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»JtBfttBqtttinJfr n>lt* Hai ber nletxr- läubpche >< leinte Prvf Slema «tn« neue St« froatiai bee Cöobrrtf «normt, bte er tnrf neu« lultlbltrtem Vevland feftMRe. 06 bildet sich an manchen Stellen, BHe dieTllt- fethnwn der Deatschen Sanbwirltchafttqeiell- schtM^derlchlen, unter dem Aasenftuck eine Art Pechla«. die au6 den Resten der Heideflora :nlfka»oen ist und bis zu 1 Weier Dicke be­icht. Wirb dieser schwarze HeidehumaS durch öle Ackerkrume hindurchgearbeitet, so zeigen ilch 1krankhei«erscheinungen, die hauptsächlich 5>afer und Aogaen, aber auch Kartof­fel» «nd DrasflLchen befallen. Der ttoagen stirbt fleckwetse ab, bei ihm wie beim ?>afet zeigen sich brau»weihe Punkte an den Blättern. Die Pflanzen leiben kurz und ha- «n ton kleine Aehren. Die DrasflLchen, die »vn der Krankheit ergriffen sind, bleiben klein und wertlos Als Wittel dagegen wird In erster Stnle Kompost empfohlen. Wan soll die stanken Stellen gut belasten, tief bearbeiten, am die! Sand nad) oben zu bringen. Ober die 3tÄen mit Sand, noch besser mit Lehm, Der« Nischen. Diese Wahnahmen verhindert, man ntt einer Düngung, die teilweise aus organl« chen Ddngenritteln bestehen muh.

EchlichtNng-aubschusj der Provinz vderheFen.

Sltzusg Dom 2 Oftoba 1923.

Di» Ziegeleien tn Sieben und Um­gebung. die dem Arbeitgeberverband für £Ja(jn- gau und vberhessen angehSrrm, sollen tx>m 23. bis 29 Sevtemlxr 1923 in i*r ersten Ort« Hoff« ben 'BetrieMai-beilem über 21 Japve 21 Wist Io­nen Warf ötunötnlo$m ja feien.

Mir die geiermen Arbeiter bet Siebener und Butzbacher Ser birelen schlug der vchlichtungsausichuh für dieselbe 3odx 23 Mil­lionen Wärt Stundenlohn vor

On der Antragssache der Angestellten, gewerklchasten gegen den Arbeitgeber- t>er ban b " r Lah ng a u und Oberhes» lee wegen Abschlusses eines nun Tarifvertrages für Ne Siebener kau srnä. mischen und technilchen Angeber!km der 3nbuftiie gab er den Streit teilen auf. zunüchst die geforderten Abweichungen Dom alten Tarifvertrag, die besonderen Streitpunkte und die Gegenvorschläge anjugeben

Die Betriebsräte der Brauers chwende. 'Be­triebe der Oberhesstf chen Bof a 11 3 n b u ft r l e QL-S lieben durch ben xfentDOÜ)erbanb der ötetnarbeiter die TloUDenötgMt der 2fr- beitsstveckung beit reiten und die Zulässigkeit der Strwckmrg mit «ttfprechender Lohnkürzung vor Ablauf der Streckungso rtftmbfg ung< tri t Der Schlichtungsausfchust gab dem ztoeiten Eintrag statt, soweit nicht die Arbeiter mit der Str.ifung ohne St*brVtung der Ankündigungssrist cinoer- standen waren

Turnen, Sport und SpleL

** 0 rs» Ige der Siebener Polizei- bnnbbrefur Del der Pvllzri Hunde-Vvr- fübrjng Des Heil Verbandes der Pollze»- und Schutzbünde-Verebt« am 29 und 30 September tn Babenbaufen erhielten Auszeichnun­gen für gute Leistungen ihrer Hunde die felgenden, dem Polizei- und Schuh Hunde-Ver­ein 1914 tn Siesten (alter Verein- an gehörenden Herren 21ug 7t i e b für ferne Schüler Hündin Tilly, Statt Müller für Schäferhünbrn 'Bärbel von der Lahnmüble, und Franz Kramer für AotNveilenüden 2frtL Otn schöner Antangseriolg des Vereins der insofern von besonderer Beben - tung tft, als die Hunde, infolge ihrer natürlichen Veranlagung, eine durchweg gute Spurenarbeit zeigten

«eschäsfliches?

