ittwoch, "0. November 1921
2S. November
Nr. 170
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1.50.
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Gerichtssaal
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Päketpost.
schlefienS gestohlen? Herrn Briand« Frankreich
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i des rillt- u de»
alle iders nen,
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üdlcn. datz er an ben beiden andren <fer xem Die Läden nrd) nid)t vvrgriegt twlie. 3n bie em Augenblick brebte sich der Tu kl gekleidete -m. unb ft hatte der Bcobachrer drautzeit Drirgen- briU fein Grirchr zu fetzen war vor Erregung gerötet Er harte markige GefichtSzuge und «neu dichten. graugefprenkeUc - Schnurrbart, der ihm in 3c*tic(n über den Wund hrng Auf feiner Tafe
___zu Seit schlug der Apotheker mit der Faust auf den Tisch wie um feinen Worten mehr Rachtzrud zu verleiden.
iahte» 1921 aoluu|t, Und Neuwahlen Herdeizufuhren
Die Wahl uei Derlraueusrnanner uno ajaomänner für AngesteUtenveificherung finoet ftatt:
Jur die Arbeitgeber.
Sonntag, ben b. Januar 1922. von 10 Ubr vormittag» > .12 Uhr i'D-miitug»
Rechts wegen auch getzon.
Starkenburg und Rhetnlicsien.
fpb. Darmstadt. 29 Aov. 2m Montagabend fuhr der von Frankfurt kommende Per- sor.enzug im Hauptbahnhof Darmstadt auf einen am Bahnsteig stehenden Leerzug infolge falscher Signal st ellung aus. M wurden
lchrin widerspiegelte Obgleich grob und kräftig gebaut, war ihm doch eine gewisse nervöse Schwäche und Unvast anzumerken.
Personen leicht verletzt Die Unter* "g i't c.njcleitet Die Rettung wache brachte Iferlet t. -i n.,ch dem städtischen Äiunfrn»
I. wo '< gcfteil! werden konnte, die ienungen mch! erster Matur ftnb Dte Derrn konnten sämtlich m ihre Wohnungen geht werden Dn- Verletzungen b.'tditben in der rtfnd> - in leichter Gehirnerschütterung Xer* t.v. ÄrpftKrU n.ngen >uvch Splitter usw..
schwanden Verstauchungen ufto Hcnen»--aüau.
mc IranksurI a Mi 2o» Snsolgd Witte, ung mcbrcn itch in der neuesten Seit E.ckra ku^gen an Wafern und Scha r - ) in den frankfurter Vvlkrichulen Sntlvfonn werden Mc u 'toten Waffen Ix troffen. in de* oft 9 12 Kinder an Scharlach erkrankt find
i einer Ep de nie im eigentliche Sinn« kann fedoch nicht sprechen, da in federn v\ibr um
• Seit denariige Erkrankungen sich hänfen.
fbctamUinadiunfl.
2e t r.: Die Wahl der Tkrtrauenemänner unb 3rfa(jmänner (§§ 145 f). de» Velficherungsgeietze» für Angestellte).
Da die Amtsdauer der zu ben Ehrenämtern in der Angestell ten versichern ng Gewählten mit dem Ende de» Kalender-
Platz 3.
E» find zu wühlen sechs Vertrauensmänner und zwölf Ersatzmänner.
Die Vertrauens- und Ersatzmänner werden je zur Hälfte aus den verficherten Angestellten, dre nicht Arbeitgeber sind, und aus den Arbeitgebern Der verficherten Angestellten gewählt.
Die Vertrauens- und Ersatzmänner aus Den Arbeitgebern werden von den Arbeitgebern Der versicherten Angestellten, die übrigen von den versicherten Angestellten gewählt.
Wahldciechtigt find vollfährige Deutsche, männlichen uno weiblichen Geschlecht», sofern sie zu den versicherten Angestellten oder Deren Arbeitgebern gehören unb im Dezrrle beS Lanbkreises Giessen wohnen.
