werden auf der Quästur, Bismarckftr. 22,
in
i et ragen« graumelierter Ueberzieber, beide
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Arbeitnehmer
ift f'ctom der Ausbau und bte BerbtemQmg der
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fce Wirkung, aber,
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rem und dadurch beitragen, bar. -eder Ärbeitnetrmer
holreFeüfieHungen der Preis prüfnngsstelle w«, fernen Bcrhälrnifsen entsprechend lirfxig und scheu 2.—II Wk.. per Pfund, was emxi einem Ge-1 treffend dem Steuerabzug macnDoqm wnd.
Survero^kino-Bild« erlämrrir der Red er ferne i hauamt hatte jedoch Mrdie LuLjuhrungem. Die Wirkung deS AdreruUinS nrnde I lagen keine EttautmiS ertetit
fernen Berhälvrisfen entsprechend lichkrg und zu-
lesung belegt.
zur an
ob Ehefrauen und mmderfFlnue >'vb« eines Ar* ttitnchmerS selbstöndigen Berdie-ü laben, erleid*
fall beldhiue ihn Okteimrat Prvf lithnen Tank der
ein getragen« graumelierter Ueberzieber, beide für starke Figur, entwendet. Bar Ankauf wird
am Sd£ufk ferner- Sommer drückte fern Gesellschaft an». —
Aus Stabt unb €anb«
Q> ie feen, den 27. 2lpril 1921.
Praktische Sprachkurse für Hörer aller Fakultäten.
tout, daN em Arberi ^ebni ssert nt itter lÄrxx >li de
hcnitelSroege in bet Gasthäuser. ’^ädtr^cn ufro. :tn- geführt wurde, nnb die zum nröfetat Zeil au» der Provinz Cbtfbnfcn stammte, nnrd rach den cigerrn ScbStznnyen bei 2rtnm ■Tnittrlnrnrrr bi<‘f- £"!' auf mmdestens x/3 der Wtettrnr-m? crc:Mez. Die nor- Wlcr Weife aus Grund bthöEcdl-. Butnluna dirr hatte verbraucht werben tonnen. Die für diese M.-bl- matge bezablten Preise schwanken nach d n mi.H«-
Da» Arbeitseinkommen der Familienangehörigen.
Dom La-idesiinanzamt wird uns geschrieben:
Nach § 1b und 17 des Einkommensteuergesetzes der Fatsung vom 24. Marz 1921 werden Ehe
frauen und minder, ahri<ie flinber eines Steuer* rilithtigen mit ihrem Arbeitseinkommen selbständig zur (Sintommaifltuer veranlagt: sie unterliegen sonach auch bannt dem Steuerabzug. Ter steuerpflichtige HauSbaltwtgsrvruand Eiern <rnn> hat hi solchen Fällen fernen ge, ctz 1, chen Anspruch darauf, daß bei dem Sleuembiua, der von seinem Arbeitsverdienst gemacht wird die abzugsfreien Beträge für ixe Ebe trau und müder* jährigen Kinder trage rechnet werden Tie Fest- flcllung, ob Ehefrauen oder mindert ädrige Ki' der eines Arbeitnehmers eigenes Arbeitseinkommen ba* ben, hat der Ärde.lieber tu machen Diese Feststellungen stoben am Sdw eng eiten und find i vielen Fäl'en ü e daup: u möglich Äö nen solche FesttteUuiigen vom Ar ei gcb:r uid)t gema t werden, so ist die Folge, bis einem Arbeitnehmer, ressen Ehefrau und -M.i den ädrige Kinder nntre-.* . en en. der gki^'e tr teuer abvurj ,-iabe'lxrite i rvr.b, ive feinem .'lrdn stoliegen ms' g fitem Bertxenst. dessen Ehefrau und rrrvbenäfrriae Sfinter aber tunen Erwerb haben nbc feinem 'Serbienit nach-
ckmna. Wer kommen iricht weit«, s Mikroshoo schauen, andrwr
* tur»e Nachrichten au» r- . und den Nachbarstaattu. 3» r - bardS dielten die d er einig im BurklxrrdS und Aaulstos einen aut femwtm baltungsabenb ab. der unt« ceüurr Mangel-Äanlsfos Theater- und <5
