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Bilder aus Essen

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aMBfung erleben Das Kohlen syndttot toutf* ber St» bet OtägenlentÄraeltTton, ha* gleiche MIL

Die 'Beamten »urben juJannntngerrt

eeettesw 2MBung ttmtfxn dte Ze - " unb .mlT' in 2llien- bet Zeche.mßcher unb

Wart bet.

Sabel tarn eck zwvschcn btefcn unb bei ©onber- binblern zu ben em Ile' Belbucten. bei denen an* schon bte ®ummtfnttp»e{ bei Selbstschutzes bei Ocmbetbflnbtcr In Tätigkeit traten,tntge Zett baraiil ttet bet f»genannte Selbstschutz über brd Maat liiertbeam» her unb ein Mann grill, als bte 'Beamten sich mit dem 68bei zur Wehr lebten, schort zur Pistole unb crschosteinen 'Beam­ten Unter ben Freu den gef ohte der 6tmberbunb- ler brachte dieser THatm nom Selbstschutz ben-

*«ee der OonbcrbünMer Schrecken erregt chm grober $«11 begnnn bereit* zu flüchten Unter- M|en war b*e betxvb* blaue Polizei nach bem fM«rigeHube In der Mühlrestratze gelaufen nb batte von dort bte grüne Polizei Ml Mit gerufen 26* diese erschien, brach eine chWUlk ynter ben Oonberbünbiem au* Biele rissen itzte 2farmbtnbe herunter, steckten ihre TBal- sen ein unb Itobenin Teil be* lenberbünblert- schee Selb ft schütze* begann lofort auf bU an- riffbe grüne Potlzel zu freem.

Mb Sch»tzp*Ntz>t irSOerte M$cwr «ab gt»g

'Mieder etimuM wehen Hoffnungsfahnen über bem Ruhr ton b Sonniger $>erbft6immcl über- yxront 6ifcn.bie Stadt der ragenden Schornsteine, He Äoblenftabt, da* Key de« deutschen ODirt- schäftSleben* M gibt wohl keinen krasseren ®cgen- fa>. Essen vor bet Ruchrbeteyung and da« heutige

Weise benrxL

®ie Franz Sfische Senbannertc kümmerte sich barem gar nicht, nur zwei Blbenjäger. bte oflenbar Menschlicher cmpfaaben, befreiten ben Mann unb vertrieben den Pöbel mit bem 'Bafonett 3n-

toksen unter der Begründung, bah fein? 'Beamten t» Roheit ebne ®runb gegen friedliche Leute vor- gegangen feien Die Kränzolre en t wa I f n c t c n

Her »tne unsichtbare schwer? Hand liegt über dieser QkbcfKftobt. hemmt unb stört auf Schritt unb Tritt. Der Hauptbahn Hof. einst 'Brennpunkt eines 'Dettstadtverkehrs. ist tot und verlassen, verwahrlost, verschmutzt Ö* führt eatmal ein Zug ein, e* führt einmal ein Zug au«, zwilchen ben Schienensträngen sprvht hohe« Gras an dem sich fliegen gütlich ti

wie im Hauptbahnhos. Papierabfällc führen auf Treppen unb Düngen ein beschauliche« Dalein, und bte dicke Lchmutzkruslc der Fensterscheiben vermag selbst bet strahlendste Sonnenschein nicht zu durchdttngen Zerbrochene Scheiben Hal man praktisch durch braunes Packpapier erlebt.