Wahlberechtigt als Arbeitgeber sind — wenn sie nicht als Angestellte wahlberechtigt sind auch
1. Die gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger unb beschränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen,
2 bet juristischen Personen bie Mitglieder beS Vorstandes, bei Gesellschaften mit beschrankter Haftung Die Geschäftsführer, bei anDcren Handelsgefellschafien Die perfönlich haftenoen Gesellschafter soweit sie nicht von Der Vertretung ausgefchlossen sind Sind hiernach für eine juristische Person oder Gesellschaft mehrere wahlbeiechtigte Personen vorhanDen, fo Darf nur eine von ihnen Da» Wahlrecht ausüben
Wählbar find nur Versicherte, Die nicht Arbeitgeber sinD, und Arbeitgeber der versicherten Angestellten, die im Bezirke des Landkreises (Sieben wohnen oder beschäftigt werden oder ihren Ve- triebssitz haben.
Wählbar al» Arbeitgeber sind — wenn fie nicht als An- gestellte wählbar find — auch . , ,, _
1 Die gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger und befchränkt geschäftsfähiger natürlicher Personen.
2. Die Mitglieder des Vorstandes einer luristrfchen Person. Die Geschäftsführer einer Gesellfchaft mit befchränlter Haftung. Die perfönlich haftenden Gefellschafter bei anderen Handelsgesellschaften. soweit sie nicht von Der Vertretung ausgeschlossen frnd.
3. Die bevollmächtigten Betriebsleiter
Weber wahlberechtigt noch wählbar ist, wer
1 infolge strafgerichtlicher Verurteilung bie Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aemter verloren hat oder wegen eine» Verbrechens oder Vergehens. Da» Den Verlust Dieser Fähigkeiten zur Folge hüben kann, verfolgt wird, falls gegen ihn Da» Haupt- verfahren eröffnet ist.
Bekanntmachung.
Bett.: Landtagswahl 1921.
Durch Den nach £ 28 Der Lande»Wahlordnung vom 14 Sani 1921 geotlbeten Krei»Wahlausschuß wrrD Die Prüfung Der Dahl- nieD<r,chrrften in Den eUfeUncn Wahloezirlen und Dte krer» volle julammeniidlung Der .Lostunmungsergeonisfe am Donnerstag. Dem 1. Dezember 1921.
vormittag» 10 Uhr, tm Sitzungssaal«! De» 2egictung»get>aube» zu (Sieten ftatlfinben. Gemäß ö oO Der LanDe^ Wahlordnung, wonach Die du lamm ai- ftcllung in öffentlicher ciQung zu geichehen hat. wirD Die» hiermit zur allgemeinen Kenntnis gebracht
(Sieben. Den 25. Rovember 1921.
Der Wahlleiter Welder. Ober-Regierungsrat
Plötzlich lief der Apotheker zur Tür und fchlvh sie ab Sann »ehrte er wieder zu feinem
Inhaltc-Lrdtlsicht: Landioqswahl. - Wahl der Vertrauensmänner und Ersatzmänner für die «ntzeftelltenoersicherung - Wohnungsnot und Öke<tbet>euie6e. - Siedlungswesen - Felddereimgungen der Gemeinden Hau,en, Stangenrod und KabeNshausen Lrgednisse der Haupt- Körungen. (Fortsetzung).
Für bie Angestellten
Sonntag, ben v. Januar 1922. von 2'F Ubr nachmittag» 5 Ubr nachmittag», für Den Wahlkreis umfafienb ben Lanokreis (Sieben (ohne Die CtaDt (Sieben).
Datz.lokak Kieisamtsgeoäude zu (Sieben. Landgraf-Philipp-
n“ • XI t te» iten. O
2lmt$verfünöigungsblatt
für die provinzialdlreltion Gberhefsen und für dar Kreisamt Giehen
Lrfcheint nach Bedarf: Montag. Dienstag, Donnerstag unb Freitag Nur durch bie Post zu beziehen gegen Mk. 2.50 vierteljährlich.
