehr sich selb- tfeuuHhdll au« ihm ,Sehr richtig!, TBIr baavchen ein Terirauensverhältni« der TeMXtoebr »»allen Parteien «ArmendeUnter­brechung bet den Kommunisten.) Sie «zu den Äom- aumtftcn) haben kein Lecht. über 3ttftrumenle de« Otaale« zu recht«, da Sie ja fcfbft sich nicht auf dt» Toben iw» Staate« stellen, (örneule Unter» bcmtongtn bei den ÄDorauntiffen >

Ich brrmche Ihnen feine Darstellung unserer Hanfifflra BerchÜltnisie zu geben Da« rapide jfaMbietbe* der chiimahmm gegenüber den Aus- pfc* »eigl. tuf) wir oh* Vlaynahmen aus dem Steuer gebiet teinrrtri Ausficht auf Gesun- bang der Finanzen haben Die Härle der Steuern ift nicht auf eln»elnt Ander aefleilt Dir haben durch Grinst vom 29 September ausdrücksich die Verückflchttgung leistungsschwacher Steuerzahler pun Lu «druck gebracht ®6 wird fich zeigen, ob lrste bem Dährung «verfall werden entgegentre er tarn durch wahrangsdefländrge« Mb Da« Rettb hat nicht nur für fein« eigenen Ausgaben "ufgHfoenwn. sondern jetzt auch noch für die Aus- *ben der Länder und Kommunen, ohne oah da« Leich ein Kontrollrechl über Me Teruxm- txmg der Gelder hat. Dir muffen hier zu einer völligen Tenberung de« Verhältnisses kvmmen. De» Ländern müssen wieder eigene Steuer- quellen erschlossen werden Vis zur Durch- fühnmg dieser grundlegenden 'Reform wird eine ÄnwttegtÄÜramg der Ausgaben nötig fein.

G« dürfeneine neuen Behörden ueb Teamten eingesetzt werden tt« dürfe» feine neuen Ausgaben ge­tätigt werde». Da« ist

die einmütige Buff aff trag de« Äabinett«,

aKb ich gfcmbe. bah auch alle diejenigen, die toi der Berliner Legierung nur in Gänsefüstchen Sm. hier aoituinen müssen, bah wir gewillt die Dinge g» ändern, um die Deriorrn« m »iederzngewinnen ®« geht nicht, das) > Ausgaben machen kann, ohne zu kon­trolliere», ob sie auch nötig find Dir können da vielleicht wieder eine Brücke bauen zu jenen BeDölkerungsschichlen die da meinen, bah die« vergebliche« Bemühen ist Die ganze Lot unserer Berhältnisfe ist der Währungsverfall Vs gibt keinen erfolgversprechenden Deg. diesen Ter*H aufzuhalten Da« Sn »scheibende ift. bah man da« QHibtrauen gegen die Zah- lu»g«fähigkeil Deutschlands Heiligt. Dazu müssen wir ein neue« Geld schaffen Ader auch das wird nutzlo« fein, wenn wir nicht MI Gesundung der Dirkschafl selbst kommen. Dazu brauchen wir zunächst die D e h r p f l i ch t des Besitze«, und hierbei werden Sie «zu den Kommunisten) keine TeranlafTung haben, mich al« einen Deserteur von dieser Idee hinzu stellen Die ganzen Vorschläge, die ich für die unmitlel- barr Hingabe von Besitz gemacht habe, find wohl da« weitgehendste, was jemals bem Besitz al« s o l che m zugernutei worden ist Dir brauchen dazu weiter einen Gingriff in die Pretsbllbung, die bei un« unerträg­liche Formen angenommen ha l (All­gemeine stürmische Zustimmung ) Dir brau­chen Mittel gegen eine Mvnopolpteis- HUmwi üh#T rw* Deltmarftprrid hinzu«» »» gc5t nicht an. durch Konvent tonen und Syn- bifete den Wettbewerb au« dem Wtrtfchaftstrben fo auszus cha llen wie es jetzt geschehen ist 'ttmeirte allseitige Zustimmung > Denn an die Stelle der Ausgaben, die sich in früherer Zeil die Wirtschaft stellte durch technischen Fort­schritt, durch höchste Qualität im Dettdewerb den Sieg boDen^mtagen nur die Aufgabe tritt, in KoewcMtonsfitzungen neue Prelle seflzufetzen. wo» der Zustaad Ixureinb wird, bah der Produ­zent und der Handel für den Absatz der Dar. nicht mehr zu sorgen braucht, dann ist das da« Gäbe des technischen Fortschritte« Daun hört die 3niitattoe auf, die Jahrzehnte hindurch der Trä­ger Der deu'übo, Wirtschaft war

