Donnerstag, 51. März
Siehener Anzeiger iGenrral-Anzeiger für Gderhefien)
Zweites Blatt
CttufTraft bet beutfahen öarf eint füMbere
Die Viehzucht in veutlchland.
Den Der Körper auf gebaut nrirb, ganz raenig
die Einfithr von frrahfut! ermitteln, befon-
derS C-eHudm, von Bedeutung Diese ver-
5ammlun
1 iiderung er fahren.
•tüer
Nachdruck verboten )
. hyrtjebung
nxti aus lange Jahre an den nötigen Futter- ttMtn, denn vor dem Kriege bafiertc ja ein
Vit großer Teil der d
:fcf.ung auf der Einfuhr ausländischer Fut
Voranschlag eingestellt: bei der geplanten S hofft man auch auf eine Beer etuxi 20 Wiesecker in tlmerifa, deren Änschristen in den Dftergotte»bienften erbeten nnirben Einen hübfdteit Schluß der Cfterferien machte die ShnberhrdK im Walde, wo 250 feinber den -äsen suchten: die neu eingeführten von einem >te>lzswß borge- tragenei, (Hebt dürften hatten eine ftnttltdte Ofemcinbe von Erwachsenen mit binau^getodt und die mit Fahnen und Blumen geschmückte Schor kehrte singend im Luge heim.
lüften grünen Gemüse ist höher al» der der Malaie, doch kann von einem großen 'Käbr- mert überhaupt nicht die Rede fein, sondern Die Bedeutung Der Gemüse jur unsere Ole lundheit liegt auf anderm Vfcbiet. Grünkohl und Rüden enthalten etwas weniger Wasser
lidfeTtoeife nid* guiutvikn Ter aus Die lebten
kalten Nächte fvlg.i^e leichteReqen '.v'^b die, . ,
Frostgefahr ganz wesentlich Tee Steiirrd satten, gliederzahl der irnmentfid) ine 1 — ’
uitb 3rwidyn'jiumf, sr>D mit 1
als Rosenkohl und Blumenkohl. (Modtfer 2pinot hat etwa 80 Pro-. D.isser Der Nah rnngswert des Grünkohls ist beträchtlich höher als der Des Spinats oder Rosenkohls Jin Grünkohl ist mehr «vhlenstoffhhdrat al» im Blumenkohl Kohl enthält sehr notwendige
Tammeftr sind auch die Ergebnisse Der
Höhlung vorn 1. Dezember 1920 für das
— X- friea«jcit gebracht werden, denn erstere ist
in Deutschland in weit größerem Maße al» — —--------- - ~ -
leBlere auf der Futtererzeugung de» jnlait« Fett und etnxi 4 Pro; -türke aber Nobler de» begründet: nur für die Milchkühe ist stosshydrate. I« Nahrungswert der eigent-
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deutschen Schweine- Deutung diese» von
fed^emäb tu beantworten 3xeuw>, ai#er oawi arnAbende nach einem feShsiftenRnchtei >end^ emem Mckwwirte mit Ino durch den schweigenden Salb br.mging, ba erwachte ftirnnud) ivrbcr ttt SchnmdA nach ihrem Beiise. Er.« tmumhifte, süße Melodie war», weiche ixe «nndterbm Tannen- wpset dinauSianqeii in du weiche ^onn allen jxs> weich ir*b melodisch umiihmeichelre Skcnigsmarts lieft Stimme Ii as C6r.
Die ein toivjrd RofenÄarr, so IdX mch »art imdMete chr Ge ichr aus dem bunScn <stn6m1mal hervor, den die Taute ihr der Äbenbtflttc halber umgdegt , ,
Arlm, der Den Resten begleitet baW. bet»- achtete idprrw>dnb die nm gen Laute, welche 'v wckwergeffen vor ihm bei gingen imb sich 9« nicht Daran ertnnern schienen. t«B ö OnM, Tanten und Brüder au der Welt gab.