Dte Kohle, die In unendlichem Reichtum unter den ötxnfjen der arbeitsreichen Stadt, unter den grünen Ruhrwiefen lagert, sie kann nicht die Straften palfieten ohne den grünen, teanzöli'chen Passierschein, ohne dte ®enebmtgung der 3n- gertieurtommllfon Sogar dem Schubkarren der Bergmanns-Deputarkohlc muh der Pallterschein beigegeben lein. Ion ft beschlagnahmen ihn die Krnlövllpolten. die überall in der Räbe von Zechen austauchen Freilich braucht der Berg­mann für ferne Devutatkohle keine Steuer zu be­zahlen. aber das '2Lu«ltellcn be3 Pallterfcheins das auf bem Kohtenstcucram! im Sjanbetebci erfolgt, kostet heute mehrere Millionc >. Sonst muh die 30prczzenttoe Kohlensteuer entrichtet wer­den. was bei dem heutigen Kohlenpreis ein? ganz erhebliche Lumme ausmacht 3n d i seltensten Fällen wird Koks bewilligt, der Koks bleibt für Frankreich reserviert Steuerfreiinb ferechin englische Kohle und Koks, bv au! dem Wasierweg in Duisburg oder Düsseldorf anlaufcn 2lber hier stören die hohen Transportkosten da die Kohle per 2luto oder Fuhrwerk vom Stapelplatz abge­fahren werden muh Für Haushaltungen ist es Ichwtertg, sich mit englllchei Kohle ctniub.ffen Beinahe grotesk, das Ruhrland ohne Kohlen'

Der Winter steht vor der Tür. der Herbst bringt frühe, kühle Abende und bte katastrophale Ztartoffelknapphelt. stundenlanges Anstehre, um endlich im ®lüd*ia(I bic Höchstmenge von 10 Pfund zu erhalten Wie oft geschieht es doch, bah mm für ben ötolauf wichtiger Lebensrnittel,

te Oottberfi&nbter tarnen wieder aus ihren Schlupflschem hervor unb nun begann mit Hille t«r Aranzofeei eine wilde Jagd auf bte Irtee Poll »ei Die Franzosen feuerten auf

it 'Beamten, bte Sonderbündsei feuerten und V» etza Pollzetbecnnter ft* stürzte sich der Pöbel 1 ihn und schlug und trat ben Verwundeten Roch bem einwandfreien Zeugnis sozialbemokra- tWber ArbeitersekrvtSve wurde z B in der Müchienstrafte eti Trupp von acht grünen Polizei- Senetien von der frairzösischenmbarmerlc ab- gttaugen. Die Leute wurden unter bem Freu den- tpwt der Sonderbündler gezwungen, Im tiauf- fchestt mit erhobenen Händen sich auf das Polizei- gebäube zu begebenIn Sonderbündler warf einem der Beamten einen Stock zwischen bte Bthw und brachte ihn dadurch zu Fall

muhten alle Waffen abgeben Rach zweimaliger LeideOunterfuchung wurden fk dann In luto* verladen unb In* Desängni * gebracht (Zeder neue Transport würbe von ben Sonder­bündlern mtt Beschimpfungen überhäuft Mn Teil des fonderbündlerilchen Setbstschutzes zog nach der bereit* kurz gemeldeten Versammlung vor dem Theater zum Aathau* ulb nahm Dort eine drohende Haltung ein Dte wenige noch *ur Ver­fügung stehende Polizei erhielt ben Belehl. auf die Menge zu feuern, sobald sie angey rillen würde Tic Dewerfichaften hatten ange't ly« bei bedrohlichen Lage zu dem soanzösilchn Den.cal gesandt und ihn fragen taffen, wer beim nun ben Schutz be r Stadt übernehmen solle Der Deneral liest erfUren, hast er für den Schutt bet Stadt a ifTommen wolle Hm dielen Schutt stu bett*rfll.tilgen hat er fotort eine Vckeärs- sperre von 11 Uhr abend bl* 5 Uhr trüb an- geordnet

Degen über den Behauptungen der Ag ntur Hava* sowie den Angaben and.-rei Irunzd'i'cher Korrespondenten, wonach bk Zwilchen!alte in Düsseldorf durch ein rigorofe*, nich' zu recht­fertigendes Vorgehen der Schutzpolizei retitan^en feien, die bHnbllng*. ohne hcrau*g#torbcri U'vi- ben zu fein, tn die TL-nge gefchoffen hätte ist auf drunb inerterer im L>iu|e der Ruch emgeti oste ter amtiicher Meldungen erneut festzustellen bah bte EichNtztzelitzei erst etttgsgrlfitit hat, nach- b*e mehr eie Not Poliz.stre von ben Sv». berHebte« «rf* schwerste rnfftbaebeli «nb eia blauet Polizist ben ihnen nieder geschossen worden war.

