(frai au her drin Hammsl au
vehSrdliche Anzeigen
61248
Gießen, den 27. Juni 1922
2
6118»
(5823B
Gießen, den 16. Juni 1922.
Der Oberbürgermeister. 3. B.: gez Krenzien.
a)
16134a
emtre^fenb.
b)
c)
Gießen, den 24. Juni 1922.
2
6125 D
die fftWCTU ftrrr# arrben der GefchSftSv^t Herr! gefährdet wird
fassen: 1
18,50 Mk., 37,- .
55^0 . von mehr als
einschließlich: für 1 Familie.....
„ 2 Familien ....
„ 3 und mehr Familien .
für Gebäude mit Dohrmngen
3 Zimmern für 1 Familie.....
„ 2 Familien ....
„ 3 und mehr Familien .
für Gärten jährlich mindestens
Gebr.Berdux
Babnbofftr. 27, Sernivrecher 1631.
Bekanntmachung.
Kirschenversteigerung.
Mittwoch, den 28. Juni d. FS.» nachmittags
DiSlontbeträge von Wechseln und Anweisungen einschließlich der Schoßwechsel, soweit cs sich um Kapitalanlagen handelt, alle Erträge aus ausländischen Kapital
baumwcisc meistbietend versteigert.
Auswärtige Steigerer sind vom Mitbieten aus« geschlossen.
Zusammenkunft an der Kailerollee bei der Wirtschaft »Zur Germania".
Gießen, den 23. Juni 1922. <60306
Der Oberbürgermeister. 3. V. Dr. Rosenberg
Ga§- und wafferpreise.
Infolge weiterer Verteuerung der Kohlen und Detriebsrnaterialien, Erhöhung der Frachten, Fuhr- löhne usw. wird vom 1. Juli ds. 3$. ab der
GaSpreis auf 4,25 Mk. und der
Wasserpreis auf 2,25 Mk. für den Kubikmeter erhöht.
Für Wasser wird vierteljährlich mindestens
erhöhten Gesamtbetrag binnen einem Monat nach Feststellung deS Abschlüsse« zu zahlen.
B. Die unter Ar. A la, b genannten körper- schaftsstcucrpflichtigen Personenvereinigungen und Zwcckvermögen werden aufgefordert, gleichzeitig mit der KörperschgftSsteuererklärung eine
KapitalertragfteuererNLrung abzugeben.
Die Kapitalertragsteucrerklärung hat zu um--
Städtisches Gas. und Wasserwerk Gießen. Eteding.
Beamtenbesolduntz und Teuerung.
Die Ortsgruppe Gießen der „ § a ch g e w e r f- schaft der deutschen E i senbabnver- kehrsbearnten in gehobener Stellung" bittet uns um Abdruck folgender Zuschrift:
3n der gestrigen Aumme Ihres geschaßten Blattes war zu lesen, daß die Regierung angeordnet habe, der Beamtenschaft unter Berück- sichugung ihrer Aotlagc das Gehalt für 3 uIi bereits am 24. Juni, also beute, auszuzahlen Alle Beamte würden dies mit Freuden begrüßt haben, denn lie hätten das Geld bei der derzeitigen ganz unbeschreiblichen Neuerung für die allernotwendigsten Lebensbedürfnisse wirklich nötig' Aber wie ist es in Wirklichkeit: Die Ausführung deS Äegierungsbeschlusses ist so rasch gar nicht möglich. Die Kassenbeamten arbeiten sieverhast Dag
erhoben:
für Gebäude mit Wohnungen bis zu 3 Zimmern
Frische Fische
Mittwoch irüb 9 Ubr erste Sendung
VOWN, Ville«
Akels, WM sucht Gagels Immobilien - Zentrale, Coblenz, Löhrsttahe 97. 6086c
Ini gestrigen öonidng : ^ugtndsest Aocd n der Stiftskirche, b" i.'DÖre tri Manffoeran# dien Mmierchors her- • durch bic ft1?-
* irbtbrrg fanau1