„3Ilerot:ter!" schon es ihm durch den -mn „Tas wärt ia doch die einiachtte An. ben ?nmge- von fernen Abenteuers ahnten ab inaaltrn und allen feinen pekuniären Sorgen em Ende |u bereiten Tie Solkaus tollten toch einen hübschen tSi^ev Geld baren: Tas Grschä»: gehörte p natürlich dem Bruder, aber d< Erbschaft der Tarte!" Eilign begann er, Fräulein Tedxxp tcruuSbm ««»pxbolen
IeSSo, der sclrveigerd neben dem alten Paar- 6en<bntt, rur teile unnr.;ni die 8:aue;. Ter Rai nxn fein Twtomai, und <a5ltau mit seinem Inas geweckten Mißtrauen durchschaut? ihn schnell.
SS hätte nicht Srädern Techows Sv-W be- burrt, nm ihn an die Sete bet Sdtorfer tu rrn* ben. Sie stand nebai_ ftvmgsrnark Und tlvfte rräumend cm ten tat Sterue igllm, f.ünmernden iktgxoaii>. « er-ählte rat seiner und
Landkreis Gießen
- «itstck, 30 «arz Eine große Cfterfreubc bemicttn dtc eben au» Neu- iwrl hier im Elternhaus der Fran bei Viehhändler Josef Meyer weilenden Rickrard Gan» und Frau Fenno fünf Witwen unsere» Dorfs Am Karfreitag übergaben sie dem Cnägeiftlidien lOuO Mk, die am folgenden Tage l»estimmungsgemäß an A» Kinder zu je .'M Mark verteilt iverDen konnten Für eine neue drittel ft i rtbenglodc ging zu Cftrrn eine erste v^ibe von llngenamU in Gießen ein; 2000 Mk für diesen Zweck sind neben 1000 Ak für Vermehrung de» Kleinkinderschulkapitals im neuen Kirchen-
mte Reich vom Statistischen Reickteamt vienllidit worden Sie bestätigen da»
do» man sich von der Lntnncklung der i chen Liehzuckn bereits auf Grund der Vmsse der Zählung in Preußen machen «e Im allgemeinen ist gegenüber dem 7ozenidtr 1919 eine Zunahme bei den ein- nm Wattungen feftzustellen doch ist der Vtand — und das ist )a das ©efentlüfte || '.über der Vorkriegszeit — noch immer tR-ntenb verringert
rxxi fernem Vaterhaufe Er sprach w schön mid lo- rtöt. Sie glaubte ihn vor ich M ttixn. bat feÜnbttn Sw or t fernen fxntienlef dxirttm 631» lern, von denen au» man fe weit tert Hüfte, b<» an den Rvem. Sie glaubte mn den <rrür.en Sellen de» Rhe-.nS de» ftnaien Ctto ftubn zu jeben, wenn er, nr.e es ferne Wonne geror-en bei rturrn ymausaeTu^rt war. Mit amn.txm jnxieic U6 fte icöe* Wort von feinen Litwen.
Teumfdxntreten ur:terbtad> Stontg» märte 3<t loeningen Ter Zauber des Abend» mar gestört Sie formten beide den Ton mal wieder finden, der mü io pettermnt*x>Uer Varwomc von ixt3 m fxrwen gesprochen batte
Bruder machte emtn imangerebmen Eindruck «> Köniqswark ftrtnen Zug halte er tvn »einer schönen Sckpvefter. Ctto ftmb fonenti&ifcm yätz <h mit feiner Seinen, verkümmerten Figur, dem Ka«"en, kränklichen wvfjt. ben vom rnften eren matte» Seien. Auch daS aa. .
