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ur. 4z swettes Platt Gieyener Anzeiger (General-Anzeiger für Tberyeffen)Samstag, |8. $gbniart922

eines solch erfahrenen Theaterfachmannes, wie es

Än Anschlub an den Eisenbahnerstreik, bei I Georg Okonkowski ist, dazu, um den Stoff neu welchem rund 12 000 Rothelfer eingesetzt waren, I zu gestalten, dah er so gefällt wie im*2H as - erscheint es angebracht, auch der Beteiligung der I c o t t ch e n". Origineller als das Libretto ist er» Frau als Rothelserm zu erwähnen, obgleich > freulicherweise die Musik. Zwar hält sich auch

Stellungnahme der Frauen zur Technischen Nothilfe.

Diehener Stadttheater.

MaScottchen.

Sieben, den 18. Februar 1922.

Tie Fabel zu dem Textbuch dieser Operette ist nicht eben neu. Wir haben die Geschichte von dem Komtehchen, das einen kleinen Seitensprung in eine ihr sonst verschlossene Welt macht, und dieses Changez les dames, bis die Paare richtig grup­piert sind, in ähnlicher Form schon öfters in Operetten erlebt. (Zs gehört die Gewandtheit

Kirche und Schule.

ch. Münzenberg, 15. 5ebr. Heute fand dahier ein sehr interessanter Rlissionsvor- trag des Missionars Schäfer aus Hausen bei Butzbach statt. An Hand von ganz vorzüg­lichen Bildern schilderte dec Redner in anschau- licher Weise Land und Leute unsere- verloren gegangenen Schutzgebietes Reu-Guinea. Er wies daraus hin, wie in aufopfernder Liebesarbeit die DarmTner Mission dazu beigetragen hat, aus dem xerhältnismädig tiefstehenden Raturvolk der Papua, die bis vor kurzem noch die scheußliche Sitte der Menschenfresserei hatten, ein Volk wer­den zu lassen, das die Wohltat und Segenskraft des Christentums zu erkennen beginnt. Wie sehr man auch seitens unserer Feinde die Arbeit deut­scher Missionare zu schätzen weih, geht daraus hervor, dah unsere Missionare in Reu-Guinea trotz der Bestimmungen des Friedensvertrages von Versailles vorläufig weiter aus ihrem Ar­beitsfeld bleiben dürfen. Eine Sammlung zum Besten der Mission ergab den erfreulichen Rein­ertrag von 300 Mark.

a. Watlernhausen, 16. Febr. Am 7. März findet hier eine Tagung der Kirchen vor st eher und Gemeindever­treter des Dekanates Ridda statt. Hauptredner ist der bekannte Dolksmann Heinrich R a u m a n n.

Deutscher Reichstag.

Berlin, 17. Febr.

Der Reichstag erledigte in seiner heutigen Sitzung zunächst eine Reihe kleinerer Ans ragen und wände sich dann der Vorlage über die Er­hebung einer Abgabe zur Förderung des Woh­nungsbaues zu. Es handelt sich dabei haupt­sächlich um bie Erhöhung der bisher bestehenden Mietsteuec von 10 Proz. (Staat und Gemeinden je 5 Proz ) auf 50 Proz. (je 25 Proz.).

Die Deutfchnattonalen beantragen Ablehnung des Entwurfes und empfehlen eine Resolution, in der diese Materie alS eine Angelegenheit der Einzelländer bezeichnet und die Ermäßigung bei Verpflichtungen an das Ausland als Vor­bedingung für die Förderung des Wohnungs­baues gefordert wird.

Ministerialrat Dr. Ritter empfiehlt die Vorlage und dankt den öffentlichen und Landes­versicherungsanstalten für die Darlehen zur För­derung des Wohnungsbaues. Die Verzinsung dieser Summen soll durch die Mietsteuer auf­gebracht werden.