Uhr, wird ein Teil der Kirschenernte von den Bäumen auf dem Trieb, ca. 90 Bäume, möglichst
|Um tyirNörrg mnuu- IxxbWa bot btt W teit tutb ihren vvn dn bi b:t 5Mb, dir » i und mit C&lumenfcäni’ , frfW hielt Mrgw Insprache, in der er ^r Heimt haben und vak Binder tmgci' hab mich ergebens un» d über alles" lvurdrux-
Turnübungen, we " an dm wr al^ ein fräitif * S. |&f Es iN galant, oee i>;f dodurt gksioste Mqünftiqcr Wg L'ussuhrungen ans
Landwirtschaft«
ed. Aus dem BogelSberg, 25 3*tnt Der Grünfuttermangel wirb immer fü6A- barer Die Hutwetden sind längst Loht. KI« tü kaum vorhanden man siebt Klee mr in Lästern oder auf Schiebkancm nach Haase hjtagen viele Heu wiesen mieten bereits aasge füttert wer- den Zufolge des Grünfuttermang-'l.' gebt bei Milcher:rag dauernd zurück, zumal viele Stühe, du doch nicht burd) den kommenden Winter ge fircnht werden können, verkauft werden.
Fj Aus dem oberen Wettertal. 26 Juni. Durch den Regen der lechten Woche bat die diesjährige Heuernte eiivas bessere Aussichten bekommen, aber es fehlt gar fehl noch an den feineren Gräsern Dagegen bar man wohl eine bessere Grummet ernte er warten, wenn nicht wieder eine solche Trockenheit wie im vorigen Zahr die Hoffnungen zunichte macht. Sehr schädigend tritt diest^ Jahr hier die Kamille aus. Sie überwuchert besonders die Has er-A eck er 2tuch den Klee erleidet hierdurch einen starken AuSsall. wodurch die ohne hin große Futterno> (viele Landwirte haben fein vorjähriges Heu mehrt sehr gesteigerr wird. D-s I»alb hat man in einzelnen Orten unfera Ge-
hg Ulrichstein, 26. Juni. Gestern wurde auf dem schön gelegenen „Gaden" unser diesjähriges 3 u g e n d f e st" gefeiert. Sin Schülerchor eröffnete die Feier, Lehrer Breitw ieser hielt die Festrede und betonte insbesondere, wie not uns ein« wahre Volksgemeinschaft und treue Arbeit aller in edlem, selbstlosem Wettstreit zum Wohl des Vaterlandes tue. Dir Festversammlung stimmte begeistert das Lied ..Deutschland über alles!" an. Ss folgten Gedichworttäge, Zeigen, Spiele aller Art und turnerifebe Darbietungen Auch ein liebliches Märchensplel, „Schneewittchen", wurde durch die Kleinen allerliebst aufgeführt.
Kreis Friedberg.
" Bob-Rauheim. 26. Juni. Wie uns die Leitung von Hupseld's Kurtx»rk-Easmo mtiteilt, findet morgen. Mittwoch, aberib ein Gastspiel von Richard von Schenck vom Opernhaus Frankfurt a. 'M. statt.
ie 1 ■ Stunde zu erreichen.
Die Pachtbedingungen haben vom 29. Mai bis einschl. 12. Juni im GesihSft-zimmer des Unterzeichneten öffentlich ausgelegen und werden im Termin nochmals bekannt gemacht werden.
Leidenhofen, den 25. Juni 1922.
Der Jagdvorsteher. Kutsch.
gend den Klee ganz umgepflügt und an seine Stelle Dickwurz gepflanzt um bat Ausfall einigermaßen zu decken. Der Mangel an Grün futter macht sich sehr bemerkbar in em-elnen
26 3uni 1922.
Die Finanzämter.
Neu erschienen!