M Mmm« mit feiner yigetnöiFten, abwartende» Steiiheik, berührte ihn o» y.-npa.hi>'ch
rkctöbcio verfeyend empfend er die Jb'üfr» Irddeir, mit der IrSw t^i von feiner Sck-reiter •niTrjbaiien mchte, und das Mißttauen. aa- fo unverkennbar m fernen Augen qlomm. jam Diefer Sollau baw, ihm w miyrauen, iw tarn die Tante ai btf rr farfhj atnvei enden : "< ■ .ljabrrcfnc. kaum t« Frigervipen perubtt e •am ci r-rtdm, als er und Der Cnfet ift w*1 dem 'Soltewchen bau e von den Tarnen verab- kteebeie. Ihr Okufe war eigen düb mein em ou- r„Annen, tote <in Neigen de» Äopt?. und er Legnr "ben Dnfd nicht. Der feine ganzc ritterliche i'o-l'.därd an tnefen nftidroe ibete. er
war doch fenü mcht buffeuig.
bient vor allem eine Bevorzugung beim die Hebung der ?Jlild>prabuTtwn i|t volksn»n fdwifilidi ungfeid) wichtiger al» die vermehrte Erzeugung toon Fleisch
Schließlich sind noch die ^ie gen zu er- wähnen, deren Zahl genau so wie die der Schafe eine Bermehrung erfahren bat; eS wurden ieweils am 1. Dezember im Jahre 1913 3 257 000, 1919 4 1100U0, 1920 4 4S10"i> gezählt Audi beim Federvieh Hat eine Annahme statt gefunden: Hingegen bat sich die Zahl der Kaninchen vermindert
->na4 VervnrrLna wuchs. 6te beuetc jrit iM.^cnawruim. bei*» M-e Mauern _bem
Äritn der Tannen berw:touüie:rn.^.xjrt evten Besuch tnad^t, xiau» eu iu. um i pcintich gdwaxut UntrrQcLQcig abju-
^‘Sntgänairf stieß die Tür de» Beüibüls eut-
<r.-« ich txe Velannvchtfl ^erm eT^4 hLaya ?" fragte er. 5etanbeiua;g ntevieg ht deren dunste Wimpern tir ü->er bte brtn» tuen Wangen lagen. Tann mgrene, ohne dm lt Schwerster, Tür ixt .VLgc (*bcn w !*Är;'Ä^^n .SSVter «n». tndntL um ba? Mädchen empaaNen
Iua »m schnell Die Türe dmter uch »a. In h Äste blKb ffe axmW stehen and druckte dte imd gegen ihre heißc Wange. tem Ud) io nnitümA, fremd vor mit dieser ftijfen, dieser, littentixn Unxube l3L^crJc"-- «x. ^marf fetzte miterde x ‘einen --va.ie.gmg fctt 'er war Durch Frauengun't verwI»ut, axr U nie sonderlich bewgt inr ersten Male, als er das be-ge irrnten aut Solkawi- Banget, die irmginig wres ver* .'aj <nü dem unrütngen @.an,e t ier .lu ten. Ja,- Beben ihrer Livven em:t, emp a::b er ernt . uniqc öfenugaiurg. Troydem vermo tr er es, ■m Sbrjiage äe» Ätclege^, der feuz Sie^ejchu-
Der warmen Jahreszeit keinen Zag vorüber ' gehen taffen, ohne Gemüse, entweder gekocht oder roh m Form von Salat, zu sich zu nehmen Grünes Gemüse enthalt etnxi.' mehr als 1 Prvz Protein, den Stoff, durch
.Diese alte Jungfrau ist eben eine stachelige Wüte " lachte Arlim. alt Ctto ihm am dem Rückwege nach ihrem Swtd fernen Umvillen Über daS verletzende B-nedmen der alten Dame auS-pv-ch. „Aber ttnintem farm man sich nide haft fu w wider do r ni geworden ist," fugte er entschuldig end hmm „m rdrer Iugerch ist ihr ton mitge vielt worden, alS fte noch Aschenbrödel bei 'ben reichen Verwandten war, denen dfech fte nachher erbte, nachdem ihnen tne enrn« Tochter p- 'wr.-en war. Wenn deut Baier noch fe -te, ber könnte uui ge- wib'Ein-^rtdeS darüber berichten. Wenn ich mich nicht sehr irre, hol sie eine unglückliche Liebe für ihn (.rhol-:, und der Name KSntgSmark mag ihr t^bflib nicht ar-jebt wie Musik in ben Cbrro Gingen: al« lauen wir fetzt die Tante Tante fein. <*ott fei 'Tank ist uns haben ja nichts an ■Irrer Eroberung gelegen Sprechen wir lubrr von her ^ubte Tn; ist wirklich ein karnofeS Mädel 2rcr axuL gleich bereu, zn morgen ein 3'Jl immen- feüi im ‘^rbaiife mu rmr gu verabreden. Am Ende bade ich Eindruck gemacht? BaS? Bin ja trotz meiner Jahre nach ein ganz vasfebler Strri T- Tib»-: dc: hoffentlich and)?" Er geb 1 einem 'dvrunlcrt einen krä't gen Schwung. während rr mit Irrigem Seitenblick das halb abgewenvete Gesicht seines Neffen streikte.
