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KürgS-esch^igte und -Hinterbliebene.
W<ul schreibt uns: 3n der letzten Zeit sind tit den Zeitungen wiederholt Artikel erschie-- nen, die sich mit der Gewährung von Leue- rmivgszuschüssen an die Kriegsbe- sch^d-igten und Kriegshinterblie - d« we n beschäftigten. Da sich diese Artikel nur <af den Wortlaut der Verordn uv ^e« be£ Ministeriums stützten, dieAusfü h- rungsbestimm ungen aber außer acht liehen, gaben sie leider kein zutreffendes Bild der Situation. Aach den Ausführungsbestim- numgen und Grundsätzen des neuen Teuerungsgesetzes kommen lerder nur sehr wenig Kriegsbeschädigte in den Genuß der Zuschüsse, die an sich schon unzulänglich sind, weil sie nicht im entferntesten zu den heutigen Teuerungs- Verhältnissen passen. Am her Oeffentlichkeit einmal klar zu zeigen, welche Bewandtnis es mit diesen Zuschüssen hat, sei folgendes bemerkt:
Es wird bei der Bewilligung der Zuschüsse vor allem auf die ®infommen« = grenze Gewicht gelegt, daneben spielt auch die Frage der Bedürftigkeit eine grvhc Rolle. Das nachstehende Beispiel, das einen Durchschnittsfall schildert, mag zum Nachdenken anregen. Nach den Septemberbestiminungen erhalt ein Kriegsbeschädigter mit 70 Prozent und beim Vorhandensein von drei Kindern n u r d a n n Leuerungszuschüsse, wenn sein Einkommen Len Betrag von 4600 Mk. pro Monat nicht übersteigt. Dasselbe trifft ungefähr in gleichem Maße bei den Hinterbliebenen zu. Jedermann wird zugeben, daß dieser Monatsbetrag im Verhältnis zu Den heutigen Lebenskosten durchaus unzulänglich ist und daß er auch in gar keinen Vergleich gebracht werden kann zu dem Monatseinkommen selbst eines nicht allzuhoch bezahlten Arbeiters. 3n der Stadt Gießen kommen von 800 Kriegsbeschädigten nur etwa 30 in 'Betracht, welche die Leuerungszuschüsse beziehen, alle anderen gehen leer aus, obwohl sie doch auch sehr schwer zu kämpfen haben.
Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß diese Zuschuhregelung durch- ausbesserungsbedürftig ist, UNLdaß die in der Oeffentlichkeit weitverbreitete Ansicht, die Kriegsopfer würden ausreichend versorgt, nicht zutrifft. Bis die Kriegsopfer, und namentlich die Schwerbeschädigten, im Verhältnis zur allgemeinen Teuerung wirklich ausreichend versorgt sind, bleibt für die maßgebenden Stellen in Reich und Staat noch sehr viel zu tun übrig. '
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* * Auszeichnung. Von der Gießener Freiw. Feuerwehr wurde dem Kamerad P h i • lipp Le he rer von Branddirektor Braubach ein von der Stadt gestiftetes Diplom für 15- jahrige Dienstzeit verliehen.
** Fahr raddiebstähle. Hier werden in den letzten Lagen wieder Fahrräder gestohlen: Am 21. September, nachmittags zwischen 12 und 1 Uhr, aus dem Hause Plockstvahe 11 dahter; Marke und Fabrtknummer unbeburnt. Am gleichen Tage aus dem Hausgang des Hauses Südanlage 5 dahier; Marke „Dürkopp", Fabriknummer 606 957. Am 23. September, vormittags gegen 103/. Uhc, <ms dem Hausgang des Hauses Neustadt 33; Marke „Neckarsulm-Pfeil", Fabriknummer unbekannt. Dor Ankauf wird gewarnt.
** 64 Zündhölzer --- 1 Pfennig, l Zündholz --- 6 Pfg. 3n der „Hess. Vandesztg.' finden wir die nachstehende, vielsagende Rechnung: Ein seh'- wenig beachteter
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und doch tügltch benötigter Gegenstand ist das Zündholz. Wie sehr für diesen kleinen Gegenstand die Preise heute ins Gewicht fallen, zeigt folgende Rechnung: Vor dem Kriege erhielt man die Einzelschachtel Zündhölzer für einen Pfennig und hatte darin 64 (durchschnittlich) gute, brauchbare Zündhölzer. Heute enthalt eine Schachtel zirka 40 Zündhölzer, von denen durchschnittlich 30—32 verwendbar sind; dafür bezahlt man heute 1.80 bis 2 Mark, so daß sich ein einziges Zündhölzchen auf 6 Pfennige steht.
— Lageskalender für Montag: Lichtspielhaus, Bahnhvfstr.: Ab heute: „Die Strandtnxe". — Astoria-Lichtspiele: Ab heute: „Der Roman einer armen Sünderin".