rst danach hat bic Schutzpolizei eing griffen und den Platz geräumt Sodunn wurde Dun ben Son­derbündlern bat französisch.' Militär zu Hilfe gerufen, da* die Schutzpolizisten enttoaffneie unb es zuliest, baf) bic Sutwaffneten mihbanM: unb zum TeU schwer verletzt wurden Das bestätigen in vollem Umfang in Lonboncr Blättern mehrere englische Augenzeugen, ba runter der Düsselbvrlei Svnbcrbenchterltatter bei .Du:lv Rews " Al* Beweis, wie die Franzo'en d>c sepa­ratistische Bewegung unterstützen unb wi' die sranzöstschen BelahunqatiuDben sich bet ben Vor- gängen tn Tülklbori verhielten, wird b.c furcht­bare Szene vor bem Breidenbach er Hol geschil­dert. wobei entwaffnete Beamte der grünen Po fite' von einer Sevavatistenbunde zuTvdegr- Ichiagen wurden während die frunzöliichen ' Kavalleristen, bic diese Polizisten eskortierten.

rmhig DUschauten und danach den Separatisten bte Hänbe fchittkelken

Die Unruhe in der Stadt Hilt infolge der furchtbaren Vorgänge noch an 3t den Abend­stunden zeigt sich verduchtiges Delindel. Slost- trapps der Sonderbünbler und ähnliches De- lichter. das sich bic Snttnjflnung der grünen Pvlizet zunutze zu mach.n sucht n den Strasten Berschiedenllich ist es zu Zufammenstöhen mtt den Kommunisten gekommen, bk aas ihrer Sympathie für bic Separat fiten kein Hehl machen

Von ben Franzosen ist eine Reihe von Ver­haftungen vorgenommen worden, darunter bic des stellvertretenden Regierungspräsident m Oberbau- tat* Raddatz Beigeordneter Dr Haas, der gestern abend vorübergehend ftvigelaflen worden war. ist ebenfall* wieder txrthaftet worden Auch Polizeiinspektor H ö f n e r unO Kriminaloberkom­mislar Wollenberg wurden verhaftet

Soweit bic Schupomannichaften nicht ver­haftet sind, werden sie entwaffnet und von den Fvanzofen in der Kaserne bewacht Der Htndenburgwall. der Schauplatz der gestrigen Kämpfe, wurde heute von zahlreichen Leuten besucht

Wertbeständige Steuern.

Berlin. 2 Olt iPrlv -Tel) 3m Relchs- finanzmlnlsterium wurde der WährungSent- w u r I der Regierung tn einer Konferenz mit den Parteiführern besprochen, wobei u a auch die Vorschläge der Demokratischen Partei erörtert wurden, die daraus abziclen, bte Finanzierung des Statbetarfe* des Reiches bis zur Budgetaus­gleichung durch

Unrexiebhmg aller 6feuern awf bte Golddasi« zu sichern Auch der 3nnenpvlitlschc Auslchuf) des Reichswirfschaftsrat« beschäftigte fich mtt dem ihm vom Rcichsministcr der Finanzen zur Stellungnahme uberfanbtennttourf eines Defehes über »ertbeftänoige Steuere unb eine Vereinfachung des Besteuerungs- verfahrens Zur wetteren Behandlung be­schlicht der Ausschuh die Einsetzung von drei Arbeitsausschüssen, einen für bic Vcrmogens- unb Erbschaftssteuer, ben zweiten für die Umlat)- steuer unb den brüten für bte Kapital-, Ver­kehrs- unb Bödcnticuxrr

ü kl ich tun. Die Lahmleoung des ®ilen- fc*ntKrrfebrt wird für den 3ndusrri«ezlrk täglich fühlbarer, wenn ma. «ich auch tapfer mit ben elektrischen Fernbahnen behilft Seitdem der @lk- ntr kein Telephon mehr besitzt, ist ihm ber Be­griff ,3eit" abhanden gekommen St muh ia »ch jett haben viel Zeil sogar, will er alle Widerwärtigkeiten parieren, dte an einem e*n- »tam Tage ihn treffen Für eine Fahrt in der elektrischen Straßenbahn EssenDüsseldorf braucht man bei günftigfter Bcrtrhibring Immerhin 4 bis 4i, Stunden Manchmal sperrt ein Äommanbati dte «traftendahn seines Bezirks, die Verbindung ist unterbrochen Bleibt der Fcanzofenzug. wenn e* sich um unauffchiebbarr Angelegercheiten han­delt Es ist keinem wohl habet der thn benutzen mufc. zudem eine kostlpteiigc Fahrt, da sie nach bem täglichen Frank-Kurs veröchnel wird.

