Einzelbild herunterladen

m. 257

rrfch, n, toglh», en&n Seen- «wt> geirrte«», ÜbtrSewslo^ebetiagc ® < efew erj« mütw b I ä tl» r wsche,.v«;ia»»rri, «Tbquntxn ilWOUhQ. Hart Irägtriotye, auch b. rinjeln.

Rranmeni «folgert) cra »«wall. - 3 c rn |pr«d>- InftbUfl« huöitSdjnfl. Irtung 112, fflr Verlag u«b Veschäftsftrllr 51.

für Drohtnnch. lajrigerftftftc*.

Pe|f4tfle«io.

Srewfhirt e. K. 1168«.

113. Jahrgang

Doimerstug, |. Howntbu 1923

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

dr»<k ni IkrUj: vrühl'fch« MwtoerWfrft.Bgfr mb Stfhi3ni<ertl R. £exee tu «letzen. Schnfllettrng n*ö «eschüstrftele: Zchrlstrahe 7.

IWHebet VS, l<)ri|«e ftrbUlagt*raunm« bi» jnm Radfetttag vorher otfnrfrb« fitrbbiMtobrti. prds Mr 1 mm H4tzr füt. anjngrn o 27 mm »teile in! ®runbjat>! 55 Ulk., äu«a> 70 Dl , f Reklame- Anzeige« o 70mm Steile 225DI x24VhHSd)lün«l vlayooridfrist 20*/, Huf- to tag - i)erantn>ortlid> für 'Politik u. 3«tlrton Dt Jnebr W»lh. Lange, für be, übrigen Itti fcn fl VI ran M)ei n. f ttr b e n SnStigt-i etl. fian» Seck limili d» in «Siege.

Koblenz unter grün weih-roter Flagge.

