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<73. Jahrgang

Sttitag, 7. September (923

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Nicht ein Stein vom deutschen Boden!

Reichskanzler Stresemann vor den ausländischen

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-")cu!c tzandclf « fiJ? >!.. d:e barum, ob oe enfclid? zum u>ti!li^.-n men fann ober ob für ba« bi-utldx

ini: Aiimiitct, meine iSltcm zu txikufli.cn unb intd* nid t bclkn zu iicixi: ir-i* in m-inrin Wut. in meiner Jimilic. -'n ncircin Hainen a:t Wioficmtfr

teefo.

BT. um.

derüche Helf Trieben kvm- Volk

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unbxn. 3:aber unb ber Beinen

Cnieutc anbctcrfeiK. abzufchivächen.

ein i>öb.-ie#. ein für und ciiifli. ifl in bic Ding.-, bünknb? Mensch, de. ba

A*ufc trieber Tr*)t frdfiiqcn unb b;: ;cn 6 5) 6.«Staat Crfacrcnc Miliia Öen et* bcftätiqen: Tie JtigoJnven i

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.ronten, 6fon>enen) find gme SolOatcn. Die Serben heben im De.'kkriege m 'brmale über« rafü enbe Liege über bie Ceftcrrcith'r davon» ii-ir.igcn. an beren Alpengrenzwall sich die " i .ifiener haqcacn llotS blutig? Köpfe Hollen.

Der Stand der Währungsreform.

iLievfot l®!i t >«<? b unb b-er lid> f» >:.st, gl ub! ber

fieb! mii :,:ti M. k Ci 'et Ding.-. Ti " <:t

einem n-uen wie b:.-k»

meines Volkes.

(umuicr. tie gtche Tkrca.iflcubcif meine-

leaetie« oo t -In,:.atu ft* bl» InqeinemRcr b.. 3« Jled)mirtag ootl>t. obntfeb« 'UtrbinOlufibci1 Prtti flh 1 mm höhe - Xn|»iMno 27inm'Bteit< oril 80000IR ,auin>o*i* iOOOUOnt.f Uthlame 3 r. j f. 1 c i von 70 ni'ii Ktriit 3S00u0'W.,ptati. or|d>r|t2ü , Ausichlag

Tnintwortfidb fttPoluih u TWuiOelon Dr (V*i»bT '11 >b,.2ang«

leben 12n finb bi. Sh.j-m en«.-n «cf» qcblieixn wie sie einst aai.n? T?o i't b.-i IS ,-dc d.-i eine lange Gntaidlurg bei Tölkr fle.:äbileihet auf

m. 210

ffTWemt 'Sgt'ch, aftet Soww. unb Jet en a^*.

Pressevertretern.

bin jcbctm.inn fei: bauen tonnt.-, fo rat, er fi]Ci könnte 3d> w14) tr .be bi.' nk t i

3-ib:e in Frieden leben ' Dicke« . il.t.

lenem, bad ® o c t b e t:i bem l.h.-.t t..>:,(

,ii schmäl: -n unb bic Tröffe nicht zuzuge fkhen. ben Würbe ich onfch.-'t ale xm.inb. b r

kommt uns bickr Mensch per, a.-mdkn an bem OecLirf.-. daS Übci .Xjpaa baclnb. al* - Tka» und Menfch.n. a.aS ist Tolk. ux>3 ifr Ciaat. maö it ein -Sell brr <3rbe unb brr M nschh st'. in.-un -in (Jrbftof; alles ,uf^mm«iibicd>.-1 Inftt. n a* nt.-r Satrbunbate gefch,lf.-n haben TJae tun' b ftrtn unf.cn. was li.tb bi. ty.itmü.ic ces M n

tc:..-n non 3h.i .i d..- Viel eich: nur b-.i? neu

unsere 5) a n b gegeben ift 3n einem f:nb wir noch Herr unseres Lchickfil«. ba« ift

das Verhältnis der Völker unlercinanter.