Mordtag von Mffetootf.

üffelberf, 1. Oft, (IMTf) lieber ute Bcrgänge, dte sich am ©oentag tn baisptelt haben, tötest noch berichtet t wir Altstadt waren nur von Dem- der Mauen Polizei abgesperrt. Dte gegen bte der Selbstschutz der Svn- tageking vorher schärfstes Bor- hatte, lag al* Bereitschaft tn bem

U war der Hindenbu r g - Wall wie ir CtÄffe. Hüte unb fortgenwrfcne aus dem Platz Der Stidstschutz nbter hatte such hinter bte Tlampc M Theater* geflüchtet unb eröffnete das Feuer Wf bte Pvltzei Da der Selbstschutz da* Feuer nschi etnfteüie unb wiewilbinbleStrahen Hine in sch oh. trieb bic Polizei zunächst alle ertönen fort, bte sich in bte Hauseingänge ge­züchtet hatten unb zwang fte, mit erhobenen Hän- Mi Unter die Linie zurüchzu zehen 5Xxm rückte bte Pvttzet auf* neue gem-n xm fonberbünblcTl- schm, Vefbstschlltz vor. der sich unter ständigem Feuern tn die angrenzenden Ctraben zurückzog nb erst nach und nach versprengt Wersten konnte Wa grofler Teil der OonberbünNer flüchtete In , bte von Franzosen befett sind unb b a t um Ben Schutz der Befofcutig. Die

Uns öiaot uno uanö.

Diesten, den 2 Oktober 1923 Znr Wcuotbnunfl bet OaSvcrbrauchS- Serechnumg, be in unserem heutigen Anzeiqantetl veröffentlicht ist, wird un* von der Direktion des stäbtischen Dasrrcrk* geid). leben

Di- neieili4)<m Kohtenpieis-, Fr ach- unb ßobn^rbbbu.tgcn hoben austetordenillche Das- prcffllic gerungen zur Folge gehabt u-ib hierbei in d.r oiabt zu lebhaften KIag.it über Ung?- tcchtiglciten bei b?n De i der heb u.»gen geführt Htcizu ilt iolgcnOe* zu bemetlcn

Dos bisherige Beitabren, eilen Mlttclprri* festzufetzen und diesen erst Im übernächsten Monat bei der 3tbebunq zu Drunde zu leget, must'e in­folge der gewaltigen, in kutz.r ,1ei> crinlgenden Bie äoctänbcrungen im Auguli uuigzgeton wer­den 2. >? B. .öflentiichuna d>-r Direition des Dns- und Watte.'werk* i, Rr 19V des .Diestener Anzeigers" vom 1*> August machte darauf auf- meiftom. bah durch Orbbhunq der KoMenpreii.' im Laufe eine* Monats sich schon für diese Zeit bet Daspi.-t» erhoben inulfc 5\i8 von icdem Koi/fmaon ale . Wiederbcichalfungs- pre s" beobacht.^.' Verfahren muh setzt auch von lommunatet Betrieben angewandt werden, wenn hc nicht zum Stillcgcn komme > wollen D» i't in Betracht zu z>cd.n bah der täglich-: Verbrauch nn Kohlen im Daz vei k fich auf etwa 500 Zentner beläuft und bch b.cfc Kohlen d e täglich un­gefähr 1 b s 2 Atoggon einlaufcn. fünf Tage nach erfolgter Abteidung zu bezahlen fmb $# werden zur Zeit täglich ohne Fracht über 40 Milliarden Mark erforderlich Die Stadtkaste la.in diele Beträge nicht mttzr aukbringen Der Deutlch. Verein von Dos- unb Wallerlach- mämtern hat auf 'einer diestährigen Tagung vom 17 bis 20 Se: tember sich damit befahl, wie bieten Umflänbc-i Rechnung gtrogen werde und cmt-foW. bah bet Daspre s wöchentlich mindestens einmal festzusetzen und für den rurflicgtnb-n noch nicht be- -dllc.n Verbrauch von jedem einzelnen Dvsabnehmei zu rahle.n fei 3n einer Reihe von Städten wird der DoSvreis bereits zweimal wöchentlich neu testgeleyt. ja in einzelnen Fällen logir täglich Durch Varauszahlen (ollen allzu- grofle ilngleu6bc;tcn vermiede i »erben.