Landkreis Giesten.
cp G r ü n i n g e n, 23. Sept. Vei der gestern hier abgchalteuen Güterversteigerung wurden enorme Preise erzielt. So wurde ein Acker von 3000 qm für die Summe von 116100 Ml. verkauft. Eine Wiese von etwa 300 qm erzielte 12 000 Mt. — Die neu erbaute Sing- und Turnhalle geht ihrer Vollendung entgegen. Maa hofft, dieselbe noch vor Weihnachten ein weihen zu können. Es ist damit einem hier, lange gehegten Wunsche entsprochen. endlich einmal einen größeren Saal zu bekommen.
Kreis Lauterbuch.
’ Lauterbach. 23. Sept. Die Bürgermeisterei gibt soeben die Liste der Bewerber um den vakanten Bürgermeisterposten bekannt. Das Verzeichnis enthält 7 9 Namen, die Reflektanten wohnen in den verschiedensten Gegenden des Reiches. Die Bewerber sind hauptsächlich Verwaltungsdeamte. kommunale sowohl wie staatliche, daneben bemühen sich aber auch noch rnanche Herren andere' Der tfe um die Stelle. So weis! die Liste u a auf: einen Oberstleutnant a D . zwei Recht so moälie, .wei Schriftsteller, mehrere Volkswirte, ciac i 3o.nnaivsten, einen Privatdetektiv, einet« Or- chesterchef, einen Kansmana und einen Direktor in einer 2 ilörfabri!. Wer die meisten Aussichten aus die Erlangung des Postens hat, ist vis KOI noch unklar. Die Wahl, die bekanntlich durch Stimmabgabe der gesäurten wahlfähigen Burger geschievt seil voraussichtlich Mitrc Oktober sein. Zunächst ist für nächsten Dienstag abend eine öffentliche Bürger- ve r fammlung cinberufen worden, in der der Gemeinderat über die Bewerber Bericht erstatten soll. Eine allgemeine Aussprache soll den Bürgern Gelegenheit zur Meinungsäußerung geben.
Kreis Schotten.
D. Burkhards, 23. Sepp Aus eine 34jähr. Tätigkeit im Dienste der Post kann der hiesige Landbriefträger Philipp Hau zurückblicken. Durch seine Versetzung in den Ruhestand tritt jetzt eine A e n d e r n n g in der P o st b e st e 11 u n g der Gemeinden Burkhards, Kaulstos und Sichenhausen ein, welch: irunmehr vom Postamt Gedern aus bestellt werden.
Starkenburg uns Rheinhessen.
* Darmstadt, 23. Sept Die Zahlungsmittelknappheit wird auch in unserer Stadt sehr unangenehm cmpsuntea. Man versuch: einstweilen, den Zahlungsverkehr durch Auszahlung in Schecks auftechtz-ierhalten, hauptsächlich soweit Lohnforderungen in Frage kommen. Es wird jetzt eine Neuausgabe von Notgeld der Stadt Darmstadt ins Auge gefaßt.
Hessen-Rassau.
Frankfurt a. M , 23. Sept. (WTB.) Der Reichsfinanzminister hat, wie die städtische Nachrichtenstelle mitteilt, im Einvernehmen mit dem preußischen Handelsminister die Ausgabe von 200 Millionen Mark Notgeld durch die Stadt Frankfurt a. M. genehmigt.
]( Marburg, 23. Sept. Eine gestern abend im großenSladtfaate abgehaltene, von den hiesigen tomnumafen Vereinen einberufene Versammlung beschäftigte sich mit der Magistratsvorlage, welche dahin geht, zur Deckung des kommunalen Millionendefizits die gemeineWert^ steuer von 25 auf 3Z1 ; vom Tausend und die Gewerbesteuer um 400 Proz. zu erhöhen. Die Redner des Hauöbesitzervereins, des Handwerkerbundes, des Kaufmännischen Vereins und des Reichsschutzverbandes für das Handwerk und Handel sprachen sich gegen diese neuerliche Ve- lastung des Mittelstandes aus und befürworteten die Verteilung auf breitere Schul- teitn und Vereinfachung der städti- fchen Verwaltung. Falls der Bezirksausschuß wieder einmal solche Einsprüche zurück- weist, soll bis nach Berlin gegangen werden. Eine diesbezügliche Entschließung fanö Annahme.
Kirche und Schule.
Hessischer Lehrerturntag.
(Eigener Bericht des „Gieß. Anz.")