liefet Tcrfiöllni? b.-r Tolker, t i# auch b'i-d) b.itf (SrtbelKn <iiu« grrß.ii L'.itltic.ics rif-hiii- kit worden i't. das at.r h u: un# nnd- fein - Stöbe fübkn lafjt Wenn wir »ich in bei viqc linb. ibivi Herr zu werben der '2kachwirsuag.-n. t ic aus bicf.n fliehen Serftörungcn ber Mc.it t:> beit yurüdgebli.btn find, ich meine, tieicn..-,--! ttiürten iich vrftk. nimen irr.n, die ba glaub n . if; n H in 3citen lud g r normaler önlwldelung Zer Völker leb.n Mich dünkt, ile w.nn tie Seit, in der wir leben, nur einer .{-it in der TPdta.-- schichte thrgkid>tar ift, nnrni-f der ,'Zeit r fianzöfischen 2t e V r f u t i n n lij zum 2? ncr Krnqrrh. bi? mit der CKcV'Inlion b a mn unb über tie Weltkriege zum Jricbcn führte Diesmal war bic Ttcnclution and. rs Mit bem Valkankrieg b gann bi.- grob? mifikirische Srpln- fion eines Zeitalters. Sie führte zur Tcrrolutian unb vor uns hebt daS Fragezeichen

Wann kommt nach Krieg anb Tevolotion bet Triebe?

Sell es abermals 25 Zrbre bauern, ehe bie TB eit bch ttneber zufammcnfiab-t zur trieb ich-n Dntwick- lung bes Menfchcnq.schlecht- r»b-r tollen wk c''c kbigkich Obieftc ber groben Erschütterung bleiben, bie über Sumpa hinaus unter soziales unser politisches unb unter geistiges Leben leitet? Däu- tchen wir un» nicht barüber Da» Zeitalter, in bem wir leben, ift ein Zeitalter ber Revolu­tionen. ein Zeitalter ber f oktalen Re­volutionen 7li: würbe fo in ber Menfch' eit gerungen um bic Dcbankc i bei Sti it-form unb ber StaalSfübiunq. nie h'b-n b e Älaf'ci lt> mit­einander gerunqcn Dir sahen, wie alte Kliffen verschwinden, bic fo hoch standen wie aus einem Shimbcrafto unb bic j?nt b.itnieberjdunlcn |inb 2Lir leben den Kampf, in dem ein Äl.iffc per» fncht. allein *.i regieren entgegen dem (?cb.inf n, baf) bic Kultur brr Völker nur aufbaue > kann bei dem

Zusammenwirken aller Klassen.

Wir sehen den Kampf zwischen Demokratie und Tlnhofratie, wir leben den Kamps Aimldym dem Votfchcwismus Hin und Hören den Ruf nach ber Diktatur auf ber anberen Seite Tic wa, ein Zeitalter so gärend 6>ie dieses so febnenb nach

Völkerbund und Balkankonflikt.

Genf, 6. Sept. I55aba<.) Der Völker» b un dSr a t Hal sich in dem gricchis<b»italieni» sch m Streitfa.l für u ft ä n b I g erklärt. Der itadznntf: Dekr^irrle Solanbra tatlr sich bei der Abstimmung ber Eiimme enthalten

5). mann unb Dorothea h.-'u , .en l\iih 1tJ> t.cnnk i-o:n alten Ikiur: s' idv .'at. bi. v;iuni ,i ' ' f

<S> d'K nnfmitfI. "t> auch 0. i 5'.. sii> chicilich.'.i Bae q aig loigai

Zur das tcu'ld1 1kl' lalle c.t

Lcbirgcbcü'ich-cin Horbitaficne, schiech.c Lol. doie:t. t'-rc Heerführer nicht crft?r Klaffe sind, t'aS Hai aeracc legte große Krieg bewic ie-i. T.un beule man sich in uic Lerle der i'a« <ikfen Peluil hinein: Mufioünl hat die nneren Zustande feines £a.i£.ä auf ane gc« mdc unb erfreulich fortschreilend? Höh.- g?.

Mönlichi rnteüe rill er fein Werk nun ; i: einen fieveid".-'. Krieg frön?n. Di? Lttm- men, die in dem ic 1. entflammbaren .Italien .egen den Krieg ipiren. find kaum zu zählen, 'er Xibator von Tom kann gewih lein, dah

ifl leiti mi i.

Mir tnar.-.i unb i. i vir 'ein k nn.rn unb u v ul tt n.u ,,u sehen, fo u ic wii i.-.r ti.ib un * all . ,-.t Ct.tr icrigkikn. die iptr a l, Zab-.c hmbard) I, > den ertragen muhen D eie. bcu.'.t Tolk da lyc-icnuari I at uiiaibliJ; |idi .eaomm.n un Cd mci3 und Leib fr r. i.- kaum r .11 anbeic- Volk auf Oidcn. unb cd b.-ih au f.in gehe Ter gaiiflcnhcit. tinb <f hat ein Tccht ba-.u

6d,ätnen würbe ich mich al D-afschcr. wenn nicht stolz Wär? au) bic Dozaagenhcit

fid) zu ftagen und sich zu riinnern. ob wir nicht anfl.fld.ti t.sle.i. iv.a.» hier an M.-nst nw.-,' . r- ftöit ift. wenigst.-n» erhalten soll:.-.: ,'I.S ?lk-n- schmwetk da an d.. .< Ctirffal noch in

Uetcr die bf som T»ld I- h votauSgcbc-adcn Ttitanblungcn n 1 noch fol.ie.tdes ge neidet.