Abg. Bazille (D.-R.) lehnt die Vorlage ab. Die Beschlüsse deS Wohnungsausschusses zeig­ten einen revolutionären Charakter. Diesen Weg könne seine Partei nicht rnitrnachen. Bevor der Friede von Versailles aufgehoben sei, könnten alle kleinen Mittel dem Wohnungsbau nicht helfen. Die Schematisienkng des Achtstundentages müsse aus­hören. DaS Baugewerbe, das im Winter große Pausen und Verluste habe, könne im Sommer ruhig etwas länger arbeiten. Redner hält diese Art der Gesetzgebung für eine Verelendung der Massen und das Gegenteil von Sozial. (Auf Zu­rufe des Al g. Adolf Hofsmann entspinnt sich zwi­schen ihm und dem Redner eine lebhafte Ausein­andersetzung. wobei der Redner den Abg. Adolf Hoffmann alsAugust" bezeichnet, während die­ser ihm mit .Heiterkeitsbazillus" antwortet) Red­ner fordert den Abbau der Zwangswirtschaft.

Abg. Silberschmldt (©.): Produktiv bauen können wir nur, wenn der Wohnungsbau nicht dem freien Spiel der Kräfte überlassen bleibt. Fällt die Zwangswirtschaft auf dem-Woh­nungsmarkte fort, dann werden nicht nur die Wohnungen teurer, sondern auch die Herstel­lungskosten für Reubauten gehen in die Höhe. Dank dieses Gesetzes und deS Mietegesetzes werden insgesamt 20 Milliarden Mark als öffentliche Mittel und Mietergroschen zum Bau von Woh­nungen zur Verfügung stehen. Daher ist eine Kon­trolle notwendig, daß rationell und produk.iv ge- tpirlschaftet wird. Auch im Handel mit Baustoffen nrüssen wir zu rationellen Methoden und Organi­sationen kommen. Selbst die Aufhebung der Zwangswirtschaft würde nicht helfen.

Abg. Tremmel (Zentr.) tritt für Aufrecht­erhaltung der Zwangswirtschaft ein, um einen Ausgleich -wischen Angebot und Rachfrage her­zustellen. Redner stimmt der Regierungsvorlage zu, fordert aber angesichts der starken Belastung der Mieter eine scharfe Kontrolle der vorhandenen Mittel, damit diese mögllchst produktiv angewandt würden. Vor allen Dingen müsse darauf geachtet werden, daß die günstige Bauzeit nicht ungenützt verstreiche. Den schematischen Achtstundentag wolle niemanb, und bei Anwendung des Selbstbestim­mungsrechtes würden auch die Arbeiter sich gerne bereit finben, länger zu arbeiten. Auf die An­regung des Redners, auch für Ledigenheime und ähnliche Anstalten Kostenzuschläge zu gewähren, erwidert Ministerialrat Dr. Ritter, daß die Re­gierung solche Zuschläge gerne gewähren werde.

Abg. Kuhnt (U. S. P.): Da die kapitalisti­schen "Äuunternehmer bei dem Bau von Klein­wohnungen völlig versagt haben, hat die Ar­beiterschaft schon vielfach zur Selbsthilfe gegriffen. Das Arbeitsministerium kann natürlich nichts leisten, weil es immer mit dem einen Auge nach der Rechten und mit dem anderen Auge nach der Linken schielt.

Abg. K u h n t (1L 6., fortfahrend) protestiert sodann gegen die unpraktischen kleinen 'Bau­geschäfte sowie gegen jede Beschränkung des Acht­stundentages.

Abg. Heidemann (K.) lehnt dieses Gesetz der Massenbesteuerung für seine Partei ab.

Abg. Bahr (Dem.) meint, um das Elend nicht noch weiter zu vermehren, müßten von der Allgemeinheit Opfer gebracht werden. Er tritt lebhaft für das Kleingewerbe ein, das einfach nicht zu entbehren sei,

2tbg. 3a u b (Datzr. Dpt.) behält sich für feine Partei die endgültige Stellungnahme noch vor. Die Zustimmung wird davon abhängen, wie das freizulassende Einkommen begrenzt wird.

Abg. Tauber (Komm. Arbeitsgem.) lehnt das Gesetz ebenfalls ab, da das Geld doch nur in bie Taschen ber Bauunternehmer fließen werde.

Morgen mittag 12 Uhr Weiterberatung.

Schluß 7 Uhr.

Zahlen über ihren Einsatz im Reiche au« der Zeit vom 2. bi- 9. Februar noch nicht vorliegen!

