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Donnerstag, 9. $ebniar 1922

172. Jahrgang

Der Kabinettswechsel in Italien.

vom König empfangen.

Aus dem Reiche.

schuh machen zu lassen.

L o n d o n, 8. Febr. (Wolff.) Siner Ren- termeldung aus Washington zufolge hat S e - natvrLodgeim Senat eine Erklärung ein. gebracht, in der vorgeschlagen wird, Oester­reich vor dem wirtschaftlichen Zusammen­bruch zu retten durch Ausdehnung des Zeit- raumes der Rückzahlung der öster­reichischen Schulden an die amertta- Nische Getreide-Corporation auf 25 Jahre.

Rom, 8. Febr. (WTB.) Nachdem d» Nicola die Kabinettsbildung abgelehnt hat wurde Orlando vom König damit bettwtt Orlando hatte im Laufe des Tages Be­sprechungen mtt Abgeordneten der verschie. denen Parlamentsgruppen über die Losung der Krise. Morgen vormittag wird Orlando

Die Maßnahmen gegen die Schuldigen.

Cisenbahnunfälle.

Köln, 7. Febr. Wie die Sisenbahn- direktion Köln mitteilt, fuhr heute nachmittag der von Neuh kommende Personenzug auf Bahnhof Köln aus noch nicht aufgeklärter Ursache über Haltesignal und Drehscheibe hin­aus in das Smpfangsgebäude. Infolge des Anpralles schoben sich zwei Wagen ineinander. ES wurden 4 Personen tödlich, fünf schwer und 33 leicht verletzt. Die Ver­letzten stammen meist aus dem Rheingebiet.

Berlin, 8. Febr. (WTB.) Heute nachmittag stieben zwei von der Technischen Nothilfe ge­führte Züge, von denen der eine aus Spandau und der andere vom Lehrter ^bnhof kam, i n voller Fahrt zusammen. Beide Maschinen und «ine grobe Anzahl Waggons und Ladegu wurden sehr beschädigt. Soweit bisher festgestellt werden konnte, sind zwei Personen getötet, und vier verletzt worden.

Die Konferenz von Genua.

Paris, 8. Febr. (WTB.) Der Lvn- dvner Berichterstatter des .Aemps" meldet, die liberale öffentliche Meinung sei trotz der Kritik, die Lord Grey an der Diplomatie der Konferenzen geübt habe, der Ansicht, man würde auch dann nicht auf die Konferenz von Genua verzichten, wenn die Vereinig­ten Staaten und Frankreich ihr fernblieben. Die offiziellen Kreise bereiteten sich vor, als ob die Konferenz am 8. März eröffnet werde. Aus Italien sei keine Information eingegangen, die auf eine mögliche Vertagung schließen lasse.

Die dritte Zahlung von 31 Millionen Goldmark.

Frankreich hätten.

Nach derCifoerte antwortete Lord Curzon im Zähre 1922, wie Georg V Pomcare im Iuli 1914 geantwortet habe, ©nglano lasse weder eine offensive noch eine defensive Allianz zu. Unter diesen Bedingungen hätte die Garantie nur einen moralischen Wert. Das dürfe man in Frank­reich nicht vergessen. Die Sorge für die Srch^° hett Frankreichs müsse also wie vor 1914 die erste Pflicht Frankreichs gegen sich selbst wie gegen seme

Freunde sein. , ,

DasIournal des Debats" sagt wenn das britische Parlament den Pakt von 1919 un­abhängig von den Bereinigten Staaten für gulti.i erklären werde, so werde es w^rscheinlich dazu beitragen, die Wolken zu ve^cheuchen die seit 1921 aufgestiegen seien. Dadurch werde das Par­lament keine neuen Lasten auf sich nehmen, denn es sei klar, dab das vitale Interesse Englands mit oder ohne Verpflichtung ihm anempfehle die französisch« Unabhängigkeit gegen emen deutschen Angriff zu verteidigen. Das enMche Parlament werde aber das Herz Frankreichs bewegen und werde dem durch die Annullierung der beiden ZchuhvL7äge ^?n 1919 gestärkten MMtarismus ein Argument entziehen und auch Deutschland eine nützliche Warnung geben. Die Vergiftung der Hirne besonders in den Schulenunddurch die Propaganda nehme einen derartigen Umfang an dab die Aufrechterhaltung des Friedens ernst­lich kompromittiert erscheine wenn man n'ch schon eine gründliche Desinfektion vornehme.

