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PotlAeVteeio grewttwrt e. K. 116*.
Mittwoch, I. August 1923
1Z5. Jahrgang
Iwnebet oor Hnjeifl» tlr bi« loaeenumm« bie gern Jlodirniitag vorher obn«i«b« l>«lüx>b»»chb«i1- ertls lit 1 mra höhe tüt
»zeige" o 27 mm Breite 6rti. 1200 IPIi ,-iu*®drts 1600 Ulk., (Reklame. Injeigei oon 70 mm Breil, 500) lll.Be, Platz. osr|chri<i20' .Auf chlag. Haup'lchrilUeiier Aug. ipoetz t »raniwvrtlich
Politik Aug tfloeq, fflr ben fibngen Teil, ürnll "tilum1 dem. lütlen Injeigentfil 'iiin He*, lämihd) in tB< e u e n
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
t>r*< wi^Dtrlei: vriihl'fch« UniDtrltflts-Bed}- web Sieiubnickerei R. Cai« In ftkfcen. Schriftleitnnq nnb -eschLftrftelle: SchuMraß« 7-
Die Antworten.
2m nm ylam Ttrnnereiag. fun vor Tore»- td)!uh ber britllchen Bartamenl.Magung. trerben Premierminister Balötoin und Aui^.ivllnilter Lord u t » o n tm Unter* unb Oberbau« die Ansicht be4 englischen Kabinen» über bie am vergangenen Man aj en gelange neu all.ierlcn Ttc- puMticm6nc en lunbgrbcn Bi« babtn b b l«l bin Jagen entbdh sich da« Londoner 2uhen- . mt ängtilich jeder Mitteilung über die au« 'lVin<. Brussel unb Korn angekommenen Ant- ir arten Ba aber alle Mm Itter unb mahqebcnbcn ;kirtrihlbtxr Intort eine Ahlchwft ber Noten bi bie Syanb bekommen buben, ist die englische Odleuilichtdt bereit» über alle» Wesentliche unter,tchSel
Drt Pudel» Äcrn <iranfreid> unb Belgien lehnen e» ab. sich den englischen Sninxid für die Antwort aus da» deutsche Angebot zu eigen au machen Belgien inte Frankreich wollen sich an einer zxnmtporrung der oeuNchen Jlote nicht be- h ihgen. solange der passive Wider »and im Nuhr- flcbict anbavert Da« ist natuilich gar nicht« Neue« Da« hätte man schon vor Wochen seit- stellen können Aber Pomcarc wollte eben 3cit grtr-innen Noch tn Icfttcr Minute, am vedloste- nen Sonntag, änderte er Bedenken über bie bei- yiU* 2Luu»orl unb verlangte Aenderungen Diele nxiicn ganA übcdluHig. denn soweit die Nuhi - l cleRung in Frage kommt, hält sich die belgische •lit te streng an die Grundsätze. die rach ben bei- gllch-lranzöiitchen 3ulammenfünten veröfteiullcht 1 ui den Äiit einem Wort 3n ben Annen liegen ' j, Leibe Sie linb sich sogar in der Mich' einig, ittterc T*rbanblungen mit England crnqu’äbvln. i.m dem t'cr«Kx.\'l: ringenden Deutschla nd eine weitere Frist Aum Zusammenbrechen au geben. Herauf aber Snglanb sich anscheinend um keinen Preis mehr einigsten will
5"von der (Sinmuligteit in den GrundabUchten weicht der Jn(>alt de« Aiem!id) tunen belgischen Schriftstück» von der langatmigen und stellen (Xunftcnrcbe PvincarSS in einigen Punkten ab Belgien schlicht sich den englischen Bvdchlägen inlos em freimütig an. al« e» ben Wunsch tunb- gibt, bah Deutschland« ZahlungSsähigkdt von einem SachverstänbigenauSschust ber NcpaoalionSkommission unter Hln^lzichung etntil Amcrckancr« neu abzuschätzen Jeu unb bei den •lebten b ig sch svmzöll chen Ber lunch! Mitten wurde rt sogar e. reicht, txxfj Pomcartz. wenn alle Alli.er- ten bie Nachprüfung twr beutlchen Leistungsfähig- fett wünschen, allein nicht mehr ballen kann, sondern