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zu

geeignet

vor

der zahlreichen Demobil

tungsdauer

entgegen den

machungsverordnungen

Kietzener Strafkammer.

Stehen, 5. Mai 1922.

®tn Arbeiter aus Merken fritz verfolgte (Be­rufung gegen ein Urteil des Schöffengerichts Ortenberg, durch das er wegen Diebstahls za zwei Lagen Gefängnis verurteilt worden war. Die Eisenwerke in Hirzenhain hatten für einen dem Angeklagten befreundeten Arbeiter mehrere Säcke öcmcnt gu baulichen Zwecken bereitgefteUt, und einen davon sollte der Angeklagte unter den Augen und mit Wissen des Freundes, wenn auch gegen seine Warnung, entwendet haben. Die Anzeige erfolgte erst zwei Monate später, nach­dem aus politischen Gründen aus den Fremden Todfeinde geworden waren. Der Angeklagte, der einen guten Eindruck machte und dem von dnn

Präsident der Provinz Hessen-Aassau. Dr. Rudolf Schwa n der-Kassel, zum Ehrendoktor der Philosophie ernannt. Ferner wurden dem In­stitut auS Anlaß der Feier mehrere reiche Stif­tungen zur Drucklegung hervorragender Inschrif­ten und zum Erwerb von 1250 Straßburger Uni» versitätsschriften aus dem 16. und 17. Jahr-

Kirche und Schule.

A D i e Deutsche Zeltmissivn begann auf Oswaldsgarten ihre Tätigkeit, die sich bis zum 28. Mai ausdehnen wird. Der Eröffnungs­gottesdienst nahm seinen Anfang mit dem Volks- vortragDie Toten und das Jenseits". Die Choräle und christlichen Volkslieder wurden von einem Posaunenchor begleitet. Der Besuch war aut. Prediger Volk mann-Berlin verstand es, die Zuhörer zu fesseln. An den folgen­den Abenden werden die Fragen behandelt werden: Gibt es Beweise für das Dasein Gottes? Wie ist es mit der Unsterblichkeit der Seele? Welches ist der Zu stand nach dem Tode? usw. Das .Zell ist imstande, 3000 Personen zu fassen.

Turnen, Sport und Spiet

D ie ersten Meldungen für dir Kampf spie le. Zu den Deutschen Kampf­spielen 1922 laufen die Meldungen recht zahl­reich ein. Besonders für die Wettkämpfe m der Leichtathletik, im Kraftsport. Aadfahren, Fech­ten und Schiehen liegen heute schon eine große Zahl Anmeldungen vor. Westdeutschland, Süd- deutschland und Mitteldertschland Haden berritS ihre besten Vertret r genannt. Von Danzig, Oft» breuben, Oberschlefien und Berlin fmd die Mel­dungen gesammelt durch die Verbände bzw die vorbereitenden Kampffpielausschüsse zu erwarten. Aus dem Aus lande liegen bisher Arnn la­gen aus Barcelona, Basel sowie auS Oester­reich vor. Vom Deutschen Turnverein in Barcelona ist der frühere deutsche Mecster im Stabhochsprung Otto Fleiter für den Zehn- lampf gemeldet. Der Turn- und Sportverern München 1860 entsendet 40 EmzeULmpfer und vier Mannschaften für die Leichtathletik, und zehn Teilnehmer für den Kraftsport. Der Milde- s ch l u ß für alle Wettkämpfe mit Ausnahme der Spiele, Fußball, Augby und Hockey, sowie des Segelns, Kanu und Änderns ist Montag, den 22 Mai beim D. A. A, Berlin W. 35, Kur- fürstenstrahe 48.

Arminia-Dielefeld Westdeut­scher Fußballmeister. Der Derbandsaus- schuh des Westdeutschen Spielverbandes hat in einer Sitzung beschlossen, Arminia-Dielefeld den Titel als Fußballmeister von Westdeutschland für 1922 zuzuerkennen, weil der Kölner Dallspiel-Club zum Entscheidungsspiel gegen den Essener Turner- bund nicht angetreten war. Die Westfalen haben durch den Verzicht der Kölner einen Punkt Vor­sprung erlangt und vertreten zum ersten Male die Farben des Westdeutschen Verbandes in den Endkämpfen um die Deutsche Fußballmeister­schaft 1922.