hi Augenzeuge der Robknyer Tor- q3ngc k^rribt uni TBie schon aut JageAnot^en befanrrt fein wird, hat nen and) Koblenz feine 'chwtre fett Beginn der Besetzung a>obl die *<ttDcrftc Stund« hinter sich Koblenz, die aha Residenzstadt am Rhein« die nicht nur ihr Äailer-'lDUbelm^S'cnfmal am Deutschen ®<f mit bem Spruche geschmückt hat .Rimmti wird das Reid) vergehen, wenn ifrr einig seid und treu", fonbem diese Wort« auch in der Brust icfrrt einzelnen ihrer Ämtoobner mit Stolz erklingen litt, fit sollte am RLxrtag. dem 22 Oktober, etn Raub der Separatisten werden Schon in der Bucht vorn Sonntag auf Montag gegen 4 Ufcr erschienen im Rathaus« bei dem Oberbürger­meister Dr Ruffel zwei Abgesandt - der Rheinisch- republilairischen Partei, gaben sich als Paria- mewtärv der angeblich in und um Koblenz Der» amrneüen .rheinischen Truppen", deren Oberft- tonnnanbieienber ein Herr Seiler fei. aus und verlangten ziemlich unverblümt die Uebergabc der Stadt an die .neuerrichtete Regierung" Der Oberbürgermeister toieü dies Ansinnen zuiück und riflärte. hab e< für ihn nur eine R.gieru.ig nämlich die deutsche, gäbe AK dementsprechend weitere .Berhandlungen" erfolglos blieben ncr- 'uchten die neuen Herren schltehlich mit Hilfe'ihres Ltvhtrupps gewaltsam de« Rathaules sich I zu bemächtigen Doch noch c-he die Polizei ein­greifen konnte, war die Aufgabe bi der stolzen Truppen schon kläglich gescheitert Sie in Masten herbei gestromten Einwohner haften 'ich gleich beim ersten Schüsse, den einet dieser Hclden auf die Brust eines dabei stehenden 3-tngcn abfeucrie. wie rufend auf die tapferen Kriegec gestützt, die wohl alle gelyncht worden waren, wenn sie nicht von der Ruhe und Besonnenheit bewahren­den Polizei beschützt worden waren Ein .Panzec- auto", cm Don auswärts gestohlenes Lastauto, mit bis an d« Zähne bewaffneten Äncgem be­tet)!, bahnte sich langsam feinen ®eg durch die vieltausendköpfige Menge, um den bedrängten Leuts, Hilfe zu bringen Kaum tarn es ui die Bähe des Rathauses, als sich ein Hüne Don Polizist ans den Führersitz. ein Trupp van Poli- ztsten hinten aufs Auto schwangen und bee tapfe­ren Kämpfer .Hände hoch nehmen liehen So fuhr das Auw wohlgemut in den Hof des Ral- huufc«. wo man ihnen em .herzliches Wilkommen hinter schwedischen Gardinen" bot AI« dies U-Neruehwen also gescheitert war. erschien plötz- lich französische Äamlletie auf dem Platze, um bie Wenge zu zerstreuen und btc inzwischen ge­machten Gefangene^ wieder zu befreien, mit der Begrüntrang, sie seien bei der Regte be- 'chäl'igt Am Dienstag sollte das Rathaus im Sturm genommen werden Schon während des ganzen Bormittags tarnen aus allen Richtungen, mit der Bahn und in Autos. Verstärkungen heran, rmt Karabinern und anderen Hieb- und Schuf)wasten betnaffnet Doch noch währe.rd sich der separaNstische ®enetulflab über den Schlacht- blan unterhielt und den Unteranführem die nötigen Weisungen erteiüe. erschien die deutsche 'Pvlizet. und auf ihre dringlichen Vorstellungen bin muhen sich btie edlen Marslöhne schon auf hem Platze vor dem Vahnhose von den ^ran- jofen. die vor der Welt den Schein der (Neu­tralität bewahven muhten, entwaIsnen lassen Die ganze Aktion sollte .friedlich" vor sich gehen und das Werk des Umsturzes .aus dem Willen des Volkes geboren W Ende geführt werden Ein Zug von 800 bi« 1000 öejxmrtiften bewegte sich dann von franzö- sischem Militär und ®enbormcne in die Mitte genommen zum Schloß, m dem die Regierung umerqeboadx ist Wohlweislich halten diesmal die Fronhofen schon Dorgcnrbcitct und den gätzzen Platz militätisch besetzt und abgefperN Rur die Separat!(ton bekamen Durchiah So konnten diese ungehört an die Erstürmung des Gebäudes g.chen, 'n dem au her ein paar HUfslchrcilx-m ganze sechs 'Beamte anwesend waren Da die Türen ver­schlossen waren, wurden im Ru die unteren Jen- fier eingeschtagen. und hinein wälz'.- sich die wdesmunge Masse Ern Trupp herbei rückender Polizisten nxirhc am Eingänge zum Gebäude von den französischen .Beschützern" der Sonderbündler zurückgechaldsn nnl dem Bemerken, das franzö­sische Militär würde auf sie feuern, falls Tie DeWalt an wenden würden Voller Empörung stand Bevölkerung und Schutz mann schäft dabei und nurhte die Zähne aufeinander bähen, als einer her Stürmer aus einem der Fenster im oberen tode siegesbewusst in die Mange rief .Wir nxKben ganze Arbeit" Gleich daraus erstiegen mehrere Kämpfer das Dach des Gebäudes und em ganz .beherzter" unternahm sogar das Wag- ms an der JahnaStangc emporzuklettem und Ne grün-toetb-rote Flagge, das Ab- eichen der neuen Republik, zu Hillen ®r war aber vorsichtig genug, sie gleich auf Halbmast SU setzen. wcckS um er der Bevölkerung nur hohni- Iches Gelächter auslöste Bach dem be: der immer drohender werdenden Haftung der Bevölkerung noch französifä-c Kavalier« hatte heran rücken jrränen, um die Straften zu säubern, fauste ein Auto mit der neuen Regierung heran Einer her 3nfaffen diejenigen, die ihn tarnen wollten, behaupteten, es fei Dorten hielt m der E>md eine grobe Papierrolle. auf der

tooht fre Proklomat ionsrc be .An das

^eie rheinische Volk" verzeichnet war So hatte Koblenz nun seine neue Regierung; und als die ^vnderchündler ein lautes Hoch auf die anbrechende .«lüMiche Zeit" auebrachlen. konnte man den habetstehenden Franzosen die Freude über die für ste getriftete Arbeit oon ihren strahlenden Destch- fn® ablefen Gerber hatte man die Rechnung ohne

Sozialdemokratie und Grohe Koalition.

Die sozialistischen Bedingungen für einen Derbleib ihrer Minister im Kabinett Stresemann.