(»icfoenrr Wochen Marktpreise

Dm 2. Oktober 1923 (Händlerprcisef.

Ls kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt Butter 75 Mill, Matte 10 Mill. Ääfc 2LMill das Pfund Gier 3 Mill, das Stück Wirsing 4 bis 5 Mill. Weihlraut 3 dis 4 Mill. Rot­kraut 6 Mill . gelbe Rüben 4 bis 5 Mill., Spinat 4 hi* 5 Mill. Romischkohl 1 Mill Bohnen 6 bis 7 Mill, Blumenkohl 8 Mill Endivien 2 Mill.. Ober-Kohlrabi 1 Mill. Untcr-Äoblrabi 3 Mill. Tomaten 8 Mill.. Zwiebeln 5 Mill das Pfund, Sellerie 8 bis 10 Mill das Stück, Kürbis 4 Mill. Pilze 10 Mill., Zwetschen 800 000 Btt das Pfund

Bornotizcn

Tageskalenber für Dienstag ßtabttbeater 7 iTbr Ludwig-Tllwma-Abend Lichtipirlhaus, Vahnhvfstralie .Mein Mann, der Borfen'chieber'' und _Gr. Harold Ltoyd". Pa- last-LichtlVielc .DaS undurchdringliche Dclichl'' und .Der tanzendr Tod" Cafe Astoria Ab 8 Uhr Svnderlonzert LiebigShöhe Schlachtfest

Dte Deutfche Volkspartei ver­anstaltet morgen, Mittwoch, abend im Dewerbe- haus einen Vortragsabend Prof Schi an spricht über die augenvliclliche Lage Däste können cingcführt toerdrn IG Anzeige i

- D O. B Der für den 6 Oktober geplante Vortragsabend ist verschoben worden (Siehe An- zeige >

Ca f Srnsl Ludwig. Donnerstag, 8 Uhr, Bunter Abend lAaheres im Anzeigenteil. >

Sein 25jährigcs ^Dienst jubi- läum als Beamter unserer Landesuniversität feiert, gestern der Vorstand des Universitäts- Lclrctariats, Vcrwaltungsober nspektor Wilhelm Erle Seitens des Rektors, der Dekane und einer Vertretung des Lehrkörpers tnurben dem ver­dienten, auch in weiten Kreisen nferer Bürger­schaft lehr beliebten Beamten mit einer ent­sprechenden Ehrung die herzlichen Glückwünsche der Uninerfttät überbracht

< Ausgefallene Züge 6ch 1 Ok­tober verkehren folgende Züge in unterem Cfnter- d(enbereid) nicht mehr Gilzug K a I s e 1 - Frankfurt a M.. ab Diesten 950 Uhr Denn. Eilzug Frankfurt a. M Kassel, ab Diesten S Uhr abends, Zug 4184 von Schotten nach Ridda, in Schotten ab 7 40 11 br vorm, Zug 4183 von Aidda nach Schotten, in

Ridda ib 9» zthr vvrm, au Herdern fällt bte Fahlgelegen Helt mit der log Perlonalsahrt vv» Diesten nach Hungen die bisher nur beschränkt zugelallen war, ab Älchen 6.15 Ubr norm., fort

** Der öffentliche Arbeitsnach­weis zu Diesten wird die gesetzlichen Auf­gaben eines solch.n auh für den Landkreis Diesten unb b;c Krellc Alö.cik, Lauterbach und Schotten übernehmen Man brachte die heutige Bekannt- machung betr bic Bestellung eines vorläufigen BenoaltungC-ausschusfe*.