„Herso"
F e rn f p r e ch ° Teilnehmerverzeichnis Gießen 1922 D. A. G. M. (in Blattform, wie früher).
So lange Vorrat reicht, pro Stück Mk. 8.—, zu haben bei Her so, Mitteld. Annoncen» Eztpedttion, Plockstr. 5, Fernruf 1335. (ei,:h
Pensionäre usw. darstellen. aufhört waS zweisel- , s u rr c r moajt iuy jcyc wrowm ui vin4<wn los der Falt ist, wenn es so weiter geht , auch I Molkereien durch die verminderte Milchlieferung
JMuWimiffliliSeeW
ohne Kops
Frische Portions-Fische
Irische Fisch-Koteletts
Men.
«äs£
nm war dvn ■srwS:
ÄY*-
: 1 ^vralgesatl« St!? '^isch2 ^uberraschmdea
Nneffamfett «tbifttoort sprach
^Haltung -irüMch» ,26. Juni Dar erst, km Kriege ht c.jrc Mchm mtb y'.er abgehaüm unb •tmen ovs her Um- e Hart besucht-, nab 1 dem Feste teil Der tbanb mit dem 'Bun. I« KriegervnbanLes Sfeft Am Desallenen. ic GedächtniSstta ab- rsiplaye hielt ßthrtr ! und überreichst Den fllfotfaanen Schie- nann bte ÄuSzttch» des. Der Desmgderein glaub an dich, mein eter des faetetteaer-- »erbrachst die ®füd» unb der Msihendk ib Guttenberg sprach )er deutschen Grieger«
Kunst und Wissenschaft.
KönigSbera. 26 JunL (Wolff t 2ün gcsix»gen LonMag. dem 10 0. Tobeltage ® 3. A. Hoffmanns, mürbe am Gekvnc<dau'c des Dichters durch den Goetdebunb eine von Pro^ fefsor Stanislaus Sauer geschaffene, mit dem Bilb^ niskvpf HofsmarnS versehene Vrvnzetafel ent Vullf. Dor Borsistenbe deS GoetdebunbeS Di Vuburig Gvlbstein imb ber Hoffmann»Diograpc» Har ich widmeten dem großen Lohne Königsbergs cinbrud^wllc Worte bös Gedenkens unb brr tritt schon Würdigung.
den Kassen eint reffen.
Wie es mit bietet Nachricht ist, so ist eS auch meist mit den ZeitungSvermerken über die 3u» tagen Gs steht schon tvrchenlang in den Zeitungen, baß bic Beamten, Arbeiter unb Rentenempfänger Ausbesserung ihrer Bezüge bekommen sollen unb haben, aber wochenlang, zuweilen monatelang bauert eS auch, bis die Belrefsenben in ben Besin des Gelbes unb baburch in den Genuß ber Bewilligung kommen. So haben bie ganzen Ausbesserungen auch nicht mehr ben Wert, bm fie zum Zeitpunkte ber Bewilligung batten, weil unt erbet len erfahrungsgemäß alle# um sounbfo nie’ wieder teurer geworben ist. ilnb bic Lage ber Festbefoldeten unb Rentenempfänger wirb nicht nur nicht verbessert, sondern noch verschlechtert. Da- ist eine Tatsache, bic jeder der hier Erwähnten. ausgenommen die mit Privatvermöqen oder Doppeleristenzen, reberzeit bestätigen können
Die Schuld an diesen Mißständen tragen nicht die Berwaltungen als ausführenbe Organe der Regierung, sondern die maßgebenden 3ru stanzen, die uns das zum Leben Nottvendigste stets zu spät bewilligen.