Einen neuen Schwimm-Welt­rekord stellte der auch in Deutschland bestens bekannte Ungar Sipis bei einem Wettschwim­men in Dudcwest auf. Er durchschwamm 100Meter Brust in 1:16,4 und verbesserte die vor acht Jahren von dem im Kriege gefallenen Magde­burger Lützow erzielte Welthöchstleistung um 4/io Sekunden.

Hochschulnachrichten.

§üaf-igjahrfeier der deutschen Universität Straßburg.

fpd. Frankfurt a .M., 7. Mui. Auf Ein­ladung des Wissenschaftlichen Instituts der Elsah- Lvthringer im Reich, das nad) der Vertreibung der deutschen Professoren auS der Universität Straßburg die geistigen Fäden mit den verlorenen Landen verknüpft hält, fand in der Universität Frankfurt eine E r i n n e r u n g s f e i e r an die vor 50 Jahren gegründete Kaiser-Wil- Hel ms-Univerfität Straßburg statt. Im Mittelpunkt der erhebenden Feierstunde stand die Festrede des früheren Straßburger Gelehrten Geheimrats D. Ficker- Halle a. S. über die unvergängliche Bedeutung der deutschen Uni­versität Straßburg für Elsaß-Lothringen und dis Reich toäbrenb der Jahre 1872 bis 1918. Aus Anlaß der Erinnerungsfeier nahmen die Uni- versitäten Frankfurt und Halle a. S.-Wittenberg, an denen eine große Zahl der vertriebenen Straß­burger Professoren eine neue Heimat gefunden hat, eine Reihe von Ehrenpromotionen solcher Männer vor, die den unverlierbaren kultu­rellen Besitz der geraubten Güter mitacschasfen haben. Don beiden Hochschulen wurde der Ober»

hundert, die vor kurzem in einem österreichischen Benediftinerkloster aufgefunden wurden,

(Betriebsleiter der Werte em gutes ZengrnS aus­gestellt wurde, bestritt die Tat Da der ,Zeuge wegen Verdachts der Teilnahme an der strafbaren Handlung nicht beeidigt werden konnte, vermochte ich die Strafkammer von der Schuld des An­geklagten nicht zu überzeugen: sie hob das Ur­teil auf und sprach den Angeklagten frei

Sin wegen Rückfalldiebstahls vom Schöffengericht zu neun Monaten Gefängnis ver­urteilter Bursche zog vor (Begum der Verhand­lung seine Beruf ing zurück.

scheidung des ReichsfinanzministerS auf die Ein­gabe ergangen ist. Der Hessische HandelSkam- mertag hat sich für die alsbaldige Wiederher­stellung deS Bankgeheimnisses, das durch daS Depotgesetz aufgehoben tborben war. eingesetzt Die Hessischen Handelskammern haben sich untereinander darüber verständigt, daß sie die Eintragung der Firma in das tandelsregister alS Voraussetzung für die

rteilung der Grobhandelserlaubnis verlangen tonnen und daß sie nichts dagegen ein-, zuwenden haben, wenn die HandelSzulassungsstel- len auf die Eintragung hinwirken. Im Hinblick auf die Tatfache, daß das hessische Formu­lar für die Einkommen st euererklä- vuttfl das umfangreichste fast aller deutschen Bun­desstaaten ist, werden die hessischen Handelskam­mern für die Einführung eines einheitlichen und allem einfacheren Vordruckes bemüht fein.

ten. Die Vorlesungen finden jeden Dienstag, abends 8*/« bis 9 Uhr, im großen Hörfaal der Universität statt und beginnen morgen (Diens­tag, den 9. Mai).

Vornotizcn.

TageSkalender für Montag: Astvria-Lichtspiele, ab heute: .Die Liebschaften des Hektor Dalmvre" und .Sklaven der Rache". LichtsptelhauS, Bahnhofstraße, ab heute: .EhristuS".

D ie Deutsche Demokratische Partei hält morgen im Aq-aaruim eine Mit- gltederversalmmlung ab.

Eine Hauptversammlung der 118er findet morgen Im Postteller statt.