Calanbia beharrte im entkch.-ibend.n Punkt ber Kompetenz ter Völk b.nibe au' dem bi.-l .-ri. gen italienischen Ct.iiibpun't. dah bi- Bot schasterlv:. serenz allein znbänbtg sei. Ze doch ergab sich durch pro-atc Auafprachen vor mittags gut Dcrbetci.'clc Au-sprache im Rate, das) aufjer England auch f n m t 11 d> e Tcrtre- ter ber kleineren Staaten bem Völker­bund die Kompelenz zur Einmifchung zufprrche.i. Italien opponierte wählend ber Tcilrctcr Frankreich» diesen Punkt »orfäufig sl i li­sch w e ig e n d überging

TBöftcnb ber Wettlauf zwifch-n Völkerbund unb Trtfchaslerkonsetenz noch nicht beendet tfi. trieb es nunmehr ersichtlich, da h vom Tölkcr- bundsrat

eine gewstfe Kooperation beider Insta»ze> al» 2lustr«g aus der krstfschen ß-igc gesucht wirb Hieraufkl! ein fpanifcher Antrag ab über bie Miileiiung gen liier Richtlinien an öie Bo-ldynter» konferenz säten» de« Täte« Diele Richtlinien leh­nen sich an die griechischen Vorschläge für eine Diebergutmachung an.

Die Tklbungm vorn V-aikan klingen au« allen ßagtrn wenig doffnungsvoll auf eine baldige Bei­legung de« Konflikt« Drr Völkerbund wird gut tun. seine Beratungen zu beeilen, wenn er nicht

füi ba» b-u:fd> lall, d f'.-it pol.lisch 1 3 ihre."

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3hncn schon ein mal Ip.e.heii fo mca dem ch.t

Heber bic beiden diskutierten Pläne zur Däh- rungSreform erfahren wir noch folgen« Linz», heilen

Dr Aeksserichs Vorschlag

lief ursprünglich auf bie Schaffung einer reinem Roggenwährung bman«. während er jent fernem Plan eine alternative Fassung entweder Roggen ober D 01d gegeben hat Da« Kapital soll beschafft werben durch bie Stattra- ffung von toertbeftänfraei auf Roggen ober ®oQ> i-uUenben H h p 0 t h e ke » aus öenTiwöti irtschafp.

ber Srieben nur bic Fortsetzmig bei Krieget mit anderen Mittel»

fern frII Ich glaube, ba«. wa» wir über bk Lus- gahe des deutschen Volke« in dieser Gegenwart denken, habe ich klar unb deutlich in meinen frühe­ren Reden zum Ausdruck gebracht Der Drund- fatt der Politik, die ich zu führen gedenke, wird sein Rachgiebigiett in materiellen Dingen, aber Un- nachgiebigkeil in der Verteidigung de« deutscher Boden«, bie

nicht eine» Stern vom deutschen Bode» lasse» wird Diefc Rachgiebigkeit auf der einen und bie ilnnadyfliebigfcit auf der andern Seite da« ist die Politik zu der it mich bekenne Denn Deutfchlanb di? Grenzen bclxilt. auf die wir ein Recht haben bic Souveränität, die un« verbürgt Ist. wer­de 1 ll -r auch bcieit fein, ba« zu leisten wa« man billigem eik von i n« verlangen kann Denn die Dclt sich den Frieden wiedergeben will, wenn sie fid darüber klar ift dah c» schließlich in diesem gicftni Zeiiallcr nicht nur geht um die Bezlehun- gen von einem Tolk zum andern, sondern sch|,etz- lich um die Idee, die mehr ist al» Phrase, um