Beilin. 31. Oh < WTB ) Die soziatdemo- kratifche R.ichstagstrastivn fahle heute abend fri- genben Befchluf Die Fraktion sann in der Koa- htion nur herbleiben, wen folgende Toran«kt- jungen erfüllt werden

1. Die Aufhebung des milrlirischen A»u« nähme zustande«

2. Die Aeichsiegierirng bcfoanbelt da« 'S'M» halten der bayerischen Machthaber offen als Derfasfaagstzrach und untern rannt im Sm. k1a»g mil der Reich sverfaffang (ofort hie fle- bot eilen Scheitle gegen Bayern

3. Die Aufrechter Haltung der Ruhe und Otfrww6 in Sachsen ist Rafgebe der tz. Polizei. Reichswehrhtlfe ist nur ans > n, forherung des Inhabers der Zidtl^rwalt heranzn-iehen Renerdings in die Reichswehr eingestellte Anhänger rechtsradikaler Be. fhebungen sind zu entlassen

Außerdem hat die Fraktion beschloilen. dah dei Fraftionsvorstand bri den Besprechun., n mit her Reichsregicruug die wertbeständige Währung und die Mafutahrnen gegen fcen vom Landbunde propagierten und de.i Laidwirten ge­übten C i c f e t ft r e i I »um Gegenstand oon Vor» bonNungen zu machen Hal

Den Blättern julolge werden die sazialdemv- krattlchen Führer heule vormittag dem Reich»- fandet Dr Stretemann diele Bedingungen unter- breiten Um 1 Uhr iuxbmitl.ig4 wird die sozial- demokiatische ReichstagsfvaNuxi wieder zufam» mentreten. um die Antwort des Reich«- kanzler« entgegenginetnnen und dann wird die endgültige Dntfcheidung darüber getroffen, ob bie sozialdemokratilcheo RZnuftcr noch in der Reichsregierung bleiben tonnen oder nicht

Entspannung in Sachsen.

Der l in. 'l Ron (Priv-Ted) Der Reichs- tommfffar für Sachsen, Dr Heinze, der gestern in Berlin etngetröffet Ist. hat dem Reichskanzle über die Vorgänge Bericht erstattet Wie die .Boss Ztg." zu bemcikn müHcn glaubt dürste Ä« erwarten sein, bah Dr Heinze nicht meh nach Dresden znrückkehil, sondern dem neuen sächsischen Minislerpiäfidenten mil.eilen wird, bah er seine Rufgabe für beendet halte und daher von seinem Posten als Reichskvmmissar für den RreKiaat Sachlen zurücktreten werde Der neue sächsische Ministeipräfident Fel lisch er­klärte. dah es die erste Aufgabe der neuen sächsischen Regierung sei. die Wberusung des Reichst ommissars zu erreichen Er habe den Reichskanzler von der Bildung des neuen Mini- fterium« telegraphisch verständigt und ihn gebeten bie Abberufung Heinzes sofort zu veranlassen'

Wie bie Blätter aus Dresden melden, rich­tete die sächsische Svjialdemokratie In ®cmern- Rfcaft mit den freien Gewerkschaften einen Ruf­ruf an die .streifenden Ri heiler, Angestellten und Beamten" in dem es heisst Die Ardeiterichiit ist dem Rufe nach einem bieitägigen Protest st reif nachgekommen Durch die Reubilbung der rcr- lafiung«mdhigen Regierung mit dem Minister­präsidenten Fellifch find oie Ursachen de» P r o te sl st r ei k« behoben Die Partei- und GewerktchaitSmstanzen einfchliehlich der Kommu- nisten haben es daher für notwendig gehalten den Streik aufzuheben Wir fordern die Streiken- den aus, sofort die Arbeit wieder auf zu nehmen

Bayerns Antwort.

München. 31 Oft iWolif > Amtlich Der batzerische Minlstertai hat sich um Dienstag mit der von der Reichsregierung an die bitzerstche Regierung gerichteten Frage beschäftig ob sie bereit sei. in kürzeste' Zeit die oersaisungs- mäfjige Befehlsgewal t im baye­rischen Teile der Reichsweh - wiede r- herzu stellen Die baneiifche Regierung hat am 22 Oftcbcr her. b.itxri'chen Teil der Reichs­wehr zur Rufiechterdaltung der ö-friitlichen Ruhe und Ordnung in Bayer.i zur Wahrung der bane- rilchen B lange bis zur Wiederberftellung des Einoernebmeüs zwischen Bapern nd dem Reich al« Treuhänderin des deutschen Bolfes in Pslich, genommen Diele Mahnahme ist ,iul Grund bc# Artikel« 46 bet Reich«verfafiung erfolgt Der dabarch geschaffene Rrchlszustaab ifl da­her berfaffungsoiätzig. Die Deranlafsuog bil- deie der neuerliche Srngriff iu die staatliche

Po'iizeiyoherl Bayeras.