* Friedberg, 23. Sept. Hier tagte gestern und heute die Hauptversammlung des Hessischen Lehrerlurnvererns. Zu Ehren der aus allen Provinzen zahlreich erschienenen Gäste veranstalteten der Dezirkslehrerverein Friedberg- Dad-Nauheim und die hiesige Turngemeinde einen Degrußungsabend im Saalbau, der auch von der hiesigen Einwohnerschaft gut besucht war. Chor- gesange der Gefangsobteilung der Turngemeinde und wvhlgelungene turnerische Darbietungen der Turner und Turnerinnen bildeten den Rahmen für die Begrüßungsansprachen. Seminarlehrer Thierolf sprach für den Ortsausschuß und die Turngembinde, Lehrer Meyer als Obmann des Bezirksfehreroereins. Redakteur Schneider (Butzbach) überbrachte die Grüße des Turn- gaues Hessen der Deutschen Turnerschaft und übermirtelte der Lehrerschaft herzlichen Dank für die wertvolle Mitarbeit am großen Werke der dWtschM Turnsach-e. Schrlrrt Schmuck «Darmstadt; banftc für die freundliche Aufnahme! Der hc^sischcn Turnlehrer und Turnlehrerinnen in Friedberg.
Heute früh begann Die eigentliche Tzgung mit turnerischer, Darbfeturwen in bc, Augustinerschule, 11'0*11 Ar cisdiiekto: G r <"■ s. Seminardirektvr Dr. Keig. Die Sck. list'e Sb ß n:D Feuerbach «Fncddl lgt. K i n ke l (Schrl: n> und Diocitor Alt en d o r f von der Augustinerschub als Gäste crichicneu waren. Der Vsrsiihrung von Schulklasse;'. (S^ninarfchule: Barre«; ReLlq-stnta: Frei- ül'urg. i stind Lciie.Übungen; 7.-Boll 5, ' alfahe- Kiak.,: Et'tüugei; 8-no.k --schul äi,' -Mädchen:. FrviWang^n; Gymaasialptima. Freiübungen unD Darren; Seminar: Reck) sÄlvsfen sich Dirbi-etiU'gsn der Lehrer, -'nd Lehrerinnen an. Alke Vctfuh- ungen zeigten, a '.e-Schulrat Schmuck nochmals refvnders ancJ nne.rd »etonte, daß das Säultuiiun eint bedeutende SJnicrurg erfahren hat. 3n der ansfließenden Hausttverfammtuag bedauerte Schutt at Schmuck, daß der Badische Lohrectrrnr.-rein, der seit Bestehen de. Tagungen -stets daran tcttguiomincn hat, infolge der teueren Verkehrsverhältnisfe dieses Jahr zum erstenmal nicht vertreten ist. Die praktischen Vor- fühiringen hätten der, 'Beweis erbracht, daß der Hessische 'Lehrerturnverein auf dem Wege zu seinen idealen Zielen schon ein gut Stück voran- gekommen fei, wenn auch noch nich-t .alles, was er erstrebt, erreicht werden konnte, so die Einführung Der 3. Turnstunde, die Anstellung von Fachturnlehrern, der Ausbau der Turnlehrer- bildungsa n statt in Darmstadt Oberreallehrer Roth (Gymnasium Darmstadli gab in einem Referat dazu noch weitere Ausführungen. 'Das erstrebte Landevamt für Leibesübungen sei nicht zustande gekonunen, auch die Bildung eines Beirats für Leibesübungen sei gescheitert. So fei die Sache der körperlichen Er- ^efrnng der Jugend noch immer der Zentralstelle für Volksbildung und Jugendpflege unterstellt. Die Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1.Vorsitzender: Roth ('Darmstadt), 2. Vorsitzen
der.' Prof. Becker (Darmstadt-, Schriftführer: Frl. Müller (Darmstadt), Rechner Klenk (Seminar BenShetm). Schulrat Schmuck wurde für die großen Verdienste um den Verein und das hessische Schutturnen auf Lebenszeit einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Als nächster Tagungsort wurde Oppenheim bestimmt.
Am Nachmittag fanden auf der Seewiefe rnteressante Turnspiele in Hand- und Faustball statt. Für morgen ist eine Turnfahrt über den Wrnterstein nach Bad-Nauheim vorgesehen. Die Darmstädter Teilnehmer unternahmen im Anschluß an die Tagung eine mehrtägige Wanderfahrt durch Oberhesfen.
Schlichtungsausschutz der Provinz Obertzeffen.
Verhandlung vom 2 0. September.
Das Asphaltiergeschäfl Konrad Rüb- fernen in Gießen soll vom 18. September 1922 an folgende Stundenlöhne zahlen; Arbeit.cn über 17 Jahre 45 Ml., über 18 Zahre 50 Mi., über 19 Jahre 55 Mt., über 21 Jahre 60 Mt. und über 25 Zähre 65 Mk.
Dem Deutschen Musikerverband und dem Verband Der Unternehmer von Musikveranstaltungen in Bad-Nau- Heim wurde für den September Erhöhung der Tarifgagen, die seit dem 15. August 1922 gelten, um 50 v. Sy und Verdoppelung der tariflichen Noten- und Saitengeidsähe vom 30. Juni 1922 durch Schiedsspruch vorgeschlagen.
