lo&te Vie 40 dienst ältesten Pfarrer. Das Ober» Konsistorium schlägt die 50 dienstaltesten Pfarrer vor. Die Dekane sollen außerdem eine nicht ruhegehaltsfähige Dienstzulage von 5000 Mark erhalten. Es entspinnt sich eine lebhafte Aussprache über die Vorzüge der» geistlichen Amtes in der Stadt gegenüber dem Lande und umgekehrt; es toicd von verschiedenen Seiten nach- getoiefen, dah es sehr schwer hält, geeignete Geistliche für die Städte zu bekommen, da diese aus den verschiedensten Gründen lieber auf dem Land bleiben, unbeachtet mancher Schwierigkeiten, die der Schulbesuch und anderes bringt. Am Schluß wird der Antrag des Ausschusses mit grober Mehrheit angenommen. Das Grundgehalt in der ersten Gruppe beginnt mit 25 000 Mark und steigt in 8 Stufen bis 37 000 Mark. Die zweite Gruppe beginnt mit 30 000 Mark und endigt mit 44 000 Mark. Dann werden die weiteren Paragraphen und der Rest des Gesetzes ohne Aussprache erledigt. Eine Anregung des Llbg. P i h betr. die Vergütung an Geistliche für nicht zum Dienst gehörenden Religionsunterricht soll in der zweiten Lesung des Gesetzes Erledigung finden. — Aächste Sitzung Dienstag.
Eingesandts
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Sieben, 19. Marz 1922.
Nachdem ich lange Zeit hindurch neiderfüllt Samstags die Kuchen von der benachbarten Bäckerei vorübertragen sah, meinte ich zu meiner Frau, tuir könnten uns auch einmal Sonntags einen wenn auch kleinen Kuchen leisten. Meine Frau geht zum Bäcker und verlangt für eine Mark Hefe. Die Antwort ist: Sie meinen wohl für 1,50 Mark! Verblüfft und beschämt darüber, blob für 1 Wart Hefe verlangt zu haben, läßt sich meine Frau die „vorschriftsmäßige" Menge aushändigen. Da sie aber nur einen kleinen Kuchen roden kann, kommt der Aeberschuh der Hefe zum Abfall. Das nächste Mal will sie schlauer sein und geht zu einem andern Bäder. . Für eine Mark Hefe!" »Sie meinen wohl für 1,50 Mark!", ist die Antwort. Meine Frau kommt heim und fragt mich um Rat, wie' man es wohl in Gießen anstellen müsse, um für 1 Mark Hefe zu erhalten? Ich bin um eine Antwort verlegen, die Herren der Schöpfung lassen sich jedoch dergleichen nicht gern anmerfen. So geht es au»ch mir, und ich ziehe mich aus der Patsche, indem eine Gegenfrage stelle. Mer ist wohl mehr zu bedauern: Der arme Geschiftsmann. den die Rot der Zeit „zwingt", Höchstmengen bzw. Mindestmengen dessen vvrzuschreiben, was ein Konsument nehmen „darf" oder der Käufer, dem seine Schwäche micht gestattet, gegen die modernen Geschäftspraktiken Einspruch zu erheben? Das eine ist sicher: Bon den uns verheißenen Zeiten vom „Sekt trinkenden Arbeiter" sind wir noch recht weit entfernt. g.
Handel
Berlin, 20. März. Börsen st irn- mungsbild. Der Dollarkurs hat sich heute in raschen Sprüngen bedenklich dem Stande von 300 .genähert: dementsprechend sind auch andere Devisennotierungen in die Höhe gegangen. Dabei ist der Bedarf an Devisen rücht übermäßig grob, das Material aber knapp. Die Börse konnte sich dem Eindruck dieser verhäng- ' nisvollen Bewegung .nicht entziehen und ant- 5wvrtete darauf nach anfänglich reger Ge- , schaftsbeteiligung mit ausgesprochener Zurückhaltung. Die Grundstimmung war dabei fest. Die Kurssteigerungen betrugen durchschnittlich 25 Dis vereinzelt 50 Prozent, und am Mvntanmarkt, wo die Spekulation später hauptsächlich oberschlesische Papiere, Harpe- ner, Mannesmann und Phönix bevorzugt, teilweise 75 Prozent und darüber und 140 Proz.