darbst. Der Reinertrag kommt dem l%'*V7r;Ä< bau der beiden ««sine »uaute. — 3J U'r stein hielt ter 3tmz>nabbeitDarot am Sonntag fein FrübiabrZweschreiben wurde bet guter Beteiligung tn (nrnopen , ■ y biS 100 Silben geschn-'ben. Tv SMrru- Teilnehmer konnte mit rntrfl vrnjen - brn StbuiM <anb rin Uraef »«r * • Pfarrer Hellwig üb« dm Nntzor der v gravbie ,'mach. - 3? QHitaÜtte Lehrer Eduard ot$a^ mit bem besten Grüngc ent yaw^7._rf-nflfcOd Schulklasse eine» roo&elurj — Am Sonntag untertanm . ♦Ä'ntW» HerchcnhainbeSv mt 3b seine ’öanbetujp nfld) »^,->nverst *
weae sollten tne .<r«^nrtor SanffW«^ sfrn'chborn besichüt werden, das fr
bauaml hatte jedoch Für die unterirov
Tic Madenwurmplage.
Zahlreiche Aerzte bestätigen das jetzt so häufige Auftreten d« Madenwürmcr 'Ermahn' bei Er« wachsenen und besonders auch bei Kindern. «s ist estgestellt, daß zafrireiche aus dem Feld zurück- gekehrte Soldaten an Darm Parasiten litten mW in den vielfach unhygienischen B«hälNtiZcn während des Krieges mW bem jahrelangen Srifenmangri wird man wohl eine Haupturftache bin« .'Blage erblicken müssen, auch den ?J2angrf an Eüoeiß und Fett und der v«hüllnismästig hohe Anteil von Kohlehydraten in der Nahrung hat man für diele Wurmkrankheit verantwortlich gemacht. Bei manchen mindern, die an Appititlosigkeit, schlechtem Aussehen und unruhigem Schlat leiden, wird diese Plage als Ursache ins Auge gefastt werden müssen, wie ja schon lange bekannt i|t, baß Darmparafiten das Allgemeinbefinden ost recht «löblich beeinträchtigen können.
Gewöhnlich wird d« Kranke aufmerksam durch abendliches Zucken und Ä ribbeln in bei Astergegend auf sein Leiden, und im Stuhlgang wird man dann die kleinen fadenförmigen weißlickien Würmchen oft in großer Menge Nachweise» können. Das Leiden ist im allgemeinen wenig« gefährlich als lästig und ,umcift außerordentlich hartnäckig, wenn nichts dagegen geschieht.
Die Würmchen legen ihre Ifter m der After* gvgcnd ab, durch Kratzen, das inirrige des Zuckreiz^'s ausgelöst wird, gelangen die Ei« an die Hände, besvitders unt« die Fingernägel, kommen bei Nichteinhaltung größter Reinlichkeit an die Nahrmig und mit dieser in den Magen. Dort schlüpfen die Zungen aus, wandern in bat Darm hinab und legen hi« mied« ihre (Sier:, der Kreislauf beginnt auis neue. Das wichtigste ist demnach, die stete Wied«- imeltüm mit Wurm eiern zu ornhütcn. Dazu gehört peinliche Sauberkeit d« vande, und nicht eindringlich genug kann den fitnbem eingefcbärtt werden: Nach dem Stuhlgang, vor dem Essen, Dändewaschen nicht vergessen! Auch auf Kurz* und Sauber halten d« Fingernägel der Kind« ist zu achten. Zur Beseitigung der im Darm lebenden Parasiten gibt cs die verschiedensten Medikamente zum (Entnehmen, bereit Verordnung und Dosierung (je nach dem Alt«) vom Arzt geschehen muß. Eine gan.; unttläß- liche Maßnahme sind jedoch Einläufe vmn After her und zwar mit verdünntem Essigwasser, essigsaurer Don«delösung oder auch Abkochungen von Knoblauchzwiebcln; aus andere Weise sind die in den unteren Darniabschnitten lebenden Ti«chen nicht zu beseitigen. Selbstverständlich muß die Um> gebung des Afters rein gehalten werden. (Sitzbäder, öfterer Wäschewechsel.)
