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TSienÖfteiWc wurde am Montag abend im hiesigen Hauptbahnhof der Ingenieur Leo Lindner aus Wien mit einer Schuß­wunde in der rechten Schläfe auf­gefunden. Der Schwerverletzte wurde in die Bahnhofs-SanitätSwache verbracht, wo er nach wenigen Augenblicken verstarb. Es liegt Selbstmord vor.

fpd. Wiesbaden, 17. Jan. Eine hie­sige Firma sandte Anfang Dezember einen Brief nach Johannisberg (Rheingau). Der Brief lief statt nach dem Rheingau über Kopenhagen nach Johannesburg in Südafrika und kam von dort, da selbstver­ständlich der Adressat nicht ermittelt werden konnte, jetzt glücklich, nach Johannisberg im Rheingau. Auffälligerweise brauchte der Emp­fänger kein Strafporto zu bezahlen.

Für die uns anläßlich unserer Ver­mählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst.

Peter Dunkel (Bretel Dunkel geb. Klenker.

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mit rosa Hut, die am Lamsiagnachunttag mn blondem Herrn am Schn- feil berg war, wird um liebe» VebensAeidjen uni uü25 a. b. ®. Anz. gebet

Die Preise sind Grundpreise und wurden in Generalversammlung am 16. Januar 1922 ein­stimmig beschlossen. u

Der Vorstand der Friseur-gwangslnnung.

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51 Die glückliche Geburt eines gesunden

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Kirche und Sck>ule.

)( Orten berg, 17. Han. Von der Diakonisse der hiesigen Dekanatskrankenpflege­station wurden im Fahre 1920 hier und in den Rachbargemeinden folgende Krankenbesuche ge­macht (die Gaben und Kollekten der einzelnen Ge­meinden für die Station itehen in Klammern): Ort en berg: 3308 Besuche, 541/2 Rachtwachen, 81/2 Tagpflegen (1675 Mk. 4- 518 Mk. durch ein Wohltätigkeitskonzert des Herrn Ackermann), Wippenbach: 82 Besuche, 4 Rachtw. (25 Ml. 4- 53 Mk. Haussammlung): Selters: 471 Be­suche (40 Mk. + 358 Mk. Kollekte): Bergheim: 182 Besuche, 27 Rachtw., 2 Tagpfl. (10 Mk. + 18 Mk. Kollekte): Usenborn: 17 Besuche, 10 Rachtw., 21/2 Tagpfl. (50 Mk. + 35,19 Mk. Kollekte): Lihberg: 359 Besuche, 5 Racht­wachen (145 Mk. 4- 10 Mk. aus der Kirchenkasse 4 4 Mk. Kollekte): Stockheim: 38 Besuche: Bobenhausen: 9 Besuche, 4 Rachtwachen: außerdem gingen ein von Bleichenbach 5 Mt., Hitzkirchen Kirchenkassenbeitrag 10 Mk., von son­stigen Delanatsgemeinden aus Erntefestkollekte 1920 198 Mk., von drei Kassen 400 Mk. und eine Menge Lebensmittelgaben von verschiedener Seite. Die Station wird fast völlig aus freiwilligen Gaben unterhalten. Die einzelnen Gemeinden wer­den gut tun, die Leistungen der Station für ihre Glieder mit ihren Gaben zu vergleichen. Das Mutterhaus, das Clisabethenstift in Darmstadt, leidet wie alle Anstalten der Inneren Mission sehr unter der Teuerung und muhte durch die Rot ge­zwungen den Beittag jeder Station an das Mutterhaus auf 4800 Mk. jährlichen Beitrag und

Donnerstag, den 19. Januar, 8.30 Uhr abends (pünktlich):

Vortrags - Abend

im Saale des Gasthofes Hindenburg.

