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ter Verückftryttgrmg der ans Vvrnwulttra übernommenen Bestände, sowie deS WsatzeS Lnd Geldswerbrauchs verblieben xnn Monats- schlich absatzfähig: 7382 Tonnen Rohkohlen, 40 Tonnen Briketts, 598 Tonnen Naßpreß- steine, zusammen 1340 Tonnen Braunkohlen und Draunkvhlenprodukte im Gesamtwert von 1 244 000 Mark.

Vermischtes.

* Schlecht belohnte Großmut. Ein bezeichnendes Beispiel dafür, daß die gute Ab­sicht nicht immer genügt, um eine gute Lat auS- -uführen, ist das Schicksal der Werke Tolstois in England. In einem offenen Brief haben sich nämlich verschiedene hervorragende Männer darüber beschwert, daß es keine einzige anständige Ausgabe der Werke des großen russischen Dich­ters im Englischen gebe. Die Gründe dafür wer­den imManchester Guardian" darauf zurück- geführt, daß Tolstoi, der seine Schriften möglichst vielen zugänglich machen wollte, feierlich auf seine Urheberrechte verzichtete. Gr gestattete einem jei>en, feine Arbeiten nachgudrucken, zu über­setzen und zu verkaufen, in welcher Form und zu welchem Preis ihm beliebe. Das Ergebnis dieser großmütigen Handlung ist nun für England, daß kein Verleger es wagte, eine wirklich gute lieber- fetjung in vornehmer Ausstattung herauszubrin- gen. Hätte unter den Verhältnissen, die durch Tolstoi selbst hervorgerufen wurden, ein unter­nehmender britischer Verleger eine Gesamtaus­gabe begonnen, dann würde er damit wahr­scheinlich einige Werke beliebt gemacht haben, und dann hätten andere Verleger diese Dichtungen In schlechteren, billigeren, vielleicht auch gekürzten Ausgaben auf den Markt geworfen und den Schöpfer der Gesamtausgabe schwer geschädigt. Außerdem aber ist man nach Ansicht des eng­lischen Blattes Überhaupt geneigt, das etwas gering zu schätzen, was man umsonst bekommt. Das Sprichwort, daß man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul sieht, hat nun einmal feine Rich­tigkeit, und wenn die Werke eines Dichters nur in billigen, schlecht ausgestatteten Bänden an- geboten jperben, dann macht der Leser unwill­kürlich Rückschlüsse auf seinen inneren Wert. Tolstoi hat daher in Großbritannien nicht den Les er lr eis gefunden und nicht die Verbreitung erreicht, die ihm gewiß beschieden gewesen wären, wenn er nicht so großmütig seine Rechte ver­schenkt hätte. ------------

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Der auf den Stationen aus liegende, am 1. Juni tn Kraft tretende vommerfahrplan bringt bedeutende Verbesserungen. So wurde auf der Strecke GedernLauterbach infolge Der Rührig­keit der betreffenden Gemeinden ein neuer Zug eingelegt. Die Strecke Stockheim ©eben: ging leer aus. Will man zu einer größeren Tages­wanderung in den Vogelsberg, so ist dazu leider nach wie vor nur einmal in der Woche, am Montag früh, Gelegenheit gegeben. Den An­schluß an den neu eingelegten Zug ab Gedern 1025 älhr erreicht man nur nach 2V-stündiger Wartezeit in Gedern. Will man in Lauterbach Wetter, muß man sich wieder entsprechend ge­dulden. Ebenso wurde auf der Strecke Gießen ^Gelnhausen keinerlei wesentliche Verbesserung er= »zielt, insbesondere das auf der Strecke Giesen Jrrlda schon längst wieder eingeftchrte Eilzugs- »jxxrr immer noch nicht etngeführt. Hoffentlich genügen diese Zeilen, um die beteiligten Ge­meinden, Behörden, Abgeordneten, besonders auch die V.H.E. sofort mobil zu machen, um noch bis zum 1. Juni ihre berechtigten Wünsche durch­zusehen. Einer für viele.