Als vorbeugende Nkaßnahme mag auf bte gründliche Reinigung d« Geinüfe, besonders der roh zu genießenden Salate, Hingewiei en werden, ferner auch auf das Rein halten der fbänbe der mit dem Verkauf non Lebensrnitteln und in der Küche beschäftigten Personen.
Es sei nochmals die außerordentliche Hart- näckigkeit des erwähnten Leidens betont und nur durch stetes und beharrliches Fortsetzen der angegebenen Maßnahmen wird es mit Erfolg bekämpft werden können. Dr. Sch.
Zm Sommersemester werden wieder Kurse Erl«mmg von modernen fremden Sprachen der Universität abgehalten. Niederländische Hebungen für Anfänger und für Fortgeschrittene kündigt an Professor Dr. van d« M e e r von d« Uniom'ität Frankfurt' (Vorbesprechung Freitag, 29 April, 5 Uhr, im tzörsaal 51). Spanisch für
Anfang« kündigt Professor Dr. Franz an (Vorbesprechung Montag, 2. Mai, 7 Uhr abends, im Hörsaal 33), Russisch für Anfäng« und für Vorgeschrittene Dr. K a r ft i e n (Vorbesprechung Tienstaa, 3. Mai, I/i4 Uhr, im Deutschen Semi* not, Ludwigs«. 19), Türkisch für Anfang« und für Vorgeschrittene Lektor Mehmed Ali Bey (Vorbesprechung Dienstag, 3. Mai, 3 Uhr, im Orientalischen Seminar, Bismarckftr. 16). Englische Kurse für Gymnasialabiturienten roeroen von Lekwr Dr. Spira abgehalten (Vorbesprechung Mittwoch, 4. Mai, V?3 Ubr, im Lörsaal33V Lektor Stephens hält eine Vorlesung in englis cher Sprache für Hörer aller Fakultäten üb« „Social Ideals in Carlyle. Ärngsley, and William Morris" Freitag 4—5 Uhr im Hörsaal 13 (Beginn 6 Mai). Tie Kurse und die Vor-
i Ebrtrau und Jtaen tonnen. - eilt t • als nicht der Fall itoehr.i« liegt
id Fran kf urt a. M, 26. W1 Stadtverordnet en Versammlung ftime* ® durchgreifenden Regelung der BefoldR"a Verhältnisse d« städt scheu Beamt« 8 schließlich ein« Ausgleichszulage sieht bei J Besolbungsplan 13 Gehaltsgruppen vvr * kommen bewegen sich zwilchen 11 4<X\" 30 040 Mk. im Anfangsgehalt und Gruppe 13 bis zu einem Endi-^a!t v« *2 Mark Für bas laufende Geschäftsjahr »ardcL Realsteuern und öffentlich-rechtlichen •j“V” Wass«, Kanalbenutzung und Kehrichtap^dr n gleichen Höhe bewilligt wie im V«fs^ sozialdemokratisch« Antrag auf Gebühren nach dem Mietsw«t wurde «ge» Das gleiche Schicksal hatte ein tonnnommi Antrag, d« die Befreiung all« Gclmsrm Personen mit entern Einkommen bt» »u Mark vorfchlug Tie Hätten bet ^ergnuflü» steuer, die biSh« selbst wissenschaftliche tungen und Trau«ieierlichkeiten mit— keit-Zfteu«n bedachte, wurden durch eine Ww Zusätzen gemildert.
Vie Tätigteit der Prelzprgsungrftelle der Provinz Gberhesien.
Gießen, den 27. April 1921.
Tie Preisprüfungssteille für bie Provinz' Oberhessen hielt vor einigen lagen unter dem Vorsitz des Geheimevats Usinger int Sitzun^ssaalc der Handels lamm« ihre JckhreSvmsammlung ab.