Sie waren m dem ibotel angelegt und Hattert sich auf dem Balten Triebnottaffen, um noch eine kleine AbenLze ^rrre zu rauchen.
„Vas ich dir übrigens noch sagen trodti/' bemerkte ber Rat, .cheme Antwort von b*ntf rrflb bettackte ich noch nicht als ansscklo?q'bend. So eine wfebttae Sache mup, man fi(h nntelta»» cm breir>amal überlegen "
.Fonseswg sol-t-i
(Ein Iugendtraum rai w'111 ’sSÄ—
Bon S ponberOften.
alkalische Salze, die Äusscchlage und andere Hautkrankheiten, vor allem aud> den Slorbut, verhindern Leute, die an C4idu leihen, sollten , vor allem viel grüne Gemüse essen Der Der Stand der Saaten. I mtneralifdie Gehalt der grünen Gemüse de-
Xtom Taitfdjei Landwnl cha.rSnai wvD tw-l steht zum großen Teil in fttoli. Ein ztemlich rickstet: , , hoher Prozenlsah von Eisen ist im spinal,
3m groben mtb ganzen smd die flu«1idncn I bcr ^er für die Blutbildung desonderc- «was günfhger als im Vorjahre um btefelbe 3nt. ist (Vfemüfc sind weniger leickt ver
Tn S:«id der Dmtersaaten, Deinen wu> k uhch qI, Deshalb sollte man Mx>hl lE als bem^taend merften beiw-^nn er alt und holzig iß, da die
bestellte:' 3el.fei dibm dagegen vi-s aft en en dlin-I lfol-igeit Sofern Der Gemüse nen Stand und durch Naä^sröste gelitten Tie Be- ungsbesclnverden verursachen Das frische fütttamg, da» em grüberer Teil Lei Wintenaaten grüne Ofemüse aber kann, wenn es gut gern folge von Aachten)st noch umgeackert roer>m focht ist, ohne jede nachteilige Wirkung für mübte, bat sich bi«)er nicht b .vadrheitet: Dagego' djx Kerdauiing verzehrt werden. Am leicht rotrö von vielen Seiten für Die Dr'teruuiten und ,u t>erbauen ift wohl unter allen Kohl- ftleeftlber lald Regen d mgend «ewü"ßtt ^n der Blumenkohl Der Wert des Sa- - i^mat,gc Näcke für, die Blutreinigung wirb mehr und
Ä l mehr ertannt, und man sollte solche grünen
gmns Der fcaMfeit hat ci.- 3rü.iahS eitellung Blätter wie Fittich, ^"^iertt überall eingefetzl und ist in ten vom SPltma be- usw, so viel wre möglich oonugten Cfegenden bereite 'chr weit virge- möglich im Jahr zu sich nehmen Jedenfalls fduitten. ist das Essen von frischen Gemüsen eine nicht
Ta seit dem Herbst vefürchrungen laut gnvvr- unterschätzende .tkraftquellc, die unser Leden sind, baß infolge ihrer gr.-mgen ixtltturfei' L3Cnjl erü()l ^rhäht und außerdem gegen die Kartoffeln schlecht ül<nvvckern würden, queren» und Blasenleiden, Anssdilag bat die PrerSbencKnielll darnach geswgt, wie Skorbut schüdt grob der Prozentsatz der in den Mieten ver- und skorvut fcmttzt
br° r?_c?f r fJ nk Die Polireißunde in Meßen.