bei Hvsch. Kursrückgänge bis 20 Proz. blieben demgegenüber in der Minderheit. Ausgesprochen fest bei Kursgewinnen bis 200 Prozent lagen Balutapapiere wie Mexikaner und Otavis. Auch für Petroleumwerte bestand zeitweise ef j)G$3 vermehrtes Interesse. Banken, Schiffahrts- und Bahnenaktien hatten ein sehr stilles Geschäft. Am heimischen Anlagemarkt waren alle Reichsanleihen bevorzugt, dagegen Eonsols teilweise angeboten.
Frankfurt a. M, 20. März. Börsenstimmungsbild. Die Börse begann heute in fester Haltung, doch < blieb die zu erwartende regere Geschäftstätigkeit aui. Der Börse fehlt augenblicklich die Lust zu gröberen Unternehmungen. Es lagen Kaufaufträge vor and verschiedentlich bestand Rei u ig zu Rückkäufen. Im Verlaufe erhielt die Börse einen festeren Anstrich. Am Montana! ienmavtte lagen ManneZ- mann. Rheinstahl, auch oberschiesische Wert: höher; Harpener und Gelsenkirchener fest. Im freien Verkehr wurden folgende Kurse genannt: Kasseler Fatz 2800—2850. Sehr. Fahr 775. Gummi-Stöckicht 520. 3nag 630—640. Deutsche Petroleum 2L0. Benz 705. Chemische Rhenania 1235. Iulius Sichel 700. Der Devisenmarkt zeigte im Frühve'kehr eine feste Haltung. Der Dollar, der mit 286—289 einsetzte, bewegte sich während der ersten Dörsenstunde auf 291, dann 2C6. Valutawerte entsprechend dieser Bewegung vorwiegend fest. Elektrizitätöwerte fester bei teilweisen Kurserhöhungen. Später war der Verkehr wieder ruhiger, doch erhielt sich die feste Tendenz bis zum Schluh. Banken toaren befestigt. Pcivatdiskont 41/3 Prozent.
Frankfurt a HL, 21. März
Börsenkurse.
Frankfurt Berlin
Schtub- 1-älhr- Schluh- Ans.- Kurs KurS Kurs KurS
Saturn: 17.3. 26.3. 17.3. 20.3.
5°/ Vlfch. Kriegsanl. 77,50 77,50 77,50 77,50
4° „Disch. Reichsanl. 92,- 91.- 93.20 93 25
3°oDtsch.Reichsanl. 126,- 127,- 126,60 126,75
4°/0 Preub. KonfolS 78,50 77,25 77,70 76,75
Hamburg°Paketf.. . 610.- 529,- 614,- 520,25 Norddeutscher Lloyd 396,- 400,- 393,- 397,-
Comm.u.Privatbank «38,- 338,— 340,- 339,50
Darmstädter Bank . 335,- 335,— 33 335^-
Deutfche Bank . . . 590, - 585. 6t'2, - 569,50
Disconto-Gesellschaft 486,75 496,50 497,- 497,50 Dresdner Bank. . . 370,- ^65,— 572,- 366 - Mitteld.Creditbank. 308,- 305.- 305,- 303,- Rationalbank f. D. . 349,50 346,- 347,- 347,- Boch. Guhstahlwerke -,- 1150,- 1225,-
Bud.-Gisenw.-Akt.. 1000,- 10?5,_ 1010,- 1 04,- D.-Luxemb. Bergw.. 112,,- 112u, - 1125,- 1140, — Gelsenkirch. Bergw.. 1145,- 1175,- 1145,- 1190,— Harpener Bergbau. 1700,- 1810,- 1770,- 1800 — Oberfchl. Eifenb.-B. 1160,- 1 i 50, - 114:4.— 1155, - Oberschles. Cisenind. 939 - 9 0,— 930,- 940 - Phöni-.Bergb -Akt. 1215, - 1266,- 1219,- 1270,- Bad.Anilin-u. Soda 75!,- 760,- 747,- 750,- Höchster Farbwerke. ',20,- 73.),- 730,- 730,- Allg. Clektr.-Ges. . . 818,- 850,- 834,25 840,- Felten& Guilleaume 11,5,- 120),- 1185,- Schuckert-Werke. . . 775,- 750,- 7f8,- 760,- Adlerwerke...... 595,— 575,— 576,— 576,-
Daimler....... 569,- 567,- 553,- 660,25
4° 0 Heff. Staatsanl. 76,25 76,25 75,50 76,25 Electron Griesheim 930,- 945, - 960,- 910,- Dtfche. Vereinsbank 246,- 244,60 —
Marknokiernngea.