sich der Aktion anschliehen wirb Ferner ist die belgische Negierung ber Meinung, bah die von Deutschland in der Note vom 7 3uni angebotenen Garantien kaum ohne weitere« von ber Hand gew'eswt. sondern s.hr w hl Au ga.g-pu-iH wc.lerer Bei urechu,ge >tve b. i könn en. Ao r. o oll ein fubrenber englischer Parlamentarier schon am Montag abend bei Vergleichung der beiden Schrillttücke erflärt haben, was nünt der britischen Negierung die bclgisch-franzölilche ileber- etnftimmung in der technischen Losung der Ne- p.'.ratiorSfrcge. wenn Belgien« starte Bindung an Frankreich da« Brüsseler Kabinett daran hindert. England in seinen praktischen 'Bemühungen zu unterstützen, zu Ber Handlungen mit Deutschland zu kommen? Frankreich und Belgien erklären ja übereinstimmend, bah sie entschlossen sind, erst dann mit Deutschland über die Nep iro- tionÄfrage au verlxtndeln. wenn de: passive Wider st and bedingungslos ausgegeben ist. Sie machen e« also der engllichen Negierung unmöglich. sich mit Deutschland über die Moglich- tiil eine» Abbaues des palliven Widerstände« AU unterhalten, weil sie bindende Zulagen über eine Räumung deS Nichrgebtele« strikte ablehnen
Noch Nicht ganz klar ist die Haltung 3ta- (i e n « Londoner Meldungen betagten zuedt. der ltalimischc Totldafler bei der englilch-n Negie- tung habe lediglich einen mündlich n Be'tA'ib ou« Nom übermitte l wonach die italirni'che Bcqte- rung bei dem OIu«eiTuinberfla‘fcn der englischen unb sranzölischen Ansichten c« für übrnluuig halte, sich über den Inhalt einer gemeinfam.m 'Jlote an Deutschland zu äuhem. Au« Nom kommen jedoch Mitteilungen, die den Sch'uh zulassen, bah eine ausführliche italienische Note vorliegt Unb bah diele Note durch eine vom Bvllchafter mündlich übenrntteUe Anregung Mussolini« erweitert wurde. Dautschsa-id zum Beitritt in den Völkerbund einzuladen.
An den englischen Staatsmännern Baldwin und (SurAon liegt c«. nun endlich eine dang bcrbei'ufübten Ob sie enlfchtosten sind, da« Falschspiel Pvincaro« auszu decken, da« ist die Frage
„Die kritische Lage in Europa".
London. 31. Juli. 'WTV > Alguith bat tm Unterhaus« den Premirrm nifter aul Me kritische Lage in Europa ht.igewt sen unb ihn gefragt, ob die Neg.erui.g hau« Gelegen Helt geben weide, nxihrcnb b?r Serien Ausammenzukoiniilen, fall« |t-> die ‘JlDtaxiDig- fcit dazu ergeben sollte Baldwin erwiderte Wenn eine solch: No'weidigke'.t eintreten tnerbe. würde ein derartiger Schritt getan werden.
„Manchester «tnarbtnii" Aber bie französische Note.
London. 31 Zull (WLB ) Der .Man- Letter Guardian" schreibt, die franzo'i'che Qlote sei. wie e« schein«, noch * " 0 derzi ger al« e r to a r t e t wurd«. wenn auch ber -ton Poincarv« verbindlicher sei al« früher B« » g i e n scheine im letzten Augenblick dem k-mu»' fliehen Druck in allen wichtigen Punkten nach- gegeben zu haben Italien habe
nur bedingt« Unterstützung au gewähren, Me mit 1 der Fvage der Negelung der allUertcn Schulden im Zusammenhang ftebe Im ganten könne man | lagen, bah bie Möglichkeit einer Vereinbarung entfernter sei al« angenommen wurde
Höchstens die (Eröffnung neuer lang Wieriqer Verhandlungen.