ßanfceL

DerN», TL Bt BSrsettstlrn- mungSbild. 2ln der Börse hat sich in der lustlosen, abwartenden Haltung, die seit Wochenanfang wieder Platz gegriffen hat, nichts verändert. Zu ersten Kursen lag zumeist Angebot vor, so daß diese, obwohl auch ver­einzelt, namentlich am Montanmarkt für ober­schlesische Werte, Erhöhungen bis 30 Proz. zu verzeichnen waren, sich doch durchschnittlich 2030 Proz. niedriger stellten. Als spater die Devisenpreise Neigung zu einer Verstei­fung zeigten, wobei aber die Geschäftstätigkeit nach wie vor gering blieb, veranlaßte dies die Spekulation zu Rückkäufen, so daß die an­fänglichen Einbußen wieder hereingebracht werden konnten. Das Geschäft schleppte sich weiterhin träge dahin; Umsätze von einigem Belang fanden nur in Anglo Guano und Laurahütte sowie in wenig anderen Montan­werken bet mäßig erhöhten Kursen statt. Die Geschäftsstelle beginnt an Stärke auch auf den bisher lebhaften Markt für Auslands­renten überzugreifen, wo jedenfalls die bis­herige stürmische Aufwärtsbewegung zum Stillstand gekommen ist. Mit Ausnahme von ungarischen und einigen türkischen Renten, die bei wesentlich kleineren Umsätzen weiter flie­gen, war der Kursstand in österreichischen Balkanrenten nur fnabp behauptet.

Frankfurt a. M., 17 .Mat. Bör­senstimmungsbild. Die Börse eröffnete den heurigen Verkehr in schwächerer Haltung. Einige Spezialwerte des Industriemarktes standen im Vordergrund des Interesses. Die außenpolitische Lage ist nicht geeignet, der Börse irgendwelche Anregung zu geben. Der Devi^nmarkt konnte auch keinen Einfluß auf die Börse gewinnen. Der Dollar, der zu­nächst tn den frühen Morgenstunden mit 285 bis 283 genannt wurde, stellte sich dann auf 284 und stieg an der Börse auf 287,50. Im freien Verkehr herrschte eine durchaus lustlose Tendenz. ES wurden u. a. folgende Kurse ge­nannt: Deutsche Petroleum 2050, Mansfelder Kuxe 22 000, Benz 490495. Am Renten­markte waren verschiedene Auslandspapiere chwächer. Montanaktien waren ebenfalls chwächer, die Kursrückgänge betrugen durch- chntttlich 1020 Proz. Chemische und Elek­trizitätswerte verkehrten auf schwächerer Ba­sis. Zuckerfabrikaktien waren angeboten und schwächer. Die Werte auf dem Kassa- Industriemarkte waren vorwiegend gedrück­ter. 3prvzentige Reichsanleihe wurde niedri­ger angeboren. Die Börse schloß bei lustlosem Geschäft und schwacher Tendenz. Privatdis­kont 41/9 Prozent.

Frankfurt a. M., 18. Mai. Züricher Devisemnartt.

17. 5. 18. b.

Wechsel auf Schweizer Franken

Holland 100 51. = 202.40 202.55

Deutschland 100 OHL = 1.84 1.79

Wien 100 Kr. = 0.05 0.05

Prag 100 Kr. -- 10.- 10.-

Pari- 100 Fr. --- 47.80 47.55

London 1 £ 23.24 13.21

Italien 100 L. --- 27.55 27.25

Brüssel 100 Fr. » 43.45 43.36

Budapest 100 Är. = 0^75 0.67

Reuyork 100 | = 522*60 521.-

Agram 100 Kr. --- 1.90 1.90

Warschau 100 Kr. = 0,13 0,13

Foantturt Berlin

Schluß- Schluß- Schluß- Schluß.

Kurs Kurs Kurs

965,

16. Mai.

Datum:

5271,60

5368.25

3,75

18,37

1,29

Fl. Kr. Kr. Kr. Kr.

820

970

1155, 750, 687,

694,

670, 860, 625,.

515,

454,

81,

780, 224.

6022,55

7250,10

590,75

1501,90

1260,60

282,86

2603,25

5431,80

4445,o5

2,97

542,20

36,85

104,40

206,80

134,75

3917,50

Höchster Farbwerke. Allg. Eleltr.-Ges. . . Felten & Guilleaume Schuckert-Werke. . . Adlerwerke Daimler 4°/0 Hess. Stacttsanl. Electron Griesheim Dtsche. Dereinsbank

670, 1150,

745, 685,.

660,

858,

600, 504, 435,

80, 769, 224,

1,85

0,91

1,69

1,40

3432,50

16. 5.