Ss liegt uns nun daran, die Oefsentlichkeit über diese Zustände aufzullären. Dielleicht trägt eS dazu bet, die Geschäftswelt und Hausbesitzer zu bestimmen, mit den Fe st besoldeten, Pension nären, Witwen unb Waisen von solchen künftig mehr Rücksicht zu üben und nicht gleich sofort schon nach jeder a n g e f ü n b i g t c n Aufbesserung aufzuschlagen, sondern zu warten, biS wirklich Beranlassuug dazu vorliegt oder, toemi c- cinmal nicht anders sein ftrnn, bt* die Genannten ihre Gelder erhalten haben
Schließlich treibt ja ein Keil den andern. Wer es b rfte doch rechtzeitig daran zu denken fein. daß. wenn dir Kaufkraft einer so ins Gewicht fallenden Dvl^llafse, wie sie bic Fest besoldet en.
meama). , , , .
Wer die Körperfchastssteuer hntterzieht oder ;u hinterziehen versucht, ober wer eine derartige Handlung seines Dorteils wegen begünstigt oder hierbei hilft, wird mit einer Geldstrafe bis zum twanzigfachen Betrage der hinterzogenen Steuer bestraft. Neben ber Geldstrafe kann auf Gefängnis erkannt werden (§5 30ff des Körperschaft-- Üeuergefetzes. 359f( der ReichSabgabenordmmg).
Don dieser Aufforderung werden diejenigen Körperschaften nicht betroffen, welche bereite eine Steuererklärung für 1921 abgegeben haben, sofern Tdefc die Einkommen ber in Absatz 3’ und - angegebenen Zetträume unrfaßt.
II. Erwerbsgesellschaften haben innerhalb eines Monats nach Jeststellung der Bilanz ohne besondere Ausfordeimng eine vorläufige Zahlung cuf die Körperschaftssteuer zu entrichten. Diese Zahlung, die bisher 10 v. Sy des Reingewinns betrug, ist für die nach dem 31. Dezember 1921 cbgelanfenen Geschäftsjahre auf 15 v. H. erhöht Dorden. Gesellschaften, bie die vorläufige Zahlung beretts in der bisher vorgefchriebenen Höhe entrichtet haben, haben den Mehrbetrag bis ztun 11. Juli 1922 oder, falls der Abfluß bi- zu öiefem Zeitpunkt noch nicht festgestellt ist, ben
n-ben losten.
' * 5* 3St r
) HaltlaPt a . • . j,;bt EK feil-tr, w er Dörner.
arm b
»UNl. H-Iljl^- zog 5”ry den n-’ufrt « ^ jnb lkränz-n gt •nurrii v.r SdyJi
®üiltr mit
FÄtfStß m Die ticing sei''
>=■*, r^d
5 ^5 »«! * sSM ÄSB
vesientliche Aufforderung yvr Abgabe der Steuererklärung für die Körperfchastssteuer und Kapitalerttagsteuer.
A. 1 Zur Abgabe einer Körperschaftssteuer- incrb.'n nfMCim-bcrt
Z'i nist ische 'Br ’n neu de öffentlichen und bürgerlichen Rechts sowie alle Berggewerk- schäften.
b> nicht rechtsfähige Perwnenverenngung.m. )Inf<alten. Stift'mgen und andere Zweckver mögen mit W'Snabme offener Handelsgesellschaften. Konnnandit und sonstiger GeseN- fdxiftcn bc> denen die Gefellschaster als Unternehmer des 'Betriebet anzusehen sind Ausländische Gesellschaften llnd mit ihrem Strricmnwn au> inländischem Grundbesitz unb au« ,'tnem Gewerbebetriebe, für den im 3nlanb durch bie Gesellschaft selbst ober einen ständigen Vertreter eine Betnebsstätte unterhalten wird, stetlerpfltchtig
Die Steuererllärung hat zu umfassen:
1. Das Einkommen des Geschäftsjahres (Wirtschaftsjahres). beffen Ende in die Zett vom 1. April 1921 bi« 31. Dezember 1921
2 in'" Ermangelung eines besonderen Geschäftsjahres ^Wirtschaftsjahres) das Etn- kvmmen des Kalenderjahres 1921. Zuständig für die Beranlaaung ist das «Finanzamt. in beffen Bezirk der Ort der Leitung liegt.
