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Datum 2 3. 5-3.
TUng deS Holze« In den gräflichen gen im Liufe dieser Doch« hat wieder hohe Prelle erzielt, wie überhaupt dte Holzpreise im südlichen Vogelsberg sehr in die Hohe gegangen sind. 3m Durchschnitt kostete Duchenfcheit Pec ‘Xaum- rneter 100 000 Mk.. Duchenknüppel 80000 Mark, Buchen stocke 50 000 Mk., Buchen-
«ictzener Strafkammer.
©leben. 27. Febr.
$Xr früher bei der Frhrl. Riedeselschen ©uts- «rwaltung in Altenburg bei Alsfeld als ©uts» inspektvr angestellte J. #. in Ä. hat sich im Derlause seiner Tätigkeit tm Jahre 1921 eine CRetbe ron Veruntreuungen zuschulden kommen lassen, die zu einer Anklage wegen Untreue, Unterschlagung und Betrug führten. Auf Trend der sehr umfangreichen Deweisausnahm«-wurde fest gestellt, dah er ohne Ermächtigung seinesl Arbeitgebers 40 Ztr. Weizen erkauft und den Erlös für sich verwandt Hut. Ferner hat er in emet Reihe von Fällen den Kaufpreis für tm «em- verkauf reräuherte londwtrt^fll^^ Produkte vereinnahmt und den ErlöS für sich
ohne die vorg sHreb«N2N Buchungen vvrzuneb mm. 3n zwei Fäden bat er unter
Tatsache, datz er bereits entlassen war. Zahlungen entgcgengenommen und das Geld für sich bEkatten. Wegen Untreue mit Unterschlagung in 7 und Betrug in 2 Fällen erhielt er unter 3ubilll gung mildernder Umstände an Stelle^r an Ich verwirkten Gefängnisstrafen Geldstrafen Vtm insgesamt 57 000 OHL
Der Arbeiter W 3. in A hatte. um eine Dcrtallene Arbeiter-Rückfahrkarte von Gerls Hellen nach Th^ngshausen l^. Wetzlar) bermtz«i »u können, das Datum, das für die Rückfahrt vermerkt war. abgeändert. Wegen schwerer llrkunden- fälschung erhielt er die gesehlichr Mindes-ltrafe VSN einer Woche Gefängnis
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We11erfrld. 4. März. Wir meldeten unierdem 7. Januar, dah verschiedene junge Leute, die alS Rachbarn beimGetreideauSdrufch geholfen hattei., die Frucht gestohlen, verkauft und in Schokolade und Zigaretten umgefeht hatten. Dte gerechte Strafe hat nun die Diebe ereilt. Der Anführer der Spitzbuben bekam eine Geldstrafe von 150 000 Mk., ein anderer eroieft 100 000 Alk, ein dritter wegen Beihilfe (er lieferte den Sack) 10 000 Mk. Strafe.
Kreis Büdingen.
♦ Dleichenbach, 5.März. Die Buhr- Hilfesammlung hier hatte folgerdes Ergeb- ni«: 164 500 Mark, 17 Zentner Getre.de, 1 Zöllner Roggenrnehs, 95 Zentner Kartoffeln, 26 Pfund Doh «n, 5 Pfund Erbsen, 140 Pfand Aepfel and 6 P furck) Speck.
Kreis Friedberg.