Durch Verständigung ohne öffentliche Verhandlung erledigten die Streilteile die Lohnstteit- fechen des Verbandet Der Lebensmiltelindust, ie- arbeiter mit der Likorfabrik A. Heß und Der Landesprodukten Handlung S. Kaufmann Söhne in Schotten und des Verkehrsbundes mit der „Brennftokf -Gesellschaft, Dahnsch^ackenaufbeiei- lungsbetrieb Gießen.
Ein DctnebsratsmttglieD de' Butzbach- Licher-Eifenbahn h-akte einen Mitarbeiter, Der in Vertretung des Werkmeisters die Lehrlinge beaufsichtigte, in Der Werkstatt tätlich beleidigt. Der Betriebsrat wünsch'e gütliche Erledigung dei Sache und versagte seine Zustimmung zur Kündi- gung. Der Schlichtungsausschuß .ersetzte durch bindenden Spruch nach § 97 des Betriebsräte- gcseßes die versagte Zustimmung unter der Be- bingimg, daß bi? Kündigungsfrist nicht vor dem 1. Oktober 1922 zu laufen beginnt, um dem Arbeiter, der für Angehörige zu sorgen hat, eDa£ Aussuchen anderer Arbeit zu erleichtern Der Vertreter der Dahnverwaltt-ng erklärte hieraus, um 1. November 1922 kündigen zu wollen.
Sitzung vom 22. September.
Die Lackfabrik Megerle in Fried berg soll vom 25. September an ihre Löhne um Z5 '£>. H. <"beben. Die B-ti febsarbci, ?r 'Ter 21 Jahre cihalten Dann 59,20 Ml. Stund nlayn. Der FabrikarbeiterverbonD batte die A'eiten- mmg des September-Bezirkslohnabkommens Der chemischen Industrie ab ! September g et ordert.
Die Schuheinlagenfabrii K o n r a D Dirk e n stock in F r i e d b e r q soll vom 25. September an folgende Stundenlöhne zahlen: Arbeitern über 21 Zahre 40 Mk.,' über 18 Zahre 30 Ml., über 16 Jahre 25 Mk., über 14 Jahre 15 Mk. und den. Arbeiterinnen je ’ , dieser Löhne. Der Betrieb steht noch in seinen Anfängen. Dies mußte bei der Bemessung Der Löhne berücksichtigt werden.
Der D e u t s ch e H o l za r b e i t e r o e r b and zog seine Anträge gegen das Sägewerk Th. Schäfer in Eichelsdorf und gegen die Holz- Handlung Hch. Gerhard in A 1 s f e l d aus Entlohnung der Arbeiter nach dem Oberhessischen Sagewerkstarif nach Anhörung der Antvags- gegner vorläufig zurück.
Ern Arbeiter des Sägewerks Sondermann & Bücking in Alsfeld hatte nach 84 des Betriebsrätegesehes E-mfpruch gegen Kündigung eingelegt, aber, wie sich in der Verhandlung heraussteilte, erst nach Ablauf der vor- geschriebenen Frist. Der Schüchttmgsausschuß erklärte den Einspruch daher für unzulässig.
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Bekanntmachung.
Betr.: Aenderung des § 7 der Strom-. Ilefetungsbcbingungen für das Stadtgebiet.
Die Bestimmungen über die Einziehung des Stromgeldes sind mit Wirkung vom 1. 10. 22 ab wie folgt geändert worden:
(Erfolgt die Zahlung des Stromgeldes nicht sofort bei der Zahlerablesung, so ist der Betrag innerhalb einer Woche an das Elektrizitätswerk oder auf besten Dankoder Postscheckkonto zu bezahlen. Wird Zahlung innerhalb dieser Frist nicht geleistet, so erfolgt Zahlungsausforderung unter Angabe des Tages, bis zu dem der Betrag noch bezahlt werden kann, wenn Unterbrechung der Stromlieferung vermieden werden soll. Die Stromheferung wird alsdann nicht eher fortgesetzt, bis alle Rückstände bezahlt sind.
Sämtliche durch nicht sofortige Zahlung entstehenden Kosten, wie Porto, Arbeitslöhne für 2lbnehmen und Setzen des Zählers usw., sind von dem Verbraucher zu tragen.
Das Elektrizitätswerk wird ermächtigt, von unpünktlichen Zahlern entsprechende Sicherheit zu verlangen.
Dießen, den 22. September 1922.
Direktion der Elektrizitätswerke und Straßenbahn der Stadt Gießen.
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Gießen, den 25. September 1922
Für die anläßlich unserer silbernen Hochzeit in so reichem Maße erwiesenen Aufmerksam- keilen sagen wir herzlichen Dank.
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