bie Idee europäischer Kultur,

UM bic 3bce ber Menschhcitsentwicklung. baut, tixrfcen die Staatsmänner die ihre Zeit begreifen und wissen um wa« e« sich handelt, sich lchlietz- Iich auch tiefem groben (Bedanken zuneigen, sich «ipllichtet fühlen, ihrerseits di« Hand dazu zu bkten. einen endgültigen Frieden zu schlie­ßen. zu t.m mir bereit sind, den derbeizuführen auch als erste Ausgabe da« Kabinett betrachtet, la« meinen Tarnen tragt

et eilige 8eiiWreUt: Freibleibend 1200000T1. eintoLIr<lg«tL,ö.b Tofi 1200000 TUl. auch bei Kichterscheine, einzelner Thimwerw tn|olg« höherer Denxill - Fern sprech, klnschlüll» ffirbieSdinft» Ictfang 112. fflr «erlag eib <Setchäst,ste0» 51. Sn|6rilt für Trohi-n*. "chteo>^.ei,er «fetze».

r DaS Volk hinter sich hatte, irenn e« i)ea ic verhahicn 3ugoflatrcn ginge, Die 3talt ' -her an tue Verwirklichung be« auf die Abria > lüglirficn MortesMare noftrr" gehindert eben Bricht ber Krieg mit Jugoslawien los, ' ist npeh lange nicht sicher, bah das Men-

H ?ferichsch<-n Plan einer Roggennotenbank und aue dem Torfchirag des ReichSverdandeS brr deut­sche Industrie übet die Schaffung einer ®ofb- ontenbanf verwendet Manoll dazu neigen, die »u schaffende neue Mark auf D 0 ld zu stellen Au« dem Helfferichschen Plan hat man in ba« RcgierungSproiek, in«befonbere bte Heranziehung Dem land- und faistwirtlchaftlichen, aber auch von industriellen Voldhhpoiheten zur Fundierung bei neuen Währung hinuberoenommen

TBle Der lautet, wird heute noch eine Berorb- nung erscher n, bte ba« Amt cme« Reich«- k0mmmissar« für SeDifencrfaffung mit meitoebcnben Befugnissen schafft Der Grund­gedanke ist dah keine Devise bk nicht produktiven Zwecken beert, in privaten Händen bleiben darf

uer günstig für Italien endet. Wird der rieg verhindert, nämlich durch England, in- ?m eS z. B. den Serben einredet, dah sie noch '/ t genügend gerüstet seien, so muh Musso- ii wieder ans Ko.-su heraus. 3n federn Fall cht das ganze Ledctswerk des faszistischen il'ators auf dein Spiel. Das ist die Loge: nc lehr gefährliche Lage, über die auch der enfer Böllcrtund mit 'einer ratlosen Ku- lenschieberei n cht hinweg'äuschen kann.

Mussolini und bie Serben.

_ 2on hervorragendes diplomatischer oe i te, dem langjährigen Vertteter einer tm Wsltkrfeg neutral gebliebenen Aaiion. erhal- len wtt solaende Betrachtung: Menne« sich bei dem Krmslikt zwischen Rom unb Athen nur um da« schwache, zur Bedeutungslosigkeit herabgesunkene ®ricd>enlanb handeln würde, könnten der Bdsterbund und die Internationale Diplomatie den Dingen ruhig ihren Laus lassen. Italien besetzt eine griechische Insel, vielleicht auch zwei ober drei, und erweitert sein Gebiet. Die Melk, vielleicht auch Eng. land, daS sich dann im Mittelmeer noch einen Degenfiühpunkt schasst, sanden sich damit ab. Die moralische Frage, ob Recht oder Unrecht geschiehi. ob nicht ein schwacher Gegner vor- gewaltigt wird, spielt tm zwischenstaatlichen Hecht |a leider noch lange nicht dieselbe Rolle wie im menschliche! Privatleben, troy der scho­nen Morte tm Versailler Friedenspaft Ton praktischen Gesichisvunkteu aus könnte man eS sogar beinahe begrüßen, trenn ein neues ötüd Europa durch eine Drohmacht cntbal- kanifier, wird. Früher oder spater wird d,e ?rbnung der unsagbar verrotteten und korrup­ten ^ustztiide auf dem Balkan doch von den europäischen Mächten in die Hand genommen "erden müssen. Hier handelt es sich aber um ichr.