gf. F r i e d b e r a. 4. März. In der gestti- gen Etadtverordnetensitzung wurde über die Beschaffung von Särgen für Minderbemittelte verhandelt. Es lagen zwei Angebote bor; das eine von der Schreinerinnung mit 93 500 Mk., das andere von Schreinermeister Ott mit 54 200 Mk. Mit 14 gegen 11 Stimmen wurde beschlossen, vorerst 10 Särge zu den angebotenen Preisen zu bestellen. — Das Rücktrittsgesuch des Stadwer- ordneten K o b l o t h , das früher schon einmal abgelehnt wurde, lag zum zweiten Male vor und wurde diesmal mit 13 gegen 11 Stimmen genehmigt. - Die alte, zum Pfarrhause in F a u e r b a ck gehörige S ch e u e r ist repa- raturbedürftig, der seitherige Pachter Philippi hat sich bereit erklärt, die nötigen Reparaturen auf seine Kosten Herstellen zu lassen. Es wurde jedoch beschlossen, die Verpachtung neu auSzi^ schreiben und dem betr. Pächter die Herstel- lungskosten zur Bedingung zu machen. — Im Auftrag des „Ausschusses für Volksbildung sprach am Sonntag morgen der E>eschäftSfüh- rer der Arbeitsstelle für soz. Politik. Dr. Raab über „Deutschlands wirtschaftliche Notlage". Der Vortrag war sehr gut besucht. Die sachlichen, sich von jeder Parteipvlilik fernhaltenden Ausführungen deS Redners fanden allgemeinen Beifall.
' Kirch-GönS, 5. März. Am nächsten Sonntag findet hier im VasthauS „Zum Löwen" ein Vortrag über Kartoffelbau flott. Vortragender ist Landwirtschaftsrat Dr. Schad von der landwirtschaftlichen Schule in Butzbach.
Starkenburg und Rheinhessen.
Die Franzosen versuchen also bai Publikum durch die Berheihung freier Fahrt an- Auloden. Ss sei nochmals nachdrücklich vor der Benutzung solcher Züge gewarnt nicht nur wegen der damit verbundenen persönlichen QMabr, sondern auch au« Gründen nationaler Wurde.
Anschlutz der franzSsischen Kommimisten an bU Moskauer Internationale.
Paris, 5. März. WLD.) ©Inc Konferenz der kommun! st i sch enG e w e r k - chaften hat gestern mit 75 gegen 18 Stimmen den Anschluß an die Moskauer Gewerkschaftsinternationale 5«- schlossen.
Driesirasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der k Dchristteiumg.)
©. Rach einet Verfügung vom 19. Jan. 1923 wird die Miete aus Grund der Bestimmungen be8 Reichsmietengesetzes berechnet, o h. die Grundmiete nach dem Satze vom 1. Juli 1914 ftu >üqUch der für Ihren Ort geltenden Ä^^bertsatze. Z 3nf -Regt. 174. Wenn e* sich -im eine ©tret- tiakeit bandelt, die vor Den Sch.ichtungSausschuh w bren^n ist, so fällt die Entsch.wunz tn diwi Zeitraum von 8-10 Tagen, da d^e HandlungS- jachen bei dieser Stelle in der Aegel nie langer an fieben Falls es sich aber um eine Sache han- feelt die nu r bei dem Verband anhängig gemach« ifl1’t»nn bldbt nur die Möglichkeit offen A Sie sich erneut an den Verband, eventuell. b»- tditoerbefübrenb an dessen Zenit al Vorstand wenden. Einen Rechtsweg können wm Ämen hi« nicht nennen, da die G rü n d «und i n z e l-
heilen des Vorfalls aus Ihrem Schreiben nicht I ersichtlich sind.
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genommen werden.
Em neuer Raubzug bet Franzosen.
Köln, 5 März. (WTB.) Aus dem Krefelder Filialwerk der Mühlheimer Firma Stöcker & Kunz, die sich entsprechend den Weisungen der Regierung und der Handelskammer beharrlich weigerte, ihre Erzeugnisse französischen und belgischen Firmen zu verkaufen, sind, wie dtc „Köln. Ztg." meldet, unter Anführung zweier Vertreter frenzosischer und belgischer Werke zwei französische Kompagnien eingerückt. Die Fabriken wurden ganz beseht und die Arbeiter am Verlassen gehindert. 3m Kontor wurden die Pulte erbrochen und die Beamten vertrieben. Alsdann wurden 60 leere Eisenbahnwagen gezogen und wahllos die vorhandenen Vorräte an Feuersteinen verladen. Die Arbeiter legten die Ar bei t f o f o r t nieder. GS darf niemand das Werk betreten.
