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-0. August hier ge:

d Rheinhessen.

Kr Ostenbachj, 24. Juki.

der am 4.3uni M ^0 Fuf;mann ver­lernen Ictbleib toetbcn lstnei erbeten. Der 2er- Werkmalen zu edennen.. Es Haar, graue Augen , gruugestreiste Lu-h- n auf dem Knie).

uli. Die gestrige Stadt- rnmlung rechnete der n:i er Kahler mit erner n Lode Toller M:-- Achpmche halte sih o - 6i,,en erhoben. 5on f?> tDutie ein Antrag ge- hÄrn-Strah: in Mi.ie- tajfcn und schtvarz-ro'- e städtischen Drdäude ze j? ton glelchrr Seite der einen siäd.ischen Perm- ter Ermordung Daltcr ifccn solle .Das ist noch en noch mehr herunter! s il iten. Der Dohn inge- ütig ba$ ÄerttE her \[ung cjzgHrrxi)». e L jrben d-rrch Vv. w' mMeder erschüttern^' Dvhmungsele.tdes l ai die TeoöLrang gc- § eimachM eulbrhrlichu während vor kar-em o» ist die Zahl ta*iv ' aii über 903 gestiegen. nmzebAplM der Stadl- m, hätte el 5-10 Mtz to.i einen Aarglrieh i' Vl Statistik braucht man [b:n Tasis »ätoyluJt Hefen Äisglat) h:rb^ ^lesordnang ward: )lr- j.-ommat, f) auH tt- ve> : Fahrpreise für di

Nassau.

mmg in Arankfm t D. 25. M ®J mir» ("W ®°i AW bchtiMt ist.

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dieses

Gießen

Der Bibliothekar.

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entlaufen.

StbAHfleben Polizeiamt.

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Trauringe

Landwirtschaft.

Kartoffelkrcmkheiten.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

** Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 83 vom 25. Juli enthalt: Wahlen zum Pro- vinziallaudtag. Auflösung des deutsch-völkischen Schutz- und Trutzbundes. Medizinischer Aus­klärungsfilm. Einkommensteueranteile. Schornsteinfegerbezirk Giehen I. Erwerbslosen-

Aus dem Kreise Giehen. 24.Juli. Die ersten Kvrnhaufen sind auf den Feldern erstanden, denn der Schnitt des Rog­gens hat begonnen. Die Landwirte sind mit dem Stande d«s Roggens zufrieden, die Ernte dürfte gut ausfallen. Leider ist das regnerische und kühle Wetter für die Ernte recht un­günstig. Der Anbau von Wintergerste hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, da sie sehr gute Erträge liefert und gegen Frostgefahr fester ist als Weizen. Die Winter­gerste ist bereits geschnitten, vielfach sogar schon gedroschen. Ohroninger Wintergerste und Kirsches Wintergerste haben sich sehr bewährt.

§ Aus dem Ohmtal, 24. Juli. Als ob die Rapsfelder im Frühling blühten, so vollkommen leuchtet jetzt das Gelb des Som­mersamens aus dem satten Grün der Fel­der. Dadurch erhalten die Dienen noch eine Tracht, die sie im Verein mit der reichlich

Brillanten fGold-SilberX Plafinbruch M ZahngebisseÄ Gg.Gtimblein BruchstM9

furforge Leserversammlungen. Wasserwerk der Gemeinde Röthges. Vermißt. Dienst­nachrichten des Kreisamtes. Reinhallen der Straßen.

Heinrich Zinn, Maurer, Landenhausen (Kreis Lauterbach) ist an die Stelle des aus- geschiedenen Prvvinzialtagsmitgliedes Privatier Wilhelm Schimmel, Heuchelheim, getreten.

Ich ersuche, die aus der Bibliothek des T isellschaftsvereins

entliehenen Bücher

ibts spätestens 1. August zurück zu geben.

Die Bibliothek bleibt vom 1. August hßs 15. September geschloffen.

und zeitweise garnicht zu haben.-, Da empfiehlt es sich, anstelle der teuren Eier

Dr. Oetkers

Milcheiweiß-Pulver zu verwenden. Dies ist natürliches, aus der Milch gewonnenes Eiweiß, ist nahr­haft und leicht bekömmlich, und eignet sich vorzüglich zur Bereitung von Pfann­kuchen, Klößen, Kuchen, Torten u. s. w? Man verlange umsonst das RezeptbuchC." in den Geschäften. Wenn vergriffen, schreibe man eine Postkarte an:

Dr. A. Oetker.