Da* RoIgc 1 d der Meguln-Werke wild unabhängig von den auf den Scheinen an­gegebenen verminen jederzeit anftanb*- l o» ringelest Den endgültigen Verfalltag gibt die Werkleitung roch betonnt tSiehe heutige Anzeige )

' Tic billigste Strastenbahn- fahr t in unserer Stadt kostet von heute ab 3 Millionen Mark

' D i e Allgemeine Ortskranken­kasse Diesten gibt im heutigen An^igenteil wichtige öahungejnbcrjngcn befannt

* Vom Verein für bas Deutschtum i in A >island. Ortsgruppe ®;cfen, wird uns mitgcteill: 3n der Leitung der Ortsgruppe Diesten 7es Tk'c nS für dc»s Deutschtuiii im Ausland ist cm Wechsel et igetreten Der seitherige 1 Vor­sitzende, Umv -Prof Dr Ztz cha, folgt einem ehrenvolle i Rufe im dte ilniocrUtat Bonn. An f? ner Stelle über timmt ben Vorsitz Univ -Prof Dr D m e 1 i n 'Sie Zu(ammenletzung des Bor- lictiides bleibt im übrigen unverändert Das Schriltluhreramt verwaltet Privatdvtzent Dr Droh weiter

Dvethe-Bund und Literarische De lei (schalt hatten Doethes Iugendwerk Stella In ben Mittelpunkt eines litera Ischen AbendS gestellt 3n einem lies schürfen den. ein- Icitrnben Vortrag wies Dr Friedrich List die Wege zu diesem seltsamen .Schauspiel für Lie­bende" unb gab auf Drund eigener Forschungen eine feinsinnige Analtzte des Stückes Die von Schauspieler (fuhnke gesprochene Zueignung zum Sauft leitete zum Stück selbst über das Obcrrcgiflcur Adolf Telektz in der lpätereei Fällung alv Trauerlpie %lt ficht barer Liebe unb Sorgfalt cinffubiert halte Sehr fein heraus» gcailxitct waren die beiden Frauencharaktere die impulsive, schwärmerische Stella, der Fräu­lein He st Blut unb Leben gab, unb dte unter ben Qualen des Deschehens still leidende, ent­sagende Ratur der Cäcilie Fräulein L chs Unb zwilchen beiden nun Fernando, dieser weichliche 'Weiberheld, fein Dgn 3uan kein Faust, ein gemeiner Betrüger, nicht einmal im Böten grvst Herr ß Inf mann machte aus diesem jämmerlichen Pstralenhelden, an . ,m man nu; betounbern muh, wie zwei so edle, reine Frauen wie -/tlla und Cäcilie für ihn alles opfern. Io wahrscheinlich, wie die Unwahr- haftigleit der Rolle dies zulieh Hervorgehoben leien noch die gut empfundene Curie Fräulein Schades und die lecke, gelchwätzige kleine Poft- mcifterin Fräulein Sch inahl* 3n Heinen Bollen waren noch S 3äger. L Weil. O Bau bei. H Weinert. F Rifpel unb K Sanden beschäftigt Em zahlreiches Publikum Sanfte lebhaft für bic vortreffliche Vermittlung eines auf dem Spielpton unserer Bühnen fast ganz unbekannten Dvethe» Ichen Werkes

Von der Hessischen Vrandver- ficherungslammer wird un* geschrieben

UNITED STATEC

LINES D

AmorlMenleche Reglerungedempfer NACH NEW YORK von Southampton Cherboury LEVIATHAN

. und 30. Oktober, 10. November, 11. Oer. Von BRIMtN Ober Foatbiniplon ond Chrrbourx nub NEW YORK

GEORGE WASHINGTON 14. Oktober, 28. November, IS. Dezember President RooseveH 3. Oki. 7. Nov.

President FHlmore 4. Okt.

President Hardlng 10. Okt. 14. Nov.

President Arthur 1«. Okt.

Amerlce 31. Okt. 3. Dez.