Mtl P r t iÄmtbeetioT en xxb Stzm btfettn

hätten wir »k den TSeLtetarft erobertI

Ihn so weniger ist eine solche Preispolitik In einer Zeil zu ertragen, wo wir vor einer Ar­beitslosigkeit stehen, die in ihrer Begren­zung noch gar nicht zu übersehen ist. In einer Zeit wo tot an die gesamte Arbeiterschaft und dm Beamtortchast mit 6er Forderung nochM ehr- lei st u n g heramreten müsse«, Forderungen, die hoffentlich In freier Vereinbarung erledigt werben, nötigenfalls aber Dem Dege der

Verordnung Forderungen, die aber not- tombig sind wenn wir nicht tebenten Auges die Tereteirtnmg des deutschen Volkes zum Prin- zip erhoben wollen «Grob- Unruhe bei den Kom­munisten. Geregte Zurufe Qfrbett«ftre<fung Kurz­arbeit') Darum brauchen wiringriffe tn die Preispolitik damit nVty der geförterten Mehr­leistung die Ausbeutung durch unberechtigte Preise eotgegewrett. Aus diejes Zesamwenwirsen sollen sich die Tewtbouegen beziehe», wegen Deren totr m Ihmmt eo* Ermächtigung Denangen.

Amin fatal« Hal ein Aabtnett die Führung

Der ve.reschen Prfsiik tn schwerem Ze»! and tr. schwererer Avl übernommen M werden hat« vielfach von uns Gnrschltehungen in Tagen und Stunden gefordert, für die man früher Moaai.- 3ei« hatte Dir haben hrer em« ganze Leihe Don Massnahmen in Au-licht genommen, bas gehr nkh» mtl bem parlamentarischen Apparat, wie er «^'gezogen ist Dieses Grmächtlgung«gefetz müssen Sie an« geben (Zarus bei den Komm ihtirr der Herrschaft brt Belagerungszustände«!)

ö«r BelageruAgszsstwid da ist, liegt «n 36m»!

gurmisch« an bauernde Unterbrechung und Lärm den ÄommuTrtften. der Die nächsten Sätze be« Äan^ler« übertönti Deshalb ist der Telage- rung»juftonb verhängt? Gr ist verhängt gegen die subversiven Tendenzen. (Srneuler toben- her Lärm bei den Kommunisten, der fommnntitt- f<tK Abg. Lemmelr wirb wegen Störung der Verhängungen zum zweiten Mate zur Ordnung gerufen i V« ist ganz flar. bat) der Belagerungs­zustand fich gegen Merenlgen richtet, Me für den XcFlattb de« Staate« eme Befahr find iTbermn- hge fturmifche »rtegung auf der äuherften Linken, scrtdauernde Lufe Lügei Lüge , Unter fort- btxjembem Lärm der Kommun ' en sch.lrht der Leich«tanzler ntii dem Satze Dir Haden Pflich­ten zu erfüllen nicht nur in der Gegenwart, son­dern auch gegenüber der Generation, die nachuns kommt iStürmischer Trlfall bei len MehrhettspaNeten. andauernde« .jischen und Pfuirufe bet den Kommunisten )

Lach kurzer Gelchästsorbnungsdebaite lehnt das Haus den Antrag auf sofortige Aussprache gegen bw Stimmen der Kommunisten und Deutich- völkrsck-en ab und beschliehst am Montag 12 llhr bi« Aus«prache über die 2Ugkrung*erfIarung mb über dre Anträge auf Aufhebung tes AuSnabme- zuftande« zu begumen Aus der Tagesordnung stehen au herbem bte Gntwurfe für das Lrmuch- 'tSungsgesetz und für da« Gesetz über bte Srrich- tui.g der Dährungsdauk.

