Nr. 30Z
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Erster Blatt
Ul. Zatzrgm,-
Samstag, 5t. vezemder 192|
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Ins neue Jahr....
®ir stehen jetzt wirllich cm einer be- teurfamen Zeitwende. Die Hane Glocken- fdWJgt berühren uns die politischen Offen- borungen der letzten Lage aus Washington London und Paris Sie klingen lang und weil ins alte Jahr hinein, erwecken die alten, schmerzlichen Fragen wieder zu neuem Leben und stellen sie mit erhöhter Spannung und verändertem Inhalt vor uns hin. Ja. scheint uns aus der Toröffnung von 1922 nicht eine streitende Welt entgegenzuschallen, die der verdorrten Ernte deS vorausgegangenen Jahres heftig den Rücken zukehrt und eine ganz andere Sprache redet, gl» wir sie von 1914 an zu büren gewöhnt toaren? 2 eue 6 kündigt sich an. Wir sehen eS staunend, nicht gerade voll Freude und -offen, well Deutsch- tonb aefesselt am Toten liegt und auch leider die Kräfte nicht findet, um gestaltend, entscheidend, mitzuwirken — aber doch mit tiefstem Iffiteresse, da « von umwälzender Wirkung auf dem Welttheater werten kann. Se heisst. Lloyd George betrachte die russische Frage als dringlich, und das würde ja einen neuen Schauplatz der Weltpolitik eröffnen. die sich bisher zumeist um den französischen Pol qedrebt Hai. Freundschaften des Weltkrieges haben sich langsam gelöst, und unter dem Völkerbund von Versailles hat sich in den letzten Wochen die fressende Fäulnis immer schneller ausgebreitet . . .
Die Schotten des Jahres 1921 werten aber immerhin noch eine Weile fvrtwirkcn. Herr Vriand, ter am 15. Januar die Führuna des fwnzö,'isck)en Ministeriums übernahm, ist der gleiche geblieben. Auf der ersten Londoner Konferenz am 21. Februar erlebte er stolzr Tag«. Da war noch ter Deist von Versailles, ter Herrn Dr. SimonS und das Kabinett Fehrenbach zu Fall brachte und sich Herrn Dr Wirth berief, um dem Ultimatum des unqeteuer!ichsten Zahlungsplanes Gc ltung zu verschaffen, den je die Welt erschaute. Die Schalten schleichen noch herum, während im Sturm ter Horen, der diesen Jahreswechsel umbraust, eine neue Politik geboren werden sollte Herr Clot^ George, der Veränderliche, entdeckt für englische Interessen Neuland. Wir sehen ibn mit grohen, schnellyi Schritten über die Schwell« gehen, und eS j reint fraalich zu sein, ob die andern mit ihm den jähen Wechsel ter Temve'atur lange überleben können. Vriands letztes Vertrauensvotum in der Kammer ist schon von neuen Sturzwellen bedroht: er hielt den Drängern und Stürmern in ter letzten SenatSsiyung nur mühsam siand. Seine Antwort klang gepreht; er fühlt eS wohl, dah Frankreich dem schweren englisch-ameri- kanis.hen Druck nicht dauernd mit der alten Politik des Säbels wird begegnen können. Vielleicht gedenkt er seine die ehemaligen Freunde ve'stimmenden Washingtoner Erklärungen zu, U-Bootvolitik in LanneS, vorsichtig abwäqend. zugunsten der französischen sogenannten RepanotionSpvlitik etwas etnzu- schränken. Herr Lloyd George, mit dem Glorienschein teS Siegers in ter Lösung des irischen Problems, erfreut sich einer gefefttg- teren Stellung als fein französischer Kollege. Er führt in ter Vertretung ter Interessen seines Landes entschieden einen auSsicbtS- volleren Kampf als ter andere. Schon erhob Valfvur. ter englische Sprecher tn Wasbinq- ton. mit kaum verhüllten Drohungen die Faust. Das Netz ter anglo-amerikanischen MctnungS- mache und Tuqendpvlilik senkt sich auf Frankreich