Die Steuererllärung ist in der 3cit vom 1 Zuli bis 31. August 1022 bei dem zuständigen «inanzaml cinzuretchen. Vordrucke können bet len /rinanzämtern empfangen ti^erben. ^.tr «flicht zur Abgabe der Steuererklärung besteht auch dann, wenn ein Vordruck nicht zuqesanb! «wöben ist
Dte SteuerDflichtigen können Me Steuererlla ringen schriftlich zweckmäßig eingefchrteben - einreichen oder mündlich vor dem «Finanzamt abgeben _.
Den Stenererklärunaen find betzufugen: öv lanzett mit Gewinn- und Verlustrechnungen. De- ßchästsberichte. Mitglielerversammlunasproto - lotk Die Bilanzen muffen ein volllstandtges unb klare? Bild des nach 3 de« Körperfchafts- ; fieuaa€f?hce. der Körperschaftssteuer unterliegen- len Gesamtbetrages ber in Geld oder Geldes- l wert bestehenden Einkünfte ergeben (Srforbe^ lichenfalls find fie entsprechend zu ergänzen und zu erläutern.
Es ist zu versichern, daß dte Angaben nach bestem Wissen unb Gewissen gemacht sind Jaul *Btrtangcn f?aben die Steuerpflichtigen dte Rtch-- itolrif imb Vollständigkeit der Angaben nach mweifen unb die Geschäftsbücher usw. vorzuleg«!.
Wer die Frist zur Abgabe der Steuererlla- mnq versäumt, kann mit Ordnungsstrafen znr Ibaabc <rngehalten, auch kann ihm ein Zuschlag M« zu 10 v H. ber endgültig festgesetzten Steuer mferlegt werden (§§ 170. 202 ber Reichsabgaben.
Bew Hlofies-geringe Mund Mk. 30.- prima Vollheringe 3 Ttück (ca.'/«Pfund) . . Mk. 10.—
ikochst jäh c i gen An sschußsest das aus dem Zähre 54^ stammcnbe SchützenNeinod im Festzua tragen Auch interessiert noch die Mitteilung, daß der
»04:
*
anlagen,
die im Kalenderjahr 1921 bis zum Ablauf des Geschäftsjahres iWirtschastsjabres) bezogen worden sind, beffen Ende in die .-seit vorn 1. Zanuar 1921 bis zum 31 Dezember 1921 fättt 3n ®r- mengehmg eines besonderen Geschäftsjahres (Wirtschaftsjahres) find die im Kalenderjahr 1921 bezogenen Kapitalerträge anzugeben.
Der Anschaffung und der Darleihung von Geld dienende Unternehmungen, die auf Grund des 76 des Rcichsstempelqesetzes angemeldet ober einer angemeldeten Untemehmung gleichgestellt sind, haben nur die Erträge aus ausländischen Wertpapieren (insbesondere Dividenden, Anleihezinsen und bergt) anzugeben.
Gießen, Butzbach. Grünberg, Hungen, den
ben Hammcllchützen" noch einen besonderen. «e#r I Trotzdem wird es nicht mdqUch Tetn^ Me schön auSflcführten Gedenktaler gestiftet bat. • I«f*n Slebcrmetfunwn vor dem 27 . I
I Brotmarkenanspabe.
Dottnerslag, den 29. Juni und Freitag, den 30. Juni 1922, findet in den bekannten Bezirken Ausgabe von Brotmarken statt unb zwar:
A—K Donnerstag ben 29. unb L—Z Freitag ben 30. 3uni 1922.
Es wird bringend gebeten, bie Marken an diesen Tagen abzuholen.
und Rächt, diesmal auch am Sonntage, um ben üttctlung, daß oer bedrängten Kollegen, zu denen sie selbst gehören, t dieses Jahr für I die Bezüge so rasch wie möglich zuzuführen.