Der neue

Nelchswirtschaftsminister.

®re neue Leichswirlfchaftsminister Dr tng b { Koelh ist au« der alten Armee berDorgegan- gen Wahrend de« Krieger hat er den ung mern wichtigen Posten des er« der Kriegsroh- stv f fabtcllung bekleidet und ist für feine her- tOTca^nbe Tüchtlgteit vielfach au«qe echnel wor- ben Am 12. Lodernder 1918 wuide zur lieber- fübnmg be« deutschen Dirischaftslebrn« m den Frieden eine cberste LeichSdehorde unter dem Titel Leich «amI für wirtschaftliche Demo­bilmachung errichtet >>n> k- r st die Vcllebeauf- lr g ei öbrrt in) Haas OberfUeu n n Xoe t> mit ber Leitung diese« Amte» o.t.uut. aein eu ootag. insbesondere bte au« ber demobilisierten Armee in ba« Lanb strömenden Arbeilermasfen wieder m ihren Betrieben unterzubringen Bei ber endgültigen Legeiung der obersten Leich«, behörden im Februar 1919 wurde da« Demobil- machungsam, nicht mit in den $treu8 ber Ttimfte- rten btneinbeArgen. wohl aber fein Leiter rmt bem Tllel eine« Le l ch« m l n , st e r S bedacht Am 1 Mai 1919 trat er nach Griedigung feiner Aus­gaben von feinem Amre zurück und schied au« bem Lkübsdienst au« Diederhclt wurde er später als Trtntflertaibibal für da« LeichSschatzministeri u m genannt, ohne bah e« freilich zu einer Berufung tarn. Koeth hat bann feine Arbeitskraft der Pri­vat w i rt s cha f t zur Verfügung gestellt. beB ihn rrunmebr ber Lus Strefemanns al« LetchSwirt- schaftsrnfnister kn ba« zweite Tlbrtftenum der Drohen Koalition führte.

Die Somrtagsrebe.

Pari«. 7 Oft. (DTB) Wimfterpräfibent Toincarö hiell in Ligntz-en-Barrvis feine ange- fünbigte Lede ®r drhandelte darin zunächst die Geschehnisse im Luhrgebiet in ber bekannten llvetse 1L a hielt er dre französische Dar- stell ung ber blutigen Vorgänge in Düssel­dorf aus recht, trotz des längst erbrachten Geien- beweise« nicht nur durch iw - amtlichen deutschen Feststellungen, sondern auch durch die Berich.« englischer Korrespondenten Sodann (hm er auf die Luhrsrage im allgemeinen und auf die Lede Lord LurzonS zu sprechen und führte au«

'Welches auch immer die Männer find, die morgen die Geschicke Deutschland« lenken, wir wollen uns treu bleiben.

Wir werden fortfahr en, Bürgschaften fit un. fc« Sicherheit unb für die Leparatiouszah. trogen g» per langen.

Dir werden erst präzife Vorschläge entgegen» nehmen, wenn wir an Ort und Stelle fest- gestellt haben, bah der "Widerstand auf gehört Hal und bah die uns geschuldeten Sachsieferungen wieder einen normalen Verlauf genommen haben Ich pofte, bah mit b.c Zeil diejenigen unfetei' Alliierten, bte unsere Haltung noch nicht gebUligt haben, ste Ichllebllch zu beurteilen lernen Die Publizisten, die In ®ngianb eine demnächst erfol­gend« Tenberung ber öffentlichen Meinung In Frankreich erhoffen, td u leben s t ch schwer Ste werden ja sehen, bah die Mehrheit tn beiden Kammern die LegierengSpotttik billigen wich Drllen wir uns übrigen« unter den Alliierten zanken und nicht versuchen, uns zu verstehen ?