London. 31 Zull । IDT B । Den Blättern zufolge erstattete beute Lord Eurzon in bei angclunblgtcn Sitzung he# Kabinett« Bericht übet i>te Antwoitnote.i Frankr ich« und B#lai.‘n« Morgen werde da« Robinett noch einmil tu- lammenkommen um endgültig b^r.über zu ent- ich«-den welch« Spaltung England ange'lchi« der Stellung Frank, ich« cinnebme.i werd« Die Preh» Alfociativn erklän die frnniof Ich' Antwod gebe feinen Grund au einem uningebrachten Optlmi»- ntu« In manchen Ärcifen glaubt« man. dih die frühere französische Haltung in Nm mci ten Punk »<-n rechteihalirn ~ä."bc unb tMj g.gxuuMuig keine Neigung zur A'.»anderung ber Politik besiehe Bedchiedene iMätter rdlarrn. wenn Groh- bntannien eine &ctxi xition*aH', unicmehmc. Io werde höcfaften« bie Eröffnung neuer langwieriger Verhandlungen in F age tom men
Dcr „Trmpd" alS Wcltschuluieistcr.
Pari«. 31 Zull <WDB ) Der .D e m p « " schreibt m fernem Leitartikel zur Lage nach Ucber- teichung der französischen unb d.-lg schon Aniwrrt- note Sie Degnei Frankreich« unb England« wünschten, bah England fich mit Frankre.ch über- irede. idei wenigsten«, ikih e« die Franzosen d^itch die Dr>hung mit einer beradigen <3.ii- Atreii n -, einschüch'ere. Deme.ntfpreche.nb wolle nuin glauben machen, bah Engla.id vor bem Dilemma ftebe. entweder ergebnislos mit Poincarö Au oxihandeln, oder unverzüglich mit ihm zu bicck-en Da« Schicksal der inleralhlcrten Ber- handuIngen bange in Wirkl.chkeit von einer gaty anderen Entscheidung ab Al« ba« wichtigste diplomatische 6re.gnie der Stunde erscheint dem .Temp«" der Druck, der nach ihm deutscherseits nn Int erdf« der Erhaltung de» Rabl- nett« Lunv auf SnglMid auSgeübt wird S« Hand!« sich darum, ob England hier nachgeben werde ober nicht Gebe e« nach, würden bie mterantierttn Verhandlungen schtrirdg werden, leiste «» Widerstand, könnten de Gläubiger Deutfch'ani-« sich untereinander oedtänbigen Bel der ernsten Entscheidung bei englischen Rabincll« handle ei sich in Wirklichkeit durum, ob England noch freie Hand habe, um mit Frankreich zu verhandeln, oder ob e« durch die Unterstützung, die ei bem Robinett Luno gewährt habe, feft- gelegt sei Wenn bem Nuhrkonfllkt rasch ein Crtbe gerne.ch. wenn bc-i Nepuiu,io iSrrage eine s riebltche Lösung gegeben werden solle, dürse vor allen Dingen bie englisch: Negierung sich nicht von dem Robinett Euno c.nfangen ialkn. und bann müsse England endlich biejc.tigen Beträge mitteilen, die c« auf NeparationSkonto u.ib auf ba» Ronto ber interalliierten Schulden verlang« Wo.« Dcurfchland anlange, fei bic Auhc.n- prlitik de« Minister« von Nolenberg unheilvoll geice'en. weil er daraus bestanden habe, aul eine Art engltsch-deullche All anz zu Ipekulleren, durch die Frankreich matt gesetzt wurde Da« republikanische Deutschland werde nur Befta.w haben, trenn e« aus diele ei.te« Wilhelm II würdige Pläne verwiche In feine t Bezi. Hungen ■_m Ausland mühte die Politik Deuilchland« nach dem .Dempe" zunächst daraus abzielen, praktisch! .Zahlungsmittel au«f,nbig zu machen Im Franzöfilchen seien die Worte .Zahlung" unb .Befreiung" gleichbedeutend
Baldwins (?t flnrnnq frtr Donnerstag festgesetzt.
London. 31 Zull (Wolff > Der parla- menlarische Berichterstatter beS .Dailtz Telegraph" m.'lbet, Nih ber Premiermini st er leine neue Erklärung über bie Nuhr - unb bic Neparat-ionSsrog« im Parlament am Donnerstag abgeben werbe
Die italienische Auffassung.