Vortragender:

Univ.-Prof. Dr. E. Horneffer

* Ein Riesenromanerfolg. Die angelsächsische Literatur hat bei dem dies­jährigen Weihnachtsgeschäft einenSchlager" gehabt, der alle anderen Bücher in den Schat­ten stellte. Und zwar ist dies ein Roman Wenn Winter kommt" von 21. S. M. Hutchinson, einem jungen englischen Dich­ter, der jahrelang Redakteur an einer Lon- doner Tageszeitung war und zugleich ver­schiedene Romane geschrieben hat. Der unge­heure Erfolg seiner neuesten Arbeit ermöglicht es ihm nun freilich, sich ganz seiner dichte­rischen Tätigkeit zu widmen. Don dem Buch wurden in Amerika allein vom September bis zum Dezember eine Diertelmillwn Exem­plare verkauft, während in derselben Zeit in England 12 starke Auflagen erschienen. Das Buch hat allgemeines Entzücken hervvrge- rufen, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Kritik, diesich in begeisterten Lobes­hymnen äußerte. Wie der glückliche Verfasser selbst erzählt, hat er den Roman in sieben Monaten verfaßt, und zwar schrieb er jeden Morgen, bevor er in seine Redaktion ging, einige Seiten und fand selbst großes Ver­gnügen an dieser stillen Beschäftigung, der er sich mit ganzer Seele hingab.

1 Das Damen-Rauchzimmer. Bisher waren die Rauchzimmer hauptsäch­lich für Herren bestimmt, nun ist aber in Reu- york ein Rauchsalon eröffnet worden, zu dem der Zutritt ausschließlich Damen gestattet ist. Dieser Damenrauchsalon befindet sich im 1 Globe-Theatre, und zwar ist er, wie der Direk- ' tor des Theaters, Dillingham, mitteilt, auf die dringenden Bitten der weiblichen Besucher eingerichtet worden, die beim Rauchen unter ; sich sein wollen. Der Salon ist hochelegant > ausgestattet, enthält bequeme Sessel, ein

HrtymohiMLitatiii

Sonntag, den 22. Januar 1922, nachm. 4 Uhr, in der Neuen Aula der Universität:

Hermann-Löns-Abend

Rezilalor: Dr. Friedrich Castelle m Bresan.

Eintrittskarten znm Preise von Mk. 7., 6. und 5 imVorverkauf in der Musikalienhandlung E. Challier, Neuenweg 7, und an der Abendkasse. Studentenkarten zu Mk. 5. und 4. nur bei

Challier. 663v

Der Renerlrag JlieOt der Gedächtnisjpende der Dniversiläl zu.

Latinern. Oraecum. ffiatn« rum. Brio. Einzelvorber.

CberL I>r. Koene, t,9 Goeihesttaire 34.

anschlag mancher kleineren Gemeinde der Frte- f' denszest weit übertreffen; 35 000 Mk betrugen ] die Einnahmen etwas über 34 000 Mk. die Aus» | gaben Der Gesangverein .Concordia" der in } btefem Zähre die Feier seines 60jäbrigcn Be­stehens begehen kann, konnte in seiner Hauptver­sammlung auch wieder über erfolgreiche Tätigkeit im abgelaufencn Zahr berichten. Die Mitglieder- rahl beträgt 171, Vorsitzender bleibt Kaufmann Weber Auf ein bald 50jähriges Bestehen kann der Krieger- und Militärverein Hassia" zurückblicken. Er hielt am Samstag feine. 45 ordentliche Generalversammlung. Trotz- dem der Verein mit seinen Wohlfahrtseinrich- tungen während des Krieges viel Segen gestiftet hat war fast überall nach dem Kriege das Inter­esse'für ihn etwas km geworden. Heute kann aber ^freulicherweise wieder von einem Ausleben des alten Kameradschaftsgeistes berichtet werden. Be­sonders die altgedienten Soldaten stehen treu zur '-ahne ihres Vereins, die jüngeren Leute halten sich leider mehr fern. Die Witgliederzahl, die nach dem Kriege etwas zurückgegangen war, ist wieder auf 242 gestiegen. Als Präsident bleibt durch Wie­derwahl der langjährige verdienstvolle Dereins- 'citcr Stadtv. Ehr. Schäfer, an der Spitze der ^merabkbaft stehen. In üblicher Weise wurden die Mitglieder, die dem Verein 25 oder 40 Zahre ^gehören, für ihre Treue durch Verleihung der ilsprechenden Hassia-Abzeichen ausgezeichnet.