Hausrat-Sparkasse

Die furchtbare Sel6cnia>enung und die damit verbundene Verteuerung aller 'Bedarfsgegenstände bat immer weiteren Schichten unseres Volkes die Möglichkeit genommen, einen Hauestand zu grün­den oder die DorbanDenen Bestände an Möbeln und Kleider zu erneuern

Die Anschaffung eines Beites oder eines Kleiderlchiankes ist fast zur Unmöglichkeit ge­worden. von joberen Möbelstücken, die dem Heim eine gewisse Behaglichkeit verleiben, ganz zu schweigen Dielei Berluft der TkrmögeneL'bftanj unseres Volkes nimmt immer krassere formen an und verhindert aas Werden ;eber häuslichen Kultur

Mir knüpfen ein Mort Professor Astres Webers an, doch Kultur nur auf einem gewissen Vermögettshintergrund gedeihen Brme und suchen deshalb nach Biegen, um hier Abhilfe je schassen

Die von der Hausrat S m. b. H. gegrün­dete Mbbelsparkasie ist ein solcher TDeg, der es ledern einzelnen ermöglicht, auf der Ärundtage feines Einkommens und je nach seiner sozialen Stellung die erfordertIchen Möbelstücke zu en werben Das Sparen, das bisher zu einer Stirn- losigkeit geworden war da bte Warenp reife schneller fliegen wie die eingcbrAbicn Spargelder, bekommt wieder Sinn und Z«ck. da die ein« gezahlten Seiber wertbeständig verrechnet werden

Als ©nunMage für die Einzahlung gilt der Schreineritundenlohn. der durch die Tariskom- mHfion de« Holzgewetbes fritgeftcllt wird Alle Einzahlungen. Verrechnungen und Zinszahlungen erfolgen auf Meier Bali« Die eingezahlten Sum­men werden in Schreinerlohnstunden umgerechnet und bei Möbelkäufen von sämtlichen Filialen bet Hausrat S m. b H zum jeweiligen Tarislvhn angerechnet Der Zinsfust ist 4 Prozent jährlich und wirb ebenfalls in Schteinerlohnstunden um­gerechnet

Hat ber Käufer die notwendigen Summen zum Srwerb von Möbelstücken heute nicht bei­sammen. Io kann er allo durch diese tix^tbeständige Sparkasse sich die Ginzahlungsfummen ansparen ohne bast eine BSertDermtnberung derselben eintritt

Zede »eitere TIu«funft erteilen die verschic- denen Seschäflsstetlen ber Hausrat G mb H. dir auch bie Einzahlungen hierfür an nehmen

Dte Mkillnzrn osn doppst.

fltoeee vo«Art»rDrausewetter.

4. gortletung. (Buchdruck aerbaten.)

.Ich bab die Ghri. den Stofen Trvckau vor I rir je sehen Sie gnädigste Frau Tante. 8rri» tau Perlapp«. batten Mt Sewvgenhei t. mich an xe Stafen zu weisen 6*e gestatten meinem xetlSer vfellefcht. ein wenig anszuspannen Die fiiqch Beaten das Stehen im Sefchirr noch nicht t itrop Und ich werde 3hre 3ät wohl etwas änger tat Anspruch nehmen 0s handelt sich um en Ifaf diries Oute«

,ttr SU selber? Ober Corn mm Sie nur al« irrtaMnNer f fragte Otmlber. nachdem sie in rin Arbeitszimmer getresen waren

.Aatüriich für mich selber 34 bin rin sehr, eschüftigter und geplagter Mann stehe an der kpitze etmes groben Blnge« txxt Treibriemen- ->« der A I G wenn sie dem Herrn Orteten rfcrwti ist. und bedarf zu meiner Ausspannung mes schön gelegenen Landsitzes, ber mich zugleich ntt ben für einen so au,reibenben Beruf einmal "twendigen Lebensmittetn versehen soll."