Abfahrt von Hootbampton ond Cherboorg 1 Ti< »pkter

AUu Nlhrro dorch enirnstebeode Ad rasen Vorteilhafte Gelegenheit Nr OUterbefUrdorung UNITED STATES UNES behlin wb GIESSEN

Unter den Linden 1 KlrchenpInU 13

Tsnersl-Vertmtanf: Worddntaeber Lloyd, Bmwe

Soeck. Schmalz, Margarine, Mehl, von Defchäli zu Deschaft pilgere muh Tertilerzeugnilse fmb nahezu ausvertoull, bic Preise, besonders in Elten, phantastisch hoch Obst ist längst Delikateste geworden

Am Hauptbahnhof unb an der Hauptpost Ne­ben Sremplarc des französischen Rachrichten- dienstes, die .deutsche" Zeitung der Franzolen, Format und Schriftlatz des alten ..Düsseldorfer Tageblatts", dis, wie erinnerlich, seinerzeit zu diesem Zweck beschlagnahmt wurde Dine richtige Zeitung, sogar der Anzeigenteil fehlt nicht und bic Mode, bic allerdings derart westlich ä la cocotte orientiert ist, bah nur bic .Damen", bie in seltsamer Aufmachung mit gredroteu Lippen :nb interessanten schwarzen Strichen um die müden Augen die Hauptstrasten bevölkern, dafür 3ntcr- essc heucheln Kavaliere die zu federn Dienst bereit scheinen, lesen eitrig das Blatt 3n der Tahnho Sgegend, die man gern umgeht, kann man .Typen" ftubicicn, männliche unb weibliche, fran­zösischer und deut'chcr Rationalität Wie un- gtoüblich rasch doch hochwertige Valuta .Freitnd- schasten" zustande bringt'

3n Brcbcnct) ist das Haupto.iartier, im dor­tigen Rathaus wie auch im Hanlahaus in Essen wird der Io schwer erreichbare Poststempel aus- gegeben, der allerdings nur für die geöffnete Sperre gilt 3a. Geduld mb Zeit, Itunden- togelange* Anftehen um ben Paststempel das sind Dinge, die man im Ruhrland längst als etwas Unvermeidliches hinnimm!

Lacht über den Wald rustgelchwärzt ec Schorn- sternc die Septembersonne, so uderkreilen fran- zölilche Flieger 8tien und überschütten bic Stabt mtt einem Papierregen Lustig i(altern die gelben unb grünen Zetielchen am Horizont, wirbeln und taumeln zur fttbe, altero getchäftslü/htige bar-

lustige Buben unb Mädchen sie hurtig sammeln, um hc als Druckstampe zu verkaufen Der Iran- zölilche Fesselballon hängt träge in der Luft, gelangweilt wie eine schlechlgesiopste Delbwurst. Man sieht ihn nicht mehr, in den langen Mo­naten der Ruhlbetetzung hat man sich an so vieles gewöhnen gelernt

Das Erdinnere a's Wärmegnelle.

Die Frage, was einmal werben soll, toenn bic Kohlenvorrätc der Erde erschöpft sind, be­schäftigt tveitschauende Forscher schon lange und hat dazu geführt, eine möglichst volllem- mcnc Ausnutzung ber Kohle zu erstre­ben und gröhte Sparsamkeit mit diesem loft- baren Stoff zu fordern, Phantasten haben alle Schwierigkeiten dadurch beseitigen wollen, baf) sie aus die ungeheuren 'Dcinnevvrräte hinwt,-. len, dte im Jnnern der Erde selbst aufgefh.-i- chert sind. Die Techniker mußten aber bt.ti.r keine Tlil.v. anzugeben, wie dieses gew.ai- qc Problem gelöst . erden könne. Nun hat .ch einer dieser Skeptiker, ber bekannte Tech in: ir Siegfried Hart mann, bekehrt unb gest.ht, bah er feine Ansicht vollkommen fleär.ced habe unb die Verwirklichung eines sol sten Planes bereits für nahe bevorstehend (te. Ti? BorauSsetzur.g für bie Verwertung ber Wärmequellen des Erdinnern sind Sostr- lochet non 3000 - 5000 Meter Tiefe, in der eine Erdtemperatur von mehr als 200 Er ad vorhanden ist Diele Wärme kann dann mit Dampfmaschinen ober auf irgendeinem an- deren Wege von oben aus nutzbar gemacht | werden, ohne bah man tn bte Bohrlöcher hin- | unter zu 'teigen braucht.