Arcie Friedberg.

fpd. Ostheim, 7. Mai. Bürgermeister Gayerthat heute dem hier weilenden KreiS- direktvr Gräf mitgeteilt, daß er wegen des Rücktrittes fast des ganzen Gemeinderates fein Amt niederlege. BeigeordneterH. Schimpf führt die AmtSgefchäfte. Die 10 Gemeinderatsmitglieder, die ihr Amt nieder­gelegt haben, erklärten, daß sie nunmehr ihren Antrag zurückziehen und ihre Aemter weiler­behalten wollen.

Starkenburg und Rheinhessen.

rm. Worms, 7. Mai. Die Polizei- deamten Hessens hielten hier einen außerordentlichen Verband Stag ab, in dem Pvlizeidirektor Dr. Wehner-Darm­stadt für die Hessische Regierung sprach, wäh­rend die Vertreter der Badischen, Württem- bergischen. Preußischen und Hamburger Or­ganisationen Grüße übermittelten. Haupt­gegenstand der Beratungen bildete ein Vor- ttag des DerbandSsekretärS Hoch- Berlin über das Prüfungswesen in der OrdnungS- Ä|. 3n der Rachmittagsverhandlung

über die Verfügung des Ministeriums des Innern beraten, durch welche die Der- etnigungSfreiheit der Polizeibeamten zu be­schränken versucht wird. Eine entsprechende Entschließung fand Annahme. ES wurden dann noch geschäftliche Angelegenheiten er­ledigt.

Gemeinschaft mtt der HM-Aaft Handelskammer­vereinigung etne Prüfungsordnung für Bücherrevisoren ausgestellt Demgemäß wird die Handelskammer in Zukunft nur noch olche Personen als Duchsachverständige anstellen und vereidigen, die sich mit Erfolg der im § 4 der Prüfungsordnung vorgesehenen Prüfung un- zogen haben Die vom ReichSverkehrSministe- rtum au-gearbeitetenAllgemeine Be­dingungen für Privat-GleiSan»

<b l ü f f es enthalten so schwere Bestimmungen ür die AnschlußgleiSbesitzer, daß die Handelskam- mer bestrebt sein wird, eine Milderung derselben zu erwirken. Aus Anregung der Kammer ist der Hessische Handelskammertag bei dem ReichSsinanz- minlfterium dahin vorstellig geworden, daß, so­lange nicht alle Mittel der AuSkunftS- pflicht denSteuerpflichtigen gegenüber erschöpft sind, von einer Inanspruchnahme ande­rer Personen abgesehen und im besonderen auf die Einforderung von Lieferanten- und Kundenlisten verzichtet wird. Die Handels­kammer hat die Finanzämter des Kammerbezirke­gebeten, von der Vorlage der ein geforderten Liefe­ranten- und Kundenlisten abzusehen, biS eine Snt-

©erichtsfaaL

(] Marburg, 7. Mai. Eine Sache, die be- onders in der Schwälmer Gegend großes Auf- ehen erregte, beschäftigte zwei Tage lang daS Schwurgericht. Es handelte sich um An­klagen wegen Meineids bzw. Verleitung dazu gegen den Gast- und Landwirt G. Immel, den Schreiner 3. Schneider und dessen Ehefrau, ämtlich auS Treysa. Ersterer soll wider besseres Wissen vor dem Amtsgericht in Trensa beschwo­ren haben, daß ihn ein junger Mensch bestohlen >ätte, und die letzteren sollen auf der Fahrt zum hiesigen Landgericht wegen einer Diebstayls- zcschichte, in die Immel mitverwickelt war, ver­sucht haben, einige wegen der gleichen Dache in Treysa vorbestrafte Zeugen zu Aussagen zu be­wegen, durch die Imme! entlastet worden wäre. Die Angeklagten wurden damals bei der Sitzung sofort Dorübergebenö in Haft genommen. Immel gab an, daß er nur das beschworen habe, was ihm von seiner Frau irrigerweise mitgeteilt wor­den sei, und die beiden anderen Angellagten be­stritten jede Schuld. Die Verhandlung endete nach Vernehmung von über 30 Zeugen damit, daß Immel zu 1 Jahr und 2 Monaten Zuchthaus, der Ehemann Schneider wegen Begünstigung zu SMonaten Gefängnis und dessen Ehefrau ebenfalls wegen Begünstigung zu 1 Monat Gefängnis verurteilt wurden. Letz­terer wurde Strafausfetzung zugebilligt. Die letzte Sache, die erst gegen Mitternacht zu Ende ging, betraf eine Anklage gegen den ftub. für. Prüfer aus Saarlouis wegen Sittlich­keitsvergehens. Der junge Mann wurde wegen tätlicher Beleidigung zu 3000 Mk. Geld- ftrafe verurteilt.