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Bad-Nauheim

den 25. Juli 1922

an denen sich ein Pilz ansiedelt, der die schwarze Färbung und das Absterben der Stengel ver­ursacht. Cs gibt dagegen nur ein Mittel, näm­lich die befallenen Stauden nebst den Knollen­anlagen auszureisten und von den Aeckern zu entfernen, da sich die Pilze sonst aus andere Pflanzen übertragen und weiteren Schaden ver­ursachen. Auch der Drahtwurm, die Larve des Saatschnellkäfers, wird vielfach beobachtet. Die Stauden sterben ab. sie sind entweder in oder direkt über der Erde abgefressen oder aus­gehöhlt. Gegen diesen schlimmen Schädling läßt sich kaum etwas unternehmen. Am besten ist Gemüse oder Rüben zu bepflanzen, die nicht es, einige Jahre den betreffenden Acker mit so leicht von ihm befallen werden. Aus diese Weise verzieht sich dann der schädliche Geselle. Der Drahtwurm ist gelblich, etwa so dick wie ein Streichhölzchen und zeichnet sich durch einen festen Körperbau aus. Die Maulwurfs­grill, fast fingerdick und dunkelbraun bis schwarz in ihrer Farbe, findet man vielfach in der Gegend von Lich und Laubach. Sie sristt die Stauden ab und höhlt die Knollen aus. Man fängt sie, indem man quer zu ihrer: Gängen Latten legt und an die Enden der Latte je einen Topf mit Wasser in die Erde stellt. Auf ihren Gang nach Rahrung stöht sie an die Latte, geht an ihr entlang und fällt in den halbge­füllten Topf. An den glatten Wänden kann sie nicht emporklettern, so das) sie ertrinken muh.

A Von Kartoffelkrankheiten treten Hahr besonders stark auf die Dlattroll- krankheit und die Schwarzbeinigkeil. Letztere zeigt sich an den unteren Stengelleilen,

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fpd. § r a n k f u r t a. M., 25. Juli. Die poli­zeilichen Ermittelungen inder Falschmünze r- ,i n g c l c g e n h e i t in der Kaiserstraste 58 haben rrunmrhr zur restlosen Aufdeckung der Sinzel- 1 freiten, namentlich zur Festnahme der Haupttäter, i-efuhrt. Als solcher wurde der 31jährige, als Falschmünzer schon lange bekannte Georg Schie­mer aus Pfungstadt ermittelt und verhaftet. Als fpeüercc Beteiligter wurde der 28jähriae Wirt "2lax Markiewicz aus Ried bei Höchst a. M. k'rst genommen. Dieser hatte auch die 30 003 Mark lüc die Beschaffung der Steinhanddruckpresse her- .«geben, während der flüchtig gegangene, eben- fvlls als Falschmünzer bekannte Früh Schwabe uaß Frankfurt die Presse besorgte. Es verdient ribrigens hervorgehoben zu werden, dast Schiemer ,md Schwabe, die noch längere Strafen wegen .Falschmünzerei zu verbüsten hatten, von der Staatsanwaltschaft aus dem Gefängnis beurlaubt noaren Die beiden Falschmünzer hatten also ihren .'Irlaub zur Einrichtung einer neuen Werkstätte Neiruht.

Hramieir für ausländische Kohleulieferungen.

mc. Frankfurt a. M., 25. Juli. Der Magistrat zahlt künftig für jeden Zentner ausländischer Kohle, der von Händ- Uem eingeführt und zum Zwecke des Haus- snrandes verlauft wird, eine Sonderver­gütung von 2 Mk. pro Zentner.

fpd. Frankfurt a. M., 25. Juli. Im Dor- ffct Riederursel überfuhr heute abend gegen fr llhr ein in rasender Fahrt nach Dad-Hombrrrg tr d. H. fahrendes Automobil den 13jährigen Lohn des Kaufmanns Kuntz, Hohemarkstr. 8, umb tötete ihn auf der Stelle.

[] Marburg 25. Juli. Vergangene Rächt Mrzte ein 18 Jahre alter Lehrling aus Pfaf- samdors am Rhein, der sich jedenfalls zu weit tuas dem Fenster feines Schlafzimmers ge- lafrat hatte, in die Tiefe und brach das Genick.

Statt Katten!

^ür die anläßlich ihrer Vermählung erwie­senen Aufmerksamkeiten danken herzlichst Hartmann Loth und Frau Lina geb. Witkowski

Gießener Stadttheater.

Ein idealer Gatte.

Komödie in 4 Allen von Oskar Wilde.