London. 30. Juli. CBZB.l lieber bic italienische Auffassung schreibt der diplomatische Korrespondent des „Daily Telegraph". Mussolini, dem in den letzter Wochen die Absicht zue,eschdeben worden sei. eine Antwort auf die britische Mantelnote und eine abgeänderte Fassung de« englischen AntwortentwurseS aufzustellen, habe diese Absicht für den Augenblick aufgegeben. Der Grund sei. wie verlaute, rcr, dah der Italienische Premierminister, nachdem er durch seinen Pariser Botschafter von Poincar^s Auffassung unten.chlet worden sei. zu der Ueherqeugung gelangt sei, dah die Aussichten auf ein interalliierte« Uebcreinfommen über die Ablendung einer gemeinsamen Antwort an Berlin ohnehin schon so gering feien, dah sie durch die Vermehrung der bereit« vorhandenen Noten vollend« zerstört werden könnten. Mussolini habe sich deshalb mit einem münd- fjchen Meinungsaustausch in Nom und London begnügt. Die italienische Auffassung, wie sic von bem Marchese bella Torre.ia zum AuS- druck gebracht worden sei, entspreche im allgemeinen der englischen.
Hardinqs schwere Erkrankung.
London. 31. Zull. DoS Nrutersch« Bureau meldet au« San FranzlSco. bah bie Aerzt« ben 3 u h a n b Ha rding« al« ernst bezeichnen. Der rechte Lungenflügel fei angegnfhm. Har- ding kämpfe letzt um fern Leben.
EinAufrufdesReichsausschusses der deutschen Landwirtschaft.
Berlin. 31 Zull IWTB) Der Ne.LS- au «Id-, uh ber deu llchen La.ibw'rt- l<tafi hat f'lgcnbcn Ausruf crlallen
An Me heutig:n Landwide' Wir hal-.-, mit ber Beut',cgknmg ub r b ■ Nn ber st.lbtif.h-n r.-r6:ic ung unb bic 34 vi . a' ren berat, i. bic ihrer Verl ' r g i n g mH L c k» e:i S m i 11 e l n .ic'adt'en Die Dt.H in ben Stähle« ist gro*1 GS Kbit ,n»be')nk<ie an Rartoftcln und auch -in anbeicn NahrungSmi ,et , Di: h?ulH>‘ Vo.ib.i' ,!• schalt trägt keine Schuld a.t ber Bit Iillela' Mi Nuhibetttzung Ist bi S n'uhr vnt Nahrunae- milicln an« Mangel an Dgut r . unmöglich geu'.'rbcn. so dr'- bic Gni zung ber k eutlchen Lanbwinschill mehr a!S ,c b:: G> und- lagc unkier Balkscraäbriing bildet Aix d t e I r r. t c v «1 i 1 > ch um nie, W ichcn n e r • IpäIet unb. in' schon Vorräte zur Bcisugung licbc-t. ist ihre Bdörbennig durch ben öti .;f im J’ran«pingea<ibc txr;,ngert iDor'c.i )Hit ber Ncich-tegie: ung llnb trir ein, i i.i her lieber- zeiigung bah alle« daraus an kommt ber b.mt- sch.m Bcrölfciung ub.-r bi- Schnu.c gk iten bei nächsten Wochen hlntoe<iiukelleii. Üb-il ich 'Po:- täte in bei Lanbam schift im allgemeinen nur in bem llrn'ange vo, Händen sind, der den bruigend- Iten Eigettb.bad b>L zur neuen E.n'.c deckt, hülfen bic Städte nicht nin Nahrungsmitteln cntblöftl bleiben. Auch u ,'c.en Brüdern an N u l> r unb Nhcin müssen ivu hellen und ihnen im Abo>:l)i kampse belli.-en Aus ben Fel beim Ham eine gute Rentercrvc d-.-r V -rgung Wa« schon gcoioldx n z-.im a» rl.iul kommen kann, muh unverzüglich ber stäbtllch'n Beoölfciung zuge'ühd axr-Xn. Wo e« der P ur- grab der Rartoffeln gestattet, rr.fiH-n sie ben Bcibraudyrn aimgcbenb unb möglichst icidu h gciicfeit werden 15X13 in ben Realien bei deutschen Lanbwidlchalt sieht, muh jetzt geschehen Wei sich in dieser Zeit ber Not bem Neiche ve> - lagt, schädigt die Gesamtheit de« Volle« unb damit am schwersten feinen eigenen Berufsstand Sache ber Negierung wird c« fein, für Nuhe unb Ordnung zu sorgen, damit bie ®rntearbcUcn