Gewisse Freunde sagen uns Ihr habt u n recht, euch an den Versailler Vertrag zu Dam- mern, er ist unausführbar Darum feilen wir nicht antworten

Dem, er mtausführbar ift, weshalb habt ihr cho »t e rzeichuet?-

Das schlagen ans diejenigen tot. die uns frltt- flertn? .In letzter Linie immer «tne Herab­setzung unserer Forderungen Man lagt, bah Deutschland nicht bezahlen könne, wa« es schulde, und gibt nicht zu. bah Wir durch die Luhre beietung etn gutes Mittel In Händen halten, um uns bezahlt ja machen Ttan vergisst bah in dem Augenblick. |n dem wir m ®lkn Deutschland sich für unfähig erklärt hatte, xu bezahlen, und bah es em Moratorium für mehiere Iahre verlangte Hätten wir da« Luhrgeknet nicht besetzt, fo würden wir beute angesichts des Verlangen« des Schuldner« m 11 leeren Händen dastehen Jetzt habe er aber Pfänder tn den Händen Dewitz hat Deutschland alles mögliche übernommen, um uns daran zu hindern, sie auszubeuten, aber das wird Ihnen nicht gelingen, denn es hat selbst etn Interesse daran bah die Industrie im Tu br gebt et nicht varalhsterl wird Ich glaube nicht bah es zuxsch« bem Standpunkt bc« «ngllichen Prenllermtntfter« unb dem unserigen ehren unüberbrückbaren ®e» ««njat flttU

P«V habe das fr«ktz0fsiche Programm tut Dew- M «^wickelt, »Hb ich habe gar nicht« daran jn ändere.

Freundschaftliche unb vertrauensvolle Berhand- lungen . wie blc. die jüngst mit Baldwin geführt wurden tonnen erneuert werden um die Gniente »iebet fester zu gestalten Sv bedeutsam übrigen« auch di« 'Reparation«frage ist es ist nicht der einzige Gegen st and den Frankreich unb Gngtcrnd miteinander aemr.nfam zu behandeln buben Hoffen wir bah die Legeiung. die uns am meisten mferefhert. die Teiabtung unterer Ö^äben unb dir t'iquibierung der alliierten 6<t u I b e n, halb durch gemeinsam« gute W- stchtrn glücklich gelöst werden könne Keine Lakion hat den auf reuigeren Dunsch danach als Frank­reich

Stinnes bei General Deqoutte.

P»rri«. 7 Oft. (Trio -XeL) Der Düsseldvr- **r Berichterstatter der .Chicago Tribüne" ver- st^tt. bah Hugo Stinnes. der am Freitag In Düsteldorf cinlraf. sich in Begleitung eines fron- Losifchen Offizier« zu Krupp v Bohlen ins ^efangni« begab Die beiden Tubemagnaten Blau- <erten eme Stund« Lach der Unterrebung begab fiifc Sünnes in ba« franzöfifche Haupt- quartier zu General Degvutte dem er ein Programm unterbreitet«, da« er mit Krupp im Gefängnis ausgearbeitet batte

13k bi« .Telegraphcn-ttnion" in Berlin von gut unterrichteter Stelle erfahrt, trifft «s zu. bah Hugo Stinnes sich ins Luhrgediel begeben hat. um dort

Terbanbüagen über bis Wiederauf« ahme ber Arbeit unb die Ingangsetzung ber 'Betriebe zu fuhren

Am Quai d Orsay wird bestätigt, bah Deno ral Degmitte Stsimes empfangen hat Ginzelheiten über bte Unterredung sind bis jetzt nicht bekannt geworden M.m er Härt sedoch. bah DeyouNe aus­drücklich zu dieser Zusammenkunft ermächtigt worden fei unb nimmt an, bah kern 3cuge Del ber Unterredung zugegen war Den sianzösischen Iournaltsten wurde am Quan b Orsay erklärt, Sünne« fei nicht in der Gigenschasi al« ein mehr ober weniger offizieller Senditng der Berliner Legierung empfangen worden, sondern al« In­dustrieller. der Interessen im Luhrgebiet zu vertreten hab« Der Befchlshaber der Be- laNungstruppen könne unb müsse sogar mit den Vertretern ber Arbeitgeber ebenso wie mit den Vertretern der Arbeitnehmer die Einzelheiten der Dieb« rauf nähme ber Arbeit besprechen

