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Fassade eine« Hauses in der Burgstraye empor sich den Weg in eine Wohnung bahnten. Die Türen zu den hinteren Räumen, in denen die Bewohner schliefen, wurden abgeriegelt und fünf Vorderzimmer aufgeräumt
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ec auf einmal: jetzt war's an der Zeit, fich davvn- zumach,-n, seine Stunde, die war nun gekommen. Heim zur Mutter, zur Mutter! Lind er rannte blindlings, ohne noch etwas zu überlegen, ohne sich Wegzehrung mitzunehmen, wie ein Toller davon — der Strafe, der (Strafe zu!
Mülheim. 7. März. (WTD.) 3n bet vergangenen Rächt ist das Rathaus besetzt worden. Die Franzosen schlugen die Türfüllung ein und drangen in die Räume ein. Gleichzeitig wurden die Bahnhöfe um«
Großer Einbruchsdiebstahl.
Berlin. 7. März. Für 60 Millionen Silberzeug und Teppiche erben- teten Einbrecher, die letzte Rächt an der
Darmn.u.Nationnlbank Demsche y<anl Deutsche BercinSbank. DiScomo Lommanbit •.WctaUbanf Tlitielbeiii. Kreditbank üeiterr. Eredt:anstair.
Ablehnung des Lausanner Friedensvertrags« entwürfe- durch die Dationalversammlung von Angora.
Paris. 7. März. (WTB.) HavaS berichtet aus Konstantinopel: Die Rationalversammlung von Angora hat den Friedens - Vertragsentwurf von Lausanne abgelehnt.
Eine Wahlniederlage der englischen Regierung.
L o n d o n. 7. März. (WTB^ Reuter meldet: Die Regierung erlitt bei der Rachwahl in Edgehill, Distrikt Liverpool, die dritte ver- nichtendeRiederlage. Haes, Mitglied der Arbeiterpartei, erhielt dort 10 320 (Stimmen, während der Konservative. Major Hills, Finanz- fetretar im Schatzamt, nur 9250 Stimmen erhielt.
Vermischtes.
Don der Leipziger Frühjahrsmesse.
gangen an ruhig, aber schwach.
zingelt.
Ein französisches Rachrichtenblatt im neu- besetzten Gebiet
D o ch u m, 7. März. (WTB.) DieFra n. z o s e n richten, wie aus Essen gemeldet wird, im neubesetzten Gebiet einen eigenen Rachrichtendienst ein. DaS Blatt das unter dem Titel „R a ch r i ch t e n d i e n st" erscheint, wird in Düsseldorf gedruckt. GS enthält Veröffentlichungen über die Beschlagnahme von Cisenbahnmaterial. Verhaftungen, Entgegnungen auf die Erklärungen der Regierung usw. Das Blatt wird auf großen Tafeln in den Städten zum AuShang gebracht.
Die „Stellvertretung" Dr. Hectors.
Sonntag Doraenommenen 1 tourte Äug. Lino )dt gewählt SS
rrntw.-DrllsseI . Holland Vonbon PnriS......
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TiranTfurt a.M- 7. März. Schweizer Sloten französische Noten Däniiclie Noten Schwebiiche No'en Hollänbtiche dloten Teuisch-Desterreich&100 Kronen Amerikanische Noten Englische Noten Hialieuische 9loten Belgische Noten Ungarische No en Tschechoslowakische Noten . . Norwegische Noten Nuumunche Noten Spanische Noten
Märkte.
Berliner Produttemnarkt.