unb ber Verland ungestört nonllatien gel.vi unb Angst- DCtlauie Dcrmu-bcn werden A n alle deutschen Landwirte aber ergebt unser N u f unb untere Mahnung Helft, bah alle». waS ihr an Erträgnissen bei Lande« zum Verkauf stellen fimnt. unverzüglich geliefert axrb und in bie Hand der Verbraucher gelangt. Sie in allernächster Zeit au erwartende HmiuSgabe einer wertbeständigen Anleihe soll euch in bie Lage verletzen ben ®rln« Io nniufcgen Sif er euch zur Fortsüstrung cuicr Wirtschaft erhallen bleibt Helft hem Vaterland, ihr hellt damit am besten auch bet deutschen Lanbwirtsck)ast.
(£tne Besprechung beim Reichskanzler.
Berlin, 31 Zull IWTB ) In der NechS- Lini[ci fnnb heute unter bem Vorsitz beS Ne >. ch «- kat, zler « eine Bdprcchung mit Vertretern der landwirtschaftlichen Spitzenor- aanilattoncn stall, an der Der NeichSminister für Ernährung unb LandvirtlchafI und einige andere Mitglieder bc5 Rabincll« Icilnahmcn In ber Besprechung wurde bie getarnte ©rnahrunq«- lagc, inobdcnbcrc bic Versorgung ber städtischen Bevölkerung, einer eingehen bei, Besprechung unklugen. Nach den übereinstimmenden Beu je- rungen der Vertreter bei Lanbwirtlchafl kann mit eine- guten Brotgelreibeernte gerechnet werben Die vorliegenden Meldungen geben auch zu der Hos'nung auf baldige Bcflcrung in der Ra rtof fei Versorgung LcgrünDcten A,ilal>. da die Rartoffelernte in einigen ®eqc.t- ben bereits begonnen h.tl unb in anderen Landstrichen innerhalb ber nächsten und übernächsten Woche anlangen wirb In Verbindung damit wurde auch bie wichtige Frage der FctlVersorgung behandelt Hier b'stehen insofern Schwierigkeiten, al« die Bcdo 'ä der deutschen Bevölkerung mit Speisest oon jeher Au einem sehr wesentlichen Seil । Oie Z-suhr au« dem AuSlandc und also auf die Dei'isenbe- schafsung angetoiden war Die Verhandlungen über eine Erleichterung auf diesem Gebiete, die zwilchen der Ncichsregierung unb der NclchSbank geführt werden, heben vor dem Abfchluh Sic Vertreter der landwirtschaftlichen Spitzenorga- nitatinncn toie’en darauf hin. dah bic Versorgung an einzelnen Stellen durch Tragen mangel erschwert und bah in Schlesien diele Schwierigkeiten durch Den Jran™t>oriarbeitedtrcif wesentlich verschärft werbe, so bah dort gröherc Mengen von Lebensrnitteln, die zur Versendung in bie Städte bei»iist,Inden, mitzl"« liegen blieben Bon der Nei-chSregierung wurde zugelagt, bah aul bie Beseitigung dieser Schwierigkeiten mit allem Nachdruck Hingewirkt würde Weiter wurde die Notwendigkeit erörtert, dem Landwirt die Möglichkeit zu geben, den Erlös für leine Gr- Acugnife wertbeständig anzulegen Seiten« der Vertreter der Landwirtlchall wurde darauf hingewir'cn. bah dies für bic Landwirtschaft besonder« nötig fei. weil h ihre Gneugmlfe nur einmal im ZaHre umletzcn könne Der Plan ber N-ichSregicrung eine wertbestänbige. leicht begebbare Goldanleihe aueiugeben. würbe daher von ben Vertretern der Lanbwirtlchalt begniht Sic crflärten sich bereit, bie Durchführung eine« solchen Planes zu fordern Sie Belpred)u<ma. tu der noch einige landwirtschaftliche Einzelfragen behandelt wurden. Ichloh mit ber einmütigen Versicherung ber Vertreter ber Landwirtschaft, bah sie Ihre BerufSgenoflcn aufforbem wurden, ,hr Möglichste« zu tun, um bie Versorgung ber Bevölkerung zu sichern unb bie Ernährung«» schwiedgkeiten in ben ötäbten zu beheben.