Ergebnis der Rundfrage hat leck» r de Bcfürä I -.
tung befiättgt Während im Mär, 1920 wenig- Die Polizei st unde wird^ rflT ftai» 41 Prozent der Berichterstatter melden bnr- Wochentage auf 11 Uhr, für oon n- ten, daß ntchtS oertorl’ai fei, wich btej letzt nur I u n & Feiertage, sowie für die Bor- von 24 Prozent mitgctrili. Im März 1920 tzngten übende von Sonn -und Feiertagen mrr ISPozent der Bei «t^nitatxr auf 11'/, Uhr nacht» sestgesedt
± Ä £ Gast-, Speise- und Schankwnstschasten,
iÄfen Bedeutung, welche der 'iartoitetanbeu auch EafSS, Theater und
m diesem Zähre für die SVfeemtiinrrw haben spatesten» um 11 Uhr b 8 tnl 1 /» Uh r nnrv, war es von Wichtigkeit, feitzui eilen, ^ nach t» zu schließen. Das gleiche gilt von überall gtnügnthe Mengen von Ian» far- g$erein»- und Gesellschostsräumen, in denen losfein vorhanden feien. In bieet Hinsicht oder Getränke verabreicht werden,
idvmen bte Berhältnissc günstiger zu lr.gen als tm Hauche um Verlängerung der Polizei- nfcflf.rtvmfi.Ther «m Mite- ftunbe werden für die Folge nur noch ganz Ä ÄlU t müt. befl™,eten
Tw Befürchtungen, daß die letzten NachterSste arö- Fällen genehmigt werven.
Hemmung zu erwarten Wahrscheinlich kann die Rinbv,chhaltung iveil eher ate die Schweinehaltung auf den Stand der Bor-
! Sa» die einzelnen Viehgattungen be^ ■ fä so wurden Pferde ohne Militär n< le> am 1 Dezember 1919 <3405 000 ge- 1b, am 1 Dezeinber 1920 3 581 000 Trotz wer 3unahmt, die fick auf alle gezählten Bif en erstreckt, herrscht noch immer ein fcffer Pferdema.tgel, der sich besonders in » ändwirtschasl sehr fühlbar macht. Man nicht vergeffen, daß durch die 8er- 9.1 xnfl ber Arbeitszeit die Pferde eines ft d-wirtschaftlickten Betriebe- letzt bei weitem 81* in dem Maße wie in ber Borkriegs- er ausgenutzt werden können Wollte man fr-'-ie landwirlfchafllickte Intensität wie ftr.«r wieder aufitchmen, so wäre eine ft-teen-werte Bermehrung der Pserdezahl er» jfofertid) Diese Wandlung ist auch im Inter- * Der Bolk^ernährung recht zu bedauern, lie ein größerer gugoiehbesland verlangt tMtiRrgeniäß auch mehr Futter, welche- so Ifc Mensckten entzogen nrirb.