Die Thronrede des Königs von England.

London, 7. Febr. Die Thronrede mit der der König heute das Parlament eröffnete, begrübt die groben Resultate derWashing' toner Konferenz, namentlich das Vier- mächäeabkommen über den Sttllen O^ean, welches das englisch-japanische Bündnis ersetzt und das Abkommen betreffend die Einschränkung der Rü­stungen Die Thronrede besagt weiter, das Problem der Sicherung der Reparations­zahlungen durchs Deutschs an d in einer den allgemeinen Interessen zuträglichllen Weise beschäftigt noch immer die verbündeten -Regierun­gen. Ferner kündigt die Thronrede an, dab die Bill über die Ratifikation des Abkommens mtt Irland welche den an den Unruhen in Ir­land beteiligten Personen Amnestie gewährt, dem Parlament zugeht. f _

In d«r Thronrede heißt es noch^ ldie Lage im nahen Osten bildet weiterhin den Gegenstand eifriger Bemühungen der britischen Regierung Der König gab der Hoffnung Ausdruck, dab die vorläufigen Erörterungen der Alli­ierten in Pari- eine Weltlage herbei­führen werden, durch die der Konflikt in einer für alle in Betracht kommenden Par­teien ehrenvollen Weise beendigt werde. Ueber die innere Politik heißt es, alle I Anstrengungen werden gemacht, um die Stactts- ausg>rb2N sobald wie möglich herabzusetzen. In einer Zeit grober innerer Depression, die die

Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bi« zum Nachmittag vorher ohnejede Verbindlichkeit, preis für 1 mm Höhe für Anzeigen!) 34mmBreite örtlich 70 Pf., auswärt, 90 Pf.; für Reklame- Anzeigen von 70 mm Breite 300 Pf. Bei Platz. Vorschrift 20Aufschlag Hauptschristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für Politik: Aug. Goetz; für den übrigen Teil: Karl Walther; für den Anzeigenteil: Hans Beck, sämtlich in Dietzen.

Die Vorgänge bei der Regierungsbildung in Hessen.

Von Herrn Rektor Fischer, dem Vor- i sitzenden des Vereins Gießen der Deut» > scheu Demokratischen Partei werden wir um Aufnahme der folgenden Zuschrift ge­beten:

Herr Zustizrat Weidemann beschäf­tigt sich in Nr. 31 deSGießener Anzeigers" ' in einem längeren Artikel mit denVorgän­gen bei der Regierungsbildung in Hessen". , Wenn auch die in dem Artikel geübte Kritik sich in der Hauptsache gegen Stellen richtet, deren Verteidigung nicht meine Sache ist, so enthalten die Ausführungen doch auch einen Satz, zu dem ich mit der durch die Um­stände gebotenen Zurückhaltung einige Worte sagen möchte. Ich verzichte dabei auf eine Stellungnahme zu dem Inhalt des Ar­tikels im ganzen wie auch zu den darin von dem Herrn Verfasser erhobenen Forderungen.

Daß zunächst Herr Landtagsabgeordneter Obenauer als parlamentarischer Neuling eine schlechte Zensur bekommt, daß gesagt wird, eS sei fraglich, ob seine Darstellung über­haupt zutreffend sei und er verfüge bei seiner geringen parlamentarischen Erfahrung wohl kaum über die zu einer richtigen Beurteilung so wichtiger usw. Verhandlungen erforder­liche Schulung, mag hingehen. Schwerer wiegt der Vorwurf, die Demokratische Partei habe bei diesen Verhandlungen so wenig ziel­klar operiert, daß man zweifeln müsse, ob sie sich überhaupt über die politischen Absichten der anderen Parteien klar gewesen sei.

