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WD.) Lord Robert Mer Me in Orford, ; nicht mir gegen den vndern er müsse auch lülen Zusammenarbeit sei eines der wichtig« tne. Mcht nur wegen fonbern auch txaen unftigen Weltfrieden iür die mtemlVonde xstehe eine der Haupt» Mlreiche Leute be- Deutschland nicht die ?, man nichts erhalten Sete werde aber Ame» nge Europa seine Wit» vende. Er sei davon en genau wie im Zahrr einen künftigen Krieg

tolai.)

- die Rote Valfoms. WTD.s Die »Wor- i Leitartikel, das ein- sich über die Sol' Jeulschland.we-l 5luft Miscoen Groll' zu erweitern.

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erwidert

Gietzener Studenten.

Abg. Schaub (Soz.): Wenn wir moralische Erörterungen machen wollen, muh besonders bie Lehrerschaft reorganisiert werden. Wenn nicht diese umgestaltet wird, kann die Jugend nicht ge­sunden.

Gastspiel Fritz Junkermaun verlängert. Der bevorzugte Mittwochs-, Samstag-Nach­mittags u. Sonntag-Nachrnittagä-Tane-Tee mit Vorführungen. Eintritt frei. PWD

Lichtspielhaus, Bahnhofstr.

Henny Porten u. Albert Bassermann

in dem wundervollen Drama: G»c F rauencpier, MC* Man bittet, auch die Nachmittags-

Vorsteilangen zu berücksichtigen.

Abg. D. Dr. Diehl (Drtt.): Ich bedauere, dah sich der Abg. Reiber zu Angriffen gegen die Kirchenbehörde hat hinreihen lassen, die nicht begründet sind. Ich stelle richtig, dah ich nicht für den Passus, die Schälgüter betreffend, ge­stimmt habe. Die Dinge liegen so: Wir haben im Schulausschuh eingehend die Angelegenheit besprochen. Ich habe mit größter Entschiedenheit klar gemacht, dah diese Bestimmung gegen die Verfassung verstöht und dah es ein Unding ist, über etwas zu verfügen, was einem nicht ge­hört. Das muh zu Prozessen und unliebsamen Zwisten führen. Ich habe auch den Vorschlag ge­macht. eine Zentralschulkasse zu gründen. Ich habe den einzig gangbaren Weg damit angeschla­gen. Er ist abgeleh-nt worden. Wir haben nur getan, was in der Ordnung ist, dah das Eigers tum der Kirche seiner eigentlichen Bestimmung zugeführt wird. Es ist da>r in kemer Weise eine Unfreundlichkeit gegen die Lehrer, das konnte man nach der ganzen Haltung der Ki che den Lehrern gegenüber nicht unterstellen. Ich bin sehr energisch dafür eingetreten, dah die Lehrer im Besitz der Schälgüter bleiben sollen. Was die

fein. Wir fordern mindestens einen . freien Aachmittag und Erholungsspaziergänge. 66 wäre auch zu überlegen, ob wir nicht mit einer Wochenstundenzahl von 30 auskvmmen, wie es in Amerika und England längst eingeführt ist. Die Derufsberatungsstellen müssen ausgebaut werden Die gesamte Schulerziehung soll im Geiste ! der Volksgemeinschaft und der Bejahung des Staates erfolgen, auch des Staates in seiner jetzigen Form. Alle Mittel müssen flüssig ge­macht choerden zur Steuerung der Hot der Wissen­schaft. Untere Studierenden leiden Rot In den wissenschaftlichen Hilfsmitteln. Trotz hoher Druck­tasten wird die Produktion von Kitsch, Schund und Schmutz immens gesteigert, während wissen­schaftliche Bücher nicht gedruckt werden können. As fragt sich ob man nicht den Schund mit c.ncr starken Sonderst euer belegen kann, die zum Druck wissenschaftlicher Werke verwendet wird.