Backpulver
SMfflISMti MRISRUHE-5RUNWWX&
Eberversteigerung.
Donnerstag, ben 29. Juni, vormittags um 9' , Uhr, läßt Die Gemeinbe Linbenftruth einen abgängigen ®ber öffentlich versteigern. 6092s) Bürgermeisterei Linbenstruth. Fatum.__
. YQyr fiti' fijr* Kräfte Der grvHe Festzug wurde , m Aachmittag um 1 Uhr ausgestellt unb bewegte ich durch das geschmückte Dors zum Festplah. Der 'dauvorsitzende Dietz von Friedberg unb der Vorsitzende unseres Tni nvereins, Lehrer S e i p, be- -rrühten bic Gaste Die Weihe rede hielt Pfarrer Unthes, den Prolog sprach Frl. Frieda Scherer, oährend der Fahnenträger da« Banner mit Dan- «Worten in Empfang nahm. Bclld entwickelte sich mf dem Festplatz ein äußerst lebhaftes Treiben San schätzte etwa 7000 Menschen Die Buben- ,7sitzer machten gute Geschäfte. Um 6 Uhr nach- i-ittag- erfolgte " ic Pr ^rerteilung. Am Mon- <g 2(achmittag ’anb gleichzeitig das hiesige -> u g c n t> f e ft statt Mit großem Beifall spielten xe Schäle, rerfchiedene Märchen unb Reigen und ibrten turnerische Hebungen vor. 3n den An prachen wurde auf bie Bedeutung dieser Beran- lalfungcn unb ihren erzieherischen Wert hin H wiesen
Ärci4 Schotten.
rb Od>o11 e n, 26. 3uni Die ffeinen Bäche Ks Vogelsbergs sind bereit* so wasserarm. >ib der infolge der außergewöhnlichen Waller- irmut des vorigen Zahres ohnehin geringe • i | b c ft a n b in Gefahr ist zu sterben, wenn
i kleinen Dasterläufe nicht schleunigst ausgefischt rerben.
Laubach, 25. Zuni. Wir haben jetzt j nT 2 erzte in unserem Städtchen, nämlich außer den drei Dr. mcd. (Geh. San.-Rat Vogel, Fiet), Herrn Mafsing), und Dr. meb. vet Nachtel neuerdings auch einen Zahnarzt Dr W. Wetzels. Sohn des Pros. Dr. W. Wetzest wierfetbft). Da außerdem ein Zahndentist hie, ivohnt unb ein ,3nl)nbentift noch von auswärts aus Ulrichstein' herkemmt. und außerdenr cjn Heilkundiger' (Homöopatl), hier wohnt, so ist an sanitärer Hilfe kein Mangel mehr. j3u bezug auf das ,An sschnß fest", bas Laübachcr r? a 11 n n a I f c ft. ist noch nadxjutragen, daß Herr Tanzlehrer Schneidt junior der dies- iLhrigc Schützenkönig ist. Er gewann damit den iwnm Ginten gestifteten Hammel und wird beim
, ' ■ barwlb-
losen 11ebennetfungen vor dem 27.. bic Barzahlungen vor dem 29. Zuni auSzuführcn. Ein Vorarbeiten ist wohl möglich und geschieht auch. Aber zum Abschlüsse ber Gehalt-listen fännen die Unterlagen von den 3entraffte!len für Kindcr- zulagcn. Abzüge ^sw wegen des sich iortwäbrend ändeinden Familienstandes der Empfänge, auch kaum vor bem letzten Drittel des Monats bei
Bekanntmachung.
Der Geldwert der beim Steuerabzug vom Arbeitslohn zu berückstchttgenden Natural« und sonstigen Sachbezüge (der sogcnanMen freien Station) ist für den Dienstbezirk des Landesfinanzamts Darmstadt mit Wirkung vom 1. Ivlt 1922 an bis auf weiteres auf die unten aufgeführten SStze neu festgesetzt worden.