rm Darmstabt. 29. Avv Wegen H Ö ch st- iSüberfchreitung standen heute die Inhabei der Firma S. Duggen Heimer fe.-G«au vor der Strafkammer. Sie wurden rzeil vom Schöffengericht zu Geldstrafen von X*0 Mk und Einziehung de» Mehrpreise» ver- ilt weil fie Thomasmehl weit über Den fest- )ien Höchstpreis in verschiedenen Waggon» ab- )t hatten Sie haben hiergegen Bcr Nung ver- l. machen jetzt UnkenntnlS der gefetzllchen 7k- nungen zu ihrer Entschuldigung geltend. Da der Staatsanwalt Berufung eingelegt hat, de die Strafe auf je 5000 Mk. und Einziehung Mehrerlöses von 2948 Mk. erhöht, da der chtShvf nach der Begründung aus keinen Fall Dciatt gewiegten branchekundigen Geschäfts» >n die Au Kode der Unleimtnl» gelten lieb
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Während sich die beiden so miteinander unterhielten. stand eine (Seftall Drauben auf Der Straffe. Ter Mann war vom Bahnhof getommeji. vermutlich mit Dem ötodbolmcr 3ng. Der vor einiger <jeit fauchend und pfeifend vvrbcigefähren axir. Sr harte sich nicht unter Die anDcren Reisenden gemilcht, sondern war erst hinter ihnen der gekommen unb war Dann ganz allein, al» er nun vor der erleuchteten Apolheke stand und zu den zwe. sich eifrig unterhaltenden Herren hinein- fpäfjlc E» hatte den Anschein, al» habe er viel überflüssige 3ctt und warte auf etwas ganz Besondere» Al» er merkte, hab er mitten im Licht- schein des einen Fenster» stand, trat er rasch in Den Schatten zurück Das in Der Apotheke vor- ging, muhte sehr wichtig fein. Da er trotz Der schneidenDen Kälte stehen blieb, und tzatz er sich im £ unfein verbarg, verriet. Dab er von niemand gegeben zu werden wünschte, weder von den bei- den Da Drinnen, noch von jemand, der vielleicht zufällig auben vordeiging
.So gefällst Du mir gar nicht." sagte Der Kapitän ärgerlich. .Du stehlt viel zu schwarz. SS mut) sich doch noch ein Ausweg sinDen lassen. 3rgenDetn Mittelweg."
Ter Apotheker schlug heftig mit Der Hontz auf Den Tisch
. Für mich gibt e» keinen anderen Weg. als Den der Pflicht I" erklärte er bestimmt. .Ich bin Revisor der Bank und habe die Fälschungen ent- E<dt. Wenn ich sie nicht anzeige, so mache üb mich Aum Miklchaldigen, und aufferbem würde tch mich auch de» Vertrauens unwürdig zeigen. Da» meine Mitbürger in mich gefetzt haben Glaub mir, lieber Freund. ich habe mir die Sache hin und her überlegt Vie hat mich schon manche schlaslofe Jiatt gekostet, aber ich habe keinen Ausweg gesunden. 3d) kann nicht mehr tun, als ich bereit» getan habe "
.Was hast du Denn eigentlich getan?** fragte Der Kapitän unwirsch
.34? habe ihm acht Tage Frist bewilllgt.- anttportcie Dri Apotheker. .E» ist Die» bereits ein unge'et'.licheS Vorgehen von mir. aber ich bin jedenfalls kein solcher Unmensch, wie Du Denkst U"d der Mann tut mit wirks.ch leib'*
.Und wann ist Die Hrist verstrichen?**
_3n Drei Tagen Tonnerstag nadfentttig um »wei Uhr ist fie abgelaufen Wenn Der Dvktv» bi» D hr7, le? Fehlb?trag niHt g D dt hat, bin ich u ’.toungen. die Sache meinen Kollegen bei Der Bant anzuzeigen. Es bleibt mir fein Ausweg."
.Haden Die anDcren irgendeinen Verdacht?*
Kein Mensch ahnt etwas, au her unS beiden. Dir bat er eS ja feft>fi erzählt Sr meinte tootC Du könntet ihm helfen, nicht wahr?**
(Fortsetzung folgL)
Die beiden fuhren in ihrer Unterhaltung fort
.3ch kann nicht ander» handeln. Kapitän." sagte der Apotheker. .Da» kann ich um meine» Gewissen» willen nicht, und auch nicht der anderen wegen. 3ch habe mir sowieso schon eine g roste Verantwortung auf geloben."
.Aber c» ist doch nur menschlich. Vachficht zu üben," entgegnete Der mit Dem ’.ortlaen Schnurrbart. .Man kommt mit Der Herzlosigkeit nicht weit Du machst nicht nur ihn. londern auch seine bedauernswerte Frau unglüdlich. Und denke lt>t an die armen Kinder!"
Der Apotheker machte eine bedauernde Handbewegung.