otc ^lUTvrmgung Der rumage fern, oa oer rx®» jährigen Umlegung nicht der Erntesland des Ge­treides, sondern die Hektarzachl der Betriebe über 5 Hektar Detriebsgröhe zugrunde zu legen beab­sichtigt wird. Es kommt also nicht darauf an, wie viel der einzelne Landwirt an Getreide ge­erntet, sondern wie viel Hektar landwirtschaft­licher Nutzfläche sein Betrieb umfaßt. Der teil­weisen Mitzernte an Getreide in Rheinhessen hvfscn wir durch einen Rachlatz, der uns von dem Herrn Reichsernährungsminister an unserer Gesamtum­lage in Aussicht gestellt wurde, Rechnung tragen zu können. Aüich wenn dieser Aachlah erfolgt, dürfte die Ernährung der minderbemittelten BolbSschichten in dersäben Weise gewährleistet ein, als wenn Hessen mit seinem ursprünglichen Gesamtsoll, das angesichts der diesjährigen Ernte Verhältnisse eine drückende Belastung unserer Landwirtschaft bedeutete, belastet bliebe.

In Fortsetzung der Schuldebatte stellt Wg. Hoffmann-Alzey (Ztr.) mehrere Ausfüh­rungen des Abg. Beider richtig.

Abg. Dr. Osann (D.Bp.): Die Ausfüh­rungen des Herrn Präsidenten Aum Fall Birn­baum in ihrer höhnischen Art und Weise haoen uns tief verletzt. Wenn der Herr Präsident das nicht selbst so emvfunden hat, verstehen wir das nicht. Frau Birnbaum, unsere Kollegin, hat sich gestern selbst verteidigt, in sachlicher, richiger Weise. Die heutigen Ausführungen des Herrn Präsidenten Urstadt veranlasse;^ uns, uns voll und ganz hinter Frau Birnbaum zu stellen. Herr Urstadt hat selbst festgestellt, dah sich hier tun eine Unvorsichtigkeit und Harmlosigkeit gehandelt hat. Ist hierfür die Strafe der Ver­setzung an eine andere Schule nicht geradezu un­geheuerlich! Wäre es nicht genügend gewesen, Fräulein B. zu verwarnen? Es liegt uns fern, i chbetone das, etwa in der Versetzung an «ne Volksschule eine Strafe zu sehen: fie liegt m der Versetzung selbst. Frl. Dtrnbaum hat 21 Jahre lang an der Schule Unterricht erteilt in Fächern, die sie an einer Volksschule gar nicht vertreten kann. Das zeugt doch von einer b^bstchtigtmi

Sollten daher nicht alte Staatsgebäude bei nächster Gelegenheit geflaggt haben, so können die Gründe hierfür nicht in einer falschen -üuf- faffung oder gar in einer Vichachtung der ge- teoftenen Vo s.Fristen «-.sucht uxrhen.

Die Verwendung von Rerchsfahinen und hsssr- «chen Staatsflaggen der früheren Regterimgs- fotm ist ausdrücklich verboten worden. Eine um« arbeitu-ng solcher Fahnen kommt nur für wenige Fälle in Betracht, zumal auch die früheren Reichs- ftchnen an Staatsbehörden nicht g'li fevt wor­den sind.

Das Haus setzt die Besprechung des Kapitels Dildu n gSwesen fort.

Die Vorbereitungen zir DLsYaftiNg neaer «chchs- und LcmdeSfaI>nen sind loweit sie Nicht idton früher veranlasst waren sofort nach Er dec neuen Vorschriften getrvfien worden. Es hat sich jrdrch hsmusgestellt, Latz es Mm testestWillen nicht möglich sern wird, die Lie­ferung neuer Fal/.iLN oiö zanr 1L Augustd. Is. crftloö durchsrf.chren. Villmehr wird m ir ein klei­nerer Teil biS zu diesem Tage bestchafst sein Annen, im übrigen sich aber die Lieferung des wesmntdsdarls noch aut einen längeren Zeitrarm erfticcten müssen. Die Schwierigkeiten bei der Be- «Lc.ffll^g legen vor allem darin. Latz b i dem augenblicklich grotzcm Bedarf Fah. entrch nur sehr schwer auszttieiben ist. Es wird selbstverständlich von den beauftragten Behörden und Beamten nichts unverfuch g lassen we k>2n. um Die ,2tee fcrung neuer Wuhnen möglichst zu beschleunigen.