Wünschen der Industrie und des Handels bis zum 31. Oktober d. Is. verlängert worden. Die Han­delskammer wird, da die Befürchtung besteht, daß einzelne Verordnungen z. D diejenigen über die Maßnahmen gegen Betriebsabbrüche und Be­triebsstillegungen sowie über Einstellung und Ent­lassung von Arbeitern und Angestellten durch Schaffung eines Gesetzes verewigt werden sollen, in Gemeinschaft mit den übrigen hessischen Han­delskammern die geeignet erscheinenden Schritte unternehmen, damit die durch die Zeitverhältnisse längst hinfällig gewordenen Demobilmachungsbe­stimmungen wenigsten- am 31. Oktober d. IS. ihr wohlverdientes Ende finden. - In einer länge­ren Eingabe an die Städtische Preisprüfungsstelle hat die Handelskammer ihre Stellung zu der Frage der Preisgestaltung und Preisver­zeichnisse dargelegt und am Schlüsse derselben der Meinung Ausdruck gegeben, daß das Wirt­schaftsleben sich mit schematischen und gekünstelten Maßnahmen auf die Dauer nie und nimmer regeln läßt und daß vielmehr alles dazu dränge, der na­türlichen Entwickelung in der Preisgestaltung end­lich wieder ihren ungehinderten Lauf zu lassen. Rach 8 6 der Reichsverordnung vom 23. Rovern- ber 1918 darf an Sonn- und Feiertagen, von (Not­fällen abgesehen, in den Konditoreien nicht gear­beitet werden. Da dieses Verbot der Sonn­tagsarbeit für das gesamte Kon di- torengetoerbe zu großen Llnzuträglichkeiten geführt hat, wird die Handelskammer für eine Abänderung der Verordnung in der Weise ein­treten, daß an Sonn- und Feiertagen für das Fer­tigmachen leicht verderblicher Waren in den Kon­ditoreien eine Sflünbige Arbeitszeit statthaft ist, deren (Beginn mindestens eine Stunde vor die für das Austragen der Waren freigegebene Zeit fällt Die hessischen Handelskammern haben in

Hessen-Nassau.

A«s dem Wasserwege von Bremen nach Frankfurt

fpd. Frankfurt a. M., 7. Mai. Auf der Wasserstraße von Bremen nach Frankfurt a. M. ist im hiesigen Westhasen das KanalschiffUttn- den 51, Schifter Riedermann, der Mindener SchleppschiftahrtS-Gesellschast Minden L W. ge­hörig, mit einer Ladung von 450 Tonnen Mehl etngetrüffen. DaS Kanalschift, das die Ladung direkt an der Avblands-Mühle in Bremen ein­nahm, hat sie ohne jede Umladung auf dem Wasserwege biS Frankfurt gebracht Interesfant ist es, zu erfahren, welche Wasserstraßen und Ka­näle daS Schiff bis zum Endziel durchquerte. Don Bremen fuhr eS die Weser herauf biS Minden, durchfuhr alsdann den Mindener Mittelkanal bis BergeShöverde, von dieser Station bis Herne durch den Dortmund-Ems- Ko not Don Herne bis Ruhr­ort durch den Rhein-Her«»Kanal und alsdann den Rhein und Main heraus bis zur Endstation Frankfurt a. M Das Schift, das vor dem Kriege nur die Weser befuhr, ist 610 Tonnen groß, hat einen Tiefgang von nur 1,40 Meter. Zur Aus­führung dieser Reise benötigt es vier Wochen.

Handelskammer ©fetzen.

AnSzng auS dem Sitzungsbericht vom 25. April 1922.