Et hat bie grundsätzliche Frage des Berhältnifse« zwilchen dem Re io, und den Etnzelsiaaten auf- gerollt In e iter Linie muh diele Frage im Interesse des Reiches und der Länder einer endgültigen Lösung zugeführt weiden, um Sicherheit dafür zu fchass-n, bah Konflikte sur di. Zuiunft unmöglich werben, wie sie brsyer Zahl !ul H.thr das politische Leben bes Reiches unb der Lander erichutteri haben Einigkeit be­stand auch darüber, bah

eine Teranberung im Oberbefehl be« bah«, rischen Teile» brr Reichswehr untragbar

wäre Die Fassung der der Reichsregieiung zu erteilenden Antwort bleibt weiterer Beratung Vorbehalten

Der bayerische ®efa»bte tu Berlin Dr von P r e ge r hat nach seiner Rückkehr aus München dem Reichskanzler biefe Austastung des habe- rischen Kabinetts über den Konflikt zwischen der bayerischen und der Reichsregrerung mitgeteih

Deranlahi durch die Gerüchte von einer Kabinettsumbildung ht Berlin haben bie vaterländis che n Berbände Bayerns in einem Telegramm an ben Reichsverband folgende Stellung nähme kundgegeben Die vereinigten vaterländischen Verbände Bayerns sehen eine Voraussetzung tür die Lösung der deutschen Frage nur in einer rein völkischen und natio­nalen Diktatur, eine Reichsdiktatur, die sich aus ©cneral cecrfl stützt, gibt diese ®e- w ähr nicht In München sind vier angekün­digte nationalsozialistische Versamm­lungen von dem Generalstaatskommissar d er­bot e n worden

Heim tbnrnt die bayerischen Parttkularisten.

München. 31 Oft lWTB.) In der Aus- spräche der zu dem Parteitag erschienenen Der- treter der Bayerischen Dolkspartei kam Dr Heim, der bayerische .Tauernboftor, auch auf die Frage der Separation Bayerns zu sprechen Wenn man Ihn frage, erklärte Dr Heim, cb die Separation Bayern Vorteile brächte, wenigstens augenblickliche, so müsse er sagen ja und zwar geroal t i g e. Er zweifle nicht, bah beifpiel«- ®eile die bayerische Mark bester stehen würbe al« bie österreichische Krvne Wollen wir njr. mit dem Reiche hungern ober nach bem Rci- tungsmittel der Separation greifen Die Sepa­ration brachte uns wohl einen augenblid- li^en Erfolg, wir wurden aber später um f o tiefer in den Abgrund geflohen Die augen­blicklichen Borteile mürben Zähre der Buhe bringen Er warne feine Freunde einbringst<ch vor einer solchen Politik

den Wirt gemacht Die Wut der Teoölfcrung (>atte ftch inzwischen derart gesteigert, bah sie oon der Polize- das Heruntorhoien drr Fahn.- aus alle Fälle fordeNe Auch die Stadtverwaltung war fiebrrha t tätig gewesen und hatte beim Oberft Philippi bie asrlaubnii zur Räumung des Regierungsg.chaubes durchgesetzt linier dein Jubel aller Umstehenden umstellte bie Polizei das ge­samte Gebäude unb bald schon erschien ein 'JJar- tarnenUrr, um über die Bebingunzen der Heber- gat>e zu verhandeln Es wurde ihnen freier Abzug gewährt Roch während 'ich die stolze Armee famnxHle, hatte sich ein Ihjähriger 3u gc gleich­zeitig mit der Polizei in daS Gebäude ge­schlichen. txr» Sn.t) entlegen unb hv!te nun von ter Pc»!iäei unterstützt, bie Fahne nieder Das Brnoo- rufen der Bevölkerung wollte schier fein Ende nehmen Als er wieder herauskim wurde der Iunge buchstäblich auf den Schild erhoben und im Triumphe herumgetragen Dann sendeten sich aller Rügen wieder der .geschlagenen Armee" zu. Sie wurde, beschützt von deutscher Polizei und französischem Militär nach dem Bahnho- ge­leitet. wobei bas mitziilchende Bolk.Es braust ein Ruf wie Donnerhatl" und .Deutschland. Deut'ch- land über alles" anftimmte Bon dort ging« zum Rachause. wo der Obcrbürgermcifter eine An­sprache hielt. Koblenz hatte feinen groben Tag gehabt.