Reichswehr unb Republik.
Berlin, 31 Zull .Wolf - Die Reichswehr-, Nepudlik- und Hamburg I 'm r Die r Vorwart-i in feinem Artikel _ .i i .1) o tu e h r n d Republik vom 27 Zull bringt, gilt dem NelchSwehrministcr z» fol-tcnbcr E r- f I ä r u n g An'.ist
Die vom .Vorwärts in feinen NuSliihrun- grn vorauSgeichi-lle 2>t,Neillung Der v->rb,da,'- lofer. Berlaffun getreue der )ll >w« <br kann und muh i ch zur ü ck w eile n ? .h verbürge mich in der Dal fur den ., -d- Dingie.. G.hv.sam der Wehrmacht gegen 7 ,e>cr ve>- faslu, gSmähigen NelchSiegiernng Mv te Die'? E, kllirung aber auch wirklich. li’i< c.< bei wärt«" vorauSllcb' auch Den h-i’hihil t’"cn <? - mutrrn besorgter Nepublikaner gcr. : -c.i und zur innerpok ikifchen Cntfpai ung beitragen
Die Hamburger Angctcgc.'vcit i-t mr i >- NeichSwchr gcflärl. ein ab'll-ll Ur eil
(ar.n abgegeben toerben Ich bem 1 Hst die Haupt '.illagepunkte de, l. v *tr i •l'rrite srinerzcit einem durch rechtswi ’ri-'.cn C inbrud) in die <2 el-eimarchive einer N.ia : chr'-cliöric entwendet.>„ Qltcnmatcrial entst i n >. n, ba« auf unbegreifliche Well, wieder cuun il leinen Weg schneller in bic Zeitung al« zu . Bebör- cn fand Da« Ergebnis diele« in 1 gclKimfltn Schlupfwinkel her nülit irild cn 5>i m hei en vor- gedrungenen Stroszuges ist. uic - i "ebörden lorbl bckmnl ist. fo un.icmci.i nichtig dof: man kuill'ig auf bcrarligc Ramphnittc' ielbft ,>erzich- Icn kennte G i z al> id.hen da» n ra*> 11) in Zu» tunfi meine Dienst': llen vor solch I l»-r-lllen gclch :;t writt Zu den einzelnen PI. itien ist zu bemerfen:
1 eine militärische N ichrich lenst c l l e in Hambii'g, von ber >- i.--;* wurde, hat nie bestanden, e« ton nlierbin .4 1919 eine 2iachrichtenstcllc von Prip-ntll- t.-i in Hamburg gegründet Sie lieferte t er H imbutger Polizei und auch den NeichStochr.i.I.en Berichte Seit Anfang 1922 bestand aber keine Verbindung von Neichöwehrstellen mehr zu ihr N,ch x*i- tung«nad)rid)ten ist sie kii langem aufgelöst
2 Oberleutnant v B r e b e r l o to soll an her Verschwörer-Besprechung im Hotel .Atlantik tellgenommen haben ES ist lehrreich, sestzustellen, wie hier Wahrheit und Dichtung rcr not wurden Diele Besprechung im .Atlantik sand 1119 statt Brederlow hatte nicht« mit ihr z u t u n. denn er kam erst 1921 nach Hamburg Der Teilnehmer war ein wegen Bede'ilungen beim Rapp-Putsch 1920 verabschiedeter OlfiAier