so ütenvältigend hernieder wie früher auf Deutschland. Grvhbritannien haßt die 11 -Boote, weil sie ihm gefährlich werten seiner weltbeherrschenden Stellung Schranken ziehen könnten, und so wird diese an sich nicht unehrenhafte Marinepolitik Frankreichs genau ebenso als verbrecherische Teufelei bezeichne« tote einstmals ter Flottenwetteifer Deutschlands. Nun müssen die Herren vom Quai d'Orsay mit ter ihnen angeborenen Beredsamkeit den Ehrenschild des kaiserlichen Deutschland besser reinwaschen zu helfen versuchen. als eS deutscher Staatskunst gelungen tft. Der Franzose verfügt dabei über mehr Witz und moralische Selbstbehauptung und zweifellos im gegenwärtigen Augenblick auch über ein weit gröberes Mah von Wagemut, als das Deutsche Reich jemals an den Tag legte. Was sind die deutschen Einwendungen auf ter ersten Haager Konferenz, gemessen an dem elementaren Trotz, mit dem Frankreich jeyi in Washington sich isoliert! Heute geht eS um ein hciheS Bemühen, bitteren Ernst, durch eine vom Weltkrieg erhitzte Atmosphäre — und Frankreich besitzt nicht die Wachtguel- len, die ter Negierung Bülows zur Verfügung standen. Schon droht ihm der wirtschaftliche Druck Amerikas, seines Gläubigers. Mit so viel TodeSverachtun a Herr Briand audl den Kampf gegen alle Fronten führt, er Dtid schlicht ich irgendwo erliegen müssen. Die
bester« Wehr politischen Kampfes hat fein j Volk in den Staub geworfen, als eS die unauslöschliche Vernichtung«flamme gegen den deutschen Nachbar schürte. Dir müssen ihm daher den Sturz von ter Höhe gönnen, so wenig auch die Anmahung und Schlangenstärke des BritenreicheS uns gefällt. Eine französisch- deutsche Annäherung wäre für die nächsten Jahre wohl ausgeschlossen. Die Lava des Hasses ter Franzosen ist in noch zu Heister Be- wegung. Sie war überhaupt das groheNa- turschauspiel des abgelaufenen Jahres, und wir haben dieses Bild vor Augen bei fast allen wichtigen Ereignissen, die in ter Chronik von st 921 hervorstechelr, ter Gewaltpolitik am Nhein, dem älcbermah der Forderungen nach dem Schmachvertrag, und ganz besonders den traurigen, schamloseä Akten, die in Oberschlesien das klare Abstimmungsergebnis verschütteten und zum Raub wertvollsten Industriegebietes führten. —
Wir müssen also sehr genau ins alte Jahr zurüctschQuen, intern das deutsche Schiff ins neue, unbekannte, ausfährt. Denn RatHanau, der Priva'mann. wirklich in Paris solche Erklärungen abgegeben haben sollte, wie sie ihm von Der „Chicago Tribüne- in den Mund gelegt werden (Deutschland könne wahrscheinlich die Januar- und Februarraten bezahlen), so stehen wir mit den allerschwersten Bedenken vor solcher Politik, für die unsere Reichsregierung mitverantwortlich ist. Hat man in Berlin überhaupt politische Konsequenzen aus ter veränderten Lage gezogen, oder glaubt man dort, wiederum nur mit einer aufdringlichen Gebärde des „guten Willens'" die nicht vorhandenen freundlichen Geister der Welt bannen zu müssen? Es ist vielleicht augenblicklich nicht viel Positives von ter Reichs- regterung zu etidxiffcn, aber eine Politik des Horchens oder Anbietern-, wie sie Herr Ra' tHenau mit stillschweigendem Einverständnis dos Kabinetts Wirth "betreiben mag, droht in die schlimmsten Fehler zu Versalien. Ein« geheimere Kabinen^polickk ist in Deu.sch- land bei derart spannender Lage niemals getrieben worden. So ist es denn leider auch um das Diedererwachen eines gesunden Volks- tewuhtjeinS bei diesem Jahreswechsel noch schlecht bestellt.