Der Bresikfer 'Berichterstatter des .Temps" meldet über die Verhandlungen der Luhrindu- siriellen tauch bte Herren K l ö ck n e r. V o« g e ler unb Dan Velsen hatten sich Stinnes ange» schsisfent mit General Degrutle Als man sie ge- fiagt habe, um ihre Absichten hinsichtlich ber Sachlteferengen unb ber Zahlung ber Steuern, namentlich der Kohlensteuer. kennenzulernen, hätten sie grundfähllch die Zahlung der Steuer nicht verworfen, aber den z u hohen ©teuer- I a h kritisiert

Ci« hätten erklärt, sie (bunten sich nicht ver­pflichten. die Lieferungen wieder anszunehmen, ohne sicher z» sein, bah die bentsch« Legierung sie bezahlen werde.

Lach gewissen Auskünften, die man in Brüste! et hallen hab«, könne man zu einer Verständigung gelangen, indem man zuetH die glatte Die­be raufnahm« der Sachlieferungen fordere und alsdann den Industriellen ge­statte. einen gewissen Teil Ihrer Produktion f ü r eigene Lechnung zu verkaufen, wenn etwa di« Steuern bezahlt würden Die deutschen In­dustriellen hätten sich nicht endgültig über ihre Absichten, die Arbeit wiederauszunehmen, ausge­sprochen, aber Vnan sei auf gutem Deg«

Der Rote Block.

B e r 11 n, 8. Oft. (Pnv -Sei) Die die .Mon- lagspcst" aus Leipzig meldet, fand gestern im Leipziger Vrllshaus eine Konferenz des sächsischen Mirlsterpräsidenten Zeigner mit bem thürm-

Storcks Minister Frölich stall, un der aua> Me Justiz- und Innenminister ber Kabinette von Dresden unb Deiinar teil nahmen Als ®rgebni« der Konferenz stellt da« Blatt fest, bah ber von den Kommunisten geforberte Lote Block gewähr­leistet sei. d h bah zwischen ben beiden Legierun­gen

volle etntgfett über das Znfatkirne»gehen bet beiden Staaten

bestehe Die politisch« Gntwrckelung in Thürin­gen werde sich entsprechend der m Sachsen ge­stalten

Der Parteitag der K P D in Dermar hat einstimmig ben Gsittritt in tne Legierung beschlos­sen Aus diesem Grund« sind daher auch die noch in hm irni»n Verhrtndllmgre mit brr. Sozlch- demokraten tn Thüringen hartnäckig aufrechterhal- tenen @pinbforbenmgen jetzt forlgefallen. Di« dadurch ermöglicht« Bildung der neuen ge­meinsamen Legierung ber SPD und der K P D w,rd mit größter Beschleunigung in An­griff genommen werden

3n einem Aufruf der Bezirksleitung ber grvhthürsngifchen krenmunisnfchen Partei wird der Grur.bfatz aufgestellt, bah sofort in Thüringen dieLegierung ber Derftätige, in Stadt »nb

Land" gegen bte Militärdiktatur gebildet werden müsse Die Kommunisten haben sich deshalb von neuem an bte foztaldemakraI>sche Partei mit ber Aufforderung gewandt, unverzüg­lich «tne grmemfamr Legierung zu bilden Zu­gleich haben sie ihre Bereitschaft erkiän. in An- v«tracht des iurchtbaren Grestes der Lage nd, der SPD sofort diese gemeinsam« 'Regienrng zu bilden

In Dresden ftnb die Koolitionsverhäng lungen zwischen ben Kommunisten unb Sazial- bemofroK.i auf Grund des bekannten fazialdemo- Icatischen Leaierungsprvgnamms soweit aeotebet, bah Hauplsä-Äich nur noch Pe r f on en f ra g en zu läsen sind D>« verstautet, sollen die kammu- nist>schen LanddagSabgeordneten Böttcher unb Kenner bk nächsten MinisteremWärter ver­mutlich für bos Arbeite- und Kultusmini­sterium sein Am Dienstag dürfte sich bas neue Kabinett mtl einer LegierungserklLrung bem Landtag Dorfteilen