In dem ausführlichen Bericht des stellvertretenden Vorsitzenden, Professors Dr. Kle- ber ger* Gießen, heißt es zunächst zusammenfassend, daß das deutsche Wirtschaftsleben auch im DCTgangenen Jahre unter mannigfaltigen schädlichen Einflüssen zu leiden hatte. So lange es nicht gelingt, für die wichtigen Rohstoffe eine gesunde Preisentwicklung zu schassen, so lange kann von ein« dauernden Erholung dos Wirtschaftslebens wohl kaum gesprochen werden und auch die Tätigkeit ter Preisprüfungsstellen ist nicht in ter Sage, eine dauernd' befriedigende Entwicklung sicherzustellen. Aber irotzdem kann das abgelaufenc Geschäftsjahr ter Preisprüstingsstelte für die Provinz Oberhessen aß «fvlgreich und segensreich betrachtet werden.
Ta es bßter nicht gelungen ist, in Deutschland das für die Ernährung der Bevölkerung notwendige Brotgetreide auMbringen, so ist Deutschland seit dem Jahre 1918 gezwungen, beträchtliche Mengen Brvtaetreide bzw. Mehl vom AuSlande aiifoutanfen. Durch bieiat Zukauf, ter natürlich zum Weltmarktpreis erfolgen mtlß, wird die etnheimifche Biotv«siorgung intter allen Umständen ganz gewaltig verteuert. Der Betrag, d« für das Auslandsgetreidc mehr bezahlt werden mußte, wird auf die Gesamtmeiige ter Verb rauchenden Bevölkerung verteilt, was ater auch eine ganz beträchtliche Erhöhung ter Bwt- und Mehlpreiie berbeigeführt hat Die Bnotverfvrgung ist augenblicklich als nanu besonders ungünstig anzusehen und es mußten deshalb sowohl bei ter im Früh- mhr wie auch bei ter im Herbst notwendigen Neu- Taltulimürg ter Getteite- und Mehrpreise im Jahre 1920 mit den neuen Kalktillttipnen jeweilig Preiserhöhungen verbunden werten. Preis«höl>- ungen 'anzen getwnmren nahezu 15 Proz auSmachen Sollte es nicht gdtngen, auf die eine oder andere Weise eine kräftige Hebung des deutschen Brvtaetteidebatles b«bci»irfüfrtn, so muß, wie zweifelsohne schon jetzt Tcftftebt. mit enter weiteren Verteuerung tes BwtaetreiteVreises tmb damit ter Brotormfe im Bammerten Frühjahr und im Laufe des nächsten Jahren unbedingt gerechnet ronbcit, ma8 int Interesse unser« Volks* wirtschaft unt« allen Unrftänteit vernnrten werden sollte. Die PieiSprüfungystttfe fDlxrheffen hat sich eingehend bemüht, alle die Einflnsst w bc fettigen, die indirekt eine Erhöhung ter Brotvreise bewirten, in «ster Linie die Untiatzstm« ter Kommissionäre ter Kpmmnnolverbände Ebenw wie die wdahllölme wiesen auch die Backlöhne neitfenbe Tendenz auf. Die Bestrebungen ter Bück« in die Blocklöhtie z B dir GlaSversickerung für Erter- scheiten, die Diebstrchll>-riicherung nsw, die nur für einzelne größere städtische Bäckereien in Betracht kommen, wurde von ter PrriSprüfimgSstelle yrrütfgcmrcfen Ebert so erscheint gänzlich iin- zuläfsig, daß in diese Kalkulation Sätze für Stnft* ström und Maschinenabnutzung «nae'eut werten für solche Bettiete, die niemals üter die genannten Sirvichtimgen wrfünt baten Als Berd-enst würd' den Bäck«n 12 Prozent ter Mert'^kn'trn