Es handelt sich um den nach dem Mell- kriege gewaltig erstarkten S e r v e n st a a 1. der Iti dem Mussolini.Konflikt birver viel zu we- nl l genannt wurde. Menn Italien griechischen B-oden. sei es das Festland oder nur eine In­sel, länger als ein paar Tage besetzt, wird sich Jugoslawien einen solchen Erfolg des italie­nischen Imperialismus, ein solches Anwach, 'en der römischen Einflußsphäre nicht gefallen lassen. Seit dem Frieden von Saint Germain hat die Frage von Fiume und Dalmatien erbitterte Feindschaft Mischen Italiener und Jugoslawen gesät Dieser unerträglichen Span­nung in Rom und Belgrad muß früher oder später einmal Luft geschaffen werden Biel- leicht w 111 es Mussolini so, vielleicht ist das ganze scharfe Vorgehen gegen Achen nichts anderes gewesen als eine Kampfansage an Telgrad.Den Sack schlägt man, den Esel meint man, überschrieb schon der römische Dichter Pettonius Arbiter eine seiner Sa­uren. Die Satire konnte auf den späten @n- fei Mussolini gedichtet sein Denn dieser ser­bische Esel, den Mussoliu: treffen will, kann sehr störrisch werden: er kann auSschlagen und seinen Peiniger ins Auge tress.n.

Mussolini h.il mit der Besetzung Korfus die adriatische Frage aiisgerolit Man weiß, welch harte Kämpfe Italien i:m Fiume ge­rümpft hat und wie es alles aufbietet, um auf ber Cflfüftc der Adria, allo aist dem Balkan, Fuß zu fassen DaS italienische Programm lautet. D i e Adria den Italienern. Dabei kommt eS aber in Konflikt nicht nur mit dem im Augenblick militärisch darniederlie- 'cnden Griea enl-rnd, sondern auch mit dem

Berlin, 6 Sept (DTV) Der Verein der ausländische 11 Presse veranstaltete beute abend un Hotel Ad'.on zu 8brcn de» Reichskanzler« Dr Strcfcm.inn cm Abendeii n. an dem außer dem Reichskanzler der etaatefc.Vr- täc im Auswärtigen Am' Frhr v. M a I n a n der tcat»kficiär ber Reichskanzlei Frhr v Rhein- baden, ber Geiltr bei Preffeabteilunfl 6er Äeidjertflicruna Minifterinlbir.kt.'r Kalle unb ber Direktor blcfer Abteilung. Vortrag -nder Gc- gation«rut 6 t 0 b r e r. anmefenb waren Rach einigen herzlichen Dorien ber Begiühiing durch den Vorsitzenden be» TerciiU 3- A del Van 0 dankte ber Reichskanzler, von den Anwelendrn kbbaft mit Händcklaifchcn begrüßt, füi befreund- liebe ötnlabung unb führte hieraus etwa fol­gende» au«

Seltsam r-crcngt fxiben Iich bic Beziehungen bei Völker, seitdem große Kriege bie Rationen ei schultert haben Die (iabl bei Menschen, die durch Reisen von einem Land in da» andere d.e Beziehungen der Rationen zu einander verkör­pern. ist kleiner gewoidcn Fzast scheint c? al« wenn ber Dcdanke der llnux-i lalitäl de-, Mentch. beit duich ben (Bcbankn eine« cngbctz..niie.r ?ialtonaliemu« in der if gen wart ei letzt e erde 1 soll. 3n einer solch.-n Zeit in es mir befonk-.-e« angenehm. In einem Kiet» von PersSnIich'eii.n zu sprechen, die biete il n i o e r f a l i I ä t Oer Völker verköipeim unb bic hier in der Haup.- flabl eine» großen Landes gleichzeitig ben Z.i- fammenftrom der Meinungen ber Tölfei in Iich ixiHnnbilölitcn unb ben flick weil hinauslenken über die beschicke de« einen Volkes zu d-n 2re:g- niflen. die alle Rkenlch.-n bewegen Tau ich hier ringe he n auf das. wa« bleiern Xag^ ein befon- de re« Gepräge gibt fo gestatten die mir auch fyer an dieser Datei dessen zu gebenfm. was /unkte boiländifchen Freunde an oiefem ^age bewegt, wenn sie

M 25. Regier»»g«pidklä»m« ihrer Königin

gebenfen In ben Zeiten be« Weltkriege«, af« bic Völker sich feindlich gegcnüberflanden. war Hol­land eine Insel innert alo des aufgeregten Meeres Damals, al» Feinde Iich gegenüb«rftanben. fanden diejenigen, die Gegner tm Kampfe waren, gleich­gültig auf welcher ©eite, eine Aufnahme, die unter bem Protektorat vnb ber Schutzherschast ber hohen Dame standen, bie ßniteauf ein Menschenalter, ge­liebt von ihrem Volke unb au chgeachtc: un) hoch­geehrt bei allen anbc.m Völkern zuröckdlickt auf rin Menschenalter be Liebe und ber Dvhllahrt und be« nätionalcn wirken' für ihr citeie« Tolk. Daß auch unter b c u 1 I cb c « Toll b.cfcn Dag mitfeiert bad ist ein Gedenken der Freud und eia Gedenken bcs Mi empfindens un) des Mitfübk ie