Dies aber ist ter nächste und heiheste Wunsch, mit dem wir über die Iahreöschwelle gehen: dah die nationale Einheit, Geschlossenheit und Würde unseres Volkes wieterherge- tellt werten möge! Was seit Jahresfrist alles geschehen jft. diesem Ziele Abbruch zu tun. sei vergessen und abgetan. Nur allmählich und langsam festigen sich die alten Bande innerer Ordnung, eine# erträglichen Zusammenlebens. Das zeigt und heute der unheilvolle Streik der Eisenbahner, die mit ihrer „wilden" Be- tneaung sich skrupellos über di« LebenSnvt- Wendigkeiten des gesamten Volkes hinaus- setzen, um innerhalb einiger Stunden ihre finanziellen Forderungen durchziseyen. Und unser Parteiwesen kommt mit seiner Gebundenheit. seinem Ballast aus der Vergangenheit, auf den neuen Wegen nicht voran. Jeder sollte erkennen, dah hier eine Konsolidierung dringend nötig ist und die Vorbedingung hier- für, das eigne Innere von „erlebtem Graus" zu reinigen, willig erfüllen.
Wir wissen nicht, was das neue Jahr uns verhüllt und wollen eS auch nicht wissen. Jean Paul erzählt in feinem ..Siebenkäs" von einem Abergläubigen, der in der NeujahrS- nacht unter' freiem Himmel auf Schnee und AS nieterfntet. einen kleinen Kreis, eine Art Demarkationslinie gegen böse Geister, um sich lieht und sein Ohr zur Erde neigt um das ferne, dumpfe Donnern ter Gewitter in ter 3uhmft zu behorchen. Wir wenden uns von solcher 6eelenerntebrigung wie ter Dichter mit Unmut ab. Warum sollen wir in dieser teilet™, stillen Nacht schon die Feuersbrünste sehen und alles düstere Getümmel des un- Teborenen Jammer«. der noch keine Zungen bat, vernehmen? Das Jahr 1922 wird raub und mühselig genug werten. Unser Volk ater reift trotzdem einer neuen, besseren Zeit ent- regen. So wollen wir heute den Geisterklang riner ferneren Zeit ovrau-ahnen, nicht intern vir uns zur frierenden Erde nietertoerfen, svn- tem mit Vertrauen die neue Arbeit, frei von Zklavensinn, beginnen. Mögen die andern -nölker. nach tem Worte Hebbel». die Erdkruste mit den Fingernägeln bekrayen, um das ->on ihnen verschüttete deutsche Wesen zur Gesundung ter Welt wieder hervorzuholen!
Die Konferenz in (Tannes.
P a ri s. 30. Der (DTB ) Havas meldet au« Tanne« Bonor Cato wird am 1. Januar und Lord Curzon am 4. Januar in Cannes
a r'i t. 30 De^ (DTB) Rach hier eingetroffen en Rachrichten mrb die italienische
Regierung auf der kommenden Tagung bc« Obersten Rate« in Sannes vertreten durch Mini- flerpräfibent B o n c> m i. den Minister für auswärt g 2ng.le^enh,"en Marchese della Z o r r « t i n t> und den Finanzminister 6 o 11 r l
Paris. 30 Dez. (DTB.) Rach einer Hatets- Meldung aus London wird Japan auf der Kon- serenz vcm Sanne« vertreten durch fernen Bot- «chafiet in London, Baron H a y a s h i. und zwei dotschaftsselretacen.
Der Temps über angebliche Beschlüsse.