Zunächst scheint mir: Wenn die Demo­kratische Parteizielklar" operieren wollte, so mußte sie sich in chren Entschließungen von ihren eigenen Auffassungen leiten lassen, und erst in zweiter Linie durfte sie auf die Ab­sichten der anderen Parteien Rücksicht neh­men. Denn sonst hätte sie ja doch wohl nicht zielklar" gehandelt. Die politischen Absichten der anderen Parteien aber waren uns nur so­weitklar", als sie uns von den anderen Par­teien eben mitgeteilt wurden. Oder hätten wir den mit uns verhandelnden Parteien andere Absichten unterstellen sollen als die uns mit- geteilten?

Doch die Hauptsache: Ich kann als Mit- glied des Sonderausschusses dem Herrn Ver­fasser die Versicherung geben, daß die Demo­kratische Partei bei den Verhandlungen zur Regierungsbildung durchaus zielklar gehandelt hat, daß sie in der Frage von der ersten Beratung im Landesausschuß an eine feste, unmißverständliche Formel gefunden und an dem so aufgestellten Ziel bis zur Entschei­dung unverändert festgehalten hat. Welches unsere Auffassung war, ist von Herrn Obenauer auf dem Parteitag in Ober-Ingel- heim zutreffend wiedergegeben worden. (Hess. Volkszeitung Nr. 2/22 vom 14. Januar 1922.)

Es ist also nicht zutreffend, wenn von der Demokratischen Partei Mangel an Ziel- vcuhett behauptet oder angenommen wird.

Berlin, 9. Febr. Die Reichsregie- rung stellte gestern nachmittag in einer Kabi- nettssihung die Richtlinien auf, nach dencm die Maßregelung der streikenden Eisen­bahner erfolgen soll. Das »B. T." teilt mit, daß folgende Richtlinien aufgestellt worden seien: 1. Das ordentliche D i s z i p l i n a r v e r- ahren wird eingeleitet gegen Beamte, die a) Urheber des Streiks sind, b) soweit ste Sabotage oder gewaltsame Singrisse in den Betrieb ausgeführt oder andere Beamte an der Erfüllung ihrer Dienstpflicht durch Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt behindert haben. 2. Soweit einzelne Beamte wegen des Streiks zur Verantwortung gezogen werden, soll nur aus Ordnungsstrafe erkannt werden, sofern sie alsbald zur Erfüllung ihrer Dienstpflicht zurück­kehren. Geldstrafen sollen nur in Sonderfällen verhängt werden. 3. üleber das D i e n st e i n - kommen während der Streiktage gilt §14 Abs. 3 des Reichsbeamtengesehes (Nicht­zahlung der Streiktage). 4. Soweit Diszi- plinarverhandlungen bereits eingeleitet sind, sollen ie im Rahmen der Grundsätze zu 1. nach den ge- ehlichen Bestimmungen weitergeführt werden. 5. Die kündbaren Beamten sollen nach den glei­chen Grundsätzen behandelt werden. Wie das Blatt weiter mitteilt, sollen als Urheber nicht nur diejenigen Beamten, die an den Zentralstellen, sondern auch diejenigen, die im Reich in den Ver­waltungsbezirken zum Ausbruch oder zur Fort­setzung des Streiks hervorragend mitgewirlt haben gelten. Kündbare Beamte, die unter la oder 1b fallen, sind zu entlassen. Das Beschwerde­recht wird dadurch nicht berührt. Die nicht unter la oder 1b fallenden kündbaren Beamten werden zur Beschäftigung wieder zugelassen, auch wenn sie schon entlassen worden sind.

Berlin, 8. Fevr. (Priv.-Tel.) Die ,3ett meldet: InderReichsgewerkschaft werden nicht unwesentliche Veränderungen eintreten. Einer der jetzigen Führer, Lokomotivführer Scharf - f <b to e r b t, wurde bereits aus dem Dienste entlassen. Degen andere Mitglieder schwoden Disziplinarverfahren. Auch sonst haben sich die Gegensätze in der Eisenbahn­gewerkschaft derart zugespiht, daß ein 3u- sammenardeiten des bisherigen Vorstandes nicht mehr möglich ist. Selbst unter den Lv korn otiv- f ü h r e r n besteht der Wunsch, eine andere Ver­tretung jhrer Interessen zu schaffen. General­versammlung und Neuwahlen dürften bevorstehen. Die Abendblätter rühmen die Opferwillig- keit und vorbildliche Tätigkeit der Technischen Nothilfe. Durch sie tonnte nunmehr auch das Elettrizitätswert Rummels- burg die Strombelieferung des Wasserwerkes Wulheide vornehmen, welches in Betrieb genom­men wurde. Von Rumm l bnrg w rd eine wer­tere Reihe elektrischer Stationen in Gang ge­setzt Heute abend werden die Hauptstraßen and Platze von Berlin nicht mehr im Dunkeln liegen.