Der Nindviehbestand betrug nach Ifr .lählunn vom t. Dezember 1920 BI pro 000, am 1. De zember 1919 16317 000, •B Dezember 1913 (auf dem Gebiete, am I» am 1 Dezember 1920 gezählt wurde 18648000. Der im Kriege eingetretene iiftonfl ist affo bei weitem noch nickst au»-< ,»bchen, und insbesondere baltei zu be- .<r«i, daß das DurckstchnittSschlackstgewickst •ft Kittel Oktober 1919/Sevtember 1920 bei ’^tern 155 Kilogramm, bei ftälbern 31 ftilo- .gttrrm betrug, während e- vor dem fcriege j auf 250 bzw 40 Kilogramm belief. Im Mfeinen ist hier nach zu bemerken, daß nflber Dezember 1919 im Jahre 1920 3abl de- nocki nicht 1 Jahr alten Jung- 'Mr-s und Der ftälber eine geringe Minderung .»stHren hat Diese dürfte in erster Linie i* Aie Einwirkungen der Maul- und telanen- zurückzuführen sein Auch die Anf^ ifcirtg ber 1 oangSwiNschaft für Fleisch hat >2n$ mitgi'virkl. was jebed» unbedenklich Senn die größere Abschlachtung — soweit f überhaupt stattfand — erstreckte sich nur Sie ersten Monate nach Ausbebung der 'ä>ug»wirtschaft Seitdem hat der Fleisch- Mrsrin in Deutschtand entscksteden Wied« eine
ft reis AlSfeld
la Elbenrod, 29. März Gegenwärtig werden die HouSinftallationen für die eleklris ® t Lickrtversorgung bergcftfllt Da das Ortsnetz Eigentum der OkmrmtL* ift wird eS ui ^üry vergeben werden .Hierzu liegen von vier gröheven Firmen »vstenan'iblüge vor im Betwfe von 65000, 73 000, 77 000 und MOOO Mk^ Die Wcfemtunloifen werden sich für unseren '-'»seelen iSblenden etwa» weit au» rnanter Hegenten ürt auf 90 000 Mk stellen Eine öffentliche ^'»ger Versammlung dies; den Vorschlag des Bürgermeister», die Bezablunq nach folgendem Tdre-na ni regeln, mit: 3 her L ch'anschiun koste' 700 Mk. icb.-r ftifltonfdjluü 100 > Mack, »«itec »v.rdea von jedem Morgen Eigemum oder TfeliHanb 15 Mk. erhoben Der Rest her Baukosten soll durch den Stromverbrauch, d h. durch einen nnnai Äuischlag, getilgt werden.
ftrelS SchottkN.
la. He 1 v e r s h ai n 2 » Mörz Hier e z plädierte in der zahntechnischen Werkstätte von Dentist Hohmann auf unaufgellärte Weife em Earbid-Avkarvt. der bei Lot- und ^d.m. hut-rden verwendet wurde. Tas Feuer konnte ougatMufh» gelöscht werden. Die Anwetenden kamen mit dem schrecken davon.
Hessen-Nassau.
Meuterei hn Gefängnis
Wb 8i mb u ra,30. März «mV steck- montag übA fielen im La ndge richt sgv- sangniS fünf Gefangene einen Wörter knebel- ten ihn und entrissen ihm bte Schlüssel Sie kamen mun ohne Schwierigkeiten in da« Freie und flüchteten Bisher fehlt von den Meuterern, die zum Teil schwere Verbrecher sind, jede Spur
an Wiesbaden, SO Mäitz Der M ' etev- schutzverband am Rheckn rryt emfachen bi lden Schlichtung ten THdftmtKetten parl- irische Aus chüffe brr Hausbesitzer- u* Miet«- owanisatfone-i an wodurch bte »unebmende Belastung der M iete,niguntzsö«tee l-eemmdert werden soll es foll aenau s) wte bei Sonbrrtrmhertriflen Mnfche-, bei e-' Barl rum ein Tchlichtungsverrrag veremixnt werden. nam welchem die Mreiskve^ti-cketeu t«r Mitgtickfer beüer Iferieim. bevor fte an M Miel em rmmssami oder die ordentlichen Oferubtr raffen wetaem
Ausgleich aetovim toniÄi J*
Tätigtrit der Ausichüife bat bet Westd^ fhe The» keeveiband eu5q.-<iYbni-! &Mltt t) möglich fein, io'.cke Schlichkimgöaus chüfe fcrr^
führen, so werden txm ^rnzTnöoi
«mz gewaltige <te>ivn rrpart und manche Gegen- istze überbrückt roerbet tonten.
«irchliche Nacbelchten.
31 raet. Religionsaeme,NbL»rttEs. dienst in der -Ynag^esS^-äulaae,. Samstag 2 Ävrü «oradd. 6 45. Marg. S. Predigt. Ü bds. 7 05 und 7 45 Uhr.
Israel, «el »gions - »ef ells cha tll Sabfatfeier, 2. April. Freitag abd. 6.30. Samstag vorw 6.30, radm.
