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Gießen, den 18. Januar 1922.
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Folge, wenigstens zwei Bande im Zahr, so daN die Ausgabe spätestens 1926 vollständig vor
1,75 5,00 1,75 8,00 3,00 2,50 5,00 6.00
TSien—ÖfteiWc wurde am Montag abend im hiesigen Hauptbahnhof der Ingenieur Leo Lindner aus Wien mit einer Schußwunde in der rechten Schläfe aufgefunden. Der Schwerverletzte wurde in die Bahnhofs-SanitätSwache verbracht, wo er nach wenigen Augenblicken verstarb. Es liegt Selbstmord vor.
fpd. Wiesbaden, 17. Jan. Eine hiesige Firma sandte Anfang Dezember einen Brief nach Johannisberg (Rheingau). Der Brief lief statt nach dem Rheingau über Kopenhagen nach Johannesburg in Südafrika und kam von dort, da selbstverständlich der Adressat nicht ermittelt werden konnte, jetzt glücklich, nach Johannisberg im Rheingau. Auffälligerweise brauchte der Empfänger kein Strafporto zu bezahlen.
Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst.
Peter Dunkel (Bretel Dunkel geb. Klenker.
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M. M. M. M. an. an. an. an.
Diejenige blonde junge
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mit rosa Hut, die am Lamsiagnachunttag mn blondem Herrn am Schn- feil berg war, wird um liebe» VebensAeidjen uni uü25 a. b. ®. Anz. gebet
Die Preise sind Grundpreise und wurden in Generalversammlung am 16. Januar 1922 einstimmig beschlossen. u
Der Vorstand der Friseur-gwangslnnung.
Gegen Grippe!
„Ihr PALATOL hnbe ich nid wirkungsvoll nudPTobiert bei Schnupfen und Grippe. Schnupfen kenne ich nicht mehr. GrirweansaU. zuerst in beiden Beinen, dann Im Oberkörper und Hal», wurde burdi trifllirbe (Sinreibimn von Bruit, Nucken und Beinen in 2 Tagen behoben. Ein (tzrippe anfall meiner Frau war in 4 Tagen weg."
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— Knut Hamsun, Gesammelte Werke in zwölf Bänden. Erster Band: Hunger, Mysterien. Deutsche Original-Ausgabc Besorgt und herauSgegeden von 3. Sandmeicr. Umschlag- und Einbandzeichnung von Erich Schilling. Verlag von Albert Langen in München. Die weiteren Bände, von denen Band 2 -9 alte anderen Romane bis zu den „Weibern am Brunnen", Band 10 die Rovellen, Band 11 und 12 die Dramen enthalten sollen, erscheinen in schneller
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51 Die glückliche Geburt eines gesunden
Jungens zeigen in dankbarer Freude an
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2Qkrfer’lÄ" ob. wer gibt Grabstücke ab? Lchriitl. vinneb. nut Größe und Breis uni. 425 an b. Gießener AnAeiger.
Kirche und Sck>ule.