treitepreis von 400 Mk. bei bOpr^entig« Aus* t maAung entsprechen wird. Sehr wesentlich ist eS, eftzuftellen, tooter diese (tetreitemengen ihr« größten Menge nach stammen. In zirka ö5 Fällen von 100 waren die £ief«anten tes Mehls die flem«en Wassermühlen und die Ltef«anten tes Getreides die Landwirte bzw. landwirtschafttreitenden Be- völkerungskreife, die sämtlich den landwirtschaftlichen Bel riete klassen von 2—5 £>eftar angehörten. Es kann als festgestellt erachtet w«den, das; gerade diese lleineven landwirtschaftlichen Betriebsklassen, die im wesentlichen nur, itxstig an die öffentlichen Bewirtschaftungsstellen äbliefem, die eigentlichen Träg« des Schleichhandels mit Getreide, Mehl und Brot sind. Es darf schließlich nicht unerwähnt bleiben, daß auch ein Teil der Arbeiterschaft ter grö- ;eren Betriebe sich an diesem Schleichhandel und Much« beteiligt, indem sie das ihnen zugewiesene Deputat statt zur Deckung ihres eigenen Bedarfs Verkauf im Schleichhandel verwenden. Auf Grund der nachträglich erfolgten Haserteschlagnahme Hit ich auch auf dem bk biete tes §>as«hantels ein chwungyast« Schleichhandel bemerkbar gemacht, wobei Preise bis zu 300 und 400 Mk. pro Doppelzentner bezahlt werten. Tie Preisprüfungsstelle für die Provinz Lterhessen hat dem von terfdrittelten Seiten gemachten Vorschläge, die Getreidebewirtschaftung aus dem Verfahren der Zwangswirtschaft in ein Verfahren genossen- chaftlicker Ablieferung uberzuführrn, ihre volle Sympathie ausgesprochen. Tie Preis' prüfungsstelle für die Provinz Oberh.'ssen glaubt als sich« annehmen zu dürfen, daß die aus ter Provinz Oberhessen zu ziehende Getreide-, Mehl- und Brotmenge auf diese Weise mintestens um 30 bis 40 Prozent zu erhöhen wäre. Als recht brauchbar für die Versorgung der Konditoreien hat sich das Maismehl «wiesen, das heute zu einem Preise von 7 bis 8 Mark aus ausländischem Mais ohne Schwierigkeiten hergeftellt roerben kann.
TieAnfhebungderGemüsebewirt- chastung und besonders die Aufhebung all« >om Reiche festgesetzten Höchstpreise hat allmählich dahin gewirkt, daß eine normale Gestaltung ter Markt Verhältnisse eingetreten und daß demgemäß der Schleichhandel und Wnchn auf diesem Gebiet mehr und mehr zurückgegangen ist. Den Wünschen, Höchstpreise oder Richtpreise zur Festsetzung vvr- zuschlagen, konnte nicht Folge gegeben werden, weil die Gefahr bestand, daß in dem Augenblick, m dem niedrigere Richtpreise ober Höchstpreise festgesetzt worden wären, die gesamte Gemüseversorgung trief« Gebiete in Frage gestellt Worten wäre. Die Fest- setzung von Höchstpreisen wie auch von Richtpreisen ist gerade auf dem Gebiete tes Gemüse^ und Obft- marktes durchaus gefährlich, weil sie sehr leicht geeignet ist, die Versorgung tes Marktes schnxr zu gefährden Tas B«scchren ter Preisprüfungs- stelle, vor dem Eintritt ter Ernte mit den Vertretern ter Handelsgenossenschaft gemeinsam eine Preisregelung vorzunehmen, hat sich mimentlich auf dem Kirschenhandel recht gut bewährt. Bei ter Ucberwactung tes Obstmarktes zeigte sich stets die Tendenz der großen Lons«renßrbriken, alle Vorräte zu allen Preisen aufzukaufen und so konnte die Preisprüfungsstelle überall feststellen, daß die Agenten ter Obstkonservenfabriken in «fter Linie preissteigernd auf den gesamten Dbftmarft wirkten. In noch erhöht«em Matze wirken die Marmelate- fabriken preistreibend auf den ganzen Obstmarkt.