Französische Bauernfängerei.
Mannheim, 5. Mär;. (WTB.) DieJran- zösische tintertommiffion hat an den p.f a l z ischen Bahnhöfen folgende Anschläge an- | b^Da^ Inkrafttreten der neuen Verwaltung wirb einige Zeit erfordern. Dem Publikum wird jedoch mitgeteilt, hab die Fahrlartenkontrolle bis auf weiteres mit Rachsicht geübt wird.
der Zugang zu den Zügen erleichtert. Der ^ebr wird desto eher ermöglicht, wenn das deutsche Personal »eiitanb lcist.ck. Das v/naue VerzeichniS ber fahrenden Züge Vit now nicht bestimmt. Dennoch verkehren heute die Zuge 104 und 148, sowie zwei Züge nach Reustadt und einer nach
• Darmstadt, 6. März Morgen, am 7 März vollendet der bekannte ÄgrikulturchQNcker und Forscher Geheimerat Prvfellor Dr. Paul Wag n e r in Darmstadt da« 8 0. Geben 61 r. Führende Körperschaften sowie ferne sablceubcn Freunde und Schüler werden zu Öhren Wagn-r- eine Feier veranstalten. Gleichzeitig wird lein goldenes Dienstjubilaum unb ba« 50- jährige Bestehen der Versuchsstation Darmstrdt mitgefeiert. Wagner hat dieser Anstalt, deren Leitung er im Oktober 1872 übernahm, durch seine Forschungsarbeiten auf dem ©ebnete der Dünger- lehre Weltruf verschafft. Besondere Verdienste hat Wagner sich dadurch erworben, bau er mit Hilfe der von ihm ausgearbeiteten Methode für Gefast» versuche die Grundlagen für die Anwendung Eü ist- licher Düngemittel wesenllich erweiterte und sichcr- strllte Als Erster hat er seinerzeit die Dünger» Wirkung der phosphorsäurehaltigen Thomagschl icke erkannt und richtig eingeschätzt. Durch stetige Verbesserung der Methode der Felddüngungsversuche gelang es ihm auch, den Felddüngungsversuch zu einem brauchbaren Mittel exakter Forschung zu machen. Vortrefflich verstand es Wagner ferner, die Ergebnisse seiner Forschungen im Vegetation«- bau« auf dem Felde und im Labvratorbim in leicht verständlichen Schriften oder in me.stcrhaftem Vortrag dem Derstandni« der praktischen 2aub©irte näherzubringen, und hat dadurch unermestltch viel für die richtige Verwendung der künstlichen Düngemittel in bet Landwirtschaft geleistet. Zu Ehren Wagners ist die Errichtung einer W a g ner- Stiftung geplant, aus deren Ertragnissen Forschungen auf dem Gebiete der Düngerlehre unterstützt und gefördert werden sollen.
Hesicn-Ra^an.
fpd. Bad Homburg v. d. H., 5. ,®är8- Hier wurde einem Kurgast ein mit Brillanten und einem Rubin besetzter Ring im Werte von 30 Millionen M»rk gestohlen.
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Frankfurter G^treldemarkt.