©oll dieses Gedenken nick auch unteren Blick auf andere Länder lenken (allen ? Dir find Tiit- erlebende eine» (Sicigniflce da», ih glaub.- - fo oft da« Wort auch mißji.iucßt w?iben ist - bic Dell noch nicht gefeßen hat

be« furchtbaren Unglücks, ba« über Japan gekommen ist.

Ich fi b k n Do tc um auijubrü fen wie furchtbar b< 5 Geht ist, b.i» bi ei > Volk o. - irr.ffcn bat Au» Zeit d.-. Menfchb.-it klingt ein Don zu uns b.-iüb.v au« ben: .Uten Dri -ch.-n- land b.v. d.-u T? . n < chc 11 t.leist al» b..- K,one tci Schöpfung! Viele» Gewaltig, lebt, dock, nichts wa« geaaltig.v i't al« her Menlch Die klein

Ernst Blu.n> :>«> , tut Snjcujrnieil hon« B« '>,

|» *a I (i d) in itzt it 1

T e r 11 n. 7 ©ept tPrjv -Tel. I Die Teratun- mnerbalb der Rcich«rcg«erung über bie Däh- rungeiefonn wurden fortgeleßt Die verschiedenen vviliegenden Prcseklc und gutachtlich.n Äeuße- iiiiigcn wurden durchgearbeitet Dobel ergaben fkch vorläufige Grundzüge für ein Dährung«- bankproiekl. bo* Gesichtspunkte au« bem

ti. nridn r stuck 11 jclkninf.-fn ©amoihatc. Dans gleich fall- zu ok'up.<r.n. la daß

ber ganze Archipel am Äorfu nunmehr in Ua* lieuifchrr Hand

unb d<r ganze ©. : . rkchr zu kontrollieren Ist. * ' T.uclkmng. ti. zur in nige tausend Kopse ;'f.H. ist ruhig P.a'os wurk-.- mit einer stärkeren I elarun,; al? ten dteh rigen Mann.posten be- Ifl' weit ,3 al« einzig- e.rTel diese« Archipel« 2£-ict hat Der . ng | jschc Dendarvie- ric-Instrulteur auf Korfu tourte a b - a -1 c ß t.

^i'ech nland teilt rff-rb.ar einen Zusamm.-n- i*- mit t.m it.ilienud).it Kmtrnhenl.-n Permei- teil. Sic Ach t, 1 R.gierunq bat teShald ber gr '. ckifchci-. 5 I e 11 T.-f f,' gegeben, 'ich :n te ?rlf r n Velo im Acgäjtck<n Meer zuriick- u-.ci-.i-, um nicht iig.ndteie mit der italienischen

Flctk in Berührung zu kommen.

Tine cffentai: Zulpiyiing hat

ba« Verhältnis Italien« zur Kleinen Entente cifahren Die Regieruiigen der ficinen Gnt.-nte I. ten in Paris und London eine gemeinsame Demarche txranft.iUei Rach ter eng|i'«ch-n Dar- flellung sollen bic Regirrungcn von Prag. Bei­grat, und Butarelt nicht nur wui dem Aus- iritt au« dem Völkerbund, sondern auch mii Mobilisierung gedroht haben, fall« Italien ferne Truppenbewegung fvrtseyt. Daza sck rcil t der ockrziöK Ptliler .r.mpe , man dürfe bunc Meldung»n Meter Art nicht öuchsludilch i mbmctt Die durch ten tschechischen Minlsterprä» fibenten Dr Tenetd> m Tarte gemachten Mit- tnlungen hüllen Weber in der Form noch in ihrer Tebcutung den drohenden Ü ha rotier gehabt den ihnen bte englische Prelle beilege. Da di- De­marche streng vertvaulich getoefen sei. könne dar­über jedoch nichts Röhe ree milgeteill werden. Frankreich ba* m Gefahr ift sich zwischen zwei Stühle zu setze», hat natürlich alles IntereN« bannt, bi* drohenden Terxmfinn«rn «wischen sei-

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Gberheffen

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