Für 100 deutsche Mark wurden gezahlt:
Datum: 1.7.14. 18.3. 20.8.
Zürich.........Fr. 125 40 1,68
Amsterdam......Fl. 59.20 0,94 0.88
Kopenhagen......Kr. 88.80 1,?G 1.61
Prag..........Kr. 117 80
Stockholm.......Kr. 88.80 1,38 1,32
Wien..........Kr. 117.80
London.........Sh. 97.80 612 6,50
Paris..........Fr. 125.40 3.31 3,66
Reuyork........$ 23.80 -.34
Berliner Devkseamarv.
(In einem Teil der Auflage wiederchvlt.)
Geld Brief Geld Bries
Datum: 18. März. 20. März.
Amstd.-Rotterb. 10664,3b 10635,12 11263,70 11286,40 Brüffel-Antw. . 2467,50 2472,50 239/,40 2556 60 Ehristiania . . . 4880,10 4839,90 5254,70 526o,30 Kopenhagen . . 5969, - 5351, - 6393 GO 6406 »0 Stockholm. . . . 7412,55 7427.45 7932,06 7947,55
HelsingfvrS. . . 604,35 605,&5 -,-
Italien.....1463,60 1166,50 1548,45 1551,55
London..... 1242,25 1244,76 1333,65 1386,35
Reuyork..... 233,21 283,79 304,69 30-5,31
Paris...... 2597,40 2802,60 2747^5 2752,75
Schweiz.....55 l 4,65 5625,65 5944, 5966,-
Spanien..... 4485,50 4494,50 *71r,25 4724,75
Deutsch. Oesterr. 4,08 4,12 3,98 4,u2
Prag...... 4?6,25 487,25 610,45 511,55
Budapest.... 34,86 34^4 36,96 37,04
Buenos Aires . 102,60 lu2,40 -,- -,-
Bulgarien . . . 182,80 183,20 195,80 196,20
Züricher Devisemnartt.
20. 3. 21.3.
Wechsel auf Schweizer Franken
Holland........100 Fl. — 194.40 194.OÜ
Deutschland.....100 OHL = L80 1.80
Wien.........100 Kr. — 0.075 0.07
Prag.........100 Kr. — 8.875 8.90
Paris.........100 Fr. — 46. 75 46.->5
London........ \ £ =■ 22.55 22.47
Italien........100 L. — 26.10 26.05
Brüssel........100 Fr. = 43.85 43.30
Budapest.......100 Kr. — 0.64 0.G4
Reuyork........ 100 $ — 512.50 513.25
Agram........100 Kr. — 1.55 1.65
Warschau......100 Är. = 0,13 0,135
Märkte.
Frankfurter Schlachtviehrnarkt.