Berlin. 7. März. Am Produkten- markt herrschte heute wiederum eine recht matte Haltung. Cs bestehen vielfach Abnahmsschwterig- keiten für die Kontrakte, und dem vielseitigen Angebot steht ferne nennenswerte Kauflust gegen- Über Die Getreidepreise erfuhren unter diesen Verhältnissen erneut erhebliche Abschläge. Weizen, märkischen 38000 bis 37 030 Mk. (weichend), mecklenburgischen 37 000 bis 36 030 Mk., Roggen, mörfifd-cn 33 000 bis 32 000 Mk. (flau), (Sommer- oerste 28 000 bis 27 000 Mk. (schwach), Hafer, märkische 25 000 bis 24 000 Mk. (schwach), Mats. La Plata, waggonfrei Hamburg 34 030 bis 33 000 Mark (flau), Weizenmehl (103 Kilo) 110 000 bis 125 000 Mk. (matt), Roggenmehl (103 Kilo) 100 000 bis 115000 Mk. (matt), Weizenkleie 18 000 bis
Aut6 fiurs Datum: 5 3. 7.3.
Berliner Devisenmarkt.
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Genf, 7. März. (WTB ) Der Präsident der Regierungskommission des DaargebieteS Raoul teilte dem Generalsekretariat des Völkerbundes amtlich mit, daß die Regierungskommisfion die von Dr. Hector angegebenen Gründe für die Vezeichmmg des Stellvertreters gebilligt rnd daraufhin ihre Ermächtigung zu der Ernennung des früheren Landrats Land aus SaarlouxS gegeben habe. Das Völkerbundssekretariat macht in einer Mitteilung an die Presse darauf auf- merksam, daß die Regierungskommisslon sich oaixn auf die Instruktion des Völkerbundsrats vom 13. Fchruar 1920 stützt und daß der Völkerbunds, rat seinerseits darüber zu befinden hat, ob eine selche vorläufige Stellvertretung dauernd w«dk yten zrursemvufe. wegenuoer oen -oot- i ^der nicht. Man nimmt an, daß d^ o ber toMtentorfe lag bar Dcdls-nmarll |
6. März Amll. No lerg. (Selb Bries 1202,- 1208.- 8927.60 8972,40 101)283,60 1QT.si6.40
mit sich nehmen wollen, die kannten sie gut, denen würde sie gebieten: „Pst, still!"
Sie verwunderte sich, daß niemand sie aufhielt. Das war doch mehr als leichtsinnig, axnn auch niemand den Dückler im verlassenen Sommerhaus glaubte, so ohne jede Wache zu schlafen.
Der Eingang stand sperrangelweit offen. Totenstille im Haus. Sie lief geradezu, klinve auf — nun war sie im Saal. Da lagen dreieam Boden Erst kriegte sie einen großen Schreck, bann sah sie: die waren betrunken.
Aber wo war der Hannes, ihr Hannes? DaS Herz klopfte ihr voll heißer Hngebulb. sie konnte es gar nicht erwarten. Vielleicht neoenan! Sie klinkte auch diese Tür auf. Halbdämmer Im Zimmer.
Hannes?" Sie sagte es zärtlich fragend. Ein großes Bett, ein rosengeblümter Vorhang — und jetzt ein gellender Aufschrei der Aebeiwaschung und Wut. Sie sprang aif das Bett zu. unbezahmt wie eine wilde Kotze — was. den Bart hatte « sich nun doch abgeschoren, gewiß der da zuliebe?! - sie riß den Feil schlafenden von der Seite der anderen weg und bearbeitete ihn mit ihren Fäusten.
Längst trat die Talgkerze auf der Tafel zum ntefergeb .amt.‘en Stummel geworden, der stinkend verlosch: dann hatte der Mond Licht durchs Fenster gegeben, bis auch er schlafen gegangen war. Jean-Claude hockte auf einem Schemel b-im ausgebrannten Kamin, den Kopf auf der Brust und druselte. Plötzlich schlug er dis Augen auf — ein rosiger Finger hob sich hinter fern Fenster, pochte da und rührte ihn an die Schläfen: „Wach auf!" Strahlende Morgenröte. 51 nb draußen begann ein Schärpen und Zwitschern, als grüßte das ganze Vogelheer einen Dorfrühlingstag.