77.50 94,-

111,50 86,50

410.- 329,- 303,- 297,- 597,- 433,- 315,- 265,- 300,-

1110,- 751,- 695,- 664,50 852,- 610,- 509,- 453,-

78,- 768,-

1,26

,35 3,84

1.7.14.

Fr. 125.40

829,- 605,- 5C4,- 443,-

78,60 765,-

59.20

88.80»

88.80

117.80

117.80

17.5.

1,80 0,89

1,66

1,42

6167,25 7405,70

596,75 1523,05 1287,35

288,88 2636,70 5548,05 453d,3Ü

2,93

551,80

36,75 106,60 212.70 136,75 4019,-

6.82,75 7425 30

598 25

1526,95 1290,65 289,62

2643,30 6561,96 4550,70

2,97

553,20 36,85

106,90 213,30 137,25 4031,-

16. 5. 77,50 94,60

112,50 85,-

403,84 326,- 301,- 299,- 601,- 436,- 322,- 263,- 302,- 1109,-

800,- 962,- 1005,- 1800,-

6258,40 6007,45 7240,90

589,25 1498,10 1257,40

282,14 2596,75

54 8,20 4434,85

2,93 540,80

36,75 104,10 206,20 133,75 3937,60

Datum:

5°/, Dtsch. KriegSanl. 4°/o Disch. Reichsanl. 3°/« Dtsch. Reichsanl. 4*/0 Preuh. KonsolS Harnburg-Paketf.. . Rorddeutscher Lloyd Eomm.u.Privatbank Darmstädter Bank . Deutsche Bank . . . Disconto-Gesellschafi Dresdner Bank. . . Mitteld. Ereditbank. Rationalbank f. D.. Boch. Gußstahlwerke Bud.- Eisenw.-Aki..

Drüstel-Antw. . Ehristiania . . . Kopenhagen . . Stockholm. . . . HelsingforS. . . Italien London Reuhork Paris Schweiz Spanien Deutsch-Oesterr» Prag Budapest.... Buenos Aires . Bulgarien . . . Japan Rio de Janeiro

839,50 830,60 671,- 660,-

Marknotieruugen.

Für 100 deutsche Mark wurden

gezahlt:

16. 5.

Berliner Devisenmarkt.

Geld Brief Geld

17.5. 77,50 96,60 110,-

87 - 403,- 320,- 300,- 297,- 599,75 433,- 315,25 263,- 300,-

Datum: Zürich . . . Amsterdam Kopenhagen Stockholm . Wien.... Prag.... London. . . Reuyork . . Paris. . . .

Brief 17. Mai.

Sh. 97.80

5 23.80

Sr. 125.40

D.-Luxemb. Bergw.. , ,

Gelsenkirch. Bergw.. 1015,- 1007, Harpen er Bergbau . 1810,- 1822, Oberschl. Eisenb.-B. 850,- 840.

Oberschles. Gisentnd. 685. Phönix-Bergb.- Akt. 1105, Bad.Anilin-u. Soda 759,

«üchertisch.

Jeder Leser der Meggenborfer- B lütt er (Verlag der M.-Bl. in München) wird sich nach der Lettüre gerne als Medium harmloser Heiterkeit und fröhlicher Lustigkeit empfinden. In Wort und Bild, in Reim und Prosa und Witz und Sattre bringen die Meggendorfer-Blätter jede Woche eine reiche Auswahl humorvoller Anekdoten, Gedichte und Darstellungen, unter denen jeder bestimmt einiges finden wird, was seinem Geschmack besonders zusagt.

Kurs 17. 5 77,50 95,90

211,-

84,- 402,25 323,- 301,- 298,- 603,- 436,-

262*50 301,- 1080,-

780,- 966,-

1014,75 1850,-

Amstd -Rotterd 10936,8010963,70 11235,9011264,10 ------ ' 2362, ~ 2368,- 2401,95 2408,05 5271,20 5368,25 5381.75

Zu irgend einer pvlttischen Richtung sich zu bekennen, vermeiden dieMeggendorfer-Dlätter, so daß niemand sich in seiner persönlichen Stellungnahme zu den politischen Tagesereignifien gekräntt fühlen kann.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die gefährdete Stellung -eS englische» Kabinetts.

London. 17. Mai. (WTBVDie .West­minster Gazette" weist darauf hin, daß di« Regierung gestern auch im Oberha i se nur mit knapper Rot einer Riederlage entging, al­ber Antrag von Deauthamp, der die sofortige Aufhebung des Industrieschutzgeseyes forderte, mit nur 2 Stimmen 36 gegen 34 angenommen wurde.

