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> Die erste LanmUng e svigendeS Ergebnis: 3®itncr Kartoffeln, und Graupen, ö Pfund . 1 Durst und etwas sige Zweigverein Miag feinen diesjähri- rnd mit Kunilienzu- ider konnten dekoriert rittemnal. Der 1. Dor- enmeyer, berichtete einsjahr und schilderte Sweigvereins und des llischrn Teil desMnds 'L-§bor unter Leitung er Xiebel.

. Mn. Die Tcmm' DvnSvPser in >te 25 Zentner Drvt- >l, 100 Zentner Kar. n bar. - 3n der Ge° 1. März wurde der oirtschaft Ober»

cdberg.

Mrz. Der schon wie- $ und Unterschlagung r Wilhelm Schu- in der Dismarcksttahe ^ame Sold- und Sil- Wertgegenstände m Millionen Mar ) die Sachen zum Tell gasen in Franlfun er wurde jetzt ver» mung fand man noch ihe vor.

i Dor einigen Tager von hier eine Scheck °°ch r-chNi"g °°» »StB Äs !' ff" iungen

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6. Mär»

Dalum

22681.55

22443,75 22556.25

5.

110 106016,90 105233,60 106816,40

Slnttv. »Brüssel Rolland i'ondon Pari- Sctuvei». . ..

Spanien . .. . Aralien ....

Vifinbon-SDpov Dänemark. . dtorweaen. . Schweden . . OelsinaiorS. . Nennork. .. . Denisch-Oester Budaveit. . . Prag Agram ....

TT») wkSvrr in außerordentlicher Hohe. ®«\ Cßertauf ging trotzdem flott Donftatten.

Geld 4165 1361 4135- 5900 - 8840

30.50 22250

105750 1U64 1169

525 546

3915 103 50

Brief 423>,- 1373 4205- 6000 - 8960

31 22509 - 106750.-

1076 1181

545 - 566 3985

106.50

Predigt yffratten, ettoa# andere-, ein Drama za schreiben. Mühevoll ringt der Dichter mit der Sprache^ man spürt ehrliche Arbeit aber man spürt sie die Sprache i't die stärkere, sie versagt sich dem Ringenden, Decker strebt nach Gefülltheit und ist nur geschwollen, er sucht 'Pathos und findet nur Bombast. Die Auffahrenden bemühten sich ernsthaft, dieses verfehlte Werk bühnenfähig zu machen. Doch wählte die Regie für sie alle viel zu laute Farben. So wurde die Schwäche diese- starkseinwvllenden Geschreis unterstrichen ftatt gemildert. Hin Wort der Anerkennung für die Bühnenbilder: sie waren zeitgemäß einfach und doch geschmackvoll und würdig. Die Auf­nahme durch das Pub i.'um ernannte bei der Urauf­führung daS ernste Streben deS Dichters an und nahm eS für die Tat: Sv tonnte der Autor mit den Künstlern für den Beifall danken. .

Vermischtes.

Rach vier Jahren gesühnt. Sine dramatische Wilderer-Tragödie, die jetzt nach vol­len vier Jahren ihren Abschluß gefunden hat,

Seine Fr cm rennt ihre Hanl

wieder, wenn fte durch den Gebrauch von Aok-Seesand-MandelNeie rein von =Rit- egern, -Pickeln, Pusteln geworden ist. Aok Seesand Manvelklete, da» Laut« pfleaemtnel der Exlerikultur Solberg, f (hofft blumenzartcn, rosigen Teint. In einschlägigen Eeschästen erhältlich.

Banknoten.

Frankfurt n.M- 6. März.

Schweizer Noten.........

svrnnwsikche Noten Dänische Noten

I Schwedische Noten holländische Noten Deiitsä^Qesterreich ä 100 Kronen Lliiieriknnische Noten Englische Noten Iiolienische Noten Belgische Noten Unnnrifdie No en Tschechoslowakische Noten .. .

8>oriveqische Noten .......

Rumänische Noten Spanische Noten

Sd)wuTgert d)t.

® ie b e n. 5 März 1923.

Zum erflenmal waren unter den Geschwo­renen Frauen erschienen, freilich nur zwei. Drei weitere weibliche Geschworene hatten sich entschuldigen lassen. (Sine der beiden Frauen wurde durch das Los dazu berufen, auf der Ge­schworenenbank Platz zu nehmen. Der Dorsiyende, iZandgerichtsrat Funk, nahm Anlaß, in seiner Eröffnungsansprache besonders auf das weibliche Lichtertum hinzuweisen.