)( Orten berg, 17. Han. Von der Diakonisse der hiesigen Dekanatskrankenpflegestation wurden im Fahre 1920 hier und in den Rachbargemeinden folgende Krankenbesuche gemacht (die Gaben und Kollekten der einzelnen Gemeinden für die Station itehen in Klammern): Ort en berg: 3308 Besuche, 541/2 Rachtwachen, 81/2 Tagpflegen (1675 Mk. 4- 518 Mk. durch ein Wohltätigkeitskonzert des Herrn Ackermann), Wippenbach: 82 Besuche, 4 Rachtw. (25 Ml. 4- 53 Mk. Haussammlung): Selters: 471 Besuche (40 Mk. + 358 Mk. Kollekte): Bergheim: 182 Besuche, 27 Rachtw., 2 Tagpfl. (10 Mk. + 18 Mk. Kollekte): Usenborn: 17 Besuche, 10 Rachtw., 21/2 Tagpfl. (50 Mk. + 35,19 Mk. Kollekte): Lihberg: 359 Besuche, 5 Rachtwachen (145 Mk. 4- 10 Mk. aus der Kirchenkasse 4 4 Mk. Kollekte): Stockheim: 38 Besuche: Bobenhausen: 9 Besuche, 4 Rachtwachen: außerdem gingen ein von Bleichenbach 5 Mt., Hitzkirchen Kirchenkassenbeitrag 10 Mk., von sonstigen Delanatsgemeinden aus Erntefestkollekte 1920 198 Mk., von drei Kassen 400 Mk. und eine Menge Lebensmittelgaben von verschiedener Seite. Die Station wird fast völlig aus freiwilligen Gaben unterhalten. Die einzelnen Gemeinden werden gut tun, die Leistungen der Station für ihre Glieder mit ihren Gaben zu vergleichen. Das Mutterhaus, das Clisabethenstift in Darmstadt, leidet wie alle Anstalten der Inneren Mission sehr unter der Teuerung und muhte durch die Rot gezwungen den Beittag jeder Station an das Mutterhaus auf 4800 Mk. jährlichen Beitrag und
Donnerstag, den 19. Januar, 8.30 Uhr abends (pünktlich):
Vortrags - Abend
im Saale des Gasthofes Hindenburg.
Vortragender:
Univ.-Prof. Dr. E. Horneffer
* Ein Riesenromanerfolg. Die angelsächsische Literatur hat bei dem diesjährigen Weihnachtsgeschäft einen „Schlager" gehabt, der alle anderen Bücher in den Schatten stellte. Und zwar ist dies ein Roman „Wenn Winter kommt" von 21. S. M. Hutchinson, einem jungen englischen Dichter, der jahrelang Redakteur an einer Lon- doner Tageszeitung war und zugleich verschiedene Romane geschrieben hat. Der ungeheure Erfolg seiner neuesten Arbeit ermöglicht es ihm nun freilich, sich ganz seiner dichterischen Tätigkeit zu widmen. Don dem Buch wurden in Amerika allein vom September bis zum Dezember eine Diertelmillwn Exemplare verkauft, während in derselben Zeit in England 12 starke Auflagen erschienen. Das Buch hat allgemeines Entzücken hervvrge- rufen, nicht nur beim Publikum, sondern auch bei der Kritik, diesich in begeisterten Lobeshymnen äußerte. Wie der glückliche Verfasser selbst erzählt, hat er den Roman in sieben Monaten verfaßt, und zwar schrieb er jeden Morgen, bevor er in seine Redaktion ging, einige Seiten und fand selbst großes Vergnügen an dieser stillen Beschäftigung, der er sich mit ganzer Seele hingab.
1 Das Damen-Rauchzimmer. Bisher waren die Rauchzimmer hauptsächlich für Herren bestimmt, nun ist aber in Reu- york ein Rauchsalon eröffnet worden, zu dem der Zutritt ausschließlich Damen gestattet ist. Dieser Damenrauchsalon befindet sich im 1 Globe-Theatre, und zwar ist er, wie der Direk- ' tor des Theaters, Dillingham, mitteilt, auf ■ die dringenden Bitten der weiblichen Besucher eingerichtet worden, die beim Rauchen unter ; sich sein wollen. Der Salon ist hochelegant > ausgestattet, enthält bequeme Sessel, ein
HrtymohiMLitatiii’
Sonntag, den 22. Januar 1922, nachm. 4 Uhr, in der Neuen Aula der Universität:
Hermann-Löns-Abend
Rezilalor: Dr. Friedrich Castelle m Bres’an.
Eintrittskarten znm Preise von Mk. 7.—, 6.— und 5 — imVorverkauf in der Musikalienhandlung E. Challier, Neuenweg 7, und an der Abendkasse. Studentenkarten zu Mk. 5.— und 4.— nur bei
Challier. 663v
Der Re’nerlrag JlieOt der Gedächtnisjpende der Dniversiläl zu.