.Tja. was soll ich tun? 'agte er. .Was würdest zum Beispiel Du an meiner Stelle tun
,3ch würde tun, was ich könnte, um ihn zu retten “
Der Apotheker lachte erregt auf.
.Tun, so tu e» doch!" rief er. .Das lostet tz-ch für» erste einmal zwanzigtautend Kronen Hast du fie?'
.Du weisst nur zu gut. dast ich ’te nicht habe, antwrriete Der Kapitän
.Du hast leicht reden. So machen es immer die Maile. Die nicht» zu verlieren haben Natürlich könnte ich die zwanzigtaufend Kronen herbei- («taffen, aber welche Verantwortung würde ich mir Damit auf laben! 3ch kann ja morgen weg sterben, und Dann stunde meine Familie unDcrforat Da. Unb wofür? Dafür. Dah ich sorglos meine kleinen SriparnrNe einem Schwindler urö Fälscher überlassen hätte Das wäre ja einfach unsinnig!"
Gtctzcncr ctroffninmer.
Gtesten, den 25 Aov 1921.
Der unbestrafte Buchhalter H^go B. au» merhaven ist der Untreue be1<bultogt Er war Buchhalter bei dem 2'aun j#brunnen In Grvst- ben ange eilt er hatte al» solcher Post- und hnangevollmacht und tvar mit der Kassen- iing beauftragt. Er ist geflänDig. leit «Seit l. 3 fortgefetzi Beträge au» Der ffeperuntreutji txiben; ui »getarnt fetzt- etwa 24 000 'Mark 'M wurde feftgefiellU dast
Angeklagte anfangs nur ein recht bescheiss Gr halt hatte, und dast ihn deshalb di» ui Dea □ferunticuungen veranlasst haben kann Audlicht aber darauf, dast er später das Geltz Theater und Keifen verbraucht Ixit, wurde Strafe aus 4 Monate Gefängnis be-
Der jugendliche K M steht wegen Vitt- ikeit»verbrechens vor den Schranken
Gericht» Er hat mit Gewalt an einem Men unter 14 fahren unzüchtige Handlungen genommen. Er ist tn vollem Umfange ge- Dia Die Schwere De» Fall» veranlasst Da« ich«, ben 2 geklagten trotz feiner ^gcnd zu (onaten Gefängnis -u tx*turteilen; doch er zur bedingten 'Begnadigung empfohlen
den.
Der Händler H Sch von Giehen war von Schöffengellcht (Stoffen wegen Hehlerei 3 Tagen Gefängnis verurteilt worden. Die leisaufnahme in der Berufungsinstanz gcftal- s,ch für Den Angeklagten Derart günstig, dast reiges prvchen wurde.
fpd. Butzbach. 2^. Avv Die hier w)hn- cn Korbmacher (Sehr. Ha Vier übten im gen 3ahr in Oberheffen ein wahre»
" reg iment au». Sie tneben Dte dast gegen sie ein gröbere» Korn-
Turnen, Sport und Spiel.
— Wintersportwoche der Deutschen Kampf spie le. Zur Vorbereitung für die Kayrpfspielwoche tm Januar 1922 in Varmisch-Pancnrirchcn sand am SamStag abend in München eine Sitzung der Dertreter der Wintcrsportverbände und des Deutschen
stisch-autokratllche. Denn toerall. wo Dte neue 9” ‘"uyiv
deutsche Demokratie, die wir Deutsch-Amerikaner durch Pake *
billigen und nach Kräften unterstützen möchten, e
sich entfalten Will, um wenigsten» zu eristieren, ' J m l li 4 e JJ e r f o n a l na 4 r l 4 11 n. da stellt sich ihr Herr Briand mit seinen impe- Ernannt wurde am 15. Vovember 1921 Der 3usttz- rialistlsch-militürischen Franzosen in den Weg. Inspektor. Philipp Dauer in Grotz-Umferdt zum Der hat Deutschland den besten Teil Ober- geschäfl»lci:enden Hustizinspektor bei dem Amts
schlesiens gestohlen? Herrn Briand» Frankreich, geeicht Groh-Umstadt. — 3n den Auhestand wur. e
AI» der 2lpotheker tusälllg einmal auf sah,
und feine Bilde die Wanduhr streiften. cntDcdtc Iwtvu |B —,
er wie sput es geworden war Sr g^ng hinaus Befecher yirud Er d»Ue auge.^chernllch ver unb letzte die Läden vor d.c Fenster. Die Apo- ' <rn h#,n bciöcn anderen Senftern
tbrfc hatte im ganzen vier Fenster aus die Straste hinaus. Atrifien denen in der Mitte sich dto r jr befanb Trotz dieser deutlichen Vorderei- ttinaer. Aum Ladenschlust veriietz der dunkel ge- kleidete Herr Die Apotheke nicht, und als Der Apotheker die Läden vor A '. ei Fenstern befestigt hatte, fetzte er sein Vripräch mit Dem Bc'ucher
ittntnbt Mi! agtlpmlen tta«: '* l.JOlflltt mpifble: dttinqiai«, bttCtbitn Dtrinflt , brfl«« nritwatk». orten, alle ifoaitrtitn.