Pari«, 30. Dez (DTB.) Der Temp «" spricht in feinem heutigen Leitartikel von den anzuernpf eh lenden 0'nischeidungen. dic toäbrcnD der Verhandlungen In Lcndon fe tgelegl irur.en Das Dialt stellt eine Anzahl fragen. au» denen man schlieten kann, über welche Cntfchridungen in Cannes verhandelt werden wird fragt Ist es gerecht, das) nach dem 31. Dezember 1*21 die deutsche Kohle zum Preise der französischen Kohle oder der englischen Kohle, wenn sie billig ist, loko St. Quentin berechnet wird? Ist e5 wahrscheinlich. dah Frankreich von Deutsch and im Jahre 1922 Sachlieferungen im Wenc von 12‘0 Millionen Goldmark und in den Jahren 1923 und 1924 Sachlieferungen im Wer e von je Ib-X) Millionen Voldmark erhalten kann? Ist es w«ihr. bah in Zukunft die jährlichen Ausgaben für die Vesatzungstrupven — die amcrifant chen Truvpen nicht einbegriffen — au 220 Milä^nrn Gold nark herabgesetzt uxrben sollen? Das Blatt lagt, alles da» könne diskutiert werden. Ader eS fei unstatthaft. die Interessen Frankreich- denen Dci- gienS gegenüberzustellen. Ein Punkt ater verdiene ernsteste Beachtung: Die britische und die französische Regierung batten sich tehin verständigt. dah man an Steile der oorgc ebenen Zahlungen von Deutschland Im kommenden Zähre nur vier Zahlungen von je 125 Millionen Go 1 dmark. die erste am 15. Januar, die anderen monatlich bi« zum 15. April, verlangen wolle Bm te ab würden im Laufe de» IabreS 1922 die alliierten Rrg Z ungen von Druischland keine andere ,jah'ung in Geld mehr beanspruchen Sie würde einfach die Deutsche Regierung ausiordern. einige Garannen geldlicher oder budgetärer Art zu gewähren, wie bei'- ie'S- toetfc die Einschränkung ter Emission ton Papiergeld. - Ser „5"env"«" lchll-stt. we m di ; die Entscheidungen Frankreich5 und En j and- fricn, mit welcher UnabMngiqtelt könne alsdann die Repara:ion»kommission in Zukun't noch rcr^rri- bcln? Welche Figur mache diese Äommi iion gegenüber te i T3er retem Deutschland», die üLcr alle» wohlunterrichtet feien?
Direkte Negelung deutscher Q3erbinblirtifriton mit 4ln rrifa. Auf Grund tes teuT^t-am r l’.n f tei Frir- densvertragrs vorn 25. August 1S2! 'a d den Be reinigten Staaten txm Amer ki tes Rechst zu. innerhalb eine» Monat» nach Inkrafttreten dieses Vertrages ihren B-itri't zu xm bekirnten Im Vertrag' ven BeriaiUe« geregelten Schuldenausaletchsverfabren zu erklären. Dr die R.-g'.e^u^g te- Be-e-ni ten vlaa- ten eine solch? SrNurung innerdalv der t>>r- ge'eteren Frist nicht ab/eteten hat !om ni dis AuSgleichSverinbrni f ;r i R g lu- g v'N Ter- bintni ' I.* ten z-e> s Yen 5>ulJ.«i unn Angekirrr- gen der Bereiniglen S aalen nicht in Frage D e» ist durch ten Rribsm > ister für Die « aufba i in tem am 23. Dcq 1921 auSggch.nen 'Äci?:«- (K‘«*>bl. Rr. 117 b» larmtgemarf): tocr xtn Mit dem 28Hauf diese« Tagte tritt damit da» in dem A is- führung-n ckrtz tum Friede:« vrtrac, v 31 2 -g 1919 (Reichens S 15 Oi »nr telten« - ad- lung»- und ZahlungSannahme:«rdot qegerüber ten Ver injgten Staaten auter Kraft Somit steht nunrn hr der unmiirelbaien Regelung deutscher 7" « rdl : dlichkeiten gegenüber Angehörigen der Vereinigten Staaten nichts mehr im Dege.