Präsident Ur stabt: Wir werdwi rms mit Herrn Dr. Osann nicht einigen können. Wir er klären die Verletzung des Frl. Birnbaum sollte keine Strafe sein, sondern sie sollte im eigensten Inieresse des Frl. Birnbaum liegen. Herr Osann aber erklärt, es sei doch eine Strafe. Datz stc an der Höheren Mädchenschule nicht bleuen konnte mutz man dxh einsebe.r. Auf persönlichen Wunsch ist sie in Gietzen verblieben. 2ln- sprach auf Verwendung bei der Höheren Mädchen­schule hat Frl. Birnbaum nicht. Den Vergleich mit den Aeallehrern halte ich aufrecht. Was Herrn LooS betrifft, so ist dieser nicht der Lehrerschaft auf gezwungen toortxm, es sind alle Körperschaften befragt worden. Die Lehrerschaft war durchaus nicht geschlossen gegen ityn imb torr durften ihn dem Gesetz entsprecheiid bestellen. Trotzdem ist die Lehrerschaft nochmals gehört wor­den. Es soll einer behaupten, datz bei- Herr Loos nicht fähig ist, sein Amt auszufüllen. Ich verbürge mich dafür, datz er für seinen Posten ge- eicmet ist. Was die Zahlung der Vichtvrdrnarien betrifft so ist unser System besser als das badische Ich stelle fest, datz die Anzeigen der Gietzener Fälle nicht von Lehiern kamen, datz also von Denunzianten keine Rede sein tonn. Heber den deutsch-völkischen Schuh- und Trutzbund sind totr anderer Ansicht tote Herr Dr. Werner.

Urstadt.

Abg. Dr. Werner (Dntl.) richtet die Frage an die Regierung, warum sie den Lehrer Loos trotz energischen Widerstandes der gesaim

len Lehrerschaft Gießens dem Lehr,

körper, dem er jetzt als Rektor vorsteht, auf- gezwungen habe. (Zurufe links: Das haben doch die Lehrer nicht zu bestimmen!) Er fragt weiter, wie es mit der Bezahlung der Richt-Or­dinarien an der Universität steht? Ich begrütze es mit Genugtuung, datz nach den Darlegungen des Herrn Präsidenten ilrflabt doch sehr wenig Übrig geblieben ist von den Anklagen des Herrn Kaul, lErregter Widerspruch und Zurufe links. Der Redner ersucht den Präsidenten um SckMtz.) Gs wäre doch besser, wenn Sie (zur Linken) sich vorher unterrichteten, ehe Sie hier solche An­klagen vorbringen. Ich wende mich mit Ent­rüstung gegen die niedrigen Denunzianten, die in Konferenzzimmern schnüffeln, um sich bann oben lieb Kind zu machen. (Ständige erregte Ävischen i ute ) Die Iugendgemcinschaft in Laubach scheint der Herr Präsident verwechselt zu haben. Diese bat sehr segensreich gewirkt. QHan tixrb die deutsche Bewegung in der Jugend nicht unter­drücken können. Seien Sie doch großzügiger und haben Sie nicht diese furchtbare Angst vor den Deutschnationalen. (Zwischenrufe.) ®er Regier twlemisiert im weiteren gegen den Abg. Rewer, der Person und System verwechsele, und meint, es sei nicht ritterlich, dem Kaiser Desertion vvrzuwerfen, der tatsächlich von seinem Thron heruntergebogen wurde durch die Regierung des Prinzen Max von Baden. Einem gesunden Fort­schritt in der Schule werden wir uns nie wider­sehen.

Abg. Kaul (Soz.) polemisiert gegen die Abg Osann und Werner wegen des Falles Birnbaum

(Bvavo rechts.)

Rach der Pause teilt Präsident Adelung mit, datz der Aellestenrat beschlossen hat, die Geschäftslage damit zu regeln, datz bis Mittwoc > nächster Woche der Voranschlag erledigt sein mutz, evtl, mit Rachmitlag.- sitzungern Die gegen- toärttge Session mutz Ende nächster Woche ge­schlossen werden.

Auf eine kleine Anfrage des Abg. Schaub (älSP.) wogen der Sicherstellung de-

GetreideumlaM

Abg. Dr. Werner (D.-R.): Ich will aus die Dinge nicht weiter eingehen (Zuruf links: Das glaube ich!! - Abg. Werner: Herr Bornemann, Sie sind gar nicht in der Lage, diese Dinge zu verstehen.) Die welteren Aus­führungen des Redners gehen in der ulnruhe verlorren.