Der handelt wurde gegen die Dienstmagd Smma Adam aus Düdelsheim wegen Ab­treibung und Kindestötung. Anklagevertreter war Amtsgerichtsrat Dr. Wodaege. z. Z. an der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung lag in den Händen des Rechtsanwalts Peters.

Wegen Gefährdung der Sittlichkeit fand die Hauptverhandlung unter Ausschluß der Oeffent- uchkeit statt.

Rachdem die Oeffentlichkeit wieder hergestellt war. wurde ein Urteil dahin verkündet, daß die Angeklagte wegen Abtreibung in zwei Fällen und wegen Kindestötung zu einer Gesamt- gesängniSstrase von zwei Zähren sechs Monaten verurteill wird. Gin Monat Untersuchungshaft wurde angerechnet. Aus der Urteilsbegründung ging hervor, daß die An­geklagte in Schwickartshausen bei dem Landwirt Karl Reutzel in Stellung gewesen ist. Dieser hat sie, wie die Angeklagte angegeben hat, verführt. Die Eheleute Reuhel liehen die schwangere Angeklagte, um die Geburt geheimzu­halten. in ihrem Bett liegen und kümmerten sich nicht um sie Auch nachher fragten sie nicht nach dem Kind, obgleich sie trotz ihres Leugnens beide ohne Zweifel wußten. bafj die Adam ge­boren halte. Die Gheleu te Reutzel trifft an dem Kindesmord zum mindesten eine schwere moralische Mitschuld, da sie in herz­losester Weise keinerlei Hilfe bei der Geburt ge­leistet haben, so daß die Angeklagte, in ihrer Der- toxiflung und von allen allein gelassen, zu dem Schritt hingerissen worden ist. Deshalb ging das Gericht zugunsten der Angeklagten, der die Ge­schworenen schon mildernde Umstände zugebilligt hatten, nur wenig über die gesetzliche Mindest- strase hinaus. Die Eheleute Reutzel mußten un­beeidigt bleiben, da Anstiftung, Beihilfe oder De- aünftigung zum KindeSmord nicht au her Frage

Handel.

Berlin, 6.März. Am Devisenmarkt traten bei anhaltend kleinen Umsätzen wie­derum nur unbedeutende Preisveränderungen ein. Für Effekten hörte man im Freiverkehr nur wenige, zumeist gegen gestern unver­änderte, teilweise auch etwas niedrigere Kurse nennen.

Frankfurt a. M, 6. März. Dörsen- stimmungsbild. Der Effektenmarkt blieb heute für den offiziellen Verkehr geschlossen. Gs wurden nur Roten und Devisen amtlich notiert. Bei ruhi­gem Geschäft lagen die ausländischen Zahlungs­mittel schwächer. Der Dollar wurde mit 22 500 gehandelt, im Verlaufe stellte er sich auf 22 600. 3m Mittelpunkt der Erörterungen standen die politischen Vorgänge. 3m Freiverkehr herrschte eine große Zurückhaltung. Aus den wenigen Kursen, die man hörte, lassen sich mäßige Ab­schwächungen erkennen. Die Unternehmung 8 tu ft ist gehemmt, zumal die Rachrichten von der Leip­ziger Messe nicht günstig lauten. Der Kassa- 3nbuftriealtienmarlt zeigte ein schwaches Aus­sehen. 3n unnoherten Werten hielt sich die Um- sahtätigkeit in engsten Grenzen; vielfach herrschte Abgabeneigung.

Berliner Devisenmarkt.

(Telegraphische Auszahlung.)

Märkte.

Berliner Produktenmarkt.

Berlin, 6. März. Am Produkten­markt trat infolge weiterer Zurückhaltung der Käufer eine verstärkte Abschwächung in der Preisgestaltung ein. 3m 3nland hat sich das Angebot bei ermäßigten Forderungen et­was vermehrt, was aber bei der bestehenden Zurückhaltung die Käufer nicht zum Zugreifen veranlaßte. Bei Weizen, Roggen, Gerste und besonders bei Hafer betrugen die Rückgänge mehrere tausend Mark. 3n Mehl fanden nur ganz unbedeutende Abschlüsse statt. Auch die Preise für Futterstoffe senkten sich bei lust­losem Verkehr.

Frankfurter Pferdemartt.

fpd. Frankfurt a. M^ 6. März. Der am Montag und teilweise auch heute hier ab» | gehaltene Pferdemarkt war mit rund 1 600 Pferden beschickt. Die Preise bewegten

Kunst und Wissenschaft.

Frankfurter Uraufführung.