Die Beratungen ber alliierten Sachverständige,,.
Pari« 30 Dez^ (DDB) Heute vormittag haben bk Beratungen der alliierten Sachverständigen ter Finanz- und 3n- dustriewelt. deren OLitgabe es ist. ein wiinscha'i- Ikbes Di ederauibauprogramm für Europa vorzu bereiten, mtl ri-e- Beratung ter franzö'tichen und erg ichei Dee ierien u t-rrin- ander tegotmen Die anaeletzte zweite Beratung mtl ten italienischen und teigi'chen Delegierten mufite versag en werten, da die Belgier nicht rod» ,-i'ig in Paris «te'gerrvsfen wa en Dk erste DvU itzung tm Mini' errum für auswärtige An- geleg-nhriten hat am späten Nachmittag begonnen.
Die das .Journal deS Dubais" mitteilt, tft e« angrirchts der wen Fxrgen. die sich auf ten wi ^chafUrchen Weterau ba^ Europas tezichen. möglich, dah die Probleme in Serien ein getei11 werden, und dah nein damit teitmren wird, zuerst einen Wemungsaustaulch üu<r :k sinanzielle und wirtcha t iche Lage ter mirreleurvpärschen Staaten herteizuiühren.
Pari«. 30 Dez. lHavas ) Die f ranzö- f ifchen britischen, italienischen und belgischen Delegierten der wirt- schaf tf ichen Vorkonferenz lind heute nachmittag unter dem Voriitz Loucheurs im Quai b'Orie*) zuscnn-ne ^treten Sie ha en ten Dori- laut kes franz^fäch-britischen Vorichlages ben- fochtlich ter Bildung etner privaten 3nter- efsenaruppe erörtert und in ferner ®elaml- tei: gc i Ich! Ttefer Berschkag 'oll die Dieter- auhxabmc der Mantels e-.^Hungen zwis Herr den oerichseteumr SöUem »um« fvbe-fteUw. Das
Dokument wird zwei Teile um'aTen: eine gründ» 'ätzliche Erklärung und ein M ioirsprog.amm. Unter ten einstinnnch al« uner.i e rU tez ich- netei Grund atzen betratet sich auch bu 21 «rInnung de« pri a en C.gentum« e^.s und dir Annahme eine« ge ctzli^en Sostenr«. bflj die i?ül- tigleit ter Hairl-^lsgeichäl.e »ac kn:r
Zusammenkunft wud morgen vormittag 10 Llhr ftottlLiten.
Dis deutschen StofdHrfrrunflrn.
Pari«. 30. Dez (DTBl Reg'erungsrat Dr. Akeyer von ter Ärtegvla* cn!o m 1 im hat mit Bezug aus die deutschen Koksliefe- rangen am 28 Hezemter ein Sch e den an die Reparaiwnskommis ion gerichtet, in tem er von ten von ter deutschen R^rerung getro» enen An- ! ordnungen zur Vermehrung dreier Lici.rungen JUttlrilung gemacht hat. In t«;n Schreib?:, wird betont, bat) die Kolösieferungen an bu* JlMcrtcn am 25. 26 und 21. D,zemaer inSgela.nt rund 51 000 Tonnen betragen harren. Hrerau» hat die Repa rat lonSkominisflvn heute in e. en S teri' en an die Kriegslastenkommission gor rt.vortet. bat) He darauf rechne, die deutsche R.gterung werte fortfah.en. die KeksUe erringen In ten vorstc'ch- re- denen üuami!ätcn slch.rzustell n sowie d - Auffüllung b r Rückst ante lur te r ZUmai D z.nnber ermöglichen Sie Hofe, bah sie nicht in die Lage Kommen tre te, eine D.-rkehlung .^.-ui<ch- lante ten alliierten Regierungen anzeigen zu müssen.