(Schluß folgt.)
an ubcTletenbcni Ge-'äswraparat m .■nm- ttc*'-** Rnbvmg gezeigt Eingehen- «ö:tmr bet •*-- de Titration ö« Hypoohnfi^te Pr^rv überletentem Ufern* Schon ;!i, irrte er bv £ bifanoot von Hyp.'vhosi^ ll^> r-.-cc .JT Zn äußent mt«q>antei Wrtst fchttertc ?r ncr d e Ortung ter LicteSmitfel. e r Ta - bün aucv au' die L teinach'sche ^ct i üngiujT lehre zu ipi chn, bie « für ein '
eipmmc: t halt. Ihre AmvnDiu'q ’.xvn •l'Q-'i*-* verwirft ter Redn« in ftbärfitei ^orm i-o-n hygi«ifchen SlMÜwunk e Im zweiten Id: Rete gmg ter Vortragende auf tnr bauiniadtiSS in Deutschland vorlommeuden ticri dci i3S ein. Zahlreiche Tiere besitzen u: g -tcu-e gen. An üterlebendem Herz murte bc titrtee tes Bufalins temonstriert Mitt.cü-s»c!en ff kein verstand es ter Rck»a«, itme oonüzlhM^ lungerten Erterimcnte durchuful n Reich«
wenn sie dem Aroeiraeb« die ’Settüe'-ir
Amtliche Personalnachrichten. Durch Entschließung des Ministeriums ter Justiz vom 18. April 1921 wurde auf Grund tes ZU ter Bekanntmachung, den Vorbereitungsdienst und die Prüfung ter Gerichtsschreiter und Gerichtsvollzieher betreffend, vom 7. Januar 1899 zum weiteren Mitglied ter Kommission zur Prüfung ter Justizanwart« und Gericytsvollzieherasprranten ter Oberremsor Rechnungsrat Heinrich D a h m c r in Darmstadt ernannt. — Uebertmgen wurden am 20. April dem Lehrer Richard Bechtoldzu Ober* Lais eine Lehrerftelle an ter Volksschule zu Köddingen. Kreis Schotten, dem Lehr« Karl Heß zu Michelau eine L-ehr«stelle an ter Volksschule zu Ob«-LatS, Kreis Schotten, dem Lehrer Fritz Sauer .zu Köddingen unt« Zurücknahme tes Dekrets für Wolfsheim die Lehrersfelle an ter Volksschule zu Michelau, Kreis Büdingen.
♦* D i e an gekündigte He s suche Kinder Hilfswoche findet dem V«uehmen nach vom ö. vis 12. Juni 1921 statt. Ein gut« Erfolg stehl nur dann zu hosten, wenn alle hiesigen BevölferungSkreiie recht eifrig an ter Sack« Mitarbeit«. Ganz tesonters wird <nn bte Mitwirkung ter hefigen Vereine gerechnet Alle diejenigen Vereine, die sich durch künstlerische unb sportliche Darbietungen ober in anb«cr Form beteiligen wollen, roerbeit gebeten, recht bald, noch Möglichkeit bis zum 4. SDlat 1921, Nachricht vier- üb« an dic Kanzlei tes ftädischen Wohlfahrtsamtes, Gartenftraße 2, gelangen zu lasten. Sie werten dann zur Teilnahme an ein« Besprechung ein geladen roerbm.
** Feftgenommen wurde ein Patient ter hiesigen Hautklinik, b« sich nachts au5 ter Anstalt heimlich entfernt und seinem Mitvatienten «ne Brieftasche mit 280 Mk. und ent Paar <cxvuhe entwend« hatte. Das gestohlene Gut torntte bem Eigentümer wieder zu gestellt nrrben. — Bei einem hiesigen Dienstmädchen, das früh« bei ein« Herrfchast in DreSten in Stellung war, wurde eine Anzahl feiner Wäsche und Schmuckfachen beschlagnahmt. — In letzt« Zeit wurden aus em« Prrvanrvhmrng eine größrte Anzahl Itcu« Bettwäsche und Handtücher, sowie Herren- nachtbemden und Tamenbemben, z T. D. C. unb M E. roeiß und rot gcietdmet, fern« cm fast neuer schwarz« Gehrock mit ter Firma Heß und
3ns dem besetzte, Lebtet.