3 Die Fühlungnahme von Osllpcrcn brr Nrichrwch: :r.:t gewisser.. daw.alS r.rch nicht a.:s- gclöhcn Organisationen bat seit dem Cirtriit Bvcbctloto« einzig unb allein mit dem Ziel bc- standen, in diesen Kreisen mehr und mehr dem Bcrflänbni« für die NotwcnVgkcit völliger älnterordnung unter die E'aalSautorität Geltung zu verschiffen D e Wetz'mich! 7 in cS il« Verdienst für li.h in An'p'nch n rn bah lle da« ,hr von Bx*it<n R.el'e i cnlq g ng b a '>1 * Vertrauen in diesem Sinne anÄg-fii'iri bat Andcrer- Icif« bat doch wohl bic Erledigung her Nost bach-Afsäre gezeigt, rah i" AeichS- wchr ber Bcrfübrung zur Iiigcsctzllchlett ohne Schrvankcn zu widerstehen toei'i
4 AI« geradezu ungeheuerlich böswillige unb frivole Verdrehung muh ich die Veiolsentlichung von Bruch:! tick en eine« angeblichen Bhr.c« zum Vvreinr ch non Drup- pci auf Hnnburi mit dem Z:c! ein - J ne- rungSumsturzeS tc ,cid) ien. D eie Bruchsti: k i ib »ilhurlicb au« einer Denkfchdft her au : I rn. die auf Grund bei von mir qege5-:icn Vi.schuften ausgestellt wura und bie den Zirx-ck hat. einen militärischen 1 •' 1 , 'habe', ber ii d „> In ber Dcnkschr.f selbst al.' u>>w.ll ch-i.llich bezeichneten Bcdaifsfalle nut der v( c.crtocdung von Unrubxii bcauttragt wird Unterlage:! lür eine möglichst glatte Durchführung seiner Ausgaben zu reben 6« würde geiad- im Hinblick auf bic Ereignisse dieser Gage, ei straf,, ürdige Pslichtveilztzung der Mill ärbcho,nen bc e iten, wenn sic berartige theoretische ' T' r irb il । bic sich nalurgcmäh nicht nur auf Hamburg b ' ben. unterliehcn Denn im Falle der No! toiual- die Gintoohncdchoft ber bctroffcacn Gebiete eine solche Bedaumai« mit Gut u:ib B!n v, bc-.iblcm haben Alle diejenigen Dir ne. die diese Br- langen mit einem Negieri:ng,ium u, , '• ■ ‘ m ■ in- bringen, sind, wie dokumentarisch fe’nCe ei erfunden und erlogen Gemach c tlärr ,ch. bah alle die nnmenilich vom ..Br i'1 angeführten Olfnicte ofiitt.ic kj‘ o.r i-Mt haben Ich habe (einen All ih ) 1 n zu schreite.i Sie werden von mir rückst.ll t | Ich rdapuulicie Der Hamburg . 'i ü) t üi beginnt mit dem Einbruch in ein 3 c *) c i m- archiv einer Ncichowed . r b . c-« folgen ein, - Tage darauf Sc.,' t ..n t kcl in sehr zahlreiche.i Zeitungei. »on 1 6 nur
einige ber sehr fett gedruckt n U l ' • i in Erinnerung br.ng.n möcht- f) .< id die Putsch^cf.llen". Ein Mob lm.'ch > a ocirn
bie Hamburger Aicheiterfcha t i)
von Hamburg". .Dir nal<o::aii"u ' 1 J).vo-
ining gegen Hamburg" Alle de 21' waren mit mahloler Schade gegen bie N- tch -n ehr ge- richtet Da« Ergebnis ber Unterluchii > t .i'qt den Behörden und nunmehr auch u.~. ?e‘i n.lichkrit vor. Ihnen überlaste ich da« Urteil
Der .Vorwärts" wehrt sich gegen dies« schade Zurecht Weisung mit ziemlich undurchtich- tigen Darlegungen, wonach e« llch bc, seinen Beschwerden nur um bic Verbindung zwischen Nei chS- wehrstellen unb Derbolenen ®ebeünorganilaiiorMn gedreht habe. Da« Material ser der lozwldemo»