Abg Frl Birnbaum (D. Bp.): Ich möchte gegenüber der Feststellung, datz meine Besetzung feine Strafe sein sollte, verweisen auf baS, was der frühere Herr Präsident des LandesbildungS- <mrtes Dr. Ärecker zu mir sagte: .Wir wer­den Sie also pensionieren und werden noch glimpslich mit Ihnen verfahren, wenn wir Ihnen 8ie Pension lassen. Ein zweites Mal werden 0te glatt entlassen." Die Versetzung sollte also eine Strafe sein, und sie war eine Strafe.

Damit schliefst die Debatte KapitA wird genehmigt: ebenso die Kapitel 47 und 48.

Zu Kapitel 49: Volksschulen begrün- bet Aba. Glaser (Dbd.) einen Antrag, die Sommermonate auf dem Lwide für fvrtbildüngS- schulfrei zu belassen, well die Schuler zu Land- arbeiten gebraucht werden -- Darauf tritt 03er tagung ein.

Rächste Sitzung Dienstag, S»/r Ähr. Schluß 2 Ahr.

Hessischer Landtag.

2 8. Sitzung.

St Darmstadt, 3. Aug.

«m Aegierungsiisch: Staatspiäsideni Ml» Eich und Regierung tonrrnisfture, später Munster Innern v. Brentano.

PralsLent Adelung eröffnet die Sitzang 8.40 älhr. Vor Eintritt in die DagesoiDnung gibt Staatspräsident ällrich folgende

Drklärrmg

ab Im Hinblick auf die wogen und Hoheitszeichen von dem

Effenen A>w.dmungen, ^besondwe aiäf ün lick auf die für den 1L August beu -Sag ber chme der W.iinaver Rcrch v.nfufsung borge lifcrteberuc Brflaggung der öffentlichen D.baude toe Regimrn^ das Nachstehende z u erklären:

MrSwrrtftyaft svMe YS) nicht dagegen ittaucen. Durch den Wegfall des Militärdienstes sind zwei Jahre gewonnen, die sich für die Landwuck- schäft materiell auswirken, sie solle darum nichts gegen den Fortbildungsunterricht einwenden. Vom Herrn Staatspräsidenten und Minister des Innern erwarten wir, datz sie zur Wahrung des von uns beschlossenen Schulgesetzes die Autorität des S:aa- I les geltend machen. Ich meine dabei die Verüxtt° tung der Schulgüter. Sie sind zugestandenermatzen umstrittener Besitz, aber sie bienten bisher sur Be­soldung und sollen es in irgendeiner Form bleiben. Das hat der Landtag beschlossen Die Kirchen­behörde aber erklärt nun, die §§ 40 und 41 seien nicht verfassungsgemätz und für sie nicht bindend. Die Kirchenbehöroe hat nichts getan, diese Bestim­mungen anzugreifen, sondern hat fie einfach als nicht vorhanden betrachtet. Sie hat mit Lehrern Einzelabmachungen getroffen, diese also gur Heber* tretung des Gesetzes veranlassen wollen. Ich frage den Herrn Staatspräsidenten, was er. hierzu getan hat oder tun a>iu. Ich tann nur mit einer gewissen Bitterkeit von diesem Vorgehen der Kirche sprechen. Wenn Herr Abg. Werner im­mer darauf verweist, datz viele Lehrer früher Kaisergedichte gemacht hkben, die heute Repu­blikaner sind, so ist zu sagen: Die Haltung des Kaisers am 2. August. 1914 war eine andere als die in den Rvvembertagen 1918. Es war für manchen vvn uns eine Katastrophe, als er sich wie der Mann, der von uns allen die Haltung unseres Eides trotz allem und allem verlangte, seinen Eid uns gegenüber nicht ge­halten hat. (Oho! Widerspruch rechts, erregte Zwischm.ufe, grotze Llnruhe. Präsident Adelung bittet wiederholt um Ruhe.) In den Lehr- und Schulbüchern verlangen wir nichts anderes als die Anerkenming unserer Anschauung und lllebEr­zeugung. Die Vorkommnisse in Gietzen scheinen mir doch schwer bedenklich und bedürfen dringend der Untersuchung. Ebenso das Verhalten der

Präsident Llrstadt: Ich widerliche derVer- .