Die Folgen der neuen Zollgrenze.
Diez, 26. April. Der Wirrwarr in derZollabferligung war auch am dritten Tag noch berf-efbe; der kleine Bahnhof ift überfüllt mit Güterwagen, die ihrer Abfertigung harren. Dic langsame Abwicklung hat ihren Grund einmal in der durchaus ungenü genden Zahl der Zollbeamten, die zudem noch nicht eingearbeitet sind. Dann fehlt es noch immer an näheren Anweisungen der französischen Behörde, und auch die wegen der Ueber- stürzung erklärliche mangelhafte Vorbereittmg durch das Lanbesfirmnzamt macht sich neben den äußerst beschränkten Raumverhältnissen unangenehm fühlbar. Das hiesige Bahnpersonal hat bereits eine Verstärkung erhalten. Der Personcnverkchr dagegen wickelt sich glatt ab, ba die Personenzüge bis jetzt noch nicht kontrolliert worden sind. Bei Personenzügen werden nur die Postbeiwagen hier abgehängt und plombiert nach Obcrlahnstein geleitet, die anderen Wagen bleiben unbehelligt. Lebensmittel sind zollfrei, dagegen nicht Genuß- mittel.
wa. Limburg, 26. April. Die Anstau- ung auf dem Diezer B a h n Hof macht sich recht störend auch auf dem'hiesigen Güterbah'n- hof bemerkbar. 6 Züge mit rund 270 Wagen stehen auf den Geleisen der hiesigen Bahnanlagen. Mil diesen 270 Wagen hat Limburg die Fassungsfähigkeit erreicht. Äehnlich wie in Limburg sieht es auch auf den Stationen unterhalb Diez aus, auch dort sammeln sich die Güterzüge in langen Reihen und drohen den gesamten Verkehr lahm zu legen. Um einen Begriff von der Höhe der Zölle zu geben, zwei Beispiele: Ein Wagen roher Häute kostete 8000 Mark, mit derselben Summe wurde eine gebrauchte Straßendampfwalze belegt: wohlverstanden handelt es sich hierbei um Waren-" einfuhr vom besetzten ins unbesetzte Gebiet. Die Zölle für die umgekehrte Richtung sind bedeutend höher. Der Personenverkehr ist bis setzt ungestört.
unb das war das LeiNnortv ter gciswolfen Zerlegungen des Redners, bte höchste meteitnrfdr Br- teutung hat bte Klärung de> tteraveuäfrden Nutz- efiekfes. An Hand zechlreub« Lrcdrcklld« ur >
l esmigS Verzeichnis für den Somm« unrt l dann! gegeben.
Vornotizen.
— Tageskalender: Physikalische- I,. titut, 8 Ubr, Licbtbi!d«vortrag uter TrotörtoH Fliegen. — Hotel Einhorn, 8 Uhr, Iteca Bantfl — Loft Leib. 8 Ubr, Konzert einer M» Tinppe. — Lichtsptelkdeater, rote grterv
— Ter Wartdurg-Lerein benmhha am Donnerstag den 28 d. M. abends 8 1^, Markussaal einen Familienabend, auf dem H« Dr. Helmke einen Vortrag halten wird über te ältesten geschichtlichen Erinnerungen von WM und Umgebung. D« Vortrag soll Dorbeteüa ec eine BesichtigiM tes Museum-, die unter rung von Pros. Dr Helmke am Sonntai. 16®, nachm. 2 Ubr, ftattfinbet. Auß«tem ftib mnfib. lische Darbietungen von Mitgliedern oviM?«. Stehe Anzeige.
8reis Schotten.