Eine neue französische Erklärung in der U-Boot-Frage.
Dashing ton, 30. Dez. (WTB.) 'DtT franzüstschc Verirrter Sarraut erklärte, grundsätzlich den ersten Teil der Resolution von Root betreffend den Gebrauch der U-Boote Im Kriegsfälle an^uncyinen. Er sprach sein Bedauern über dar von Balfour ausgedrückte Mißtrauen aus und sagte, wenn Deutschland die U-Boote mißbraucht habe, dürfe man Par - aus noch nicht den Schluß ziehen, dah andere dies auch t u n würden
Pari«. 33. Drz (Dol f ' Der ,M a t i n' schreibt - De englische Presse b’.e.b gt Frankreich und w.rst ihm ter, in Das > n , - ton die Abrüstung zur See v r lntert zu haben SS ist doch ein lnstten stack England, kas n-sch auf f .ne rff.nf ven D ost- kampisch.ffe terg d t t h >t utd siy Im G g teil durch Vertrag da» Monopol ter mar.tirc t C1f*n- fite in C uropa fidx t, es wagt, nachtem F a t- rcich auf die Hälste feiner Tonnstge n K mW« schiffen terzlcht.t hat. Nie» te» Imp ral o iuL anzuklagen. England scheine zu glaub t. ts bad« ein göttliche« Recht zur Hegemonie in Europa.
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französische BrvölterunqSstattfrit.
Paris. 30. Dez. lWTB.) Das „Jour» nal Offictcl“ meldet, dah am 6. März dieses Jahres die Gesamtzahl der französischen Bevölkerung 39 209 766 Einwohner betrug. 3m Jahre 1911 betrug d'.e Ziffer 39 604 992. Da indessen tn der die-'f hrioen Ziffer die Einwohner von Elsah und Lo:'.-tIngen mit 1 709 749 mit enthalten sind, eratbt sich, dah sich die Bevölkerung der R7 vor dem Kriege bestehenden Departements um 2 104 977 vermindert hat.
Kundgebungen ägyptischer Studenten in W'en.
'S ten. 31 Dez^ <DTB ) Sestern veranstalteten die hiesigen ägyptischen St üben t e n t>or ten teridnetenen au «ländlichen Tbf tonen eine Kundgebung für die Unabhängigkeit Agyp- ten« Die Zugänge zu ter englischen Gesandtschaft roaren von ter Polizei abgefperrt
Neutrale Untersuchung der Ursachen des Weltkrieges.
Kristiania, 30 D« kDv'ff ) Die früher erwähnte wissenschaftliche Kom-mfs>on zur Unter- suchung ter Uriachen tes Deltkriege« hielt b rr ihre konstituierende Deriammluna ab Als delegierte für RonveaeTt finb gewählt: O5e bibIU>- •tetar Drvlfum unb Dr Hjalmar Ehr fterfer. r*on &XUD#ten waren erschienen Prof Reurerisield lUpsala- unb Pros Almgulst (W eborg Holland war durch Steinmetz tAmsterdam- vertreten. 3n ter gestrigen Sitzung ter Kommission terla» Dlvlsum eine Ueberii<f>t über die A'teit dir in RngckN mommen tre tei f II »' « t >tcte. man habe versucht alle neck'.raten Länter ^u’ammcn- zubringen. mü 2 usnahm e D ä nema r k«. lv-lches Land nichi ganz unbeeirflufjt fei. weil es Rordtch-esiteg befonrnen habe 3m u rigei tau« bte Tidirri-u '«en ?nteVJe tM-ft. ui? zwar a ich in unparteiischen Kreisen ter Kriegführenden, namentlich in Amerika.
Kristiania. 30 D». ('Bolff.) Vom 3en- teaHeaiiet für neutrale älnterf uchung