3. M Decker: .Der Schächer zur Linken".

Frankfurt a. M., 4. März 1923.

Einer beging einen Mord; em anderer Wild­fremder nahm die Schuld auf sich. Zum Dank für diese Messiastat haßt ihn der Mörder, weil ihm das Glück der reinigenden Sühne geraubt ist. Seine Frau verteidigt den Erlöser die Qual des Richtsühnenkönnens sei die stärkste Sühne ge­wesen. Ihre Worte, richtiger Reden, überzeugen ihn; er fühlt sich auf einmal gesühnt und vergibt dem, der für ihn in den Kerker ging.

Die Handlung ist mager, unwahrscheinlich, konstruiert Gs ist Julius Maria Decker auch nicht gelungen, sie in seinem »Schächer zur Linken" (der im Frankfurter Schauspreloaus zur Uraufführung kam) zielbewuht durchzuführen. Um daS dürre Gerippe rantt sich gleichgültiges Beiwerk, das dadurch, daß es geräuschvoll ist, noch nicht dra­matisch toirft. Die Träger dieser »Hairdlung" sind blasie Schemen, nicht Menschen, sind Puppen, die der Verfasser mit ungeschickter Hand spielen läßt, um seine zweifellos von starkem und tiefem Ernst getragenen ethischen Theorien zu demonstrieren. Aber etwas anderes ist es, eine

Schttchtungsausschutz der Provinz Oberhesicn.

Sitzung vom 6. März.

Als Februar-Tarifgelder der kaufmämnichen Angestellten im Gießener Großhandel schlug der Schlichtungsausschuß den Angestelltenverbänden und dem Arbeitgeberverband für Handel und Ge­werbe 95 Prozent der Februarsätze der kaufmän­nischen Angestellten tn der Gießener Industrie vor und als monatliche Zulagen der Verheirateten, der ledigen Familienernährer und der alleinstehenden Angestellten dieselben Beträge wie bei der In­dustrie. Die Aufwandsentschädigungen der Ster­linge empfahl er ungefähr in demselben Verhält­nis zu erhöhen wie Die Gehälter. Zum 15. März 1923 sollen 50 Prozent des Februargehalts als Abschlag auf das Märzgehalt g«ahlt wenden. Die Angestelltenvcrbände ernannten Den Schiedsspruch an. Der Arbeitgeberverband erhielt Erklärungs- frist.

Die Gailschen Tonwerke bei Gießen und die Tonwerke Abendstem und Hüttenberg sollen vom 24. Februar an die Löhne der Aweiter über 21 Zähren um 20 Prozent, über 19 Jahren um 10 Prozent und über 17 Jahren um 5 Prozent erhöhen. Der Stundenlohn des Betriebsarbeiters über 21 Jahren kommt hiernach auf 1260 Mk. Die Streitteile erhielten Erllärungsfrrst.

Die Zahnfabrik Germania in Bad-Rauherm soll vom 23. Februar 1923 an die Löhne um 40 Prozent erhöhen. Der Stundenlohn der Arbei­terinnen über 21 Zähren kommt hiernach aus 700 Mk.

Die Lackfabrik Megerle in Friedberg soll vom 15. Februar 1923 an die Löhne, die der Schieds­spruch vom 13. Februar 1923 für die erste Hälfte des Februar vorgeschlagen hat, um 40 Prozent erhöhen. Der Stundenlohn des Detriebsarbeiters über 21 Zähren kommt hiernach auf 1415 Mk.

Die Schuheinlagenfabrik Konrad Dirkenstock tn Friedberg soll vom 1. März 1923 an ihren Ar- beitem über 21 Zähren 800 Mk. Stundenlohn zahlen statt bisher 14 500 Mk. Wochenlohn, und die übrigen Löhne tn demselben Verhältnis er­höhen.

Die drei letzteren Schiedssprüche erkannte der Fabrikarbeiterverband an. Die Zahnfabrik Ger­mania lehnte den Schiedsspruch ab. Die beiden anderen Betriebe erhielten Erklärungsfrist.

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Vine Entgegnung der französischen Regierung auf die Erklärungen deS

Reichskanzlers.