1. Arbeitnehmer, denen
gewährt wird:
a) volle Verpflegung
einschl. Wohnung, Heizung und Beleuchtung .....
b) nur volle Verpflegung .......
c) nur Wohnung,
Heizung und Beleuchtung .....
2. Arbeitnehmer, denen nur eine teilweise Verpflegung gewährt wird:
a) 1. Frühstück . . .
d)2.Frichs'ück . . .
c) Mittagessen . . .
ä) Vesperbrot. . . . e)Abendeffen....
3. Für sonstige Sachbezüge gilt der Kleinhandelspreis.
Die vorstehenden Wertfestfehungen find vorn 1. Juli 1922 ab bei allen Lohnzahlungen amgu: wenden.
Die SStze gelten im übrigen nur für den Steuerabzug vom Arbeitslohn.
Die Steuerausschuffe sind bei der Festsetzung des steuerbaren Einkommens im Deranlagungsverfahren an fie nicht gebunden.
Darmstadl, den 21. Juni 1922.
Landesfinanzamt.
Abteilung für Besitz- und Verkehrssteuern ______________Dr. Hellwig.__________61198
Jagd-Verpachtung.
Bekattntmachnn^.
Die Zagdnntzung in dem gemcinichaftlichen Jagdbezirk Leidenhofen (Kreis Marburg) in Gröhe von etwa 580 ha Grundfläche, einschl. 200 ha Wald, wird am 5. Juli d. Z., nachmittags 4 Uhr, im Gasthaus Weidemüller hierfelbst öffentlich meistbietend verpachtet werden.
Da hauptsächlich das Waldrevier reich an Waffer- ouellen ist, deshalb kommen viele Rehe zum Vorschein. Der Jagdbezirk ist von 'BahnRation Allendorf an bet Lumda und von ber Bahnstation (Ebsborf in
33,50 Mk , 56.- „ 78,- .
110,- .
61206
Der Oberbürgermeister. (LebenSmittclamt.)
Bekanntmachung.
Die diesjährige ÜffentlichE Chnpftmq <n ber Stabt (Biegen wird am
Mittwoch, den 21. Juni 1922, nachmittags 3 Uhr Mittwoch, den 28. Juni 1922, nachmittags 3 Uhr Mittwoch, den 5. Juli 1922, nachmittags 3 Uhr im Impflokal - Turnhalle der Stadtmädchen,chule, Schillersttahe 8 - abgehalten. Impfpflichtig im laufenden Kalenderjahr sind die im nötigen Jahre geborenen Kinder, sowie die noch nicht geimpften aus früheren Jahren.
Die hiesigen Einwohner, die nnpfpflichttge Kinder haben, werden zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit bem Bemerken eingeladen, daß alle in demselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich sind. Wer bie Termine nicht benutzen will, muh die Impfung seines pflichttgen Kindes bis zum Jahresschluh auf seine Kosten vornehmen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierwöchentliche Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung gesetzt wird.
Außer den Pflichtigen werden auch Kinder, die im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft.
Alle in einem Termin geimpften Kinder müssen in dem 8 Tage später abgehaltenen Termin zur Nach schau nochmals erscheinen.
Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Impfarzt in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden.
Die Impflinge müssen mit reiner Wäsche und rein gewascyenem Körper zur Impfung gebracht werden. (Es wird nur an einem Arm mit Lymphe aus dem ßanbesimpfinftitut geimpft.
Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden.
für den
für bie
für den
für bas
Tag
Woche
Monat
Jahr
M.
an.
M.
M.
20.-
140.-
600.-
7200.-
18.-
126.-
540.-
5480 -
2.-
14.-
60.-
720 -
1.50
10.50
45.-
540 -
2-
14.-
60.-
720.-
8.-
56.-
240.-
2880.-
1.50
10.50
45.-
540.-
5.-
35.-
150-
1800 -