Jean-Claude hatte nur wenig zu trinfen fe- fommen, ein einziges Ärüglcin; er war gleich hell-wach, und sein Kopf war ganz klar. Leise stand er auf. Er hatte nicht so vorsichtig zu treten brauchen, selbst ein Donnern hätte die Drei nicht erweckt. Auch niemand anders hörte ihn. Er ging in den Flur und trat vor die Haustür.
Welch ein Morgen! lieber Rächt war der Witter davvngeschlichen, Wind wehte aus Süden, Eiskristalle waren sliefende Tränen geworden, und allen Schnee, der noch herumgelegen, Jjatte bis Erde verschluckt. Rach dem Dunst des ^ruu- zimmers erquickte ihn sanft-frische, erädustende 2uft Die Vögel des Waldes lärmten, sie schrien laut: .Jetzt kommt der Frühling!" . .
War das wirklich so? Jean-Claude i)Db die -Augen. Waldtauben. Spatzen und Häher. Meisen, Kreuzschnäbel und rvtbrüstige Finke., sahen überall aus den Zweigen herum, und da, hinter den Tannen, tauchte jetzt ein lang nicht gesehenes und doch altvertrautes Gesicht, freundlich und fett auf: die liebe Sonne. .... t =
Es war dem Burschen, als streße xyn etwas vorwärts unnd zöge ihn schnell. Und nun wußte
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ufgefleltt. Der Tenan-itr )renb die beiden andern -Hielten.
9 Meinten.
rz. (Dolfs) 3n'M m'Mtebmber Land» Dersuchsstativn fyurtdtag des bete raten . Forschers Geheimrat tng. h. c. Paul Dag- Festakte begangen. Wf dn die Degrühungsan- >ah eine Paul-Dag- l«t lei.
e von zahimchrri öe> Forschers 200 Wil' rrsügung ^«llt mrdvt tung soll die SortIM irnie MMrs gemb^ Präsident lieb. ein wichen und als offizielles auf Bronze'
■n zahlreich- die gesamte l*rt-
M^lrie sotoie die AchlchaleWäMasche chen lassen.
Jltrtbe und Schule.
DekaualStag Grünberg.
t Grünberg, 7. März. Unter dem Vorsitz von Devon Röschen tagte heute hier der erste Dekanatstag, der nach dem Inkrafttreten der neuen Kirchenversassung zusammentrat. Er wuide durch eine Andacht von Pfarrer Steiner- Ehringshausen eröffnet. Rach Konstitution des 1 Dekanatstages gab der Vorsitzende einen Bericht über die kirchlichen Ereignisse in den Dekanats- I gemeinden feit der letzten Tagung. Der Bericht zeigte eine ruhige, im ganzen günstige Lage auf. Er wurde einstimmig gebilligt Ebenso fand Zustimmung der Jahresbericht des Srziehunas- veveins. Hier trat insofern eine Aende- rung ein, als Dekan Röschen, der 35 Oahre lang den Erziehungsverein in uneigennütziger und musterhafter Weise gelei tet hatte, Vv,i dessen Führung zurücklrat. Die Konferenz der Dekanats- geift liefen wurde bevollmächtigt, einen neuen® - schästsführer zu ernennen. Die kirchlichen Wahlen hatten folgendes Ergebnis: In den Dekanatsausschuß wurden gewählt: Bürgermeister Ran ft-Grünberg, M Lein-Dlei- deurod, Bürgermeister Reed- Riederohmm, Bürgermeister Immelt-Freienseen. Ihre Stell- Vertreter sind: Bürgermeister Reeb - Hattenrod, Bürgermeister D r ä u n l n g - Fien ungen.Dürqer- a'elfter Becker-Redrg minaen, Dürgrrm iiter Weber- Göbelnrod Zum Dekan wurve wieder- gewählt Pfarrer Röschen- Freienfeen, Stell- revtretcr wurde Pfarrer Georgi- Ermenod. Die Wahl des Stellvertreters für beide im Dekanatsausschuh fiel auf Pfarrer S c r i b a - Wetterfeld.