Laubach, 26 Avril. Die ftfibttfä, Ziegelei, die in diesem Winter vergÄm inutbe, ift jetzt fertiqgritefft, so daß bc trtm bcgümeii kann. Tie Besitz«, Gebrüder 4Xitirfn—j nen groß/
nugmotor cinbauen lassen, ter iinammcn müdee Bkfizinfnohvr bas Werk in Betrieb fetze» IL T« Kohlenv«brauch ift sehr g«ing. ttm ygo Zen kn« am Tage. Man hofft, tugllch nca W) biS 5000 Ziegel oder Backsteine an artigen in 9*- nen. — Tie Bitte ter Gebrüder Schichr^-. tz> Ziegelei ihnen zu o«kaufen, wurde seinerzei »w Gemeindnat abgelehnt.
□ Aus dem Sübabhang de« Vogelsbergs, 25. April Mc Bäche dr» Vogelsbergs, insbesondere Ohm, Felda, 6fr ter, Nidda, Horloff haben einen sehr r.te- deren Wosser stand, wie seit la»ßtt Zahrzehnten nicht. Man rtrirb an bte tn* nen Jahre 1876 und 1893 erinnert. Die stifch zücht, die sich in den fetten Jahren fe entwickelt hatte, ist auf daS schmerste bebak
Hessen-Nassau
Bekämpfung der EifenbahnüiebftWe.
fpd Frankfurt a M., 26. April tfl Beamten an Ssckmß des (Kfenbafmbireftionibn^ Frankfurt a M. erläßt unter dem Hinwnf «r fe wachsenden D«aubungen non Ei'enbaknMn einen Aufruf, in dem eS heißt, bar b irih be tungsberichte üter bie Bestrafung ?on ftiB- bohnern deren Ansehen beim Publikum iatfr mehr terobgebrückt wird Die aramte BfeMfr fcbaft müsse jetzt mittelsen, baß die DifrWk bei ter Eisenbahn sofort aufhören Der 'Bfc-B- auSsckmß lehnt es für die Folge gr'tüft» ab. einen Beamten, ter wegen TiebstoM rt * außer Dienst bestraft wirb, gegenüber der w» woltung zu vertreten. MilternngSgrünbe.«rbfr nicht mehr anerkannt. D« Beamtenau4fj jetzt nicht mehr die Hand dazu bieten, ehrlichen Beamten durch unehrliche leiten.
Die nächste Frankfurter Messt .
Frankfurt a. M, 26. April TW 1 amt Frankfurt a. M bittet uns ha rau» bniefe daß die nächste Messe C5. Frankfurter Inlett nale Meffe nom 2 5. September biß 1- t o b e r 19 21 ftattfinbet.
gewarnt
** Straßenbahnfunde Gegenstände, bte in den Sttaßenbahmvagen im letzten Vtertei- tabr verloren wurden unb 'ich im Fundour^'nu ter Lenvaliung befinben, firb ans bem Anzeigenteil zu ersehen
** Gesellschaft Liebig-Museum Bor oollstano-g geftllltem Auditorium «öftnere am Sonntag Tr mcd Werner rm Lie^ig-LabV- ra orrum b.c Re he ter für das &0Tmr«"eireffrT voigesehe. en Bo trage Arznei'tofte aus d-m Te- r.-übe waren im sJ)httdalt« häufig im Ofebramf». Ihre Anwendung berühr fast burdsuBi mir ®5rr- glaubcn. Sie versckiroanten langsam tvteter ans bem VIrzp«schätz Erst unier« Zett- war es Vorbehalten. rorrffärae, iertta gehütete Stoffe tm ticrtidymenfdrfichen Crgarrörräri u i H Title Stelle, die Produkte von eubofritifdxn Träfen nnb, neben ,ur Zeit tm Bord«gründe pfwfio'ogi'th-
-nl^bill'gt. Ter Schlrtchtentel mit Ge'reite nock bem beietztei G bi t wat in diesem H«bü etwas gema« als im horiitei Jahre Tagr'-m batte ber Schleichhandel mit Mcbl au.1) tm lausen den Jabre einen ganz gttvalkigen Umfnnn nngsm'-tr men unb wurde besonders bt-rrh die Gasthöfe, Heckels und Zuckerbäckereien irntrrstützt tmb gefördert. Die wäbrenb ter Shiririt va den Badeorten Bad-Rmt- beim. Bat SoIifttiM und Bad Homlnn7 töo'.tck