Die bte Blätter a>etter zu mtiben wissen, sollen blc Grsahren. die durch diese pul Irische «nt- wickeiung ta Mitteldeutschland für den deutschen Gesamtfmat entflönben. ben Leichskanzler her an Iaht haben ben sächsischen M-nist-rpoLsl- dreien Zeigner unb ben thüringischen Staats artirtfUr Frollch für Montag zu einer Unter- rebuag mtl ihm nach Bersin zu bitten.

Uns Stabt unb Emiö.

Ziehen, ben & Oktober 1923.

der örtlichen Ktrchevstener.

Man schreibt uns Die fvrtschreitenb« Geld- enrwertung Hai d» ®.xingelltoc Ki: chengemeitche QMehen genötigt, btt Örtliche Kirchensteuer für bas Lechn ingsjahr 1923 auf bas Zweihunber t- lache b« Betrages zu erhöhen, ber auf ben Steuerbescheiden angeforberl wird Heber, ber die neuesten Preise, namentlich bte für bas Gas unb das elektrische Lichl, kennt, wird ba» begreiflich finden Die evangelischen Steuerzahler werden gebeten, ihre Kirchensteuer möglichst bald an die Finanzkasie ©lehre (Alle Klincki zu ent­richten, damit di« Gemeinde in der Vage ist, Oraamffen- unb ÄnxbrehtenemgeMifrr sowie t* Vergütung, für ben Dienst von hmf ©cmetnbe- fchwestere rechtzeitig auszuzahlen unb ihren übri­gen Verbiiidlichkeitre gerecht zu werben An die­jenigen. die ihre Kirchensteuer schon bezahll haben ergeht bk Bitte, bet Me hrbe« rag nach- iräglich an die genannte Kaste abzufuhren

** DefälschtcsFrankfurterSiseti« bahn-Lolgeld. Von ben feit September b 3- von ber Leickssbahndireftion Frankfurt am Main ausgegebenen iSutfcheinen zu Fünf Millionen Mark mit dem Datum deck 10. August 1923 sind Im Verkehr Falschstttcke aufgetaucht, bte al« plumpe Lachahmungen auf den ersten Blick zu erkennen, sind. DaS Papier der Falschstücke ist einfaches, Weihes Schreibpapier ohne jegliches Wasserzeichen. Der Aufdruck der Scheine ist unsauber. An dem Gesamieindruck sowie an der mangelnden ©«enaulflfeit und der Unschärfe der Buchstaben ist die Fälschung sofort zu erkennen. Stempel und Druckbuchstaben sind verkrüppelt unb schlecht wieder gegeben. Die Vignette an bei linken Seile ist ohne irgendwelche genauen Linsen im Muster verschwommen und in der Tonung einmal zu stark und dann wieder zu schwach. Die Zahl fehlt zum Teil in ber Big- nette, zum Teil tft sie zu groß ober zu Nein und sehr mangelhaft hergestellt.

''Devisenunterstützung wird nicht beschlagnahmt. Die Mahnahmen über die Devise Verfassung haben vielsach zu ter Befürch­tung Anlast gegeben, bah bte aus dem Ausland in ausländischer Valuta an deutsch« Hllfsbebürs- tige eingebenten Unter ft ühungnbeitrage ter Beschlagnahm« verfallen wurden Dies« Be­fürchtungen sind, wie von zuständiger Stell« mit­geteilt wird, völlig unbegründet Demäh § 1 Ab,atz 4 der Durchführungsbestimmungen zur Verrndnung über die Devifreerfasiung flann bte Ablieferung von Unlcrhallsbeiträgen oder von Beiträgen jn ausländischer Valuta, bk tn Er­füllung einer sittlichen Pflicht ober einer auf ben Anslonb zu ntbm.mben Rücksicht überwiesen sind, von tem Äonimiftar für Devisenerfafsung nicht gefordert werben

'* Fahrplanänderung. Don heute ad wird der jetzt 8.35 abends von Frankfurt a. M. nach Eschhofen über <S i e h e n ver- kehrende beschleunigte Personenzug 1402 über eine Stunde früher gelegt.