Statist-scheS auS dem Dekanat Nidda.
•• Das Dekanat Ridda zählte in 36 Gemeinden in 1920: 18 512, in 1921: 18 716, tn 1922: 18 798 Seelen. Don der Landeskirchs getrennt leben Ende 1922 : 7 Altlutferaner, 2 Deutschkatholiken und 4 Baptisten. Uebertritti zur evangelischen Kirche kamen nicht vor, bagzgen traten zwei Personen aus und zu den Reu apostolischen über. Die Zahl der bürgerlichen Eheschließungen betrug in 1920: 313, in 1921: 232, in 1922 : 217, darunter waren 3 in 1920, 10 m 1921, 5 in 1922 mit Katholiken, denen sämtlich die evangelische Trauung nachfolgte. Die Zahl der Geburten betrug in den letzten drei Jahren: 453, 470, 398 Darunter waren aus Mischehen: 12, 13, 6 und uneheliche 13, 9, 9. Getauft wurden in diesen Jahren 444, 468, 422 Kinder, darunter 21, 30, 46 In früheren Jahren geborene, 5, 1, 1 ungetauft gestorbene, 11, 3, 6 uneheliche Kinder, aus Mischehen wurden 7, 12, 6 Kinder getauft Taus- und Konfirmationsverweigerungen kamen in dieser Zeit nicht vor, auch wurden keine ungetauften Kinder in die Schule ausgenommen. Konfirmiert wurden 360, 380, 348, darunter 2, 2, 2 aus Mischehen. Es starben 298, 210, 225 Evangelische. 302 , 212, 225 wurden kirchlich beerdigt, 6, 2, 5 Kinder nach Herkommen still zu Grabe getragen. Der Unterschied der Zahlen ergibt sich daraus, daß der Ort des Todes und der Bestattung nicht in allen Fällen der gleiche war.
Die Gesamtsumme aller Opfer und Kollekten im Dekanat betrug 1920: 102 213, 1921: 133 089, 1922 : 998 913 Mark.
Sd)luB» Schluß. Schluh- Schluh- Kur»
Jean-Claude war noch nicht lange nach rechts gelaufen, als von links her eine Frau fern Hause zustrebte. Sie ging langsam und müde, aber doch war ältzgeduld in ihrem Schritt
Alm drei Alhr morgens war Julie Dläsius aufgebrochen, sie hatte erst noch einmal das Hänneschen getränkt, alles weitere würde die alte Frau schon besorgen. Don dem letzten Zusammensein mit ihrem Krämer-Jakob hatte sie nicht die Freude gehabt, die sie sich versprochen hatte, auch war eene große Alnrufe in ihr zurückgeblieben: lichte er sie auch wirklich noch so? Es war ihr gleich nachher in den Sinn gekommen, als sie faul und verdrossen bei der Wiege saß: nun ist er dir so nah, daß du ihn doch bald einmal besuchen könntest, das Haus im Wald findest du schon. Er hatte es ihr beschrieben. Wenn sie mit dem Morgenrot auszog, konnte sie mit dem Abendrot wieder beim Hänn-es-chen sein.
Wenn sie es sich nicht so herrlich ausgemalt hätte, ihren Hannes noch im Morgen schlummer zu Überraschen, so wäre es ihr doch nicht gegluckt, den Weg in den paar Stunden zurückzulegen. Aber wenn sie nun an sein Bett trat er hatte da gewiß ein warmes und weiches —, sich aber ibn beugen konnte: „S^anneS, ich bin's, dein -duI- ct.rn." dann war alle Anstrengung vergessen. Placken-Klas und Dackenbart-Toni, die er hatte
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47o Dergleichen B'/V/o Deruieichen Win Dergleichen Difch-Svnr- l>räm.-Anl.
4'7, Preußische Konfol»
Unter -em $reil)eit$baum.
Roman von Clara Viebiz«.
58. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)
Es blieb ihm nichts anderes übrig, er ließ sich hinab hx den Keller führen; alle brex begleiteten ihn. Da zeigte er ihnen denn dxe Stelle an der Wand, dahinter er seine köstliche Kreszenz, aus Angst vor den Franzosen, eingemauert hatte wie eine Rönne. Placken-Klas bonnerte gegen die Wand mit einer Art. daß die Brocken flogen, Mörtel und Sand spritzten. Bald gähnte die Höhlung, das Fäßchen lächelte die Gierigen an.- ilnb nun gaben sie sich des ^öjtlbfen bin mit einer Inbrunst, die ihresgleichen suchte. Aus der Verzweiflung, mit der Joseph Gfoinger trank — alles wollte er doch anderen nicht lassen —, war bald eitel Verzückung geworden. Er spitz« die Lippen, schlürfte mit seligem Augenoerdrefen und hatte binnen kurzem ganz vergessen, wo und mit wem er trank. Er hatte zwar tn einem lichten Augenblick noch einmal an seine Rede gedacht und versucht, die .an den Mann zu bringen, mit Stottern und Schlucken gelang es ihm aber nur bis- Es ist leichter, daß ein Kamel" — da hielten Placken-Klas und Backenbart-Toni ihm grölend den Mund zu und Huben mit Liedern an, die er sonst mit Entsetzen von sich gewiesen hatte. Heute stimmte er mit ein, und da er den unflätigen Text nicht wußte, fang er immer: „Kala - lalala.“ ilni> wurde so gerührt über den schönen Gesang, daß er unter Schluchzen erst den einen, dann den anderen umarmtL Es dauerte nicht lange, so lagen sie alle drei fi^ndschastlich umschlungen unter
Berlin, 7. März. (Wolfs.) Börsen- stimmungsbild. Rach den starken Kurs- rückgangen vom Montag ist heute an der Börse eine ruhigere Beurteilung der gesamten politischen und wirtschaftlichen Lage ein- getreten, wozu auch die eindrucksvollen Dar- I legungen des Reichskanzlers beigettagen haben. Das starke Angebot aus den Kreisen des Publikums und deS Warenhandels hat jedenfalls aufgehört. Wenn auch verschiedentlich noch Verkäufe, besonders am Montanmarkt, stattfanden, waren sie doch nicht umfangreich und begegneten, wenigstens zum Anfang, gesteigerter Kauflust der Börsenspekulanten, die bereits verschiedentlich Deckungen und Rückkäufe Vornahmen. Die Kursbildung war uneinheitlich. Es überwogen zumeist Abschwächungen von 2000 bis 3000 Proz. und darüber, die sich später allerdings etwas erhöhten. Demgegenüber blieben die Kurserholungen ungefähr in dem gleichen Ausmaß in der Minderheit. Die am Devisenmarkt nach langer Stagnation eingetretene leichte Kurs- I senkung bewirkte für Valutapapiere, namentlich für Ungarische Goldrente, Canadas und Otavi, bei wesentlichen Einbußen ein erneutes Anhalten der Verlaufsneigung. Heimische Rentenwerte wiesen eine verhältnismäßig behauptete Haltung auf. Bei der bestehenden Zurückhaltung nahm das Geschäft einen größeren Umfang wieder nicht an. Für die zu Einheitskursen gehandelten Industriewerte überwiegen die Verkaufsaufttäge.