Seine Vortragstätigkeit will der Verein noch in diesem Winter aufnehmen. Bezüglich der Krieger- 'ledächtnisseier will man am alten Brauch, wonach bet erste Sonntag im September dafür benutzt wurde, auch in Zukunft festhalten. Die beiden ältesten und größten Vereine am Platze, der Ge­sangvereinFrohsinn" und der Turnver­ein 1 8 6 0, werden ihre Hauptversammlungen erst Ende des MonatS abhatten.

bs. Aus dermittlerenWetterau, 17. Jan. Obwohl es die letzten Wochen viel regnete and eine dicke Schneeschicht zu Wasser wurde, genügt die Feuchtigkeit immer noch nicht. Der Land mann sagt:Die Drai­nagen taufen noch nicht und bevor diese nicht rieseln, langt die Winterfeuchtigkeit nicht zu. In den letzten milden Tagen ist der letzt­gesäte Weizen aufgegangen.Der ersten Frostperiode im Rovember, die das Saat­gut gerade im Reimen ließ, hat also nichts geschadet. Auch weiterhin Schnee und Regen, das ist der Wunsch des Landmannes.

Heffcn-Nasfau.

fpd. Frankfurt a. M., 17. Jan. In einem Abteil erster Klasse des Schnellzuges

erhöhen: dazu kommen die \ Station. Als Antwort aingen icdoch 1921 allein aus Ortenberg 400 Mk. freiwillige Gaben ein, der beste Beweis, daß die Gemeinde nicht willens ist, trotz erhöhten Beitrags die Station aufzugeben. Wenn möglich, soll die Sta­tion, falls die Gemeinden ihre Unterstützung nicht versagen, zu einer Bezirksstation etwa für Orten­berg, Selters, Wippenbach und Lißberg umge-

600 Mk. Versicherungsgelder für die DiakonMen I Grammophon, und Zigaretten werden hier ht sonstigen Kosten der jeder Preislage verkauft.

rn jedoch im Zanuar | --

und findei voraussichtlich Anfang Avril statt.

Die gelösten Karten bebotten Gültigkeit. MMlMmMWÄWckii

3n Anbettacht der fortgesetzt steigenden Lebens- mittelpreise sowie Unterhaltungskosten sahen wir uns genötigt, ab heute eine Steigerung unserer Be­dienungspreise eintreten zu lassen, und zwar kostet allen Geschäften ab heute das

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dreMlger Pause der Jln. seine erste Ler- ^er langjährige Präst- ^uttnonl., legte ! Altersrucksichten sein -ekle wurde Lchreiner- l l m. gewählt. Von ^Antrag aus Aus- rstellt, der jedoch von en Mitgliedern abae- n vergangenen Jahre esangverein, der chl aufweist, hält am b seine Genercüver- ttig ist man damit be> MLe einzuüben, um er einen allgemeinen :ranstalten zu können.

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n. Anlählich seines sech- leranftalfete der hiesige Pseiserschen Saale eine til Theateraufführungen 2, darunter das betanntc; iden" stellten an die Dar- gen, die aber von ihnen gelöst wurden. Geleitet Lehrer Gundrum, der keine Arbeit und Äühc »inte, beten Angehörigen bei ihm in bie Schule wh zu schassen.

dingen.

17. Jan. Der An- ), den der Sesangvtt- in diesem Jahr sein einen Mitgliedern und einen wohlgelungenen wies sich für die zahl' ,u klein. Die vorge- ten von einer Vorzug- m:n infoIgeMI*ur-f les Dirigenten, Kapm n, zum Dirkungsvoll.u heaterMe wurden flo« tote- W

.«en Beifall, auch?« » hergerichlet,D'e^ theattalischrn w

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Reiskirchen, den 16. Januar 1922.

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Wir laden unsere Mitglieder zu einer Sitzung am Freitag, den 20. Januar 1922, nachm.S /, Uhr, ins Hotel Schütz ergebenst ein.

Tagesordnung:

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2. Bestellung von Saatkartoffeln.

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Wieder eine große Sendung Lippesche Ferkel und Läuferfchweine etngetroffen.

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Zur Ludwigsburg. <669»Telephon 8 i. |