Säern möchte Ich vor allem wissen, tnU wem h zu unterhandeln habe"

,3ch hätte mich dem Herrn Grafen sefbftver- ändllch fvtzort vorgestellt, wenn ich nicht bk hohe Kwe hatte, längst von Ihm gekannt zu fein. Da­mals, als ber Herr Sraf mit dem gnädigen Herrn toter zusammen in Zappst seine Bäder nahm."

Jetzt erst fiel bte Hülle vorn Sunthers Augen.

Die ganze Zeit wo er mit diesem Menschen sprach hatte er darüber nachgegrübelt, wo er diese ge­drungene, niedrige Stirn, auf der sich allerlei, listige Oebanfen zu tunnnrin fchirnen. schon ein­mal gesehen hätte

,6to,r sagte er halblaut vor sich hin. und ein bitterer Hohn zuckte über sein Antlitz

.Sanz recht Star, der die Obre hatte, dem Srasen so manches Mal die Zelle auf- und zuzu- fchlieken. der manches schöne Trinkgeld erhielt, bis er durch die Schuld eine« anderen, de« 3rj- oauner« Cur. wenn der Herr Sraf sich seiner er­innern, um diese Ghre gebracht wurde 3ch fchäme mich meiner Vergangen Helt ganz und gar nicht. Und wenn mich der Herr Sraf auch nicht ertan.it batten, ich hätte nie mit ihr hinter dem Bergt gehalten "

®r sagte e« mit einer Sprache, die wie rin- gelernt klang und zugleich geschwollen war tun Ältesten und Selbstbewusstsein Sunt bet hatte nur ein Lächeln für sie,

.TDam ich mich recht erinnere, Herr so, wie bad ich Sie jetzt nennen?"

.Ba«muffen, wenn ich bitten darf"

.Ach. ganz richtig. Herr Ba«muffen Sie batten früher eine Habest für landwirtschaftliche Maschinen und Serifte

8ir geringschätzige« Achselzucken.

Zawvhl. die hatte ich einmal 3ch habe sehr viel gehabt unb immer etwas anderes Du lieber Sott was bin ich nicht alleS schon gewesen! Zuerst handelte ich mit Lebensrnitteln, dann mit Kohlen unb Auto«, daraus

.Herr Aasmusteu. e« ist lehr freundlich von 3hnen. mich in 3hren Lebe- S- und TDerbegong mit solcher Scnaulgfcit rinzuweihen" unterbrach ibn Sun,her. dessen Seduld erschöpft war. .mid) Intcrefltcit da« alle« sehr wenig O« genügt mir vollauf, zu feben. bab in furacr Zelt au« dem armen Badesungen ein so reicher Mann gewor­den ist. dm sich rin al'üMige« Sut unb ein Srafenschlod zulegen kann

.Sewlf,. ich fx>bc es zu etwa« gebrach!, da« bail ich gest-hen Und Hochseivlin erscheint mir beton der« günstig, weil es in nächster Bähr de« neuen Freistaate« liegt

.©« gehört za Polen, wie Sie wissen."

,0b. bie Polen stören mich in feiner Weise, mit denen werde ich gut fertig.

.DaS glaube ich Mit wem würde rin Mann wie Sie nicht fertigt Sowie er es gesagt, empfand Sunther einen heftigen Verdrust. baf) er sich gegen einen Mensch n wie diesen zu einem solchen Worte hatte hinreihat lallen Das einzige, was ihm als Cbrimann hier gebührte, war Ver­achtung

Ob der andere den Sinn biete« Wortes nicht verstanden, ob er ihn nich! hatte verstrhen wallen, er zog sein Tasche-Uuch heraus, laS einige Sätze und Zahlen, die er sich in ben Verhandlungen mit $rou Julie ausgezeichnet, mit leise üch be­wegenden Lippen, tat eine Tim he von Fragen, die ihm kurz und sachgemäß beantwortet wurden, und äußerte dann den Wunsch, die Wirtschaft ein­gehend besichtigen zu dürfen, woraus Gunther läutete und dem alten Ludwig ben Befehl er­teilen lieft, ben Jagd wagen anzuspan,en.