.suchung, auch meinerseits eine Art meiner Weltanschauung abzulegen. Herr Abg. Werner hat konstatiert, datz nach dem Wechsel In der Leitung der Schulabteilung eine bemerkens­werte Rühe eingetreten ist. Wenn er damit ge­meint hat, datz die Reformbewe-gungen nunmehr aufhören, mutz ich ihm eine Enttäuschung bereiten. Das wird wellergeführt. Zunächst mutzte natürlich eine Ruhepause eintceten, denn es genügt nicht, schöne neue Gesetze zu machen, sie müffen auct) duichgeführt werden, und das macht eine Menge Arbeit. Da ist vor allem eine Umgestaltung der Lchrpläne notirenbig, die WLitechilhung der Em- heitsschule usw. Wenn die vielen großen Steue­rungen durchgeführt sind, zunächst auf dem Ver» vrdnungswcge, und erprobt, dann weroen wir auch daran gchen, fie gesetzlich feftjAilegen. Dann erst wird die Umgestaltung des gesamten Schul­wesens erreicht werden Die Schulsterier ist uns sicher sympathisch Ser Abg. Dr. Werner bat fidi. wegen der 'Vermehrung der Fachlehrerstellen wöhl an die falsche Adresse gewandt. 1923 werden wir allerdings diese Frage gründlich prüfen mus- fen, vor allem die Zckhlenverhästnisse. Zur An­gelegenheit Frau Birnbaum Hai had gefamt» Ministerium zu entscheiden. Vach den Akten ist der Fall etwas anders. Frau Bnimbaum pat ftlbst zugegetern, da tzsie einen Gralulationsbines, den die Kinder ihr vorlegten, unterschrieben hat. ouflcgeben in politischer Harmlosigk it. Das tPurye als ein Verstvtz gegen die Dienstord nung betrach­tet Frau Birmbaum aber, weil chre Vbsicht ntehi unterstellt a * de. auch nicht disziplinarisch be­straft, sondern versetzt. Datz sie diese Dertetzung als schwere Strafe empfunden Hat, daraus rammt es nicht an (Oho!), das ist subjektives Empfinden. Sir war ehedem als Dolksschültehr-rrin angestellt und konnte auch nieder zur Voltsschu'? versetzt werden. Die Mternbeiräte sind berechtigt. Es fbimten längst an allen Schulen solche bestehen, Aber man hat unsere früheren Anregungen dahin nicht immer beachtet. Was die Schulguter betrifft, so 'ist es richtig, datz das eine rein ruristische Frage ist, die man ganz sachlich und ruhig, ohne erhitzte Debatten erledigen tann. Erfreulich tixire es allerdings, datz die Kirche als ehemalige Mutter der Schule dtete T age nicht vein ju­ristisch entscheiden lätzt, sondern ihrem Kmd der Schule gegenüber eine entgegenkommenve HÄtung einnimmt. Die Rachprüfung dec Schlllc-sebüchrr erfolgt tatsächlich. Ich habe die Herren drr Kom- ml-ssion ober ausdrücklich baa^tragt, nicht gar zu kleinlich zu verfahren. .Die Hauptsache ist doch nicht die Entfernung von Bildern, Gedichten usw., sondern das ist die Positive Schaffung von neuen geeigneten Lesebüchern. Das ist eine grobe Geld­frage bet der noch die Eltern mitzusprechen ha­ben. Das Geschichtsbuch von Martens, in dem gesagt wird, datz Deutschland schuld am Kriege ist billigen wir auch nicht. In einem Geschichts­buch müssen die Schicksale des Volles im Vorder­grund stckhrn, nicht die der Dynastien Was die höheren Bürgerschulen betrifft sv bedeutet die Streichung des Zuschusses, die Abg. Kaul will die Beseitigung dieser Schulen. Damit können wir uns nicht einverstanden erklären. Ich mutz im Trotzen und Ganzen da dem Abg. Diehl zu stim­men. Viel für die Zukunft erwarte ich von den Aufbauschulen. Di- Lösung dieser Frage sollte man vorerst verschieben. Datz das Verhältnis der Schule zur Republik nicht überall befriedigend ist mutz zigegeben werden. Es ist gut bei den Volksschulen, weniger gut bei den höheren Schulen und noch weniger gut bei der Studentenschaft. Ich söge absichtlich nicht Universität. Datz Hochschul- lebret im Dienst gegen die neue Staatsform agitiert haben, ist uns nicht glaubhaft bekannt geworden. (Hört! Hört!) Was die Kleine Anfrage wegen des Lehrers Keil-Klein-Linden betrifft, so liegt die Untersuchung jetzt vor und stellt die Angelegen­heit als durchaus harmlos dar. So ist es auch in anderen Fällen. Die Reden zur Rathenaufeier habe ich in grvtzem Umfang an­gefordert. Ts hat keinen Anlah zur Bestrafung gegeben. Die Untersuchung der Gievener Fälle ist noch nicht endgültig abgeschossen, ich möchte darum mit meinem Urteil noch zu­rück h a l t e n. Es wäre besser gewesen, ttenn auch die Abgeordneten das getan hätten. W die Auflösung der Deutschen Iugendgemelnschaft betrifft, so steht diese Gemeinschaft auf völki­schem Boden. Wir sind anderer Ansicht als Herr Dr Werner, der die Hakenkreuzbewegung nur als nationale und sittliche Auswärtsbewegung bezeichnete. Wan hat jüdische Schuler nicht aus­genommen. Das burftefa wir nicht dulden.