Frankfurt a. M, 5. März. Die ©ewalt- pelitik der Franzosen durchdie neuen Besetzungen, b sonders der ' S.Sdte Mamth?im. Darmstadt. XarlSi'ub?, schädigen den hiesigen ®e'celbemarft sehr, da mfi den benachbarten Orten viele Unteres enten dem h -utigen Getre.demarkt fern mieten. Das Geschäft bleibt weiter ruhig, bei großer Zurückhaltung. Man rechnete mit An'>ebot. da sich zur Ze.t die Geidsorg^n bei der Landlvrrtfchift I yüI) barer machen. Es sind zur Aussaat große I Au Werbungen zu mach n. Rogger sch en etwas begehrter, während W.izen ruhiger laa. Hch« und Greste behaupteten ihre Preise. Mehl fand zu ermästigten Preisen Aufnahme. Futtsrmlttel schienre begehrter. Es notierten je 105 Kilo als- I baldige Lieferung, Parität Fvanlfuri a. M: Weizen 93 000 b;t 93 000 Mk., Roggen 88 000 bis 92 000 Mk., Gerste für Brauzwecke 83 000 BIS 88 000 Mk, Hafer, inläird scher 60 000 bis 75 000 Mk., Mais. La Plata 98 003 bis 105 C00 Mark, MIM 98 000 bis 103 000 Md, Wehen- mehl, südd. Spezial 0 140 000 bis 175 000 Mk. b i Waggvnb zug ab Mühienstation, Roggenmehl I 115 000 bis 125 000 Ml., Weizen- und Roggen- k^eie 40 000 biS 45 000 Mk., Erbsen für Vpeise- amede 140 000 bis 170 000 Mk. Lenden-: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M, 5. März. (Ämttich) Marktverlauf: Grostvieh langsam, etwas lieber- stand. Kleinvieh und Schwei)« leohaft: be Schweinen etwas llebziftano. Im einzelnen ist zu bemerken: Aafgetkieben waren ^45 Rinder, darurck-er 152 Ochsen, 25 Bullen, und 8^ Färsen und Kühe, außerdem 20 dänische und 20 ameri- kanisch; Rinder. Ferner 202 KLldrr. 112 Schafe unb 931 Schweine. An Preisen wurden angelegt pro aentner Lebendgewicht: Ochsen 150000 bi« 260000 Mk., Bulle-i 160 000 bis 230 000 Mk.: Ahrsen und Kühe 200 000 bis 250 000 Mk. für Mit Färsen, 80 000 bi« 210 000 Mk. Fr geringe 5%rfcn; Kälber, beste Qualitäten 210 000 bi« 240 000 Mk, mittlere Qualitäten 160 OTO bi« tnae Qualitäten 120 000 brs . naA nrVt HTZf -
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der neuen Bewertung«vorfchciften, btt jede Art von Vermögen betreffen, ist für den Kaufmann und Industriellen, wie für den Landwirt. Kapitalisten, Beamten und Rentner unbedingte Notwendigkeit. Das Buch ist em guter Ratgeber.
(3n einem Teil der Auslage wiederholt.) Neue Pläue der Franzosen für die Kohlen-
Derltner Produktenmarkt.
Berlin, 5. März. Produktenberich t. Bei der Unsicherheit der politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse fehlte auch am Prvduktenrnarkte jegliche Unternehmungslust, und die Kauflust hielt sich bei rückgängigen Preisen sehr zurück. Brotgetreide und Futtermittel aller Art wurden vorn Qnland ziemlich stark angeboten. 3m übrigen hat die an der Fondsbörse eingetretene Ermattung zu der rüclläufigen Preisbewegung am Produkten« markt mit beigetragen.