Entgegen der einmütigen und bestimmten Forderung deS hessischen HandelskammertagS ist daS gewerbliche und kaufmännische Fortbil­dungsschulwesen der Aufsicht des Mini­steriums für Arbeit und Wirtschaft entzogen und dem LandeSamt für das Dildunaswesen unter­stellt worden. Rach langen und schwierigen Ver­handlungen ist schließlich eine Einigung auf einer Grundlage erfolgt, die in den folgenden Leit­sätzen über die Eingliederung des gewerblichen und kaufmännischen FortbildungSschulwesenS in die allgemeine Pflichtfortbildungsschule ihren Nie­derschlag gefunden hat:®6 besteht Einverständ­nis darüber, daß die vom Hessischen Landesamt für das Vildungswesen unterm 9. Marz 1922 erlassenen Aussülxrungsbestimmungen zum Volks- schulgefeh vom 25. Oktober 1921, soweit die Zu­sammensetzung des Schulvorstandes in Frage kommt, den Forderungen der beteiligten Kreise (Handel Gewerbe, Industrie und Gewerkschaften) entsprechen Es besteht Einigkeit darüber, daß der Lehrplan für die einzelnen Schulgruppen von dem Schulvorsteher und den Lehrern derselben entworfen, dem Schulvorstand zur Begutachtung und alsdann der betreffenden vorgesetzten Be­hörde zur Genehmigung vorgelegt wird. ES be­steht Einverständnis darüber, daß vor Anstellung der hauptamtlichen Fachlehrer die Schulvorstände anzuhören sind. Größeren Schulen soll die Ini­tiative zur Gewinnung von geeigneten Lehrern -ugestanden werden. Vorbehaltlich der endgül­tigen Zustimmung des Landesamts für das Bil­dungswesen wird vereinbart, daß die feste An­stellung der hauptamtlichen technischen Fachlehrer nach Benehmen mit dem Ministerium für Arbeit und Wirtschaft durch das Landesamt für daS Bil­dungswesen erfolgen soll."

Durch Gesetz vom 22. Marz d Is. ist die G e l -

Wendt

4509D

Beisetzung Mittwoch nachm.

nach schwerer Krankheit im blühenden Alter von

Gießen (Wiesecker Weg 40), den 7. Mai 1922.

Statt besonderer Anzeige

Heute morgen entschlief sanft meine liebe Mutter unseres Kindes

von der Kapelle des Neuen Friedhofs.

Gießener Konzertverein

Donnerstac, 11. Mai 1922. abends 7*/< Uhr, mit ein. Katptprok» Mittwoch, 10. Mai, abends7Uhr, In der Stadtkirche

Anton Bruckners Große Messe

in F-moll. Für gemischten Chor, Soli u. Orchester. Eintrittspreis« einschl. Steuer Mk. 24., 20., 15.-, 10.-; Studentenkarten Mk. Für die Hauptprobe Mk. 10., Abonnenten erhalten für jedes Abonnement eine Karte zum ermäßigten Preise von Mk. 8.; Studenten u. Schüler Mk. 5.. Karten zu haben Wei Ernst CkaUler, für Studenten, nur beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte.

Die Abiutaialikirtn sind gegen Zuülug von Bk. 12., II. ud V einschl. Steuer Ms ran

8. Bei 1922 unliuUu.

Herein Her Wirte non Gießen n.Umgeg.

Wir laben unsere Mitglieder für morgen Diens­tag. den 9. Mai cr., zu einer wichtigen Versamm­lung bei Soll. Schwab, Kelsenkeller, auf nachm. 4 Uhr ein. 4511D

Tagesordnung.

1. Bericht Über den BerbandStag

2. Reichcbiersteuer

3. Wichtige Vereinsangelegenheiten

4. Verschiedenes.Ter Vorstand.

= Cafe Leib = Täglich 8 Uhr 4505 Künstlerkonzert

JrnAMMM

wett ole SMi'slve UuitL-Drat .ti. H. Laa«-. Giesen n qoqd Q.cmaQB£Min Da □□□□□□ a □□□□□ a

Am Samstag vormittag gegen 11 Uhr verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden mein lieber Mann, treusorgender Vater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Jung II., Landwirt

Die trauernden Hinterbliebenen: Luise Jung geb. Völzel Adolf Jung Elise Peppel (Braut) nebst allen Angehörigen.

Wieseck, Nieder-Seemen, den 6. Mai 1922. 4510

Die Beerdigung findet Dienstag, den 9. Mai, nachm.

4 Uhr, vom Sterbehaus, Rabenauer Straße 10, aus statt

4504 a

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