Sr selber beteiligte sich an der Fahri nich S« wäre ihm unmöglich aewesen. einem Menschen wie diesem ki.i Ho^kelplln zu zeigen.

Nachdem die Besichtigung, die einige Stunden in Anspruch genommen, beendet war. kehrte Herr lia« müllen in« Schl oft zurück, äufjerte sich aus« höchste befriedigt, tat eine neue Tiri he von Fragen, machte sich einige Anmerkungen und empfahl sich mit emer Verbeugung, die nicht mehr so tief und ergeben war. wie bei seiner Ankunft. Ionbert Ichcm ein Teil Herre nbewufttlein an beutele.

Al« er eben den Hol verlassen hatte, kehrte Tor Tehnzen van fernem Sange tt den Wald ,iurück, in dem er die Anpflanzung einer «tuen Schonung beaufsichtigt halte

.Wer war der Mann, Herr Sraf. der eben durch den Xonoeg fuhr?"

.Sin guter alter 'Bekannter "

,So hätte ich mich nicht getäuscht? Star war es?"

,0h b1-'e. nicht Star, Herr Tiasmussen, der künftige Besitzer von Hochkelplln."

.Herr SrafI

Ss war ein Tius. so erfüllt von Schmerz und Empörung und Scham, daft Gunther in mierfter Seele von ihm ergriffen wurde

.Za, mein guter Junge, so ist es. und uns bleibt nichts übrig, al« uns in die veränderten Zeiten zu finden Wir gehen, unb TiaSmussei und Genossen halten Ihren Siizug in die leerge­wordene Stätte und pflanzen neue Ba mer auf"

(Fortsetzung folgt)

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Frühlingserwachen

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Heute bla Sonntag: Die Teilnahme der GleBener Turneracbaft an dem großen liMMMMM

Graftoater unb Urgroßvater JfflJnHfllW von seinem laugen schweren Lei­den Im 84. Lebenslahre erlöst.

Am Wernen ber trauernden Hinterbliebenen

M Stettin L 3m fit», tn. Infl Gioften. ben 4. Oktober 1923.

Beerdig-: SamStag nachm. 2 Uhr-

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. B ward« heut« bezüglich der Firma h«nligensta«dt L Comp, 2verhz«ugmaschln«nscibrik und Eisengietzerei, Alstlrnarlrlllchaft, ®ltft«n «in- getragen: Durch Drschlatz d«r ©«ntrolotr- fammlnng vom 21. September 1923 roerben die laut Generalversammlungsbeschluh vom 8 Mai 1923 zweck» Aufnahme eines Dar­lehens von 9 Millionen Mark In leilob- schnitten von je 1000 Mark verausgabten 9000 Stück Genntz-Scheine zum 31. De­zember 1923 jum Kurse von 150®/, mit ber Maßgabe gekünblgl, daft den Inhabern ber Genuh-Sch eine innerhalb einer Frist von 5 lagen, bl« in bl« I«il von btei Wochen nach (Eintragung des Beschlüsse» in ba» Hand«l»reglst«r zu sollen hat, ba» Recht zustet»t, die Umwanbinng bzw ben Umtausch OTI Li nai, Schein» IN ptammaktten IM Der- hältnl» 1 1 zu erbitten, wobei die Mo ball- täten ber Umwanblung dem Ansflchl»rnt unb Dorstanb Vorbehalten bleiben. Die sämtlichen 1000000 Mark Borjng»aktien ber Gesellschast werben an Stelle bes feit» herigen ISsachen Stimmrecht» berart mit einen 25sach«n Stimmrecht ausgestattet, bah ba» Stimmrecht von 1000 Mark Vorzugs­aktien gleich bemStimmrecht von 25000 Mk Stammalrtien ist. 6177B

Diehen, ben 25 September 1923. Hessische» Amtsgericht.

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