P « r i«. 5. März. ttsJfS.) Der Düsseldorf« Berichterstatter des »Reuyork Herald" meldet, General Segoutte sei mit der Durchführung von Plänen zweck« Beschlagnahme von Kohlen auf den De r g we r k s ha l d en tm Schacht beschäftigt. Die Operation werde mit einer auf die E n t m u t i g u n g jedweden Widerstandes der Bergarbeiter berechneten Machtent- ehen. Zuerst werde die Kohle Gruben beschlagnahmt werden,
Dufeck. sind angeflaflt, um die Weihnachts-ell eine erch.b iche Menge Kupferdvaht der Gewerkschaft Giehener Qbuaunfteinbeigtoerf gestohlen und eine B. schein gung üdre den angeblich rechtmatzt- gen Erwerb des Kupfer- gefälscht zu haben; sie bestreiten aber die Tat 3n der Hauptverhand^ung tr.<4 ein von tem ältere« Ang.kxLgten unmittelbar g.la.-ener Zrege auf, der tm Borvetfahrcn ferne Ang 6m machen konnte, nunmehr aber unter ®u> befunuetc, et habe — unter völlig unwahrscheinlichen Umftänuen — gesehen, wir der A igellogte das Kupfer gekauft und bezahlt habe. Da dctngrn- der Verdacht des Meitreids und der Anstiftung vvrliegt, wurde auf Antrag des Staatsanwalts die 2hi<f">ge protokolliert und die B'-Handlung vertagt: der Dtaatsanwall lieh den 3 regen und den altern Angellagp.m fofort festnehmen.
Mit 1000 Mcnk T .ldst-afe und 10 fängnis wurde ein Schlos er aus peftraft,
weil er ohne gültigen Frchrlchren die Etsenbahn benutzt und einen Fahrs^-ern gefälscht hat.
3n ber Hölieren Mä^chreschule. her Webt- zinischen und ber Psychiatr.schen Kllnik wurde m einer Oktobrenacht eine Rci!>e von Embrechsreed- stäl-lm verübt toobvi der Bcrbr.cher einen Schuh auf den ihn üler.asd :n en 5>ausverwal er abgab. AlS mutmahlicher Lä e ist em zur Ze t m 3ug n- batn eine Zuch hausstrrfe von btei Jahren ver- bühen'er Sträsling ongefLagt. Er tregnei und will überhaupt nicht in (Sieben gewesen sein. Der Diaatsanwalt beantragte, die Verhandlung aus- zuschen und die am Tatort gefunden,' Patronen- hulse und das Goschoh durch das Eheim.-Mnre t. 3nfti'ut von Dr. Popp in 5 anifurt a. M darauf unter! «fen zu lafsre. ob sie aus der Pistole des Angeil en ftammen DaS Gericht erlieft einen entsprechenden Dsschluft.
Semtiid)tes.
* Die finnlänbischen Juristen protestieren gegen den Rechtsbruch der Franzosen im Ruhrgebiet. Se be.ieyen sich hobel auf den Protest, den vor 10 Jahren die Recht gilehi-ten Deutsch'ands und Franre ichs erhoben, als finnische Manner von ruffi chen Ge- richten verurteilt wurden, weil sie in Finnland die dort geltenden Gesetze befolgt und auf finnländischem Gebiet sich geweigert hatten, sich rüstt- schen Gesetzen und Dese ilen zu untertore, en, die tm Widetlpruch standen zu den Gesetzen und Untre- essen des eigenen Landes. Jetzt sei die aDelt wieder Zeuge eine« in vieler Hinsicht ähnliche Rechtsverstohes, nur mit dem llntersch ed, haft dieser Rechtsverstvh diesmal von einer al g m.in anerkannten Kulturnation begangen tiroroen sei.
(Telegraphisch« Auszahlung.)
8. März 5- MSktz
saltung vor sich gehen. Zuerst werde die Kopie auf den fiskalischen Gruben beschlagnahmt werden, dann diejenige der Privatgruben die es abgelebt hätten. Kohlen für Reparationslieferungen zu fördern, bevor ihnen die Franzosen die Forderungskosten bezahlten, und die es abgel<chnt hätten,, die Kohlensteuer zu bezahlen Zur Zeit liegen in dem besetzten Gebiet etwa 2 Millionen Tonnen Kohlen. Falls man keine Arbeiter für die Verladung finde, würde die Verladung durch Arbeiterkompagnien des Besatzungsheeres vor-
Handel.