Am 4. Februar wurde durch einen Aufruf der Eifenbahnverwaltung bie Mithilfe bericnigen Frauen erbeten, welche sich während bes Krieges im Zugbegleit- und Telegrap hendienst bewährt hatten.

Bei früheren Einsätzen ber Technischen Rot- hilse hatten Frauen mitgeholfen: in Das-, Wassqr- und Elektrizitätswerken, in ber Land­wirtschaft und in Krankenhäusern, im Transport­gewerbe, bei Behörden und aus Friedhöfen, desgl. bet Einsätzen bei elementaren Ereignis en.

Daß nun auch durch bie EisenöahnverwU.ung selbst, beim Eifenbahnerstreik. Frauen zur Hilfe, herangezogen würben, war neu! Es zeigt jedoch, dah nirgends und nie zu viele ber Hänbe fein können, bie hilfsbereit fein wollen in ber Rot! Rothelfer! Ober besser noch, wie sie ber Reichs­kanzler in seiner Rede am 9. Februar so treffend gekennzeichnet hat: .Lebensretter". Geht doch tat­sächlich jeher neue Streik unserem verarmten Land und Volk an den Lebensnerv.

Diese Erlenntnis bricht sich in immer weiteren Frauenkreisen Bahn, und veranlaßt sie, sich der Technischen Rothilfe anzugliebern, sei es als verpflichtete Rothelferinnen, sei eS als werbende Mitglieder. Wertvoll erscheint es, daß ganze Frauengruppen und -vereine sich auf den Boden der Technischen Rothilfe stellen, ihr geschlossen beitreten, ober Ihre Mitglieder durch entsprechende Entschließungen zum Beitritt aufrütteln.

Solche Entschließungen liegen uns vor: von den Frauenvereinen Hillesheims. von dem Vor­stand desDeutschen Frauenbundes", von der Ortsgruppe desDeutsch-evangelischen Frauen­bundes" zu Eisenach, dessen Mitglieder geschlossen beitraten.

Ferner faßten Entschließungen zugunsten der T. R.: der ..Reichsfrauenausschuh der Deutschen Demokratischen Partei" und derGewerkverein der Heimarbeiterinnen".

Ebenso richteten ber Kolonialverein beutscher Frauen, ber Kaiserswerther Verband ber Dia­konissen - Mutterhäuser unb ber Zehlenborsec Diakonie-Verein birekte Aufforderungen zum Bei­tritt an ihre Mitglieder: desgl. genehmigte der Vorstand desJüdischen Frauenbundes" die Werbung in seinen Vereinen.

In derDeutschen Frauenwarte", einer vom Deutschen Frauenbund" Hera usgeg eben en Zeit­schrift, erschien ein Vierteljahr lang regelmäßig in jeder Rümmer ein Aufsatz über Die Technische Rothilfe.

Möchten recht viele Frauengruppen dem Bei­spiel ber vorgenannten Vereine nachfolgen und zu weiterem machtvollen Ausbau berRothilfe" beitragen.

Eine Organisation, die nicht wächst, bie stille steht, geht zurück, und dieTechnische Rothilfe" darf noch nicht zurückgehen! Auch sie braucht den großen Zusammenschluß »aller, dem eigenen Lande Wohlgesinnten". E. R.

Walter Dromme durchaus an die erprobten Formen, gibt aber andererseits eine Reihe recht ansprechender Melodien, die ihren Schöpfer als einen Musiker von Geschmack erkennen lassen.

*

3n der Darstellung schossen bie schelmische Grazie Käte OtteS unb Rudolf Golls un­gekünstelter Humor den Vogel ab. Bride wurden, namentlich wenn sie gemeinsame Szenen hatten, immer wieder gerufen unb haben ben Beifall reichlich verdient. Doch auch Ilse Wissenbor f. Kurt Richter und Richard H e II b o r n, ter uns nur nicht ganz bei Stimme zu sein schien, boten durchaus Gutes. Cläre Türk gab ein allerliebstes Kammerkätzchen, Paul M e h n e r t wiederum eine treffliche Type als beweglicher Steward. Auguste M a r ck s und Karl Dolck verdienen ebenfalls Lob. Um bie Spielleitung hatte sich Rudolf Goll mit bestem Gelingen bemüht: bas Orchester führte unter Kapellmeister Karl Knübel in ge­wohnter Weife seinen Part einwandfrei durch.