Frankfurt a. M, 7. März. Börsen- stimmungsbild. Die mit großer Spannung erwarteten ErNärungen des Reichskanzlers vermochten auf die Stimm ing der Börse keinen Eindruck zu hinterlassen. Am Effekienmartt machte die Abwärtsbewegung weitere Fortschritte. Die Einbußen im freien Verkehr betragen 2000 bis 3000 Prozent. Am Rentenmarkt lagen Auslandspapiere schwach. Von Bankaktien lagen Oester- reichische Kreditanstalt fest, heimische Anlechen nachaebend. Montanpapiere erfuhren zum Teil erhebliche Kursfenkungen. Ein wetterer Rückschlag trat in Metall- und Maschinenfabrikaktien ein Ebenso traten chemische Werte mit niedrigeren Kursen tn den Verkehr. Zellstoff- und Zacker- aktien erfuhren Kurseinbufe. Gegenüber den Vor-
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Den Tag hatte sich die Julie anders gedacht imd auch ihren Heimweg. Finster, das Gesicht hart und blaß, trieb sie den Mann vor sich her. Der mußte mit. Sie hatte ihm nur soviel Zett gelassen, wieder das Wams des Krämer-Jakob anzuzichen und das Tabllett umzuhängen. Die wilde Wut, bx der sie ihn geprügelt und das Weibsbild an seiner Seite gekratzt hatte und gerauft, daß die Locken flogen, war umgefchlagen in eine eilige Entschlossenheit. So etwas kam chr nicht noch einmal vor. Jetzt blieb sie bei ihm, überall und immer und ewig! Fortsetzung folgt.)
Leipzig. 7. März. (WTB) Auf Messe ist die E i n käu serschas t in Branchen der allgemeinen Mustermesse auS bisherigen Zurückhaltung b era .1 6 getreten, und zwar dort stärker, wo ihr größere Preisnachlässe der Aussteller die Anregung zu Abschlüssen gaben. Ein Beispiel für die auf Wiederbelebung der Kaufkraft abzielende Ermäßigung des allgemeinen Preisstandes bis zu 2'5 Prozent bietet die deutsche Echuh- und Ledermesse, deren Vorgehen auch in anderen Branchen Nachahmung findet.
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irooo M. (fta). auaowneit 20000 am (flau). RapS 90 000 Mk. (stetig). Leinsaat 90 000 Mk. (stetig), Viktvriaerbsen 60 000 oiS 70 000 ML, kleine Erbsen 50 000 biS 55 000 Mk., Futtererbfea 30 000 bis 35 000 Mk.. Peluschken 75 000 bi» 85 000 Mk., Acker bahnen 35 000 bl» 38 000 Mk., Wicken 60 000 bis 80 000 Mk., Lupinen. bülJ 50 000 biS 60 000 Mk., gelb 70 000 bi» 95 000 Mk-, Seradella. alt 75000 bis 90 000 Mk., Rapskuchen 26 000 bis 27 000 Mk., Trockenschnitzel 13 000 bi» 14000 Ml. Rauhfutter: Weizen- und Roagen» st roh. drahtgeb. 17000 bl» 18 000 Mk.. Haserstrvb, drahtgeprcßt 13 000 bis 14 000 Mk., Stroh, ftrofe feilgcbünbclt 17 000 bl« 18 000 Mk., Wiesenfeu. gut, gesund und trocken. Vormahd 20 000 bi» 21000 Mk., Rachmahd 19 000 biS 20 000 Mk. (Soweit kein anderes Gewicht genannt, verstehen sich die Preise pro 50 Kilo.)
Frankfurter Getreidebörse.
• Frankfurt a. TL, 7. März. Weizen 80 000—85 000 Mk., Roggen 78 000—80 000 Mk., Sommergerste 58 000—70 000 Mk., Weizenmehl 140 000—175 000 Mk., südd. Spezial, bei Waggon- bezug ab Mühlenslativn Roggenmehl 110000 bi« 120 000 Ml., Weizen- und Roggenkleie 40 000 bis 45 000 Mk. Tendenz: flau.
(In einem Seil der Auflage wiederholt.) Gewaltakte der Franzosen in Mülheim.
Sichel Zellstoff Waldboi ....
Zuckerkabr.Fraukenihal 10201"-10(X)l ^uckerfabrikWaa.äuiel 11600,-10000,
41001—1500ir-OV—— 6'20 0,-170 ü—6030 -^50f,0:),— 6900,- 5100,-
7500,-750).- 7000,- 8000,-
7700,-8000,- 7200,- 8020,-