Ideal und Leben bleiben immer zwei De- fl-iffe, die sich nicht zu einer Einheit verschmelzen küssen. Diese uralte Weisheit hat der irische Pieter Oskar Wilde in das farbenprächtige Drwand einer Komödie gehüllt. Eine junge Frau a. !au6t in ihrem Gatten einen Menschen zu lieben, Mfen Wollen und Handeln stets frei von Schuld u tb Fehle geblieben ist. älnd nur in dieser sitt- HHen Äollwmmenheit sieht sie die bis zur Qln» Mung gesteigerte Gröste ihrer Liebe begründet. 5re muh die bittere Enttäuschung erleben, dast and) ihr Gatte der menschlichen Schwäche feinen Tribut bezahlte, indem er sich einstmals zu einer -drenrührigen Handlung hin reisten liest. Ilnb erst bodurch, Last sie ihren Mann auch trotz seiner Der- iehlung noch mit der gleichen Stärke lieben kann, icbringt sie den Beweis für die Wahrheit ihrer Sameigung. Der Dichter hat dieses Motiv in lorem Aufbau durchgeführt. Die Handlung steigt n wachsender Spannung bis zum höchsten Kon- 'Ii!f und bringt nach schwersten Erschütterungen bi-t befreiende Lösung. Die beiden Hauptpersonen Eden scharf hervorgehoben durch Gegenüber­

stellung mll Menschen, die durchaus anders ge­artet sind. Dem Manne, der durch erfolgreichstes Wirken im Dienste der Allgemeinheit den An­schein der älnfehlbarkeit erreichte, wird ein Freund zur Seite gestellt, der sich in keiner Weise her­vorgetan, sich aber auch keine schwere moralische Schuld aufgeladen hat. Gerade diesem gelingt es, alles zum Guten zu wenden. Und der Frau, die in ihrem Gatten das Ideal erblicken will, tritt ein Mädchen gegenüber, das an ihren zukünftigen Gemahl gar keine Ansprüche stellt. Auch die übrigen Personen sind, soweit sie Einflust auf die Handlung haben, scharf umrissene Charaktere, die nur ein Menschenkenner zeichnen konnte. Eine Fülle von geistreichen Bemerkungen wird in dem Drama ausgesprochen. Fast kann man sagen, dast diese Menschen etwas zu geistreich sind. Dast sie philosophisch sehr durchgebildet sind, ist gewiß nicht unwahrscheinlich, aber dast sie auch in Augenblicken, wo das Gefühl allein zu herrschen und der Verstand ausgeschaltet zu sein pflegt, die tiefsinnigsten Betrachtungen anstellen können, er­scheint nicht eben lebenswahr und stört die dar­stellerische Wirkung.

Darunter litt auch manchmal die gestrige Aufführung, die unter Adolf Telekhs Lei­tung alles herausholte, was an Feinheiten in dem Stucke steckt. Else K o ) p hatte sich mll vollster Innigkeit in das Seelenleben der ihrer Illusion beraubten jungen Frau eingefühlt. Der Triumph der Liebe wurde in ihrer Darstellung vollkommen. Ihren Gemahl, den älnterstaats- sekretär Sir Robert Chiltern, spielte Karl Z u h nk e, doch zum vollen Erleben kam er nur selten. Als beste Leistung des Abends ist un­bedingt das Zusammenspiel zwischen Karl Dolck und Karl Lambertin als Earl von Caversham und fein Sohn Discount Goring an­zusprechen. Das gespannte Verhältnis des alten übellaunigen Aristokraten zu seinem heiter ge­lassenen Sohn kam mit der ganzen gewinnenden Komik zum Ausdruck. Auch die Rolle des retten­den Freundes wurde von dem letzteren sehr an­sprechend durchgeführt. Cläre Türk stellte als Mabel Chiltern in ihrer frohen Lebensbejahung den treffendsten Kontrast mit Lady Chiltern her. Ganz besonders hervorzuheben ist noch Odette Orczy als Mrs. Cheveley. Sie führte ihr? Rolle als Perfonifizierung des Bösen meisterhaft durch. Kall und rücksichtslos verfolgt diese Frau ihre egoistischen Pläne und offenbart die ganze Er­bärmlichkeit ihres Charakters, als sie einen Augenblick in feiger Angst für sich Gefahr be­fürchten muß. Die Rebenrollen des Vicomte de Ranjac (Fred Schüler), des Mr. Montford (M a x Ma n n), der Lady Markby (Auguste M a r ck s), der Mrs. Marchmont (Karla Kel- l e r), der Gräfin von Basildon (Else Engel), des Mason (Heinz B e ch st e i n), des James (Hermann Stichel) und des Phipps (Paul M e h n e r t) zeigten glücklich gewählte Besetzung.