Frankfurt a. M 20. März. (Amtlich.) Marktverlauf: In allen Diehgattungen schleppendes Geschäft: Sckw i Om eiäeiien erheblichen s ileberftanb. Im einzelnen ist zu bemerken Auf-! getrieben, waren 15<9 -<d.u)er, darunter 229Ochsen, 84 Dullen. 1196 Färsen und Kühe, ferner 423 Kälber, 330 Schafe und 2097 Schvxine An Preisen wurden angelegt pr. Ztr. Lebendgewicht: für Ochsen 1400- 2200 Mk.. für Bullen 1300—1900 Mark, für Färsen und Kühe 900—2100 für beste Färsen und bis 1600 Mk. für beste Kühe? für Kälber bester Qualität 1800—2050 Mk., mittlerer Qualität 1600—1800 Mk., geringer QualÜät 1400 bis 1500 Mk., für Schafe von 600—1450 Mk., für Schweine unter 80 Kg Lebe.dgewicht 1700 bis 2200 Mk., von 80—100 Kg. Lebendgewicht 2200 bis 2400 Mk, von 100—120 Kg. Lebendgewicht 2200—2450 Mk.. von 120-150 Kg. Lebendgewicht 2200—2400 Mk., Fettschweine über 150 Kg. Lebendgewicht 2200—2400 Mk., Sauen und Eber von 1900—2200 Mk. Die Marktpreise liegen um so viel über den Stallpreisen, als sie die nicht unerheblichen Gerichtsverluste, Spesen und Händlergewinn in sich schliessen.
Frankfurter Oetreidemarkt.
Frankfurta. M., 20. März. Die Preise, welche zur Zeit gefordert und bezahlt werden, sind die höchsten, welche bisher genannt wurden. Die anhaltende Festigkeit der ausländischen Zahlungsmittel waren die Ursache der heuttgen festen Sttmmung, wobei sich vielfach Mangel an Angebot bemerkbar machte. Das Geschäft nahm im allgemeinen keinen allzu groben Umfang an, da auch vielfach Zurückhaltung geübt wird. Fest lagen Weizen, Roggen und Mais. Lebhafter begehrt ist Gerste auf regere Käufe der Malzfabriken. Auch Hafer bleibt begehrt. Hülsenfrüchte lagen ruhiger, dagegen fanden Futtermittel lebhafte Beachtung. Reben Weizen und Roggenkleie bleiben Futtermehl gesucht. Heu und Stroh fest. Soweit Preise zu hören öpren, entsprachen dieselben den amtlichen Aotlerun- gen der Vorwoche.
Die Londoner Sachverstandigenkonserenz,
Paris, 20. März. (WTB.) Lieber big heute beginnende Sachverständigenkonferenz der Alliierten in 2on« d 0n schreibt das „Journal": Wenn man das Territoriale Statut Europas, die Reparationsfrage und die Frage des politischen Regimes in Rußland beiseite lasse, was toolle man bann noch in Genua tun, um Europa wtederaufzubauen? Ohne die Rolle der Delegierten der Kleinen Entente und der Reu- tralen verkennen zu wollen, sei es unantastbar, daß die Zukunft in den Händen der Großmächte liege. Wüßten sie wenigstens, was sie wollten? Das sei nicht sicher, mit Ausnahme von Belgien, dessen Delegierten über Rußland sehr präz.se Ansicht hätten. Sie verlangten integrale Zurückerstattung der ihren Besitzern abgenommenen Vermögenswerte und Entschädigung, ferner eine absolute Garantie für die Arbeitsfreiheit, ein liberales Zollsystem, Exterritorialitätsrechte für die Ausländer und Autonomie des Verkehrswesens.
Der Nachfolger ZuleS SambonS.
Paris, 20. März. (WB) Wie der .Pettr P a r t f i e n“ mitteilt, ist neben Palöologue , Kandidat für die Rachfolgeschaft des abtretenbat Zules Cambon dessen Bruder, der ehemalige Botschafter in London Paul Cambon. Auch der Rame des französischen Botschafters in Rom, Da r r 6 r e, werde genannt
Neue Kämpfe in Irland.