< Ausfall ber zweiten Klasse Vom 10 Oktober fallen bei sämtlichen Zügre auf bet Strecke Detzlar Lollar, ebenso bei ben Zügen 465 unb 466 iWerktag«! Dell- bürg Detzlar unb bei sämtlichen Zügen -wischen Ke r k« r ba sch ho f en Sam­berg bk Dagen zweiter Kloss« fort.

Boruotizcn.

Tages ka len ber für Montag. Lichtfvlelbaus Bahnhvfstvaf>e .FrühIingSerwa- chre" Palast-Lichtspiele .'Pvsi Klckchka"

Aus bem Slabtlheaterbureau witb unS geschrieben Da bi« Eröffnung ber neuen Spielzeit jetjt gesichert ist. wirb es nun an ber Teilnahme des Publikums liegen, durch guten Besuch bafüi zu sorgen, dah der Betrieb wie m früherer. uuiMiyviubri werden tnnn. Der

Vvrzüglick,« Besuch ber geltrtgen Vorstellung er­öffnet die günstigsten Aussichten Die Abvine» menl«aufforbcrung ist im heutigen Anzeigenteil vervsiretttchl. hier sei nur nvchmalS daraus hin- gewiefen. bah. To bankreswert als tbeaterfrejnb- liches Snmmungsmomenl bic an ben Obmann ber Vühnengenvllenlch«', t gerichteten Grllätungen zum Abonnement auch waren, diese für oaÄ eigentliche Abonnement nicht mahgebend sein ton­nen, sondern bah bafür besondere Abonnements- beslellungen bei bet Bürgermeisterei etnmreichen sind Der regelmähige T^eaterbetrieb soll sofort aufgreommen werden sobald die notwendigen Ergänzungen be« Personals erfolgt sind, e« tottö bereits tn ben nächsten Tagen darüber LäHereB hrfatmtgegeber, u>at»ai tuiueru Tor läufig ftno noch zwei Torstellungen allster Abonnement ge- ptant. unb zwar für kommenden Mittwoch Su- betmannS hier längere Zesi nicht gegebenesSchau- spiel .Glück im Dinkel" und für nächsten Sonn­tag bet Schwans ,3axmg«etnqjarf erung

Wettervoraussage

Anhaitre ter unbeständigen Witterung mtt Legen.

Die Leistungen der Arankeokaftea.

Betriebsart bet Allg Ort« kranken kaffe bk Stadt Giesten bittet un«, einer Erwiderung Laum »ugeben, in ber es u. a. bei tu

Die stLckstch« Mttchuwt.

benutzt etn .SachÖennet vom Qant»". um tn Li 232 des .Gkstreer Anzeigers bet ber PtL- fung her Frag«, ob bte Unkosten, bte aul jeden Liter Milch geschlagen werden, berechtigt find, die TertxU mtfle bet den Krankenkassen ver­gleichend heran- »toben, und wörtlich xu schreiben

.etwas AehnUches beklagt man ja frei ten Krankrekafsen. bah nämlich bte hohen Gebühren tn erster Linie nicht für ben Kranken (Arzt unb Apotheke» verwandt würden, fonbern for Be­zahlung ber Qtogeftrflton bet Krankenkalle Men­ten Ich führe dies befamrte Beispiel an, ua

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deutlich erkennen zu aeben, was ich bei mein« Bemängelung bet .Unkosten" meine Die Otf- sinilichkeit warn für etne recht erfchöpfende Ass-

Lande meint, bah bte .hohen Gebühren" nicht tw erster Lfote für ben Kranken (Arzt undAp»- theke) verwandt würde», fc» zeigt schrei bitfa

ftmfi dankbar "

Dir kommen dem Dräsche des 3rttknihrei­bet« um fo lieber nach, als uns dadurch ®eltgeu- heil gegeben wird, tn aller Oefsenisichseil bte darchfichtige Behauptungdes Art sie sichre Ibers t»s

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