RhsiuhessenS Treos.

M a i n z, I. Bov. (Priv.-Tel.) Der Land, tag der Provlnz Achernhessen erließ als beru­fene Dertrelung der BevSskerung tn Stadt unb Sanb einmütig folgenden Aufruf:Die

Provinz Rheinhessen steht treujumbeul- I*cn Reich unb jum BolkSstaat Hessen. Sie lehnt die separatistischen Be- tregungen mit aller Entschiedenheit ad und verurieilt sic auf« schärfste."

Die separatistischen Drahtzieher.

P<> - i S. 31. Oft <WTB) Die kommuniststche Humanite" veröffentlicht einen Bericht eines Korrespondenten au«'fclborf. der am 26 CI» tober eine Anzahl Dokumente in Händen batte, die sich auf den rheinischen SeparatiSmu« unb kinc Entwicklung in den letzten sechs Monaten beziehen Darunter b-efinbet sich auch eine Korre- fprnbenj mit der Besayungsbehörbe Die Papiere beziehen sich haupstächlich auf bie Partei 6 meet S. 3n einer Berfammlung vom I Iuli, die in Köln statt,and. Hal nach diesen Sotumenten Lmeeis erklärt.

er forme auf bie aktive Hilfe Frankreichs zäh- len. Snglaad wäre sozusagen gegen Frank­reich, aber Frankreich lege eben die letzte Hand daran, nm sich dem Widerstand Englands widerfehen zn können.

3n einigen Wochen mühten die Separatisten an- greifen Kimen. -Eventuelle ®egenfu7tbgebangen trrärben alsbald burchbieTruppennie ber­ge s ch 1 a g e n werden 6meet# ertiärte werter, bie Führer der Parteien und der OetoerflCbaflen, I die den Widerstand oeyHrifteren würden, würden I verhaftet nxb wenn nötig a, «gewiesen Wer- I

den Die Gruppen der Separatisten würden Dassen von den Franzosen erhalten Dorten erhalte eine grohe finanzielleilnte- Innung feilen# der französischen Rcqifrung int den Siaat»streich zu ermöglichen SmeetS habe herauf noch au«e nandergeletzl,

er wolle eine Erklärung der Militärbehörden und awt) der französischen Regierung über den Grundsatz einer allgememen Hilfe haben Dann könne bie Proklamation ergehen.

IJinc Volksabstimmung wie in Oberschlesl.n niühie ci,eigen. Diejenigen die bageg.m stimmten wuiben ausgewiesen. Die Dotum'nie enthuüeii al# bann ben inneren Streu zwischen Yen Smeets- parteien der schliehlich zum Aufkommen Bk a i tbe« geführt h<ibe. Dec .Humanit^ muh selbst vc^rstandlich die Verantwortung für ihre Enthül­lungen überlassen bleiben

ffiie neutrale Augenzeugen über den Scparatistcnputfch und seine schamlos offene Ur- terflurung durch Frankreich undKlgicn denten. A«igt ein Artikel des Sonderberichterstatters des .Algemero Handelsblad". GnrpelS. her in einem . Rime# Rbeinlanb udcrschri- denen Aussatz u a. »t reibt Der seinerzeit den Anschlag der Polc» und Franzosen in Oberichlesten not.riebt, geglaub' lat t-ah damit der Gipfelpunkt militärscher unk prlitifcher Hirrterhäliigkesten erreicht wurde, be muh cinfehi-n. bah

btr oberschlesische Rekord im Rheinland über» roffen wurde Wa« Heuchelei und Fmessrn angeht, sto werd im Rheinland noch diel schlimmere« geleistet.