Latinern. Oraecum. ffiatn« rum. Brio. Einzelvorber.
CberL I>r. Koene, t,9 Goeihesttaire 34.
anschlag mancher kleineren Gemeinde der Frte- f' denszest weit übertreffen; 35 000 Mk betrugen ] die Einnahmen etwas über 34 000 Mk. die Aus» | gaben — Der Gesangverein .Concordia" der in } btefem Zähre die Feier seines 60jäbrigcn Bestehens begehen kann, konnte in seiner Hauptversammlung auch wieder über erfolgreiche Tätigkeit im abgelaufencn Zahr berichten. Die Mitglieder- rahl beträgt 171, Vorsitzender bleibt Kaufmann Weber — Auf ein bald 50jähriges Bestehen kann der Krieger- und Militärverein Hassia" zurückblicken. Er hielt am Samstag feine. 45 ordentliche Generalversammlung. Trotz- dem der Verein mit seinen Wohlfahrtseinrich- tungen während des Krieges viel Segen gestiftet hat war fast überall nach dem Kriege das Interesse'für ihn etwas km geworden. Heute kann aber ^freulicherweise wieder von einem Ausleben des alten Kameradschaftsgeistes berichtet werden. Besonders die altgedienten Soldaten stehen treu zur '-ahne ihres Vereins, die jüngeren Leute halten sich leider mehr fern. Die Witgliederzahl, die nach dem Kriege etwas zurückgegangen war, ist wieder auf 242 gestiegen. Als Präsident bleibt durch Wiederwahl der langjährige verdienstvolle Dereins- 'citcr Stadtv. Ehr. Schäfer, an der Spitze der ^merabkbaft stehen. In üblicher Weise wurden die Mitglieder, die dem Verein 25 oder 40 Zahre ^gehören, für ihre Treue durch Verleihung der ilsprechenden Hassia-Abzeichen ausgezeichnet.
Seine Vortragstätigkeit will der Verein noch in diesem Winter aufnehmen. Bezüglich der Krieger- 'ledächtnisseier will man am alten Brauch, wonach bet erste Sonntag im September dafür benutzt wurde, auch in Zukunft festhalten. — Die beiden ältesten und größten Vereine am Platze, der Gesangverein „Frohsinn" und der Turnverein 1 8 6 0, werden ihre Hauptversammlungen erst Ende des MonatS abhatten.
bs. Aus dermittlerenWetterau, 17. Jan. Obwohl es die letzten Wochen viel regnete and eine dicke Schneeschicht zu Wasser wurde, genügt die Feuchtigkeit immer noch nicht. Der Land mann sagt: „Die Drainagen taufen noch nicht und bevor diese nicht rieseln, langt die Winterfeuchtigkeit nicht zu. In den letzten milden Tagen ist der letztgesäte Weizen aufgegangen.Der ersten Frostperiode im Rovember, die das Saatgut gerade im Reimen ließ, hat also nichts geschadet. Auch weiterhin Schnee und Regen, das ist der Wunsch des Landmannes.
Heffcn-Nasfau.
fpd. Frankfurt a. M., 17. Jan. In einem Abteil erster Klasse des Schnellzuges
erhöhen: dazu kommen die \ Station. Als Antwort aingen icdoch 1921 allein aus Ortenberg 400 Mk. freiwillige Gaben ein, der beste Beweis, daß die Gemeinde nicht willens ist, trotz erhöhten Beitrags die Station aufzugeben. Wenn möglich, soll die Station, falls die Gemeinden ihre Unterstützung nicht versagen, zu einer Bezirksstation etwa für Ortenberg, Selters, Wippenbach und Lißberg umge-
600 Mk. Versicherungsgelder für die DiakonMen I Grammophon, und Zigaretten werden hier ht sonstigen Kosten der jeder Preislage verkauft.
rn jedoch im Zanuar | --
und findei voraussichtlich Anfang Avril statt.