London, 20. März. (WTB.) Wie gemeldet wird, ist es am Samstag an der'GrenzedeS irischen Freistaates and ällsterS za Zusammen st oben zw fd>en Truppen des republikanischen Hee es und Ulster poiziuen gekommen. Es wurden D.-festigung^werle errich et und Häuser mit Beschlag belegt. Beide Teile führten Verstärkungen heran.
London, 20. März. (WTB) Marschall Wilson, der von der nordirischen Regierung ersucht wurde, Maßnahmen zur Wiederherfiel- lung der Ruhe und Ordnung in Irland zu treffen, hat an den Präsidersten der Republik von Ulster einen Brief geschriebrn, in dem er unter anderem sagt, die in Irland herrschende Unruhe könnte nur unterdrückt werden, wenn Grotz-Bri- tannien selbst den Frieden her stelle. Das erscheine aber unter der Regierung Lloyd Georges unmöglich: die nur dazu imstande seien, ein Reich zu verlieren, seien unfähig, eines zu verwalten, geschweige denn wieder zu erobern.
Eröffnung der Wiener internationalen Mess«.
Wien, 19. März. (WB) Heute vormittag hat Bundespräsident Dr. H a i n if ch die z we i te Wiener internationale Messe in Anwesenheit fast aller Mitglieder des diplomatischen Korps, darunter des deutschen Gesandten Dr. Pfeiffer, eröffnet. Präsident Hochmuth teilte in der Eröfstrungsansprache mit, datz bedauerlicherweise fortdauernd Bewerber um Ausstel- wngsplätze abgewiesen werden mühten. Der Hand.lsmini^er Grünberger ft llte den Erfolg der Wiener Messe in materieller und ideeller Hinsicht fest. Der Minister gab dem Wunsche Ausdruck, datz die Messe ein enkscheidender Schritt nach vollvärts sein möge auf dem Wege, der auS der wirtschaftlichen Rot in eine Miere wir schuf t- liche Zukunft führe. Der Besuch der Mrs eräime war schon am heutigen Tage ungewöhnlich stark.
Wien, 19. März. (WB.) Unter den nichtösterreichischen Ausstellern auf der zweiten Wiener internationalen Messe sind auch die Deutschen Werke vertreten, die zum ersten Mal in Wien ausstellen und bereits zahlreiche Anfragen von Käufern zu verzeihen haben.
Behördliche Anzeigen
Vergebung von Stipendien.
Aus der Zubiläums.Stipendien-St'stuna zu Ehren der 25jährigen Negierung des Grohherzogs Ludwig I! I. ssind für das Jahr 1922 als Beihilfe zu den Kosten der Ausbildung auf einer höheren Bildungsanftalt Z Stipendien von je 400 Mark an 3 junge Leute, und zwar aus jeder der 3 Provinzen einen, zu vergeben.
Das Stipendium kann auf drei Fahre ausgedehnt werden; es können jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, die Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben.
Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, die zum Zwecke ihrer Ausbildung eine höhere Bil- dungsanstalt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, sind eingeladen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürger, meisterei an den Oberbürgermeister der Hauptstadt ihrer Provinz, alfo aus Orten der Provinz Starkenburg an den Oberbürg/rmeifter der Stadt Darmstadt, aus Rheinhessen an den Oberbürgermeister der Stadt Mainz, aus Oberheffen an den Oberbürgermeister der Stadt Gießen
bis längstens zum 20. April d. Js.
gelangen zu lasten:
An Zeugnisten sind den Gesuchen beizulegen:
1. ein behördlich beglaubigtes Dermögenszeugnis;
2. eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Gesuch, steller studiert;
3. bas Maturitäts. bzw. Schulabgangszeugnis;
4. ein Führungs-Leurnunds-Zeugnis.
Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bzw. hessischer Staatsangehöriger ist.
Gießen, Mainz, Darmstadt, 20. März 1922.