Abg. Hoffman n°Alzey (Z.): Wir erleben wieder bittere Stunden. Abermals sind uns schärfste Maßnahmen angedroht. Immer noch fehlt uns der Geist des Friedens, der Versöhnung. Die Aot der Jugend ist groh und grvtz sind ihre sitt­lichen Gefahren. Sie bedarf darum mehr wie bisher sittlicher Führung. Geringere Berufsbildung mutz mit dieser sittlichen Führung Hand in Hand gehen. Die Deform der Lehrerbildung ist durch die Deichsversassung festgelegt und die Lehversemmare sind durch Aufbauschulen erseht worden. Wir be- grüßen den Ausbau des pädagogischen Kursus. Dir halten ein Studium von sechs Semestern für notwendig. Die intellektuelle Bildung mutz ge­tragen sein vvn vaterländischer, religiöser und sitt­licher Gesinnung. Sonst erziehen wir keine Volks­führer, sondern Verführer. Wir unterschätzen sicher nicht die intellektuelle Bildung, aber wir halten

die den inneren Menschen bildende und vertiefende Ausführungen des Herrn Kaul betreffen, sv glaube , Aeliaion für unentbehrlich. Der Weg, den die | ich, datz et die höheren Bürgerschulen in Hessen Reichsverfassung vorzeichnet, ist der einzig rieb- gar nicht kennt. Er verwechselt sie mit ganz un° tige. Wir lassen jedem seine Freiheit. Wie Kel- gleichartigen in anderen Staaten. Es toare ttef» teler einst erklärte, wir haben nichts dagegen, datz bedauerlich, wollte man den kleinen höheren ungläubige Eltern ihre Kinder im Unglauben er- Bürgeilchulen auf dem Lande das Lebenslicht ziehen, wir fordern aber auch, datz christlich-gläu- ausblasen. (Sehr richtig.)

bige Eltern ihre Kinder christlich erziehen können. 2lba Lenhart (Ztr.): Dem Bedauern des Für dieses Elternrecht treten wir imbebtngl.em. Vorredners über die Angriffe des Abg. Reiber Dir gehen darin weiter wie Herr Kollege Schian, ^ttch voll und ganz aiffchlietzen. Ich be-

die christliche Simultanschule genügt uns nicht, wir h^Eie datz die Angelegenheit überhaupt rm fordern die Konfessionsschule. Wir begruben Die Stadium hier angeschnitten wurde. Der

Tinrichtung des Arbeits- und des Werkunterrichts, ^s^liche und gereizte Ton war sicher unbevech- Dies alles aber sind nur Vorarbeiten zur Gr- t- t

ziehung des inneren Menschen. Die Spielnachmit- v Es ist toenia ae-

tage sind ebenfalls zu begrützen, im allgemeinen K i n d t lDt.chnEll Es M wenig ge^

S*£SSäSä »ÄStAS s s MWWSWMW-Z Mr L Äku «Wng g-g-bcn ha.. (Sme^te

diesen Schulfragen in weitgehendstem Matze die Unruhe.) ....