Die gelösten Karten bebotten Gültigkeit. MMlMmMWÄWckii
3n Anbettacht der fortgesetzt steigenden Lebens- mittelpreise sowie Unterhaltungskosten sahen wir uns genötigt, ab heute eine Steigerung unserer Bedienungspreise eintreten zu lassen, und zwar kostet allen Geschäften ab heute das
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Miragen.
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dreMlger Pause der Jln. seine erste Ler- ^er langjährige Präst- ^uttnonl., legte ! Altersrucksichten sein -ekle wurde Lchreiner- l l m. gewählt. Von ^Antrag aus Aus- rstellt, der jedoch von en Mitgliedern abae- n vergangenen Jahre esangverein, der chl aufweist, hält am b seine Genercüver- ttig ist man damit be> MLe einzuüben, um er einen allgemeinen :ranstalten zu können.
llöseld.
n. Anlählich seines sech- leranftalfete der hiesige Pseiserschen Saale eine til Theateraufführungen 2, darunter das betanntc; iden" stellten an die Dar- gen, die aber von ihnen gelöst wurden. Geleitet Lehrer Gundrum, der keine Arbeit und Äühc »inte, beten Angehörigen bei ihm in bie Schule wh zu schassen.
dingen.
17. Jan. Der An- ), den der Sesangvtt- in diesem Jahr sein einen Mitgliedern und einen wohlgelungenen wies sich für die zahl' ,u klein. Die vorge- ten von einer Vorzug- m:n infoIgeMI*ur-f les Dirigenten, Kapm n, zum Dirkungsvoll.u heaterMe wurden flo« tote- W
.«en Beifall, auch?« » hergerichlet,D'e^ nö theattalischrn w
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Lehrer Wilhelm Faber und Frau Emilie geb. Faber.
Reiskirchen, den 16. Januar 1922.
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liegen wird.
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zügliche ganzseitige Reproduktion „Skckjöring-Kon- kurrenz auf dem gefrorenen St. Moritzer See im Engadin" nach einer Zeichnung von Felix Schwormstädt. Ein reichbebildetter Aussatz „Mongolische Frauen" von Hermann Consten bringt hochinteressante Darlegungen über Sitten und Gebräuche in der Mongolei. Ein Artikel „®ie Unabhängigkeitsbewegung in Indien" von Privatdozent Dr. Ernst Schultze verdient eingehende Beachtung. Reizende Bilder „Süddeutsches Land" nach Radierungen von Walter Waentig erfreuen den Besucher. Wunderschöne Kinderbild.,i'se „DeS Hauses Sonnenschein" bilden eine Ergänzung des Preisausschreibens. Verschiedene seltene Bilder aus dem Leben des Damwildes bringen Zagem und Tierfreunden besondere Freude. Die aktuellen Tagesereignisse sind in Wort und Bild wieder- gegeben. Der Einzelpreis des Heftes beträgt 1 Mk., ein Dierteljahresabonnement 40 Mk.
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Sonntaa. 29. Jannar, abendS 7V3 Ubr in der TurnbaUe am QSwaldSgarten Wohltätigkeits - Konzert zum Besten der Jugend-Fürforge. wv Ausgeführt v. Freunden u. Mitgliedern d. Vereins. Milwirkende: Fräulein Aenne Hochbutb (Gesang) vom Konservatorium Franriurl a. 'Ui.
Karten für Mitglieder und deren Angehörigen zu 4, 3 v. 2 Mk im .beim. Diezstrane; für J?“*-' mitglied.7,6,5u.4 Mk imMusikhauSBusch,Kirchenpl. LaiilüvilWasll.LolalvcrtiMieheli
Wir laden unsere Mitglieder zu einer Sitzung am Freitag, den 20. Januar 1922, nachm.S /, Uhr, ins Hotel Schütz ergebenst ein.
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Wieder eine große Sendung Lippesche Ferkel und Läuferfchweine etngetroffen.
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Zur Ludwigsburg. <669»Telephon 8 i •. |