Das Kuratorium:
Keller Dr. Külb Dr. (Bläffing Oberbürgermeister. 2821B
Submission.
Für das Rechnungsjahr 1922 soll die Lieferung: 1. der Fleisch- und Wurstwaren
2. des Brotes
auf Grund der bestehenden Bestimmungen vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bi- zum Eröffnungstermin SamStag, den 25. März, bot» mittags 11 Ahr 1922, hierher einzureichen.
Gießen, den 20. März 1922. 2839c
Direktion
Der Landes-Hell- und Vflegeanstcllt Dietzen.
Bekanntmachung.
(Es wird hiermit bekannt gemacht, daß das Leseholzsammeln im Wietzener Stabtwalb nur in der Zeit von 7 Uhr morgens bis 6 Uhr abends gestattet ist. Zuwiderhandlungen werden zur An« zeige gebracht.
Gießen, den 14. Marz 1922. 28478
Der Oberbürgermctfter. 3. D.: Dr. Rosenberg
Holzversteigernng.
Montag, den 27. März 1922. werden in den Forstorten Langebuchen, Zungebuchen, Beltershainer« wald, Laubachskopf, Grauerberg, Hoherod, Sohi- wald, Ochsenstall und Alt rhaag oerfteigert:
Rrn. Scheiter: 690 Buche, 2Hainbuche, 26Eiche, 2 Büke, 12 Kiefer, 8 Fichte. Knüppel: 8 Buche, 4 Hainbuche, 21 Eiche, 2 Birke, 5 Kiefer, 29 Fichte. Reisig: 652 Buche, 22 Eiche, 6 Dirke Stöcke: 191 Buche, 14 Eiche, 2 Fichte.
Zusammenkunft vormittags 10 Uhr auf der Kreisstraße Geilshausen - Beuern, da wo die Herrnann- schneise abgeht. Beginn in Langebuchen bei Rr. 730. Das Holz in den Forstorten Beltershainerwald, Laubachskopf, Grauerberg, Hoherod, Sohlwald, Ochsenstall und Alterhaag wird nicht oorgezeigt. Steigliebhaber belieben das Holz vorher einzusehen. Räi.ere Auskunft durch Herrn Förster Eichenauer, Reinhardshain.
(Brünberg, am 16. März 1922.
Hessische Oberförsterei Grünberg. (2827D
i Frische Fische heute und morgen eintreffenb: ff. Portions-Schellfische
per Pfund.....M. 7.50
(Brüne geringe g m«.
Pa. Seelachs
3-ßpfünb. M. 6.80, i.AuSschll. M. 7.50
Schellfisch 0. Kopf Pfd. M. 8.00 Feinste Nordsee-Schellfische mit Kopf, 1'/«—2psünd., Pfd. M. 11.00
Gebr. Bei*dux
»erntet. 1631 (**a) Badnhofttr. 27
Lang-Göns
Holzheim
März 1922.
emcae Memoiren)
Ein Vorspiel und 6 Akte.
Ab Donnerstaff:
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Ankauf 9—6 Ubr.
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Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen Anna Becker
Wilhelm Görlach
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Die Schließung einer Sehenswürdigkeit in Gießen
Das von mir vor 2lL Jahren mit hohem Kosten- aufwandt eingerichtete idyllisch-gemütL Weinlokal mit Künstlerkonzerten am A bend welches sich eines sehr guten Rufes sowie reger und guter Besuche erfreute, geht am Montag, dem 27. ds. Mts., mit dem unrentablen Hotel Einhorn und I'estsaalbetriebe ein.
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Nlotoren i fürGleich- u.Orehsirom alle Leißtungen und Spannungen. Max Weißbäcker, Gießen. >4 * * * —>
F Nur noch heule und morgen: 1 Der noch nicht dagewesene Ä Riesenerfolg!
h 1. Der BBlitimnisvolie Mendieb 4
V Senaationsdrama größt. Stils in 6 Akten.