Eltern befragt toerbm. Darum sind totr für die Abg. Dr. Schian (D.Vp.): Es ist richtig, Elternbeiräte. Die Rot des Volkes schlägt auch I der Aufsatz des Schulers der ihre Wellen in die höheren Schuten. Die Schüler Gießener Oberrealschule

dieser setzen sich in der Mebriahl zusammen au« irynrb-m Aber beweist denn

$tee baten groabefontet 6er UntererndSrung s mietet and teftraft

geUttCT tme Mr fortern au* 6ier M- ton man den Direkter für hie

etntoning Sqxularett« toiednch mcht nur untesoM-nen Schülers ter-

mefien und L.egen soll, sondern »t d, J ipiMi,

aufgaben» ^ere(^t(gt deutschen Unterricht in der Klasse, der dieser Schüler angehört, erteilt ein Lehrer, der Mitglied des Zentrums und demokratischer Gesinnung ist. Soll dieser Lehrer etwa Schuld daran fein? Das Eigenartige an den sonst er­hobenen Vorwürfen ist, datz doch offenbar ein Lehrer jetzt den Direktor beschuldigt, ohne ihn, tote es seine Pflicht gewesen wäre, zur rechten Zeit auf die angeblichen Mißstände aufmerksam zu machen. Eine derartige Untergrabung jeglichen Vertrauens mutz zu dem Ruin unserer Schulen führen. Die Schilderungen des Abg. Reiber über die Verhältnisse und Vorgänge an der Giehencr

I Universität entsprechen nicht den Tatsachen Redner stellt Einzelheiten richtig Die Universität erkenne mit Dank an, datz der Staat für fic sorgt, sie bittet aber auch um Vertrauen. Wir sind von Herzen bereit zu der groben Volks­gemeinschaft, wenn diese im wahren Sinne ge­meint und nicht einen Volksteil ausschltetzt.

Abg. Reiber (Dem.): Unser Ideal zur ersten Schulerziehung ist nach wie vor die Ein­heitsschule. Hierin ist die Gliederung nach Be­gabung und Leistung durchaus zu fordern. Uns hat die Rot zu einer Schicksalsgemeinschaft Susammengeschtoeist, wir müssen diese Äot gemein­sam tragen und dazu soll auch die Schule erziehen. An der Simultanschule wollen wir festhalten, tote toti sie in Hessen gehabt haben. Man soll nicht darüber streiten, ob .üefe Simn'tenschule christlich ist oder nicht. Wir verlangen, datz man auch die Deferm der Hochschulen baldigst durchführt, und haft tnan jedes Mittel anwendet, der Rot der Hochschulen zu steuern. Auf dem Gebiet der Schulorganisation bleibt noch eine Wenge zu tun. Das Schillg-sc.-, ist erst ein Anfang dazu. Die Lvrtbillmng .schule mutz auSgebaut werden und die

yaptoen aumxyemryule na<y airfememenrarmi Ausgezeichnetes geleistet. Jetzt wurde sie an die 3. Klasse der Volksschule versetzt, wo sie trn Lesen und Schreiben und einem Elementarfache unterrichten soll. Was würde wohl Herr Urstadt sagen, wenn er an die Volksschule verseht würde? (Ahr richtig! rechts.) Würde er das nicht auch als Strafe und Herabsetzung betrachten? Die von ihm selbst festgesteNte Harmlosigkeit und Un­bedachtsamkeit steht in gar keinem Verhältnis zu der Schwere der Strafe, die über Frl. Birn­baum verhängt wurde. Sie hat mit Recht ver­langt, datz sie von der Disziplinarbehörde ab* geurteilt würde. Ganz unverständlich ist es von Herrn Präsident Urstadt, zu sagen, es kommt nicht daraus an, wie die Bestrafte die Strafe empfindet. Wir meinen, es kommt sehr darauf an. Und bann hat man den Mut, einen Vergleich zu ziehen mit den Reallehrern. Dieser Vergleich hinkt auf allen Seiten. Wir verwahren uns auf das schärfste gegen die Darlegungen des Herrn

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