Berlin. 5. März. Dörfenstirn- rnungSbild. Durch Dte Ausdehnung der Besetzung ist eine Zunahme der politischen Spannung eingetreten, die zusammen mit der Unsicherheit über die weitere Gestaltung der wirtschaftlichen Verhältnisse heute die Der- kaufSneigung her Spekulation und des Publikums stärker hervvrtreten lieh. Die Stimmung ist in allen Kreisen ziemlich nervös, und Kaufneigung zeigte sich nur in geringem Matze. Auf allen Gebieten ergaben sich unter diesen Verhältnissen empfindliche Kursrückgänge. Diese betrugen für Aktien aller Gattungen durchschnittlich 3000 bis 10 000 Prozent und vereinzelt auch darüber bis 15 000 Prvz. Für Harpener betrugen die Rückgänge sogar 21000 Proz. Valutapapiere und besonders ungarische und türkische Renten mutzten sich erhebliche Kursabstriche gefallen lassen. Heimische Renten zeigten gute Widerstandskraft und folgten der allgemeinen Abschwächung nur unbedeutend. 3m weiteren Verlaufe trat infolge von Rückkäufen für einzelne besonders mitgenommene Papiere, namentlich am Montanmarkt, eine Srholung ein, doch blieb die Stimmung im allgemeinen schwach.
Frankfurt a. M-, 5. März. Börsen- ftimmungsbild. W.ederum herrichte Ge- schästsstille vor. die heute ganz besonders auf b:e politischen Meldungen zurückzusuhren war. Am Devisenmarkt ist keine besondere Verän^rung ein- getreten. Dollarnoten begannen mit 23 000. 3m Freiverkehr war da« Geschäft wesentlich ruhiger, die Tenk^nz uneinheitlich. 3nag 16 000, Hansa Llovd 10 000. Mvndanaktien lagen vorwiegend im Angebot, vberfllleiche B!«.te matt Maschinen- und Metallaktien lagen ruhig^ Elek.rizi- tätsaktien gaben im Kurse nach. Anilinwerte waren teilweise tm Kurse starker gedruckt. Zellstoffaktien neigten nach unten. Zuckeraktien wiesen schwächere Kurse auf. Im wesentlichen unoer- änbert sind Valutapapiere. Bankaktien sowie auch Schiffahrtsaktien waren schwächer. Am Smbeüd» markt bemerkte man teilweise Angebote. Um 1 Uhr wurde der Dollar 22 750 genannt.
Berliner Devisenmarkt.
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25a— 115»—
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150 000 Mk.: Schafe 80ow ms 230ow JUL, Schweine unter 80 Kilo Lebendgewicht 200 000 bis 250 000 Mk.. von 80 bi« 100 Kill) 230 000 bi« 270 000 Mk., von 100 bis 120 Kilo 270 000 bis 280 000 Mk.. von 120 bis ^0 Kilo 270 000 bis 280 000 Mk.. Feitschweme über IW Kilo 280 000 bis 290 000 Mk.; Sauen und Eber von 200 000 bis 240 000 Mt. Die Preise liegen um soviel über den Stallpreisen, al« sie die ni<bt unrreheblichen Gewichtsverluste, Spesen und HSnb- lergewinn in sich schlietzem .
spd. Fran ks u r t a. M, 5 März. Auf dem V i e b m a r k t weilten heute neben der Wacher- unb ©ewerbrpolizei a^ ber Vertreter der Reichs- sleischsielle Landrat a. D. von Ber nus mit vcrichicderen anderen Beamten. Die Metzger waren im Einkauf sehr zurückhaltend, da der Verbrauch von Gefrierfleisch glrtimmt.
Büchertisch.
- Die amtlichen Bewertung«- richtlinien zur ZwangSanleihe und BermSgenSsteuer vom 23. Dezember 1N2 nebst Zwangsanleihenobelle vom 22. Dezenwer 1922, mit Srläuter mgen und Detspielen. Von A«cht«anwall Dr. Fritz Koppe und Steuer- syndikuS Dr. Beuck, Berlm. (FndustriLverlag
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