London, 17. Mai. (WTB.) 'Dem polltt« schon Berichterstatter der .Westminster Ga­zette" zufolge herrscht in parlamientarischsn Kreisen die Auffassung, daß die R e g*re rang nicht zurücktreten werde, da die Rieder- läge als ein unglücklicher Zufall bei einer unter­geordneten Frage anzusehen sei. Es hängt viel davon ab, welche Auftassung Lloyd George von der Lage habe.

Gegen die Lostrennung -er Rheinlande.

Trier, 17. Mai. Eine von über 4000 Per­sonen besuchte öffentliche Versammlung, zu der alle Parteien eingeladen hatten, faßte eine Ent­schließung, in der es heißt: Die Bevölkerung der alten kerndeutschen Stadt Trier ist entschlossen, jeden Versuch, unser Verhältnis zum Reich unb zu Preußen zu lockern, mtt allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln bis aufs äußerste zu bekämpfen. Wir wollen auch eine Befreiung der drückenden Desatzungskosten nie und nimmer durch eine Reu° tralisierung der Rheinlande erkaufen.

DaS Wannseer Schiffsunglück vor Gericht.

Berlin, 17. Mai. In dem Preetz gegen den Schiffsführer Eichelmann wegen Versenkung des Dampfers Storkow auf dem Wannsee bean­tragte der Staatsanwalt wegen fahrläfsiger Tö­tung in Tateinheit durch fahrlässige Versenkung eines Schiffes 3 Jahre 6 Monate Gefängnis. Er begründete seinen Anttag damit, daß im Interesse der Tausenden, die Erholung auf den märkischen Gewässern suchen, eine ^rempla rische Strafe ver­hängt werden müsse. DaS Urteil lautete auf 2 Iahre Gefängnis.

Gummi gegen Eisen

Rad und Auto treten immer mehr in Wettbewerb mit der Eisenbahn. Was für diese die Schienen, sind für jene die Reifen. Je besser diese, um so sicherer die Fahrt Wählst De

@ntinental

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dann hast Du das Beste, was Technik schuf.

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RARITÄT-DELIKAT

RARITÄT"LUXUS

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behördliche Anzeigen

Holzversteigernng.

Versteigert werden:

Dienstag, den 23. L MtS., aus den Domanial- walddistrikten Klosterwiese 44, 45, Schiffenberg 30, Tempel 11 und 13, Dörnergrund 46, 56. Zell rod 28, Buchenberg 59 und Deunde 33: Stämme: Kiefer 1 6t 3. Kl. = 1,54 Fstm., 3 <&t 4. Kl. = 3,36 Fstm.: Fichte 2 St. 4. Kl. = 2,18 Fstm., 8 <51 5a-Kl. = 4,83 Fstm., 91 ©L 5 d-Kl. 20,05 Fstm. Derbstangen: Fichte 278 0t l.ÄL = 25,75 Fstm., 105 St 2. Kl = 4,98 Fstm. Ruhscheiter: Fichte 7 Rm. Ruh- kn üppel: Fichte 9,3 Rm. Ruhreisig: Fichte 7 Rm. Scheiter: Kiefer 1. Kl. - 13,1 Rm., 2. Kl. --- 4,2 Rm.: Fichte 2. Kl = 30,7 Rm. Knüp­pel: Kiefer 2. Kl. = 2,9 Rm., Fichte 2. Klasse = 10,1 Rm. Reisig: Ahorn 2 Hdt Wellen, Esche 1,7 Hdt. Wellen, Aspe 3,5 Hdt Wellen Kiefer 3,2 Hdt. Wellen, Fichte 90,2 Hdt Wellen. Stöcke: Kiefer 2 Rm.: Fichte 1 Kl. 102,4 Rm.. 2. Kl. 65,9 Rm.

Beginn der Versteigerung vormittags 9 übt im Distrikt Kloster wiese auf der Kreisstrah« GießenHausen. Man bittet, das Holz vorher einzusehen, da nur der geringste Teil im Distrikt Klosterwiese vorgezeigt werden kann. Weitere Auskunft erteilt Heri: Förster Menges, Forsthaus Baumgarten 4868D

Gießen, den 17. Mai 1922.

Oberforsterei Schiffenberg.

Trau twein.

Bekanntmachung.

Betrifft: Einhaltung von Steuersicherhetten durch Polen.