Das ziemlich gut besuchte Haus folgte mit Interesse und hielt mit Beifall nicht zurück, tr.

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blühenden Linde entschädigt für den Ausfall des Sommers. Auch die Entwicklung der Böller setzt jetzt erst ein, also mit einer vier- wöchentlichen Verspätung.

Tunten, Sport und Spiet

Ein Erfolg des Turnvereins von 1846 im Faust ball. Der I. Faustkmll- Mannschaft des Turnvereins von 18 4 6 Giehen (Gaumeister für 1922) war es wiederum vergönnt, ihr Können zu zeigen. Anlählich der Spiele um den Wanderpreis im Faustball des Turn- und Sportvereins von 1860 in Marburg der in diesem Jahr zum ersten Male ausgetragen wurde, konnte Giehen in der Ausstellung: Geis­mar, Grimm, Loh, Freitag und Philipp den Wanderpreis in der A-Klasse gewinnen. Die Giehener Mannschaft wurde in hartem Kampfe gegen Turngemeinde Marburg um 11, gegen Wetzlar um 7, gegen Friedberg um 1 und gegen Turn- und Sportverein von 1860 Marburg um 26 Bälle siegreich. Besonders der erst 17jährige Hans Geismar als Anschläger leistete Vor­zügliches. Hoffentlich ist es Giehen im nächsten Jahre abermals vergönnt, den wertvollen Pokal in sein Turner heim zurückzubringen. Der Pokal ist im Blumenhaus Dietz ausgestellt.

Handballwettspiel des Männer» Turnvereins Giehen gegen Turn­verein 1860 in Pad-Rauheim. Am ver­gangenen Sonntag weilten die 1. all. Mannschaft sowie eine Iugendmannschaft des hiesigen Männer- Turnvereins in 'Bad-Rau heim, um gegen den dortigen Turnverein 1860 ein Gesellschaftsspiel im Handball auszutragen. Um 2.30 Uhr begann das Spiel der Zugendmannschaften, das von Giehen mit 6:0 gewonnen wurde. Anschliehend standen sich die 1. all. Mannschaften gegenüber. G. hatte Anwurf, und es entwickelte sich sofort ein schönes und interessantes Spiel, das aber leider infolge des stark einsehenden Regens vor­zeitig mit 2:1 für Giehen abgebrochen werden muhte.

K Reit- und Fahrturnier in Mar­burg. Bei dem am Sonntag in Anwesenheit von 10 000 bis 12 000 Zuschauern abgehaltene Reit- und Fahrturnier des Reit- und Fahrvereins Marburg errang bei der Eignungs­prüfung für Reitpferde W. Löb er-Giehen den 3. Preis, bei der Dressurprüfung in Klasse A Dr. G. Gail- Giehen (Rei­ter Bieler aus Giehen) den 2. und W. Lö­her- Giehen den 7. Preis. Ferner bei der Eig­nungsprüfung für Wagenpferde in Klasse D (Karossiers-Zweispänner) E. Riemann - Gießen den 1. und bei der Gewandtheitsprüfung Dl G. Gail-Gießen den 6. Preis.

Vermischtes.

Explosion im Oppauer Werk.

wb. M a rr n h e i m, 25. Zuli. Durch die Wucht einer infolge eines Wasserr)hrbruches erfolgten Explosion wurden i i dem Ma'chineng chäuds des Werkes Oppau, in dem vier Turbinen und zwei Komprellvren stationiert sind, die Maschinen in den darunter liegenden Keller geschleudert. Ein Mcmn wurde bei dic-sem Anglückssall schwer verletzt und zwei Leute leicht. Die Fensterscheiben des Dacheö und die Settenwände sind zersprungen.

Wie gesagt:

WirMch vorzüglich schmeckt der Kaffee, seit meine Frau nurQuieta" ver­wendet, die köstlichen Mischungen mit 10°/o» 25°/0 und 40% Bohnenkaffee. Darum:

Trinke Quieta!

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Gastwirte - Interessen - Vereinigung Lahn- u. Nachbargebiete 5itz Gießen Auf die Mitteilung der verschiedenen Brauerewerbände Bierpretterhöhung betreffend ersuchen wir sämtliche Witte dringend, bis auf weitere'- kein Bier zu dem erhöhten Preise anzunehmen!

Gießen, den 25. Juli 1922. («»-I)) Der Vorstand.

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