In Aachen und anderen Stadien ist es t> :cit« beule der Bevölkerung unmöglich, ihre Antwort auf ten Putsch zu ged n Morgen wird eS Uxibi faxiNlich im ganzen Rheinland ebenfo sein Wie fann eine Bevölkerung ihre St nmne erheben, bei en Preise verboten ist, die keine Ver lammlungen und Ru nbgebu ngen ivr anftalten barf und bie m i t Gummiknüppe! <i nnbGewehrkvlben tyrannisiert trxrb 7 Obwohl bie Leutnants. Ne den Putsch ?rgan;iiert Ixit-en bas überwältigende Rein der beutldym Se- völkerung gehört haben, zwang man die Separa- tiftcn, soweit lie incht totgeschleigen. durcchgepiugelt oder in die Flucht grfdjkwien waren, swndzuhalten da man sich offenbar chärnte, diefe« Mlnbel er 'orderlichenfalw cfliziTt *u schützen und zu un er stützen

^«wechekolben nb Dajmsette teni der RcheinLdrder vorläufig natürfkh »ichts hat

ArmesR he Inland, arme« Europa, wo- nn dergleichen Ungerechtigkeiten möglich geworden lind, worin man ein paar ©«hiebei unb FuchthauSsträflinge unterstützt und einige sunge Leutnant« die Weltpvlitik machen Iah'

Einen neuen Beweis für die Unterstützung her Scraratisten durch die Besatzungsbeh^rd-m bildet bie Tatsache, dah die Separatisten in ihrem 2uar- li<r m der Duisburger TonhaIIe von der belgischen Be sa tz u n g s b e h ö r de verpflegt werden. Das Esten werd warm in groben Kesseln zur Tonhalle transportier

Die Gewaltherrjchafl der Sonderbündler.

Essen. 31 Oft lWTB) Die Lage In DuiSburg ist unverändert Die Separatisten versuchen mit arten Mitteln Ihre Stellung zu iesiigzn Im Auftrag der angeblichen Regierung etlt»h Dr ® Ottmar eine Bekanntmachung bi ber der Handel aufgefordert wird das Rolgeld anzunehmen. widrigenfalls eine Defctr.gr.isstcase bi« zu zwei Monaten und eine Geldstia'e bi« Au 2000 Goldinark verhängt wird Die Plünde- rungkn nehmen ihren Fortgang Don den Bel­giern wurden 20 Separatsten

wegen Diebstählen unb Plän de rangen fest, gm oenn en

Das Tnireau de« Erkennungsdienste« der Krimi­nalpolizei wurde völlig zeririimmerl. ?>er beut- lutl'c Beweis, was für ein verbrecherisches ®c- (inbel sich unter den Separatisten brmbei lieber ben sich al« Oberbürgermeiftc r geru-ren- ben BüchErrevifor Engel bet gebürtiger CJ'afkr ifl, wird noch bekannt, bah Engel vor 12 iVi^ren au« bei christlichen Gewerkschaftsbewegung bin- ausgewvrfen worden ist Rach der 'Bei-ubun.i oon Unterschlagungen fuhr er mit einem übel- beleumdeten Frauenzimmer nach Pan« keine Frau unb unmündigen Kinder der öfter iche- Jürivrge überlastend Die Stadtverwaltang von Duisburg hat ein Flugblatt an die Bevölkerung erlassen, in dem es u a. heistt

Ms gefalle Derwalrimg fff lahtngelegt. Di« folgen smb -Rot, Elend, Plande rang aub

DerMetfdmg.

Gewissenlose Führer lassen durch landfremde Elemente aaf bie wehrlose Bevölkerung 'chie- hen, wo« zahlreiche Opfer fordert Hierauf g,' - es nur eine Antwort Die gesamte Bürgerirtaft muh sich gegen Engel und Konsorten auf- lehnen und alle lhre Verordnungen unbeachtet lasten. Rur wenn die getarnte Bevölkerung ein­mütig diesen Standpunkt einnstarrt, wird es mög­lich sein, dah die Stadtverwaltung zu einer ge­ordneten Tätigkeit gurütflebn

In Krefeld stellen sich unter bem Druck bei betroffneren Stotztrupps der Sonderbündler die unglaublichsten Veihältniste heraus, inner denen bie Geschäftsleute und Ladenbesitzer schwer zu leiden Haden unb von denen sie sogar unter Umständen zu Grunde gerichtet werden

Zre>p« bewaffneter SetüxrHibUt «ftrwfHft Aeaakfitt»«» »et, bei denen Äetiw*. Schzche nfo tm OBeJc Xe