Lochoigottesdienst: nmrg 6.45, abt*. 6.30 Uhr.
•• Eine Ergänzung der Mit- «c r. Dondwerkskam-
Pfrnich, »trr<chen. mer findet tm Jahre 1921 nach einer Be- UW D ütrilrwbCTi licht kanntmachung des Landes-Arbeits- und Wirt^ übersät, so bau bis letzt die ttjrtxtniigimgen für f^ftäamted statt, und zwar sind durw Die eine gute Obsternte Durchaus gegeben find 2Ut* ^mbnterftrinnungen 11 Kammermitgueder btt Aepiel- und besonders die 2)tr::knimblüte Unb ebensoviel Ersatzmänner, durch die gen einen sehr reichen Ans atz von Muten. e)rtSaewerbevereine 7 Mitglieder und 7 Ei> CbSS'bJ!*!’ 'oBmänner auf Grund dr- § 4 dc» Statute« HÄ >ur. d^LanLwrrkslammcr ncu zu wahlcn^ Irodenbrit des ihbeni Irim lungei Fruchtansatz Außerdem M ein aus den Handwerkerinnun Der Obstbäume nicht noch unheilvoll bemerkbar, gen ausaeschiedeneS Mitglied ein neueS Mithin kräftiger, ausgieliger Regen fime idtenufie gfeeb und 1 Ersatzmann. Die Wahl der Mtt- allen Df Ob hinten gerade fetz: vor der vsllen (hite g(iet>er ,n ben stammerbezirken b)w Streifen l«Itung Der Blüte 1*r zu statten oerteilt sich wie folgt: I Wahlbezirk Alsfeld,
. - Büdingen, Lauterbach, Scholten 2 Mitglieder
| für die Innungen, 1 Mitglied für bte Otts- Mm« tind Canft. geroerbewreine. II. Gießen unb ftriebberg
190. 1, 1. HI. Darmstadt, Groß-^erau 2, 2.
Gießen, den 31. Marz 19-1 Dieburg, Offenbach 1, 1. V. Bensheim, Gemüse als Kraftchuelle. Erbach, Heppenheim 2, 1. VI. Lppew-
Tfe Qeit ber iunaen Gemüse naht wieder beim, Worms 2, 1. VII. Bingen, Mainz «amäMiÄn uTbXtfl auf bie 8,1;- 9u6c»cm -ft für trte« W.tMtlS-. .1 manchem verachteten! >atzmann, sowie bis zum Ende ber «agi lebet in seinem >-kirter per tobe eine Anzahl Ersatzmänner für bie in ■ - - 1------'—- ftammennugheberftellen ein»
> 1913 4 992000, am l. Dezember 1919 äH 1000 betrug, würbe durch die Zählung ( »m 1 Dezember 1920 auf 6139000 feft- । *te(lt, ein charakteristisches Zeichen für bie 1 u-xnwLrlige Entwicklungsrichtung der land- : fe l d>aftlicften Pwduklion: eine gewisse ' •r 'ifiDirrunfl ber Landwirtschaft wird ba- I. £i beutlirft illustriert Aber man muß 1
rseitS auch berücksichtigen, daß die Aus- ' frjninn der Schafhaltung zum Teil durch ftr Einschränkung ber Rindviehhaltung er- •jo(T(id)l worden ist.
Die Zahl der Schweine, bie am l.De- jvi^er 1919 11 518000 betrug, belief sich am . Dezember 1920 auf 14 149 000; sie betrug ter- am 1 Dezember 1913 22 775 000. Auch «wtc ist zu beachten, daß bas Dui;chschnittS'
Ltechtgewicht im Mittel Oktober 1919/Sep- ttäer 1920 75 Kilogramm betrug, gegen- fe* 86 Kilogramm vor dem Kriege. Es iftI ift damit zu rechnen, daß die Ausdehnung! ä: Schweinehaltung bald wieder die Höhe! Itzt Vorkriegszeit erreichen wird Es fehlt