ES ist bekannt, daß von der polnischen Re- aterung, entgegen den Bestimmungen des Frie- densvertrages (Artikel 91 Absatz 8') den Op­tanten bei ihrer Auswanderung aus Polen so­genannte ^Steuersicherhetten" abverlangt worden sind und noch vorenthalten werden. Um einen Ueberblick über deren Hohe zu gewinnen, sind Angaben der aus Polen nach Deutschland aus- aewanderten und noch auswandernden Optanten darüber erwünscht, welche Beträge sie als Steuer- sicherheiten in Polen haben zurücklassen müssen. Di« Erhebung dient lediglich vorberettenden Maß­nahmen und eröffnet den Geschädigten keinen An­spruch auf Entschädigung.

Alle Personen, die aus Polen ausgewandert find und denen von Polen so genannte Steuer- sicherheiten abverlangt sind, werden daher auf- gefordert, sich auf dem Kreisamt oder dem Polizeiamt Gießen zu melden.

Es sind folgende Angaben erforderlich:

1. Des Hinterleger- a) Raine, b) jetziger Wohn­ort, c) früherer Wohnort.

2. Hinterlegter Betrag mtt Angabe, ob in deut­scher oder in polnischer Mark.

3. Behörde, welche die Hinterlegung angeord­net hat.

4. Stells, bei der hinterlegt worden ist.

5. Falls Sicherungshhpotheken eingetragen wor­den sind:

a) Höhe des Betrags,

b) Bezeichnung des belasteten Grundstücks, c) Rame des Eigentümers (deutscher ober Polnischer Staatsangehöriger?)

Gießen, den 16. Riai 1922.

Der Oberbürgermeister; Keller.

Lredilverein Heuchelheim

e. O. m. b. H.

Bilanz am 31. Dez. 1921.

Aktiva. JfC

Rechnungsrest . . ...... 42 044.05

Hypotheken.......... 1 191 750.84

Vorschüsse 15 883.-

Bankguthaben 64 932.96

Reichsschatzanweisungen 60 000.-

Güterkaufgelder ..... 124 801.97

Wertpapiere, Nennwert Mb. 327 900. -

Kurs am 31. Dezember 1921 . . . 268 627. -

Mobilien........... 144. -

1 768 183.82

Passiva. Jt

Kapitaleinlagen......... 1650 319.70

Mltgliederguthaben 31-Dez.M. 86 594.66

in 1921 gingen zu . . 6268.27

in 1921 gingen ab . . 521.10

Daher Stand am 31. Dez. 1921 . . . 92 341.73

Reservefonds 18 569 36

Reingewinn 6 953.03

1 768 183.82

Mitgliederstand 31. Dezember 1920 ... 208 Zugang 1921.........4

Abgang 1921 8

Stand 31. Dezember 1921 204

Heuchelheim, den 15. Mai 1922. (wj,D Kreili n g. D o l k m ann. Gdrr.

DDDDDDaDDDOQDDDDaaaODDDDQ&aötlDD

MUMMM

4856B wett vie örW'slve Ulltv.-Lrullecei. fi. Laase, röiezea

I □□□□□□

Bekanntmachung.

Der Voranschlag bet Gemeinde Münster für 1922 Rj. liegt vom Samstag, den 20. Mai bis ernschl. Freitag, den 26. Mai l. Is- auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

M ü n st e r, den 17. Mai 1922. 4861D

Bürgermeisters! Münster.

Gontrum.

Verfteiflerung.

Freitag, den 19. Mai, von 10 Llhr ab, ver­steigere ich Drandgaffe 3: 1 vollst.Bett, 1 Kleider- schrank, 1 Kommode. 1 Eisschrank, 1 Weinschrank, lOStühle, 1 Schneidernäbmaschine, SFensterjalousten (80 cm breit), 1 Gasherd, 1 Buttermaschinchen, ein Fernglas, 2 Stehpulte, 1 Küchenschrank m. Aufsatz, 1 Auszugtisch, 2 runde Tische, 1 Sofa, 2 Sessel, 1 elektr. Lüster, 1 Kleiderständer, 1 Blumentreppe. 1 Waschbütte, 1 Ablausbrett, neues Aluminium, lange Damenhandschuhe, 2 Herrenanzüge, 1 Eutawah, Damenkleiber, Schuhzeug, 1 Paar Ledergamaschen. 1 Fleischmaschine, Bilder, Herrenkragen usw.

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