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L. S«nnk- )eT4"x'<h* : unb bofe röteren» nnt »''L olt bob» g
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Spuren im Schnee.
Roman von Sven Glvestad. Ermächtigte Lleberfetzung - Rachdrud verboten.
(Rachdrud verboten.)
Erstes Kapitel.
Rach ber Vorschrift Hütte die 2U)Ptb<fe am acht Uffe geschlossen werden sollen, at^r um halb neun strahlte dort noch Helles Licht auS den Fenstern und warf gelbe Streifen über die bart- gefrorene Skratze Der auf Dem Wege na 4) oder wn dem kleinen iändllHen Bahnhof an Dem Hau'e vorbeigina^ konnte Deutlich Darin den Apotheker «bilden. Gr flanD, auf den Rezeptlertifl) gelehnt, im eifrigen Gespräch mit einem Dunkel gcHetDetcn Herrn. Dessen Gericht von au'um nicht zu fetzen war. da er Dem Fenster den Rüden zukehrie.
ES war gegen Ende Vovember. Der Winter hatte auf sich warten lassen noch immer war kein Schnoc gefallen, (fetzt aber fab das Wetter auS. al» ob man Die weitzen Floden leben Augen- bild crnKirten Dürfte. Der Himmel war grau dnD DunMiq. unD Die Wege unD Stratzen waren flaDlbart flcfroren (fede-mann beeilte sich, so rasch wie möglich nach Hause zu kommen
2. infolge gerichUtcher Anordnung in der Verfügung über fein Dei mögen befchrantt tft
Angestellte, btc nach §390 be» Verficherungsgefetze» für Angestellte von der Veitlagaleistung betreu find, und fowohl wahlberechtigt als auch wählbar
G.wählt wird fchrtfstich nach den Grundsätzen der 3er- hältniswatzl
Die Wahlberechtigten werden autgeforbert, Vorschlagslisten für Die Wahl bi» spätestens Drei Wochen vor Dem Wahltag. D i bi» zum 18. Dezember 1921. bei bem unterzeichneten Wahlleiter einzur eichen.
Die Vorfchlagölisten finb für Die Arbeitgeber unb Die verficht rten Angestellten getrennt aufzustellen vfcDc Dorichlagslift» toll tninDeftene soviel Flamen enthalten, al» Vertrauensmänner unD Erfatzmänner zu wählen ItnD, sie Darf höchstens Die Doppelte <jaht folchvr Ramen aufweisen.
Die Vorgefchlagenen sind nach Dor- unD Zunamen. Stand oder Deruf und Wohnort zu bezeichnen und in crlcnnbarci Reihenfolge aufjutübren. Mangels anderer ausdrüdlicher Erllärang wird angenommen. daf, die an erster Stelle Aufgesuhrten als Vertrauens- mänmt vorgeschlagen werden
Die Vvifchlagalisten müssen von mindesten» sunt wahlberechtigten unter Benennung eine» für weitere. Verhandlungen bevollmächtigten Vertreter» untctfchrieben sein.
Die Voischlagoiiste soll Die Wahlelvereinigung. von Der fie az,»geht nach untelfcheiDenDen Merlmalen kenntlich machen.