Das Ende des Eisenbahnerstreiks.

Frankfurt a. M, 8. Febr. Nach dem Wendbericht der Eisenbahndirekt io n hat Im Be­reiche der Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. die Wiederaufnahme des Dienstes im Laufe des 8. Februar bei vielen Dienststellen bereits ein­gesetzt. In Limburg haben Lokomotivführer und Arbeiter in großer Zahl am Mittwochvormittag den Dienst wieder begonnen. Bei den Dienststellen tm Groß-Frankfurt a. M wird voraussichtlich am Donnerstagvormittag der Dienst im wesentlichen dieder ausgenommen werden.

Im Güterverkehr ist die Zufuhr lebens­wichtiger Güter für Frankfurt a. M. bereits sicher­gestellt. Auch der Personenverkehr wird ent­sprechend der Wiederherstellung der Betriebsein- tunQen: welcße während des Streiks zum Test schwer gditten haben, nach und nach wieder auf- Se^omm«! werden. Zwischen Frankfurt

Gießen werden vom 9. Februar ab in jeder Richtung vier Züge verkehren. Dis zur Wiederaufnahme des Personenverkehrs in vollem Umfange toerben die Züge in erster Linie für den De rufs verkehr freigegeben (Reisende auf Monatskarten, Wochenkarten, Arbeiterrückfahrten usw.), während andere Personen nur nach Maß­gabe der verfügbaren Plätze zugelafsen werden können. Dis zur vollen Betriebsaufnahme wird eine Gewähr für Beförderung nicht übernommen.

Mit der Wiederaufnahme der Arbeit wird dieTechnischeNothilfe zurückgezogen. Für ihre arbeitsfreudige und tatkräftige Unterstützung gebührt ihr warmer Dan? und Anerkennung nicht nur der Eisenbahnverwaltung, sondern auch der gesamten Devölkerung. z

D«r Streik der städtischen Arbeiter in Berlin.

D e r l i n, 8. Febr. (WTB.) Heute nachmittag npa(, 4 sihr erschien die StreikleitungmU den Spitzenorganisationen der städtischen Arbeit er- schast beim O b e r b ü r g e r meifte r. um von ihm die Erllärung zu erlangen, daß sämtliche E nt lassenen wieder emju(teilen leien, so­fern diese morgen die Arbeit wieder aufnehmew Der Oberbürgermeister erklärte, der Magistrat müsse dabei verharren, daß alle entlasten seim, die Dienstag nachmittag um 2 Uhr ^Arbeit nicht ausgenommen haben. Es könnten nur [olge Mraf wieder eingestellt werden, deren zwischen nicht beseht oder wofür noch Dedars vor­handen sei. Der Magistrat werde vorbehalllich der Zustimmung der etadtverordnetenversammlungl solchen entlasten en Arbeitern, die wiedereingestellt werden, keines der vor der Entlassung erworbenen Rechte kürzen. Der Oberbürgermeister wies schliev liefe darauf hin, daß, je länger der I-tztge Zu^d bestehen bleibe, desto mehr sich die 3^ einstellungen erhöhe. Um 8 Uhr abends wu lannt daß die Streikleitung und die Oblsite be schlossen haben, den Streik abzubrechen und bi« stelle nicht I die Dlätter fest, daß der Streik der Berliner Gemeindearbeiter mtt einer schweren Niederlage für diese geendet habe.