Paris, 6.März. (WTB.) Die Erklärungm. die der deutsche Reichskanzler den Presie- nertretem auS dem Rheinland und Westfalen gegeben hat, veranlassen die französische Regie­rung, eine Rote zu veröffentlichen, welche die Morgenpresie amtlich nennt, und die folgender­maßen lautet:

Die deutsche Regierung hat durch den Mund des Reichskanzler« gegen die Besetzung der Häsen von Mannheim und Karlsruhe und der Eisenbahnwerkstätten in Darmstadt protestiert. Frankreich hat keineswegs, wie der Reichskanzler behauptet, die Absicht, die Heaemonie über Eisen und Kohle zu erlangen oder Deutschland zu zrr- stückeln. Es beschränkt sich darauf, Reparationen zu verlangen, die man ihm schuldet. Die fran- S Regierung hat wiederholt zu verstehen

n, daß sie keine Annexionen beabsichtigt. Wenn der Reichskanzler die Opfer aufzählt, die Deutschland gebracht bat, und die Industriellen gegen den Vorwurf, die Reparationen zu Sabo­tieren, verteidigt, vergißt er die Opfer, die Frank­reich seit vier Zabren durch den Wiederaufbau seiner verwüsteten Gebiete trägt Deutschland hat seit Beendigung de« Krieges für Reparattonen die Gesamtsumme von 5890 Millionen Mark ge­zahlt. Davon hat Frankreich bl« zum 31. Dezember 1922 1779 Millionen erhalten, die nicht einmal die Besatzungskosten bis zu diesem Tage und die Vorschüsse von Spaa decken. Während dieser Zeit hat die französische Regierung insgesamt nahezu 95 Milliarden Franken verausgabt, davon mehr als 54 Milliarden allein für die verwüsteten Ge­biete. Man sieht also, auf welcher Seite Opfer gebracht worden find. Den absoluten Dewei«, daß die deutsche Regierung mit Unterstützung der Industriellen die Reparationen fabotiert, findet man in der Tatsache, daß trotz der Vesehung des Ruhrgebietes und ttotz des beträchtlichen Ankaufes englischer Kohle, der mit Hilfe aus­ländischer Devisen von der deutschen Regierung I vollzogen wird, der deutsche Wechselkurs für den Dollar von 52 000 auf 22 000 hat herabgehen können, so daß also Deutschland erklärt, e« könne auf die Ruhrkoblen verzichten. Die für die Wiederherstellung der Mark und Den Ankauf ausländischer Kohle verwendeten Summen hätten für Reparationen verwendet wer­den können. Der Sturz der Mark ist ebenso künstlich wie Ihr Steigen. Weil Deutschland 3 380 000 Tonnen, die es monatlich aus dem Ruhrgebiet erhält, entbehren kann, wäre es also in der Lage gewesen, völlig das Programm der Reparationen auszuführen. Die Vorschläge deS Tankierausschusses, von denen der Reichskanzler I ebenfalls gesprochen hat, hätten zum unmittelbaren Ziele gehabt, die Forderungen an Deutschland herabzusetzen. Die Forderungen hätten dann nicht I einmal die Bedürfnisse Frankreich« gedeckt. Die I französische Regierung habe übrigen« wiederholt erklärt, die Reparationsfrage müsse gemäß dem Friedensvertrag gelöst werden, d. h. gemäß der Entscheidung der Reparationskommission und nicht nadj der Entscheidung irgendeines DankierauS- schusies. Deshalb müßten auch die Vereinigten Staaten einen größeren Teil ihrer Forderungen tn solchen Zahlungsmitteln annehmen.

Es scheint, daß von französischer Seite auch der Vorschlag gemacht wurde, die Amerikaner möchten sich durch die Liquidierung der deutschen sequestrierten Güter, deren Wert auf 300 Mil­lionen Dollar geschäht wird, bezahll machen. Da« sei eine Summe, die höher fei als die amerikani­schen Desahungskvsten, die sich auf ungefähr eine Milliarde GoldMark beliefen. Der amerikanische Delegierte hat nach DemPetit P<mfien" ge­antwortet, seine Regierung fühle sich nicht be­rechtigt, zu einer derartigen Konsolidierung zu schreiten. Da gestern keine Verhandlungsgrund­lage gefunden werden konnte, solle die Deiprechung am SamStag vormittag 10 älhr fortgesetzt werden.

AuS der französischenRuhmes--Statistik.