*

Die Operette wird eine stattliche Reihe von Abenden das Hau- füllen.r.

Turnen, Sport und Spiel.

Schau turnen ber Universität. Am Mittwoch sand in ber Turnhalle deS Turn­vereins 1846 vor zahlreichen Freunden des Stu­dententurnens eine interessante turnerische Vor­führung statt. Zuerst kämpften die Riegen von vier Verbindungen um einen von Geheimrat Sommer gestifteten Wanderpreis (ausgestellt im Dlumen- haus Dietz, SelterSweg). Dann folgten gymnastische ilebungen des Turnlehrer- und des Turnlehrerin- nenkurfes. schließlich Hochsprung, und zum Schluß eine Musterriege am Reck. Es war eine Freude zuzusehen. Charakteristisch war. baß die Teilnahme der Zuschauer keineswegs bloß den einzelnen tulnerischen Glanzleistungen an den Geräten galt, sondern ebensosehr den gymnastischen Ilebungen. Diese haben die Beherrschung der Körperbewegun­gen zum Ziele und eine besondere Art leichter Schönheit, bie zu würdigen wir eben erst wieder anfangen. Es sei darauf hingewiesen, dah bie Wettkämpfe und Leistungsprüsungen der Studen­tenschaft am Sonntag vormittag in der Turnhalle des Realgymnasiums stnt.finden: u. a. wird auch ein 4-Äifometerlauf rund im de Anlagen der Stadt abgehalten, b?r etwa 11.30 Uhr beginnen soll, und zu dem über 103 Teilnehmer gemeldet find. Die Siegerverkündigung findet am Mittwoch, 22. Februar, im großen Hörsaal der Universität, abends 8 Uhr statt. Professor Franz wird den Vortrag halten:Geisttges in unseren Bestrebun­gen nach körperlicher Ausbildung".

Don ber Deutschen Turnerschast. Rach dem Hahrbuch ber Deutschen Turnerschaft für 1922 hatte die Deutsche Turnerschaft am 1. 3anuar 1921 ehren Bestand von 1 543 951 Mit­gliedern. Die Erhebungen am 1. (Januar 1922 werden einen weiteren Fortschritt verzeichnen. Die Zahl der Vereine ist auf 10 586 in 9044 Vereins- orten gestiegen. Unter den 17 Kreisen steht der 9. (Mittelrhein-) Kreis mit 156 132 Männern, 9853 Frauen, 21 937 Knaben und 6475 Mädchen obenan. 3m Mittelrheinkreis nimmt unser Gau Hessen von 27 Gauen die erste Stelle mit 14 283 Mitgliedern ein (gegen 13 799 in 1920). Von den Vereinen, bie 75 Jahre bestanden, werden aus unserem Gebiet ber Turnverein 1846 Gießen und ber Turnverein Herborn genannt. Der Ehren­brief ber Deutschen Turnerschaft wurde aa 551 verdiente Turner verliehen, darunter befindet sich das Ehrenvorstandsmitglied Robert Schmidt vom Turnverein 1846 in Butzbach. Mit der Ehrenurkunde, der höchsten turnerischen Auszeichnung, wurden 11 Turner geehrt, dar­unter befindet sich der von Hungen gebürtige Vrvf. Gg. Dender in Frankfurt a. M., der langjährige Gauvertreter des Gaues Frankfurt. Unter5 0 Hahre Turner" finden wir nur denalten Helfenbein vom Turnverein Lauterbach genannt, von dem hervorgehoben wird, das er allein 45 Hahre dem Vorstand seines Vereins angehört. Morgen findet in Gießen der Gautumtag des Gaues Hessen statt. E i n neuer Skisprung-Rekord. Der bekannte norwegische Skiläufer O. T. Kaosa hat in ber Rähe von Christi ania einen neuen norwegischen Rekord im Skispringen geschaffen. Er vollführte einen glänzend gestandenen Sprung von 55 Meter Länge, damit den Rekord von QL Ornmundsen von 51'/, Meter weit überbietend. Wintersportwoche Oberhof. Bei dem Bobfahren um den großen Pokal des Bvb- llubs Oberhof erzielte ber BobVenus I! (die Brüder Will aus Gießen-Leihgestem und Fulda und zwei Damen) die kürzeste Zeit von 2 Min. 11 Sekunden als Rekord. Der Führer des Bobs erhielt ben großen, bie übrigen Drei Mitfahrenden je einen kleineren silbernen Pokal.