Hat ein Wähler mehrere Vorschlagslisten unterzeichnet, so wird feine Untctldtiift aus allen Vorschlagslisten gestrichen
Die Volschlagolisten sind ungul.ig. wenn sie verspätet ein- gereicht werden, oocr wenn sie nicht vorichr>stSmutztg unterschrieben sind unD ö<r Mangel nicht iechtzeitig behoben wird.
Zwei oder mehr Dorschlagsluten tonnen in Der Weise miteinander verbunden werden, dast fie Den Vorschlagslisten anderer Wadlervereinigungen gegenüber als eine einzige Voischlagsliste gelten 3n diesem Falle müssen die Unterzeichner Der Vorschlag»- Liften oder Die berollmächtigten Vertreter übereinstimmend spatesten» bi» zum Ablaus de» elften Tages vor dem Wahltag (28. De- »ernber 1921) die Eilläru.ig abgeben, das) Die Vorschlagslisten miteinander verbunden sein sollen. Andernfalls ist die Erttärung über die Verbindung ungültig. _
Wird von den Arbeitgebern oder von den verficherten An- gcfldltcn bis zum 18. Dezember 1921 nur eine Vorschlagsliste ein- gereicht so sindet sür die betresfende Gruppe leine Wahl statt^Dtc in der Vorschlagsliste gültig verzeichneten Personen gelten Dann in der für Den Wahlbezirk erforderlichen Zahl in der Reihenfolge DeS Dorfchlags als von dieser Gruppe gewählt.
Die Wähler haben sich über ihre Wahlberechtigung auszu- weifen Für die rcriiflb.rten Angestellten dient die Versicherungs- karte in Der wenrgstcns ein Vertrag innerhalb Der letzten zwölf Monate vor Der Wahl nachgewiefcn lern muh. al» Ausweis für Die Arbeitgeber eine von Der GemeinDcbehörDe Des Letrrebsfitzes ausgrstellte Bescheinigung über Die Zahl Der versicherten Angestellten Die Arbeitgeber werben ausgeforDert. sich dre Bescheinigung nach untenstehendem Muster ausstellen zu lassem Auch Dk Reichsversicherungsanstalt für Angestellte in Aerlin-WilmerS- Dorf ist bereit. Diese Bescheinigung auf Antrag Der Arbeitgeber
Das ^Wahlrecht wirD in Person unD Durch Abgabe eines Stimmzettels ausgeübt Die Stimmzettel Dürfen nicht untcr- fchricben fein und keinen Protest oder Vorbehalt enthalten Sie find autzerhalb des Wahlraumes hanDfchriftlich oder im Wege der Vervielfältigung herzustellen.
Den Arbeitgebern ist eS gestattet, an Stelle der perfönlichen Stimmabgabe ihren Stimmzettel dem Wahlleiter unter Beifügung DeS AuSwcifeS über ihre Wahlberechtigung brieflich ernzu eichen. Die erfvrDerlichen Umschläge erhalten die Arbeitgeber aus Ver- langen von Der unterzeichneten BehörDe auSgehänoigt. D« Brief must spätesten» am 7. Januar 1922 bei der unterzeichne en Behörde eingegangen fein. Rachträglich eingehende Stimmzettel sind un- flUlt3ct>cr Wahlberechtigte hat eine Stimme. Arbeitgeber, die mehr als sunszig. aber nicht mehr als hundert verstcherte An- gestellte beschästigen, haben zwei Stimmen. Fürje »eitne an- gefangene hunDert versicherte Angestellte erhöht sich die Zahl um eine Stimme.
fe fo arg. bah gegen sie rin grötzereS Xom» Do Der LanDeOpolizri ausgeboten merDen le. wobei Der eine Hatzler erschossen würbe, andere. Der Z2jührige Storbma Per Kart Hatz- wurDe verlxtstet und gestand ein, datz et auch •er Umgebung von Würzburg zahl re 11> Oin- he u:iD Raubzüge tferübt hatte Rachtzem ihn VvlkSgericht Aschaffenburg schon zu fechS Dren Zuchthaus verurteilt hatte, erhielt ■?D' vvm Würzburger DolkSaericht Tür o obere totalen weitere sechs Zatzre Zucht»
fort D c leb - ten Ben>.7u x x > '
ran verrieten, datz fie wichtige Dinge au verhan- ni*h ,,nh
dein hatten Vie fuchtellen mit den HänDen. und
von Zeit zu Zeit schlug der Apotheker mit der
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