Paris, 6. März. (WTB.) Die Havas- agentu r teilt mit, daß seit dem 18. Zanuar von der Rheinlandkommission im ganzen 7 50 De amte aus den ihr unteritehenDen Gebieten aus­gewiesen worden sind, davon 548 auS der französt- I schen Zone.

wird tm w6t HuberttiS" erzShlr. 3m Februar 1919 1 wurde zu Tillwwitz in Obecschlesien der Revler- sörfter Gerlach von einem Wilderer erschossen; man fand ihn tot auf, sein Dachshund hielt neben ihm die Totenwache. Inder Brustwunde sand man ein abgefeiltes Milttärgoschoß. Es erfolgten ver­schiedene 'Verhaftungen, aber die Angeschuldig- ten mußten wegen mangelnder Beweise wieder entlassen werden. Schließlich nahm die Derl'mer Kriminalpolizei die Sache auf, und der Krlminal- oberwachtmeister DuSdorf ermittelte nun nach vier Zayren, daß der Schlosser Emanuel Lukas die Tat begangen habe. Lukas, der zur Zelt des Mor­des in der Rähe von Tlllowih als Soldat aus einem Schießplatz tätig war, war dann verschwunden. Der Beamte entdeckte ihn schließlich tm ßautamerl bei Hohcrswerder, wo er als Schlosser arbei eie. Lukas Hal sich in der Trunttnhell einin A-b-lts- kvll?gcn gegenüber seiner Tat gerühmt, aber ehe Busdorf ihn fefien kennte, war er abermals über alle Berge. Durch mühsame Rachsorschungen wurde er nun in ter Lüneburger Heide aufgespürt, wo er von Wilddiebereien und Eiirbrüchen lebte Als DuSdors ihn mit einem Land';äger sestnehmcn wollte, feuerte er sofort auf seinen Gegner, fehlte aber, und nun jagte ihm der Beamte eine Kugel tn den Unterleib. Trotz feiner schweren Verletzung schleppte er sich noch 12 Kilometer weit, dann brach er zusammen und tourix> ins Krankenhaus ge­schafft, wo er vor feinem Ende den Mord an dem I Förster ein gestand.

'Eine spanischeDivislon inDeutsch- lan v. Aus Kas el toirj uns gech.icben: An eine merkwürdige Episode aus der Zeit dec Freiheits­kriege wurde jetzt im Hessischen Geschichtsvecein erinnert. Der Herzog von Bnmnschwrig, der 1806 durch Deutschland biS nach Erg and zog, und len Franzosen ein Schnippch-en schlug, steht nicht ver­einzelt da. Damals war Deutschland der Tummel­platz der merkwürdigsten Truppen eile, von denen wiederum der merkwürdigste eine spanische Divi­sion unter tem Befehl des Marquis della Romana war. Spanien hatte den Versuch unternommen, ein.-n Bund zwischen Ergland, Rußland S rar Im un>Por.ug.>l geg nRaiol on zust-andezu bri gen. Die Schlacht von Zena zersch ug aber diesen Plan. Rapoleon tat dann so, als ob er den Tersicher-un- gen Spaniens, feine Poli.ik habe im französi chen Interesse gelegen. Glauben schenkte, forderte aber, daß ihm Die erwähnte Division zur Verfügung gestellt wurde. Seine Absicht war, Spanien da­durch wehrlos zu machen. Die 14 000 Mann starke Division bestand aus Infanterie, Artillerie, Mi­neuren und Sappeuren. Sie marschierte durch Frankreich, lagerte in Marburg und Kasiel, zog durchs Hannöversche und wurde schließlich nach Fünen beo dert. Die Leute trugen fo^e D'.iren- mützen. Besonders interessant war der kleineDienst- anzug. Dieser bestand aus einer kurzen Zacke, deren Aeimel nicht eingenäht, sondern durch far­bige Korl-el eing-.schnürt wa en, und als Kopf- befreefung diente eine Zirs.lmühe nah Bauerrart. Aus allen zeltgenösiischen Berichten geht hervor, daß sich die Spanier m Deutschland seh anständig betrogen heben. Daß sie nicht franzosensreundlich gesinnt waren, beweist der llmftairD daß Rapo­leon sie kaltstellen wollte. Er machte aber tte Rech­nung ohne die Spanier, beim inr August 1807 erschien vor Fünen eine englische Flotte und 9500 Mann der spanischen Division schifften sich nach England ein. Sie wurden später nach Spanien gebracht und bildeten den Kern der spanischen Armee, die brs 1814 meist siegreich gegen die Fran­zosen kämpfte. Diese Beschäftigung der Franzosen an ihrer Westgrenze hat das Gesingen des Frei­heits kampseS in Deutschland sehr gefördert.

Amtl. No lerq. fAeld Briei

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4210.60

3528,65

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3516.20

3533.80

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1090,70

1077,30

1082,70

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4269*30

4299,70

4127,15

5997,45

4147,85

4089,75

4110,25

6027,55

5960,05

5989,95

621,-

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618,70

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31.79

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31,29

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758.-

762.-

723,-

727-

665 50

668,50

669,50

672,50

254.35

255^

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MERCEDES WUWW ^Die Batschari Krone

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