Psr. Mahr. Abds. 6: Psarralsist. Be^er. Mon­tag, 20. Febr., abdS. 5' ?. Zusammenkunft deS Frauenvereins d MatthauSgem. Mxttag» 20. Febr., abdS. 8: Vereinigung b. bnf. minnL Hugcnd d. MatthäuSgem. -- M>ntag. 20. Febr., atds. 8: Gemcindeabend m.BitxT.Klp.etu g 5U* gleich Helierversammlang b. Mar tu. gern. Don­nerstag 23. Sehr., abds. 8: Vereinigung b kmf. weibl. Hu g end b. Matt haue gern. San. erd tag, 23. Febr., abbs. 8: Zusammenkunft b. Fraae.- vercins b. Marku sgem.

3n der HohanneSkirche. Torrn. 9> 3 Uhr: Pfr. BechtolsHeimer. 11: Kinderkirche s b. LukaS- gcm.: Pfr Bechtols Heimer. Abb5 6 P'arra s. Müller. Abbs. 8: Blbelbespiechung im HohanneS- faal: Psr. Ausfeld. Montag. 20. J br.. avdS. 7VS: Hugendvereinigung d. Latasgem. (männl. Abteilung).

Am Sonntag, 26. Fedc., findet in beiden Kirchen im AbendgotteSdienst Deichte unb Feier b. t)L Abendmahls statt.

Wieseck. 19. Febr., vorm. 98/4: Haupt- gvttesdienst. Rachm. 6: MissionS-Hugendgot es- bienfl. Missionar Spa ich. 215 dS. 8. Lichtaitd.r- vortrag in der Kirche über China. Opfer für dis Mission (Basel). Donnerstag, 23. Febr., abds. 8: Mädchenadend. F . ei tag, 24. Febr abds. 8: Frauenabend (RatSsaal).

Sonntag, 19. Febr., vorm. 10: Kirchberg. Rachm. li/,: Lollar.

Katholische Gemeinde.

Samstag, 18. Febr?, nachm 5 u. abd- 8 Uhr: Gelegenh. z. hl. Beichte. Sonntag. 19. Febr. Sexegesima. Darm. 6V3: Gelegenh z. hl. Beichte. 7: Hl. Messe. Kommunion b. Hangsra len 8: Aus­teilung d. bL Kommunion. 9: Hochamt IN Pr 11: Hl. Messe m. Pr. Rachm 3: Chiistenlehre; darauf sakramental. Andacht. 2lbds. 7' ?: Abend- unterbaltung d. Hünglings-Kongrega ion.

Kathob Gottesdienst. 19. Febr. L i ch, vorm. 7,8, nachm. i/,3 Uhr. Hangen, vorm. '/»IO Uhr.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Sonntag. 19. Februar: Die blaue Mazur. Montag. 23.: Mignon. Dienstag, 21.: Der Freischütz. Mittwoch. 22.: Tos.a Don­nerstag. 23.: Die blaue Mazur. Freitag, 24.: Griseldis. Samstag. 25.: Der Rofenkavalier. Sonntag, 26.: Aida. Montag, 27. Egmont Dienstag, 28.: Amelia oder Ein Maskenball. Mittwoch. 1.März: Die Zauberflöte. Schuu- f p i e l h a u s. Sonntag. 19. Februar, nachm. 3 Uhr: Der Roßdieb za Fünsing Hierauf: Der zerbrochene Krag. Abends 7 Uhr. Turandot, Prinzessin von China. Montag. 20.: Tamar. Dienstag, 21.: Die Marquise von Arcis. Mitt­woch, 22.: Tamar. Donnerstag. 23. DantonS Tod. Freitag 21.: Robert und Bertram Samstag. 25.: Ernst. Sonntag, 26.: Rachm. 3 Uhr Al'- Heidelberg. Abends 7 Uhr: Der König der danllen Kammer. Montag. 27.: Zar and Zimmermann. Dienstag, 28.: Prometheus. Hierauf: Die Ge­schwister. Mittwoch, 1. März: Tamar.