Die Aussprache iin Unterhaus. London, 8. Febr. (Wolff.) Das Neu- London, 9. Febr. (WTB.) Im U n - tersche Bureau meldet aus Washington: Prä- t e r h a u S wurde gestern die Debatte über die sident H a r d i n g hat folgende diplomatische Antwvrtadresse fortgesetzt. Sir Robert Ernennungen vollzogen: Alanson Bigelow Cecil erklärte, er stimme damit überein, daß Houghton zum Botschafter in Ber- die Beibehaltung eines guten Einvernehmens lin, Albert Henry HasHburn zum Ge- zwischen Groh-Britannien und Frankreich von sandten in W i e n, Theodore Dren t a n v grundlegender Bedeutung für den Frieden zum Gesandten in Budapest, und Fred M. der Welt sei. Er sei jedoch durchauSgegenDearing zum Gesandten in Lissabon, den Vorschlag eines englisch-fran-. Oesterreichs Untcrsttttzung.

diese Frage habe ihm bettächtliche Besorgnis ^ Volttik^ britischen Regtet

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Das Echo in Frankreich. Millionen Pfund gegen gute Sicherheit vvr-

Paris, 8. Febr. (WTB.) Der .Ternps" zustrecken, um Oesterreich in den Stand zu wendet sich gegen die Aeuherung Lloyd setzen, durch die augenblickliche Krise hindurch- Georges, die französische Regierung zukommen und auch Frankreich einen Vor- habe etwas Aehnliches wie die Annektion des!-- - . ...

linken RheinuferS Im Auge gehabt. Wenn man derartige Legenden verbreite, stelle man England im Angesicht der Deutschen Frankreich entgegen. Das werde in Deutschland einen entgegengesetzten Eindruck machen, anstatt dessen, den der fran­zösisch-englische Schuhvertrag hervorbmngen solle. Welche sei von allen europäischen Nationen die­jenige, deren Niederlage notwendig sei, um Deutschland eine vollkommene Revanche, eine Revanche, die etwas eintrage, zu verschaffen, so fragt derTemps". Dieser Hauptgegner Deutschlands, dieses Land, dessen Prosperi­tät schon in Friedenszeitc-n Lurch die Wieder­geburt der deutschen Industrie bedroht sei, sei England. Wie könne man also glauben machen, der französisch-englische Pakt fei nur ein Be­ruhigungsmittel für die Besorgnisse in Frank­reich? Der Pakt, und das sei ein großes Ver-

1 dienst, werde den vitalen Interessen Englands mindestens ebenso dienen wie den Interessen Frankreichs Das gebe eine solide Grundlage für die treue Freundschaft, die viele Engländer für

Wett augenblicklich durchzumachen habe, erfordert I es die Cage, Latz die Sparsamkeit auf allen Ge-1 bieten und in jeder Richtung geübt werde. Nach i Erwähnung der irischen Frage fährt die Thronrede fort: dergroßeundanhaltende Umfang der Arbeitslosigkeit verur­sacht mir die tiefste Sorge und wird weiterhin | mit ernster Aufmerksamkeit von meinen Ministern verfolgt werden. Las einzige Heilmittel für diese Bestrebungen liege In der Deschränkungder internationalen Nebenbuhlerschaft, sowie in der Verbesserung der Bedingungen, in denen der Handel der gesamten Welt sich befinde. Aus diesem Grunde begrübe ich die Vorkehrungen, die jetzt getroffen werden für den Zusammentritt einer internationalen Konferenz in Genua, auf der, wie ich hoffe, es möglich fern wird, den Frieden tn Europa auf einer gerechten Grundlage zu errichten, und eine Regelung der zahlreichen wichtigen Sraoen LU erreichen, die. Paris, 8. Febr. (WTB.) Die R«p a r a - aus der dringendsten Notwendigkett d<s ftnan- I ; x> ns k o m m i ssi o n veröffentlicht folgendes ziellen und wirtschaftlichen ^ederaufbaus ent- S£)mmunigu6: Gemäß der Entscheidrrg der Re- stehen. Die ThEe^e -mdigt außerdem Vor Parationskommission, die am 13. Januar in Cannes schlage für die Resorm d es Ob er Haases wurde, hat Deutschland soeben in Aus-

und für die Beilegung der D^fser-nzeii z s, iandsdevifen an die von dem Garantieausschuh beiden SMetn an « 3a61u«s

SeÄÄÄ ÄÄ 3?WUN°nen V°ldm°r. «. internationalen Hcrndelskorporation an. Amerikanische Diplomaten.

Nr. 34

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