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Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, 19. Febr. Sexagesimae.

3n der S t a d t k i r che. Vorm. 9ya Uhr:

Pfr. Mahr. 11: Kinderkirche f. b. Matthäasgcm.:

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Behördliche Anzeigen

Jagd - Verpachtung.

Die Rutzung ber Hagb in bem gemeinschaft­lichen Hagdbezirk ber Gemeinde Reiskirchen, bestehend aus 489 Hektar Feld unb 265 Hektar Wald, soll am Mittwoch, den 8. März 1922, nachmittags 2 Uhr, in der Wirtschaft Trinthammer zu Reiskirchen auf die Dauer von 9 Hahren, be­ginnend am 1. 4.1922, öffentlich meistbietend ver­pachtet werden.

Rähere Auskunft erteilt her unterzeichnete Hagdvvrsteher.

Der Hagdb^irk ist von ber Bahnstation Wetz­lar (Strecke DievenKöln unb GießenKoblenz) etwa 6 Kilometer entfernt

Reiskirchen (Kreis Wetzlar), ben 15. Februar 1922.

Der Hagdvorsteher:

Lehnhardt. teilD

Jagd-Verpachtung.

Die Rutzung ber Hagd in dem gemeinschaft- ilchen Hagdbezirk der ®emeinbe Grohrechten- oach, bestehenb aus 444 Hektar Feld und 190 Hektar Wall), soll am Donnerstag, den 9. März 1922, nachmittags 2 Uhr. in ber Gast­wirtschaft Schmibt zu Grvßrechtenbach auf bie Dauer von 9 Hahren, beginnend am 1.4.1922. öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Rohere Auskunft erteilt ber unterzeichnete Hagbvorsteher.

Der Hagdbezirk ist von den Stationen Grvhen- ßmben 4,5 Kilometer und Langgöns 5 Kilometer der Strecke FrankfurtKassel oder von ben Sta­tionen Wetzlar 5,5 Kilometer unb Dutenhofen 5 Kilometer der Strecken GießenKöln und GießenKoblenz aus zu erreichen.

Grohrechtenbach (Kreis Wetzlar), den 15. Februar 1922.

Der Hagdvorsteher:

Krill. 1613D

Jagd-Verpachtung.

Die Rutzung der Hagd in bem gemeinschaft­lichen Hagdbezirk der Gemeinde Weidenhausen, bestehend auS 178 Hektar Feld und 4 Hektar Wald, soll am Mittwoch, den 8. März 1922, nachmittags 4 Ubr, in der Wirtschaft Hohannes Kuhl zu Weidenhausen auf die Dauer von 9 Hah- ren, beginnend am 1. 4. 1922, öffentlich meist­bietend verpachtet werden. Bedingungen werden im Termin bekanntgegeben.

Rähere Auskunft erteilt der unterzeichnete Hagdvorsteher.

Der Hagdbezirk ist von ber Bahnstation Wetz­lar (Strecke Gießen-Köln unb GießenKoblenz) etwa 5 Kilometer entfernt

Weibenhausen (Kreis Wetzlar), den 16. Februar 1922.

Der Hagdvorsteher:

Arnold. !612D

Holzversteigerung.

Mittwoch, den 22. Februar 1922, nach­mittags 1 Uhr anfangenb, sollen Im Gemeinde­wald Bersrod 10 000 Stück erstklassige Bohnen­stangen an Ort und Stelle versteigert werden. Zusammenkunft im Ort.

BerSrod, den 17. Februar 1922. 16790

Bürgermeisterei BerSrod.

Becker.

Bekanntmachung.

Die gemeinsame Ruhholzverstei- ?erung in Grob-Rechtenbach vom 0. Februar 1922 für die Gemeinden Vollnkirchen, Klein-Rechtenbach. Weidenhausen, ßühel'tnben, Groß-Rechten bach, Münchholzhausen und Hörns­heim ist genehmigt 16730

Groh-Rechtenbach. 15. Februar 1922.

Der Bürgermeister.